Neues vom Betzenberg

 

Voigt äußert Gedankenspiele zum Stadionrückkauf

Der neue Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt hat sich am Mittwochabend zur Lage beim 1. FC Kaiserslautern geäußert. Im Layenberger Fantalk sprach der 50-Jährige unter anderem über sportliche und finanzielle Ziele bei den Roten Teufeln.

Wie immer wurde die Talkrunde live aus dem Fan-Treff "Zum Zwölften Mann" übertragen. Wir haben einige Aussagen des neuen FCK-Chefs zusammengefasst, den kompletten einstündigen Fantalk gibt es zudem unten beigefügt als Video von "Antenne Kaiserslautern".

FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt über ...

... seine Aufgabe bei den Roten Teufeln: "Ich habe einen Heidenrespekt vor der Situation beim FCK, die über Jahre hinweg zu dem geführt hat, wo wir jetzt sind. Aber ich habe auch total Bock auf dieses Thema und brenne auf die Situation."

... die sportliche Weiterentwicklung: "In der Winterpause soll es einige personelle Veränderungen in der Mannschaft geben, über die ich jetzt aber noch nicht im Detail sprechen möchte. (...) Eines ist aber klar: Wenn wir unsere Leistungsträger verkaufen, dann sind wir nicht konkurrenzfähig. Wir wollen aber konkurrenzfähig sein und wir wollen Gas geben. Wann wir aufsteigen, keine Ahnung - aber je eher umso besser."

... die finanzielle Lage: "Was die Liquidität angeht, gehe ich Stand heute davon aus, dass diese gesichert ist. Das heißt, dass wir bis zum Ende des Geschäftsjahres am 30. Juni 2020 alle Gehälter und alle Rechnungen bezahlen können. (...) Kurzfristig müssen wir den Klub nun so aufstellen, dass wir keine Probleme mit der Lizenz für 2020/21 bekommen. Mittel- und langfristig ist dann eine Situation unser Ziel, in der wir uns nicht mehr in Abhängigkeiten begeben müssen. Das ist ein Thema, dass man sich hart erarbeiten muss. Denn unsere Investoren und Geldgeber müssen wir natürlich auch erstmal überzeugen, dass wir eine Perspektive haben und diese Perspektive auch realistisch gestalten."

... Gespräche mit Investoren: "Wir brauchen unbedingt frisches Eigenkapital, müssen also Anteile an unserem Klub verkaufen und damit möglichst viel Geld einnehmen. Dafür haben uns die Mitglieder im Rahmen der Ausgliederung ein klares Votum gegeben und wir müssen da auch längerfristig als nur für ein Jahr im Voraus planen. Es gibt dazu ganz viele Gespräche im Hintergrund und seit der Mitgliederversammlung haben sich von überall her sehr interessante Personen an uns gewandt. Als operativer Geschäftsführer arbeite ich auch mit den Herren im Beirat zusammen sehr eng an diesem Thema."

... Gedankenspiele zum Stadionrückkauf: "Das Fritz-Walter-Stadion ist unsere Heimat. Peng, Ende, Aus. Diesbezüglich sind wir jetzt erstmal im Austausch mit der Stadt zum Thema Stadionmiete und -unterhalt. Wenn wir mittel- und langfristig eine Strategie bauen wollen, dann brauchen aber wir das Stadion zurück in Vereinsbesitz. Die Situation als Betreiber und Pächter, aber nicht als Eigentümer, rechnet sich nicht. Wir arbeiten im Hintergrund daran, das sind hochkomplexe Themen, natürlich brauchen wir auch Geld, aber da sind wir dabei. Wir werden - auch unter Berücksichtigung unseres Vorkaufsrechtes - schauen, was machbar ist und wie schnell."

» Zum kompletten Video: Der Layenberger Fantalk mit Soeren Oliver Voigt

Quelle: Der Betze brennt

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