Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon ks_969 » 03.07.2020, 10:22


Satanische Ferse hat geschrieben:Bernd Schmidt hat es genau auf den Punkt gebracht, und aufgezeigt wo der Schuh beim FCK ganz stark drückt: Diese destruktiven Seilschaften, die lähmende Achillesferse des Vereins, die den FCK seit vielen Jahren erdrücken, fern- und fehlsteuern - die müssen zerschlagen werden. Und genau darauf hat Jörg Wilhelm bei seiner Rede auf der JHV seinen Fokus gerichtet. Das ist ein Teil seiner Agenda, denn er hat sofort erkannt, dass ohne Erledigung dieser Aufgabe der FCK nie gesunden wird. Diese Rede und diese Twittertexte beunruhigen die Angesprochenen zutiefst, denn da zeigt uns einer auf, dass er den Protagonisten der üblen Machenschaften auf den Fersen ist und ihnen den Kampf angesagt hat. Endlich einer, der stringent ist in seinem Handeln - nach jahrelanger Zauderei.

Es ist sowas von auffällig - wir suchen händeringend seit Jahren einn Investor: Und immer wenn ein potentieller um die Ecke kommt, wird er mit allen Mitteln diskreditiert. Nur nicht bei diesem Pseudoexemplar - schließlich saß man bei dem ja persönlich selbst am Restauranttisch...

Bei dem jetzigen Investor wird die Bonität angezweifelt. Wird das Wort Dubai so ausgereizt wie bei Becca das Wort des angeblichen Milliardärs. Dubai wird gezielt negativ konnotiert eingesetzt, soll suggerieren - das ist dubios, als würden da irgendwelche "scheichartigen" Machenschaften auf uns lauern.

Der Senator ist ein Vollprofi. Der beherrscht die Materie bis ins FF. Daher kann man getrost davon ausgehen, dass das Angebot des Investors als extrem belastbar geprüft und eingestuft ist. Und dass es auch mit dem 4-Säulenmodell kompatibel ist. Sonst würde sich Herr Wilhelm nicht so weit aus dem Fenster lehnen.

Wer des Senators Darstellungen intensiv liest, der erkennt da eine ausgeprägte rote Linie: Den an ihn gerichteten Auftrag der Mitglieder und damit den FCK. Sie sind - so wie es der User @ Gärtner richtig gedeutet hat - die Einlösung des von Wilhelm gegebenen Versprechens nach Transparenz.

Der Senator ist eine Kämpfernatur und passt alleine per se deshalb schon von seiner Einstellung her zum FCK. Wilhelm ist knallhart in seiner Stringenz - da haben persönliche Eitelkeiten und persönliche Eigeninteressen keinen Platz. Das ist für Leute, die es mit ihren Aufträgen nicht so genau nehmen erfahrungsgemäß sehr unangenehm. Die heulen natürlich auf.

Wilhelm hat haargenau das bei seiner Bewerbung gesagt und er folgt strikt seiner Agenda. Ihr könnt das alles hier bei dbb nachlesen - es lohnt, ein Genuss. Und genau deswegen habe ich diesen Mann in den Aufsichstrat gewählt. Aufsicht führen!! Wilhelm hat mich nicht enttäuscht und hat meine Unterstützung. Zaudernde Waschlappen und Leichtmatrosen hatten wir genug - jetzt wird aufgeräumt!



Muss ich noch mal komplett Zitieren weil es hervorragend zu Wilhelm passt. Aus diesem Grund hab ich den auch gewählt. Und Bernd Schmidt spricht ja auch diese Seilschaften an! Das tut der nicht einfach so...er weis selbst das das dem FCK nie gut getan hat.

Es gibt nur zwei Wege....entweder wir schaffen es die Seilschaft „Bexbach“ endgültig an der Wurzel zu packen und zu entfernen oder wir gehen früher oder später mit denen unter...und das dann zurecht.

Da hast du endlich mal Menschen im AR die etwas wirklich großes schaffen können und dann kommen wieder die Störfeuer aus dem Saarland. Eigentlich unfassbar....aber die Bexbach Seven will ja nur das beste für den FCK :x
1.FCK - Unzerstörbar



Beitragvon carpe-diabolos » 03.07.2020, 10:25


Wir sollten nicht auf die Taktik des TEILE UND HERRSCHE hereinfallen. Man versucht das Team Merk zu Schwächen, indem man versucht, einen Keil zwischen Wilhelm und die anderen zu treiben und somit die Stimmung im Umfeld anzuheizen, bis man das gewünschte Ergebnis hat.

Gerüchte, Unruhe, Falschmeldung, Spekulationen statt Fakten. Lässt uns nicht darauf anspringen, dann versandt das ganz schnell. Das Spiel via Medien müssen wir nicht mitspielen.
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon Meisenheimer Teufel » 03.07.2020, 10:26


Über Twitter Politik zu machen ist unseriös oder zeugt zumindest von Naivität.

:teufel2:
FCK



Beitragvon FCKPersey1962 » 03.07.2020, 10:27


Ich hätte mal eine Frage an die Experten.
Was wiegt mehr bei der Entscheidung für den Investor. Die Höhe der Summe des EK des Investors oder die Entschädung für die Gläubiger. In welchem Verhältnis dazu steht die Fortführungsprognose. Das zusammen sind doch die Parameter, die entscheiden. Wie aber ist die Gewichtung der Parameter.
Dauerkarte Süd 3.1



Beitragvon jupp77 » 03.07.2020, 10:30


Satanische Ferse hat geschrieben:[...]

Wer des Senators Darstellungen intensiv liest, der erkennt da eine ausgeprägte rote Linie: Den an ihn gerichteten Auftrag der Mitglieder und damit den FCK. Sie sind - so wie es der User @ Gärtner richtig gedeutet hat - die Einlösung des von Wilhelm gegebenen Versprechens nach Transparenz.

Der Senator ist eine Kämpfernatur und passt alleine per se deshalb schon von seiner Einstellung her zum FCK. Wilhelm ist knallhart in seiner Stringenz - da haben persönliche Eitelkeiten und persönliche Eigeninteressen keinen Platz. Das ist für Leute, die es mit ihren Aufträgen nicht so genau nehmen erfahrungsgemäß sehr unangenehm. Die heulen natürlich auf.

Wilhelm hat haargenau das bei seiner Bewerbung gesagt und er folgt strikt seiner Agenda. Ihr könnt das alles hier bei dbb nachlesen - es lohnt, ein Genuss. Und genau deswegen habe ich diesen Mann in den Aufsichstrat gewählt. Aufsicht führen!! Wilhelm hat mich nicht enttäuscht und hat meine Unterstützung. Zaudernde Waschlappen und Leichtmatrosen hatten wir genug - jetzt wird aufgeräumt!


Ich greife nur diese Passagen deines sehr zutreffenden Beitrags heraus, um sie mit den für mich entscheidenden Aussagen aus dem auch von dir nochmals empfohlenen Vorstellungsinterview Wilhelms aus November 2019 zu verknüpfen:

Jörg Wilhelm hat geschrieben:Natürlich habe ich ein breites Netzwerk, aber auch die Investoren, die ich kenne oder vielleicht der Geschäftsführung als zuständigem Gesprächspartner an den Tisch bringen könnte, werden nicht "in ein schwarzes Loch" oder eine "intransparente Finanzsituation" investieren. Und wenn es uns als Aufsichtsrat gelingt, Transparenz in den FCK zu bringen und ein positives Investitionsklima zu schaffen, werden die Investoren sicher leichter zu finden sein.

Eines aber muss all denjenigen klar sein, die in einem Investor den "Heilsbringer" sehen: Ein Investor, der in einen maroden, schlecht gemanagten und finanziell desaströsen Verein investieren und sein Investment durch gefügige Aufsichtsräte und Manager absichern will, ist vielleicht eher daran interessiert, sich die Filetstücke eines Investitionsobjektes zu sichern und den Rest zu zerschlagen, als langjährige Traditionen und mit Herzblut aufrechterhaltene Strukturen im Interesse des Vereins zu erhalten.


Mit Sicherheit ist Vorsicht geboten, hier einzelne Verantwortliche in den Himmel zu loben.
Aber allen berechtigten Bedenken zum Trotz muss man feststellen - und da gebe ich dir Recht: Das Handeln Wilhelms mutet stringend, konsequent, geradeaus an.
Wer sein Interview nochmals aufmerksam liest stellt fest: Der Ausschluss sachfremder Interessen im Kontext "Management des FCK" ist der Kern allen Handelns, die Basis all dessen, was in Folge konstruktiv entstehen kann.

Dafür steht dieser Aufsichtsrat.
Unter Einhaltung der eingangs erwähnten, sehr wichtigen kritisch-hinterfragenden Grundhaltung als Vereinsmitglied den gewählten Verantwortungsträgern gegenüber, ist sein Hiersein ein großes Glück in schwerer Stunde.



Beitragvon Betze_FUX » 03.07.2020, 10:37


Hauptgott hat geschrieben:Für das Geld was die Bayern für de Sané bezahlt haben , könnten wir uns sanieren :oops:

Willkommen in der wirklichen Welt :nachdenklich:
Der FCK steht für die DNA des deutschen Fussballs
Dirk Eichelbaum, 15.06.2020
Uno, Duo, tre - Scheiss KSC



Beitragvon ks_969 » 03.07.2020, 10:42


WernerL hat geschrieben:Und insgesamt war/ ist es nach wie vor so geplant dass eigentlich alle einsteigen und sich nicht Gruppe X gegen Gruppe Y durchsetzen muss.


Nun das wäre der beste Idealfall, klar.

Aber....dies wollte ja schon Flavio Becca nicht. Da gab es ja auch den Versuch, das die damaligen Regionalen um Sachs mit Becca zusammen einsteigen. Becca wollte aber keinen weiteren „Ankerinvestor“ an seiner Seite.

Wer jetzt bei den beiden vorliegenden Investoren den anderen nicht will, wissen wir aktuell nicht...man kanN nur mutmaßen :wink:
1.FCK - Unzerstörbar



Beitragvon WernerL » 03.07.2020, 11:02


ks_969 hat geschrieben:Aber....dies wollte ja schon Flavio Becca nicht. Da gab es ja auch den Versuch, das die damaligen Regionalen um Sachs mit Becca zusammen einsteigen. Becca wollte aber keinen weiteren „Ankerinvestor“ an seiner Seite.


Vielleicht will dies der "Neue" auch - erstmal - nicht oder erst wenn seine Bedingungen rechtlich abgesegnet sind in unseren FCK Strukturen.
Das ist aber nicht so schlimm wenn 4 Säulen auch hier erst einmal "anders aussehen", es sollte nun aber langsam mal vorangehen mit der Sanierung etc.

Was ich generell verwunderlich finde:
Eigentlich müsste das ernste Interesse eines Ankerinvestors andere mitreissen und deren Invest hervorbringen weil sich dann mit noch mehr Geld die Potenziale im Fussball noch mehr steigern lassen und die Anteile von jedem an Wert gewinnen, vor allem wenn sportlicher Erfolg erwartet werden kann.
Das erkennt man bei uns noch nicht, sondern es sieht erneut nach Lagerbildung aus, schon seltsam.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon ks_969 » 03.07.2020, 11:25


WernerL hat geschrieben:Was ich generell verwunderlich finde:
Eigentlich müsste das ernste Interesse eines Ankerinvestors andere mitreissen und deren Invest hervorbringen weil sich dann mit noch mehr Geld die Potenziale im Fussball noch mehr steigern lassen und die Anteile von jedem an Wert gewinnen, vor allem wenn sportlicher Erfolg erwartet werden kann.
Das erkennt man bei uns noch nicht, sondern es sieht erneut nach Lagerbildung aus, schon seltsam.


Hängt wahrscheinlich damit zusammen das beim Einstieg von Investor A ein anderer Investor B an Einfluss verlieren könnte....daher die Lagerbildung.

Um andere Investoren....vielleicht auch kleinere...mitzureißen ist eben ein nachhaltiges sportliches Konzept von Nöten welches umgesetzt ist und auch erste Früchte trägt.
Momentan versuchen die Investoren ihre Konzepte....sofern denn jeder eins hat, überzeugend darzulegen. Der Investor aus der Ferne hat ja scheinbar ein detailliertes Konzept abgegeben, der möchte vorwiegend im sportlichen Bereich einiges ändern, Kompetenzen schaffen etc.
Von den Regionalen weis man bisher nur das sie lediglich im finanziellen mitreden wollen, nicht im sportlichen. Da müsste man sich halt fragen, wie wir es denn sportlich schaffen wollen, wieder nach vorne zu kommen? Überlassen die das sportliche allein dem FCK? Der hat ja die letzten 10 Jahre gezeigt wie er sportlich aufgestellt ist....schlecht bis sehr schlecht. Und ob der FCK im sportlichen Bereich eine wundersame Selbstheilung vollzieht....wage ich zu bezweifeln.
1.FCK - Unzerstörbar



Beitragvon GerryTarzan1979 » 03.07.2020, 11:28


WernerL hat geschrieben:
Was ich generell verwunderlich finde:
Eigentlich müsste das ernste Interesse eines Ankerinvestors andere mitreissen und deren Invest hervorbringen weil sich dann mit noch mehr Geld die Potenziale im Fussball noch mehr steigern lassen und die Anteile von jedem an Wert gewinnen, vor allem wenn sportlicher Erfolg erwartet werden kann.
Das erkennt man bei uns noch nicht, sondern es sieht erneut nach Lagerbildung aus, schon seltsam.


Da bin ich voll bei dir. Einiges mutet komisch an. Ist der "Neue" Investor auch so Machtversessen oder wollen die Regionalen nicht mitziehen? Wo hakt es? Wo ist der gordische Knoten, der zerschlagen werden müsste? Ist es wirklich der Bexbach Knoten?
Wenn alle an einem Strang ziehen würden, bildlich gesprochen auf einer Linie reiten würden, dann könnten wir einiges erreichen.
Ich hoffe doch, dass sich ALLE zusammenreißen und nicht die persönlichen Eitelkeiten im Vordergrund stehen. Aber diesen Wunsch hatten wir ja schon oft in der Vergangenheit...
Seh´ ich aus wie einer, der immer ´nen Plan hat?! Joker aus The Dark Knight
Es lebe K-Town!



Beitragvon Miller90 » 03.07.2020, 11:28


Auf Facebook wurde ein Schreiben veröffentlich, dass angeblich vom Anwalt des potentiellen Investors vor Tagen an die Presse gegebn wurde.
"Als ich 1996 dort hin kam, war der Verein sportlich und finanziell tot. Die haben mir gesagt: Otto, versuch zu retten, was noch zu retten ist! Wir sind aufgestiegen, Deutscher Meister und zweimal Fünfter geworden.(Otto Rehhagel)



Beitragvon simba » 03.07.2020, 11:33


auf facebook wurde auch vor 2 tagen ein tweet von senator gepostet mit etwa dem inhalt " liebe freunde, die retter stehen vor der tür, und die die es in der hand haben lassen sie nicht rein". aber wurde sicher schon erwähnt, sah ich nur grade erst.



Beitragvon Strafraum » 03.07.2020, 11:38


Miller90 hat geschrieben:Auf Facebook wurde ein Schreiben veröffentlich, dass angeblich vom Anwalt des potentiellen Investors vor Tagen an die Presse gegebn wurde.


Hast du einen Link zu diesem Facebook Beitrag ???
Zuletzt geändert von Strafraum am 03.07.2020, 11:53, insgesamt 1-mal geändert.
Der Pfad der Gerächten ist von beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyranneien böser Männer!



Beitragvon Hauptstadt_Lautrer » 03.07.2020, 11:40


ks_969 hat geschrieben: Der Investor aus der Ferne hat ja scheinbar ein detailliertes Konzept abgegeben, der möchte vorwiegend im sportlichen Bereich einiges ändern, Kompetenzen schaffen etc. (...)

...

(...) Der (FCK, eigene Anmerkung von mir) hat ja die letzten 10 Jahre gezeigt wie er sportlich aufgestellt ist....schlecht bis sehr schlecht. Und ob der FCK im sportlichen Bereich eine wundersame Selbstheilung vollzieht....wage ich zu bezweifeln.


DAS gleicht in vielem Hertha BSC.
Eine (Hauptstadt-)Mannschaft mit mittelmäßigem bis schlechtem Management. Jetzt steigt da ein Mega-Investor ein, mit einer Gesamtinvestition von 250 Millionen. Und der, Herr Windhorst, möchte seine Kohle natürlich auch nicht durch die jetzige Führungsriege verbraten sehen, sondern holt nach und nach sportliche Kompetenz in den Verein. Lehmann im AR, Labbadia als super Trainer, Arne Friedrich als Sportdirektor. Jaa, das kann man schon als Degradierung Preetz' betrachten. Die Klinsmann-Affäre war ein völliger Fehlgriff. Passiert, zeigt aber, dass der Investor es ernst meint mit der Hertha und den Klub aus seiner Wohlfühloase als graue Maus herausholen will und so richtig klotzen statt kleckern will. Champions League und Meisterschaft sind Worte, die bei der Hertha keiner gerne ausspricht, aber genau da geht die Reise unfreiwillig oder freiwillig hin, wenn man fast eine Viertelmilliarde in den Arsch geblasen bekommt.

Das gleiche Muster, nur ein, zwei Nummern kleiner, wird auch beim FCK ablaufen. Der Druck an sportlichen Erfolg wird mit dem Einstieg eines dicken Investors noch größer werden als er ohnehin schon immer war beim FCK. Mit entsprechender (sportlicher) Kompetenz ist solch ein Druck auch zweitrangig. Problematisch ist wenn Druck vorhanden ist und noch dazu ein schwaches Management. Dann geht gar nichts.
Zuletzt geändert von Hauptstadt_Lautrer am 03.07.2020, 11:47, insgesamt 3-mal geändert.
Betze-Szene Berlin-Kreuzberg



Beitragvon DerRealist » 03.07.2020, 11:41


Editiert.


200 Zeichen und so !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Zuletzt geändert von DerRealist am 03.07.2020, 19:16, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Scrooge McDuck » 03.07.2020, 11:41


Strafraum hat geschrieben:
Miller90 hat geschrieben:Auf Facebook wurde ein Schreiben veröffentlich, dass angeblich vom Anwalt des potentiellen Investors vor Tagen an die Presse gegebn wurde.


Hast du einen Link zu diesem Facebook Beitrag ???

https://twitter.com/MiguelPalmas5/statu ... 99906?s=19
Vigilo confido.



Beitragvon Marc222 » 03.07.2020, 11:43


Ich kann nicht beurteilen ob das Schreiben echt ist, nehmen wir es mal an.

An wem liegt es nun also, dass das Angebot nicht angenommen werden kann?
Am Insolvenzverwalter?
An der Geschäftsführung?
Am Sachverwalter Kleinschmidt?



Beitragvon ks_969 » 03.07.2020, 11:48


@ Hauptstadt Lautrer

Genau so ist das! Wenn man sich eben zu fein ist, auch mal neue Wege zu gehen, und dabei sportlich alles auf den Kopf zu stellen, so wie es die Hertha nun gerade macht, tja dann darf man sich halt auch nicht wundern wenn es beim FCK am Ende des Tages dann eben nur 10 Mio. werden statt 100. Ohne das ich jetzt genaue summen kenn....nur bildlich gesprochen. :wink:
1.FCK - Unzerstörbar



Beitragvon Hauptstadt_Lautrer » 03.07.2020, 12:03


ks_969 hat geschrieben:@ Hauptstadt Lautrer

Genau so ist das! Wenn man sich eben zu fein ist, auch mal neue Wege zu gehen, und dabei sportlich alles auf den Kopf zu stellen, so wie es die Hertha nun gerade macht, tja dann darf man sich halt auch nicht wundern wenn es beim FCK am Ende des Tages dann eben nur 10 Mio. werden statt 100. Ohne das ich jetzt genaue summen kenn....nur bildlich gesprochen. :wink:


Nun gut. Solch einen Investor sähe ich beim FCK nicht mal dann, wenn wir ununterbrochen in der 1.Liga spielen würden. Bei Hertha ist es einfach auch der Faktor "Hauptstadt". Dennoch stimmt es was du sagst. Und was die Seilschaften beim FCK angeht. Jeder FCKler weiß davon, aber wirklich drin im Thema stecke ich nicht. Man kann nur beten, dass uns das nicht das Genick bricht.
Mittlerweile ist meine Einstellung zum FCK so. Ich verspüre einerseits enorme Euphorie. Andererseits, wenn die Sache doch verbockt wird, dann sollte der Verein sich doch vielleicht besser vom Profifussball verabschieden. Tränen fließen für diesen Verein schon lange nicht mehr. Ich bin emotional viel zu erschöpft dafür.
Betze-Szene Berlin-Kreuzberg



Beitragvon Rheinteufel2222 » 03.07.2020, 12:04


DerRealist hat geschrieben:
Strafraum hat geschrieben:
Hast du einen Link zu diesem Facebook Beitrag ???


https://scontent-dus1-1.xx.fbcdn.net/v/ ... e=5F23543F


Ob das Schreiben echt ist, lass ich mal dahingestellt. Wenn der Investor damit schon konkret an die Öffentlichkeit geht, um Werbung für sein Angebot zu machen, warum sagt er dann nicht, wer er ist? So ist das letztlich nur nicht überprüfbares Geschwurbel.

Nicht mal der Anwalt, der dieses Schreiben verfasst haben soll, wird namentlich genannt, was schon äußerst merkwürdig ist.

Interessant ist höchstens die Aussage, dass sich das Investitionsvolumen in einem Bereich befinden soll, der die Existenz für mehr als zwei Spielzeiten sichert. In der Größenordnung dürfte das Angebot der Regionalen aber auch mindestens liegen, sonst wird es kaum Chancen haben, vom Sachwalter akzeptiert zu werden.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon since93 » 03.07.2020, 12:06


Marc222 hat geschrieben:Ich kann nicht beurteilen ob das Schreiben echt ist, nehmen wir es mal an.

An wem liegt es nun also, dass das Angebot nicht angenommen werden kann?
Am Insolvenzverwalter?
An der Geschäftsführung?
Am Sachverwalter Kleinschmidt?


Gute Frage! Vermutlich auch am geforderten Schuldenschnitt. Mal stelle sich nur mal vor, einem anderen Investor genügt ein 85%iger Schnitt.



Beitragvon Scrooge McDuck » 03.07.2020, 12:10


Rheinteufel2222 hat geschrieben:
Nicht mal der Anwalt, der dieses Schreiben verfasst haben soll, wird namentlich genannt, was schon äußerst merkwürdig ist.


Du kannst davon ausgehen, dass das Schreiben aus Gründen der Vertraulichkeit hinsichtlich des Absenders abgetippt wurde, ansonsten aber echt ist. Wirklich interessant ist doch viel mehr der Vorwurf an die Presse, dass niemand dieses Schreiben veröffentlichen konnte oder wollte.

Edit: Der von mir verlinkte Tweet des Autors enthält diesen Vorwurf. Den Facebook-Deeplink als Quelle empfinde ich aus diesem Grund als maximal unglücklich.
Vigilo confido.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 03.07.2020, 12:16


Natürlich veröffentlicht die Presse nichts, wenn sie nicht mal den Absender des Schreibens verifizieren kann.

Sollte dieses Schreiben ernstlich als Pressemitteilung gedacht gewesen sein, dann wäre das schon erschreckend unprofessionell.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Thomas » 03.07.2020, 12:22


Hier die neuesten Entwicklungen um das Dubai-Angebot zusammengefasst und ergänzt:

Bild

Das bietet und fordert der Investor aus Dubai

Ein älterer Deutscher, der in Dubai lebt, möchte Mehrheitseigner des 1. FC Kaiserslautern werden. Jetzt sind weitere Details zu dem Angebot, das mit einem Gegen-Angebot regionaler Investoren konkurriert, öffentlich geworden.

Im Internet kursiert seit Freitagmittag eine Mitteilung, die nach Informationen von Der Betze brennt authentisch ist und mit weiteren Details ergänzt werden kann. Der namentlich noch unbekannte potentielle Investor aus Dubai hat sich mittlerweile den FCK-Gremien in einer Videokonferenz vorgestellt. Nach dieser Runde hat er sein vorliegendes Angebot um einen Monat bis zum 31. Juli 2020 verlängert und an einigen Stellen modifiziert.

75 Prozent und mehr der Anteile sollen verkauft werden

Ursprünglich wollte der Geldgeber nach DBB-Informationen nahezu 100 Prozent aller FCK-Anteile kaufen. Dies wäre trotz 50+1-Regel möglich, weil sich diese Regel nur auf die Mehrheit der Stimmen, aber nicht auf die Mehrheit der Anteile bezieht. In dem aktualisierten Angebot fordert der Investor nun "nur" noch 75 Prozent plus eine Stimme. Die übrigen 25 Prozent minus eins der Aktien sollen den Regionalen Investoren und der Säule Fans und Mitglieder zum Kauf angeboten werden. Der FCK wäre damit auf dem niedrigsten Vereinswert seiner Historie praktisch "ausverkauft". Als Gegenleistung würde freilich ein für Drittliga-Verhältnisse beträchtlicher Millionenbetrag fließen - die genaue Höhe wurde nicht bekanntgegeben, sie dürfte geschätzt zwischen 15 und 30 Millionen Euro liegen.

"Das Beratungsteam würde unverzüglich nach Kaiserslautern reisen"

Doch der potentielle Investor stellt auch große Forderungen. Neben dem Schuldenschnitt von 90 Prozent insbesondere gegen die Großgläubiger Quattrex und Lagardère Sports will er auch ein erhebliches Mitspracherecht im sportlichen Bereich. Alles soll überprüft, analysiert und gegebenenfalls verändert werden. Als Grundlage gilt ein Konzept des Investors, das bei einer nicht näher genannten Fußballmannschaft bei den olympischen Spielen schon umgesetzt worden sei. In der heutigen Mitteilung heißt es wörtlich: "Das von ihm zusammengestellte Beratungsteam, das auf seine Kosten bei der Analyse der Profifussballabteilung und bei den Nachwuchsmannschaften im zu optimierenden NLZ eingesetzt werden soll, steht bereit und würde unverzüglich nach Annahme seines Angebotes die Reise nach Kaiserslautern antreten."

Uneinigkeit in den FCK-Gremien - Zweites Angebot liegt seit gestern vor

In den FCK-Gremien und auch innerhalb des Beirats herrscht weiterhin Uneinigkeit über dieses Angebot. Daneben sind aufgrund des eingeleiteten Insolvenzverfahrens auch der gerichtlich bestellte Sachwalter Dr. Andreas Kleinschmidt sowie der fünfköpfige Gläubigerausschuss in die Entscheidung involviert. Ein konkurrierendes Angebot der Regionalen Investoren um Giuseppe Nardi und Klaus Dienes wurde gestern offiziell beim FCK abgegeben. Hierzu gibt es allerdings noch keine Detail-Infos über die Höhe des Investments oder über die dahinter stehenden Forderungen.

Es ist damit zu rechnen, dass nach der Veröffentlichung des heutigen Dubai-Papiers weitere öffentliche Reaktionen und gegebenenfalls Richtigstellungen folgen.

Die heute veröffentlichte und vom Anwalt des Investors geschriebene Mitteilung im Wortlaut:

"Statement des vom Team Kessler unter Federführung von Prof. Dr. Wilhelm und Martin Weimer für den FCK gefundenen Investors

Der Investor, der dem FCK Anfang Juni ein erbliches Investitionsangebot unterbreitet hat, lässt durch seinen ihn beratenden und vertretenden Anwalt in seinem Namen folgendes Statement verlautbaren:

Ich freue mich, dass ich auf Bitten der Vereins- und Geschäftsführung in einer stattgefundenen Videokonferenz den dortigen Bitten nachkommen und ein wesentlich zu Gunsten des FCK verbessertes Angebot vorlegen kann:

- Verlängerung der bindenden Annahmefrist bis zum 31.7.2020
- Verzicht auf den Erwerb von so vielen Aktien, dass sowohl andere Investoren wie auch die Fan-Säule IV neben dem Ankerinvestor sich noch substantiell am FCK beteiligen können; die Investitionssumme beläuft sich trotzdem noch in einem Bereich, der die Sicherung der Existenz über mehr als 2 Spielzeiten sichert.
- Einräumen eines Vorkaufsrechts für den FCK, falls der Ankerinvestor beabsichtigen sollte, seine Aktien in der Zukunft an einen Dritten zu veräussern
- Zwingende Festschreibung eines Schuldenverzichts bei den Grossgläubigern Quattrex und Lagadère auf mindestens 90 % der Verbindlichkeiten plus Zinsen

Mit diesem grosszügigen Entgegenkommen hat der Investor einmal wieder seine ernsthafte und seriöse Absicht zur Rettung des FCK unter Beweis gestellt und den Bitten der Gremien entsprochen. Dem Investor ist es dabei wichtig, gegenüber Fans, Mitgliedern und Partnern des FCK zu unterstreichen, dass ihm an einer langfristigen Partnerschaft unter unbedingter Beteiligung der Fans und Mitglieder sowie anderer Kleininvestoren gelegen ist. Er verweist weiterhin mit Rücksicht auf die auslaufende Saison und die in Kürze startende Vorbereitung für die neue Saison auch auf die beabsichtigten und angebotenen Unterstützungsleistungen im Bereich Sport und auf das von ihm favorisierte und bereits im Bereich des Fussballs bei olympischen Spielen sehr erfolgreich umgesetzte Sport-Konzept. Das von ihm zusammengestellte Beratungsteam, das auf seine Kosten bei der Analyse der Profifussballabteilung und bei den Nachwuchsmannschaften im zu optimierenden NLZ eingesetzt werden soll, steht bereit und würde unverzüglich nach Annahme seines Angebotes die Reise nach Kaiserslautern antreten.

Nicht nur deshalb fehlt dem Investor derzeit jedes Verständnis dafür, dass der Sachwalter Kleinschmidt, getrieben von den Grossgläubigern den Entscheidungsprozess hinauszögert, erneut mittels einem auf Kosten des ohnehin finanziell stark gebeutelten FCK einzusetzenden M&A-Beraters noch einmal einen neuen Investorensuchprozess starten will und damit riskiert, dass der Investor nach dem 31.7.2020 keiner weiteren Verlängerung seiner Angebotsfrist mehr zustimmt und endgültig abspringt. Nach Kenntnis des Investors wäre die Kombination seines Engagements mit den grundsätzlich zur Co-Investition bereiten regionalen Investoren und der von den Fans seit langem erwarteten und geforderten Öffnung der Fansäule IV eine Lösung, die sofort umgesetzt werden kann und nach dem Schuldenschnitt im Insolvenzplanverfahren den FCK langfristig und nachhaltig auf eine gesunde Basis zur Weiterentwicklung von Liga zu Liga stellen würde.

Ob und welche Kräfte im Hintergrund wirken, die diese sich anbietende und von dem Team Kessler erarbeite Lösung gefährlich hinauszögern, kann der Investor nicht abschätzen."

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Konkrete Angebote von potentiellen Investoren an den FCK
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Scrooge McDuck » 03.07.2020, 12:23


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Natürlich veröffentlicht die Presse nichts, wenn sie nicht mal den Absender des Schreibens verifizieren kann.

Sollte dieses Schreiben ernstlich als Pressemitteilung gedacht gewesen sein, dann wäre das schon erschreckend unprofessionell.

Wie ich sagte, es handelt sich dabei nicht um das Originalschreiben. Das hier ist ein Faksimile.
Vigilo confido.




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