Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 06.05.2019, 23:38


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Entscheidung! Pfälzer Investoren retten den FCK

Weißer Rauch über dem Betzenberg! Nach Informationen von Der Betze brennt ist die Entscheidung beim 1. FC Kaiserslautern gefallen: Eine Gruppe pfälzischer Unternehmer unterstützt den Klub sofort mit 3 Millionen Euro Eigenkapital und will in den kommenden Jahren weitere, zweistellige Millionenbeträge nachschießen.

Die regionale Investorengruppe sichert mit den 3 Millionen Euro zunächst die Lizenz für die kommende Drittliga-Saison und könnte notfalls auch kurzfristig weitere Gelder bereitstellen, falls sich andere Geldgeber zurückziehen sollten. In der Gesamtsumme sollen die pfälzischen Unternehmer in der Lage und willens sein, über mehrere Jahre verteilt eine Gesamtsumme in der Höhe des kolportierten Angebots von Flavio Becca (fünf Jahre á 5 Millionen Euro p.a.; Anm. d. Red.) auf den Tisch zu legen.

Das Angebot des Luxemburgers Becca, über das in den letzten Tagen viel und hitzig diskutiert wurde, ist damit voraussichtlich hinfällig. Über Rücktritte oder andere negative Reaktionen in den FCK-Führungsgremien wurde bisher nichts bekannt.

Update, 23:45 Uhr: Offizielle Bestätigung des Vereins

Zwischenzeitlich hat auch der 1. FC Kaiserslautern die Entscheidung offiziell bestätigt. Demnach hat die regionale Investorengruppe für die zunächst 3 Millionen Euro Eigenkapital einen hohen Aktienanteil erhalten, nämlich zehn Prozent, und einen Sitz im GmbH-Beirat. Die angekündigten weiteren Investitionen sollen aufgrund eines Bewertungsverfahrens berechnet werden, das laut FCK-Angaben einen Vereinswert von bis zu 250 Millionen Euro in der Bundesliga erreichen könnte.

» Die offizielle Pressemitteilung des 1. FC Kaiserslautern im Wortlaut:

"Der 1. FC Kaiserslautern hat auf seiner Sitzung am 6. Mai 2019 über die Situation im Verein tiefgehend diskutiert.

Im Ergebnis hat Michael Littig seine Ämter nicht zur Verfügung gestellt.

Die Entscheidung basierte u.a. auf dem positiven Votum der heutigen Sitzung der Vereinsgremien Vereinsrat, Ehrenrat, Rechnungsprüfer und Vorstand.

Von der Mehrheit positiv begrüßt wurde das Angebot einer regionalen Investorengruppe, Eigenkapital in Höhe von Euro 3.000.000 einzubringen, auf der Basis eines zehnprozentigen Aktienanteils und einem Sitz im Beirat. Weitere Investitionen werden in Abhängigkeit eines Bewertungsverfahrens in Aussicht gestellt, das laut Angebot in der zweiten Liga von 130 Millionen bis 190 Millionen und in der ersten Liga bis 250 Millionen reichen kann.

Weitere Vertragsdetails werden in den nächsten Tagen geklärt. Damit ist das Angebot von Herrn Flavio Becca nicht mehr existent."


Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: FCK und Stadt verhandeln mit Investor Flavio Becca


Ergänzung, 07.05.2019:

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Presseschau: FCK-Kompromiss sorgt für "Überraschung"

Der 1. FC Kaiserslautern hat einen Kompromiss gefunden und sich im Zuge der Verhandlungen mit einem potenziellen Investor nicht erpressen lassen. Wie wird der Showdown vom Montagabend medial aufgenommen? In den ersten Pressereaktionen ist vor allem von einer überraschenden Wende die Rede. Eine kleine Presseschau.

Der "Kicker" spricht von einer "überraschenden und spektakulären Wende" im FCK-Machtkampf und lenkt den Blick auf mögliche personelle Konsequenzen: (…) Littig möchte nun Brücken zwischen den Streitparteien bauen. Aus gutem Grund: Einige für die Lizenz wichtige Kreditgeber, zu denen unter anderem die Firmen Quattrex und Lagadere gehören, haben ihre wirtschaftlichen Zusagen an die Weiterbeschäftigung der beiden aktuellen Geschäftsführer gekoppelt. (…) Doch ob in der jetzigen personellen Konstellation ein echter, produktiver Frieden geschlossen werden kann, scheint angesichts der heftigen Querelen der vergangenen Wochen äußerst unwahrscheinlich. (...)

» Kicker | Spektakuläre Wende im Investoren-Machtkampf

Auch die "Rheinpfalz" geht davon aus, dass die gestrige Entscheidung personelle Konsequenzen haben wird: Mit 3:2-Stimmen hat sich Michael Littig am Montagabend im Beirat des FCK durchgesetzt. Er bleibt im Amt. Der luxemburgische Milliardär Flavio Becca steigt nicht ein. Mit dem Rücktritt des Beiratsvorsitzenden Patrick Banf, Littigs Intimfeind, wird gerechnet. Sportchef Martin Bader, schon vor einer Woche auf die Lichtung gestellt, steht so wohl vor dem Aus. (...) "Ich glaube, der FCK hat eine Riesenchance vertan und verspielt", sagte Banf, der in Becca den lange gesuchten Anker-Investor sah. "Jetzt hat sich eine Gruppe von sechs Leuten, die namentlich nicht bekannt sind, den Verein für 30 Millionen gekauft. Unterhaching wird mit 42 Millionen bewertet, der FCK mit 120", sagte Banf. Er fürchtet massiv um die Lizenz, sollte Geldgeber Quattrix Zusagen zurückziehen. (...)

» Rheinpfalz | Littig gewinnt Machtkampf - Becca ist weg

Der "SWR" spricht von einer sensationellen Wende, betont aber zugleich, dass Littig nun seinen Konkurrenten in den Gremien die Hand gereicht hat: (…) Littig hatte am Montag Nachmittag noch mit Geschäftspartnern und Anwälten über das Investment verhandelt, das in letzter Minute mit heißer Nadel gestrickt wurde. Mit dieser Aktion hat Littig in letzter Sekunde den Spieß umgedreht und den Machtkampf beim 1. FC Kaiserslautern für sich entschieden. Allerdings sagte er, dass er nun Gräben zuschütten möchte. Er habe allen Beteiligten in Beirat und Geschäftsführung in der Sitzung Brücken gebaut, die es möglich machen würden, gemeinsam weiter zusammen zu arbeiten. (…)

» SWR | Machtkampf entschieden - Sensationelle Wende beim FCK

In einem Kommentar des "Wochenblatt Kaiserslautern" wird gerätselt, weshalb Flavio Becca sein Angebot an den Rücktritt Littigs geknüpft hat: (…) Da Flavio Becca den Rücktritt Littigs als Bedingung für seinen Kredit und späteres Investment genannt hatte und damit auf große Kritik in der gesamten Fangemeinde gestoßen ist, ist nun diese Möglichkeit Geschichte (...) Becca hat sich und seine Verhandlungspartner mit dieser Bedingung selbst ins Aus geschossen.

» Wochenblatt Kaiserslautern | Kommentar: Michael Littig bleibt - regionale Investoren sichern Lizenz mit drei Millionen

Eric Scherer stellt in seinem "Blog 4.2" ebenfalls die Frage nach Konsequenzen und macht deutlich, dass der gefundene Kompromiss noch keine endgültige Rettung für den FCK darstellt: (…) Wir bleiben dabei: Dieser Montag war ein guter Tag für den FCK. Obwohl einige Weichen in die Zukunft, die gestellt werden konnten, nun wieder ins Ungewisse führen. Doch wenn sie tatsächlich im Abgrund enden, hat sich nicht Michael Littig zum „Totengräber des Vereins“ (Bild) gemacht. Der Titel gebührt anderen.

» Blog 4.2 | Der Machtk(r)ampf scheint entschieden - fürs Erste

Der "Sportinformations-Dienst" hebt hervor, welche Bedeutung der von Littig vorgelegte Kompromiss für die wirtschaftliche Situation des FCK haben kann: (…) Der finanziell schwer angeschlagene Fußball-Drittligaverein 1. FC Kaiserslautern ist der Rettung nach einer überraschenden Wende einen großen Schritt näher gekommen. Wie die Pfälzer am späten Montagabend mitteilten, stimmten die Vereinsgremien für das Angebot einer regionalen Investorengruppe, Eigenkapital in Höhe von drei Millionen Euro einzubringen. Im Gegenzug soll diese zehn Prozent der Anteile an der Kapitalgesellschaft sowie einen Sitz im Beirat erhalten. (...)

» sid (via FAZ) | Überraschender Millionen-Deal beim FCK

Auch die "Deutsche Presse-Agentur" wertet den gefundenen Kompromiss als "überraschend": "(…) Die Rettung des finanziell angeschlagenen Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern hat eine überraschende Wendung genommen. Kurz vor Ablauf des Ultimatums des potenziellen Geldgebers Flavio Becca gelang es dem Beiratsmitglied Michael Littig, einen alternativen Finanzierungsplan vorzulegen - dem der Beirat am Abend zustimmte. (...)

» dpa (via Zeit) | Millionen-Deal für den 1. FC Kaiserslautern

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: FCK und Stadt verhandeln mit Investor Flavio Becca


Ergänzung, 07.05.2019:

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Kummt Senf druff
Wozu dieser Klub imstande wäre...


Die guten Nachrichten des Showdowns am Montagabend: Die Lizenz ist gerettet und der 1. FC Kaiserslautern ist nicht erpressbar. Der Appell an die zerstrittenen Funktionäre lautet jetzt einmal mehr: Reißt Euch endlich zusammen!

Der FCK ist nicht erpressbar und er ist auch nicht - wie im Vorfeld befürchtet - auseinandergebrochen. Es sind diese zwei wesentlichen Aspekte, die der am späten Montagabend gefundene Kompromiss mit sich bringt. Alle Verantwortungsträger stehen nun in der Pflicht. Es kann wie so oft in den vergangenen Monaten und Jahren nur heißen: Lasst die Grabenkämpfe hinter Euch!

Es waren für FCK-Fans schlimme Wochen. Auf dem Platz unterstrichen die Roten Teufel vor dem 4:0-Sieg gegen Unterhaching eindrucksvoll ihre Positionierung im Tabellen-Niemandsland. Abseits stritten die Funktionäre so erbittert und heftig, wie es schon lange nicht mehr - wahrscheinlich sogar noch nie - der Fall gewesen war. Und über allem thronte plötzlich wieder die quälende Ungewissheit: Hat dieser Klub überhaupt noch eine Zukunft über das Monatsende hinaus? Nagende Ängste wurden geschürt, Spaltungen entstanden und die Gefühle des Betze-Anhangs wurden zum Spielball einer kaum vergleichbaren Schlammschlacht.

Ein Befreiungsschlag, aber weitere Herausforderungen warten

Eigentlich unverzeihliche Vorgänge, doch immerhin - eine kaum für mögliche gehaltene Wendung hat dafür gesorgt, dass aus diesem Spiel zunächst keiner als Verlierer herausgehen müsste. Michael Littig bleibt in seinem Amt und ist nicht auf Wunsch eines fremden, potenziellen Kreditgebers zurückgetreten. Die Lizenz scheint gesichert und der FCK erhält sogar weiteres Eigenkapital. Es ist eine konstruktive Alternative, die damit vor allem die übertriebene Zuspitzung der vergangenen Tage - "Becca-Deal oder keine Lizenz" - erfolgreich ausgehebelt hat.

Es ist ein Befreiungsschlag, der natürlich die langfristigen Probleme des FCK nicht lösen wird. Doch er kann ein Anfang sein, endlich gemeinsam und konstruktiv an der Zukunft zu arbeiten - ohne dass der FCK seine Integrität aufgeben muss. Es mag nach den vergangenen Wochen ein frommer Wunsch sein, doch angesichts dieser großen Herausforderungen bleibt zu hoffen, dass die öffentlich ausgetragenen Streitigkeiten ein Ende haben werden. Es gibt auch eine friedliche Lösung, Fans sammeln für ihren Klub über drei Millionen Euro, Sponsoren und Geldgeber halten ihrem Verein trotz jahrelanger Misere die Treue - zu was wäre dieser Klub wohl imstande, wenn seine Verantwortlichen nicht ständig in Streit und Missgunst gegeneinander arbeiten würden?

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 07.05.2019:

"Keine Namen": Jetzt spricht FCK-Beirat Littig

Michael Littig hat am Montagabend für eine spektakuläre Wende im Machtkampf beim 1. FC Kaiserslautern gesorgt, indem er quasi aus dem Nichts neue Investoren präsentierte. SWR-Sportreporter Stefan Keber hat ihn befragt.

SWR Sport: Nicht zurückzutreten bedeutet gleichzeitig: Aus Luxemburg gibt es kein Geld. Aber Sie haben drei Millionen Euro mitgebracht. Woher stammt das Geld?

Michael Littig: Der Rücktritt hat ja erstmal impliziert, dass aus Luxemburg kein Geld kommt. Das ist die eine Entscheidung. Die andere Entscheidung, war ein Signal, das aus der Region gekommen ist. Ich habe Montag nach 16:00 Uhr einen Anruf bekommen, dass regionale Investoren bereit sind, ein Angebot zu machen. Mir wurde das dann auch so grob mitgeteilt und kurz vor 18:00 Uhr auch schriftlich zur Verfügung gestellt. Ich habe dann nicht mehr und nicht weniger getan, als dieses Angebot auf der Geschäftsstelle abgegeben.

SWR Sport: Kann man sagen, wer dahintersteht?

Littig: Wie das Papier sagt: regionale Investoren.

» Video: Das komplette SWR-Interview mit FCK-Beirat Michael Littig

(...)

SWR Sport: Es kann aber nur stabil weitergegangen werden, wenn sich die Leute in den Gremien auch wieder grün sind. Und es gab da, mit Verlaub, doch einiges an Ärger und Zerwürfnis in den Entscheidungsgremien. Wie wollen Sie da jetzt wieder Ruhe einkehren lassen?

Littig: Wir haben hart miteinander um anstrengende Fragen gerungen. Das ist keine Frage. Aber meine Hoffnung und mein Wunsch ist, dass wir einmal mehr eine gemeinsame Basis finden und uns auch alle zusammenreißen und gemeinsam anpacken.

» Video: SWR-Reporter Jürgen Schmidt zum Angebot der Investoren

(...)

Quelle und kompletter Text: SWR


Ergänzung, 07.05.2019:

OB Weichel: Außendarstellung des FCK chaotisch

Der Investoren-Streit beim 1. FC Kaiserslautern scheint seit Montagabend geschlichtet. Aufatmen bei Fans und Verantwortlichen. Doch die Stadt Kaiserslautern kritisiert die Außendarstellung des FCK.

(...)

Denn auch Stadt und die Stadiongesellschaft reagierten besorgt auf die jüngsten Entwicklungen beim FCK. Beide waren vom teilweise öffentlich ausgetragenen Streit beim Traditionsklub nicht gerade erfreut. Laut Oberbürgermeister Klaus Weichel sei die Außendarstellung des Vereins chaotisch. Er könne nur an die Verantwortlichen appellieren, ihre persönlichen Interessen zurückzustellen und sich ernsthaft um die Lizenzerteilung für die nächste Spielzeit zu bemühen. Ihr Auftrag sei, den 1. FC Kaiserslautern in eine wirtschaftlich und sportlich erfolgreiche Zukunft zu führen. (…)

Quelle und kompletter Text: SWR


Ergänzung, 07.05.2019:

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Keßler: "Vier-Säulen-Modell doch noch möglich"

Der Ex-FCK-Vorstandsvorsitzende Rainer Keßler, der nach Differenzen bei der Investorensuche mit 3:2-Mehrheit abberufen wurde, hat sich zum Einstieg der ersten Eigenkapital-Geber geäußert. Dabei denkt der 56-jährige das Vier-Säulen-Modell eine Stufe weiter.

Gestern hat eine pfälzische Investorengruppe 3 Millionen Euro (für 10% der Aktienanteile) an neuem Eigenkapital in Aussicht gestellt, bereits zuvor hatte eine andere pfälzisch-saarländische Gruppe rund 700.000 Euro (umgerechnet 2,3% der Aktienanteile) beigesteuert. Laut Keßler soll der Vertrag der zweitgenannten Gruppe um den Ex-Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Buchholz eine Klausel enthalten, der eine entsprechende Anpassung des Aktienkurses an eine neue Unternehmensbewertung vorsieht, wodurch die neue Summe von 2,3% der Anteile zustande komme.

"... dann entwickelt sich das Vier-Säulen-Modell in die gewünschte Richtung"

Rainer Keßler plädiert nun für weitere Investitionen und schlägt dabei eine breite Brücke vom Luxemburger Flavio Becca bis zu den Fans des 1. FC Kaiserslautern: "Der FCK sollte zu diesem Aktienkurs maximal 30% verkaufen. 2,3% wurden bereits an regionale Investoren (Herr Buchholz usw.) verkauft. 10% an die neue regionale Investorengruppe. Weitere 10% könnten Herrn Becca angeboten werden. Die restlichen 7,7% sollten für Mitglieder und Fans reserviert werden. Die Geschäftsführung sollte kurzfristig den breiten Einstieg ermöglichen. Dann ist ein Dominoeffekt zu erwarten und das Vier-Säulen-Modell entwickelt sich in die gewünschte Richtung und wir hätten genug Eigenkapital, um einen Aufstieg realistisch anzupeilen."

» Das komplette Statement von Rainer Keßler: "Vier-Säulen-Modell doch noch möglich"

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 07.05.2019:

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FCK-Vereinsvorstand Andreas Buck; Foto: imago

Bucks Wunsch: "Zum Wohle des Vereins anpacken"

FCK-Vorstandsmitglied Andreas Buck hat sich gegenüber der "Rheinpfalz" zur am Montag gefundenen Investoren-Lösung geäußert. Einen gemeinsamen Einstieg mit den neuen pfälzischen Geldgebern habe der Luxemburger Flavio Becca abgelehnt.

Der von Michael Littig eingefädelte Deal mit einer pfälzischen Investorengruppe rief bei Skeptikern vor allem einen Kritikpunkt hervor: Durch noch zu bewerkstelligende Satzungsänderungen sollen die regionalen Unternehmer für das 3 Millionen Euro hohe eingebrachte Eigenkapital 10 Prozent an der ausgegliederten Gesellschaft erhalten. Dadurch sei die Bewertung der Kapitalgesellschaft willkürlich von 120 auf 30 Millionen Euro herabgesetzt worden, kritisiert unter anderem der Beiratsvorsitzende Patrick Banf. "Um ein Unternehmen zu bewerten, gibt es verschiedene Methoden. Jede Firma sucht sich die aus, die für sie am besten ist. Bei unserem Modell mit den Regionalen sind die 10 Prozent nur der Einstieg mit entsprechender möglicher Nachbewertung bei weiteren Investitionen", hält Andreas Buck, Vorstandsvorsitzender des FCK e.V., diesen Befürchtungen entgegen.

Becca und die Regionalen? "Das war für Flavio Becca keine Option"

Buck betonte außerdem, dass Vereinsrat, Ehrenrat und Vorstand die Forderung Flavio Beccas nach einem Rücktritt von Littig einstimmig abgelehnt hätten. "Wir hätten bei jedem anderen Aufsichtsrat oder Beirat genauso entschieden", sagt der Ex-Profi. Er ziehe zudem grundsätzliche regionale Investoren gegenüber externen vor, wenn er die entsprechende Auswahl habe, "da sie auch die Menschen in der Region kennen. Uns wäre am liebsten gewesen, dass wir beide bekommen - Becca und die Regionalen. Dies war aber für Flavio Becca keine Option."

Die Namen der neuen Investoren sind offiziell weiterhin nicht bekannt. Das Angebot ist nach "Rheinpfalz"-Informationen allerdings von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beglaubigt vorgelegt worden und somit seriös. Inoffiziell seien Littig die Namen natürlich bekannt. Nun müssen die formalen Rahmenbedingungen geschaffen werden, so dass die Gruppe rechtzeitig einsteigen kann. "Ich wünsche mir, dass wir alle zum Wohle des Vereins anpacken, die Lizenz sichern, die neue Saison vorbereiten und in die nächste Saison gehen", sagt Buck. Auch Sport-Geschäftsführer Martin Bader zählt der 51-jährige hier explizit mit dazu.

Der komplette Artikel "FCK: Ein Schnäppchen für die großen Unbekannten" ist in der Online-Ausgabe der "Rheinpfalz" (kostenpflichtig oder mit Abonnenten-Login) verfügbar.

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz


Ergänzung, 08.05.2019:

Darum bleiben die FCK-Investoren vorerst inkognito

In Kaiserslautern, ja vielleicht sogar der ganzen Pfalz, stellt sich momentan nur eine Frage: wer sind die "regionalen Investoren", die den 1. FC Kaiserslautern retten wollen?

(...) Nach SWR-Informationen handelt es sich überwiegend um Kaiserslauterer Unternehmer, die schon viel länger einen Plan haben, wie sie beim FCK investieren können. Und es könnte sein, dass die Drei-Millionen-Euro-Spritze, um die Lizenz zu sichern und die Insolvenz abzuwenden, auch erst der Anfang eines viel größeren Investments ist.

(...)

Aber es gibt noch einen weiteren und möglicherweise entscheidenden Grund, warum sich die Pfälzer Investorengruppe noch zurückhält: Es ist die vergiftete Situation beim 1. FC Kaiserslautern. Bei der Gruppe geht offenbar die Angst um, dass ihre Namen und damit auch ihre Unternehmen sofort gezielt durch Indiskretionen beschädigt werden, wenn sie mit dem 1. FC Kaiserslautern in Verbindung gebracht werden.

Quelle und kompletter Text: SWR


Ergänzung, 08.05.2019:

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Investoren: Sester beruhigt - Ehrmann verärgert

Dr. Martin Sester - Rechtsanwalt, früherer Aufsichtsrat und Mitglied im Arbeitskreis Ausgliederung - hat in der "Rheinpfalz" die Wertberechnung der FCK-Anteile erklärt. Währenddessen ist Torwarttrainer Gerry Ehrmann sauer über die ständigen Querelen im Verein und droht mit Rückzug.

Der bevorstehende Verkauf von zehn Prozent der FCK-Anteile an eine regionale Investorengruppe sorgt weiter für Diskussionen. Die ausgegliederte Lizenzspielerabteilung wird demnach nur mit 30 Millionen Euro bewertet und nicht wie zunächst angekündigt mit 120 bzw. 108 Millionen Euro. Der Rechtsanwalt und ehemalige FCK-Aufsichtsrat Sester sieht in diesem Schritt jedoch nichts völlig ungewöhnliches, weil die üblichen Wertmessverfahren im Fall der Roten Teufel nur schwer anwendbar seien. "Wir wissen ja nicht, wo der FCK in zwei oder drei Jahren spielt, und davon hängen ja die Erträge maßgeblich ab. Bayern München kann man danach bewerten, weil eine Champions-League-Teilnahme angesichts der Historie plausibel ist", sagte Sester zur "Rheinpfalz".

Der im Rahmen der Ausgliederung von den FCK-Verantwortlichen verkündete Wert von 120 Millionen Euro sei daher "willkürlich und unrealistisch" festgelegt worden. "Am Ende ist der FCK so viel wert, wie jemand zu zahlen bereit ist", betont Sester, der angesichts des nun geplanten Anteilsverkaufs, für den die formalen Bedingungen geschaffen werden müssen, festhält: "Der FCK wird nicht verscherbelt. Der e.V. als Mutter behält 100 Prozent der Anteile an der Management-GmbH. Und dort werden die Entscheidungen getroffen. Die Aktionäre, egal, mit wie viel sie einsteigen, erhalten neu zu bildende Anteile an der KGaA."

Ehrmann wegen Beccas Rückzug verärgert: "Überlege aufzuhören"

Derweil ließ Gerry Ehrmann aufgrund des geplatzten Deals mit Flavio Becca seinem Frust freien Lauf. "Das wäre der Befreiungsschlag für den Verein gewesen - ein Ankerinvestor, der uns auf Jahre Planungssicherheit gegeben hätte", sagte der Torwarttrainer. Ungeachtet Beccas Forderungen für die Gewährung eines 2,6-Millionen-Euro-Darlehens stellte Ehrmann fest: "Hier wurde ein seriöser Geschäftsmann, der der ganzen Stadt gut getan hätte, verprellt. Ich überlege ernsthaft, ganz aufzuhören, frage mich, ob das dann noch Sinn macht." Becca war laut Vereinsvorstand Andreas Buck auch ein paralleler Einstieg gemeinsam mit der regionalen Investorengruppe angeboten worden, dies habe der Luxemburger jedoch abgelehnt.

Der komplette Artikel "FCK: Ehrmann denkt an Abschied" ist in der Online-Ausgabe der "Rheinpfalz" (kostenpflichtig oder mit Abonnenten-Login) verfügbar.

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz


Ergänzung, 09.05.2019:

FCK-Legende Ehrmann dementiert Betze-Abschied

Der langjährige Torwart-Trainer des 1. FC Kaiserslautern Gerry Ehrmann hat einen vorzeitigen Abschied vom Betzenberg bei SPORT1 energisch dementiert.

Die Fans des 1. FC Kaiserslautern können aufatmen. Die Vereinslegende Gerald "Gerry" Ehrmann bleibt den Roten Teufeln erhalten. Wie der langjährige Torwart-Trainer des FCK bei SPORT1 richtigstellt, sei von einem Abschied aus Kaiserslautern nicht die Rede gewesen. "Das ist falsch rüber gekommen, dass ich darüber nachdenken würde den Klub zu verlassen", erklärt Ehrmann. (…)

Quelle und kompletter Text: Sport1


Ergänzung, 10.05.2019:

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"Bild" veröffentlicht spekulative Investoren-Liste

Die Fangemeinde des 1. FC Kaiserslautern spricht über fünf Namen, nachdem die "Bild" heute morgen eine Liste der vermeintlichen FCK-Investoren veröffentlicht hat. Der Betze brennt ist der Sache nachgegangen und gibt eine Einschätzung dazu ab.

"Alles Spekulation", heißt es aus Vereinskreisen ebenso wie von FCK-Insidern zu der Liste. Offiziell und namentlich möchte sich niemand dazu äußern - schließlich geht es um den ersten Millionenbetrag an Eigenkapital, der nächste Woche auf das Konto der Roten Teufel überwiesen werden soll, und damit verbunden um das endgültige Eintüten der Drittliga-Lizenz. Auch die "Bild" selbst kennzeichnet ihre Auflistung als Spekulation, dafür muss man aber genau hinschauen: "'Bild' sagt, wer hinter der ominösen Investorengruppe stecken soll", heißt es in dem Artikel. Es folgen weitere Sätze mit "angeblich", "offenbar" und so weiter.

Nach Recherchen von Der Betze brennt - wohlgemerkt: auch uns liegt die Investoren-Liste nicht vor - ist beispielsweise ein Einstieg des genannten Dr. Jan-Christopher Kling höchst unwahrscheinlich. Der Kaiserslauterer Wirtschaftsprüfer hat dem FCK das Investoren-Angebot selbst treuhänderisch unterbreitet und ist der Ansprechpartner für Geschäftsführer Michael Klatt. Ein Interessenkonflikt soll hier ausgeschlossen werden.

Es ist denkbar, dass die Namen teilweise richtig und teilweise falsch sind

Auch FCK-Hauptsponsor Harald Layenberger wird von der "Bild" genannt. Ein zusätzlicher Einstieg als Großinvestor würde die finanziellen Möglichkeiten des Rodenbachers jedoch übersteigen. Und dass ausgerechnet Layenberger, der für seine Facebook-Kommentare und seine hohe Kommunikation bekannt und berüchtigt ist, sich nicht namentlich zur Unterstützung des FCK bekennen würde - ebenfalls höchst unwahrscheinlich.

Die weiteren drei genannten Namen sind ebenso naheliegend wie spekulativ zugleich: Genauso wie der bereits erwähnte Wirtschaftsprüfer Dr. JC Kling gehören auch Unternehmer Hans Sachs (Hotel SAKS, früher PRE-Park u.a.), die Dienes Packaging GmbH und die Immobilien Damm GmbH (China-Center KL u.a.) zur Sponsorengruppe "Lautrer 11", die vor einem Jahr vom heutigen FCK-Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Littig initiiert wurde. Auch Littigs eigene Firma, die teckpro AG, gehört hier zu den Sponsoren. Außerdem einige Tochterfirmen von Stadt und Universität, die naturgemäß als FCK-Investoren nicht in Frage kommen. Die Auflistung der "Bild"-Zeitung entspricht also ziemlich genau den Namen, die bei jedem FCK-Heimspiel auf der großen Werbebande vor der Südtribüne zu sehen sind, zuzüglich Hauptsponsor Layenberger. Siehe auch: www.Lautrer-11.de.

Fazit der Spekulationen: Es ist durchaus denkbar, dass die veröffentlichten Namen teilweise richtig und teilweise falsch sind. Die finanziellen Möglichkeiten, um in großem Umfang beim FCK einzusteigen, hätten einige der Genannten jedenfalls.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 10.05.2019:

Welchen Finanzwert hat der 1. FC Kaiserslautern?

Der Verein selbst beziffert seinen Wert auf 120 Millionen Euro. Die immer noch unbekannte regionale Investorengruppe, die mit drei Millionen Euro beim FCK einsteigen will, rechnet nur mit einem Wert von 30 Millionen Euro.

Der Streit wird, wie immer beim 1. FC Kaiserslautern, in der Öffentlichkeit ausgetragen. Was ist der FCK wert? "Man muss sich von der Vorstellung verabschieden, dass es einen objektiven Wert gibt", sagt Martin Sester. Der Mann ist Anwalt, Finanzfachmann, hatte eine maßgebliche Rolle im Ausgliederungsausschuss des 1. FC Kaiserslautern, war in der "Stefan Kuntz-Ära" (Vorstandsvorsitzender des 1.FC Kaiserslautern von 2008-2016) sogar Aufsichtsrat und am wichtigsten: Er ist FCK-Fan mit Leib und Seele, steht also nicht im Verdacht "seinen" Verein klein zu rechnen.

» Video: Sester: "Rahmenbedingungen fundamental geändert"

Martin Sester hat sich Mühe gemacht, die veröffentlichten Zahlen des FCK aus den beiden letzten Zweitliga-Jahren genommen und mal gerechnet. Nach einem Mulitplikatorverfahren, wie er sagt, mit dem nach seinen Informationen auch FCK-Finanzchef Klatt gerechnet hat. Es gäbe auch andere, zukunftsgerichtete Rechenverfahren, aber damit können allenfalls Bayern München seinen Vereinswert errechnen. Weil dort zumindest einigermaßen absehbar ist, was in diesem Zeitraum der nächsten fünf Jahre sportlich passiert. (…)

Quelle und kompletter Text: SWR


Ergänzung, 10.05.2019:

FCK: Der Machtkampf geht weiter

Neue Investoren beim 1. FC Kaiserslautern, wird nun alles gut? Anscheinend erst mal nicht. Die handelnden Personen beim FCK spielen erneut mit dem Feuer und pflegen den zweifelhaften Ruf eines Chaosvereins. Inzwischen läuft jedoch die Zeit hinsichtlich der Lizenzerteilung davon. Nach kicker-Informationen steht am Montag ein richtungsweisendes Treffen an. Die aktuell wichtigsten Fragen und Antworten.

"Ich hoffe sehr, dass alle nun zusammenhalten", hatte Finanz-Geschäftsführer Michael Klatt dem kicker am Mittwoch erklärt. Doch die Hoffnung ist ins Leere gelaufen. Es gibt weiterhin genug Baustellen. Aber der Reihe nach.

Zunächst ist entscheidend, ob der Fritz-Walter-Klub weiter auf die Unterstützung des Finanzpartners Quattrex bauen kann. Dies ist auch nach einem Treffen an diesem Freitag zwischen dem Stuttgarter Unternehmen und Vertretern des FCK nicht geklärt. Quattrex fordert für weitere Hilfe einen langfristigen Plan, der über die Sicherung der Lizenz in diesem Sommer hinausgeht. Und dabei geht es ausschließlich um die Zukunft des Vereins, nicht um die Weiterbeschäftigung von einzelnen handelnden Personen, wie etwa Sport-Geschäftsführer Martin Bader. Beide Parteien scheinen jedoch auf einem Weg der Einigung. (…)

Quelle und kompletter Text: Kicker


Ergänzung, 12.05.2019:

Zukunft weiter unklar: Krisentreffen am Montag

Der sportliche Abwärtstrend ist beim finanziell angeschlagenen 1. FC Kaiserslautern nur noch Nebensache. Gehemmt von den Sorgen um die Zukunft und abgelenkt vom nicht enden wollenden Machtkampf in der Führungsriege kassierten die Pfälzer mit dem 0:2(0:1) bei den Würzburger Kickers am Samstag die vierte Niederlage in den vergangenen sechs Partien. Die Frage, ob der Traditionsverein die fehlenden finanziellen Mittel für die Lizenz in der kommenden Drittliga-Saison auftreiben kann, ist weiter ungeklärt.

Am Dienstagabend läuft eine Frist des Kreditgebers Quattrex ab, die für den FCK entscheidende Bedeutung hat. Am Montag soll es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zu einem Treffen aller Beteiligten kommen. Finanz-Geschäftsführer Michael Klatt, der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Littig, die noch nicht bekannten regionalen Investoren und Vertreter von Quattrex werden dann über die Zukunft des viermaligen deutschen Meisters verhandeln. (…)

Quelle und kompletter Text: dpa


Ergänzung, 12.05.2019:

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TV-Tipp: FCK-Journalisten heute bei "Flutlicht"

Wie geht es beim 1. FC Kaiserslautern weiter? Darüber wird heute Abend ab 21:45 Uhr in der SWR-Sendung "Flutlicht" diskutiert, unter anderem mit DBB-Autor Frederik Paulus.

Ursprünglich war für FCK-Trainer Sascha Hildmann als Studiogast beim "SWR" angekündigt, dessen Auftritt wurde jedoch vor einigen Tagen abgesagt. Stattdessen sprechen nun drei andere Gäste mit Moderatorin Valeska Homburg über die sportliche Situation bei den Roten Teufeln, vor allem aber über das Chaos in den letzten Tagen und Wochen innerhalb der Führungsetage: Jürgen Schmidt (SWR), Carsten Schröter-Lorenz (Kicker) sowie Frederik Paulus (Der Betze brennt), der diese Saison regelmäßig das FCK-Geschehen bei "Flutlicht" kommentiert, geben ihre Einschätzung zur aktuellen Lage ab. Einige Fragen der Sendung sind laut Vorankündigung: "Wie kann es nach diesen turbulenten Tagen weitergehen am Betzenberg? Zerbricht der FCK am Machtkampf? Was ist der 1. FC Kaiserslautern wert?"

» Weil die "Sportschau" entfällt, beginnt "Flutlicht" heute schon um 21:45 Uhr

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 12.05.2019:

Regionale FCK-Investoren outen sich am Montag

Die regionalen Investoren unterbreiten dem 1. FC Kaiserslautern am Montag ihr Angebot. Sie bieten an, Eigenkapital von drei Millionen Euro in den 1. FCK zu investieren. Sie fordern als Gegenleistung einen zehnprozentigen Aktienanteil und einen Sitz in der Kapitalgesellschaft, in die der Profifußball ausgegliedert wurde. RHEINPFALZ-Informationen nach handelt es sich bei den regionalen Investoren um zwei Kaiserslauterer Unternehmer. Zum einen um den Hotelier und Projektentwickler Hans Sachs und zum anderen um den Produzenten von Kanistern und Kunststoffverpackungen, Klaus Dienes. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz


Ergänzung, 13.05.2019:

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Littig reicht weiter die Hand zur Zusammenarbeit

Aufsichtsrats- und Beiratsmitglied Michael Littig hat noch einmal unterstrichen, dass neben der pfälzischen Investorengruppe auch weitere Geldgeber den 1. FC Kaiserslautern unterstützen können und sollen - auch für Flavio Becca stehe die Tür weiter offen. Er reicht auch seinen Amtskollegen weiter die Hand zur kooperativen Zusammenarbeit.

In einem ausführlichen Interview mit der "Rheinpfalz" erklärte Littig erneut, offen für die Zusammenarbeit mit weiteren Geldgebern neben den Kaiserslauterer Investoren zu sein, die in einem ersten Schritt drei Millionen Euro Eigenkapital in den FCK stecken möchte. Damit sei "ein mögliches Fundament auch zum Engagement vieler weiterer" gelegt worden. Auch eine Zusammenarbeit mit Flavio Becca schloss Littig explizit nicht aus. Bislang sei allerdings leider noch kein direkter Kontakt zwischen ihm und dem Luxemburger zustande gekommen, der als Gegenforderung für sein Geld unter anderem den Rücktritt Littigs verlangt hatte. Nachdem die FCK-Gremien dies einstimmig ablehnten, hatte Becca sein Angebot sofort zurückgezogen.

"Unter Druck entstehen bekanntlich Diamanten!"

Das Angebot der regionalen Investoren sei seriös, so Littig weiter. "Ich hätte nie Briefträger für das Angebot gespielt, wenn ich unsicher gewesen wäre, dass der Absender sein gemachtes Angebot nicht halten kann. Im Gegenteil", sagte er. Am heutigen Montag müsse sich jedoch ein Sprecher der Gruppe öffentlich äußern. Auch zur Kritik an der bisherigen Vorgehensweise äußerte sich der Aufsichtsratsvorsitzende: "Das Ganze ist für alle sehr spontan und wirft natürlich viele Fragen auf. Sowohl technische als auch strategische Fragen. Die Annahme dieses Angebotes hängt sicher auch von den Alternativen ab. Sicher wären alle Beteiligten froh, Investoren und FCK, wenn man mehr Zeit hätte. Aber unter Druck entstehen bekanntlich Diamanten!"

Littig rechnet bis spätestens Donnerstag mit Klarheit

Die bereits Anfang April für rund 700.000 Euro verkauften Anteile an andere regionale Investoren werden, wie vertraglich vereinbart, ebenfalls an die aktuelle Bewertung der ausgegliederten Lizenzspielerabteilung angepasst. "Das sollte auch so sein: Diese Personen haben als erste ein bedingungsloses Bekenntnis zur Unterstützung des FCK eingebracht. Dafür muss auf Ewigkeiten gedankt werden", so Littig, der davon ausgeht, dass bis zur offiziellen Beiratssitzung am Donnerstag Klarheit über den Weg zur Lizenzsicherung besteht, "ganz gleich, welche Lösung und die Umsetzung durchgezogen wird".

Der komplette Artikel "Michael Littig geht im RHEINPFALZ-Interview auf Flavio Becca zu" ist in der Online-Ausgabe der "Rheinpfalz" (kostenpflichtig oder mit Abonnenten-Login) verfügbar.

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz


Ergänzung, 13.05.2019:

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"Sehr gute Gespräche": FCK trifft Investoren

Bei der mit Spannung erwarteten Sitzung im Fritz-Walter-Stadion haben sich die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern heute mit den neuen Investoren Hans Sachs und Klaus Dienes getroffen. Endgültige Ergebnisse - sprich: Unterschriften und Banküberweisungen - gab es zwar erwartungsgemäß noch nicht, aber die Beteiligten sehen sich auf dem Weg zu einer guten Lösung, wie unter anderem Beiratsvorsitzender Patrick Banf bekanntgab.

Nach aktuellen Informationen des "SWR" haben die beiden Kaiserslauterer Unternehmer Hans Sachs (Hotel SAKS, früher PRE-Park u.a.) und Klaus Dienes, Produzent von Kunststoffverpackungen, auf der FCK-Geschäftsstelle ihr Angebot vorgestellt. Als FCK-Vertreter waren die Beiräte Michael Littig, Patrick Banf und Paul Wüst sowie die Geschäftsführer Martin Bader und Michael Klatt anwesend. Dabei sei es nicht nur um das noch für diese Woche erwartete Eigenkapital von drei Millionen Euro gegangen, das die potenziellen Geldgeber einbringen wollen, sondern auch um weitere, größere Investitionen in Zukunft.

Banf sprach nach dem Termin von sehr guten Gesprächen. Weitere Auskünfte wird es vom Verein vorerst nicht geben. Laut "SWR" folgen nun weitere Gespräche, auch mit anderen Geldgebern wie der Kreditfirma Quattrex. Wie der Sender weiter berichtet, seien die Beteiligten aber sehr optimistisch, was den Erhalt der Lizenz angeht. Dafür muss der FCK entsprechende wirtschaftliche Nachweise erbringen, über die der DFB dann bis zum Stichtag am 28. Mai 2019 entscheiden wird.

Quelle: Der Betze brennt / SWR


Ergänzung, 14.05.2019:

Wirtschaftskrimi um den Betzenberg

Die Entscheidung naht, sie fällt vielleicht schon heute. Bekommt der FCK das Geld zusammen und damit seine Lizenz für die kommende Saison? Oder ist der Traditionsverein in ein paar Wochen am Ende und insolvent? Die Entscheidung darüber hat der FCK nicht mehr alleine in der Hand.

Der Verein hängt längst am Tropf von Bau- und Finanzspekulanten. Er ist zum Spielball der Politik geworden.

Die Fakten: An diesem Dienstag findet ein Gespräch zwischen dem FCK-Kreditgeber Quattrex und den regionalen Investoren, Hans Sachs und Klaus Dienes, statt. Es steckt mal wieder in diesen chaotischen Tagen beim FCK ein Ultimatum dahinter. Bis zum Dienstagabend will Quattrex ein Konzept haben, wie der 1. FC Kaiserslautern mittelfristig überleben will. Schaffen es die regionalen Investoren, die bisher drei Millionen Euro in den FCK investieren wollen, Quattrex zu überzeugen? Wenn nicht, will das Stuttgarter Unternehmen gemeinsam mit anderen Finanzpartnern kein weiteres Geld in den FCK mehr pumpen. Mit einem Schlag würden nach gemeinsamen Recherchen von Kicker und SWR Sport wieder drei bis vier Millionen Euro für die Lizenz fehlen.

Geht es nur noch um die Lizenz eines Drittligisten? Geht es noch um Fußball in der Heimatstadt der fünf Weltmeister von 1954 um Fritz Walter? Nein! Es geht um Grundstücke, es geht um Bauprojekte, es geht um dreistellige Millionen-Investitionen. (…)

Quelle und kompletter Text: SWR


Ergänzung, 14.05.2019:

1. FC Kaiserslautern: Investoren geben mehr Geld

Nach SWR-Informationen hat es in den Gesprächen zwischen dem Kreditgeber des 1. FC Kaiserslautern, der Stuttgarter Firma Quattrex, und einer regionalen Investorengruppe heute eine Einigung gegeben.

Demnach will die regionale Investorengruppe ihr Engagement erhöhen. Bisher hatte sie nur den Kauf von FCK-Aktien für drei Millionen Euro angekündigt. Mit der jetzt zugesagten Erhöhung des Investments dürfte die Lizenz des 1. FC Kaiserslautern für die kommende Drittligasaison gesichert sein. (…)

Quelle und kompletter Text: SWR


Ergänzung, 14.05.2019:

OB Weichel: "Benefit nur aus den Grundstücken"

Im Interview mit SWR Sport erklärt Oberbürgermeister Klaus Weichel den Stand der Dinge in Sachen FCK-Investorensuche aus Sicht der Stadt Kaiserslautern.

SWR Sport: Herr Weichel, Sie hatten Besuch von Flavio Becca, der wohl in der Stadt Gelände kaufen will. Können Sie uns dazu etwas sagen?

Klaus Weichel: Das ist in der Tat so, Herr Becca war hier. Es geht bei ihm um das Interesse, hier in der Stadt etwas zu investieren. Da redeten wir über Flächen innerhalb der Stadt, insbesondere das Pfaff-Gelände. Wir haben aber auch über das Stadionumfeld, über die Flächen der Stadiongesellschaft, die städtischen Flächen und das Stadion selbst gesprochen.

» Zum Video: Oberbürgermeister Klaus Weichel über die Lage beim FCK

SWR Sport: Es scheint festzustehen, dass das Gelände, das Stadion und der Verein in Verhandlungen nicht trennbar sind oder?

Weichel: Ich trenne da schon. Was Verhandlungen im Umfeld der Mannschaft und Investitionen in die Mannschaft angeht, da bin ich nicht involviert, das geht mich nichts an. Das ist Sache des FCK, da zu verhandeln. Bei mir geht es nur darum, die Stadiongesellschaft zu sichern. Das ist eine hundertprozentige städtische Tochter und das Schicksal der Stadiongesellschaft hängt ganz eng mit der Stadt zusammen. Insofern nehme ich mir das Recht heraus, da auch zu verhandeln. Aber das trenne ich ganz strikt von der Mannschaft. (…)

Quelle und kompletter Text: SWR


Ergänzung, 15.05.2019:

Quattrex lehnt Konzept der regionalen Investoren ab

Wichtige Vorentscheidung im Wirtschaftskrimi um den wirtschaftlich schwer angeschlagenen Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern: Der Finanzdienstleister Quattrex, Hauptkreditgeber des FCK, lehnt nach RHEINPFALZ-Informationen das ihm am Dienstag vorgestellte Konzept der potenziellen regionalen Investoren Hans Sachs und Klaus Dienes ab. Quattrex sieht seine Kredite bei einem Einsteigen des Luxemburger Milliardärs Flavio Becca demnach besser gesichert als mit dem Konzept der regionalen Investoren. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz


Ergänzung, 15.05.2019:

Ausstieg von Quattrex bringt Becca zurück ins Spiel

Der Wirtschaftskrimi rund um den 1. FC Kaiserslautern hält erneut eine überraschende Wende bereit. Nachdem Quattrex seine Zusage für weitere Kredite zurückgezogen hat, ist der potenzielle Geldgeber Flavio Becca wieder im Spiel. Sticht er die regionale Investorengruppe auf der Zielgeraden doch noch aus?

(...)

Durch die neue Ausgangssituation ergeben sich zwei Szenarien: Schaffen es die regionalen Investoren, die durch den Quattrex-Ausstieg entstandenen Lücke von drei bis vier Millionen Euro zu schließen, wäre die Lizenz trotz der jüngsten Turbulenzen gesichert. Nach kicker-Informationen wurde dieser Fall schon durchgeplant. Auch weitere Geldgeber wie Hauptsponsor Harald Layenberger haben ihre Unterstützung intern zugesagt. Gelingt es aber nicht, erscheint ein Deal mit Becca unausweichlich, um die Insolvenz abzuwenden. Die personellen Konsequenzen wären jedoch weitreichend. Dem zwingend erforderlichen Rücktritt Littigs würden wohl weitere Beiratsmitglieder folgen. Eine Entscheidung dürfte bereits in der Beiratssitzung an diesem Donnerstag fallen, denn den Pfälzern läuft die Zeit davon. (…)

Quelle und kompletter Text: Kicker


Ergänzung, 15.05.2019:

Pokerspiel um die Zukunft des 1. FC Kaiserslautern

Einen solchen Poker hat der 1. FC Kaiserslautern noch nicht erlebt. Nachdem die Stuttgarter Firma Quattrex dem FCK keine weiteren Kredite mehr geben will, ist die Lizenz des Vereines wieder in Gefahr. Und im Hintergrund tobt in diesem Wirtschaftskrimi das Duell zwischen einer regionalen Investorengruppe und dem Luxemburger Flavio Becca.

Quattrex hatte den 1.FC Kaiserslautern für weitere Kredite aufgefordert, ein nachhaltiges finanzielles Konzept vorzulegen. Am Dienstag hatte es dazu Gespräche mit der regionalen Investorengruppe gegeben. Diese soll neben den bereits zugesagten drei Millionen Euro weitere 25 Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre in Aussicht gestellt haben. Damit hätte die regionale Investorengruppe mit dem Angebot des Luxemburger Immobilienmoguls Flavio Becca gleichgezogen.

» Video: Fragen und Antworten zur Situation beim 1. FC Kaiserslautern

Aufgrund dieser Entwicklungen im Invetorenpoker um den FCK schien die Einigung mit Quattrex - Stand Dienstagabend - nur noch Formsache. Mittwochabend dann doch die überraschende Absage von Quattrex. (…)

Quelle und kompletter Text: SWR


Ergänzung, 16.05.2019:

Rheinpfalz-Infos: 3:2-Entscheidung für Becca

Beim 1. FC Kaiserslautern ist mit 3:2-Stimmen eine Entscheidung zugunsten des Einstiegs des Luxemburger Investors Flavio Becca gefallen sein. Das hat die RHEINPFALZ aus gut unterrichteten Kreisen erfahren. Eine offizielle Bestätigung für die Information gibt es derzeit noch nicht.

Quelle: Rheinpfalz


Ergänzung, 16.05.2019:

Der FCK informiert

Im Rahmen der Sitzung am Donnerstag, 16. Mai 2019, hat der Beirat der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH nach intensiver und tiefgehender Analyse entschieden, der Empfehlung der Geschäftsführung zu folgen und das vorliegende Angebot zur nachhaltigen und langfristigen Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Unternehmer Flavio Becca anzunehmen.

Michael Littig, Mitglied des Beirates und Vorsitzender des Aufsichtsrates des 1. FC Kaiserslautern e.V., ist von seinen Ämtern zurückgetreten. Er begründet diese Entscheidung damit, dass er Ruhe in die Gremien bringen und einen wichtigen Beitrag zur Befriedung innerhalb des 1. FC Kaiserslautern leisten möchte. Alle Mitglieder des Beirates zollten ihm für diesen Schritt Respekt und Anerkennung und bedanken sich für diese Entscheidung, mit der sich Michael Littig voll und ganz in den Dienst des Vereins stelle.

Quelle: Pressemeldung FCK
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Hatschongelb » 06.05.2019, 23:39


Zweistellig. Millionen. Sagenhaft! Kaum zu glauben.
Oder: Zu schön, um wahr zu sein?
Zuletzt geändert von Hatschongelb am 06.05.2019, 23:41, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Zeitgeist » 06.05.2019, 23:41


Eigenkapital mit Moral! Ich werde heute Abend gut schlafen können.
Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.



Beitragvon Nightcrawler » 06.05.2019, 23:41


Und damit kommen die jetzt erst um die Ecke. Dann kann man jetzt schön schlafen gehen.



Beitragvon Bétzèpówèr » 06.05.2019, 23:42


Analysiert und spekuliert wurde genug. Da sagt ich einfach nur noch danke Hr. Littig und natürlich danke an die die das Geld zur Verfügung stellen.

Das ist nicht nur ne Nachricht mit der man sich zufrieden geben kann, diese Nachricht finde ich sensationell.
Was steht an jeder Ecke....



Beitragvon Chrisss » 06.05.2019, 23:43


Realsatire. Wo waren die pfälzer Unternehmen und Investoren die ganze Zeit?



Beitragvon ivo22 » 06.05.2019, 23:43


Beste Nachricht der letzten Monate!

Nun noch endlich jemand holen, der einen Kader zusammenstellen kann und unser Häuptlinge B&B bei Flávio parken.

Wenn dies die Arbeit von Littig war, dann Hut ab!



Beitragvon Stimpy001 » 06.05.2019, 23:44


Bin gespannt was genau raus gekommen ist.
Aber es klingt nach einer guten Lösung!
Auch wenn ich Hesse bin, so weiß ich wo guter Fussball gespielt und gelebt wird.



Beitragvon Betze8.1west » 06.05.2019, 23:44


Na dann lassen wir uns mal Überraschen was passiert.

Der Anfang hört sich zumindest gut an.
! Einmal FCK - immer FCK !



Beitragvon Malvoy » 06.05.2019, 23:45


Wichtig ist: Eigenkapital, kein Kredit.
Sehr gut, d.h. Littig bleibt wohl und wir müssen uns nicht einem Diktator Banf unterwerfen.



Beitragvon Luki » 06.05.2019, 23:45


Tolle Nachricht. Das sollte es dann hoffentlich für Bader gewesen sein! In der Hoffnung dass jemand kommt, der es endlich schafft eine schlagkräftige Truppe zusammen zu stellen!
Mein Leben hab ich dir vermacht! Forza FCK



Beitragvon SEAN » 06.05.2019, 23:46


Chrisss hat geschrieben:Realsatire. Wo waren die pfälzer Unternehmen und Investoren die ganze Zeit?

Wer sagt den, das sie nicht da waren? Littig hat, wenn ich mich recht erinnere, schon damals auf der Diskussion von Investoren gesprochen. Wenn dem so ist, erscheint die versuchte Ablösung von Banf auch in einem anderen Licht, oder?
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon LaOla43 » 06.05.2019, 23:47


Und schon wieder sind viele Skeptiker und Meckerer da
Obwohl noch gar keine genauen Einzelheiten bekannt sind --- aber ist ja typisch :(



Beitragvon zille » 06.05.2019, 23:47


Laut FCK-Ticker bis zu 190 000 000€ in der 2. Liga und bis zu 250 000 000 €in der 1. Liga FCK-Bewertung laut Angebot!!! Unfaßbare Zahlen.
Zuletzt geändert von zille am 07.05.2019, 02:38, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Atti1962 » 06.05.2019, 23:47


Schön, dass Ihr alle so begeistert seid. Aber skeptisch bin ich trotzdem. Warum alles auf den letzten Drücker? Wer sind die Geldgeber? Was passiert jetzt mit Bader? Fragen über Fragen. Dabei gehts nur und ausschließlich um unseren FCK.
Lautern ist der geilste Club der Welt! :teufel2:



Beitragvon daachdieb » 06.05.2019, 23:47


Hart und gut gepokert, Herr Littig. Hoffen wir, dass die scheuen Rehe auch auf unsere Lichtung finden.

Über die Konsequenzen werden wir wohl morgen unterrichtet. Jeder darf in seinem Blättchen seine Sicht verkünden.
Oderint, dum metuant



Beitragvon Malvoy » 06.05.2019, 23:48


Gibt es zu der Meldung eine Quelle? Nicht, dass es sich am Ende als Ente herausstellt.

Falls es stimmt, dann: Danke, Michael Littig! Tschüss, machs gut, Patrick Banf!



Beitragvon weißherbschtschorle » 06.05.2019, 23:49


olä rot weis,olä rot weis,olä rot weis olä. :teufel2: :teufel2: :teufel2:

DER FCK WIRD NIEMALS UNTERGEHEN. :teufel2:
Schorle,schon Goethe wußte warum:
Wasser allein macht stumm,das zeigen im Bach die Fische.
Wein allein macht dumm,siehe die Herren am Tische.
Da ich will keins von beiden sein,trink ich Wasser gemischt mit Wein. :teufel2:



Beitragvon Spiiwi » 06.05.2019, 23:49


:daumen: :daumen: :daumen: :daumen: :teufel2: :teufel2: :teufel2: Extrem geil!
FCK!!! :teufel2:



Beitragvon Jannemann » 06.05.2019, 23:50


zille hat geschrieben:Laut FCK Ticker bis zu 190 000 000 Millionen in der 2. Liga und bis zu 250 000 000 in der 1. Liga laut Angebot!!! Unfaßbare Zahlen


Das hast du falsch verstanden, damit ist die Bewertung des Vereins gemeint.



Beitragvon Kalköfler » 06.05.2019, 23:50


zille hat geschrieben:Laut FCK Ticker bis zu 190 000 000 Millionen in der 2. Liga und bis zu 250 000 000 in der 1. Liga laut Angebot!!! Unfaßbare Zahlen



Ist das dein Ernst, oder soll das Ironie sein? :?:
Südpälzer hat geschrieben:
Kalköfler hat geschrieben:Und jeder der jetzt muckt: Gehn mir net uff de Sack!

Passt ja zum Nickname :nachdenklich:



Beitragvon LDH » 06.05.2019, 23:50


Malvoy hat geschrieben:Gibt es zu der Meldung eine Quelle? Nicht, dass es sich am Ende als Ente herausstellt.

Falls es stimmt, dann: Danke, Michael Littig! Tschüss, machs gut, Patrick Banf!

FCK.de
»Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch schlimmer werden.« (Heribert Faßbender)



Beitragvon Flo211 » 06.05.2019, 23:51


zille hat geschrieben:Laut FCK Ticker bis zu 190 000 000 Millionen in der 2. Liga und bis zu 250 000 000 in der 1. Liga laut Angebot!!! Unfaßbare Zahlen


Dir ist bewusst, dass das die Bewertung des Vereins ist :lol:



Beitragvon Roter_Teufel » 06.05.2019, 23:51


Malvoy hat geschrieben:Gibt es zu der Meldung eine Quelle? Nicht, dass es sich am Ende als Ente herausstellt.

Falls es stimmt, dann: Danke, Michael Littig! Tschüss, machs gut, Patrick Banf!


https://fck.de/de/der-fck-informiert-2/
„Ein Verein sucht man sich nicht aus, man wird in ihn hinein Geboren!“



Beitragvon Daniel Bär » 06.05.2019, 23:51


Der 1. FC Kaiserslautern hat auf seiner Sitzung am 6. Mai 2019 über die Situation im Verein tiefgehend diskutiert.

Im Ergebnis hat Michael Littig seine Ämter nicht zur Verfügung gestellt.

Die Entscheidung basierte u.a. auf dem positiven Votum der heutigen Sitzung der Vereinsgremien Vereinsrat, Ehrenrat, Rechnungsprüfer und Vorstand.

Von der Mehrheit positiv begrüßt wurde das Angebot einer regionalen Investorengruppe, Eigenkapital in Höhe von Euro 3.000.000 einzubringen, auf der Basis eines zehnprozentigen Aktienanteils und einem Sitz im Beirat. Weitere Investitionen werden in Abhängigkeit eines Bewertungsverfahrens in Aussicht gestellt, das laut Angebot in der zweiten Liga von 130 Millionen bis 190 Millionen und in der ersten Liga bis 250 Millionen reichen kann.

Weitere Vertragsdetails werden in den nächsten Tagen geklärt. Damit ist das Angebot von Herrn Flavio Becca nicht mehr existent.

Quelle: https://fck.de/de/der-fck-informiert-2/




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