Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Ke07111978 » 08.07.2020, 13:46


Thomas hat geschrieben:@Ken:
Vollständig zitieren ist gut. ;) Hier nochmal das vollständige, auch ein Jahr später noch interessante Interview mit Flavio Becca: Zu Teil 2 des damaligen Interviews (weitere Teile untendrunter verlinkt) - und das vollständige von Dir aufgegriffene Zitat:

Flavio Becca hat geschrieben: Becca: Ob das der richtige Weg ist, wird sich zeigen. Das lässt sich für mich momentan noch nicht abschätzen, da ich mich beispielsweise mit dem Thema Fans als Investoren noch nicht ausführlich beschäftigt habe. Aber klar ist: Wir haben keine Absicht das Vier-Säulen-Modell in Frage zu stellen, es wurde schließlich mit 92 Prozent der Stimmen gewählt.


Danke für den Hinweis Thomas. Aber wenn man an diversen Stellen direkt und indirekt darstellt, dass man das Vier-Säulen-Modell nicht achten will, z.B. indem man Mitsprache über Darlehen gestaltet oder eben keine Götter neben sich dulde (egal ob man dabei lacht) oder sich eben mit der Fan-Säule noch gar nicht auseinandergesetzt hat, um dann zu sagen das man das Vier-Säulen-Modell aber achtet, halte ich das vorsichtig formuliert für einen Widerspruch.

Aber auch hierzu kann sich jeder sein eigenes Bild machen. Ich wollte bewusst weder das ganze Interview noch meinen ganzen Beitrag von damals hier reinstellen.

Weil dieses rückwärtsgewandte vergleichen nichts bringt. Worauf ich den Fokus legen würde, habe ich geschrieben. Und jetzt bin ich wieder raus.



Beitragvon Mac41 » 08.07.2020, 13:47


Wie hälst du es mit der 4. Säule, sprich Investition durch Fans, wäre für mich, neben Höhe und %-Anteil, die Gretchenfrage bei einem Investor.
Die Fans können und werden ein genauso wichtiger Geldgeber sein, wie Buchholz, Nardi, oder sonstwer.
2 bis 4 Millionen sind auch dort möglich. Und vorallem sind sie das Regulativ in dem Herrenclub.
Und sie geben nicht nur Kapital, sie sind auch Kapital.
Die Fans, diese Tausende von Verrückten, die Jahr für Jahr in Aue, Meppen, Sandhausen oder Dresden die Farben des FCK tragen, die in der 3. Liga mehr Dauerkarten kaufen, als die meisten anderen Zuschauer haben, das ist zur Zeit das einzige Kapital des FCK.
Hasta la Victoria - siempre!



Beitragvon Thomas » 08.07.2020, 13:48


Hier das oben bereits kurz erwähnte Interview von "Treffpunkt Betze" mit Rainer Keßler:

Bild

Keßler: "Aufpassen, dass das dünne Eis nicht bricht"

Insolvenz, Investorensuche und die öffentliche Wahrnehmung: Im Interview mit Treffpunkt Betze spricht der Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Keßler über die aktuelle Situation.

Nach Jörg Wilhelms Auftritt im SWR schienen Grabenkämpfe, persönliche Eitelkeiten und öffentlich ausgetragene Konflikte den Betzenberg zu erobern. Twittermeldungen, lancierte Investorenstatements, merkwürdige Stellungnahmen - es drohte ein öffentliches Desaster. Wieder einmal. Dabei braucht der Verein in dieser gegenwärtigen Situation mehr denn je Ruhe und Sachlichkeit. Sowohl intern als auch extern. Wir sprachen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und stellvertretenden Beiratsvorsitzenden Rainer Keßler über das laufende Insolvenzverfahren, Investorengespräche, den Status Quo im Gläubigerausschuss und über scheinbar verhärtete Fronten.

Treffpunkt Betze: Herr Keßler, Hand aufs Herz: Wie viele Investoren, Berater oder potentielle Spieler haben sich bei Ihnen oder anderen Verantwortlichen in den letzten Tagen gemeldet und gesagt: "Sorry, an so einem Chaos haben wir kein Interesse"?

Rainer Keßler: Ich denke, der Begriff des Chaosklubs wird - insbesondere von gewissen Medien - etwas überstrapaziert. Wir arbeiten seit Dezember ruhig und konzentriert an der Sanierung des Vereins und hatten im Januar und Februar vielversprechende Gespräche auch mit überregionalen potentiellen Investoren, bei denen wir ernsthaftes Interesse für die Marke FCK wecken konnten. Wir waren Ende Februar kurz davor die benötigte Finanzierung für die kommende Saison darstellen zu können. Im Wesentlichen wurden dann diese Gespräche wegen Covid 19 unterbrochen und auf Eis gelegt. Aktuell registrieren wir zunehmendes Interesse. Gesprächspartner signalisieren Respekt für die Ruhe, die der Verein trotz einer Insolvenz in Eigenverwaltung doch ausstrahlt.

Treffpunkt Betze: Als ein gemeinsames Team ist der fünfköpfige Beirat vergangenen Dezember angetreten. Nur sieben Monate später ist zumindest in der Öffentlichkeit kaum noch etwas davon zu spüren. Die Fronten scheinen verhärtet, Jörg Wilhelm behauptet von Beirats- bzw. Aufsichtsratsmitgliedern zum Rücktritt aufgefordert worden zu sein. Droht die Lage um die wirtschaftliche Existenz des FCK außer Kontrolle zu geraten? Wie viel ist vom "Team Merk" noch übrig?

Rainer Keßler: Mir ist es ganz wichtig zu betonen: Es gibt keine unterschiedlichen Parteien innerhalb der Vereinsgremien. Es gibt nur den FCK! Jeder, der hier für diesen Verein mandatiert ist, muss den FCK in den Mittelpunkt rücken. Wir haben uns deshalb vergangene Woche zusammengesetzt und nochmals betont: Lasst uns aus der jüngsten Vereinsgeschichte lernen. Es darf auf keinen Fall wieder passieren, dass sich in der öffentlichen Wahrnehmung wie vergangenes Jahr verschiedene Parteien bilden, die sich feindlich gegenüber stehen. Etwa ein Lager "Pro Regional" und ein Lager "Pro Ankerinvestor". Das wäre fatal und ist an sich schon absurd. Es ist aber vollkommen klar und auch legitim, dass in einem mehrköpfigen Gremium andere Sichtweisen auf Dinge und Sachfragen entstehen. Die Frage ist dann, wie der einzelne Mensch damit umgeht. Der eine ist diplomatischer, der andere eher emotional. Aber die Diskussion muss eben sachorientiert und innerhalb der Gremien bleiben.

Uns ist es nach wie vor wichtig, als Team weiterzuarbeiten. Und das werden wir. Da gibt es auch keine Unterschiede zwischen einem Team Merk oder einem Team Keßler - es handelt sich immer um die gleichen Personen, die sich der Mitgliederversammlung als Team vorgestellt haben. Die Räte haben gemeinsam mit der Geschäftsführung und dem Vorstand im Sinne des FCK zu handeln.

Keßler mahnt zur Besonnenheit: "Ein diskreter Umgang ist ratsam"

Treffpunkt Betze: Das aktuelle Desaster begann - zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung - mit einem Auftritt von Jörg E. Wilhelm bei SWR Sport. Darin gab Wilhelm bekannt, dass ein im Ausland lebender Deutscher dem FCK ein einseitiges, unwiderrufliches Angebot für ein signifikantes Investment gemacht hatte. Was hat dieser Auftritt Ihrer Einschätzung nach in der öffentlichen Wahrnehmung losgelöst? War Wilhelms Auftritt in dieser Form abgesprochen und gewollt?

Rainer Keßler: Er hat diesen überraschenden Weg vermutlich gewählt, weil er der Auffassung war, dass das Angebot des Investors nicht die angemessene Wertschätzung erfahren hat. Zudem dokumentiert dieses Angebot die Leistung der Geschäftsführung und des Beirats in dieser schwierigen Zeit einen ernsthaften Interessenten für den FCK gefunden zu haben, der zu seinen Bedingungen bereit ist den Verein nachhaltig zu stabilisieren.

Natürlich kann ich auch unsere Fans verstehen, die sich nach solchen Neuigkeiten sehnen. Aus Fan-Sicht möchte ich am liebsten über jedes Gespräch informiert sein. Das Problem ist nur, dass die derzeitige Lage des FCK sehr vielschichtig und komplex ist, und eben auch viele verschiedene Interessen berücksichtigt werden müssen. Dazu brauchen wir Vertrauen - öffentlich wird so etwas schnell zu emotional.

Ein diskreter Umgang mit den Bedürfnissen von Gläubigern und Investoren ist ratsam. Die Sachlage ist also zurzeit derart brisant, dass uns das öffentliche Interesse zwar bewusst ist, wir das aber ein Stück weit zum Wohle des FCK ignorieren müssen. Ich will aber den Fans und Mitgliedern ganz klar sagen: Wir wissen worum es geht und wir handeln im Sinne des großen Ganzen. Das Eis, auf dem wir uns befinden ist sehr dünn. Und wir müssen aufpassen, dass dieses Eis nicht bricht. Deswegen ist es eigentlich zu vermeiden, dass Dinge öffentlich ausgetragen werden. (…)

Quelle und kompletter Text: Treffpunkt Betze

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Konkrete Angebote von potentiellen Investoren an den FCK
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon DerRealist » 08.07.2020, 13:53


wernerg1958 hat geschrieben:@Realist, was erzählst Du? Die Bonität der Regionalen ist bekannt weil eben aus der Region :shock: Vielleicht weil sie mit einem Porsche oder Ferrari unterwegs sind? Ich hatte einen Nachbarn der hatte einen 740BMW einen Porsche und einen Ferrari und dann ist er irgenwann nach Rumänien abgehauen und dort wurde er dann verhaftet wegen Betrugs und Steuerhinterziehung etc. Also deine Argumente sorry, Hanebüchen.Und ein Interview von letztem Jahr eines Einzelnen welche da noch nicht zu dieser Regionalengruppe von Heute zählte genauso Hanebüchen. Nein es zählt das hier und jetzt, und nochmal gleiche Bedingungen und Anforderungen an alle Investoren das ist Recht und gerecht.


Was hat das mit irgendwelchen Porsche oder Ferrari zu tun? Ich sprach von den Regionalen als Arbeitgeber in der Region. Und das nicht für wenige Menschen. Das zur Bonität.

Und wie schon oben geschrieben, vergleiche einfach mal das, was Keßler heute in seinem Interview über die Absichten der Regionalen sagt und das was Dienes letztes Jahr sagt. Vor allem der signifikante Punkt der Reihenfolge, wer wann was investiert und wann was Sinn macht. Das schaffst du :wink:



Beitragvon BernddasBrot2 » 08.07.2020, 14:00


Wie würden sich denn die Sitze im AR verteilen bei einem Ivest oder Kredite durch die Regionalen verteilen?
Gibt es neue Kanidaten?
Würden bisherige Mitglieder ausgetauscht werden?
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon Seit1969 » 08.07.2020, 14:03


Ich will den FCK Verantwortlichen nicht unbedingt unterstellen eine Hinhaltetaktik zu fahren aus Angst vor der Verantwortung und den Konsequenzen.
Decidophobie nämlich ist da letzte was dem FCK nutzt. Bis auf Jörg Wilhelm scheinen unter dieser Entscheidungsangst alle übrigen Herren irgendwie zu leiden. Leider.
Benjamin Franklin wird das Zitat zugeschrieben:
"Die schlimmste Entscheidung ist Unentschlossenheit."
Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Fly with the eagle or scratch with the chicken



Beitragvon Michimaas » 08.07.2020, 14:11


Ein langes Interview, ohne auch nur ein Punkt Neuigkeit oder Aufklärung. Der Frage zur Motivation des Wilhelms Alleingang aalglatt ausgewichen. Ansonsten liest man zwischen den Zeilen, dass von H. Kessler die Regionalen die Nase klar vorne haben.



Beitragvon BernddasBrot2 » 08.07.2020, 14:13


@Seit1969
ein interessanter Gedanke, aber ich glaube es liegt eher daran, dass es wie immer beim FCK an zerwürfnissen liegt.
Ich glaube nicht, dass wir aus der Vergangenheit in der Beziehung gelernt haben.
Zu viele persönliche Interessen, ein undurchsichtiges Gemengelage und immer wieder die falschen die sich zu Interwies berufen fühlen.
Sprecher ist meines Wissens Markus Merk, daher hätte ich mir ein Interview mit ihm gewünscht und nicht von Herrn Kessler.
Ich hab dabei Bauchschmerzen.
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon Betzegeist » 08.07.2020, 14:18


Das Angebot der Regionalen soll also lediglich dazu dienen, dem FCK etwas Luft zu verschaffen (max. 1 Jahr).

Spätestens in einem Jahr muss dann ein Ankerinvestor gefunden sein, der über die notwendigen Mittel verfügt, der auf keinen Fall so viele Anteile will wie Deutsch-Dubai und der den Regionalen dann auch noch passt.

Ich kann verstehen, dass das aus Sicht der Verantwortlichen Charme hat, man hätte dann ja idealerweise eine bessere Verhandlungsposition als jetzt.

Unterm Strich wär eine Kooperation der beiden Möglichkeiten natürlich top. Damit könnte man den Gläubigern sicher einen etwas größeren Knochen hinwerfen. Passieren wird das aber nicht, das hat Kessler da schon durchblicken lassen.

Mal gespannt wie das Spiel ausgeht.
Becca bleib fort!



Beitragvon wernerg1958 » 08.07.2020, 14:19


@Realist, erklär mir mal bitte was das über deren Bonität aussagt? Als Arbeitgeber in der Region? Fakten bitte!
Zum Interview ich höre da heraus: Man pokert, man möchte die 8Mio von den Regionalen unter dem Glauben, daß man 20/21 in Liga 2 aufsteigt und dann teurer verkaufen kann. Nur leider hat der FCK beim pokern ein ganz schlechtes Blatt auf der Hand und ein Bluff der geht ja jetzt schon in die Hose. Es bleibt weiter spannend wie die Herrn der Führung wiedermal nicht den Mumm haben die Sache wirklich nach vorne zu bringen immer und immer wieder das Selbe seit Jahrzehnten. Auch das ist Tradition :nachdenklich:



Beitragvon ks_969 » 08.07.2020, 14:25


Also im Prinzip sagt Kessler nicht so viel neues....aber andererseits lässt er zwischen den Zeilen schon das ein oder andere durchblicken.

Im Prinzip bestätigt er das es AR/BR Differenzen gibt. Ich schätze mal die Differenzen werden zwischen Wilhelm und entweder Merk oder Kessler liegen. Er bestätigt eigentlich auch das Wilhelms Auftritt im SWR nicht gemeinsam abgesprochen war. Wilhelm sah also das Angebot des Ankerinvestors als nicht genug Wertgeschätzt intern. Aha

Was Kessler auch bestätigt ist, das die Regionalen Investoren eher eine Startfinanzierung geben wollen, um dann später einen Ankerinvestor zu suchen. Dafür möchten Sie natürlich auch ihre Sitze in den Gremien um zu wissen was mit dem Geld passiert. Sportliches Konzept eher Fehlanzeige. Stadionthema auch nicht direkt auf dem Schirm.
Tut mir leid ich werde das Gefühl nicht los das bei den Bexstreetboys der mögliche künftige Ankerinvestor dann Flavio Becca heißt. Ansonsten ergibt das doch keinen Sinn.
Denn alle anderen möglichen Ankerinvestoren, welche die Sache um den FCK beobachten aber bisher noch kein Angebot unterbreitet haben, die müssten doch blöd sein wenn das tun. Wenn ich dann heute schon weis, wenn die Regionalen zum Zuge kommen, dann wird es für mich im kommenden Jahr auf jedenfalls teurer einzusteigen. Die Investoren die Interesse am FCK haben, die bekunden das Interesse genau jetzt, zum Zeitpunkt der Insolvenz, weil der Vereinswert dadurch am geringsten ist. Die Regionalen müssten mit ihrer Startfinanzierung in der kommenden Saison schon ein Spektakel abfeuern, damit da andere noch mal aufmerksam werden.

Reiner Kessler bestätigt im Interview auch, das Herr Petersen der Mann aus Dubai ist, sonst hätte er seinen Namen nicht ausgesprochen denke ich.
1.FCK - Unzerstörbar



Beitragvon Chrisss » 08.07.2020, 14:28


Oh man. Manchmal wäre vielleicht das beste, man schaltet alle FCK-Kanäle ab und schaut sich in 6 Monaten an, ob und wie es den FCK noch gibt. Ist ja kaum noch zu ertragen.



Beitragvon Doppelsechs » 08.07.2020, 14:33


Das beste wäre natürlich, dass beide Investoren gemeinsam zusagen, das passiert aber nicht, weil die Regionalen das ablehnen.

Das zweitbeste wäre: Die Regionalen sagen ab und man nimmt den Dubaiman. Keinem wäre auf den Schlips getreten und wir hätten das beste der beiden Angebote

Wenn Dubai absagt ist es Ende Juli und die Gläubiger haben ja dann noch längst nicht dem Schuldenschnitt automatisch zugestimmt. Dann sieht es aber trübe aus...
Insolvenzeröffnung mit Sonderkündigungsrechten der Angestellten usw...



Beitragvon ks_969 » 08.07.2020, 14:33


BernddasBrot2 hat geschrieben:@Seit1969
ein interessanter Gedanke, aber ich glaube es liegt eher daran, dass es wie immer beim FCK an zerwürfnissen liegt.
Ich glaube nicht, dass wir aus der Vergangenheit in der Beziehung gelernt haben.
Zu viele persönliche Interessen, ein undurchsichtiges Gemengelage und immer wieder die falschen die sich zu Interwies berufen fühlen.
Sprecher ist meines Wissens Markus Merk, daher hätte ich mir ein Interview mit ihm gewünscht und nicht von Herrn Kessler.
Ich hab dabei Bauchschmerzen.


Da hast du eigentlich Recht....Sprecher ist Merk. Naja das mit der Entscheidungsangst das sehe ich irgendwo auch. Für mich haben die da Oben einen vorübergehenden Burgfrieden geschlossen....wie der AR vor einem Jahr. Ich denke mal die Zerwürfnisse sind größer als befürchtet.

Ich leg mich heute schon mal fest.....wenn die Regionalen genommen werden dann ist Flavio Becca in 2021 unser Anker....Kreditgeber....äh Investor.
1.FCK - Unzerstörbar



Beitragvon Jo1954 » 08.07.2020, 14:34


Ich persönlich finde das Interview mit Herrn Kessler sehr enttäuschend!

Im Prinzip fordert er, wie schon Viele die Jahre zuvor, das Umfeld möge Ruhe geben - man arbeite ja schließlich!
Ein bisschen weiter so, mal wieder für ein Jahr - ohne sportliches Konzept - dann ist der Verein auch wertvoller! Stadionfrage nicht so wichtig?
Was passiert, wenn wir nächste Saison auf Platz 12 enden, Herr Kessler?

Mit Vollgas gegen die Wand! :nachdenklich:



Beitragvon SJR » 08.07.2020, 14:36


Herr Kessler hat sich hier klar positioniert und damit gegen den Herrn Petersen. Alleine die Nennung des Namens spricht Bände.



Beitragvon Chrisss » 08.07.2020, 14:41


Ach am Ende ist Petersen eh nur ein vorgeschobener Name, und dahinter verbirgt sich was ganz anderes. Ich denke, der wusste schon, warum er den Namen sagt.



Beitragvon Aufsichtsrat » 08.07.2020, 14:45


ks_969 hat geschrieben:Ich leg mich heute schon mal fest.....wenn die Regionalen genommen werden dann ist Flavio Becca in 2021 unser Anker....Kreditgeber....äh Investor.


Wieso sollte Becca 2021 nach einem möglichen Aufstieg teure Anteile kaufen wenn er jetzt günstig dran kommt und ja sogar schon seine Bürgschaft in EK umwandeln könnte?



Beitragvon rspfck » 08.07.2020, 14:51


Hoffentlich sind 1800 Kommentare nicht schon zu viel für das dünne Eis, auf dem wir stehen.



Beitragvon Lonly Devil » 08.07.2020, 14:52


Irgendwer hat geschrieben:
Nicht falsch verstehen:


Bei einem weiteren Engagement der Regionalen wird es weitergehen wie bisher: Nicht Fisch, nicht Fleisch - am langen Arm kurz bis vors Verhungern (oder auch drüber hinaus).
...

Genau das ist geschehen, sonst hätte ich nicht entsprechend nachgefragt. :prost:

Was die "Regionalen" betrifft sehe ich das auch so.

Bei dem Angebot "aus Dubai" liegen zumindest brauchbare Zahlen und Konzepte vor.
Bonität wird vor Vertragsunterschrift geprüft (sonst gibt es keinen Vertrag) und Zuverlässigkeit wird man erst mit der Zeit feststellen können.

Alles in Allem macht das aber einen besseren Eindruck, vor allem auch wenn man das bisherige Verhalten der "Regionalen" berücksichtigt.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon salamander » 08.07.2020, 14:55


Ich lese aus dem Interview:

1. Bestätigung, dass es Petersen ist, der für eine Gruppe spricht
2. Der Senator hat einen Alleingang unternommen, weil er sah, dass man das Petersen-Angebot nicht mal diskutieren wollte, weil die Präferenz in Richtung Lokale geht. .
3. Offenbar lehnen die Petersen ab, denn Kessler äußert keinen optimistischen Gedanken in Bezug auf eine gemeinsame Lösung und andererseits hat Petersen selbst schon die Bereitschaft. Zum Co-Invest erklärt.
4. Da die Lokalen keine Vollidioten sind und wissen, dass sie mit 8 Mio nicht weit kommen. Da sie andererseits die Zusammenarbeit mit Petersen nicht wollen, heißt das für mich, dass sie selbst einen Ankerinvestor in der Hinterhand haben, der aber erst später einsteigen will. Andernfalls könnten Sie Ihr Geld auch gleich verschenken. Denn das Gelb wird gebraucht und weitere, völlig neue Investoren dürften in Corona-Zeiten auf die Schnelle schwer zu finden sein.
5. Nach allem, was man weiß, kann das deshalb nur Becca sein.
6. Das Narrativ wäre also: Die regionalen geben gerade soviel Geld, dass der Spielbetrieb weitergeht. Dafür bekommen sie die Mehrheit in der Kapitalgesellschaft und öffnen dann die Tür für Becca. Becca aber wird erst investieren, wenn sein Immo-Deal mit der Stadt in trockenen Tüchern ist.
7. Ob das gutgeht?



Beitragvon Rolfson » 08.07.2020, 14:57


Durch das Interview von Rainer Keßler dürften sich einige Dinge etwas relativiert haben.

Ich kann nur hoffen, dass man auf Rainer Keßler hört und die Verantwortlichen jetzt einfach in Ruhe arbeiten lässt. Das sind die Leute, die wir in die Gremien gewählt haben. Das lancieren von Schreiben in sozialen Medien oder andere Geschichten helfen doch in dieser Situation niemandem, es schadet nur.

Wenn man den Verantwortlichen vertraut und ihre Arbeit respektiert, dann hält man jetzt einfach mal für ein paar Wochen die Füße still, ruhig und unaufgeregt, so wie es Keßler selbst sagt. Merk, Keßler, Voigt, Wilhelm und Eichelbaum können besser beurteilen, was für den FCK die beste Lösung ist. Wenn man das respektiert und wieder Ruhe einkehren lässt, dann höre ich selbst sofort damit auf, gegen diese PR-Kampagne für den Dubai-Investor anzuschreiben und ergreife auch für keinen anderen Investor Partei.



Beitragvon Dropkick » 08.07.2020, 14:57


Jetzt hat Kessler den Namen des Investors öffentlich bestätigt, obwohl der genau das nicht wollte... es tut einfach weh das niemand mal seine Klappe halten kann.

So wird das nie was!
Zuletzt geändert von Dropkick am 08.07.2020, 14:59, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon $EBASTIAN » 08.07.2020, 14:58


Kessler meint das Wilhelm meint dass das Angebot aus Dubai nicht genug wertgeschätzt wird. Das könnte ja eigentlich nur bedeuten das es noch weitere bessere Angebote geben muss. Denn die 8 Millionen der Regionalen dürften ja im Normalfall keine große Konkurrenz zu dem Angebot von Dubai sein. Außerdem betont ja Kessler am Anfang des Interviews das es MEHRERE überregionale Investoren gibt mit denen man in Kontakt stand bis zur Corona Krise und jetzt wieder im Kontakt steht.
Oder verstehe ich da was falsch?



Beitragvon Zicco 82 » 08.07.2020, 15:00


Hoffentlich nich wieder der Flavio. Das wäre dann den Bock zum Gärtner gemacht




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