Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon Oktober1973 » 19.02.2020, 14:07


Miggeblädsch hat geschrieben:
carpe-diabolos hat geschrieben:@Miggeblädsch
Das Bild der schnell wachsenden Nase gefällt mir. Weichel als Westpfalz-Pinocchio ...


.... gell ? :D

Aber im Ernst: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg! Es kann mir doch keiner erzählen, dass wenn Weichel und Lewentz beide dem FCK helfen wollen, es keine Lösung geben kann! Als ob sich die ADD querstellen würde, wenn Lewentz das nicht will.

Wenn allerdings bereits das Stadtoberhaupt nicht wirklich hinter der "Sache FCK" steht und keinerlei Druck auf den Innenminister macht, weil da wohl das Parteibuch im Wege steht, wieso sollte sich Lewentz dann überhaupt bewegen?

Und wenn Lewentz sich nicht bewegt, wieso sollte die ADD sich dann bewegen?

Ein Domino-Effekt im positiven Sinne kann eben nur entstehen, wenn sich das erste Steinchen mal bewegt. Und außer auf Seiten des FCK hat sich in dieser Sache eben niemand bewegt. Bis heute nicht!


Ist halt Beamtenmikado. Wer sich zuerst bewegt, hat verloren. :D sorry, musste sein; so ein bisschen dürfen wir uns ja hier auch wie am Stammtisch verhalten. Sozusagen am Fussballstammtisch. Wer sammelt eigentlich die 3 Euro ein ? Thomas ?



Beitragvon Satanische Ferse » 19.02.2020, 14:09


Sowohl Klaus Weichel als auch Andreas Rahm verfügen bei dieser kniffligen Problemstellung jeweils über Herrschaftswissen, das sie aber nicht überparteilisch einsetzen. Dergestalt, dass man mit all diesen Vorgaben all das im Rat und beim FCK zur Verfügung stehende Potential an Energien, Erfahrungen und Sachverstand bündelt und zusammenfasst.

Stattdessen scheinen eher Partikularinteressen bedient zu werden und so werden völlig unkoordiniert voneinander Versatzstücke isoliert in die Öffentlichkeit abgesondert, die wenig hilfreich sind. Beispiele dafür sind - diese Aktienkompensation oder der jüngste unabgestimmte Antrag der SPD. Die dienen eher der Selbstprofilierung alsdass sie Stadt und FCK entscheidend in ihrer misslichen Lage weiterbringen könnten.

Weichel und Rahm verfügen über Herrschaftswissen, dass sie unübersehbar nicht in eine gemeinsame Richtung einzusetzen und zu lenken bereit sind, damit die Beteiligten alle gemeinsam daran anknüpfen können. Nichts als eine Allianz aller - OB, Stadtratsparteien, Bürger und FCK - kann die Maxime sein, um die Katastrophe noch abwenden zu können.

Diese Taktiererei ist verantwortungslos. Die Wähler und Bürger sind zunehmend von diesen taktisch bedingten Spieler- und Spiegelfechtereien überdrüssig. Sie wollen, dass endlich den Worten Taten folgen und die anstehenden Dinge für sie umgesetzt werden. Die Landes- und Lokal politik erstarrt gerade hier in Kaiserslautern in einem unerträglichen Maße. Man muss es leider noch drastischer ausdrücken: Dem Schauspiel, dem wir gerade beiwohnen, das ist nichts anderes als Politikversagen!

Klaus Weichel und die SPD sind aufgefordert, sich endlich in den Dienst aller zu öffnen. Den Weg frei zu machen, um einen akzeptablen und belastbaren Weg zu eröffnen, der die Verhältnisse für die Stadt und den FCK nachhaltig stabilisiert. Die SPD muss aufpassen, dass sie sich nicht verzockt. Man hat uns der Allgemeinheit - zusammen mit der CDU - diese Suppe eingebrockt. Jetzt gilt es - gemeinsam - den Schaden, den man verursacht hat, zu minimieren. Wenn Kurt Beck kürzlich tatsächlich gesagt hat, dass er in dieser Angelegenheit keinerlei Fehler gemacht hat, dann muss er darauf angesprochen werden - bevorzugt von den Pressevertretern. Das kann ich einfach nicht glauben. Er ist weiter im öffentlichen Leben präsent. Angeblich wohnt er den Heimspielen des FCK immer noch bei. Also Butter bei die Fisch.
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.

Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.



Beitragvon Ke07111978 » 19.02.2020, 15:30


Die rechtlichen Rahmenbedingungen hat @rückkorb schon sauber beschrieben. Das Problem sind weder die Schulden noch die Tilgungsrücklage. Der Aufgriffspunkt der Kommunalaufsicht ist der Pachtvertrag. Die Kommunalaufsicht soll dafür sorgen, dass hoch verschuldete Kommunen ihre Einnahmen maximieren und ihre Ausgaben minimieren. Der Verzicht auf Pacht wird in diesem Fall als eine freiwillige Leistung der Stadt KL eingestuft, weil sie ein Forderung nicht eintreibt. Wie dies finanziert wird ist zunächst egal - es wird auf andere freiwillige Leistungen angerechnet.

Spannend ist das in sofern, als das die Schulden der Stadiongesellschaft gar keine Schulden der Stadt sind. Sie werden offiziell nicht mit eingerechnet. Das war je gerade der Grund dafür, die Stadiongesellschaft zu gründen - haushaltsneutrale Finanzierung. Formell betrachtet stellt sich also sehr wohl die Frage, warum die ADD den Pachtvertrag betrachtet die Schuldenposition aber nicht. In soweit gibt es für den Vorschlag von Thomas sehr wohl eine Argumentationskette. Denn die Tilgungsrücklage ist in der Stadiongesellschaft und somit nur indirekt Teil des Haushaltes. Dies war meines Wissen auch eine der Begründungen bei der letzten Pachtreduktion, die Leistung eben nicht dem freiwilligen Bereich zuzurechnen sondern schlicht aus der Tilgungsrücklage zu nehmen. Zumind. sieht der JA der Stadiongesellschaft so aus, als wäre exakt das passiert.

Letztlich ist diese Argumentation aber natürlich Augenwischerei, weil es eben Schulden der Stadt Kaiserslautern sind - sie bürgt dafür. Es ist also richtig, dass sich die Kommunalaufsicht bzw. das Innenministerium darum kümmert. Allerdings ist die Fragestellung keine rechtliche sondern eine ökonomische. Die Frage ist nämlich ob das Beharren auf die Forderung den finanziellen Schaden für die Stadt verringert oder erhöht. Und kommt man zu dem Schluss, dass eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, dass sich der finanzielle Schaden in Summe erhöht, kann die Kommunalaufsicht sehr wohl andere Wege gehen. Sie muss dies sogar tun.

Das Problem in RLP ist vielmehr, dass die Kommunalaufsicht ihren Job über Jahre eben nicht gerade konsequent gemacht hat, sonst hätten sich solche mit Kassakrediten finanzierte Schuldenberge wie in Kaiserslautern gar nicht anhäufen dürfen. Das man jetzt durchgreift hat wohl eher was mit dem "sanften" Druck anderer Bundesländer zu tun, die freundlich aber bestimmt darauf hinweisen, dass sie keine Lust mehr haben, diese Sperenzien am Ende des Tages über den Länderfinanzausgleich mitzufinanzieren. Hierbei geht es aber nicht darum, die Kommunen kaputtzusparen, sondern vielmehr darum, sie in die Lage zu versetzten wieder ausgeglichene Haushalte zu erreichen. Eine Insolvenz des FCK und in der Folge der Stadiongesellschaft würde das für KL über Jahre hinweg erschweren oder gar unmöglich machen. Insofern dürfte es gar kein Problem für die Kommunalaufsicht sein eine Entscheidung - wie auch schon vor zwei Jahren - entsprechend zu Begründen. Und die Verwendung der Tilgungsrücklage als Anschubfinanzierung für das Kaiserkarre wurde hier schon hinreichend dikutiert. Zumal das dazu vorgelegte Konzept auf einem Ankermieter Namens FCK für das Stadion beruht....



Beitragvon Rheinteufel2222 » 19.02.2020, 16:29


Ke07111978 hat geschrieben:Und kommt man zu dem Schluss, dass eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, dass sich der finanzielle Schaden in Summe erhöht, kann die Kommunalaufsicht sehr wohl andere Wege gehen.


Auf den Satz lässt sich doch die ganze Problematik zutreffend reduzieren. Daraus folgt, dass es Aufgabe des 1.FC Kaiserslautern ist, Stadt und ADD davon zu überzeugen, dass bei vertragsgemäßer Leistung der Verein in seiner Existenz bedroht ist. Das ist soweit gelungen, als dass niemand tatsächlich die Zahlung der vertraglich festgelegten 3,2 Millionen in Geld verlangt.

Allerdings scheinen zumindest der OB und laut dem OB auch die ADD nicht davon überzeugt zu sein, dass eine hinreichend konkrete Insolvenzgefahr auch dann besteht, wenn man mehr fordert, als die vom FCK jetzt angebotenen 625.000 Euro. Dies ist insoweit auch verständlich, da wir mit der bisherigen Miete von 425.000 Euro immer noch einen für Drittligaverhältnisse beachtlichen Etat von 6,2 Millionen zusammenbekommen haben. Das ist nicht der Etat eines kurz vor der Pleite stehenden Vereines. Selbst bei einer Miete von 625.000 Euro statt 425.000 Euro wäre demnach immer noch ein mehr als konkurrenzfähiger Etat von 6,0 Millionen möglich gewesen. Das hätte sportlich wahrscheinlich kaum einen Unterschied gemacht.

Dass mehr als die Hälfte der Liga vor uns steht, darunter Vereine deren Etat vermutlich kaum mehr als die Hälfte von unserem ausmacht, ist aber weder der Fehler der Stadt noch des Landes. Kein Wunder, dass die nicht begeistert sind.

Wie immer wird man sich daher auch diesmal auf eine Mietzahlung einigen, die den FCK nicht in die Insolvenz treibt. Dabei wird sicher auch zu Lasten des FCK berücksichtigt werden, dass er jetzt ausgegliedert hat und entsprechend verbesserte Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung hat und laut Merk ja auch mit "unfassbar vielen" Investoren im Gespräch ist. So billig wie die letzten beiden Jahre wird der FCK daher vermutlich nicht mehr davon kommen. Ich sehe das vergleichsweise entspannt, denn auch mit der billigen Miete haben wir sportlich nichts gerissen.

Und das ist kaum Weichels Schuld, eher diejenige von Martin Bader und Kollegen. Weichel kann man eigentlich nicht viel mehr vorwerfen, als dass er laut Merk im ersten Gespräch angeblich nicht angekündigt hat, dass es Schwierigkeiten mit dem vom FCK ursrünglich eingereichten Antrag geben könnte. Da ich bei dem Gespräch nicht dabei war und daher nicht beurteilen kann, was tatsächlich gesagt wurde, halte ich mich diesbezüglich mit einer Beurteilung lieber zurück.
Zuletzt geändert von Rheinteufel2222 am 19.02.2020, 16:31, insgesamt 1-mal geändert.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon weißherbschtschorle » 19.02.2020, 16:30


Egal wie man es dreht.
Es ist immer linke Tasche/rechte Tasche.
Das ist Problemverschiebung u. nicht Problemlösung.

Die 100 Millionen-Euro-Frage kann nur das Land lösen.
Ein schneller Stadionrückkauf würde den Schaden begrenzen.
Ein Schaden wird bleiben,heute wahrscheinlich geringer als übermorgen.

Ich,als Mitglied, könnte mir gut vorstellen,mich daran zu beteiligen.
Schorle,schon Goethe wußte warum:
Wasser allein macht stumm,das zeigen im Bach die Fische.
Wein allein macht dumm,siehe die Herren am Tische.
Da ich will keins von beiden sein,trink ich Wasser gemischt mit Wein. :teufel2:



Beitragvon tommes0815 » 19.02.2020, 16:42


Laut SWR Videotext hat die ADD zugestimmt..............
..



Beitragvon DeMonnemer » 19.02.2020, 16:46


Das ist ja mal eine gute Nachricht. Hatte befürchtet, dass das anders ausgeht. Bin mal gespannt, wie schnell wir jetzt von positiven Investorengesprächen hören.



Beitragvon super-jogi » 19.02.2020, 16:50


Steht jetzt auch auf der Seite vom SWR:

ADD gibt grünes Licht für FCK-Pachtminderung

Die Stadt Kaiserslautern darf dem 1. FCK die Stadionpacht für die kommende Saison verringern. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion ADD hat dafür grünes Licht gegeben. Der Stadtrat von Kaiserslautern hatte am Samstag unter Vorbehalt beschlossen, die Stadionpacht für den FCK von 3,2 Millionen Euro auf 625.000 Euro zu kürzen. Nach Angaben des FCK ist das notwendig, damit er im Sommer keine Insolvenz anmelden muss. Da der hochverschuldeten Stadt Kaiserslautern durch die Mietminderung Einnahmen verloren gehen, musste die ADD der erneuten Mietminderung zustimmen.

Quelle: SWR


ADD stimmt FCK-Pachtminderung bis Ende 2020 zu

Die Stadt Kaiserslautern darf dem 1. FCK die Stadionpacht verringern. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) hat dafür grünes Licht gegeben. Allerdings hat die Entscheidung einen Haken.

Die Pachtminderung, die für den FCK nach eigenen Angaben überlebenswichtig ist, gilt nur für das laufende Haushaltsjahr. Also bis Ende des Jahres und damit nur bis zur Winterpause der kommenden Saison. Auf dieses entscheidende Detail hat die Stadt Kaiserslautern hingewiesen. Zuerst hatte der SWR gemeldet, dass die Pachtminderung für die komplette kommende Saison gilt.

Wie die ADD mitteilt, erhebt die Behörde "in Anbetracht der zeitlichen Dimension und möglicher Konsequenzen für den 1. FCK und damit einer drohenden weiteren Verschlechterung der Haushaltslage der Stadt Kaiserslautern" keine Rechtsbedenken gegen eine weitere Mietminderung. Eine Entscheidung für das kommende Jahr kann die Behörde nach eigenen Angaben aber jetzt noch nicht treffen.

(...)

Quelle und kompletter Text: SWR

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: FCK beantragt Pachtreduzierung - Zustimmung unter Vorbehalt
Zuletzt geändert von Thomas am 19.02.2020, 18:32, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Formatierung angepasst / Textauszug eingefügt. Danke fürs Einstellen!
Das Leben ist wie eine Klobrille. Man macht so einiges durch !



Beitragvon wernerg1958 » 19.02.2020, 17:04


Da kann man sich erstmal freuen, aber es heist für die kommende Saison nicht für 2 Saisons, also stellt sich die Frage reicht die Luft um hier jetzt Lösungen zufinden welche ein weiteres Szenario wie die letzten Wochen verhindert. Es wäre so verdammt wichtig, natürlich sollte das Team auch langsam wieder 3er einfahren. Zuerst mal ist die Freude groß ganz klar! Jetzt geht die Arbeit in Sache Investoren in die hoffentlich heisse Phase. :huepf:



Beitragvon Chrisss » 19.02.2020, 17:05


Oh, wie ist das schön! Man merkt erst, wie einen das belastet, wenn es eine Entscheidung gibt. Supi :daumen: Jetzt liegt es an Merk und Co. die Weichen zu stellen.



Beitragvon super-jogi » 19.02.2020, 17:07


Jetzt heisst es für die kommende Saison einen aufstiegsfähigen Kader zusammenzustellen. Nur mit einem Aufstieg bekommen wir etwas Luft zum atmen.
Das Leben ist wie eine Klobrille. Man macht so einiges durch !



Beitragvon Lonly Devil » 19.02.2020, 17:10


super-jogi hat geschrieben:Steht jetzt auch auf der Seite vom SWR:

ADD gibt grünes Licht für FCK-Pachtminderung
... ...


Demnach dürfte einem weiteren erkauften Jahr nicht mehr viel, am Besten gar nichts, im Weg stehen.
Ein Jahr in dem man ohne imensem Zeitdruck Möglichkeiten ausloten und hoffentlich langfristige Lösungen auf den Weg bringen kann. 8-)

Danke Hr. OB Weichel, dass sie sich nicht an ihre Zusage vom Dezember (gleiche reduzierte Pacht wie zuvor) gehalten und so ein Hick-Hack veranstaltet haben. :?
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon BetzePower67 » 19.02.2020, 17:11


Da bin ich mal gespannt was jetzt von OB Weichel kommt. Ist er jetzt enttäuscht dass die ADD doch zugestimmt hat? Wo er sich doch sicher war das die Zustimmung ausbleibt. Es bleibt mit Sicherheit weiterhin spannend.
Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist. (Bill Shankly, Manager)



Beitragvon Heinz Orbis » 19.02.2020, 17:36


Das ist eine gute Nachricht! Wir überleben also das Kalenderjahr 2020 (davon gehe ich nun zumindest aus)! Ich hoffe man kann sich noch sportliche Kompetenz in die Administration holen, die Transfers fürs nächste Jahr müssen sitzen!!!
Wohin soll ich denn wechseln? Ich bin doch schon beim FCK!



Beitragvon fastmm » 19.02.2020, 17:45


Habe eben bei YouTube eine 45-minütige Doku zum Thema der Verfall des 1.FC kaiserslautern gesehen. Die ganze Situation hat sich doch seit 2010 nicht verändert und das ganz ist nur ein Sterben auf Raten. Immer aufschieben aufschieben aufschieben.... Traurig

Jahr für jahr will man oben angreifen und einen tollen Kader zusammenstellen, aber seit Jahren wird man so enttäuscht. Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass jetzt alles besser wird. Solange das Stadion in der Form existiert, werden wir immer die Finanzen im Nacken haben und können uns aufs sportliche konzentrieren



Beitragvon Betzegeist » 19.02.2020, 17:50


Puhhhhh, tief durchatmen. Zunächst mal Riesenerleichterung. Hab nicht damit gerechnet...

Jetzt bin ich gespannt was die Investoren machen.
Unwahr und falsch ist, dass man euch diese Intrigen und Klüngeleien durchgehen lässt.



Beitragvon De Sandhofer » 19.02.2020, 18:04


So jetzt ist erst mal die Allgemeine-Depressive-Deutung zum Ausgang der Pachtminderung erledigt. Zwar nur für ein Jahr, aber immerhin können jetzt alle Beteiligten zeigen, was in einem Jahr zu erreichen ist. Mannschaft und Trainer müssen mal wieder Gewinnen, Merk und Voigt Sponsoren bzw. Investoren ins Boot holen und einen aufstiegsfähigen Kader zusammenstellen. Wir Fans mehr Stimmung machen und in grosser Anzahl die Heimspiele besuchen. :teufel3: :teufel3:



Beitragvon ruredeiwel » 19.02.2020, 18:06


„Damit würde die Pachtminderung nach derzeitigem Stand nur bis zur Winterpause gelten und mitten in der kommenden Saison enden. Wie es nach der Winterpause weitergeht, ist damit noch völlig offen.“

Na ja, sooo positiv hört sich das überhaupt nicht an lt. SWR!

Was soll der Unsinn mit der Reduzierung nur bis Ende 2020 ??? :o

Dann haben wir für die benötige Lizenz genau so wenig Grundlage
wie vor der Entscheidung, da die Lizenz für ein komplette Saison
erteilt wird oder verweigert wird !

Da bin ich mal gespannt wie das nun weiter geht... :?:
Oh FCK, wer dir die Treue schwört, verdammt der weiß du bist es einfach wert!
Scheiß egal auch wenn der Rote Teufel eines Tage zur Hölle fährt...



Beitragvon Teufelneuneins » 19.02.2020, 18:10


Erst mal durchatmen - immerhin scheint der ADD den Ernst der Lage begriffen zu haben und auch den Grund der hohen Verschuldung der Stadt an richtiger Stelle zu suchen - nämlich nicht beim FCK!

Jetzt können Vorstand und AR an einer tragfähigen Lösung über die Saison und 2020 hinaus arbeiten.

Und da es immer noch um Fußball geht - jetzt gilt es den Kader für 2020/21 zu formen - die aktuellen Leistungsträger zum Verbleib zu bewegen und gleichzeitig konkurenzfähig nachzubessern. Wäre natürlich toll, wenn wir dazu 5-6 Mio. irgendwo herbekommen könnten die nur für's sportliche zur Verfügung stünden...



Beitragvon Tical1983 » 19.02.2020, 18:11


Das ist doch mal eine Gute Nachricht, jetzt muss echt was passieren in Sachen Investoren. Solange wie Notzon in Sachen Transfers was zu sagen hat, werden wir sicher nicht aufsteigen. Da sollte echt mal was passieren, jedesmal fliegen andere und er ist derjenige der immer weiter machen darf.



Beitragvon wernerg1958 » 19.02.2020, 18:14


Wo steht bis Ende 2020 da steht für die kommende Saison und diese endet Juni 2021. Klar muss man bis zur nächsten Lizenzabgabe Lösungen finden, die da auch zwingend den Aufstieg in Liga 2 beinhaltet, gelingt dies nicht ist so oder so die Geschicht beendet der Käs gess.



Beitragvon Jo1954 » 19.02.2020, 18:19


wernerg1958 hat geschrieben:Wo steht bis Ende 2020 da steht für die kommende Saison und diese endet Juni 2021. Klar muss man bis zur nächsten Lizenzabgabe Lösungen finden, die da auch zwingend den Aufstieg in Liga 2 beinhaltet, gelingt dies nicht ist so oder so die Geschicht beendet der Käs gess.


Quelle und kompletter Text https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... d-100.html

...Die Pachtminderung, die für den FCK nach eigenen Angaben überlebenswichtig ist, gilt nur für das laufende Haushaltsjahr. Also bis Ende des Jahres und damit nur bis zur Winterpause der kommenden Saison. Auf dieses entscheidende Detail hat die Stadt Kaiserslautern hingewiesen. Zuerst hatte der SWR gemeldet, dass die Pachtminderung für die komplette kommende Saison gilt....


Ich weiß gar nicht, was ihr wollt! Fritz Walter wäre im Oktober 100 Jahre, bei dieser Feier müssen die Herren Politiker doch noch alle ihre Visage in die Kamera halten, was danach ist: so what!
Zuletzt geändert von Jo1954 am 19.02.2020, 18:34, insgesamt 2-mal geändert.



Beitragvon Betzegeist » 19.02.2020, 18:21


Na toll. Das bringt dann natürlich mal gar nix...

Oh Mann :nachdenklich:
Unwahr und falsch ist, dass man euch diese Intrigen und Klüngeleien durchgehen lässt.



Beitragvon MonnemerTeufel » 19.02.2020, 18:21


Darauf habe ich schon fast nicht mehr zu hoffen gewagt. Eine wichtige Entscheidung getroffen, wenn auch nur für ein Jahr.
Jetzt gibt es noch zwei weitere kurzfristige Ziele, nämlich die Lizenz und 45 Punkte. Nicht, dass wir am Schluss einen aufstiegsfähigen Regionalligakader benötigen :shock:
Auch in Monnem gibts FCK Fans!!
Niemals zum Waldhof!



Beitragvon Oktober1973 » 19.02.2020, 18:25


Dei Meldung treibt mir dennoch Schweissperlen auf die Stirn.
Die Lizenzunterlagen müssen die ganze Saison als durchfinanziert darstellen.Was soll man denn ab dem Zeitpunkt nach der Winterpause reinschreiben.
Nach dem Motto : wir klären das bis dorthin ??
Die Bedingungen und Auflagen möchte ich sehen vom DFB, die dieser dann jetzt reinschreibt.
Bin gespannt wie unsere Führung das kommentiert.




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