Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 21.06.2020, 23:01


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Konkretes Angebot eines Investors an den FCK

Der 1. FC Kaiserslautern hat ein signifikantes, unterschriftsreifes Angebot eines deutschen, aber im Ausland lebenden Investors vorliegen. Die Frist läuft zunächst bis zum 30. Juni 2020 und stellt eine harte Bedingung: Die Gläubiger müssen einem Schuldenschnitt im Rahmen der Planinsolvenz zustimmen.

"Das ist das, was neu ist: Es gibt einen Investor, der bereit ist, signifikant beim 1. FC Kaiserslautern zu investieren", sagte Jörg E. Wilhelm, der Aufsichtsratsvorsitzende der FCK-Kapitalgesellschaft, am Sonntagabend bei "SWR Sport". "Es gibt ein bindendes, unwiderrufliches, einseitiges Angebot dieses Investors."

» Zum Video: "Es gibt ein bindendes, unwiderrufliches Angebot des Investors"

"Es gibt ein bindendes, unwiderrufliches Angebot dieses Investors"

Nach SWR-Informationen ist an dieses Angebot im vermutlich zweistelligen Millionenbereich aber eine harte Bedingung geknüpft: Die Gläubiger des mit über 20 Millionen Euro verschuldeten FCK - darunter Quattrex, Lagardere Sports, Flavio Becca und die eigenen Fans - müssen auf einen Großteil ihrer Forderungen verzichten. Hierzu laufen gerade die Verhandlungen, der FCK hat auch deswegen einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung eingereicht (siehe Chronologie im DBB-Forum). Wilhelm dazu: "Wenn die Gläubiger sich nicht dazu entscheiden, im Rahmen der Planinsolvenz einem deutlichen Schuldenschnitt zuzustimmen, dann werden sie keinen Investor finden beziehungsweise unser Investor wird dann nicht mitspielen."

» Zum Video: "Finden wir keinen Investor, gehen die Lichter aus"

"Kein Investor wird 25 Millionen zur Begleichung von Schulden geben"

"Alle potentiellen Investoren, mit denen wir in den letzten Monaten viele Gespräche geführt haben, haben immer klargemacht: Keiner von ihnen wird 25 Millionen Euro zur Begleichung von Altverbindlichkeiten auf den Tisch legen und dann vielleicht nochmal 25 Millionen Euro nachschießen, um den Verein sportlich wieder erfolgreich zu machen", erklärt der gebürtige Neunkirchener Wilhelm weiter.

» Zum Video: Auch die Insolvenz des e.V. ist für Wilhelm eine Option

Wer ist der potentielle Investor? Deutscher, sportaffin, eigenes Team

Wer ist der neue potentielle Investor? Namen werden keine genannt, Spekulationen nicht kommentiert. Der Geschäftsmann sei sportaffin, wolle auch mitreden und ein eigenes Team einsetzen, das die Strukturen am Betzenberg analysiert und einen "erheblichen Einfluss" auf den sportlichen Bereich erhalten soll. Es handele sich um einen deutschen Investor, der allerdings zurzeit im Ausland lebt und dessen Namen man nicht aus dem Fußball kenne, so Wilhelm: "Er hat ein sehr hohes Interesse am Nachwuchsleistungszentrum und an der Jugendarbeit. Und, was wichtig ist: Er hat ein sportliches Konzept, von dem er überzeugt ist und das an anderer Stelle schon erfolgreich umgesetzt wurde."

Schätzung: 15 bis 25 Millionen über mehrere Jahre realistisch?

Zu konkreten Zahlen wollte und durfte der Aufsichtsratsvorsitzende Jörg Wilhelm nichts sagen. Nach DBB-Einschätzung dürfte eine über mehrere Jahre verteilte Gesamtsumme zwischen 15 und 25 Millionen Euro aber realistisch sein. Im SWR sagte Wilhelm: "Eines ist klar: Das Ziel dieses Investors ist es, den FCK langfristig wieder dahin zu führen, wo er herkam. Und wenn das drei oder vier oder fünf Jahre dauert, dann hat er auch den Schnauf dazu." Der Kauf des Fritz-Walter-Stadions sei hingegen momentan noch kein Thema, könne es aber vielleicht noch werden.

"Auch mit den regionalen Investoren führen wir gute Gespräche"

Der neue Kandidat soll laut Wilhelm Ankerinvestor werden, aber nicht der einzige Geldgeber bleiben: "Im Moment ist das das einzige konkrete Angebot, was auf dem Tisch liegt. Es sind aber in den letzten Tagen auch weitere erfolgreiche Gespräche geführt worden, auch mit den regionalen Investoren, die uns in der Vergangenheit schon geholfen haben. Von diesen sind wir auch jetzt der Überzeugung, dass sie gute Partner sein können."

» Zum Video: "Knallhart: Der Investor zahlt keine Altschulden"

Stichtag 30. Juni: Gelingt die Einigung mit Gläubigern und Investor?

Der 1. FC Kaiserslautern steht also in naher Zukunft am Scheideweg: Insolvenz oder Investor? Millionen-Minus oder Millionen-Plus? Schuldenschnitt oder möglicher Ruin? Bis zum 30. Juni 2020 läuft die in dem vorliegenden Vertrag formulierte Frist - und heute ist schon der 21. Juni 2020. Bei "SWR Sport" setzte der Aufsichtsratsvorsitzende Jörg Wilhelm den verhandelnden Parteien in einem seiner Abschlusssätze fast schon die Pistole auf die Brust und betonte noch ein zusätzliches Mal: "Die Bedingungen sind knallhart formuliert: Der Investor zahlt keine Altschulden."

Die komplette Sendung "SWR Sport" mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der FCK-Kapitalgesellschaft, Jörg E. Wilhelm, ist online in der SWR-Mediathek verfügbar.

Quelle: Der Betze brennt / SWR Sport


Ergänzung, 22.06.2020:

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FCK-Bosse über Investor: "Keine Spekulationen"

Wer ist der neue, potentielle Ankerinvestor, der dem vor der Insolvenz stehenden 1. FC Kaiserslautern ein konkretes Angebot gemacht hat? Über diese Frage diskutieren die Fans seit Sonntagabend. Die Klubverantwortlichen mahnen vor ausufernden Spekulationen.

"Das nun in der Öffentlichkeit erwähnte Angebot liegt dem FCK unverhandelt vor. Es gibt keinen weiteren Anlass, zum jetzigen Zeitpunkt über Investoren zu spekulieren", sagten FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt und der FCK-Beiratsvorsitzende Markus Merk am Montagabend zur "Rheinpfalz". Weitere offizielle Kommentare gab es zunächst nicht.

Voigt und Merk: "Das Angebot liegt dem FCK unverhandelt vor"

Über das konkrete Angebot hatte einen Abend zuvor der Aufsichtsratsvorsitzende der FCK-Kapitalgesellschaft, Jörg E. Wilhelm, die Öffentlichkeit bei "SWR Sport" informiert: "Es gibt einen Investor, der bereit ist, signifikant beim 1. FC Kaiserslautern zu investieren." Der potentielle Geldgeber sei ein Deutscher, der im Ausland lebt, sportaffin, aber nicht aus dem Fußball-Business bekannt. Es handele sich weder um einen Finanz- noch um einen Immobilien-Investor. In den Fan-Foren wurde anhand dieses Profils über den Namen Hans-Peter Wild ("Capri-Sun") spekuliert - nach DBB-Informationen gehen diese Spekulationen aber mit hoher Wahrscheinlichkeit in die falsche Richtung.

Frist bis zum 30. Juni: Nimmt der FCK das Angebot des Investors an?

Die FCK-Gremien müssen sich bis nächste Woche Dienstag, den 30. Juni 2020, entscheiden, ob sie das Angebot des öffentlich noch anonymen Investors unterschreiben. Damit das Geld dann tatsächlich fließt, ist aber noch eine weitere harte Forderung zu erfüllen, nämlich eine Einigung mit den Gläubigern über einen Schuldenschnitt, so Wilhelm: "Die Bedingungen sind knallhart formuliert: Der Investor zahlt keine Altschulden."

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz


Ergänzung, 27.06.2020:

Voigt: "Alle Gespräche laufen auf Hochtouren"

Der Klassenverbleib ist in trockenen Tüchern, finanziell aber bleibt es spannend beim 1. FC Kaiserslautern. Eine Woche nach dem Antrag auf Insolvenz, verkündete Aufsichtsrat Jörg E. Wilhelm bei SWR Sport, dass es einen Investor gibt, der bereit sei viel Geld in den FCK zu pumpen. Seither ist es ruhig geworden auf dem Betzenberg. Kaiserslauterns Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt im SWR Sport Interview zum aktuellen Stand.

SWR: Wie sieht es aus mit möglichen Investoren?

Soeren Oliver Voigt: Alle Gespräche laufen auf Hochtouren. Wir müssen zusehen, dass wir an der Stelle in den nächsten Wochen weiterkommen, das ist klar. Der Zeitdruck ist enorm. Aber ich denke, dass wir grundsätzlich nach wie vor auf einem guten Weg sind.

(...)

SWR: Es gibt diesen Investor, der angekündigt hat, dann groß einzusteigen, wenn ein Schuldenschnitt, bzw. eine Insolvenz erfolgt ist? Können Sie zu diesem Investor etwas sagen?

Voigt: Wir arbeiten an diesem Thema Investoren und wir werden durch den gegebenen Zeitdruck sicherlich in der Lage sein, auch irgendwann eine Lösung zu präsentieren, und das wird dann auch passen.

SWR: Das Angebot gilt angeblich bis zum 30.6.2020. Ist es denkbar, dass das Angebot verlängert wird?

Voigt: Es gibt drei Möglichkeiten: Entweder man einigt sich. Man einigt sich nicht. Oder die Frist wird verlängert, weil man noch Zeit braucht, sich zu einigen. Und das ist im Prinzip der Status quo.

» Zum kompletten SWR-Video: Soeren Oliver Voigt über Investoren und Insolvenz

(...)

Quelle und kompletter Text: SWR


Ergänzung, 30.06.2020:

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Frist verlängert: Heute kein Investoren-Beschluss

Was sich in den letzten Tagen schon angedeutet hatte, ist nun offiziell: Das ursprünglich bis heute befristete einseitige Angebot eines Investors an den 1. FC Kaiserslautern wurde zeitlich verlängert. Weitere Gespräche dazu werden folgen.

In einer knappen Vereinsmitteilung von ca. 17:30 Uhr heißt es dazu offiziell: "Der 1. FC Kaiserslautern gibt bekannt, dass die Frist zur Annahme eines ursprünglich bis 30. Juni 2020 gültigen Investoren-Angebotes verlängert wurde."

Mindestens zwei potentielle Investoren - Gespräche laufen auf Hochtouren

Über das konkrete Angebot eines Investors hatte vorletzten Sonntag der Aufsichtsratsvorsitzende der FCK-Kapitalgesellschaft, Jörg E. Wilhelm, die Öffentlichkeit informiert und dafür geworben. Einen Tag später hatten FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt und der Beiratsvorsitzende Markus Merk allerdings betont, dass dieses vorliegende Angebot noch unverhandelt sei und deshalb keinen weiteren Raum für Spekulationen biete. Neben dem von Wilhelm beworbenen potentiellen Investor soll es noch mindestens einen weiteren, ähnlich strukturierten Interessenten geben, wie der FCK bereits eine Woche zuvor offiziell mitgeteilt hatte. "Alle Gespräche laufen auf Hochtouren", bekundete Geschäftsführer Voigt am Samstag im SWR.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 02.07.2020:

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Zwei Investoren-Angebote beschäftigen den FCK

Der 1. FC Kaiserslautern zwischen Insolvenz und Investoren: Dem Klub liegen zwei Angebote von potentiellen Anteilskäufern vor, über die intern noch diskutiert wird. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch der Gläubigerausschuss - und dass das Umfeld vorerst noch die Ruhe bewahrt.

Aufsichtsratsvorsitzender Wilhelm trommelt für "seinen" Investor

Über das eine konkrete Angebot hatte vor anderthalb Wochen der Aufsichtsratsvorsitzende der FCK-Kapitalgesellschaft, Jörg Wilhelm, die Öffentlichkeit informiert. Der noch anonyme Interessent sei ein Deutscher, der im Ausland lebt - laut Medienberichten mutmaßlich in Dubai - er sei sportaffin und mache einen Schuldenschnitt zur Bedingung für seinen Einstieg. Für sein Geld soll der potentielle Investor laut Wilhelm einen "erheblichen Einfluss" auf den sportlichen Bereich fordern - möglicherweise zu erheblich für das "Lautrer Modell"? Im ersten Schritt konnte im FCK-Beirat und den weiteren Entscheidungsgremien jedenfalls noch keine Einigung über dieses Angebot erzielt werden, die gesetzte Frist bis zum 30. Juni wurde mittlerweile verlängert. Wilhelm reagierte darauf gestern mit andeutungsreichen Tweets auf seinem privaten Twitter-Kanal, womit er dem Gesamtprozess aber eher schadet als nützt.

Die Regionalen um Nardi und Dienes sind wohl zurück im Ring

Zu dem anderen konkreten Angebot gibt es von Seiten des FCK-Führung um den Beirats­vorsitzenden Markus Merk, Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt, aber auch von Jörg Wilhelm noch keine genaueren öffentlichen Details. Den neuesten Anzeichen zufolge handelt es sich bei den Interessenten vermutlich um die schon länger im Gespräch befindliche regionale Investorengruppe um Giuseppe Nardi und Klaus Dienes. Wie genau diese vor der Corona-Krise aus sieben Personen bestehende Gruppe sich aktuell zusammensetzt, ist noch nicht öffentlich bekannt. Fakt ist aber: Um den anderen Kandidaten auszustechen, müssen die Regionalen ihr Angebot von zuvor vier Millionen Euro noch erhöhen - und dazu sind sie wohl auch bereit. Im Gegenzug sollen sie Mitsprache bei den Finanz-Themen fordern, etwa durch einen Sitz im FCK-Beirat. Die sportliche Allmacht hingegen ist keine Forderung der Regionalen aus der Pfalz und dem Saarland.

Eine Kombination beider Angebote ist eher unwahrscheinlich

Eine Annahme beider Angebote gleichzeitig scheint nach derzeitigem Stand eher unwahrscheinlich. Die Entscheidung über den Einstieg eines Investors treffen wegen des vorläufigen Insolvenzverfahrens nicht mehr alleine die Vereinsgremien, sondern auch der fünfköpfige Gläubigerausschuss und der vom Gericht bestellte Sachwalter Andreas Kleinschmidt werden involviert. Auch hier sind für die nächsten Tage und Wochen weitere Gesprächsrunden anberaumt, in denen die beiden Investoren-Angebote genauer vorgestellt werden.

Wichtig wird außerdem sein, dass das Umfeld und die Fangemeinde noch ein wenig Geduld bewahren und sich nicht zu zu wilden Spekulationen hinreißen lassen. Denn die erforderliche Diskretion und die Stimmungslage im Verein werden auch vom Insolvenzgericht und von den potentiellen Investoren ganz genau beobachtet.

Kapilendo informiert und bestätigt die beiden Investoren-Angebote

Von Seiten der Gläubiger gab die Crowdlending-Plattform "Kapilendo", bei der die FCK-Fans rund eine Million Euro an die Kapitalgesellschaft geliehen haben, am Mittwoch folgende Auskunft zum Stand der Dinge - inklusive Bestätigung der vorliegenden zwei Investoren-Angebote sowie einer dritten noch losen Anfrage: "Nach Einschätzung des Sanierungsexperten und Generalbevollmächtigten Dirk Eichelbaum wird das Insolvenzverfahren voraussichtlich am 01.09.2020 eröffnet werden und kurzfristig danach ein Insolvenzplan vorgelegt werden. Derzeit werden Verhandlungen mit zwei konkreten Investoren geführt, die in den weiteren Sitzungen des Gläubigerausschusses vorgestellt werden. Bislang gab es zwei Sitzungen des Gläubigerausschusses. Weitere Investorenanfragen neben diesen zwei Investoren bestehen auch noch. Eines der beiden konkreten Investorenangebote war zunächst befristet auf den 30.06.2020. Die Befristung wurde jedoch verlängert. Die Verhandlungen mit den Investoren bzw. der angestrebte Insolvenzplan werden unter der Prämisse geführt, das Verfahren durchzufinanzieren, die Quote zu finanzieren und die bevorstehende Saison zu finanzieren."

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 03.07.2020:

Das bietet und fordert der Investor aus Dubai

Ein älterer Deutscher, der in Dubai lebt, möchte Mehrheitseigner des 1. FC Kaiserslautern werden. Jetzt sind weitere Details zu dem Angebot, das mit einem Gegen-Angebot regionaler Investoren konkurriert, öffentlich geworden.

Im Internet kursiert seit Freitagmittag eine Mitteilung, die nach Informationen von Der Betze brennt authentisch ist und mit weiteren Details ergänzt werden kann. Der namentlich noch unbekannte potentielle Investor aus Dubai hat sich mittlerweile den FCK-Gremien in einer Videokonferenz vorgestellt. Nach dieser Runde hat er sein vorliegendes Angebot um einen Monat bis zum 31. Juli 2020 verlängert und an einigen Stellen modifiziert.

75 Prozent und mehr der Anteile sollen verkauft werden

Ursprünglich wollte der Geldgeber nach DBB-Informationen nahezu 100 Prozent aller FCK-Anteile kaufen. Dies wäre trotz 50+1-Regel möglich, weil sich diese Regel nur auf die Mehrheit der Stimmen, aber nicht auf die Mehrheit der Anteile bezieht. In dem aktualisierten Angebot fordert der Investor nun "nur" noch 75 Prozent plus eine Stimme. Die übrigen 25 Prozent minus eins der Aktien sollen den Regionalen Investoren und der Säule Fans und Mitglieder zum Kauf angeboten werden. Der FCK wäre damit auf dem niedrigsten Vereinswert seiner Historie praktisch "ausverkauft". Als Gegenleistung würde freilich ein für Drittliga-Verhältnisse beträchtlicher Millionenbetrag fließen - die genaue Höhe wurde nicht bekanntgegeben, sie dürfte geschätzt zwischen 15 und 30 Millionen Euro liegen.

"Das Beratungsteam würde unverzüglich nach Kaiserslautern reisen"

Doch der potentielle Investor stellt auch große Forderungen. Neben dem Schuldenschnitt von 90 Prozent insbesondere gegen die Großgläubiger Quattrex und Lagardère Sports will er auch ein erhebliches Mitspracherecht im sportlichen Bereich. Alles soll überprüft, analysiert und gegebenenfalls verändert werden. Als Grundlage gilt ein Konzept des Investors, das bei einer nicht näher genannten Fußballmannschaft bei den olympischen Spielen schon umgesetzt worden sei. In der heutigen Mitteilung heißt es wörtlich: "Das von ihm zusammengestellte Beratungsteam, das auf seine Kosten bei der Analyse der Profifussballabteilung und bei den Nachwuchsmannschaften im zu optimierenden NLZ eingesetzt werden soll, steht bereit und würde unverzüglich nach Annahme seines Angebotes die Reise nach Kaiserslautern antreten."

Uneinigkeit in den FCK-Gremien - Zweites Angebot liegt seit gestern vor

In den FCK-Gremien und auch innerhalb des Beirats herrscht weiterhin Uneinigkeit über dieses Angebot. Daneben sind aufgrund des eingeleiteten Insolvenzverfahrens auch der gerichtlich bestellte Sachwalter Dr. Andreas Kleinschmidt sowie der fünfköpfige Gläubigerausschuss in die Entscheidung involviert. Ein konkurrierendes Angebot der Regionalen Investoren um Giuseppe Nardi und Klaus Dienes wurde gestern offiziell beim FCK abgegeben. Hierzu gibt es allerdings noch keine Detail-Infos über die Höhe des Investments oder über die dahinter stehenden Forderungen.

Es ist damit zu rechnen, dass nach der Veröffentlichung des heutigen Dubai-Papiers weitere öffentliche Reaktionen und gegebenenfalls Richtigstellungen folgen.

Die heute veröffentlichte und vom Anwalt des Investors geschriebene Mitteilung im Wortlaut:

"Statement des vom Team Kessler unter Federführung von Prof. Dr. Wilhelm und Martin Weimer für den FCK gefundenen Investors

Der Investor, der dem FCK Anfang Juni ein erbliches Investitionsangebot unterbreitet hat, lässt durch seinen ihn beratenden und vertretenden Anwalt in seinem Namen folgendes Statement verlautbaren:

Ich freue mich, dass ich auf Bitten der Vereins- und Geschäftsführung in einer stattgefundenen Videokonferenz den dortigen Bitten nachkommen und ein wesentlich zu Gunsten des FCK verbessertes Angebot vorlegen kann:

- Verlängerung der bindenden Annahmefrist bis zum 31.7.2020
- Verzicht auf den Erwerb von so vielen Aktien, dass sowohl andere Investoren wie auch die Fan-Säule IV neben dem Ankerinvestor sich noch substantiell am FCK beteiligen können; die Investitionssumme beläuft sich trotzdem noch in einem Bereich, der die Sicherung der Existenz über mehr als 2 Spielzeiten sichert.
- Einräumen eines Vorkaufsrechts für den FCK, falls der Ankerinvestor beabsichtigen sollte, seine Aktien in der Zukunft an einen Dritten zu veräussern
- Zwingende Festschreibung eines Schuldenverzichts bei den Grossgläubigern Quattrex und Lagadère auf mindestens 90 % der Verbindlichkeiten plus Zinsen

Mit diesem grosszügigen Entgegenkommen hat der Investor einmal wieder seine ernsthafte und seriöse Absicht zur Rettung des FCK unter Beweis gestellt und den Bitten der Gremien entsprochen. Dem Investor ist es dabei wichtig, gegenüber Fans, Mitgliedern und Partnern des FCK zu unterstreichen, dass ihm an einer langfristigen Partnerschaft unter unbedingter Beteiligung der Fans und Mitglieder sowie anderer Kleininvestoren gelegen ist. Er verweist weiterhin mit Rücksicht auf die auslaufende Saison und die in Kürze startende Vorbereitung für die neue Saison auch auf die beabsichtigten und angebotenen Unterstützungsleistungen im Bereich Sport und auf das von ihm favorisierte und bereits im Bereich des Fussballs bei olympischen Spielen sehr erfolgreich umgesetzte Sport-Konzept. Das von ihm zusammengestellte Beratungsteam, das auf seine Kosten bei der Analyse der Profifussballabteilung und bei den Nachwuchsmannschaften im zu optimierenden NLZ eingesetzt werden soll, steht bereit und würde unverzüglich nach Annahme seines Angebotes die Reise nach Kaiserslautern antreten.

Nicht nur deshalb fehlt dem Investor derzeit jedes Verständnis dafür, dass der Sachwalter Kleinschmidt, getrieben von den Grossgläubigern den Entscheidungsprozess hinauszögert, erneut mittels einem auf Kosten des ohnehin finanziell stark gebeutelten FCK einzusetzenden M&A-Beraters noch einmal einen neuen Investorensuchprozess starten will und damit riskiert, dass der Investor nach dem 31.7.2020 keiner weiteren Verlängerung seiner Angebotsfrist mehr zustimmt und endgültig abspringt. Nach Kenntnis des Investors wäre die Kombination seines Engagements mit den grundsätzlich zur Co-Investition bereiten regionalen Investoren und der von den Fans seit langem erwarteten und geforderten Öffnung der Fansäule IV eine Lösung, die sofort umgesetzt werden kann und nach dem Schuldenschnitt im Insolvenzplanverfahren den FCK langfristig und nachhaltig auf eine gesunde Basis zur Weiterentwicklung von Liga zu Liga stellen würde.

Ob und welche Kräfte im Hintergrund wirken, die diese sich anbietende und von dem Team Kessler erarbeite Lösung gefährlich hinauszögern, kann der Investor nicht abschätzen."

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 03.07.2020:

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FCK nimmt Stellung: "Es gibt kein Team Keßler"

Derzeit geht in den sozialen Medien ein Post zu einem angeblichen „Team Kessler“ viral, das es überhaupt nicht gibt. Somit kann es auch keine Stellungnahme von einem solchen Team geben. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sowie des Beirats der FCK KGaA distanzieren sich ausdrücklich von diesem Post – formell wie inhaltlich!

Insbesondere das in diesem Post genannte Mitglied des Gremiums, Rainer Keßler, weist für den Beirat nachdrücklich darauf hin, dass die Führungsverantwortlichen des FCK die Befugnisse des vorläufigen Gläubigerausschusses respektieren und achten. Sie werden diesem Gremium ausschließlich Dokumente vorlegen, die den gesetzlichen Vorgaben zu Bonitätsprüfung, zu Geldwäsche und zu Compliance ebenso entsprechen wie den Regularien und Statuten des DFB und der Satzung des FCK.

Der vorläufige Sachwalter kommt seinen gesetzlichen Pflichten nach und arbeitet im Interesse aller Gläubiger vertrauensvoll mit den zuständigen Gremien zusammen. Im Gegensatz zu den interessierten Kreisen, die den Post lanciert haben, achten die Führungsverantwortlichen die Vertraulichkeitsvereinbarungen, die mit allen Interessenten vereinbart wurden und werden – allen nicht nachvollziehbaren Widerständen und Störfeuern zum Trotz – hier im besten Interesse des FCK und der Gesamtgläubigerschaft unbeirrt das Sanierungsverfahren und den Investorenprozess gesetzestreu und anständig weiter verfolgen.

Die Verantwortlichen arbeiten hier sehr konzentriert an der besten Lösung für den FCK – dafür sind sie zum Jahreswechsel angetreten, das werden sie hartnäckig und konsequent weiter verfolgen.

Quelle: Pressemeldung FCK


Ergänzung, 03.07.2020:

Wilhelm kontert: "Mein Rücktritt wird gefordert"

Beim 1. FC Kaiserslautern läuft die Selbstzerfleischung und viele Fans schütteln nur noch verzweifelt den Kopf. Nach der heutigen Mitteilung des potentiellen Investors aus Dubai und der Gegen-Mitteilung über die offiziellen FCK-Kanäle hat nun KG-Aufsichtsrat Jörg Wilhelm nochmals reagiert.

In einer sehr ausführlichen Stellungnahme mit zwölf Unterpunkten stellt Jörg E. Wilhelm (Mitglied im Aufsichtsrat und Beirat der FCK KGaA; Anm. d. Red.) intensiv seine persönliche Sichtweise zu den aktuellen Querelen innerhalb der Vereinsführung dar. Zuvor hatte der FCK als offizielle Pressemitteilung unter anderem folgendes Statement verbreitet: "Die Mitglieder des Aufsichtsrats sowie des Beirats der FCK KGaA distanzieren sich ausdrücklich von diesem Post - formell wie inhaltlich!" (der komplette Verlauf der heutigen Mitteilungen: siehe Chronologie im DBB-Forum)

Wilhelm erhebt in seinem neuen Schreiben teils schwere Vorwürfe gegen andere Verantwortungsträger beim FCK, gibt zusätzliche Informationen zum potentiellen Investor aus Dubai preis und endet mit der Enthüllung, dass intern eine Rücktrittsforderung gegen ihn gestellt worden sei.

Die neue Stellungnahme von Jörg Wilhelm im Wortlaut:

"Liebe Freunde und Mitglieder des FCK, liebe Wähler, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben.

Nun ist sie öffentlich geworden, die vom Anwalt des Investors an die Presse geleitete Erklärung mit der Überschrift: "Statement des vom Team Kessler unter Federführung von Prof. Dr. Wilhelm und Martin Weimer für den FCK gefundenen Investors".

Ich weiss nicht, über welchen Weg diese Erklärung den Weg in die Öffentlichkeit gefunden hat, für den sie bestimmt war, nachdem der sehr geschätzte und angesehene schweizerische Anwalt des Investors in dessen Name das Statement an mehrere Journalisten gesendet hat, aber ich bin froh und erleichtert, dass die Öffentlichkeit jetzt davon erfahren hat.

KLAR 1: Es war weder der Verein noch ein Organ des Vereins oder der KGaA, obschon das Statement dort bekannt war und man hätte erwarten dürfen, dass es den Fans und Mitgliedern zur Kenntnis gebracht wird.

KLAR 2: Ja, im Team Merk wird sehr kontrovers diskutiert und es herrscht Uneinigkeit hinsichtlich der Frage, wer der geeignete Investor ist und wie bei der Suche vorzugehen ist.Interessanterweise gibt es sowohl intern, wie auch im Kreis potentieller Investoren einige Leute, die mich, den einzigen Juristen und für klare Aussagen bekannten Experten im Team bei den Investorengesprächen nicht dabei haben wollen.

Es wird in den Gremien auch heftig über die tatsächlichen Rechte und Pflichten des Aufsichts- und des Beirates gestritten. Stetiges Nichtbeachten der klaren gesetzlichen Vorgaben, dass ein Aufsichts- oder Beiratsmitglied weder in die Öffentlichkeit gehört, um dort zu kommunizieren, sondern sich ausdrücklich auf seine Kontroll- und Genehmigungspflichten zu beschränken hat, wurden dort laufend vom Tisch gewischt. Zuweilen treten Teile dieser Gremien im Aussenverhältnis auf wie eine Obergeschäftsführung und wollen oder können die Gefahren einer faktischen Geschäftsführung nicht sehen. Und wenn dann - trotz meiner ständigen Warnungen - in der Öffentlichkeit von den hierfür nicht einmal zuständigen Mitgliedern an die Presse kommuniziert wird und dann noch unvollständig oder falsch, dann MUSS ein Aufsichtsrat, der es mit Recht, Gesetz und Satzung ernst nimmt, aufstehen und die Dinge anprangern. Und wenn ich damit jemand auf die Füsse trete, aber meinen Auftrag erfülle, dann mache ich das: Das Recht muss dem Unrecht nicht weichen!

Und wenn ich der Meinung bin, im Investorensuchprozess wird nicht offen gespielt oder es werden die Vorgaben von Mitgliedern nicht beachtet, dann stelle ich mich gern öffentlich hin und prangere das an. Das ist mein Recht und meine verdammte Pflicht.

Ob bei dem Investoren-Such-Prozess jemand eigene Interessen verfolgt oder jeder nur der Sache dient, kann ich nicht beurteilen, aber vermuten kann ich einiges. Sollten mir aber beweisbare Erkenntnisse darüber vorliegen, dass jemand sachfremde Interessen verfolgt, werde ich nicht schweigen und das rücksichtslos offenlegen.

KLAR 3: Der anonyme Investor ist ein Deutscher, der in Dubai lebt; er ist dem Vorstand, den Aufsichtsgremien und der Geschäftsführung sowie dem Generalbevollmächtigten mit Namen und Anschrift bekannt. Auch sein schweizerischer Rechtsanwalt ist dort bekannt. Auch mir ist der Investor bekannt, er war anlässlich der Videokonferenz in meinem eigenen Büro in Dubai unter Anwesenheit meines dortigen Partners und deutschen Rechtsanwaltes. Er ist Fussball-affin und es ihm egal, ob sein Engagement 3 oder 5 Jahre dauert; er will den Erfolg des FCK und nur diesem dienen.

Und ja, der Investor hat auch ein Interesse daran, das Stadion zu erwerben; Gespräche hierzu werden aufgenommen, sobald das Angebot angenommen wird.

KLAR 4: Warum ist der Name des Investors noch nicht bekannt gegeben worden? Das ist ein durchaus üblicher Prozess bei solchen Investoren-Such-Verfahren. Ein Investor, der nicht zum Zug kommt, aus welchem Grund auch immer, will sicher nicht durch die Presse gezogen werden, wenn er nicht akzeptiert wird. Das Investoren-Bewerber vor der Entscheidung nur den Entscheidern mit Namen bekannt sind, ist gängige Praxis im Unternehmens- und Transaktionsrecht. Wer dahinter Böses oder Ungewöhnliches vermutet, ist entweder selbst bösgläubig oder hat schlicht keine Ahnung.

KLAR 5: Der Investor ist ein seriöser Kaufmann, der sein Geld mit Dienstleistungen im B2B und B2C-Bereich verdient hat; er hat sich auch in der Videokonferenz den Teilnehmern so vorgestellt und sein Anwalt hat über den Hintergrund berichtet. Es hatte jeder ausreichend Gelegenheit, den Investor und seinen Anwalt alles zu fragen.

KLAR 6: Derzeit wird in der Presse und in Stellungnahmen kolportiert, der Investor müsse noch überprüft werden auf die gesetzlichen Vorgaben zu Bonität, zu Geldwäsche und zu Compliance ebenso wie auf die Regularien und Statuten des DFB und der Satzung des FCK. Das ist UNSINN ! In seinem Angebot hat der Investor klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, dass das von ihm bevorzugte Sportkonzept nur soweit zur Anwendung kommen soll, wie es mit den Regularien von DFB / DFL und sonstiger einschlägiger Institutionen in Einklang zu bringen ist.

Auch ist es nicht notwendig, den Investor vor Annahme des Angebotes einem Geldwäsche-, Bonitäts- oder Compliance-check zu unterziehen. Die vorgeschlagenen Zahlungsbedingungen wurden vom Anwalt des Investors bewusst so gestaltet, dass die erste Tranche innerhalb weniger Tage auf ein anwaltliches Treuhandkonto eingezahlt werden muss und innerhalb weiterer, weniger Tage für den Rest eine Bankbürgschaft einer deutschen oder schweizerischen Bank vorgelegt werden muss.

Diejenigen, die auch nur ansatzweise sich je mit dem modernen Kapitalmarktverkehr auseinandergesetzt haben, werden wissen, dass die Anwaltskanzlei, die das Treuhandkonto zur Verfügung stellt, den Investor bei Einzahlung einer umfangreichen Geldwäschegesetz- und KYC (Know your Customer)- Untersuchung von Gesetz wegen unterziehen muss. Das gleiche gilt für die Bank, die dem Investor zu Gunsten des FCK Bürgschaften zur Verfügung stellen muss.

Wenn also der Investor akzeptiert wird, dann und nur dann muss und wird er sich dieser Prüfung unterziehen. Es gibt keine rechtliche Grundlage, auf der eine derartige Untersuchung bereits vor der Annahme des Angebotes durchgeführt werden muss.

Das gleiche gilt für die Bonitätsprüfung: Würde der Investor die von ihm zu bringenden Zahlungen und Bürgschaften nicht innerhalb der kurzen Zeit erbringen, wäre der FCK auch sofort vollkommen frei von dieser Vereinbarung und könnte dann mit jedem anderen Investor abschliessen, wogegen der Investor nach wie vor zur Zahlung verpflichtet wäre und dies Zahlung auch eingeklagt werden könnte.

Sollten hieran weiterhin ernsthafte Zweifel erhoben werden, wird KLARHEIT gern ein entsprechendes Rechtsgutachten erstellen lassen und veröffentlichen.

KLAR 7: Der Investor hat in seiner Videokonferenz klar und deutlich durch seinen Anwalt vortragen lassen, dass er nicht dem FCK ein auf ihn nicht passendes Sportkonzept aufzwingen will, sondern dass er zunächst auf seine Kosten ein erfahrenes Berater-Team zur Verfügung stellen will, welches mit der Geschäftsführung und sportlichen Leitung zusammen nach Schwachstellen und Verbesserungsmöglichkeiten suchen soll.

KLAR 8: Der Investor hat ausdrücklich seine Zusammenarbeit mit den regionalen und anderen Kleininvestoren angeboten und sich - wie in seiner Erklärung auch - offen gezeigt für die Einbeziehung der Fans in die Fan-Säule IV. Er wünscht sich nichts mehr, als von den Fans willkommen geheissen zu werden.

Ich biete jedem Fan und Mitglied an, dem Investor über mich Grussbotschaften zu senden oder ihm Fragen zu stellen, die dann - wenn auch zusammengefasst und nicht alle einzeln - beantwortet werden.

KLAR 9: Im derzeitigen Stadium des Verfahrens - Planinsolvenz in der Eigenverwaltung - haben Aufsichtsräte und Beiräte nur noch eine aufsichtsführende Aufgabe; sie dürfen weder entscheiden, noch müssen sie zwingend vom Geschäftsführer oder vom Sachwalter oder vom Gläubigerausschuss um Genehmigung gefragt werden. Die alleinige Entscheidungsbefugnis liegt bei der Eigenverwaltung ausschliesslich beim Geschäftsführer in Abstimmung mit dem Gläubigerausschuss und dem Sachwalter, der übrigens federführend von Quattrex ausgesucht und gewünscht wurde, obschon ich selbst einen reginalen und sehr insolvenzerfahrenen und auch gerichtsakzeptablen Sachwalter vorgeschlagen habe. Dort (Ausschuss, Sachwalter, GF) allein werden die Entscheidungen über die Annahme von Investorenangeboten getroffen und NUR DORT. Gesucht und gefunden wurde der neue Investor vom Team Merk oder Team Kessler, beide personenidentisch.

KLAR 10: Weitere Investoren? Ich darf zur Frage, zu welchen Bedingungen etwa weitere Angebote von Investoren vorliegen nichts sagen. Was ich aber darf, ist, zu sagen, dass mir Stand heute 16.00 Uhr zwar ein anderes "Angebot" bekannt ist, dass dieses Angebot jedoch insoweit unbeachtlich sein muss, als die dahinter stehenden mehreren Personen nicht alle in dem "Angebot" genannt sind und dass dieses "Angebot" unter Bedingungen gestellt ist, die gegen Satzung und Recht verstossen und dass das "Angebot" in dieser Form daher nicht "annahmefähig" ist. Interessanterweise wird davon aber nichts nach aussen getragen, in den Verlautbarungen heisst es nur, es läge ein Angebot von Regionalinvestoren vor.

Damit mich niemand als Lügner beschimpfen kann, kündige ich für den Fall, dass jemand anderes behauptet, bereits jetzt an, in der kommenden Mitgliederversammlung dieses "Angebot" den Mitgliedern in dieser Form bekannt zu machen und darüber ein Rechtsgutachten einer renomierten Anwaltskanzlei vorzulegen.

KLAR 11: Soeben bin ich von einem Journalisten gefragt worden, ob gegen mich eine Rücktrittsforderung gestellt worden ist. Darauf antworte ich mit einem klaren JA. Nachdem ich im SWR3 öffentlich aufgetreten bin und Licht ins Dunkel bei der Frage, ob es Investoren gibt, gebracht habe, bin ich offensichtlich einigen Herren derartig auf die Füsse getreten, dass sie sich hinter meinem Rücken versammelt haben und ein Schreiben verfasst haben im Namen von ausdrücklich benannten Gremien. Hierzu ist folgendes zu sagen: Die Mitglieder und Personen dieser Gremien, die dort als hinter der Rücktrittsaufforderung stehend bezeichnet waren, wurden gar nicht alle gefragt. Derjenige, der dieses Schreiben verfasst hat, war meines Erachtens von einigen aufgehetzt, denen es nicht passt, dass ich über Fakten Klartext rede und meiner Aufsichtspflicht als Aufsichtsrat und meinem Mandat, welches ich von 1200 Wählern bekommen habe, auftragsgemäss nachkomme: KEINE MAUSCHELEIEN UND KEINE UNWAHRHEITEN ODER LÜGEN MEHR!

Ich will den Verfasser dieses Schreibens hier gar nicht nennen, da ich einerseits überzeugt bin, dass er getrieben wurde und andererseits ich ihn eigentlich für einen der Guten halte.

Ich habe unverzüglich und jedem der Absender dieser Rücktrittsaufforderung unmissverständlich klar gemacht, dass es dazu weder einen inhaltlichen Grund noch eine rechtliche Rechtfertigung gibt, dass die Rücktrittsforderung Ergebnis einer gesteuerten Zusammenrottung war und dass ich gewählter Vertreter der Mitgliederversammlung bin und keinesfalls auch nur im Ansatz erwägen würde, zurückzutreten und dass man mit dieser Methode "einen Mann mit geradem Rücken" nicht mundtot machen kann.

Im Gegenteil: diejenigen, die selbst mit Rücktritt gedroht haben und Motor dieses durchsichtigen Spielchens waren, sind interessanterweise alle noch an Bord.

Für den Fall aber, dass dieses Thema gegen mich weiter ins Feld geführt werden soll, werde ich bei der zuständigen Staatsanwaltschaft das Schreiben vorlegen, werde es öffentlich machen und Anzeige erstatten wegen Urkundenfälschung in Tatmehrheit mit versuchter Nötigung. Dann wird sich in der richterlichen Zeugenvernehmung erweisen, ob tatsächlich diejenigen, die dort vom Verfasser des Schreibens als Absender und hinter der Forderung stehend genannt sind, vor Verfassung des Schreibens auch gefragt wurden.

KLAR 12: Ich werde meinen Aufgaben als Aufsichtsrat und Beirat bis zum Ende gerecht werden und mich dann mit einem umfangreichen Bericht, in dem ich alles offenlege, was möglich und notwendig ist, zur Wiederwahl stellen. Mögen diejenigen, die ein Stimmrecht haben, über meine Arbeit befinden. Zwei Versprechen habe ich bereits eingelöst: es wurde ein Investor präsentiert und ich rede Klartext.

Fortsetzung KLAR ... folgt!

03/07/2020 Jörg E. Wilhelm"

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 03.07.2020:

Weitere Infos zu den zwei Investoren-Angeboten

(...) Zunächst zu den Fakten: Dem FCK liegen zwei Investorenangebote vor, die sich im Grunde nicht gegenseitig ausschließen, es wohl letztlich aber doch tun. Aber offensichtlich nur von einer Seite. Klingt nicht nur kompliziert, ist es auch. Die Offerte Nummer eins kommt von eben diesem Geldgeber [aus Dubai], der sich nun zu Wort gemeldet und dem Klub eine verlängerte Frist zur Annahme bis zum 31. Juli eingeräumt hat.

Die Investitionssumme, so heißt es, "beläuft sich in einem Bereich, der die Sicherung der Existenz über mehr als zwei Spielzeiten sichert". Nach kicker-Informationen kann von rund 20 Millionen Euro ausgegangen werden. Es ist kein Geheimnis, dass diese Variante insbesondere vom Aufsichtsratsvorsitzenden Jörg E. Wilhelm favorisiert wird.

(...)

Einen Unterschied gibt es jedoch im Volumen, das Angebot der regionalen Investoren beinhaltet nur eine Kapitalerhöhung in Höhe von rund acht Millionen Euro. Damit könnte die kommende Saison zwar finanziert werden, ohne weiteren Nachschub würde der Klub im kommenden Sommer aber erneut vor dem drohenden Aus stehen. Ein Co-Investment bei gleichzeitigem Einstieg des großen Geldgebers, der dies ausdrücklich als Option darstellt, scheint für die lokale Gruppe offenbar keine Option. (…)

Quelle und kompletter Text: Kicker


Ergänzung, 06.07.2020:

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Der FCK-KG-Aufsichtsratsvorsitzende Jörg Wilhelm gilt als Befürworter des Investors aus Dubai

Ist Horst Peter Petersen der Investor aus Dubai?

Horst Peter Petersen, ein 71-jähriger Deutscher mit wohnhaft in Dubai, soll der potentielle neue Großinvestor des 1. FC Kaiserslautern sein. Dieser von der "Bild" als Gerücht genannte Name ist auch nach Informationen von Der Betze brennt wahrscheinlich korrekt.

"Das Angebot stammt angeblich von Peter Petersen aus Dubai", schreibt die Boulevardzeitung in ihrer Montagsausgabe. Aktuellen DBB-Infos zufolge geht diese Spekulation in die richtige Richtung. Petersen hat sein Geld als Unternehmer im B2B- und B2C-Bereich gemacht und gilt als sportaffin, bisher aber eher im Bereich Olympia als Profifußball. Ansonsten ist über den potentiellen FCK-Investor (noch) nicht viel weiteres bekannt. Außer: Petersen ist ebenfalls nicht alleine, sondern möchte das Investment beim FCK mit weiteren Geschäftspartnern tätigen.

Zwei Angebote für den FCK: Das aus Dubai und das aus der Region

Das somit also wahrscheinlich von Petersen und seinen Mitstreitern stammende und zunächst bis 31. Juli befristete Angebot liegt dem FCK neben einem zweiten Angebot vor, welches vergangene Woche von regionalen Investoren um den Homburger Giuseppe Nardi und den Kaiserslauterer Klaus Dienes finalisiert wurde (der komplette Verlauf zur aktuellen Investorensuche: siehe Chronologie im DBB-Forum). Um diese beiden Offerten war zuletzt innerhalb der FCK-Gremien ein teils offen ausgetragener Streit entbrannt, der sich aber übers Wochenende zumindest ein bisschen beruhigt zu haben scheint. Der Investor aus Dubai fordert laut dem FCK-KG-Aufsichtsratsvorsitzenden Jörg E. Wilhelm "erheblichen Einfluss" auf den sportlichen Bereich und will ein eigenes Kompetenzteam zur Analyse nach Kaiserslautern schicken. Im Gegenzug steht laut Medienberichten ein Investment von 20 Millionen Euro für 75 Prozent der Vereinsanteile im Raum.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 06.07.2020:

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Der potentielle neue FCK-Investor aus Dubai möchte noch anonym bleiben - Aufsichtsratsvorsitzender Jörg E. Wilhelm (oben eingeklinkt) ist sein Fürsprecher

Interview mit dem noch anonymen potentiellen FCK-Investor
"In drei bis fünf Jahren zurück in die Bundesliga"


Wer ist der Deutsche, der in Dubai lebt und gerne Mehrheitseigner des 1. FC Kaiserslautern werden möchte - und was fordert und bietet er? Der Betze brennt veröffentlicht das erste ausführliche Interview mit dem potentiellen neuen Investor, der seinen Namen noch nicht öffentlich machen möchte.

Redaktionelle Vorbemerkung zum Interview:

Das Thema "Investoren" ist komplex, kontrovers und teilweise auch brisant. Deshalb möchten wir die folgenden Informationen zur Entstehung dieses Interviews vorweg stellen: Es handelt sich hierbei um einen Gast-Artikel, also kein klassisches DBB-Interview in der sonst bekannten Form. Die Fragen an den potentiellen Investor aus Dubai haben mit Ken Kinscher und Johannes B. Remy zwei im FCK-Umfeld bekannte und geschätzte Fans gestellt. Das Angebot hierfür hatte zuvor der FCK-KG-Aufsichtsratsvorsitzende Jörg E. Wilhelm öffentlich gemacht, der am Freitag die Möglichkeit eröffnete, dem Investor von Seiten der Anhänger Fragen zu stellen und diese beantwortet zu bekommen. Diese Möglichkeit haben die beiden Fans und früheren Aufsichtsratskandidaten wahrgenommen (der komplette Verlauf zur aktuellen Investorensuche: siehe Chronologie im DBB-Forum).

Wir von Der Betze brennt haben das Interview redaktionell begutachtet und auch, wenn wir selbst vielleicht die Fragen noch etwas kritischer formuliert hätten, die Antworten für insgesamt sehr informativ befunden. Deshalb möchten wir diese Infos allen FCK-Fans zugänglich machen, damit jeder anhand der offiziellen Aussagen sein eigenes Meinungsbild erweitern kann. Natürlich haben wir auch nachgefragt, warum der potentielle Investor aus Dubai seinen Namen noch nicht nennen möchte, und darauf die bereits bekannte Antwort erhalten: Er möchte nicht, dass sein Name als "abgelehnter Investor" gebrandmarkt wird, falls sein Angebot nicht angenommen werden sollte. Ein solches Vorgehen ist in derartigen Transaktionen nicht unüblich. Sollte sein Angebot von den beteiligten FCK-Gremien und dem Gläubigerausschuss angenommen werden, werde er sich sofort offen zeigen, versichert der Investor. Der bereits in den Medien kursierende Name Horst Peter Petersen (71) wurde seitens der Antwortgeber dieses Interviews nicht kommentiert.

Im Rahmen einer ausgewogenen Berichterstattung zu den beiden vorliegenden Investoren-Angeboten versuchen wir natürlich, auch von der zweiten Gruppe - den Regionalen Investoren aus dem Raum Kaiserslautern und Homburg - vergleichbare Antworten zu bekommen. Anfragen hierzu sind bereits gestellt. Alle abgedruckten Informationen stammen in diesen Fällen direkt von den Investoren und nicht von den Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern.

Die Fragen des nachfolgenden Interviews stellten Ken Kinscher und Johannes B. Remy. Die Antworten kommen vom potentiellen neuen FCK-Investor aus Dubai, der seinen Namen noch nicht in der Öffentlichkeit preisgeben möchte, und seinem Schweizer Rechtsanwalt Richard C. Ritter.

Interview mit dem noch anonymen potentiellen FCK-Investor:

Frage: Ihre Mitteilung, die am letzten Freitag veröffentlicht wurde, ist über Ihren Anwalt an mehrere Medien und auch an den FCK verteilt worden. Können Sie sich vorstellen, warum diese zunächst nicht veröffentlicht wurde? Im Nachhinein hatte man als externer Beobachter das Gefühl, der Verein wollte eine Veröffentlichung verhindern. Warum?

Antwort: Ihr Gefühl täuscht wohl nicht. Wir haben dies auch so eingeschätzt. Erst nachdem Der Betze brennt die Stellungnahme veröffentlicht hat, zog der "Kicker" nach (die erste Veröffentlichung des als authentisch eingestuften Dokuments stammte von einem FCK-Fan in den Sozialen Netzwerken; Anm. d. Red.). Nun sei's drum. Über die Motive mögen wir nicht spekulieren, denken aber, Ihre Frage hierzu sei an die Geschäftsführung des FCK (also Soeren Oliver Voigt; Anm. d. Red.) zu richten.

Frage: Heißt das, Sie hatten das Gefühl, dass Ihr Angebot und Ihre Motive in der Öffentlichkeit nicht korrekt dargestellt worden sind und waren verwundert, dass der FCK offensichtliche Falschinformationen zum Beispiel in großen deutschen Tageszeitungen nicht dementiert?

Antwort: Wir haben in der Tat - insbesondere nach den "unfreundlichen" Berichten in der "Bild-"Zeitung - das Bedürfnis gehabt, einiges ins rechte Licht zu rücken. Aufgrund der Kommentare in den Sozialen Medien gehen wir davon aus, dass dies notwendig und willkommen war.

"Eine Minderheitsbeteiligung kommt für uns nicht in Frage"

Frage: Können Sie etwas zu Ihrem Hintergrund und Ihrer Motivation sagen, in den FCK zu investieren. Ich würde mich dabei freuen, wenn Sie weniger über die "sozialromantischen" Motive sprechen könnten, als vielmehr auf die konkreten Pläne eingehen.

Antwort: Von Sozialromantik kann bei einem Investitionsangebot gar keine Rede sein. Wir haben allerdings schon sehr viel Respekt vor der 120-jährigen Geschichte des Klubs und wollen ihn wieder dahin führen, wo er herkam und hingehört. Diesem sportlichen Erfolg ist alles andere unterzuordnen. Der wirtschaftliche Erfolg wird dem sportlichen folgen, von daher sind wir guter Dinge, dass unser sportgetriebener Ansatz von Erfolg gekrönt sein wird. Dafür müssen wir aber die Mehrheit haben, auch um unser Konzept gegen alle - auch sozialromantischen - Widerstände durchzusetzen. Eine Minderheitsbeteiligung kommt für uns nicht in Frage.

Frage: Das heißt, Ihnen geht es darum, die bestehenden Strukturen zu optimieren und zu verbessern. Den Reaktionen in unserem Verein ist eine gewisse Zurückhaltung hinsichtlich Ihrer sportlichen Task-Force zu entnehmen. Können Sie das etwas genauer erläutern?

Antwort: Uns ist schleierhaft woher diese Zurückhaltung oder gar Ablehnung kommt. Mit uns wurde nie darüber gesprochen oder nachgefragt. Wir haben einen Plan und wollen den durchziehen. Wenn wir nicht willkommen sind, dann war's das halt. Auch haben wir unser Sports Management Programm vorgestellt und hierzu keine Fragen bekommen.

Frage: Es ist also korrekt, dass Sie mit allen handelnden Akteuren offen und ehrlich weiterarbeiten wollen, solange diese, die für Ihre Aufgaben notwendigen Kompetenzen mitbringen und nachweisen, dass sie Ihren Aufgaben in der Vergangenheit vollumfänglich gerecht geworden sind?

Antwort: Wir waren von Anbeginn offen und klar sowohl in unserer Kommunikation als auch über die Zielführung des angedachten Engagements. Wir sind allein dafür angetreten, dem FCK zu sportlichem Erfolg zu verhelfen im Wissen, dass der wirtschaftliche diesem folgen wird. Alles andere interessiert uns nicht. Jeder der guten Willens und professionell daran mitarbeiten möchte, ist mehr als willkommen.

"Wir wollen unser Konzept mit allen Konsequenzen durchsetzen"

Frage: Zurück zu Ihrem Angebot. Dieses Angebot sieht nach den bisherigen Informationen eine Kapitalerhöhung von 20 Millionen Euro für 75 Prozent der Anteile vor. Dieses Geld würden Sie der Kapitalgesellschaft in Form einer Kapitalerhöhung als Eigenkapital ab dem Tag ihres Einstiegs zur Verfügung stellen. Im Gegenzug beanspruchen Sie einen Sitz im Beirat. Ist das korrekt?

Antwort: Der genaue Betrag kann hier und heute natürlich nicht genannt werden, dieser hängt auch davon ab, ob noch andere Investoren an Bord geholt werden oder nicht. Aber in etwa stimmt die Größenordnung durchaus. Wir wollen letztlich einfach die qualifizierte Mehrheit halten, um unser Konzept mit allen Konsequenzen durchzusetzen, ohne Sozialromantik - um Ihren Begriff wieder aufzunehmen - und ohne Rücksicht auf nebensächliche Empfindlichkeiten, die dem sportlichen und damit wirtschaftlichen Erfolg nur Abbruch tun.

Frage: Das heißt der FCK ist für einen Zeitraum von mindestens drei Jahren durchfinanziert und kann sich sportlich und operativ so verbessern, dass er sein sogenanntes strukturelles Defizit reduziert?

Antwort: Wir haben festgehalten, dass wir einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren eingeplant haben, um den FCK wieder in die Bundesliga, und hernach in die europäischen Wettbewerbe, zu führen. Hierzu stehen wir und deshalb stellen wir für einen Drittligisten auch eine relativ hohe Anfangsinvestition. Wie weit das Geld reicht, wird auch davon abhängen, wie schnell die Aufstiege erfolgen werden. Sie können aber versichert sein, dass wir auch im kommerziellen Management des FCK Hand anlegen werden. Wir sehen viel Spielraum sowohl auf der Einnahmen- wie auch auf der Ausgabenseite.

Frage: Das operative Defizit des FCK steht in engem Zusammenhang mit den hohen Pacht- und Unterhaltungskosten für das Fritz-Walter-Stadion. Ein Rückkauf des Stadions wird immer wieder diskutiert. Dem FCK steht ein sogenanntes Vorerwerbsrecht zu Marktwerten zu. Hätten Sie Interesse daran, das Stadion zu erwerben. Beziehungsweise den FCK so zu kapitalisieren, dass er in der Lage wäre, das Stadion zurückzukaufen?

Antwort: Das Stadion gehört unbedingt zurück zum FCK. Im Hinblick auf die Bundesliga müssen zudem weitere Investitionen getätigt werden. Sollten wir einsteigen können, wird das sicherlich sofort thematisiert werden. Wir haben bereits verschiedene Ideen, die vertieft werden wollen. Eine umsichtige Planung - allenfalls sogar eines neuen Stadions für die Zeit in der ersten Bundesliga - wird eine Notwendigkeit sein.

"Wir haben keine Ahnung, woher diese ablehnende Haltung kommt"

Frage: Sie haben darauf hingewiesen, dass Sie das Lautrer Vier-Säulen-Modell achten wollen und weitere Investorengruppen zulassen. Konkret bedeutet das, das Sie auch regionale Investoren wie Herrn Dienes, Herrn Nardi oder Herrn Buchholz herzlich willkommen heißen, weitere Anteile am FCK zu erwerben, solange diese das Vier-Säulen-Modell ebenfalls achten?

Antwort: Wir kennen die lokalen Investoren nicht und wurden nie detailliert über deren Absichten informiert. Wir haben auf ausdrücklichen Wunsch des Vereins nur die Aussage gemacht, dass wir nichts gegen derartige Investoren haben, solange wir die qualifizierte Mehrheit halten können.

Frage: Können Sie sich erklären, warum Medien spekulieren, dass diese Investoren eine Zusammenarbeit mit Ihnen ausschließen? Hat jemand aus der Investorengruppe bereits Kontakt zu Ihnen aufgenommen und versucht zu erörtern, wie man den FCK gemeinsam voranbringen kann? Hat die FCK-Geschäftsführung Versuche in diese Richtung unternommen?

Antwort: Wie gesagt, wir wurden nie im Detail informiert, hatten nie Kontakt und haben keine Ahnung, woher diese ablehnende Haltung kommt - wenn sie denn überhaupt existiert.

"Das Einbinden der Fangemeinde ist uns ein Anliegen"

Frage: Die sogenannte Fan-Säule, also die Anteilsmöglichkeit für Fans und Mitglieder, liegt den FCK-Anhängern verständlicherweise besonders am Herzen. Wie stehen Sie dazu?

Antwort: Das Einbinden der Fangemeinde war uns von Beginn weg ein Anliegen. Wir begrüßen jede Initiative hierzu und haben auch unsere eigenen Vorstellungen. Wichtig ist, das neu zugeführtes Kapital - auch und insbesondere der Fangemeinde - für die Zukunft investiert wird und nicht für die Tilgung von Altlasten. Auch sollte die Fangemeinde einen Sitz im Beirat beanspruchen können. Ideen hierzu sind mehr als willkommen.

Frage: Thema Geldwäsche und Compliance: Dieses Thema wird medial aber auch in der jüngsten Presseerklärung des FCK stark hervorgehoben. Es dürfte selbstverständlich sein, dass letztlich bekannt sein muss, wer direkt oder indirekt in den FCK investiert. Dies gilt ja für alle Investoren, egal ob regional, deutsch aus Dubai oder aus Asien. Können Sie hier und heute zusichern, dass Sie alle im nationalen und internationalen Kapitalverkehr notwendigen Vorgaben erfüllen? Investieren Sie als Privatperson oder über eine Kapitalgesellschaft? Und investieren Sie ausschließlich auf eigene Rechnung?

Antwort: Wir wissen auch nicht, woher diese Obsession kommt. Es ist doch völlig selbstverständlich, dass Banken im Zahlungsverkehr diese Pflichten einhalten. Sollten wir investieren, kommen die Gelder von westlichen Banken und werden nicht in Koffern womöglich noch per Kamel angeliefert. Übrigens würden wir, falls unser Angebot angenommen wird, eine eigens hierfür bezeichnete Holdinggesellschaft für den Erwerb der Anteile gründen. Dies ist hinlänglich bekannt und in unserem Angebot so auch ausformuliert. Ich plane zudem zwei, drei Mitstreiter an der Gesellschaft mitzubeteiligen, alles auch Europäer, die mich in diesem Unterfangen unterstützen und seit Jahren meine Wegbegleiter sind. Insofern stehe ich nicht alleine da, aber wir handeln nicht für Dritte, sind also in keiner Art und Weise Treuhänder oder Frontmänner, sondern selbständig denkende und handelnde Unternehmer.

"Take it or leave it: Aufdrängen tun wir uns nicht"

Frage: Abschließend nochmal eine Frage zu Ihrem Eindruck hinsichtlich des Investorenprozesses und der Investorensuche. Haben Sie das Gefühl, dass dieser professionell initiiert wurde? Haben Sie einen Verfahrensbrief bekommen in dem Ihnen dargelegt wurde, welche Punkte Ihr Angebot umfassen soll und bis zu welchem Zeitpunkt welche nächsten Schritte erfolgen?

Antwort: Mir wurde die Gelegenheit durch meinen Anwalt angetragen, welcher wiederum von einem - wohl pfälzischen - Mandanten darüber informiert wurde. Wir haben uns dem FCK vorgestellt und gegen eine entsprechende Vertraulichkeitserklärung Zugang zu den für eine Investition erforderlichen Informationen erhalten. Nach vorgenommener Prüfung beauftrage ich meinen Anwalt, mit dem FCK unser Angebot zu formalisieren. Dies ging alles reibungslos vonstatten und der vom FCK mandatierte Vorsitzende des Aufsichtsrats der KGaA, Professor Wilhelm, selber Rechtsanwalt, hat dies dann mit meinem Anwalt zügig und professionell begleitet. Im übrigen kann ich mich über die internen Prozesse der Investorensuche nicht äußern. Zudem schritten wir auf den FCK zu und nicht umgekehrt.

Abschließend kann ich nur sagen, dass der Ball beim FCK liegt. Wir harren der Dinge, werden allerdings unser Angebot über die bereits zweimalig erstreckte Frist von Ende Juli hinaus nicht verlängern. "Take it or leave it", wie die Engländer sagen. Selbstverständlich kann der FCK jederzeit auf uns zukommen, sollte zu einem späteren Zeitpunkt ein Investor von Interesse sein. Aufdrängen tun wir uns nicht.

Vielen Dank für das informative Gespräch!

Quelle: Der Betze brennt / Autoren: Ken Kinscher, Johannes B. Remy


Ergänzung, 08.07.2020:

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Keßler: "Aufpassen, dass das dünne Eis nicht bricht"

Insolvenz, Investorensuche und die öffentliche Wahrnehmung: Im Interview mit Treffpunkt Betze spricht der Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Keßler über die aktuelle Situation.

Nach Jörg Wilhelms Auftritt im SWR schienen Grabenkämpfe, persönliche Eitelkeiten und öffentlich ausgetragene Konflikte den Betzenberg zu erobern. Twittermeldungen, lancierte Investorenstatements, merkwürdige Stellungnahmen - es drohte ein öffentliches Desaster. Wieder einmal. Dabei braucht der Verein in dieser gegenwärtigen Situation mehr denn je Ruhe und Sachlichkeit. Sowohl intern als auch extern. Wir sprachen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und stellvertretenden Beiratsvorsitzenden Rainer Keßler über das laufende Insolvenzverfahren, Investorengespräche, den Status Quo im Gläubigerausschuss und über scheinbar verhärtete Fronten.

Treffpunkt Betze: Herr Keßler, Hand aufs Herz: Wie viele Investoren, Berater oder potentielle Spieler haben sich bei Ihnen oder anderen Verantwortlichen in den letzten Tagen gemeldet und gesagt: "Sorry, an so einem Chaos haben wir kein Interesse"?

Rainer Keßler: Ich denke, der Begriff des Chaosklubs wird - insbesondere von gewissen Medien - etwas überstrapaziert. Wir arbeiten seit Dezember ruhig und konzentriert an der Sanierung des Vereins und hatten im Januar und Februar vielversprechende Gespräche auch mit überregionalen potentiellen Investoren, bei denen wir ernsthaftes Interesse für die Marke FCK wecken konnten. Wir waren Ende Februar kurz davor die benötigte Finanzierung für die kommende Saison darstellen zu können. Im Wesentlichen wurden dann diese Gespräche wegen Covid 19 unterbrochen und auf Eis gelegt. Aktuell registrieren wir zunehmendes Interesse. Gesprächspartner signalisieren Respekt für die Ruhe, die der Verein trotz einer Insolvenz in Eigenverwaltung doch ausstrahlt.

Treffpunkt Betze: Als ein gemeinsames Team ist der fünfköpfige Beirat vergangenen Dezember angetreten. Nur sieben Monate später ist zumindest in der Öffentlichkeit kaum noch etwas davon zu spüren. Die Fronten scheinen verhärtet, Jörg Wilhelm behauptet von Beirats- bzw. Aufsichtsratsmitgliedern zum Rücktritt aufgefordert worden zu sein. Droht die Lage um die wirtschaftliche Existenz des FCK außer Kontrolle zu geraten? Wie viel ist vom "Team Merk" noch übrig?

Rainer Keßler: Mir ist es ganz wichtig zu betonen: Es gibt keine unterschiedlichen Parteien innerhalb der Vereinsgremien. Es gibt nur den FCK! Jeder, der hier für diesen Verein mandatiert ist, muss den FCK in den Mittelpunkt rücken. Wir haben uns deshalb vergangene Woche zusammengesetzt und nochmals betont: Lasst uns aus der jüngsten Vereinsgeschichte lernen. Es darf auf keinen Fall wieder passieren, dass sich in der öffentlichen Wahrnehmung wie vergangenes Jahr verschiedene Parteien bilden, die sich feindlich gegenüber stehen. Etwa ein Lager "Pro Regional" und ein Lager "Pro Ankerinvestor". Das wäre fatal und ist an sich schon absurd. Es ist aber vollkommen klar und auch legitim, dass in einem mehrköpfigen Gremium andere Sichtweisen auf Dinge und Sachfragen entstehen. Die Frage ist dann, wie der einzelne Mensch damit umgeht. Der eine ist diplomatischer, der andere eher emotional. Aber die Diskussion muss eben sachorientiert und innerhalb der Gremien bleiben.

Uns ist es nach wie vor wichtig, als Team weiterzuarbeiten. Und das werden wir. Da gibt es auch keine Unterschiede zwischen einem Team Merk oder einem Team Keßler - es handelt sich immer um die gleichen Personen, die sich der Mitgliederversammlung als Team vorgestellt haben. Die Räte haben gemeinsam mit der Geschäftsführung und dem Vorstand im Sinne des FCK zu handeln.

Keßler mahnt zur Besonnenheit: "Ein diskreter Umgang ist ratsam"

Treffpunkt Betze: Das aktuelle Desaster begann - zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung - mit einem Auftritt von Jörg E. Wilhelm bei SWR Sport. Darin gab Wilhelm bekannt, dass ein im Ausland lebender Deutscher dem FCK ein einseitiges, unwiderrufliches Angebot für ein signifikantes Investment gemacht hatte. Was hat dieser Auftritt Ihrer Einschätzung nach in der öffentlichen Wahrnehmung losgelöst? War Wilhelms Auftritt in dieser Form abgesprochen und gewollt?

Rainer Keßler: Er hat diesen überraschenden Weg vermutlich gewählt, weil er der Auffassung war, dass das Angebot des Investors nicht die angemessene Wertschätzung erfahren hat. Zudem dokumentiert dieses Angebot die Leistung der Geschäftsführung und des Beirats in dieser schwierigen Zeit einen ernsthaften Interessenten für den FCK gefunden zu haben, der zu seinen Bedingungen bereit ist den Verein nachhaltig zu stabilisieren.

Natürlich kann ich auch unsere Fans verstehen, die sich nach solchen Neuigkeiten sehnen. Aus Fan-Sicht möchte ich am liebsten über jedes Gespräch informiert sein. Das Problem ist nur, dass die derzeitige Lage des FCK sehr vielschichtig und komplex ist, und eben auch viele verschiedene Interessen berücksichtigt werden müssen. Dazu brauchen wir Vertrauen - öffentlich wird so etwas schnell zu emotional.

Ein diskreter Umgang mit den Bedürfnissen von Gläubigern und Investoren ist ratsam. Die Sachlage ist also zurzeit derart brisant, dass uns das öffentliche Interesse zwar bewusst ist, wir das aber ein Stück weit zum Wohle des FCK ignorieren müssen. Ich will aber den Fans und Mitgliedern ganz klar sagen: Wir wissen worum es geht und wir handeln im Sinne des großen Ganzen. Das Eis, auf dem wir uns befinden ist sehr dünn. Und wir müssen aufpassen, dass dieses Eis nicht bricht. Deswegen ist es eigentlich zu vermeiden, dass Dinge öffentlich ausgetragen werden. (…)

Quelle und kompletter Text: Treffpunkt Betze


Ergänzung, 09.07.2020:

Jörg Wilhelm attackiert die Regionalen Investoren

Der Hauskrach beim 1. FC Kaiserslautern geht in die nächste öffentliche Runde: Im "Kicker" (Donnerstagsausgabe) hat der KG-Aufsichtsratsvorsitzende Jörg E. Wilhelm jetzt eine Kritik gegen die regionale Investorengruppe und indirekt auch gegen seine Kollegen im FCK-Beirat gefahren.

"Der durchsichtige Zweck dieses 'Angebotes' ist nach meiner Einschätzung lediglich, mit geringem Einsatz die wirtschaftliche Kontrolle über die KGaA zu erlangen und das Angebot des Investors aus Dubai zu kannibalisieren", wird Wilhelm zitiert. Mit dieser Aussage bezieht sich der 63-Jährige auf das vorliegende Angebot der Regionalen Investoren um den Homburger Giuseppe Nardi und den Kaiserslauterer Klaus Dienes, die dem FCK rund 8,3 Millionen Euro für 25 Prozent der Anteile bieten. In dem anderen vorliegenden Angebot, das von Wilhelm favorisiert wird, bietet eine Investorengruppe um den in Dubai lebenden Deutschen Horst Peter Petersen rund 20 Millionen Euro für 75 Prozent der Anteile (siehe Chronologie im DBB-Forum).

Wilhelm wirft den Regionalen Investoren und auch seinen Amtskollegen außerdem vor, als Aufsichtsratsmitglied nicht in die Verhandlungen involviert worden zu sein: "Bei den Gesprächen mit den Regionalinvestoren wurde ich bisher auf deren Drängen ferngehalten. All diese Gespräche fanden immer hinter verschlossener Tür ohne meine Teilnahme statt. Auch [Beiratsmitglied und Finanzexperte] Martin Weimer war dazu nicht präsent."

Innerhalb der FCK-Gremien gibt es weiterhin unterschiedliche Meinungen über die Angebote, welche beide wesentlich komplexer sind, als nur die Geldsummen und die auf unterschiedlichen Vereinswerten basierenden Prozentanteile. Ebenfalls in die Entscheidungsfindung mit einbezogen wird im vorläufigen Insolvenzverfahren der Gläubigerausschuss. Auf das Angebot aus Dubai muss innerhalb der nächsten drei Wochen bis zum 31. Juli eine Antwort gegeben werden, bei dem anderen Angebot ist bislang keine Fristsetzung bekannt.

Quelle: Der Betze brennt / Kicker


Ergänzung, 09.07.2020:

Keßler stellt richtig: "Niemand wurde ausgegrenzt"

Der FCK-e.V.-Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Keßler hat sich nochmals zu Wort gemeldet und einen falschen Eindruck korrigiert, der aus Aussagen des FCK-KG-Aufsichtsratsvorsitzenden Jörg E. Wilhelm entstanden war: Es wurden innerhalb der Aufsichtsräte keine Mitglieder von Verhandlungen mit Investoren ausgegrenzt.

"Es wird der Eindruck erweckt, dass Martin Weimer und Jörg Wilhelm in diesen Gesprächen von den anderen Aufsichtsratsmitgliedern ausgegrenzt wurden. Das ist schlicht und einfach falsch", schreibt Keßler in seiner aktuellen Stellungnahme, mit der er sich auf sein gestriges Interview bei "Treffpunkt Betze" sowie auf den heutigen Bericht des "Kicker" bezieht. Bei vielen Fans war der Eindruck entstanden, dass Wilhelm von den anderen FCK-Funktionären von Gesprächen mit Investoren ausgeschlossen wurde, was so aber laut Keßler nicht stimmt und in dieser krassen Form auch nicht im "Kicker" behauptet wurde. Am 20. Juni 2020 gab es ein Gespräch mit der pfälzisch-saarländischen Investorengruppe um Giuseppe Nardi und Klaus Dienes, an der laut der aktuellen Stellungnahme von Rainer Keßler "alle" teilgenommen haben, also auch Jörg Wilhelm und Martin Weimer. Keßler betont darüber hinaus nochmals: "Alle Räte sind aufgefordert, nicht investorengetrieben zu agieren, sondern die beste Lösung für den FCK zu finden. (...) Ich hatte deutlich geäußert, dass wir alle brauchen. Und genau für diese Einheit, auch wenn es zunehmend schwerer wird, kämpfe ich!"

Das aktuelle Statement von Rainer Keßler im Wortlaut:

"Im Nachgang zu meinem Interview möchte ich nochmals auf die Posts im Netz antworten.

Alle Räte sind aufgefordert, nicht investorengetrieben zu agieren, sondern die beste Lösung für den FCK zu finden. Ich hatte deutlich artikuliert, dass der FCK in der Lösung "mittel- und langfristig" stabilisiert werden muss. Eine Präferenz für Angebot A oder B ist damit nicht verbunden!

Wichtig ist natürlich - wir haben nach der Insolvenz die einmalige Chance die Weichen richtig zu stellen. Das kann und wird nicht auf ein Jahr angelegt sein!

Und nun auch von meiner Seite eine deutliche Klarstellung: Der Eindruck aus dem kicker-Artikel</a> ist nicht korrekt. Am 20.6. fand das Grundsatzgespräch mit den regionalen Investoren statt. An diesem Gespräch haben alle teilgenommen! Das folgende Gespräch wurde dann von der Geschäftsführung geführt. Es wird der Eindruck erweckt, dass Martin Weimer und Jörg Wilhelm in diesen Gesprächen von den anderen AR-Mitgliedern ausgegrenzt wurden. Das ist schlicht und einfach falsch!

Es gibt keine Allianz Wilhelm/Weimer gegen Merk/Wagner/Keßler. Ich hatte deutlich geäußert, dass wir alle brauchen. Und genau für diese Einheit, auch wenn es zunehmend schwerer wird, kämpfe ich!"

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 10.07.2020:

FCK-Sachwalter mahnt zu Ruhe und Objektivität

Wortgefechte im Web, öffentliche Diskussionen von Aufsichtsräten über Investorengespräche - beim 1. FC Kaiserslautern geht es mal wieder hoch her. Von der noch am Samstag im Fritz-Walter-Stadion am Rande der Saisonabschluss-Feier hinter verschlossenen Türen vereinbarten Ruhe war schon wenige Tage später nichts mehr zu spüren. Für den laufenden und sehr sensiblen Prozess des vorläufigen Insolvenzverfahrens der Profifußball-Kommanditgesellschaft des FCK, der KGaA, ist das alles andere als dienlich.

Das sagt der 47 Jahre alte Insolvenzanwalt Andreas Kleinschmidt, der vom Gläubigerausschuss vorgeschlagene und vom Amtsgericht Kaiserslautern bestellte Sachwalter aus Frankfurt, im RHEINPFALZ-Gespräch. "Wir gehen alle Angebote neutral an. Es geht um die Zukunftsfähigkeit des Klubs. Das Beste für den Klub wird auch das Beste für die Gläubiger sein", sagt der Sachwalter. Klar ist: Es geht um die größtmögliche Objektivität. "Es bekommt nicht automatisch der den Zuschlag", betont Kleinschmidt, "der am lautesten schreit."

Das ganze Gespräch mit Andreas Kleinschmidt können Sie hier lesen.

Quelle: Rheinpfalz


Ergänzung, 10.07.2020:

"Alle Gläubiger möchten, dass auf dem Betzenberg weiter Profifußball gespielt wird"

Seit gerade mal drei Wochen kümmert sich Dr. Andreas Kleinschmidt als Sachwalter um die Interessen der FCK-Gläubiger. Der Frankfurter Jurist äußert sich gegenüber SWR Sport optimistisch, dass noch im Juli eine Lösung für die Insolvenz in Eigenverwaltung gefunden wird. Das öffentliche "Weg-Getöse" um einzelne Investoren sei nicht hilfreich, aber auch nicht entscheidend.

Wir erreichen Andreas Kleinschmidt schon früh morgens in seiner Frankfurter Kanzlei. Seine Eindrücke der 3. Sitzung mit dem Gläubigerausschuss am Donnerstag Nachmittag sind noch frisch. "Wir haben hart gearbeitet und liegen voll im Plan", sagt Kleinschmidt, der wie ein Mediator klingt. Der Sachwalter ist der Verbindungsmann zwischen den Interessen der Gläubiger und des 1. FC Kaiserslautern. Der Gläubigerausschuss habe sich einen klaren strukturierten Prozess auferlegt, der auch gesetzlich so vorgegeben sei.

"Es muss gewährleistet sein, dass das beste Angebot zum Tragen kommt und von den Gläubigern akzeptiert wird." Dafür wurde ein zusätzlicher Berater engagiert, der die Angebote analysiere und "vergleichbar macht". Das beste Angebot, das Zukunftschancen für den Verein und für den Profifußball biete sei in der Regel auch das beste Angebot für die Gläubiger. "Das gehen wir ganz sachlich und ganz stringent an", so Kleinschmidt.

» Zum SWR-Podcast "Nur der FCK" mit Dr. Andreas Kleinschmidt (ca. 16 Minuten)

Der Gläubigerausschuss werde die Investoren auch einladen, um sich selbst von deren Konzept ein Bild machen zu können. "Danach wird entschieden und wenn entschieden ist, wird umgesetzt." Noch im Juli, davon geht Kleinschmidt aus.

Quelle und kompletter Text: SWR
Zuletzt geändert von Thomas am 03.07.2020, 19:21, insgesamt 11-mal geändert.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon reklov » 21.06.2020, 23:06


Es sollte doch eine Möglichkeit geben, den bisherigen Gläubigern was zu bieten, z.B. dass sie an der angekündigten Erfolgsgeschichte teilhaben könnten, wenn sie jetzt auf einen Teil ihreres Geldes verzichten und gleichzeitig neues Geld in Form von Beteiligungen einbringen und das Ganze zusammen mit dem in Aussicht gestellten Investor. Wir haben ja ein 4-Säulen-Modell und die Abhängigkeit von nur einem Investor ist nicht vorgesehen und wäre auch nicht wünschenswert, also warum nicht mit allen zusammen.



Beitragvon Hephaistos » 21.06.2020, 23:11


@reklov:
Weil weder Becca, noch Qxx Investoren sind. Sie sind Kreditgeber. Zudem sagte Wilhelm aber auch, dass es positive Gespräche mit Regionalen gab und es weitere Investoren gibt, wo allerdings noch nichts konkretes vorliegt. Aber es kann sich ja sehr schnell ändern. Dominoeffekt eben.



Beitragvon ChrisW » 21.06.2020, 23:19


Wenn ich rein nach Gefühl gehe, so scheinen Merk und seine Leute schon mehr zu wissen und mit einem positiven Ausgang zu rechnen, sonst wären sie nicht so cool. Es klingt nicht so, als ob sie uns beruhigen wollten. Es klingt nach einem klaren Plan A und B. Ich glaube nicht, dass Merk so reden würde, wenn er Zweifel hätte. Auch bei Wienpahl, dem FCKler haben die Augen geglänzt. :wink:



Beitragvon Kadlec,Miro » 21.06.2020, 23:26


Es wäre zu schön um wahr zu sein. Ich glaube aber es wird wegen der Gläubiger bis zum Ultimatum des Investors keine Einigung mit den Gläubigern geben. Die Gläubiger werden auf Zeit spielen um einen möglichst hohe Rückzahlung zu erlangen. Die Gläubiger wird der 30.06 nicht interessieren wenn diese nicht ein Vorteil bietet.



Beitragvon Der Niederrheiner » 21.06.2020, 23:38


Wären wir beim Poker, würde ich nach diesem Interview jetzt sagen: Der FCK geht „all in“! Was sollen wir auch sonst tun?

PS: Ich finde das auch vollkommen richtig. Entweder wir holen den Pot oder wir sind raus aus dem Spiel!



Beitragvon BernddasBrot2 » 21.06.2020, 23:42


Das war doch ein guter Auftritt von Dr,hc,Wilhelm. Ruhig, sachlich und trotzdem bestimmt in seinen Aussagen.

Ein Investor steht bereit, na, mal sehen, was man dem Team Merk jetzt so alles vor die Füsse kotzt in den nächsten Tagen. Fakt ist, spielen nicht alle mit, wird es nichts, dann wird wahrscheinlich der Verein komplett in die Insolvenz rutschen. Mir bereitet das gehörig Bauchschmerzen.

Geärgert habe ich mich über die Aussage von Herrn Weichel. Ich hätte mir erhofft, dass er sagt, lassen wir den FCK jetzt erstmal das Thema Insolvenz abarbeiten um uns danach in ruhigeren Zeiten mit einem Interessen zusammen nach einem guten Weg für das Stadion zu suchen. Nein, in meinen Augen muss er unproffesionel etwas raushauen, schade, Zusammenarbeit stelle ich mir anders vor.
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon Flo » 21.06.2020, 23:46


Wer weiß: Vielleicht kann Taktik ja sogar Endspiele gewinnen, wenn man kurz nach der angezeigten Nachspielzeit einen Investor ins Spiel bringt.
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Beitragvon Carsten2707 » 21.06.2020, 23:52


Haben wir so oder so ähnlich bereits in früheren Jahren gehört. Mir hat das alles zu wenig Gehalt und ich bleibe skeptisch bis sich Dinge konkretisiert haben.

Über die Anleihen und das Growdfunding sind wir Fans auch im Boot und müssen entscheiden, ob wir auf unser Geld verzichten wollen, obwohl wieder mal ein ominöser neuer Investor im Raum steht - mal wieder.
Zuletzt geändert von Carsten2707 am 21.06.2020, 23:58, insgesamt 1-mal geändert.
Eine Erste Bundesliga ohne den 1. FC Kaiserslautern ist möglich aber sinnlos. - frei nach Loriot



Beitragvon sschwarz » 21.06.2020, 23:55


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Beitragvon B3tz3bub » 21.06.2020, 23:55


Guter sachlicher Auftritt von Wilhelm. Bin gespannt ob man sich in der Kürze der Zeit mit den Gläubigern einigen kann. Zu wünschen wäre es uns allen und ich finde, dass wir das auch alle verdient hätten nach all den Jahren des Niedergangs. Alle Daumen sind gedrückt. Auf in eine bessere Zukunft!



Beitragvon Rheinteufel2222 » 22.06.2020, 00:18


Deutscher Investor, der im Ausland lebt, fußballaffin, ohne in der Vergangenheit in einer entsprechenden Funktion schon einmal im Fußball aufgetaucht zu sein?

Das passt doch alles perfekt auf Wilhelm selbst. :o

Ansonsten hatte mir bei dem Auftritt von Wilhelm nur die weiße Perserkatze auf dem Schoss gefehlt und der Knopf, mit dem er Wienpahl bei einer falschen Frage per Falltür in das unter dem Fußboden befindliche Haifischbecken hätte befördern können.

Alles andere, Kleidung, Haltung, Stimme, Statur hat gepasst. Ernst Stavro Wilhelm erobert die Welt und mit dem FCK fängt er an.

Das mit dem Investor klingt übrigens schön und gut, aber wenn der tatsächlich ein verbindliches, unterschriftsreifes Angebot vorgelegt hat, dann frage ich mich, warum man den Investor nicht namentlich benennt. Was haben der Investor bzw. der FCK In dem Fall noch zu verheimlichen? Die Sache scheint doch ausverhandelt, wenn das stimmt, was Wilheim sagt.

Eine Bekanntgabe wäre als vertrauensbildende Maßnahme sowohl bei Fans als auch bei den Gläubigern doch eindeutig sinnvoll, wenn das wirklich jemand seriöses ist.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon elmaiaco » 22.06.2020, 00:38


Kurze Frage an die Experten:
Was hätten die Kreditgeber denn davon dem FCK einen Schuldenschnitt zu gewähren, damit ein Investor danach einsteigt?

Sehe ich das richtig, dass der FCK sagt er ist bis 30.6. zu Gesprächen über einen solchen Schnitt bereit, danach aber nicht mehr. Da der Schnitt für die Gläubiger vermutlich weniger Verluste mit sich bringt als eine Insolvenz, ist diese, für mein Empfinden grenzwertige Vorgehensweise, aber der einzige Weg oder?

Haben die Gläubiger auch nur einen Vorteil, wenn sie dem Schuldenschnitt in diesem knappen Zeitfenster zustimmen? Ich glaube eher nicht. Für sie ist, ohne Entsprechende Drohung seitens des FCKs, nach dem 30.6. nicht mehr zu verhandeln, der 30,8. das Zieldatum. Was beachte ich nicht? Ich hoffe ich übersehe da etwas oder habe einen Denkfehler.



Beitragvon Ronsen » 22.06.2020, 00:46


Warum sollen sie sein Namen nennen. Hätte nur Nachteile für die Verhandlungen. Nur um uns fans was zu geben. Ne schon richtig das wir nix wissen.

Aber mich stimmt das sehr positiv, quatrex und becca haben kein Interesse am Verein. Das ist schon Monate klar. Becca hätte schon längst in Anteile umwandeln können. Und da er Milliarden hat angeblich,
warum nicht. Ne ist lieber der kreditgeber.

Interessant finde ich auch das der neue Investor nur ins sportliche will. Ausser villeicht noch das stadion, da hoffe ich jetzt einfach mal das das villeicht soger die Verhandlungen mit den Kreditgeber vereinfacht. Wir bekommen irgendwann das stadion die das Gelände. Träumen darf mann ja.



Beitragvon Seit1969 » 22.06.2020, 00:58


elmaiaco hat geschrieben:Haben die Gläubiger auch nur einen Vorteil, wenn sie dem Schuldenschnitt in diesem knappen Zeitfenster zustimmen? Ich glaube eher nicht. Für sie ist, ohne Entsprechende Drohung seitens des FCKs, nach dem 30.6. nicht mehr zu verhandeln, der 30,8. das Zieldatum. Was beachte ich nicht? Ich hoffe ich übersehe da etwas oder habe einen Denkfehler.

Weil die durchschnittliche Insolvenzquote bei ca. 6% liegt. Beim FCK in der jetzigen Situation wahrscheinlich noch darunter. Inwieweit der 30.06. fix ist.........? Egal, es gibt nicht mehr.
Außerdem ist der Investor an nichts gebunden außer seinem bis zum 30.06. vom FCK anzunehmenden Angebot.
Fly with the eagle or scratch with the chicken



Beitragvon elmaiaco » 22.06.2020, 01:18


@Seit1969:
Okok, soweit sogut, aber die Kreditgeber könnten einem Schuldenschnitt ja auch erst am 1.7. zustimmen. Dann wäre das Angebot vom Investor futsch was für den FCK richtig bescheiden wäre, aber für sie Gläubiger wird sich nichts ändern. Denke Wilhelm wollte hier Druck aufbauen, aber ist mit diesem Mittel überhaupt Druck aufzubauen? Wenn ich es richtig sehe bringt der Investor den Gläubigern sowieso nichts. Ich bleibe aber dabei, dass ich hoffentlich was nicht verstehe und das Ding über die Bühne geht. Licht am Ende des Tunnels



Beitragvon Seit1969 » 22.06.2020, 01:35


Der FCK muss das Angebot bis dahin gegenzeichnen. Muss nicht heißen das bis dahin die Gläubiger ihr ok fixiert haben müssen.
Fly with the eagle or scratch with the chicken



Beitragvon Ratinho17 » 22.06.2020, 02:05


Ein so kluger Mann wie Wilhelm geht nicht ohne Intention in eine (HEIMSPIEL) Sendung. Zumal er selbst sagt, das wird sein einziger öffentlicher Auftritt bleiben. Er wird die Fragen gekannt haben. Wienpahl hat im die Bälle gekonnt zugespielt. Der schwarze Peter liegt aus unserer FCK-Sicht nun bei den Gläubigern. Werden sie es wagen dem großen Traditionsverein 1.FC Kaiserslautern die Lichter auszuknipsen. Puuuh ich habe nach wie vor Angstschweiss auf der Stirn. Das ist ein Husarenritt auf der Rasierklinge.
in good times FCK and especially in bad times FCK forever
We will come back-better than ever



Beitragvon elmaiaco » 22.06.2020, 02:14


Seit1969 hat geschrieben:Der FCK muss das Angebot bis dahin gegenzeichnen. Muss nicht heißen das bis dahin die Gläubiger ihr ok fixiert haben müssen.


Sorry, ich hätte das Interview wohl erstmal komplett hören sollen, bevor ich hier meine, im Nachhinein unnötige, Frage loswerde.

Bin gespannt ob die Gläubiger einem Vorschlag zustimmen und dahingehend auch ein wenig ängstlich.



Beitragvon PatrickM » 22.06.2020, 04:40


Thomas hat geschrieben: Der Geschäftsmann sei sportaffin, wolle auch mitreden und ein eigenes Team einsetzen, das die Strukturen am Betzenberg analysiert und einen "erheblichen Einfluss" auf den sportlichen Bereich erhalten soll.


Damit dürft klar sein das er für uns nicht in Frage kommt. Zu mindestens mal, wenn man die Forderungen an einen Investor, gerade hier im Forum, heranzieht. Ein Investor hat im Tagesgeschäft nichts verloren! Lässt das unsere Satzung überhaupt zu?



Beitragvon Fröhnerhof » 22.06.2020, 07:04


Verstehe dass Problem nicht! Selbst wenn die Gläubiger nicht zustimmen, geht man eben in die Planinsolvenz. Den Vertrag Limit dem Investor unterzeichnet man bis zu 30. 06. und nach Abwicklung der Insolvenz fängt man schuldenfrei an mit dem Geld des Investors. Wo ist das Problem??



Beitragvon Yogi » 22.06.2020, 07:08


Kadlec,Miro hat geschrieben:Es wäre zu schön um wahr zu sein. Ich glaube aber es wird wegen der Gläubiger bis zum Ultimatum des Investors keine Einigung mit den Gläubigern geben. Die Gläubiger werden auf Zeit spielen um einen möglichst hohe Rückzahlung zu erlangen. Die Gläubiger wird der 30.06 nicht interessieren wenn diese nicht ein Vorteil bietet.

Er hat aber auch gesagt:platzt Der Deal ist das Geld verloren.
Dann sieht keiner Geld waere möglicherweise aber auch das Ende des FCK



Beitragvon neoncowboy » 22.06.2020, 07:11


Seit1969 hat geschrieben:Der FCK muss das Angebot bis dahin gegenzeichnen. Muss nicht heißen das bis dahin die Gläubiger ihr ok fixiert haben müssen.



Genauso habe ich das Interview auch verstanden, dass der FCK bis zum 30.06. unterzeichnen und sich dann mit den Gläubigern einigen muss.

Die Kernaussage war, dass der Investor keine Altschulden tilgt.



Beitragvon Talentfrei » 22.06.2020, 07:13


Gut das man keinen Namen bekannt gab. Dann wären wir hier im Forum noch vorm Abend bei 2345 Kommentaren. Das wären nicht nur positive . Da wüsste jeder es besser. Die Fangemeinde wäre wieder gespalten und der Investor würde glauben er ist im falschen Film.



Beitragvon Michimaas » 22.06.2020, 07:14


Becca und Quattrex arbeiten zusammen, die lassen sich nicht die Pistole auf die Brust setzen. Die werden ihren Willen durchsetzen wollen bis zum Ende, selbst die Planinsolvenz ist ja in Gefahr, wenn nicht 50% der Gläubiger zustimmen. Ich bin da eher nicht positiv....




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