Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Strafraum » 05.07.2020, 21:48


Thomas hat geschrieben:Feststellung: Heute und gestern gab es noch keine neuen öffentlichen Eklats am Betze. :daumen: Das ist schonmal gut und lässt einen bisschen an den Strohhalm und die Hoffnung auf Besserung klammern. Deshalb möchte ich auch mal einen unemotionalen Gedanken zum Thema der Investoren-Angebote reinwerfen. Ich selbst als Fan und Mitglied kann mich im Moment nicht für eines der beiden Angebote positionieren, weil mir bei beiden noch zu viele entscheidende Details fehlen. Deshalb formuliere ich das nachfolgende als neutrale Meinung aus der Sicht eines Fans und einen zusätzlichen Detailpunkt, der hier bisher noch relativ wenig Beachtung fand:

Es wird gerade viel über die beiden Angebote "20 Millionen Euro" vs. "8 Millionen Euro" (Geldsummen laut Medienberichten) diskutiert. Das die 20 Millionen erstmal besser klingen, ist völlig logisch, aber ich finde die FCK-Verantwortlichen müssen da noch ganz andere, weitergehende Dinge bedenken: Wollen wir überhaupt jetzt, am Tiefpunkt der Vereinsgeschichte, 75% respektive 100% der Vereinsanteile sofort verkaufen? Oder wäre es nicht besser, jetzt tatsächlich erstmal nur die kommende Saison zu finanzieren - wohlgemerkt mit (!) der Option auf weitere Nachschübe für die folgenden Saisons? Das ist eine reine mathematische Kalkulation und gilt sowohl für den potentiellen Investor aus Dubai als auch für die potentiellen Investoren aus Pfalz/Saarland: Für den FCK wäre es besser, wenn er jetzt 8 Millionen bekommt, dann im Jahr 2021 nochmals 4-10 Millionen (je nach Ligazugehörigkeit und Notwendigkeit) sowie im Jahr 2022 nochmals 4-10 Millionen. Den entscheidenden Unterschied dabei macht der zurzeit historisch niedrige Vereinswert aus, der nächstes, übernächstes Jahr hoffentlich wieder deutlich höher steigt (Stichwort "Aufstieg"). Das heißt vereinfacht gesagt, der FCK bekommt dann mehr Geld für weniger Aktien - wenn er nicht jetzt schon das komplette Pulver verballert.

So würde ich die Vereinbarung mit einem neuen Investor gestalten oder es zumindest so prüfen und versuchen. Deshalb werfe ich hier mal in den Raum, dass 20 Millionen sofort nicht zwingend besser sein müssen als 8 Millionen sofort, auch wenn sich das erstmal komisch anhört. Ein Ausschlusskriterium für den Investor aus Dubai ist das nicht, denn er kann sich ja auf diesen gestaffelten Vorschlag "x plus x plus x Millionen" einlassen, genauso wie auch die Regionalen Investoren. Jetzt nur aus dem Panikmodus heraus volle 100% der Anteile zu verkaufen, sehe ich hingegen kritisch (und ja, ich kenne das Instrument der Kapitalerhöhungen, aber das steht ja aktuell noch bei keinem der beiden Angebote zur Debatte und meine Argumentation bezieht sich explizit auf das Thema "momentan niedriger Vereinswert").


Nur kommt es mir persönlich so vor das diese kolportierten 8 Mio von den regionalen schon „zusammengekratzt“ ist und ich bezweifele das diese über weitere Spielzeiten weiter 8mio pro Saison investieren können.

Wiederum würde dies für die 20mio sprechen, dann wäre es nach Saison Rechnung wenn man sich einigen würde 2,5 Saisons reichen.

Zumal wer sagt das die regionalen bei weitere Investitionen auch mehr Anteile haben wollen....
Der Pfad der Gerächten ist von beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyranneien böser Männer!



Beitragvon Jo1954 » 05.07.2020, 21:56


Ich weiß ja, dass wir hier die B... nicht zitieren!

Aber was da eben auf tm.de steht bzw. bei B... ist schon heftig! Jetzt ein Name wieder inkl fehlernder Bonität, Geldwäsche und Briefkastenfirma!
Zuletzt geändert von Jo1954 am 05.07.2020, 21:57, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon tom55232 » 05.07.2020, 21:56


Die B... schreibt, dass das Angebot von Peter Petersen aus Dubai stammen soll, dessen Briefkasten-Firma von Richard Ritter (Anwalt aus Basel stammend) vertreten werden soll. Wilhelm und Ritter kennen sich.

Zur Vollständigkeit: Pick soll 1,2 Millionen in die Kassen spülen.



Beitragvon MarcoReichGott » 05.07.2020, 22:03


Da wäre dann auch unser heutiger Eklat, wenn der Name mal wieder an die Presse durchgesteckt wurde...



Beitragvon oleola » 05.07.2020, 22:08


Ich möchte hier mal einen Beitrag vom User @ Newtrial von TM verlinken, den ich wirklich lesenswert finde:

Es ist genau diese entstehende Erwartungshaltung zu einer offiziellen Äußerung des FCK, die das Twittern von Jörg Wilhelm so schädlich macht. Leute, wir sind in der kritischen Phase der die Zukunft des FCK entscheidenden Verhandlungen. Und wir alle haben bis zum SWR-Interview mit Wilhelm hier über den grünen Klee gelobt, dass nichts nach außen dringt! Dass Wilhelm dann an die Öffentlichkeit ging, hat - das halte ich jetzt nachträglich für mehr als plausibel - damit zu tun, dass der Sch(l)auberger zuvor mit der Erwähnung von Dubai einen wunden, weil korrekten Punkt getroffen hatte (verknüpft mit der Vermutung, Wilhelm selbst könne geschäftlich involviert sein - was natürlich daher rührt, dass der Investor die Videokonferenz aus den Geschäftsräumen von Wilhelms Partner in Dubai aus bestritt). Spätestens ab da wusste Wilhelm, dass jemand aus dem Inner Circle geplaudert hatte. Dem wollte er entgegentreten, was er auch gleich zu Beginn des Interviews deutlich gemacht hat.

Eine direkte Folge dieses Auftritts war dann die interne Rücktrittspetition gegen ihn sowie der Versuch, ihn von den Investorenverhandlungen fernzuhalten! Jetzt wusste er, dass da ein übles Spiel gespielt wird, um "seinen" Investor zu marginalisieren. Und mit dem Einreichen eines "regionalen" Konkurrenzangebots beim Sachwalter formte sich dies zur Gewißheit. Und nun ging Wilhelm per Twitter an die Fanöffentlichkeit und legte in seinem "Fakt-Magazin" alles offen, was er ohne Pflichtverletzung offenlegen durfte. Ich habe keinen Zweifel, dass dies alles im besten Glauben geschah, seinem Wahlversprechen nach "Klartext" nachzukommen und den Verein nach vorne zu bringen.

So weit, so gut. Das Negative daran aber ist, dass er nicht nur ein bestimmtes übles Spiel - so weit wie ihm rechtlich möglich - an die Öffentlichkeit gezerrt hat, sondern zugleich einen harten Konfrontationskurs mit dem Sachwalter eingegangen ist. Und damit konterkariert er alle Verständigungsversuche von SOV und der Mehrheit von "Team Merk" mit den Gläubigern! Dies wurde schon in einem TV-Interview (ich glaube bei Magenta) mit SOV deutlich - und dann eben auch in der Presseerklärung des FCK. Und dies hat jetzt zwei Folgen, mit denen Wilhelms Aktionen - und der lancierte Investorenanwaltsbrief, wobei ich davon ausgehe, dass dies mit Billigung von Wilhelm erfolgte (u. a. daher auch die Anmerkung von Gregorius, der entsprechende "Fakt" entspräche nicht der Wahrheit) - dem FCK insgesamt schaden:

1. Der FCK musste sich hart und eindeutig gegen den Brief des Investorenanwalts wehren, wobei man in der Tat unglückliche Formulierungen wählte, die ein Dementi der Echtheit des Dokuments nahelegten (und mit der Kritik an der Formulierung "Team Kessler" fast schon lächerlich wurden).

2. Um gegenüber wesentlichen Letztentscheidern - Sachanwalt und Gläubigerausschuss (in Verbindung mit dem GF) - überhaupt noch dialogfähig zu bleiben, musste der FCK die Vertraulichkeit des Verfahrens noch einmal hervorheben und diskursive Frontstellungen rhetorisch glätten.

Und das war nicht hilfreich, Herr Wilhelm!

Jetzt haben wir die Situation, dass sich mit jedem Tag des Schweigens von Markus Merk die Stimmung im Umfeld mehr und mehr gegen das regionale Angebot dreht und alle sicher sind, dass im Hintergrund wieder die üblichen Bexbach-Strippen erfolgreich gezogen werden. Das Vertrauen in das FCK-Verhandlungsteam ist wie weggeblasen und Markus Merk kann seine persönliche Integrität nach außen nicht mehr in die Wagschale werfen, ohne sich ebenfalls zum Verhandlungsprozess zu äußern. Was den FCK als seriösen Verhandlungspartner nach innen endgültig diskreditieren würde.

Um den enormen, entstandenen Schaden abzuschätzen, stellt euch doch einfach nur für euch selbst die folgende Frage: Glaube ich weiterhin, dass Markus Merk und SOV im besten Interesse des Vereins verhandeln und Intrigenspielen energisch entgegentreten werden? Wenn ihr diese Frage nicht mehr uneingeschränkt bejahen könnt, dann ist der Schaden schon entstanden. Wenn ihr vor dem SWR-Auftritt noch unisono gelobt habt, dass die Verhandlungen diskret geführt werden - und jetzt fordert, Markus Merk möge sich öffentlich äußern, dann ist der Schaden schon entstanden.

Jörg Wilhelm hat unser Trauma, von der eigenen Führung hintergangen und verkauft zu werden, gewollt oder ungewollt aktiviert! Markus Merk und SOV müssen aber mit der vollen Legitimität der Fans verhandeln können, da darf kein Blatt Papier dazwischen passen - oder sie und ihre Verhandlungsposition werden enorm geschwächt.

Ich bin absolut sicher, dass Jörg Wilhelm das nicht will! Aber der FCK kann und darf im Moment nicht mehr raushauen als diese Presseerklärung, gerät aber unter wachsenden Druck, dies aufgrund der Unruhe unter den Fans doch tun zu müssen.

Ich finde das nicht gut. Und vor allem nicht hilfreich für den laufenden Prozess.

Also auch mal im Klartext: Wie bescheuert kann man eigentlich sein, auch nur für eine Sekunde zu glauben, ein Markus Merk würde dem besseren Investorenangebot die Unterstützung verweigern, weil seine Buddys das andere Angebot supporten? Wer das ernsthaft denkt, hat sie echt nicht mehr alle. Wir alle haben nur eine höchst unvollständige und komplett einseitige Information zu den vorgelegten Angeboten. Wer alle Parameter kennt und vergleicht, kann durchaus zu einem anderen Schluß kommen als er jetzt gerade in den Foren gezogen wird.
"Ich grüße meine Mutter, meinen Vater, und ganz besonders meine Eltern!"

(Mario Basler)



Beitragvon Betzegeist » 05.07.2020, 22:33


Ist das alles so krank. So unfassbar krank..........
Becca bleib fort!



Beitragvon Rheinteufel2222 » 05.07.2020, 22:51


tom55232 hat geschrieben:Die B... schreibt, dass das Angebot von Peter Petersen aus Dubai stammen soll, dessen Briefkasten-Firma von Richard Ritter (Anwalt aus Basel stammend) vertreten werden soll.


Peter Petersen hat 13 Buchstaben. Das muss ein Irrtum sein. :p
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Rheinteufel2222 » 05.07.2020, 23:07


Allerdings, wenn Schauberger Recht haben sollte und die einzigen Hindernisse sind derzeit noch fehlende Nachweise der Bonität sowie der rechtmäßigen Herkunft der Mittel, dann sollte das doch eigentlich kein unlösbares Problem sein.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Betze8.1west » 05.07.2020, 23:35


Es war ja nur eine Frage der Zeit bis der Name an die B... geliefert wird, wundert mich jetzt nicht wirklich.

Sollte der Namen stimmen, wovon man ausgehen kann denn er kommt ja aus berufener Quelle, wird sich jemand warm anziehen können.
Spätestens jetzt sollte jedem Waldbefürworter klar werden was unser größtes Problem der letzten Jahrzehnte ist.

Indiskretionen, Verleumdungen, Postengeschacher, Intriegen, kurz um der FCK als Genitalverlängerung und Spielwiese von möchtegern Provinzfürsten.
! Einmal FCK - immer FCK !



Beitragvon wozuauchimmer » 06.07.2020, 00:20


Seit1969 hat geschrieben:@Thomas
Selbst mit Mio €100 durch die Regionalen wäre uns nicht gedient.
Die Seilschaften, der den FCK verschlingende Filz, ist der den FCK zerstörende Killervirus. Er hat den FCK an allen Extremitäten befallen und wird nur mit einer Totaloperation ausgemerzt werden können. Doch vorher muss mit dem altbekannten, meist gut verträglichen, Mittel Geld die Gesundung eigeleitet werden.
Dein Beitrag liest sich unglücklicherweise wie eine Parteinahme für die Regionalen. Vielleicht nicht dein Tag heute.


In jeder Wendezeit gibt es auch Wendehälse. Das liegt in der Natur von Menschen wie das Intrigieren, der Geltungsdrang und das Großmeiertum.

Über die "Regionalen" kann sich jeder schon ein Urteil bilden: Die haben in der Vergangenheit nichts zustande gebracht und werden auch in Zukunft nichts zur Gesundung des FCK beitragen (können). Der Niedergang des FCK ist großteils auf deren destruktiver Zersetzung des Vereins zurückzuführen. Die "Veröffentlichungen" zeigen deren zunehmende Nervosität und deren häßliches Gesicht. Wie auch immer: Deren Finanzkraft ist einfach zu schwach, um einen Verein wie den FCK in eine bessere Zukunft zu steuern.

Was es mit dem externen Investor wirklich auf sich hat, kann z.Zt. niemand sagen. Ich kann für den FCK nur hoffen, daß es sich um einen potenten Investor mit Interesse am Fußball und am Verein handelt, dessen Bonität so gut ist, daß die 20 Mio. (für den Verein Eigenkapital) durch Leverage-Effekt auf eine Summe gebracht werden können, die dem FCK (und dem Stadion) wirklich helfen.

Bexbach, Basel? :nachdenklich: Da kommen Namen aus dem kurzen Langzeitgedächtnis hoch :shock:

Herr Merk! Markus, melde volle Insolvenz an, reinige den Verein und in 6 bis 7 Jahren geht es wieder aufwärts.



Beitragvon WernerL » 06.07.2020, 08:20


ks_969 hat geschrieben:Nun bei Bayern ist es relativ einfach, die werden keine Probleme haben Investoren zu finden.....weil die Bayern ein seit Jahrzehnten funktionierendes Sportmanagement

Beim FCK ist die Lage noch mal anders...Erfolgreiches Sportmanagement Fehlanzeige



Wir machen hier aus meiner Sicht mehrere schwere Denkefehler die ich gerne nochmal versuche zu beschreiben.
Man kann gegen ein Strukturproblem unserer Art nicht mit Sportkompetenz ankommen.
Seit dem Stadiondesaster 2002 hat der Club sportlich nichts mehr gerissen außer dass Kuntz zwischendurch kurz Erfolg hatte.
Hier müsste uns allen auffallen dass es logisch kein Zufall ist, dass wir uns seit 2002
im Fall befinden und dies exakt eben mit dem Beginn des Strukturproblems zusammenfällt.
Das ist auch kein Zufall!

Ein Club ist ein Wirtschaftsunternehmen und benötigt eine wirtschaftlich gute Basis. Diese ist die Voraussetzung für den sportlichen Erfolg.
Es kann nicht umgekehrt sein weil unser Strukturproblem das Sportliche ja verhindert
durch den gezwungenen Abverkauf von Leistungsträgern.

Kein Club kann derart Leistungsträger verkaufen und Umbrüche gestalten und trotzdem sportlich
erfolgreich sein. Der Etat ist hier Nebensächlich!
Wenn das ginge - als Beweis - dann würden unsere Großteams das doch auch machen.
Doch dort werden gerade Leistungsteräger extrem lange gehalten weil diese eingespielt sind und zudem Identifikation schaffen. Bayern hat lieber mit einem alten Robbery nochmal verlängert als
ins Risiko zu gehen und andere Stars zu kaufen wie Götze die dann versagen weil sie nicht passen.
Und weil nur die Großen ihre Spieler halten können, dominieren diese auch ihre Ligen nach Belieben!

Der FCK kann also keine gutes Sportmanagement vorweisen weil wir die Voraussetzung um genau das
zu beurteilen und umzusetzen gar nicht haben.
Es ist sogar umgekehrt, wir könnten beste Sportmanager haben die aufgrund des Strukturproblems trotzdem versagen würden.

Der berühmte Satz von Fans "unsere Spieler versagen nur beim FCK" ist das Ergebnis dieser Entwicklung.
Nein, unsere Spieler versagen nicht, sie haben nur nicht die Bedingungen bei uns auch erfolgreich
zu spielen.
Der Denkfehler besteht für mich auch darin das gedacht wird ein Spieler sei Profi - würde viel verdienen - und müsse sich daher jederzeit in ein Team intergrieren können und das auch tun und Leistung zeigen.
Ein Spieler ist in erster Linie Mensch der in einem neuen Club niemanden kennt und eine andere
Spielweise vorgesetzt bekommt, auch andere Team-mechansimen vorfindet mit denen er vielleicht nicht zu Recht kommt.
Götze war beim BVB Weltklasse, bei Bayern auf der Ersatzbank und hat nie wieder seine Form erreicht.
Podolski ebenfalls.

Wenn wir mal wieder ein gutes Sportmanagement haben wollen müssen wir unsere Hausaufgaben hinsichtlich des Strukturproblems lösen, dann werden wir sportlich auch Personen mal wieder bewerten können.
Noch ein Beweis dafür: Bielefeld:
Dort spielt man erst seit 3 wieder erfolgreich - so ein Zufall - seit man den Club wirtschfatlich
über Investoren neu aufgesetzt hat, teils mit den selben Verantwortlichen.

Es liegt also garnicht an den Personen sondern an der Struktur und Rahmenbedingungen in denen wir uns bewegen.
Wir könnten Hoeness einstellen, auch er würde versagen wenn er jedes Jahr seine Besten verlieren würde und wir würden erneut kommentieren: Alle versagen nur beim FCK.

Mit Spielern wie Koch, Zoller, Heintz, Orban, Zimmer etc würden wir niemals Liga 3 spielen.
Wir konnten sie nicht halten weil wir wirtschaftlich keine Basis hatten um diese zuhalten.
Und diese hat enreut fast ausschließlich mit viel Geld zu tun.
Meine Meinung :teufel1:
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon sander75 » 06.07.2020, 08:26


Wenn das stimmt das die Regionalen keinen weiteren Investor bzw. Fan Säule wollen dann hat sich die Sache meines Erachtens erledigt. Wie weit kommen wir mit 8.Mios?



Beitragvon ConsciousD3vil » 06.07.2020, 08:27


wozuauchimmer hat geschrieben:
Seit1969 hat geschrieben:@Thomas
Selbst mit Mio €100 durch die Regionalen wäre uns nicht gedient.
Die Seilschaften, der den FCK verschlingende Filz, ist der den FCK zerstörende Killervirus. Er hat den FCK an allen Extremitäten befallen und wird nur mit einer Totaloperation ausgemerzt werden können. Doch vorher muss mit dem altbekannten, meist gut verträglichen, Mittel Geld die Gesundung eigeleitet werden.
Dein Beitrag liest sich unglücklicherweise wie eine Parteinahme für die Regionalen. Vielleicht nicht dein Tag heute.


In jeder Wendezeit gibt es auch Wendehälse. Das liegt in der Natur von Menschen wie das Intrigieren, der Geltungsdrang und das Großmeiertum.

Über die "Regionalen" kann sich jeder schon ein Urteil bilden: Die haben in der Vergangenheit nichts zustande gebracht und werden auch in Zukunft nichts zur Gesundung des FCK beitragen (können). Der Niedergang des FCK ist großteils auf deren destruktiver Zersetzung des Vereins zurückzuführen. Die "Veröffentlichungen" zeigen deren zunehmende Nervosität und deren häßliches Gesicht. Wie auch immer: Deren Finanzkraft ist einfach zu schwach, um einen Verein wie den FCK in eine bessere Zukunft zu steuern.

Was es mit dem externen Investor wirklich auf sich hat, kann z.Zt. niemand sagen. Ich kann für den FCK nur hoffen, daß es sich um einen potenten Investor mit Interesse am Fußball und am Verein handelt, dessen Bonität so gut ist, daß die 20 Mio. (für den Verein Eigenkapital) durch Leverage-Effekt auf eine Summe gebracht werden können, die dem FCK (und dem Stadion) wirklich helfen.

Bexbach, Basel? :nachdenklich: Da kommen Namen aus dem kurzen Langzeitgedächtnis hoch :shock:

Herr Merk! Markus, melde volle Insolvenz an, reinige den Verein und in 6 bis 7 Jahren geht es wieder aufwärts.


Sicherlich haben diese "Regionalen" auch ihren Beitrag geleistet, dass wir heute im Mittelfeld der 3. Liga angekommen sind.
Den sportlichen Misserfolg größtenteils an einer Konstante festzumachen halte ich für "problematisch".

MMn war es eine Verkettung von falschen oder unglücklichen Entscheidungen, lähmenden Erwartungshaltungen & Erfolgsdruck bei den Profis, schwachen Trainern, Unruhe auf vielen Ebenen etc. pp.
Ich sehe jetzt seit gefühlt 20 Jahren das erste Mal einen Mann an der Seitenlinie, der ein taktisches Konzept hat und die Mannschaft nach vorne bringen kann.
Vermutlich kannst du dich erinnern: In den Begegnungen zwischen Anfang November bis Weihnachten war die Mannschaft gefühlt unschlagbar.

Unzählige Spieler, die in den vergangenen Jahren zum FCK wechselten, haben über die vergangenen Jahre nicht ansatzweise die Leistung gezeigt, d
ie sie hätten im Optimalfall abrufen können/müssen bzw. in anderen Vereinen zuvor zeigten.
Das sollte man diesen "unbeliebten Leuten" nicht ankreiden.

Nicht desto weniger trotz meine Meinung: Geld regiert (leider) die Welt (also: Pro Ankerinvest);
UND: Es muss an den entscheidenden Stellen geschraubt werden, Leute mit Sachverstand + Herzblut müssen künftig in Ruhe ihre Arbeit machen.
«Ich wollte die Welt ändern. Das habe ich getan. Ich habe sie schlechter gemacht.»
-Finkelstein

«Ob ich an Gott oder an den Teufel glaube? Ich habe ihn gesehen: Olaf Marschall, Roter Teufel & Fußballgott!»
-CD



Beitragvon Südpfälzer1319 » 06.07.2020, 08:31


@WernerL:
Überragend und auf den Punk richtig..Bravo :daumen:



Beitragvon wernerg1958 » 06.07.2020, 08:40


ich möchte nochmal darauf hinweisen, daß die Ausgliederung zu 92% der anwesenden Mitglieder verabschiedet wurde und zwar exakt nach dem 4 Säulenmodell! Wer dieses Modell nicht will von den Investoren der kann und darf nie Investor werden da es ein klarer Verstoß gegen das Voting der Mitglieder des FCK EV also des Souverän war und ist! Alles andere braucht man nicht zu diskutieren. Und ich erwarte zu 100% daß genau dieses Modell von den Verantwortlichen umgesetzt wird und daß dies auch immer wieder von den im Dezember 2020 gewählten ARs welche genau dieses Versprochen haben angemahnt wird und alles dafür getan wird dieses Modell auch in dieser schwierigen Situation nur das sein kann was geht. Ansonsten sind die Gewählten welche es jetzt nicht wollen auch nur Pharisäer. Und da sind mir die Namen egal. Also meine Herrn, sie haben einen klaren Auftrag der Mitglieder und nur das zählt!!



Beitragvon DerRealist » 06.07.2020, 09:10


Mir sind diese Debatten hier einfach oft zu schwarz-weiß. Das Ur-Böse ist ausgemacht, soll eliminiert werden, dann stehen uns gefühlt goldene Zeiten bevor.
Wenn es doch so einfach wäre...
Merk meinte, nur starke Charaktere können mit starken Charakteren oder so ähnlich.
Darauf baue ich.
Man muss eben auch mal was aushalten können und die Kunst ist - wie im gallischen Dorf - die unterschiedlichen Strömungen zu vereinen oder zumindest auf Linie zu bringen/zu moderieren.

Und mal ehrlich..dieses ständig formulierte "alte Zöpfe abschneiden"...das mag zwar für den Moment mal reinigend sein, aber wir sind der FCK..das ist wie Hydra..schneidet man 2 Zöpfe ab, wachsen 4 nach.
Was ich damit sagen will: Es ist durchaus sinnvoll durchzuziehen und gewissen Strömungen im Verein zu kontrollieren, wenn sie eher gegen den Verein arbeiten, als zukunftsweisend sind.

Aber egal wer kommt, egal wer führt, egal wer investiert..dieser jemand oder mehrere sind dann oder bilden sich als Team und das ist nötig, um etwas durchzuziehen. Das heisst aber auch im Umkehrschluss, dass es IMMER Gegner geben wird. Das ist überhaupt nicht auszumerzen. Damit umgehen muss man und es akzeptieren - und zwar die Gegner, wie aber auch den Umstand, dass auch ein Team mal durchziehen muss. Immer auf alle Rücksicht nehmen und um den heißen Brei kreisen wird uns im Leben nicht mehr voranbringen.

Alles was war liegt hinter uns und brauch nicht als Referenz ständig hervorgeholt werden. Das lähmt. Aus der Vergangenheit lernen, ja. Aber jetzt ist jetzt.

Wenn hier die Buddy-Geschichte zwischen Banf/Bader/Becca usw. als total negativ angesehen wurde, weil Littig derer zum Opfer fiel, ist der letzt genannte Umstand sicherlich richtig.
Wir werden aber erleben, dass es aber wieder diese Buddy-Geschichte (es geht um viel Geld) geben wird und sich ein Team gegen das andere durchsetzen muss.
Die Mär, dass sich sämtliche Räte einig sind, keiner über den Jordan geht und auch hinten raus der Verein eine klare Richtung hat und alle mitziehen ist Utopie. Es geht darum im Guten in die Schranken zu weisen, sich nicht abzubringen und standhaft durchzuziehen. Egal welche Richtung es ist. Risiko ist jede Lösung. Und ich finde man kann schwer sagen (vor allem strategisch hinten raus), welches Angebot das Bessere ist. Dafür kann noch zuviel auch in ein, zwei Jahren passieren.

Dubai-Investor, Verein quasi verkauft. Abhängig von einem Team, dass über den Verein entscheidet (gefühlt). Es lockt das große Geld.
Regionale Investoren, Verein bleibt flexibel, was den Verkauf von weiteren Anteilen angeht und bei etwaigem Aufstieg und höherem Wert des Vereins, kann der Verein auf noch mehr Geld womöglich zurückgreifen.

Egal wie es ausgeht...als Umfeld sollte man keinen Weg blockieren. Dass wir ins in eine Hoch-Risiko-Situation reinmanövriert haben, war von vorneherein klar.



Beitragvon BETZENEUTRAL » 06.07.2020, 09:12


Hallo in die Runde, es ist für mich nicht mehr nachvollziehbar, was sich im Umfeld unseres FCK tut. Unser Fritz dreht sich im Grab und kann sicherlich das Trauerspiel um seinen und unseren FCK nicht mehr verstehen, selbst vor einem Dr. Markus Merk und seinen Helfern wird nicht mal mehr Halt gemacht.
Warum kann man jemanden nicht in Ruhe arbeiten lassen?
Warum versucht man die Arbeit in Misskredit zu stellen?
Ist es der Neid, dass Denjenigen es gelingen könnte, was den alten Seilschaften in der Vergangenheit nicht gelang?
Wenn man die bisherige Mittelbeschaffung sich anschaut, hat dies keinerlei kaufmännische Grundlage, sondern man hat den Verein bewusst in die Abhängigkeit und Zahlungsunfähigkeit getrieben.

Ich kann nur appellieren:
Haltet euch endlich vom fck fern, denn solche Selbstdarsteller braucht kein Mensch.

Haltet endlich die Klappe gegenüber der Presse, denn nur so ist der fck zu retten.



Beitragvon oleola » 06.07.2020, 09:20


@ WernerL: ich teile deine Einschätzung so nicht ganz. Was ist denn mit dem HSV? Seit Jahren haben die einen extrem hohen Etat, kommen aber seltsamerweise trotzdem nicht in die Gänge. Woran könnte das liegen? Aus meiner Sicht sehr wohl an der fehlenden sportlichen Kompetenz. Denn ein strukturelles Problem wie wir hat der HSV ja nicht. Und umgekehrt hast du dann wieder andere Vereine, die viel sportliche Kompetenz in ihren Reihen haben, dafür aber nur geringe finazielle Mittel. Komischerweise läuft es bei denen trotzdem besser als bei uns. Also Geld allein reicht nun mal nicht aus. Es sei denn, du pumpst so viel rein, dass du zwangsläufig irgendwann die richtigen Spieler finden musst...
"Ich grüße meine Mutter, meinen Vater, und ganz besonders meine Eltern!"

(Mario Basler)



Beitragvon QuickNic » 06.07.2020, 09:28


Bis zu diesem Absatz
DerRealist hat geschrieben:Dubai-Investor, Verein quasi verkauft. Abhängig von einem Team, dass über den Verein entscheidet (gefühlt). Es lockt das große Geld.
Regionale Investoren, Verein bleibt flexibel, was den Verkauf von weiteren Anteilen angeht und bei etwaigem Aufstieg und höherem Wert des Vereins, kann der Verein auf noch mehr Geld womöglich zurückgreifen.

bin ich zu 100% bei dir.
Was verschafft uns die Flexibilität zum Verkauf weiterer Anteile wenn die regionalen Investoren keine weiteren Investoren zulassen wollen? Können die regionalen in der nächsten Spielzeit noch einmal in dieser Größenordnung (oder höher) investieren? Wie ist das Engagement der regionalen mittelfristig (3-5-Jahres-Zeitraum) geplant?
Für mich alles Punkte die berücksichtigt werden sollten. Vom Dubai-Investor hat man dazu ja immerhin schon mal was gehört.
Ja es ist alles Kaffeesatz-Leserei, aber als Lautrer der mit Herzblut an seinem Verein hängt will man ja doch irgendwie zu einer Meinung kommen. :prost:



Beitragvon WernerL » 06.07.2020, 09:33


oleola hat geschrieben: Was ist denn mit dem HSV? Seit Jahren haben die einen extrem hohen Etat, kommen aber seltsamerweise trotzdem nicht in die Gänge. Woran könnte das liegen? Aus meiner Sicht sehr wohl an der fehlenden sportlichen Kompetenz.


Der HSV macht für mich genau den Fehler anders herum, man hat tatsächlich einiges an Geld (aber nicht so viel wie RB) - wenn auch auf Pump und versucht sich den Erfolg "zu erkaufen".
Also relativ teuer und schnell am Markt Spieler mit Potenzial zusammenzukaufen.
Der BVB war für mich 2001-2004 ein ähnliches Paradebeispiel.
Ein Haufen teurer Brasilianer mit denen man schnellst möglich bis ganz nach oben durchstoßen wollte mit dem gerade eingenommenen Börsengeld.
Dann hat man 2 mal die CL verpasst und war sofort kurz vor der Insolvenz weil man zum Erfolg verdammt war.

Man hat aber dann im Ergebnis einen zusammengewürfelten - nicht organisch gewachsenen Haufen an Spielern die teils nicht zusammen passen.
Das HSV spielt mit diesem Haufen schon auch oben mit, weil sie ja dennoch viel Qualität haben, Stuttgart ist ja mit ähnlicher Strategie unterwegs.
30 Millionen Etats werden da aufgefahren, der FCK hatte 18 Mio. unter SK in der 2. Liga ungefähr - also ein mega Unterschied.

Warum machen diese Clubs das? weil diese Strategie schell geht und man nicht über Jahre was aufbauen muss.
Das geht in einer 2. Liga eigentlich auch weil die Konkurrenz spielerisch und finanziell total schwach ist.
Mit Bielefeld hat jetzt wohl niemand gerechnet.

Dem HSV fehlt schlicht die Geduld ein Team aufzubauen indem man Jahr für Jahr agiert.
Das was Freiburg macht.
Man will den Erfolg sofort - ist aufgrund seiner Infrastrukturen auch dazu schnell gezwungen - und muss diesen auch haben, genau wie, ja wie wir als wir unter SK zum Aufstieg verdammt waren wegen unserem Strukturproblem.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon DerRealist » 06.07.2020, 09:40


QuickNic hat geschrieben:Was verschafft uns die Flexibilität zum Verkauf weiterer Anteile wenn die regionalen Investoren keine weiteren Investoren zulassen wollen? Können die regionalen in der nächsten Spielzeit noch einmal in dieser Größenordnung (oder höher) investieren? Wie ist das Engagement der regionalen mittelfristig (3-5-Jahres-Zeitraum) geplant?
Für mich alles Punkte die berücksichtigt werden sollten. Vom Dubai-Investor hat man dazu ja immerhin schon mal was gehört.
Ja es ist alles Kaffeesatz-Leserei, aber als Lautrer der mit Herzblut an seinem Verein hängt will man ja doch irgendwie zu einer Meinung kommen. :prost:


Glaube das ist alles ja noch nicht in Stein gemeißelt. Die stecken ja alle ihre Claims erst mal ab.
Heißt...die Frage ist wer noch ab und zu gibt.

Für mich sind erstmal folgende Fragen wichtig:

-ist das 4-Säulenmodell ("Lautrer Weg") überhaupt umsetzbar unter den Gegebenheiten. Oder vielleicht jetzt noch nicht? Das muss aber mitgeteilt werden.
Mit allem muss man leben müssen. Manchmal muss man auch akzeptieren, dass gewisse Wege unrealistisch waren und so nicht beschritten werden können, weil es einfach nicht das Investorenmaterial dazu gibt, welches so flexibel ist. Sieht man ja grad.

-welche der Investoren verhandelt noch weiter? In welche Richtung vor allem. Wird bei den Regionalen fixiert, dass sie doch gleich jemanden anderen neben sich akzeptieren (auch in der Größenordnung des Dubai-Investors) oder erst später? Wird der Dubai-Investor doch mehr als 10% Schuldenschnitt akzeptieren oder mittragen? Weiß man es? Oder vielleicht die Regionalen? Vielleicht ist der letztgenannte Punkt genau das Ausschlaggebende.
Wer sich da bewegt oder die alten Gläubiger wieder oder noch einbindet in Form von Anteilen...zieht es dann durch.



Beitragvon QuickNic » 06.07.2020, 10:13


DerRealist hat geschrieben:-welche der Investoren verhandelt noch weiter? In welche Richtung vor allem. Wird bei den Regionalen fixiert, dass sie doch gleich jemanden anderen neben sich akzeptieren (auch in der Größenordnung des Dubai-Investors) oder erst später? Wird der Dubai-Investor doch mehr als 10% Schuldenschnitt akzeptieren oder mittragen? Weiß man es? Oder vielleicht die Regionalen? Vielleicht ist der letztgenannte Punkt genau das Ausschlaggebende.
Wer sich da bewegt oder die alten Gläubiger wieder oder noch einbindet in Form von Anteilen...zieht es dann durch.


Genau diese Frage ist die alles entscheidende - ihre Beantwortung muss allerdings nicht zwangsläufig zum "besten" Investor für den FCK führen.

Beispiel

Investor 1:
    Investitionssumme 10 Mio
    Schuldenschnitt 80 %
    5 % Anteile für die Gläubiger
    Weitere Investoren nicht vorgesehen
    Stadionrückkauf nicht vorgesehen
Investor 2:
    Investitionssumme 30 Mio
    Schuldenschnitt 90%
    Weitere Investoren möglich
    Invest auf 3-5 Jahre ausgelegt
    Stadionrückkauf angedacht

Für welchen Investor werden der vom Gläubigerausschuss berufene Sachwalter und der Gläubigerausschuss wohl stimmen? Und welcher wäre der bessere für den FCK?

Sorry für die stark vereinfachte Darstellung, aber sie spiegelt halt die Gedanken die ich mir dazu mache.



Beitragvon Thomas » 06.07.2020, 10:27


Wir haben zu dem neuen Investor-Namen nachgeforscht und die Spur scheint zu stimmen:

Bild
Der FCK-KG-Aufsichtsratsvorsitzende Jörg Wilhelm gilt als Befürworter des Investors aus Dubai

Ist Horst Peter Petersen der Investor aus Dubai?

Horst Peter Petersen, ein 71-jähriger Deutscher mit wohnhaft in Dubai, soll der potentielle neue Großinvestor des 1. FC Kaiserslautern sein. Dieser von der "Bild" als Gerücht genannte Name ist auch nach Informationen von Der Betze brennt wahrscheinlich korrekt.

"Das Angebot stammt angeblich von Peter Petersen aus Dubai", schreibt die Boulevardzeitung in ihrer Montagsausgabe. Aktuellen DBB-Infos zufolge geht diese Spekulation in die richtige Richtung. Petersen hat sein Geld als Unternehmer im B2B- und B2C-Bereich gemacht und gilt als sportaffin, bisher aber eher im Bereich Olympia als Profifußball. Ansonsten ist über den potentiellen FCK-Investor (noch) nicht viel weiteres bekannt. Außer: Petersen ist ebenfalls nicht alleine, sondern möchte das Investment beim FCK mit weiteren Geschäftspartnern tätigen.

Zwei Angebote für den FCK: Das aus Dubai und das aus der Region

Das somit also wahrscheinlich von Petersen und seinen Mitstreitern stammende und zunächst bis 31. Juli befristete Angebot liegt dem FCK neben einem zweiten Angebot vor, welches vergangene Woche von regionalen Investoren um den Homburger Giuseppe Nardi und den Kaiserslauterer Klaus Dienes finalisiert wurde (der komplette Verlauf zur aktuellen Investorensuche: siehe Chronologie im DBB-Forum). Um diese beiden Offerten war zuletzt innerhalb der FCK-Gremien ein teils offen ausgetragener Streit entbrannt, der sich aber übers Wochenende zumindest ein bisschen beruhigt zu haben scheint. Der Investor aus Dubai fordert laut dem FCK-KG-Aufsichtsratsvorsitzenden Jörg E. Wilhelm "erheblichen Einfluss" auf den sportlichen Bereich und will ein eigenes Kompetenzteam zur Analyse nach Kaiserslautern schicken. Im Gegenzug steht laut Medienberichten ein Investment von 20 Millionen Euro für 75 Prozent der Vereinsanteile im Raum.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Konkrete Angebote von potentiellen Investoren an den FCK
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon DerRealist » 06.07.2020, 10:37


QuickNic hat geschrieben:
Genau diese Frage ist die alles entscheidende - ihre Beantwortung muss allerdings nicht zwangsläufig zum "besten" Investor für den FCK führen.

Beispiel

Investor 1:
    Investitionssumme 10 Mio
    Schuldenschnitt 80 %
    5 % Anteile für die Gläubiger
    Weitere Investoren nicht vorgesehen
    Stadionrückkauf nicht vorgesehen
Investor 2:
    Investitionssumme 30 Mio
    Schuldenschnitt 90%
    Weitere Investoren möglich
    Invest auf 3-5 Jahre ausgelegt
    Stadionrückkauf angedacht

Für welchen Investor werden der vom Gläubigerausschuss berufene Sachwalter und der Gläubigerausschuss wohl stimmen? Und welcher wäre der bessere für den FCK?

Sorry für die stark vereinfachte Darstellung, aber sie spiegelt halt die Gedanken die ich mir dazu mache.


Und über allem schwebt ja eigentlich - und das vergisst man irgendwie immer so schnell bei der ganzen Sache - das Sportliche.
Die Sportkompetenz. Keiner kann wissen, was und wie die Strukturen beim FCK verändert werden könnten durch den Dubai-Investor. Das ist Risiko.
Oder Chance.
Aber man kann auch sagen, dass in dieser ewig genügsamen Notzon-Suppe rühren wohl auch nicht dauerhaft zu etwas führt. Es muss mal ein Ruck durch die ganze Nummer gehen.
Würden denn die Regionalen "weitermachen mit Notzon" bevorzugen? Oder haben die auch eine Idee?
Bei allem Geld und Invest...das Sportliche muss ins Rollen kommen.
Und da haben wir in paar Monaten bald wieder einen entscheidenden Punkt: Ist es wie immer und ein Trainer, mit dem wir in die neue Saison gehen kommt nicht in die Puschen, wie eiern der Musik wieder hinterher und verlieren die Nerven? Und wer kommt dann? Wer wird eingesetzt? Ein Name? Wie greift dann die neu installierte Sportkompetenz, die der Dubai-Investor in erheblichem Maße beeinflussen will?
Oder halten wir mal was aus und lernen aus Mannschaften wie Bayern II, die innerhalb einer Halbserie von Platz 15 bis auf 1 vorkamen?



Beitragvon tom55232 » 06.07.2020, 10:43


DBB hat geschrieben:]Der Investor aus Dubai fordert laut dem FCK-KG-Aufsichtsratsvorsitzenden Jörg E. Wilhelm "erheblichen Einfluss" auf den sportlichen Bereich und will ein eigenes Kompetenzteam zur Analyse nach Kaiserslautern schicken.


Gerade dieser Punkt ist auf dem Twitter Klarstellung Punkt 7 widersprochen.




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