Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon Thomas » 05.11.2019, 22:21


Bild

Stadion: FCK beantragt erneute Mietminderung

Der 1. FC Kaiserslautern hat bei der Stadt Kaiserslautern einen Antrag auf reduzierte Stadionpacht auch über die Saison 2019/20 hinaus gestellt. Dies meldet die "Rheinpfalz".

In der 3. Liga ist die volle Stadionpacht in Höhe von 3,2 Millionen Euro pro Jahr für den FCK kaum zu stemmen und wäre nur mit dramatischen Einsparungen bei der Fußballmannschaft möglich. Deshalb beantragt der Klub nun erneut das Modell, welches im März 2017 nach harten Diskussionen für zunächst zwei Jahre vom Stadtrat genehmigt wurde: Dieses sieht 425.000 Euro Pacht in der 3. Liga, 2,4 Millionen Euro in der 2. Bundesliga und gestaffelt bis zu maximal 4,6 Millionen Euro in der Bundesliga vor (siehe damalige DBB-Meldungen). Etwaige Minusbeträge muss die Stadt tragen.

Der Antrag des Vereins liegt nun beim Aufsichtsrat der städtischen Stadiongesellschaft vor. Sollte dieser zustimmen, müsste noch der Stadtrat die fälligen Ausgleichszahlungen genehmigen. Laut Oberbürgermeister Klaus Weichel gegenüber der "Rheinpfalz" sollen konkrete Gespräche mit den FCK-Verantwortlichen nach der Mitgliederversammlung am 01. Dezember 2019 geführt werden.

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz


Ergänzung, 26.11.2019:

Stadt will Land um Hilfe für FCK-Stadion bitten

Der Stadtrat Kaiserslautern hat Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) beauftragt, mit dem Land Rheinland-Pfalz über eine finanzielle Hilfe der Stadiongesellschaft zu verhandeln.

Bislang ist der 1. FC Kaiserslautern als einziger Mieter für die Instandhaltung des Fritz-Walter-Stadions zuständig. Vor wenigen Tagen hatte der FCK in einem Antrag darum gebeten, dass die städtische Stadiongesellschaft sich in Zukunft teilweise an den Betriebskosten beteiligt. Die CDU-Fraktion im Stadtrat sieht die Stadt aufgrund ihrer angespannten finanziellen Lage damit jedoch überfordert. (…)

Quelle und kompletter Text: SWR


Ergänzung, 12.12.2019:

Stadtrat berät am 20.01. über FCK-Stadionkosten

Der Kaiserslauterer Stadtrat wird in einer Sondersitzung am 20. Januar 2020 über zwei Anträge des 1. FC Kaiserslautern debattieren: Der Verein hat eine erneute Reduzierung der Miete sowie eine Deckelung der Unterhaltskosten für das Fritz-Walter-Stadion beantragt.

Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) bestätigte diesen Termin gegenüber der "Rheinpfalz". Zuvor will Weichel beim rheinland-pfälzischen Innenministerium zwecks finanzieller Unterstützung vorsprechen. Aus den Reaktionen des Landes und des Stadtrates soll eine Weisung an den Aufsichtsrat der Stadiongesellschaft folgen, der wiederum am 29. Januar 2020 über eine Kostensenkung für den FCK beraten werde. Sollte es dann noch weitere Probleme geben, könnte der Stadtrat diese in seiner regulären Sitzung am 03. Februar 2020 nochmals aufgreifen.

FCK-Anträge für die 3. Liga: 425.000 Euro Miete & 500.000 Euro Unterhalt

Eingeladen zu der Stadtratssitzung am 20. Januar 2020 ist auch der neue FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt. Dieser hatte vor einer Woche bei seiner Vorstellung deutlich klargestellt, dass der Verein sich die vollen Stadionkosten in der 3. Liga schlicht und einfach nicht leisten könne. Voigts Vorgänger Michael Klatt und Martin Bader hatten deshalb folgende beiden Anträge gestellt: Zum einen soll die Stadionpacht wie zuletzt auf 425.000 Euro plus Bonuszahlungen in der 3. Liga und auf 2,4 Millionen Euro in der 2. Bundesliga abgesenkt werden. Und zum anderen möchten die FCK-Verantwortlichen erstmals auch die Instandhaltungskosten für den Verein auf maximal 500.000 Euro deckeln. Im regulären Stadionvertrag, der noch aus Bundesliga-Zeiten stammt, sind 3,2 Millionen Euro Pacht sowie sämtliche Unterhaltskosten zulasten des FCK vorgesehen. Da sowohl der Verein als auch die Stadt kaum noch finanzielle Spielräume haben, sind wie schon in den vergangenen Jahren wieder harte Diskussionen zu erwarten.

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Seit1969 » 05.11.2019, 23:54


Vielleicht sollte der Stadtrat dem Ganzen ein Ende bereiten und dem Ansinnen einen Riegel vorschieben.
Ich bin immer mehr bereit meinen FCK in einer "geregelten Insolvenz" und einem Neustart zu akzepzieren.
Das Sterben auf Raten, das ständige Betteln bei der Stadt und den Steuerzahlern ist entwürdigend. Einem FCK, seiner Geschichte und großer Vergangenheit, Bedeutung und großen Spielern wird das nicht gerecht.
Ein kompletter Neuanfang mit Merk und seiner Mannschaft birgt Hoffnung.
Fly with the eagle or scratch with the chicken



Beitragvon -Hans- » 06.11.2019, 00:14


Die Stadt wird sich mit dem Antrag befassen müssen, weil es vermutlich keine seriösen Alternativen gibt. Eine Insolvenz ist kein Allheilmittel und schon gar keine Garantie für ein Happyend. Im Gegenteil. Das Risiko abgewickelt zu werden ist immens.
Gruß
Hans



Beitragvon rotweiss76 » 06.11.2019, 06:42


Hört doch bitte auf mit dem Thema Insolvenz.
Das schlimmste was passieren kann ist die Insolvenz.
Da wäre der FCK von der Bildfläche verschwunden... und aus die Maus....

Das Thema Stadion muss gelöst werden. Egal, ob 1., 2. oder 3. Liga.



Beitragvon Shiro » 06.11.2019, 06:44


Seit1969 hat geschrieben:Vielleicht sollte der Stadtrat dem Ganzen ein Ende bereiten und dem Ansinnen einen Riegel vorschieben.
Ich bin immer mehr bereit meinen FCK in einer "geregelten Insolvenz" und einem Neustart zu akzepzieren.
Das Sterben auf Raten, das ständige Betteln bei der Stadt und den Steuerzahlern ist entwürdigend. Einem FCK, seiner Geschichte und großer Vergangenheit, Bedeutung und großen Spielern wird das nicht gerecht.
Ein kompletter Neuanfang mit Merk und seiner Mannschaft birgt Hoffnung.


Nach einer Insolvenz gibt es "deinen" FCK nicht mehr, so einfach ist das.

Fussball ist heute vor allem eines: Kommerz. Je länger ein Verein weg vom "großen" Geld ist, desto weniger Chancen hat, auch nur in die Nähe der oberen Ligen zu kommen.

Es gibt einen Grund, warum quasi schon ein Spieler eines 2-Ligisten mehr "Marktwert" hat, als der gesamte FCK-Kader.
Wen tun wir fressen?! Die rot-weiß-roten Essen!
Wen tun wir lynchen?! Die FC-Bayern-München!
Wen machen wir zur Sau?! Den H-S-V!
Und dann und dann und dann - kommt Ajax Amsterdam!
Aaaa-jax ist zum putzen daaa, Aaa-jax ist zum putzen daaa - Aaajax ist zum putzen da - haut sie auf die Schnauze!



Beitragvon Betzegeist » 06.11.2019, 07:07


Die Stadt KL ist sicherlich die Letzte die etwas von einer Insolvenz des FCK hält.

Schau mer mal was nach dem 01.12. passiert.
Unwahr und falsch ist, dass man euch diese Intrigen und Klüngeleien durchgehen lässt.



Beitragvon WernerL » 06.11.2019, 07:19


rotweiss76 hat geschrieben:Hört doch bitte auf mit dem Thema Insolvenz.
Da wäre der FCK von der Bildfläche verschwunden... und aus die Maus....

Das Thema Stadion muss gelöst werden. Egal, ob 1., 2. oder 3. Liga.


Die JHV die jetzt ansteht wird wahrscheinlich die wichtigste in unserer Geschichte sein!

Hier muss es um Lösungen gehen und nicht um Nachkarten und Schuldzuweisungen.
Schuld tragen wir ALLE!
Hier müssen alle Alternativen und bestehende Möglichkeiten auf den Tisch und besprochen werden!

Vor allem bin ich gespannt ob ÜBERHAUPT noch etwas geht.

Ladet alle ein: Becca, Weichel, Merk, Kinscher.
Alle mit Lösungen und Vorschlägen müssen her!
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon wernerg1958 » 06.11.2019, 07:36


Nachdem ja abzusehen ist, daß es bald RL oder gar OL heist für den FCK, sollte weniger die Pacht für Liga 2 oder gar eins in dem Antrag stehen sondern wie oben schon angedeutet RL oder OL. Desweiteren bin ich der Meinung, da der Stadtrat nach der letzten Wahl neu besetzt wurde dass es hier keine Mietminderung für Liga 3 mehr gibt! Jetzt wird der Verkauf auf niedrigem Niveau angestrebt, genau nach Geschmack des Herrn Becca und seinen Investoren.



Beitragvon WernerL » 06.11.2019, 07:38


wernerg1958 hat geschrieben:Jetzt wird der Verkauf auf niedrigem Niveau angestrebt, genau nach Geschmack des Herrn Becca und seinen Investoren.


Bedi Insiolvenz zahlt der Steuerzahler den vollen Betrag um für den unfähigen FCK aufzukommen, das ist also besser?
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon wernerg1958 » 06.11.2019, 07:47


Wer sagt das, erstens zahlt der Steuerzahler jetzt schon jede Menge! Denn die Pacht von 425000€ deckt nichtmal den Zins und zweitens nenne mir doch mal Alternativen? Und bitte nicht Becca der Milliardär. Zweitens ist eine Insolvenz der SG und ein Verkauf z.B für 30 Mio für die Stadt billiger als alles was da wie lange noch an Miete reduziert werden soll! Der FCK kann sich das Stadion nicht mehr leisten schon lange nicht mehr. Weiter müßte der FCK die Liga halten danach sieht es definitiv nicht aus, es kommt genau so, wie es sich die oberen vorgestellt haben. Alles andere sind Träumereien, und unrealistische Wünsche



Beitragvon Oktober1973 » 06.11.2019, 08:16


Shiro hat geschrieben:
Seit1969 hat geschrieben:Vielleicht sollte der Stadtrat dem Ganzen ein Ende bereiten und dem Ansinnen einen Riegel vorschieben.
Ich bin immer mehr bereit meinen FCK in einer "geregelten Insolvenz" und einem Neustart zu akzepzieren.
Das Sterben auf Raten, das ständige Betteln bei der Stadt und den Steuerzahlern ist entwürdigend. Einem FCK, seiner Geschichte und großer Vergangenheit, Bedeutung und großen Spielern wird das nicht gerecht.
Ein kompletter Neuanfang mit Merk und seiner Mannschaft birgt Hoffnung.


Nach einer Insolvenz gibt es "deinen" FCK nicht mehr, so einfach ist das.

Fussball ist heute vor allem eines: Kommerz. Je länger ein Verein weg vom "großen" Geld ist, desto weniger Chancen hat, auch nur in die Nähe der oberen Ligen zu kommen.

Es gibt einen Grund, warum quasi schon ein Spieler eines 2-Ligisten mehr "Marktwert" hat, als der gesamte FCK-Kader.


Deswegen hatte ich mich auch gefragt, warum Oliver Bierhoff mit der Idee um die Ecke kam, die 3. Liga noch weiter aufzupumpen, wo jeder weiss dass diese finanziell kaum zu stemmen ist.
Aber scheinbar beherbergt der Fussballzirkus viele, die vielleicht in der freien Wirtschaft keinen Fuss auf den Boden bekämen.
Mir ist es mittlerweile schon egal, ob ein AR Mitglied im Verein ist oder nicht.
Wenn er Expertise mitbringt, kein Söldner ist und dem Club helfen kann - dann her damit.
Dieses Kettenkarusell Fussballsumpf, wo in gleichförmiger Regelmässigkeit auf- und abgesprungen wird, mit den ewig gleichen Namen, muss mal angehalten werden.



Beitragvon Mr.Blum » 06.11.2019, 08:27


Seit1969 hat geschrieben:Einem FCK, seiner Geschichte und großer Vergangenheit, Bedeutung und großen Spielern wird das nicht gerecht.


Dem Verein ist die Bodenhaftung der Basis verlorengegangen und ja, ggf. könnte eine Insolvenz das korrigieren. Der FCK ist heute was er ist - ein sportlicher Nobody mit netter Historie.



Beitragvon carpe-diabolos » 06.11.2019, 08:29


Es ist dringend geboten, dass der neue AR/BR und GF mit Stadt und Stadiongesellschaft, aber auch mit der SSK ein tragfähiges Konzept erarbeiten, das

1.die Pachtzahlungen an den sportlichen erfolge (Ligazugehörigkeit) knüpfen

2.langfristig das Stadion von der Stadiongesellschaft ins Eigentum des FCK zurücküberführen.

Alle bisherigen Vorstände haben die Problematik vor sich hergeschoben und auf ein Wunder gehofft. Dies wird aber nicht eintreten, ohne dass man den scheinbar gordischen Knoten löst.
Ich hoffe sehr, dass die neuen verantwortlichen Bank und Politik an einen Tisch bringen und eine seriöse Lösung erarbeiten. Dann gewinnt man auch die Öffentlichkeit, die von dieser Thematik genervt ist.
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon Seb » 06.11.2019, 08:29


Seit1969 hat geschrieben:Vielleicht sollte der Stadtrat dem Ganzen ein Ende bereiten und dem Ansinnen einen Riegel vorschieben.
Ich bin immer mehr bereit meinen FCK in einer "geregelten Insolvenz" und einem Neustart zu akzepzieren.
Das Sterben auf Raten, das ständige Betteln bei der Stadt und den Steuerzahlern ist entwürdigend. Einem FCK, seiner Geschichte und großer Vergangenheit, Bedeutung und großen Spielern wird das nicht gerecht.
Ein kompletter Neuanfang mit Merk und seiner Mannschaft birgt Hoffnung.


Auch nach einer Insolvenz können wir die volle Stadionmiete in Liga 3 nicht zahlen. Wie hier schon einige schreiben, wäre eine Insolvenz das Schlimmste, das uns passieren kann. Der einzige Weg aus der Misere ist sportlicher Erfolg und TV-Einnahmen in Liga 1 oder 2. Nach 3 Jahren Bundesliga hätten wir sicherlich einen riesen Schritt in Richtung Sanierung getan, aber das ist leider leichter gesagt als getan.



Beitragvon devil49 » 06.11.2019, 08:41


Irgendwo glaube ich einmal etwas von einem "Investor" gehört zu haben.

Man sollte diese Bettelei beim Steuerzahler endlich einstellen, zumal bei den Summen die für Fehl-Transfers und Gehälter für Leistungsverweigerungen gezahlt werden!



Beitragvon DerRealist » 06.11.2019, 08:50


Schwierige Situation.
Für die Mission "FCK sucht die nächste Lizenz" ist das ein Mehrfrontenkrieg.

Das wird ja für den Stadtrat gefühlt nur eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera.
Daumen hoch für weitere Mietminderung, Einnahmen (vielleicht auch eingeplant) gehen flöten. Und man macht sich äußerst beliebt beim Steuerzahler.
Daumen nach unten bedeutet immense (neben der sowieso katastrophalen Situation) Mehrbelastung für den FCK und Risiko des Totalausfalls dieses Vereins. Aber dann ist vom FCK garnichts mehr zu holen. Nichtmal der mittlere 6-stellige Betrag. Und das FWS droht zur Ruine zu werden.

Kann mir nur vorstellen, dass ein äußerst gutes Konzept der FCK-Verantwortlichen (nach der Mitgliederversammlung dann die Neuen??) den Stadtrat nochmal dazu bewegen kann die verringerte Stadionpacht durchzuwinken. Von daher weiß ich nicht, ob das "von Saison zu Saison denken" so überzeugend wirken kann (da man mit Investorengeld anscheinend auch nicht so bahnbrechend aus dem Quark kommt), dass der Daumen nicht doch nach unten geht.



Beitragvon carpe-diabolos » 06.11.2019, 09:04


Zunächst einmal verfügt die Stadiongesellschaft über hinreichend liquide Mittel, um den Kreditvertrag noch Jahre bedienen zu können.

Mit der Stadt gilt es nicht nur die Pachtzahlungen langfristig zu regeln, sondern auch die

a)
am Ende der Laufzeit die Ablösung des Kredites durch den FCK abzüglich der dann in der Stadiongesellschaft
befindlichen Finazmittel zu vereinbaren

b)
die Stadiongesellschaft ins 4-Säulen-Modell zu integrieren. Hätte man ein Konstrukt gwählt, das den Anteilsscheininhabern eine ligaabhängige Bonuszahlung gesichert hätte, hätte man einerseits in Zeiten von Nullzinsen locker Eigenkapital generieren können, andererseits Planungssicherheit bzgl der Ausgaben gehabt, teure Kredite schrittweise ablösen können bzw. auf die Aufnahme teurer Kredite verzichten können.
Zeit ist Geld. Leider nimmt die vergeudete Zeit uns allmählich die Luft zum Atmen. Viele Möglichkeiten wurden verschenkt - ohne Not!

Ich hoffe im neuen AR/BR + GF auf entsprechende juristische und wirtschaftliche Kompetenz.

Wenn die Gesprächspartner - Politik + Banken kompetente und seriöse Ansprechpartner, die auf Augenhöhe (oder darüber hinaus) verhandeln können, kann esauch zu allseits akzablen Lösungen kommen.
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon wernerg1958 » 06.11.2019, 09:10


Wo bitte verfügt die Stadiongesellschaft über hinreichend liquide Mittel. Also da sehe ich weit und breit keine! Und bitte nenne nicht das angesparte Geld ca: 17 Mio die zur Tilgung dienen müßen, dies sind keine liquiden Mittel daraus Zinsen zu bezahlen! Die SG hat nix druff, weil der FCK auch nix druff hat und die Stadt muss die SG stützen sonst wäre sie schon Insolvenz.



Beitragvon Betze_FUX » 06.11.2019, 09:14


Es wäre so schön wenn unser FCK in wurde altern könnte....
Leider scheint uns diese Gnade nicht zu Teil zu werden...
Phoenix?! Asche?! - das war gestern...heute ist FCK!



Beitragvon Rheinteufel2222 » 06.11.2019, 09:15


Wie soll man da aus Sicht der Stadt entscheiden? Wahrscheinlich einfach so wie immer. Man holt vom Pächter FCK so viel wie halt geht, um den Verein noch so gerade am Leben zu erhalten, gibt sich zwangsläufig damit zufrieden und hofft mit wenig Zuversicht auf sportliche Besserung. Geht ja fast gar nicht anders.

Vielleicht wird die Pacht mal wieder etwas teuer, denn der FCK hatte ja Pokaleinnahmen, aber ansonsten bleibt wohl alles beim Alten.

Eine Insolvenz hätte für den FCK große Nachteile, aber durchaus auch ein paar Vorteile. Eine Katastrophe wäre sie vor allem für die Gläubiger, denen ihre Forderungen flöten gehen. Dazu gehört neben z.B. den Fan-Anlegern und Quattrex auch die Stadt. Die wird daher den Teufel tun und den FCK gezielt in die Insolvenz treiben, indem sie den Mietminderungsantrag ablehnt.Das wäre ein fettes Eigentor.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon EchterLauterer » 06.11.2019, 09:17


WernerL hat geschrieben:
wernerg1958 hat geschrieben:Jetzt wird der Verkauf auf niedrigem Niveau angestrebt, genau nach Geschmack des Herrn Becca und seinen Investoren.


Bedi Insiolvenz zahlt der Steuerzahler den vollen Betrag um für den unfähigen FCK aufzukommen, das ist also besser?


Und wer zahlt derzeit?
Und wer zahlt nach Ende der Kreditlaufzeit?
Bei der merkwürdigen Konstruktion der Stadiongesellschaft, die einen Mieter hat, den man einerseits nicht rausbekommt (außer bei Insolvenz) und der andererseits keine kostendeckende Miete zahlt?

Derselbe Steuerzahler ...
Wäre der Mieter draußen, könnte man immerhin Stadion und Umland verkaufen und so die Kosten für den Steuerzahler möglicherweise deutlich geringer halten als mit einem Mieter in der 3.Liga.

(und ich bin mir sicher, daß genau diese Gedanken bei Stadt und dem einen oder anderen Immobilienentwickler -nd ich rede jetzt nicht von Becca!- derzeit nächtelang im Kopf rumgehen. Ganz laut aussprechen tut sie keiner, aber man will sicherlich auf den nicht unmöglichen Fall des Abstiegs und/oder der Insolvenz des FCK vorbereitet sein. Alles andere wäre ja als Verantwortlicher auch fahrlässig.)
Zuletzt geändert von EchterLauterer am 06.11.2019, 09:36, insgesamt 2-mal geändert.
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon wernerg1958 » 06.11.2019, 09:20


Aha @echter lauterer, und wo bleib bei deinem Gedanken der FCK? :nachdenklich:



Beitragvon EchterLauterer » 06.11.2019, 09:33


wernerg1958 hat geschrieben:Aha @echter lauterer, und wo bleib bei deinem Gedanken der FCK? :nachdenklich:


... auf der Strecke, in der Tat. Das ist meine ehrliche Befürchtung. Früher war mal der FCK das große Geld der Stadt, heute ist das große Geld anderswo. Aber weiterhin regiert das Geld die Welt.

Und so besteht die Gefahr, daß der FCK aufgerieben wird zwischen Interessen anderer - und daß er selber kein Mitspieler in diesem Spiel mehr ist, hat er durch inkompetente Führungsarbeit (angefangen sagen wir mal bei Friedrich'scher Hybris, weiter mit Jäggi und so weiter und so fort ...) über viele Jahre hinweg leider (mit) zu verantworten.

Daß an der reinen Stadionmisere nicht nur der FCK schuld ist sondern auch politische Spielchen gespielt wurden ... OK, geschenkt. Und daß die Politik auch zeitweise an der inkompetenten Führungsarbeit massiv beteiligt war (Hat jemand das scheue Reh zwischenzeitlich gesehen? Oder wurde das auch auf die Lichtung gestellt?), auch geschenkt.

Ja, Du hasts erkannt: Ich sehe derzeit sehr schwarz.

(Ich frage mich zum Beispiel: Warum hatten wir für die laufende Saison Lizenzschwierigkeiten? Wir hatten doch für die vorhergehende Saison einen ausgewogenen und sicheren Finanzplan und hatten einen deutlich höheren Zuschauerschnitt als für diesen Plan laut damaligen Aussagen erforderlich war. Wir hätten also gar keine großen Probleme haben sollen, sollten wir doch am Ende der vorhergehenden Saion mehr Geld als geplant in der Kasse gehabt haben. Aber wer bin ich, daß ich mir so einfache Fragen stelle ...? )
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon 1:0 » 06.11.2019, 09:48


Ich bin dagegen!
War ich schon die letzten paar Runden.
Die Stadt lässt sich ewig erpressen.

Dann soll man halt das Stadion wechseln (undenkbar) oder bei den Spielern einsparen (Folgen denkbar).

Ich finde, dass wenn es dem FCK je wieder besser gänge, man Millioneneinnahmen hätte - der letzte, der dann etwas davon zusätzlich bekäme, wäre die Stadt.



Beitragvon bladde3.0 » 06.11.2019, 10:01


wernerg1958 hat geschrieben:Wer sagt das, erstens zahlt der Steuerzahler jetzt schon jede Menge! Denn die Pacht von 425000€ deckt nichtmal den Zins und zweitens nenne mir doch mal Alternativen? Und bitte nicht Becca der Milliardär. Zweitens ist eine Insolvenz der SG und ein Verkauf z.B für 30 Mio für die Stadt billiger als alles was da wie lange noch an Miete reduziert werden soll! Der FCK kann sich das Stadion nicht mehr leisten schon lange nicht mehr. Weiter müßte der FCK die Liga halten danach sieht es definitiv nicht aus, es kommt genau so, wie es sich die oberen vorgestellt haben. Alles andere sind Träumereien, und unrealistische Wünsche


Definiere „definitiv“ sind wir Jena, oder was? Gibts nur schwarz und weiß?! Sind Jena, Chemnitz, Sonnenhof, Münster, 1860... so viel besser?




Zurück zu Fritz-Walter-Stadion

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast