Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 21.06.2020, 23:01


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Konkretes Angebot eines Investors an den FCK

Der 1. FC Kaiserslautern hat ein signifikantes, unterschriftsreifes Angebot eines deutschen, aber im Ausland lebenden Investors vorliegen. Die Frist läuft zunächst bis zum 30. Juni 2020 und stellt eine harte Bedingung: Die Gläubiger müssen einem Schuldenschnitt im Rahmen der Planinsolvenz zustimmen.

"Das ist das, was neu ist: Es gibt einen Investor, der bereit ist, signifikant beim 1. FC Kaiserslautern zu investieren", sagte Jörg E. Wilhelm, der Aufsichtsratsvorsitzende der FCK-Kapitalgesellschaft, am Sonntagabend bei "SWR Sport". "Es gibt ein bindendes, unwiderrufliches, einseitiges Angebot dieses Investors."

» Zum Video: "Es gibt ein bindendes, unwiderrufliches Angebot des Investors"

"Es gibt ein bindendes, unwiderrufliches Angebot dieses Investors"

Nach SWR-Informationen ist an dieses Angebot im vermutlich zweistelligen Millionenbereich aber eine harte Bedingung geknüpft: Die Gläubiger des mit über 20 Millionen Euro verschuldeten FCK - darunter Quattrex, Lagardere Sports, Flavio Becca und die eigenen Fans - müssen auf einen Großteil ihrer Forderungen verzichten. Hierzu laufen gerade die Verhandlungen, der FCK hat auch deswegen einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung eingereicht (siehe Chronologie im DBB-Forum). Wilhelm dazu: "Wenn die Gläubiger sich nicht dazu entscheiden, im Rahmen der Planinsolvenz einem deutlichen Schuldenschnitt zuzustimmen, dann werden sie keinen Investor finden beziehungsweise unser Investor wird dann nicht mitspielen."

» Zum Video: "Finden wir keinen Investor, gehen die Lichter aus"

"Kein Investor wird 25 Millionen zur Begleichung von Schulden geben"

"Alle potentiellen Investoren, mit denen wir in den letzten Monaten viele Gespräche geführt haben, haben immer klargemacht: Keiner von ihnen wird 25 Millionen Euro zur Begleichung von Altverbindlichkeiten auf den Tisch legen und dann vielleicht nochmal 25 Millionen Euro nachschießen, um den Verein sportlich wieder erfolgreich zu machen", erklärt der gebürtige Neunkirchener Wilhelm weiter.

» Zum Video: Auch die Insolvenz des e.V. ist für Wilhelm eine Option

Wer ist der potentielle Investor? Deutscher, sportaffin, eigenes Team

Wer ist der neue potentielle Investor? Namen werden keine genannt, Spekulationen nicht kommentiert. Der Geschäftsmann sei sportaffin, wolle auch mitreden und ein eigenes Team einsetzen, das die Strukturen am Betzenberg analysiert und einen "erheblichen Einfluss" auf den sportlichen Bereich erhalten soll. Es handele sich um einen deutschen Investor, der allerdings zurzeit im Ausland lebt und dessen Namen man nicht aus dem Fußball kenne, so Wilhelm: "Er hat ein sehr hohes Interesse am Nachwuchsleistungszentrum und an der Jugendarbeit. Und, was wichtig ist: Er hat ein sportliches Konzept, von dem er überzeugt ist und das an anderer Stelle schon erfolgreich umgesetzt wurde."

Schätzung: 15 bis 25 Millionen über mehrere Jahre realistisch?

Zu konkreten Zahlen wollte und durfte der Aufsichtsratsvorsitzende Jörg Wilhelm nichts sagen. Nach DBB-Einschätzung dürfte eine über mehrere Jahre verteilte Gesamtsumme zwischen 15 und 25 Millionen Euro aber realistisch sein. Im SWR sagte Wilhelm: "Eines ist klar: Das Ziel dieses Investors ist es, den FCK langfristig wieder dahin zu führen, wo er herkam. Und wenn das drei oder vier oder fünf Jahre dauert, dann hat er auch den Schnauf dazu." Der Kauf des Fritz-Walter-Stadions sei hingegen momentan noch kein Thema, könne es aber vielleicht noch werden.

"Auch mit den regionalen Investoren führen wir gute Gespräche"

Der neue Kandidat soll laut Wilhelm Ankerinvestor werden, aber nicht der einzige Geldgeber bleiben: "Im Moment ist das das einzige konkrete Angebot, was auf dem Tisch liegt. Es sind aber in den letzten Tagen auch weitere erfolgreiche Gespräche geführt worden, auch mit den regionalen Investoren, die uns in der Vergangenheit schon geholfen haben. Von diesen sind wir auch jetzt der Überzeugung, dass sie gute Partner sein können."

» Zum Video: "Knallhart: Der Investor zahlt keine Altschulden"

Stichtag 30. Juni: Gelingt die Einigung mit Gläubigern und Investor?

Der 1. FC Kaiserslautern steht also in naher Zukunft am Scheideweg: Insolvenz oder Investor? Millionen-Minus oder Millionen-Plus? Schuldenschnitt oder möglicher Ruin? Bis zum 30. Juni 2020 läuft die in dem vorliegenden Vertrag formulierte Frist - und heute ist schon der 21. Juni 2020. Bei "SWR Sport" setzte der Aufsichtsratsvorsitzende Jörg Wilhelm den verhandelnden Parteien in einem seiner Abschlusssätze fast schon die Pistole auf die Brust und betonte noch ein zusätzliches Mal: "Die Bedingungen sind knallhart formuliert: Der Investor zahlt keine Altschulden."

Die komplette Sendung "SWR Sport" mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der FCK-Kapitalgesellschaft, Jörg E. Wilhelm, ist online in der SWR-Mediathek verfügbar.

Quelle: Der Betze brennt / SWR Sport


Ergänzung, 22.06.2020:

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FCK-Bosse über Investor: "Keine Spekulationen"

Wer ist der neue, potentielle Ankerinvestor, der dem vor der Insolvenz stehenden 1. FC Kaiserslautern ein konkretes Angebot gemacht hat? Über diese Frage diskutieren die Fans seit Sonntagabend. Die Klubverantwortlichen mahnen vor ausufernden Spekulationen.

"Das nun in der Öffentlichkeit erwähnte Angebot liegt dem FCK unverhandelt vor. Es gibt keinen weiteren Anlass, zum jetzigen Zeitpunkt über Investoren zu spekulieren", sagten FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt und der FCK-Beiratsvorsitzende Markus Merk am Montagabend zur "Rheinpfalz". Weitere offizielle Kommentare gab es zunächst nicht.

Voigt und Merk: "Das Angebot liegt dem FCK unverhandelt vor"

Über das konkrete Angebot hatte einen Abend zuvor der Aufsichtsratsvorsitzende der FCK-Kapitalgesellschaft, Jörg E. Wilhelm, die Öffentlichkeit bei "SWR Sport" informiert: "Es gibt einen Investor, der bereit ist, signifikant beim 1. FC Kaiserslautern zu investieren." Der potentielle Geldgeber sei ein Deutscher, der im Ausland lebt, sportaffin, aber nicht aus dem Fußball-Business bekannt. Es handele sich weder um einen Finanz- noch um einen Immobilien-Investor. In den Fan-Foren wurde anhand dieses Profils über den Namen Hans-Peter Wild ("Capri-Sun") spekuliert - nach DBB-Informationen gehen diese Spekulationen aber mit hoher Wahrscheinlichkeit in die falsche Richtung.

Frist bis zum 30. Juni: Nimmt der FCK das Angebot des Investors an?

Die FCK-Gremien müssen sich bis nächste Woche Dienstag, den 30. Juni 2020, entscheiden, ob sie das Angebot des öffentlich noch anonymen Investors unterschreiben. Damit das Geld dann tatsächlich fließt, ist aber noch eine weitere harte Forderung zu erfüllen, nämlich eine Einigung mit den Gläubigern über einen Schuldenschnitt, so Wilhelm: "Die Bedingungen sind knallhart formuliert: Der Investor zahlt keine Altschulden."

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz


Ergänzung, 27.06.2020:

Voigt: "Alle Gespräche laufen auf Hochtouren"

Der Klassenverbleib ist in trockenen Tüchern, finanziell aber bleibt es spannend beim 1. FC Kaiserslautern. Eine Woche nach dem Antrag auf Insolvenz, verkündete Aufsichtsrat Jörg E. Wilhelm bei SWR Sport, dass es einen Investor gibt, der bereit sei viel Geld in den FCK zu pumpen. Seither ist es ruhig geworden auf dem Betzenberg. Kaiserslauterns Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt im SWR Sport Interview zum aktuellen Stand.

SWR: Wie sieht es aus mit möglichen Investoren?

Soeren Oliver Voigt: Alle Gespräche laufen auf Hochtouren. Wir müssen zusehen, dass wir an der Stelle in den nächsten Wochen weiterkommen, das ist klar. Der Zeitdruck ist enorm. Aber ich denke, dass wir grundsätzlich nach wie vor auf einem guten Weg sind.

(...)

SWR: Es gibt diesen Investor, der angekündigt hat, dann groß einzusteigen, wenn ein Schuldenschnitt, bzw. eine Insolvenz erfolgt ist? Können Sie zu diesem Investor etwas sagen?

Voigt: Wir arbeiten an diesem Thema Investoren und wir werden durch den gegebenen Zeitdruck sicherlich in der Lage sein, auch irgendwann eine Lösung zu präsentieren, und das wird dann auch passen.

SWR: Das Angebot gilt angeblich bis zum 30.6.2020. Ist es denkbar, dass das Angebot verlängert wird?

Voigt: Es gibt drei Möglichkeiten: Entweder man einigt sich. Man einigt sich nicht. Oder die Frist wird verlängert, weil man noch Zeit braucht, sich zu einigen. Und das ist im Prinzip der Status quo.

» Zum kompletten SWR-Video: Soeren Oliver Voigt über Investoren und Insolvenz

(...)

Quelle und kompletter Text: SWR


Ergänzung, 30.06.2020:

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Frist verlängert: Heute kein Investoren-Beschluss

Was sich in den letzten Tagen schon angedeutet hatte, ist nun offiziell: Das ursprünglich bis heute befristete einseitige Angebot eines Investors an den 1. FC Kaiserslautern wurde zeitlich verlängert. Weitere Gespräche dazu werden folgen.

In einer knappen Vereinsmitteilung von ca. 17:30 Uhr heißt es dazu offiziell: "Der 1. FC Kaiserslautern gibt bekannt, dass die Frist zur Annahme eines ursprünglich bis 30. Juni 2020 gültigen Investoren-Angebotes verlängert wurde."

Mindestens zwei potentielle Investoren - Gespräche laufen auf Hochtouren

Über das konkrete Angebot eines Investors hatte vorletzten Sonntag der Aufsichtsratsvorsitzende der FCK-Kapitalgesellschaft, Jörg E. Wilhelm, die Öffentlichkeit informiert und dafür geworben. Einen Tag später hatten FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt und der Beiratsvorsitzende Markus Merk allerdings betont, dass dieses vorliegende Angebot noch unverhandelt sei und deshalb keinen weiteren Raum für Spekulationen biete. Neben dem von Wilhelm beworbenen potentiellen Investor soll es noch mindestens einen weiteren, ähnlich strukturierten Interessenten geben, wie der FCK bereits eine Woche zuvor offiziell mitgeteilt hatte. "Alle Gespräche laufen auf Hochtouren", bekundete Geschäftsführer Voigt am Samstag im SWR.

Quelle: Der Betze brennt
Zuletzt geändert von Thomas am 30.06.2020, 18:18, insgesamt 5-mal geändert.
Grund: Zusätzliche Video-Links hinzugefügt und im Teaser das unklare Wort "zuvor" gestrichen.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon reklov » 21.06.2020, 23:06


Es sollte doch eine Möglichkeit geben, den bisherigen Gläubigern was zu bieten, z.B. dass sie an der angekündigten Erfolgsgeschichte teilhaben könnten, wenn sie jetzt auf einen Teil ihreres Geldes verzichten und gleichzeitig neues Geld in Form von Beteiligungen einbringen und das Ganze zusammen mit dem in Aussicht gestellten Investor. Wir haben ja ein 4-Säulen-Modell und die Abhängigkeit von nur einem Investor ist nicht vorgesehen und wäre auch nicht wünschenswert, also warum nicht mit allen zusammen.



Beitragvon Hephaistos » 21.06.2020, 23:11


@reklov:
Weil weder Becca, noch Qxx Investoren sind. Sie sind Kreditgeber. Zudem sagte Wilhelm aber auch, dass es positive Gespräche mit Regionalen gab und es weitere Investoren gibt, wo allerdings noch nichts konkretes vorliegt. Aber es kann sich ja sehr schnell ändern. Dominoeffekt eben.



Beitragvon ChrisW » 21.06.2020, 23:19


Wenn ich rein nach Gefühl gehe, so scheinen Merk und seine Leute schon mehr zu wissen und mit einem positiven Ausgang zu rechnen, sonst wären sie nicht so cool. Es klingt nicht so, als ob sie uns beruhigen wollten. Es klingt nach einem klaren Plan A und B. Ich glaube nicht, dass Merk so reden würde, wenn er Zweifel hätte. Auch bei Wienpahl, dem FCKler haben die Augen geglänzt. :wink:



Beitragvon Kadlec,Miro » 21.06.2020, 23:26


Es wäre zu schön um wahr zu sein. Ich glaube aber es wird wegen der Gläubiger bis zum Ultimatum des Investors keine Einigung mit den Gläubigern geben. Die Gläubiger werden auf Zeit spielen um einen möglichst hohe Rückzahlung zu erlangen. Die Gläubiger wird der 30.06 nicht interessieren wenn diese nicht ein Vorteil bietet.



Beitragvon Der Niederrheiner » 21.06.2020, 23:38


Wären wir beim Poker, würde ich nach diesem Interview jetzt sagen: Der FCK geht „all in“! Was sollen wir auch sonst tun?

PS: Ich finde das auch vollkommen richtig. Entweder wir holen den Pot oder wir sind raus aus dem Spiel!



Beitragvon BernddasBrot2 » 21.06.2020, 23:42


Das war doch ein guter Auftritt von Dr,hc,Wilhelm. Ruhig, sachlich und trotzdem bestimmt in seinen Aussagen.

Ein Investor steht bereit, na, mal sehen, was man dem Team Merk jetzt so alles vor die Füsse kotzt in den nächsten Tagen. Fakt ist, spielen nicht alle mit, wird es nichts, dann wird wahrscheinlich der Verein komplett in die Insolvenz rutschen. Mir bereitet das gehörig Bauchschmerzen.

Geärgert habe ich mich über die Aussage von Herrn Weichel. Ich hätte mir erhofft, dass er sagt, lassen wir den FCK jetzt erstmal das Thema Insolvenz abarbeiten um uns danach in ruhigeren Zeiten mit einem Interessen zusammen nach einem guten Weg für das Stadion zu suchen. Nein, in meinen Augen muss er unproffesionel etwas raushauen, schade, Zusammenarbeit stelle ich mir anders vor.
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon Flo » 21.06.2020, 23:46


Wer weiß: Vielleicht kann Taktik ja sogar Endspiele gewinnen, wenn man kurz nach der angezeigten Nachspielzeit einen Investor ins Spiel bringt.
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Beitragvon Carsten2707 » 21.06.2020, 23:52


Haben wir so oder so ähnlich bereits in früheren Jahren gehört. Mir hat das alles zu wenig Gehalt und ich bleibe skeptisch bis sich Dinge konkretisiert haben.

Über die Anleihen und das Growdfunding sind wir Fans auch im Boot und müssen entscheiden, ob wir auf unser Geld verzichten wollen, obwohl wieder mal ein ominöser neuer Investor im Raum steht - mal wieder.
Zuletzt geändert von Carsten2707 am 21.06.2020, 23:58, insgesamt 1-mal geändert.
Eine Erste Bundesliga ohne den 1. FC Kaiserslautern ist möglich aber sinnlos. - frei nach Loriot



Beitragvon sschwarz » 21.06.2020, 23:55


Zuletzt geändert von Thomas am 21.06.2020, 23:59, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link-Beschreibung hinzugefügt. Danke fürs Einstellen!



Beitragvon B3tz3bub » 21.06.2020, 23:55


Guter sachlicher Auftritt von Wilhelm. Bin gespannt ob man sich in der Kürze der Zeit mit den Gläubigern einigen kann. Zu wünschen wäre es uns allen und ich finde, dass wir das auch alle verdient hätten nach all den Jahren des Niedergangs. Alle Daumen sind gedrückt. Auf in eine bessere Zukunft!



Beitragvon Rheinteufel2222 » 22.06.2020, 00:18


Deutscher Investor, der im Ausland lebt, fußballaffin, ohne in der Vergangenheit in einer entsprechenden Funktion schon einmal im Fußball aufgetaucht zu sein?

Das passt doch alles perfekt auf Wilhelm selbst. :o

Ansonsten hatte mir bei dem Auftritt von Wilhelm nur die weiße Perserkatze auf dem Schoss gefehlt und der Knopf, mit dem er Wienpahl bei einer falschen Frage per Falltür in das unter dem Fußboden befindliche Haifischbecken hätte befördern können.

Alles andere, Kleidung, Haltung, Stimme, Statur hat gepasst. Ernst Stavro Wilhelm erobert die Welt und mit dem FCK fängt er an.

Das mit dem Investor klingt übrigens schön und gut, aber wenn der tatsächlich ein verbindliches, unterschriftsreifes Angebot vorgelegt hat, dann frage ich mich, warum man den Investor nicht namentlich benennt. Was haben der Investor bzw. der FCK In dem Fall noch zu verheimlichen? Die Sache scheint doch ausverhandelt, wenn das stimmt, was Wilheim sagt.

Eine Bekanntgabe wäre als vertrauensbildende Maßnahme sowohl bei Fans als auch bei den Gläubigern doch eindeutig sinnvoll, wenn das wirklich jemand seriöses ist.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon elmaiaco » 22.06.2020, 00:38


Kurze Frage an die Experten:
Was hätten die Kreditgeber denn davon dem FCK einen Schuldenschnitt zu gewähren, damit ein Investor danach einsteigt?

Sehe ich das richtig, dass der FCK sagt er ist bis 30.6. zu Gesprächen über einen solchen Schnitt bereit, danach aber nicht mehr. Da der Schnitt für die Gläubiger vermutlich weniger Verluste mit sich bringt als eine Insolvenz, ist diese, für mein Empfinden grenzwertige Vorgehensweise, aber der einzige Weg oder?

Haben die Gläubiger auch nur einen Vorteil, wenn sie dem Schuldenschnitt in diesem knappen Zeitfenster zustimmen? Ich glaube eher nicht. Für sie ist, ohne Entsprechende Drohung seitens des FCKs, nach dem 30.6. nicht mehr zu verhandeln, der 30,8. das Zieldatum. Was beachte ich nicht? Ich hoffe ich übersehe da etwas oder habe einen Denkfehler.



Beitragvon Ronsen » 22.06.2020, 00:46


Warum sollen sie sein Namen nennen. Hätte nur Nachteile für die Verhandlungen. Nur um uns fans was zu geben. Ne schon richtig das wir nix wissen.

Aber mich stimmt das sehr positiv, quatrex und becca haben kein Interesse am Verein. Das ist schon Monate klar. Becca hätte schon längst in Anteile umwandeln können. Und da er Milliarden hat angeblich,
warum nicht. Ne ist lieber der kreditgeber.

Interessant finde ich auch das der neue Investor nur ins sportliche will. Ausser villeicht noch das stadion, da hoffe ich jetzt einfach mal das das villeicht soger die Verhandlungen mit den Kreditgeber vereinfacht. Wir bekommen irgendwann das stadion die das Gelände. Träumen darf mann ja.



Beitragvon Seit1969 » 22.06.2020, 00:58


elmaiaco hat geschrieben:Haben die Gläubiger auch nur einen Vorteil, wenn sie dem Schuldenschnitt in diesem knappen Zeitfenster zustimmen? Ich glaube eher nicht. Für sie ist, ohne Entsprechende Drohung seitens des FCKs, nach dem 30.6. nicht mehr zu verhandeln, der 30,8. das Zieldatum. Was beachte ich nicht? Ich hoffe ich übersehe da etwas oder habe einen Denkfehler.

Weil die durchschnittliche Insolvenzquote bei ca. 6% liegt. Beim FCK in der jetzigen Situation wahrscheinlich noch darunter. Inwieweit der 30.06. fix ist.........? Egal, es gibt nicht mehr.
Außerdem ist der Investor an nichts gebunden außer seinem bis zum 30.06. vom FCK anzunehmenden Angebot.
Fly with the eagle or scratch with the chicken



Beitragvon elmaiaco » 22.06.2020, 01:18


@Seit1969:
Okok, soweit sogut, aber die Kreditgeber könnten einem Schuldenschnitt ja auch erst am 1.7. zustimmen. Dann wäre das Angebot vom Investor futsch was für den FCK richtig bescheiden wäre, aber für sie Gläubiger wird sich nichts ändern. Denke Wilhelm wollte hier Druck aufbauen, aber ist mit diesem Mittel überhaupt Druck aufzubauen? Wenn ich es richtig sehe bringt der Investor den Gläubigern sowieso nichts. Ich bleibe aber dabei, dass ich hoffentlich was nicht verstehe und das Ding über die Bühne geht. Licht am Ende des Tunnels



Beitragvon Seit1969 » 22.06.2020, 01:35


Der FCK muss das Angebot bis dahin gegenzeichnen. Muss nicht heißen das bis dahin die Gläubiger ihr ok fixiert haben müssen.
Fly with the eagle or scratch with the chicken



Beitragvon Ratinho17 » 22.06.2020, 02:05


Ein so kluger Mann wie Wilhelm geht nicht ohne Intention in eine (HEIMSPIEL) Sendung. Zumal er selbst sagt, das wird sein einziger öffentlicher Auftritt bleiben. Er wird die Fragen gekannt haben. Wienpahl hat im die Bälle gekonnt zugespielt. Der schwarze Peter liegt aus unserer FCK-Sicht nun bei den Gläubigern. Werden sie es wagen dem großen Traditionsverein 1.FC Kaiserslautern die Lichter auszuknipsen. Puuuh ich habe nach wie vor Angstschweiss auf der Stirn. Das ist ein Husarenritt auf der Rasierklinge.
in good times FCK and especially in bad times FCK forever
We will come back-better than ever



Beitragvon elmaiaco » 22.06.2020, 02:14


Seit1969 hat geschrieben:Der FCK muss das Angebot bis dahin gegenzeichnen. Muss nicht heißen das bis dahin die Gläubiger ihr ok fixiert haben müssen.


Sorry, ich hätte das Interview wohl erstmal komplett hören sollen, bevor ich hier meine, im Nachhinein unnötige, Frage loswerde.

Bin gespannt ob die Gläubiger einem Vorschlag zustimmen und dahingehend auch ein wenig ängstlich.



Beitragvon PatrickM » 22.06.2020, 04:40


Thomas hat geschrieben: Der Geschäftsmann sei sportaffin, wolle auch mitreden und ein eigenes Team einsetzen, das die Strukturen am Betzenberg analysiert und einen "erheblichen Einfluss" auf den sportlichen Bereich erhalten soll.


Damit dürft klar sein das er für uns nicht in Frage kommt. Zu mindestens mal, wenn man die Forderungen an einen Investor, gerade hier im Forum, heranzieht. Ein Investor hat im Tagesgeschäft nichts verloren! Lässt das unsere Satzung überhaupt zu?



Beitragvon Fröhnerhof » 22.06.2020, 07:04


Verstehe dass Problem nicht! Selbst wenn die Gläubiger nicht zustimmen, geht man eben in die Planinsolvenz. Den Vertrag Limit dem Investor unterzeichnet man bis zu 30. 06. und nach Abwicklung der Insolvenz fängt man schuldenfrei an mit dem Geld des Investors. Wo ist das Problem??



Beitragvon Yogi » 22.06.2020, 07:08


Kadlec,Miro hat geschrieben:Es wäre zu schön um wahr zu sein. Ich glaube aber es wird wegen der Gläubiger bis zum Ultimatum des Investors keine Einigung mit den Gläubigern geben. Die Gläubiger werden auf Zeit spielen um einen möglichst hohe Rückzahlung zu erlangen. Die Gläubiger wird der 30.06 nicht interessieren wenn diese nicht ein Vorteil bietet.

Er hat aber auch gesagt:platzt Der Deal ist das Geld verloren.
Dann sieht keiner Geld waere möglicherweise aber auch das Ende des FCK



Beitragvon neoncowboy » 22.06.2020, 07:11


Seit1969 hat geschrieben:Der FCK muss das Angebot bis dahin gegenzeichnen. Muss nicht heißen das bis dahin die Gläubiger ihr ok fixiert haben müssen.



Genauso habe ich das Interview auch verstanden, dass der FCK bis zum 30.06. unterzeichnen und sich dann mit den Gläubigern einigen muss.

Die Kernaussage war, dass der Investor keine Altschulden tilgt.



Beitragvon Talentfrei » 22.06.2020, 07:13


Gut das man keinen Namen bekannt gab. Dann wären wir hier im Forum noch vorm Abend bei 2345 Kommentaren. Das wären nicht nur positive . Da wüsste jeder es besser. Die Fangemeinde wäre wieder gespalten und der Investor würde glauben er ist im falschen Film.



Beitragvon Michimaas » 22.06.2020, 07:14


Becca und Quattrex arbeiten zusammen, die lassen sich nicht die Pistole auf die Brust setzen. Die werden ihren Willen durchsetzen wollen bis zum Ende, selbst die Planinsolvenz ist ja in Gefahr, wenn nicht 50% der Gläubiger zustimmen. Ich bin da eher nicht positiv....




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