Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon Hefeweizen » 26.11.2019, 21:51


Es kommt ja hier immer wieder das Thema "Verkauf des Stadionnamens" in der Diskussion auf. Korrigiert mich bitte, wenn ich bei dem Thema einen Denkfehler habe.

Die Vermarktung des Stadionnamens ist zunächst einmal Aufgabe des Besitzers. Das ist nicht der FCK, sondern die Stadion GmbH, die bekanntlich zu 100% der Stadt gehört. Einnahmen, die aus einem solchen Verkauf generiert werden, fallen also zunächst zu 100% der Stadion GmbH zu Gute. Das befreit den FCK nicht davon, seine Miete zu bezahlen. Es erhöht aber den Spielraum der Stadion GmbH, vom Mieter weniger Geld zu verlangen. Die Stadion GmbH kann den FCK entlasten, muss es aber nicht.

Dann stellt sich die Frage, wie viel man aus einem Stadionnamen raus holen kann. Der Spitzenwert der Bundesliga liegt bei 6 Mio jährlich. Einnahmen in dieser Größenordnung schaffen aber nur Bayern, Schalke, Dortmund. Das Mittelfeld der 1. Liga orientiert sich eher an 3 bis 3,5 Mio jährlich. Damit wäre unsere Stadionmiete bezahlt. Wenn wir uns denn im Mittelfeld der 1. Bundesliga befinden würden.

Die Daten, die ich zu den Namensrechten, die zu Zweitligazeiten von Bochum und Nürnberg verkauft wurden, gefunden habe, orientieren sich an 0,7 Mio jährlich. Die Namenssponsoren halten sich ziemlich bedeckt, was die gezahlte Summe angeht. Deswegen habe ich nur wenige belastbare Zahlen gefunden. In der dritten Liga schon mal gar nicht.

Gehen wir aber mal optimistisch davon aus, der Name des Stadions auf dem Betzenberg wäre 0,7 Mio wert. Was hätte der FCK dadurch gewonnen? Eine marginal bessere Verhandlungsposition was die Stadionmiete anginge? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die 0,7 Mio Mehreinnahmen nicht zu 100% an den FCK weitergeleitet werden. Die Stadiongesellschaft muss ja schließlich auch noch Einnahmeausfälle kompensieren.

Ich möchte nicht sagen, dass man auf 0,7 Mio Einnahmen verzichten sollte, oder dass das Peanuts wären. Aber ich sehe mit dem Verkauf des Stadionnamens keinen Baustein, der das Stadionproblem lösen könnte. Es wäre nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Die andere Frage, die sich bei der Frage um den Stadionnamen aufwirft ist, warum das eine Firma tun sollte. Natürlich, um eine Werbewirkung zu erreichen. Ich kann mir schon lebhaft ausmalen, was passiert, wenn die Namensrechte verkauft sind:

Namensschilder mit dem Schriftzug "Fritz-Walter-Stadion" werden abmontiert und durch den Sponsorennamen ersetzt. Bilder hiervon sind schnell in den klassischen Medien und auf ihren Webseiten zu sehen. Die "11 Freunde" wird einen Abgesang auf die deutsche Fußballkultur schreiben. BILD schreit "Hier stirbt ein Stück Tradition!" Ultra-Gruppierungen werden Spruchbänder im Stadion verteilen, unter denen die freundlichste Formulierung "FÜR IMMER FRITZ-WALTER-STADION" sein wird. In den sozialen Medien wird ein Shitstorm losgetreten.

Und für dieses ganze Theater und die Negativwahrnehmung einer Marke hat die werbende Firma dann im Zweifelsfall mehrere Millionen in die Hand genommen. Ich sehe da den Sinn nicht. Und ich glaube, die ein oder andere Marketingabteilung in Deutschland wird ähnlich wie ich denken.

Es kann also nur funktionieren, wenn eine Firma den Stadionnamen kauft, um auf den Namen irgendwie zu verzichten. Aber wie erzielt man dann die Werbewirkung?

Vor Jahren habe ich mal eine Fallstudie gesehen, bei der Allgäuer Latschenkiefer dem FWS einfach sein Unternehmensbranding verpasst hat. Die Idee ist mir sympathisch und würde mich als Fan null stören. Sie funktioniert aber nur gut, wenn das Branding schon breit bekannt ist oder in Kombination mit einer großen Kampagne bekannt gemacht werden soll. Das ist gerade dann wichtig, wenn durch die TV-Bilder das Stadion deutschlandweit nur in Ausschnitten zu sehen ist. Ein Schriftzug "Fritz-Walter-Stadion" in der Mercedes-Benz- oder Telekom-Schriftart und farblichen Akzentuierungen in Silber oder Magenta im Stadion würden sehr gut funktionieren. Mit dem Layenberger-Schriftzug wäre die Werbewirkung schon viel schwieriger zu erzielen. Nicht unmöglich, aber schwierig.

Das reine Verzichten auf eine Umbenennung ohne Änderung des Brandings würde dagegen nur eine kurze Werbewirkung erzeugen. Man wäre kurzzeitig in den Medien als "Retter des Fritz-Walter-Stadions" und dann würde die Wirkung verblassen. Oder wer von euch weiß auswendig, wer die Namenssponsoren vom Volksparkstadion, dem Max-Morlock-Stadion oder des Borussia-Parks sind? Und wer von euch wusste ohne nachzuschlagen, dass einer der genannten Stadiennamen gar nicht verkauft wurde?

Kurz gesagt: Im Moment sehe ich im Verkauf des Stadionnamens keinen Königsweg. Die Auswirkungen auf unsere Situation wären marginal.
Tradition gleicht den Laternen, die den Weg erhellen. Nur Betrunkene klammern sich an ihnen fest.



Beitragvon wernerg1958 » 27.11.2019, 06:25


Aus meiner Sicht muss die Stadt nun entlich massiv und ernsthaft versuchen das Stadion zu verkaufen. Und der FCK muss die volle Miete zahlen. Das alles kann gelingen wenn die Stadt und der FCK entlich aufhoeren in dieser Sache weiter tief in die Sackgasse zulaufen. Der Weg muss da raus, und gemeinsam muss man die Loesung finden die fuer beide am Ende von Vorteil ist. Der FCK bekommt da mit dem Team Merk sehr gute Leute aber will das auch die Stadt? Sie muss es wollen, sonst sind am Ende, beide am Ende!



Beitragvon EchterLauterer » 27.11.2019, 07:27


Hefeweizen hat geschrieben:Es kommt ja hier immer wieder das Thema "Verkauf des Stadionnamens" in der Diskussion auf. Korrigiert mich bitte, wenn ich bei dem Thema einen Denkfehler habe.

Die Vermarktung des Stadionnamens ist zunächst einmal Aufgabe des Besitzers. Das ist nicht der FCK, sondern die Stadion GmbH, die bekanntlich zu 100% der Stadt gehört. Einnahmen, die aus einem solchen Verkauf generiert werden, fallen also zunächst zu 100% der Stadion GmbH zu Gute. Das befreit den FCK nicht davon, seine Miete zu bezahlen. Es erhöht aber den Spielraum der Stadion GmbH, vom Mieter weniger Geld zu verlangen. Die Stadion GmbH kann den FCK entlasten, muss es aber nicht.


Wenn ich mich recht entsinne, kann die "Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH" den Namen laut Gesellschaftsvertrag nicht ohne Weiteres ändern, weil der Name "Fritz-Walter-Stadion" dort festgelegt ist.
Irgendwo war der mal einsehbar, aber ich finde ihn nicht.

(Die -zugegeben kurze- Suche nach dem Vertrag ergab allerdings, daß sich die tatsächliche finanzielle Situation der Stadiongesellschaft finden läßt: Stand zum Ende 2017: https://bit.ly/2sltW1u
und daß es ein nettes Buch gibt: https://bit.ly/2KX4vK5 )
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon wernerg1958 » 27.11.2019, 08:28


Man kann ja sicher hier über Dinge wie den Verkauf des Namensrechts gerne diskutieren, nur das hilft weder der Stadt noch dem FCK. Das einzige aus meiner Sicht, und da setze ich etwas Hoffnung in die Finanzmänner des neue ARs und der KGaA, wird ein "runder Tisch" sein an dem das Problem FWS mit Vertretern der Stadt, des FCK und der Bank/Banken ( evtl. Kaufinteressenten) sein um hier für alle Beteiligten eine tragbare Lösung zu finden. Der Name des Stadions oder eine Vermarktung von vielleicht 500000€ p.A ist der mehr als unerheblich.



Beitragvon EchterLauterer » 27.11.2019, 09:38


wernerg1958 hat geschrieben:eine Vermarktung von vielleicht 500000€ p.A ist der mehr als unerheblich.


Ja, Du mußts ja flüssig haben ...

Nur mal so:
- Das ist für die Stadiongesellschaft mehr als die Jahresmiete, die der FCK derzeit zahlt
- Das ist für den FCK das Gehalt von 3-4(!) Jungprofis, die man aus der U19/U21 hochzieht.

Auch die Stadiongesellschaft wäre verpflichtet, ALLE Register zu ziehen, um Geld reinzuholen. Und das dürfte sie, denn der Geschäftszweck laut HP der Stadt KL ist:
Zweck der Gesellschaft:
Förderung der Wirtschaft, insbesondere im Bereich des Sports und der Unterhaltung.
Der Erwerb, Betrieb und die wirtschaftliche Verwertung des Stadions auf dem Betzenberg.
Die ganze oder teilweise Verpachtung des Fritz-Walter-Stadions.
Die Förderung und Unterstützung und der Betrieb von Veranstaltungen im Stadion sowie die Verwendung des Stadions für Spiele eines Clubs der Fußball-Bundesliga und Fußballspiele von nationaler und internationaler Bedeutung.

Hervorhebungen von mir

Der Betrieb von Veranstaltungen steht sogar VOR der Nutzung zum Kicken. Hat man von derartigen Aktivitäten der Stadiongesellschaft bisher arg viel gehört? Ich denke, da kann man "der Stadt" durchaus Unterlassung vorwerfen, die Halle könnte zB als Veranstaltungsraum für städtische Veranstaltungen, angefangen bei Kleinkunst und ("leiseren") Konzerten bis hin zu Bürgerversammlungen innerstädtisch genutzt werden, ohne die Anwohner übers Maß zu belästigen. Märkte, Hausmessen von Firmen ... ach, da wäre das eine oder andere möglich, was dem Konstrukt Stadiongesellschaft ein wenig finanziellen Spielraum gibt und die 100Mio bei Fälligkeit vieleicht ein klein wenig abmildern könnte. Ich sehe auch den Herrn Weichel und die beiden GFs der Stadiongesellschaft hier definitiv in der Pflicht! Denn man kann siehe oben dem FCK das Stadion auch "teilweise" verpachten und es "teilweise" anders nutzen.

(Es ist natürlich sehr bequem, wenn man einen Generalpächter hat, der alles zahlt und die kpomplette Instandhaltung auch noch übernimmt. Bequemer wäre nur noch ein Generalmieter, der jedes Jahr zuverlässig mehr als die Zinslast bezahlt. Das war der Plan: Dann wäre das FWS für die Stadt sowas wie ein gutverzinstes Festgeldkonto.)
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon wernerg1958 » 27.11.2019, 11:03


@echterlauterer,
Du hast meinen Post mal wieder nicht verstanden oder willst ihn nicht verstehen! dazu reißt Du einen Satz komplett aus dem Zusammenhang man kann dies auch "Propaganda" nennen. Wer meine Post liest der versteht auch ganz genau was ich will/meine. Nur Du anscheinend nicht. Seis drumm



Beitragvon EchterLauterer » 27.11.2019, 11:09


wernerg1958 hat geschrieben:@echterlauterer,
Du hast meinen Post mal wieder nicht verstanden oder willst ihn nicht verstehen! dazu reißt Du einen Satz komplett aus dem Zusammenhang man kann dies auch "Propaganda" nennen. Wer meine Post liest der versteht auch ganz genau was ich will/meine. Nur Du anscheinend nicht. Seis drumm


Jetzt hab ich EINMAL seit langer Zeit mal wieder einen Post von Dir gelesen und stelle fest: Immer noch der Alte ... hast Dich nicht geändert. Weiterhin Ignore.
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon Hefeweizen » 27.11.2019, 12:23


EchterLauterer hat geschrieben:
wernerg1958 hat geschrieben:@echterlauterer,
Du hast meinen Post mal wieder nicht verstanden oder willst ihn nicht verstehen! dazu reißt Du einen Satz komplett aus dem Zusammenhang man kann dies auch "Propaganda" nennen. Wer meine Post liest der versteht auch ganz genau was ich will/meine. Nur Du anscheinend nicht. Seis drumm


Jetzt hab ich EINMAL seit langer Zeit mal wieder einen Post von Dir gelesen und stelle fest: Immer noch der Alte ... hast Dich nicht geändert. Weiterhin Ignore.


Jetzt schnauft doch mal durch. So weit seid ihr gar nicht auseinander.

@wernerg1958 sagt lediglich, dass ein runder Tisch mit allen Interessengruppen angebracht wäre um das Problem zu lösen und die Komponente "Stadionname" bei weitem nicht ausreichen würde.

@EchterLauterer meint, dass von der Stadiongesellschaft nicht alle Register gezogen worden sind um Einnahmen zu generieren.

Wo schließt die eine Sichtweise die andere aus? Beide Ansichten können doch gleichberechtigt existieren, ohne dass man sich gegenseitig an die Gurgel springt. Meine Güte. :nachdenklich:
Tradition gleicht den Laternen, die den Weg erhellen. Nur Betrunkene klammern sich an ihnen fest.



Beitragvon EchterLauterer » 27.11.2019, 12:39


Hefeweizen hat geschrieben:(...) :nachdenklich:


Ich hab ja gar nichts zu seinem Thema gesagt, weder pro noch contra ... mir ist nur aufgefallen, daß eine halbe Mio plötzlich peanuts sein sollen. Aber so kenn ich den Werner halt. Ich hab meine Erfahrung mit ihm und die wurden von ihm gerade eindrucksvoll per PN verstärkt.

Is guud so.
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon wernerg1958 » 27.11.2019, 12:52


Ich moechte feststellen und fragen was bei einer Zinslast von rd 3 Mio fuer das FWS und dem Schuldenberg von Netto 50 Mio fuer das FWS bitte 500000euro anderes sind? Das hilft nicht! Es braucht alle am Tisch und diese muessen gemeinsam eine tragfähige Lösungen finden wenn in dieser Lösung dann 500000euro dazu kommen macht es Sinn anders eben nicht.



Beitragvon Devil's Answer » 27.11.2019, 13:09


wernerg1958 hat geschrieben:Ich moechte feststellen und fragen was bei einer Zinslast von rd 3 Mio fuer das FWS und dem Schuldenberg von Netto 50 Mio fuer das FWS bitte 500000euro anderes sind? Das hilft nicht! Es braucht alle am Tisch und diese muessen gemeinsam eine tragfähige Lösungen finden wenn in dieser Lösung dann 500000euro dazu kommen macht es Sinn anders eben nicht.


Na ja, bei 3 Mio. sind 500.000 ein sattes Sechstel oder 16,67%. Auf jeden Fall erheblich mehr als in die hohle Hand gesch.....

Dass das alleine nicht reicht, versteht sicher jeder ohne große Probleme.
Oooooh, Baby, Baby, it's a wild world



Beitragvon tom55232 » 27.11.2019, 14:32


würde mal den Druck auf die finanzierende Bank erhöhen - Zinsen die gezahlt werden müssen und die zur zeit aktuellen Zinssätze.
Das die Bank der Totengräber des FCK ist. Negative Publicity will keiner.



Beitragvon EchterLauterer » 27.11.2019, 15:52


tom55232 hat geschrieben:würde mal den Druck auf die finanzierende Bank erhöhen - Zinsen die gezahlt werden müssen und die zur zeit aktuellen Zinssätze.
Das die Bank der Totengräber des FCK ist. Negative Publicity will keiner.


Gib mir einen Tipp: Wie willst Du Druck machen?

Ist der FCK tot, zahlt die Stadt. Die Bank muß sich keinen Schritt bewegen. War damals alles so gewollt.
Nur daß der FCK von und für alle als CashCow geplant war, die jedes Jahr eine Mio mehr zahlt als die Zinsen für Stafdion und Liquiditätsreserve(!) ... tolles Geschäftsmodell, das.

Und wer hat diese Verträge genau so gewollt? DAS wäre dann einer der Totengräber ... aber das ist inzwishen ein alter kranker Mann ... (ja, auh das war Teil des Geschäftsmodells, daß die Verantwortlichen das im Notfall nicht mehr ausbaden müssen)
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon tom55232 » 27.11.2019, 18:15


EchterLauterer hat geschrieben:
tom55232 hat geschrieben:würde mal den Druck auf die finanzierende Bank erhöhen - Zinsen die gezahlt werden müssen und die zur zeit aktuellen Zinssätze.
Das die Bank der Totengräber des FCK ist. Negative Publicity will keiner.


Gib mir einen Tipp: Wie willst Du Druck machen?



über die Bank - du böse böse xxxxBank.

das man keinen Anspruch hat das was geändert wird - aber wer will schon so in den Medien stehen. Das Problem ist das Stadion - die Finanzierung - die hohen nicht zeitgemäßen Zinssätze der Bank.



Beitragvon EchterLauterer » 27.11.2019, 18:37


tom55232 hat geschrieben:über die Bank - du böse böse xxxxBank.

das man keinen Anspruch hat das was geändert wird - aber wer will schon so in den Medien stehen. Das Problem ist das Stadion - die Finanzierung - die hohen nicht zeitgemäßen Zinssätze der Bank.


Ich glaube, es handelte sich damals um die "Hessische Landesbank", heute https://de.wikipedia.org/wiki/Landesban ... 3%BCringen
Der SWR spricht auch davon: https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc- ... f-100.html

Also: Der Staat (Landesbank) gibt dem Staat (Stadiongesellschaft als städtische 100%-Beteiligung) einen Kredit ... läuft ...
Zuletzt geändert von EchterLauterer am 27.11.2019, 19:33, insgesamt 1-mal geändert.
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon wernerg1958 » 27.11.2019, 19:25


Nach meinem Wissen ist das Darlehen vom Stadion bei der Commerzfinanz heute Consors-Finanz



Beitragvon kl-mz » 30.11.2019, 02:44


wernerg1958 hat geschrieben:Aus meiner Sicht muss die Stadt nun entlich massiv und ernsthaft versuchen das Stadion zu verkaufen.

Das wäre für den FCK keine gute Lösung, weil der FCK dann nicht der Besitzer des Stadions wäre. Für den FCK ist die beste Lösung, dass das Stadion dem FCK gehören würde.

Aus Sicht der Stadt nervt die Stadionfrage natürlich und hier muss ich dem echten Lauterer recht geben. Gefühlt haben FCK und Stadiongesellschaft nichts in der Frage gemacht.

Die Stadt hat aber auch eine Verpflichtung dem FCK gegenüber, der FCK ist Teil der Stadt und beide sollten sich zusammen an den Tisch setzen und einen Weg finden, wie der FCK das Stadion wieder kaufen kann und am Ende das noch irgendwie gut geht für beide.

Vorher muss der FCK aber EK beschaffen.
Grüße
kl-mz



Beitragvon wernerg1958 » 30.11.2019, 07:40


Zwei Dinge entscheiden im Vorfeld wie es weitergeht, das ist die Wahl beim FCK Morgen und der neue Stadtrat und da wird es pro FCK auch eng!



Beitragvon Betzegeist » 12.12.2019, 06:59


Der Stadtrat behandelt die Anträge des FCK in seiner Sitzung am 20. Januar. Hierzu hat der OB auch unseren Geschäftsführer eingeladen.

Anfang Januar hat der OB einen Termin im Mainzer Innenministerium bzgl. der Stadionthematik.

Quelle: Rheinpfalz von heute
Unwahr und falsch ist, dass man euch diese Intrigen und Klüngeleien durchgehen lässt.



Beitragvon Thomas » 12.12.2019, 17:00


Wie von @Betzegeist eins obendrüber schon angemerkt, hat die "Rheinpfalz" heute Neuigkeiten zum Thema Stadionmiete.

Bild

Stadtrat berät am 20.01. über FCK-Stadionkosten

Der Kaiserslauterer Stadtrat wird in einer Sondersitzung am 20. Januar 2020 über zwei Anträge des 1. FC Kaiserslautern debattieren: Der Verein hat eine erneute Reduzierung der Miete sowie eine Deckelung der Unterhaltskosten für das Fritz-Walter-Stadion beantragt.

Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) bestätigte diesen Termin gegenüber der "Rheinpfalz". Zuvor will Weichel beim rheinland-pfälzischen Innenministerium zwecks finanzieller Unterstützung vorsprechen. Aus den Reaktionen des Landes und des Stadtrates soll eine Weisung an den Aufsichtsrat der Stadiongesellschaft folgen, der wiederum am 29. Januar 2020 über eine Kostensenkung für den FCK beraten werde. Sollte es dann noch weitere Probleme geben, könnte der Stadtrat diese in seiner regulären Sitzung am 03. Februar 2020 nochmals aufgreifen.

FCK-Anträge für die 3. Liga: 425.000 Euro Miete & 500.000 Euro Unterhalt

Eingeladen zu der Stadtratssitzung am 20. Januar 2020 ist auch der neue FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt. Dieser hatte vor einer Woche bei seiner Vorstellung deutlich klargestellt, dass der Verein sich die vollen Stadionkosten in der 3. Liga schlicht und einfach nicht leisten könne. Voigts Vorgänger Michael Klatt und Martin Bader hatten deshalb folgende beiden Anträge gestellt: Zum einen soll die Stadionpacht wie zuletzt auf 425.000 Euro plus Bonuszahlungen in der 3. Liga und auf 2,4 Millionen Euro in der 2. Bundesliga abgesenkt werden. Und zum anderen möchten die FCK-Verantwortlichen erstmals auch die Instandhaltungskosten für den Verein auf maximal 500.000 Euro deckeln. Im regulären Stadionvertrag, der noch aus Bundesliga-Zeiten stammt, sind 3,2 Millionen Euro Pacht sowie sämtliche Unterhaltskosten zulasten des FCK vorgesehen. Da sowohl der Verein als auch die Stadt kaum noch finanzielle Spielräume haben, sind wie schon in den vergangenen Jahren wieder harte Diskussionen zu erwarten.

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz

Weitere Links zum Thema:

- Stadion: FCK beantragt erneute Mietminderung (Der Betze brennt, 05.11.2019)
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon oskarwend » 12.12.2019, 23:56


Wenn wir weiter gewinnen, wird alles gut. Advents- Grüße aus der besinnlichen Schweiz!



Beitragvon tfbo1986 » 17.12.2019, 08:54


RHEINPFALZ-Informationen nach schlug Oberbürgermeister Klaus Weichel in der Sitzung vor, die Anträge separat zu behandeln. Eine positive Entscheidung über die Stadionmiete ist von großer Bedeutung für das Lizenzierungsverfahren für die neue Saison.

Keßler zeigte nach RHEINPFALZ-Informationen Interesse am Rückkauf des Fritz-Walter-Stadions. Er würde den Verein langfristig sichern.
Quelle: Rheinpfalz.de

Das wäre natürlich die beste Lösung, aber woher das Geld nehmen ? Aus Luxemburg ??? :lol:



Beitragvon Betzegeist » 18.12.2019, 19:09


Ist wohl scheinbar auch grade Thema im Layenberger Fantalk. Herr Voigt ist heute zu Gast.
Unwahr und falsch ist, dass man euch diese Intrigen und Klüngeleien durchgehen lässt.



Beitragvon Thomas » 06.01.2020, 21:46


Wie die "Rheinpfalz" berichtet, geht es jetzt nur noch um die Stadionpacht und nicht mehr um die Zusatzkosten:

Stadionkosten: FCK zieht einen der Anträge zurück

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat einen der beiden Anträge, über die der Stadtrat diesen Monat entscheiden sollte, zurückgezogen. Entsprechende RHEINPFALZ-Informationen bestätigte am Montag Oberbürgermeister Klaus Weichel. Zurückgezogen hat der Klub den Antrag, die Unterhaltungskosten für das Fritz-Walter-Stadion zu deckeln. Wenn der Stadtrat am 20. Januar zu einer Sondersitzung zu dem Thema zusammenkommt, geht es "nur" noch um die Stadionmiete für die Zukunft. Mehr Details zum zurückgezogenen und noch gültigen Stadion-Antrag des FCK.

Quelle: Rheinpfalz

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: FCK beantragt Mietminderung - Stadtrat berät im Januar
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon roterteufel81 » 06.01.2020, 21:54


Warum macht man das? Mehr als ablehnen könnte die Stadt doch eh nicht. Oder gibt es einen anderen Grund, warum man die Forderung nicht aufrecht erhält?
Ob Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien :daumen:




Zurück zu Fritz-Walter-Stadion

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste