Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Pinolino » 07.05.2019, 10:53


Guten Morgen liebe Teufelsgemeinde :teufel2:

Vorschlag: wie wäre es denn, wenn man anstatt direkt wieder das Ergebnis zu kritisieren, einfach mal abwartet, bis die ganzen Details nachverhandelt und der Öffentlichkeit präsentiert worden sind ?
Sollte dann erkennbar sein, dass der Deal wirklich mies is, dann darf gern ein jeder ablassen was er will.
Aber bis dahin sollte man vielleicht mal , auch wenn es schwer fällt, versuchen positiv zu denken.

Hier ein Ansatz (frei erfunden, aber immerhin positiv gedacht).
Die UG gibt 3 Mille für 10% Plus einen sitz.
Klingt geschenkt, zugegeben.
Aber.
Zudem fließen weitere 25 EK.
Bei Aufstieg wird der Wert neu taxiert, die UG kauft erneut Anteile.
Weitere Investoren, die ja nun etwas mehr Sicherheit haben als zuvor, werden sicherlich auch in großen Beträgen in die Säulen investieren.
Nicht zu vergessen, die Fan-Säule, in die bald einbezahlt werden kann.
Und so weiter und so weiter.
Es KANN ein Selbstläufer werden... es KANN!!!

Ich kann einfach nicht verstehen, wieso man nun wieder direkt alles schlecht redet, obwohl die Nachricht im Kern erstmal nur bedeutet, dass es mit unserem geliebten FCK weitergehen kann.
Und ja ihr Lieben, es ist tatsächlich möglich (ich sage es ist möglich, nicht, dass es garantiert so kommt), dass unser Verein nun wieder bessere bis gute oder sehr gute Zeiten vor sich hat.
Bitte bitte bitte, versucht es positiv zu sehen, zumindest bis es wirklich SCHRIFTLICHEN Grund gibt, etwas schwarz zu malen.

Die letzten 3000x Beiträge haben unendlich nerven gekostet.
Sie haben mich und bestimmt viele andere auch daran gehindert, etwas dazu zu schreiben. Die Gefahr wäre einfach zu hoch gewesen, selbst Opfer dieser unsäglichen Anfeindungen zu werden, darauf hab ich Null Böcke ehrlich gesagt.

Nochmals, auch wenn ich mich wiederhole.
Solange bis die Details bekannt werden, lasst uns bitte gemeinschaftlich denken.
Lasst uns positiv an die neue Zeit rangehen und hoffen, dass wir tatsächlich nochmal besseres erleben als es die letzten 10 Jahre der Fall war.

Eine Sache noch zu den Umgangsformen der letzten Tage hier im Forum.
Wir alle erwarten von denen "da oben", dass sie fair miteinander umgehen.
Dass sie ehrlich sind, dass sie zusammenhalten und keine Grüppchen gebildet werden.
Und ein Großteil derer, die das von denen da oben erwarten, ist nicht in der Lage,selbige Leistubg zu erbringen.
Ganz im Gegenteil.

Schluss damit, auch WIR FANS müssen endlich wieder zusammen halten!!!

Einen angenehmen Tag wünscht der Pinolino



Beitragvon Rudelbildung » 07.05.2019, 10:54


Wir haben jetzt den Spatz in der Hand und einige weinen der Taube auf dem Dach nach.

Ich kann wie alle anderen über Littigs Investorengruppen nichts sagen. Ich weiß aber, dass Littig die Saar-Pfalz-Braves, eine auf seine Initiative erfolgte Ausgründung aus der FCK-Basketballabteilung von 2006 an nachhaltig gefördert hat (das Team hieß zwischenzeitlich teckpro-Braves), mehrfach in die Nähe eines Aufstiegs in die BBL (Basketball-Bundesliga) gebracht hat. 2012 stieg - leider, trotzdem verständlich - der größte der drei Sponsoren aus, er sah keine Möglichkeit, das Projekt jemals in die Rentabilität zu führen. Dies hatte die Abmeldung des Teams zur Folge. Will sagen: Ich zweifle nicht an der Ernsthaftigkeit und der Ausdauer bei dem Engagement von Herrn Littig!

Die Taube auf dem Dach gab sich wohl den Anschein, gut genährt zu sein. Inwieweit das stimmt, werden wir nie erfahren. Mir kam sie vor wie ein eigentlich völlig mittelloser Investor, der die Löcher nur noch stopft in dem er ein nächstgrößeres aufreißt und von den Banken nur noch getragen wird, weil er längst too big to fail geworden ist. Eigentlich ein perfect match für den überschuldeten FCK, nur leider eins, dass ihm nie und nimmer geholfen hätte. Auf eine gewisse Art und Weise schade, dass man dieses Szenario nun nie erleben wird, so werden ewig die bleiben, die dem Milliardär nachtrauern.

Für mich wird der 1. FC Kaiserslautern nun mit Littig, Buck, Hildmann, dazu potenziell auch Roos und Riedel wieder zu einer echten Herzensangelegenheit.
Rudelbildung ist auch eine Bildung.



Beitragvon daachdieb » 07.05.2019, 10:56


Außenstehender9 hat geschrieben:Ich finde 10 % für 3 Mio. (+ Sitz) und ggf. mehr doch auch sehr gering. Das wirkt für mich auch ein wenig wie auf einem Türkischen Basar.

Ich denke, mit dem Basar liegst du gar nicht weit daneben (wenn überhaupt).

Aber man muss bedenken, dass der FCK halt kein superfrisches Sorgenfrei-Paket war, sondern eher einer Kiste angegammelter Äpfel glich. Schwierigkeiten die Lizenz zu erhalten, miese Außendarstellung über Monate, knapp dem Abstiegskampf noch mal entrunnen und dazu hat das Banf-Lager uns alle Optionen genommen mit mehr als einem (Becca) zu verhandeln und so in einer besseren Position sein zu können.

Man kann den Preis auch als durchaus angemessen betrachten - und dafür muss man sich bei der GF und dem BRV bedanken.
Oderint, dum metuant



Beitragvon oleola » 07.05.2019, 10:57


BeppoHofeditz hat geschrieben:
neukölln teufel hat geschrieben:Man stelle sich vor die Personen des Aufsichtsrats hätten von Anfang an an einem Strang gezogen, ihre persönlichen Befindlichkeiten hintenangestellt.
Man stelle sich vor es hätte gar nicht auf diesen Showdown hinauslaufen müssen und wir stünden mit Becca und der regionalen Investorengruppe da, die unsere Position gegenüber Becca gestärkt hätte
DAS werfe ich den handelnden Personen vor. Dass es um Eitelkeiten ging. Meine ist besser als deins.. Anstatt, dass man ein ausgewogenes sowohl als auch organisiert hat. Und dass man bewusst eine Spaltung der Anhängerschaft in Kauf genommen hat. Ob Banf oder Littig. Eigentlich will ich von doch gar keinen mehr sehen.


Stimmt alles.
Leider haben wir offensichtlich keine besseren als die. Und zwischen selbigen gibt es auch noch deutliche Unterschiede. Im Klartext: Die Zeit von Banf und Bader ist abgelaufen, gut so!
Herzliche Grüße an die Spree.



Sehe ich absolut genauso. Jetzt sollte man die Arbeit aller Beteiligten auf den Prüfstand stellen und ggf. im Sinne des Vereins Entscheidungen treffen.
"Ich grüße meine Mutter, meinen Vater, und ganz besonders meine Eltern!"

(Mario Basler)



Beitragvon GerryTarzan1979 » 07.05.2019, 10:57


daachdieb hat geschrieben:
GerryTarzan1979 hat geschrieben:...

Weil du ihn im nick aber auch in der Signatur hast:
Gerry gehört heute auch zu den Verlierern. Muss man eindeutig so sagen. Hat sich (in meinen Augen völlig unnötig) vor den AR Wahlen auf die Buchholz Seite geschlagen und bis zuletzt für Becca plädiert.
Schade Tarzan.


Niemand ist unfehlbar... :wink:

Auch wenn jetzt ein scheinbar guter Deal zustande kommt und wir vom Flavio verschont bleiben, so sollten wir gerade jetzt nicht jeden Einzelnen in die Schublade Gewinner und Verlierer stecken.

Genauso sollte man die Pro-Becca Jungs nicht auf die Black-List setzen. Wir sind alle Fans von einem Verein. Jeder macht sich ein eigenes Bild, jeder hat seine eigene Meinung, und manche werden vor den Karren gespannt.

Ich denke, dass doch wirklich JEDER hier den Wunsch hat, dass der FCK aus dieser besch... Situation rauskommt. Man kann anderer Meinung sein, dennoch sind wir alle Fans vom gleichen Verein. Ich will jetzt nicht patriotisch diese "nur zusammen sind wir Lautern oder stark" Parole bedienen. Dennoch glaube ich, dass wir wirklich nur Zusammen da raus kommen und mal die persönlichen Eitelkeiten hintenanstellen sollten. Egal ob Fan, Mitarbeiter oder Verantwortungsträger.

War jemand pro Becca... so what, er ist jetzt kein schlechterer Fan als du oder ich, oder sonst wer.
Seh´ ich aus wie einer, der immer ´nen Plan hat?! Joker aus The Dark Knight



Beitragvon Alterwalter » 07.05.2019, 10:58


Ich bin bisher davon ausgegangen, dass man 20% der Aktien besitzen muss um einen Sitz im Beirat zu bekommen. Jetzt gibt es nach Zeitungsinformationen einen Sitz für 10%. Wer weiß ob diese Vorgehensweise Rechtens ist?



Beitragvon Wutti10 » 07.05.2019, 10:58


Nun ist es anscheinend Realität, dass ein Investor, der sich gerüchteweise schon seit Jahren um eine Investition bemüht, nun nach monatelanger intensiver Verhandlung auf sein Invest nur deshalb verzichtet, weil eine Person, welche der Investor wahrscheinlich im Leben noch nicht persönlich getroffen hat, nicht zurücktritt.

Das stinkt doch zum Himmel!

Seriöses Geschäftsgebaren ist anders, unterstreicht aber meine Meinung über die Fachkompetenz, die ich von den verantwortlichen Verhandlungsführern Banf, Klatt und Bader in den letzten Jahren gewonnen habe.

Wenn Becca nicht gewillt ist, sich ein ausgewogenes Bild über den Verein zu machen und auf machtgeile Luftpumpen hereinfällt, darf er gerne in Luxemburg bleiben. Wir sind ein stolzer Verein geblieben und haben nicht für ein Mini Darlehen unsere Grundsätze über den Haufen geworfen und die Beine breit gemacht.
.
Von einem erfolgreichen Geschäftsmann hätte ich mehr erwartet.



Beitragvon MatzeW » 07.05.2019, 10:58


Dann will auch ich noch meine Gedanken einbringen:

Ich kann beiden Varianten derzeit nichts abgewinnen, für mich bleibt weiterhin so oder so Ungewissheit über die Zukunft meines Vereins. Hab ein sehr mulmiges Gefühl bei dem Gedanken daran was in 1-2 Jahrens ist.

Fall 1 Becca:


> Milliardär ? Ist nirgendwo belegt das das stimmt, von daher würde ich das hier nicht immer als Tatsache hinstellen. Wie er mit Geld in Vereinen und diversen Rennteams umgeht konnte ja jeder hier recherchieren. Wie undurchsichtig sein ganzes Geschäftsfeld ist ebenfalls.

> Einen Kredit in Höhe von 2,5 Mio (Zinssatz?) wollte er geben, welcher später in Eigenkapital umgewandelt wird? SPEKULATION

> 25 Mio wollte er in den nächsten Jahren noch nachschieben - SPEKULATION

> Wollte das Stadion samt Umfeld kaufen - SPEKULATION

> Wollte nur ans Stadion um dieses abzureissen und Immobilien bauen - SPEKULATION

> Langer FCK-FAN - SPEKULATION



Fall 2 Lokale Investoren

> Wer sind diese, ist da ein "großer Fisch" dabei, Layenberger Buchholz, Littig selbst etc. ? - SPEKULATION

> Wollen in den nächsten Jahren ebenfalls in gleicher Höhe Geld wie Becca nachschiessen - SPEKULATION

> Stadionfrage ? Ebenfalls bis jetzt ungeklärt

> Beiratssitz mit 10% Anteil - Geht eigentlich nicht

> Bewertung der Vereins von 120Mio (für mich eh zu hoch angesetzt) auf 30 Mio (kann ich nicht beurteilen aber für mich näher dran als die 120 Mio) herabgesetzt

Fall Klatt

Für mich ein Buch mit sieben Siegeln, soviel Finanzierungsinstrumente und Szenearien und Wasserstandsmeldungen zur Lizenz wie er hier in den letzten Monaten rausgehauen hat, Wahnsinn.
Ober er weiterhin der Richtige für diesen Posten ist? Ich kann es nicht beurteilen

Fall Bader

Sportlich sämtliche Ziele verfehlt, für mich aber immer noch der einzigste Profi der da oben im Rahmen Fußball rumläuft. Die viel geforderte (auch von mir) Kontinuität wäre mit ihm gegeben. Ob es passt, ich kann es nicht beurteilen

Fall AR/BR

FÜr mich haben hier alle einfach menschlich KOLLEKTIV versagt. Köpfe fordere ich hier keine, wer solls machen, ich kann es nicht beurteilen.
Jedenfalls haben Sie für mich allesamt nicht im Sinne von mir (als Wähler des ein oder anderen) und meines Vereins gehandelt.

Unterm Strich wissen wir hier derzeit doch gar nichts. Könnten wir in die Zukunft sehen würden wir Lotto spielen und mit dem Jackpot den ganzen Laden selbst aufkaufen ...

:|
Karlsruh, Karlsruh, wir scheissen euch zu ...



Beitragvon Meistermannschaft » 07.05.2019, 11:00


TeufelXXL hat geschrieben:
Ostseeteufel hat geschrieben: Und nun spaltest du weiter fleißig anstatt zu akzeptieren, dass alle Gremien demokratisch entschieden haben. Unfassbar!


Das hat mit Demokratie nichts zu tun wenn man etwas das 120mio. Wert ist für 30mio. verkauft. Das ist xxxxxxxx. Nach mal für dich Unterhaching ist 42mio. Wert. Die 120 ffür den FCK waren also mehr als gerechtfertigt!


selten so gelacht, wer würde denn mehr als 2 Mil (und das halte ich schon für zuviel) für einen verein wie Unterhaching bezahlen? Das ist doch Käse!! Weißt Du was, mir ist der FCK 1 Milliarde Wert, nur was nützt das, wenn das keiner bezahlt? Das ist doch alles Quatsch, wir brauchen jetzt Eigenkapital zum aufsteigen und wenn wir hoch kommen steigt ja der Wert auf 130-170 (wobei ich diesen Wert ebenfalls nicht für realistisch halte), aber wo ist jetzt bitte das Problem?



Beitragvon phil9309 » 07.05.2019, 11:02


Außenstehender9 hat geschrieben:
Hier liegt die Wahrheit wahrscheinlich wieder in der Mitte. Ich muss aber auch sagen, dass ich sehr überrascht bin, dass man plötzlich eine Reduzierung von 90 Mio. einfach so schluckt. Ich finde 10 % für 3 Mio. (+ Sitz) und ggf. mehr doch auch sehr gering. Das wirkt für mich auch ein wenig wie auf einem Türkischen Basar.


Wer von uns allen hat wirklich Ahnung, wie ein solches Unternehmen zu bewerten ist?

Fakt ist der FCK macht Jahr für Jahr Schulden. Das Geld in den unteren Ligen nicht automatisch Tore schießt dürfte mittlerweile allen Hobbyinvestoren bewusst sein. Fakt ist, wir stehen mit dem Rücken zur Wand, da ist die eigene Verhandlungsposition sowieso mehr als schwach.

Und das Beispiel von Banf mit Unterhaching hinkt gewaltig. Haching hat Stand jetzt weder einen Investor, noch ein Angebot. Deren 42 Millionen sind genauso in die Luft gepumpt wie unsere 120.

Obwohl ich mich in der Bewertung von Unternehmen zumindest auskenne, empfinde ich die Bewertung einer Profifußballabtteilung doch als wesentlich komplizierter.

Überlasst solche Bewertungen den Profis, die dafür da sind. Die Presse wäre bei einem "Ausverkauf" wohl schnell zur Stelle - stattdessen haben Kicker, SWR und Rheinpfalz alle mehrfach betont, dass 120 Millionen von Experten als extrem überzogen bewertet wurden. Und das schon zu Zeiten, als der FCK noch als direkter Aufstiegsaspirant galt.



Beitragvon paulgeht » 07.05.2019, 11:05


Wie greifen die Medien den gestrigen Entschluss auf? Wir haben ein paar Reaktionen zusammengetragen

Bild

Presseschau: FCK-Kompromiss sorgt für "Überraschung"

Der 1. FC Kaiserslautern hat einen Kompromiss gefunden und sich im Zuge der Verhandlungen mit einem potenziellen Investor nicht erpressen lassen. Wie wird der Showdown vom Montagabend medial aufgenommen? In den ersten Pressereaktionen ist vor allem von einer überraschenden Wende die Rede. Eine kleine Presseschau.

Der "Kicker" spricht von einer "überraschenden und spektakulären Wende" im FCK-Machtkampf und lenkt den Blick auf mögliche personelle Konsequenzen: (…) Littig möchte nun Brücken zwischen den Streitparteien bauen. Aus gutem Grund: Einige für die Lizenz wichtige Kreditgeber, zu denen unter anderem die Firmen Quattrex und Lagadere gehören, haben ihre wirtschaftlichen Zusagen an die Weiterbeschäftigung der beiden aktuellen Geschäftsführer gekoppelt. (…) Doch ob in der jetzigen personellen Konstellation ein echter, produktiver Frieden geschlossen werden kann, scheint angesichts der heftigen Querelen der vergangenen Wochen äußerst unwahrscheinlich. (...)

» Kicker | Spektakuläre Wende im Investoren-Machtkampf

Auch die "Rheinpfalz" geht davon aus, dass die gestrige Entscheidung personelle Konsequenzen haben wird: Mit 3:2-Stimmen hat sich Michael Littig am Montagabend im Beirat des FCK durchgesetzt. Er bleibt im Amt. Der luxemburgische Milliardär Flavio Becca steigt nicht ein. Mit dem Rücktritt des Beiratsvorsitzenden Patrick Banf, Littigs Intimfeind, wird gerechnet. Sportchef Martin Bader, schon vor einer Woche auf die Lichtung gestellt, steht so wohl vor dem Aus. (...) "Ich glaube, der FCK hat eine Riesenchance vertan und verspielt", sagte Banf, der in Becca den lange gesuchten Anker-Investor sah. "Jetzt hat sich eine Gruppe von sechs Leuten, die namentlich nicht bekannt sind, den Verein für 30 Millionen gekauft. Unterhaching wird mit 42 Millionen bewertet, der FCK mit 120", sagte Banf. Er fürchtet massiv um die Lizenz, sollte Geldgeber Quattrix Zusagen zurückziehen. (...)

» Rheinpfalz | Littig gewinnt Machtkampf - Becca ist weg

Der "SWR" spricht von einer sensationellen Wende, betont aber zugleich, dass Littig nun seinen Konkurrenten in den Gremien die Hand gereicht hat: (…) Littig hatte am Montag Nachmittag noch mit Geschäftspartnern und Anwälten über das Investment verhandelt, das in letzter Minute mit heißer Nadel gestrickt wurde. Mit dieser Aktion hat Littig in letzter Sekunde den Spieß umgedreht und den Machtkampf beim 1. FC Kaiserslautern für sich entschieden. Allerdings sagte er, dass er nun Gräben zuschütten möchte. Er habe allen Beteiligten in Beirat und Geschäftsführung in der Sitzung Brücken gebaut, die es möglich machen würden, gemeinsam weiter zusammen zu arbeiten. (…)

» SWR | Machtkampf entschieden - Sensationelle Wende beim FCK

In einem Kommentar des "Wochenblatt Kaiserslautern" wird gerätselt, weshalb Flavio Becca sein Angebot an den Rücktritt Littigs geknüpft hat: (…) Da Flavio Becca den Rücktritt Littigs als Bedingung für seinen Kredit und späteres Investment genannt hatte und damit auf große Kritik in der gesamten Fangemeinde gestoßen ist, ist nun diese Möglichkeit Geschichte (...) Becca hat sich und seine Verhandlungspartner mit dieser Bedingung selbst ins Aus geschossen.

» Wochenblatt Kaiserslautern | Kommentar: Michael Littig bleibt - regionale Investoren sichern Lizenz mit drei Millionen

Eric Scherer stellt in seinem "Blog 4.2" ebenfalls die Frage nach Konsequenzen und macht deutlich, dass der gefundene Kompromiss noch keine endgültige Rettung für den FCK darstellt: (…) Wir bleiben dabei: Dieser Montag war ein guter Tag für den FCK. Obwohl einige Weichen in die Zukunft, die gestellt werden konnten, nun wieder ins Ungewisse führen. Doch wenn sie tatsächlich im Abgrund enden, hat sich nicht Michael Littig zum „Totengräber des Vereins“ (Bild) gemacht. Der Titel gebührt anderen.

» Blog 4.2 | Der Machtk(r)ampf scheint entschieden - fürs Erste

Der "Sportinformations-Dienst" hebt hervor, welche Bedeutung der von Littig vorgelegte Kompromiss für die wirtschaftliche Situation des FCK haben kann: (…) Der finanziell schwer angeschlagene Fußball-Drittligaverein 1. FC Kaiserslautern ist der Rettung nach einer überraschenden Wende einen großen Schritt näher gekommen. Wie die Pfälzer am späten Montagabend mitteilten, stimmten die Vereinsgremien für das Angebot einer regionalen Investorengruppe, Eigenkapital in Höhe von drei Millionen Euro einzubringen. Im Gegenzug soll diese zehn Prozent der Anteile an der Kapitalgesellschaft sowie einen Sitz im Beirat erhalten. (...)

» sid (via FAZ) | Überraschender Millionen-Deal beim FCK


Auch die "Deutsche Presse-Agentur" wertet den gefundenen Kompromiss als "überraschend": "(…) Die Rettung des finanziell angeschlagenen Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern hat eine überraschende Wendung genommen. Kurz vor Ablauf des Ultimatums des potenziellen Geldgebers Flavio Becca gelang es dem Beiratsmitglied Michael Littig, einen alternativen Finanzierungsplan vorzulegen - dem der Beirat am Abend zustimmte. (...)

» dpa (via Zeit) | Millionen-Deal für den 1. FC Kaiserslautern

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: FCK und Stadt verhandeln mit Investor Flavio Becca
Bild
Ihr findet uns auch bei Facebook und Twitter.



Beitragvon Miggeblädsch » 07.05.2019, 11:07


daachdieb hat geschrieben:
GerryTarzan1979 hat geschrieben:...

Weil du ihn im nick aber auch in der Signatur hast:
Gerry gehört heute auch zu den Verlierern. Muss man eindeutig so sagen. Hat sich (in meinen Augen völlig unnötig) vor den AR Wahlen auf die Buchholz Seite geschlagen und bis zuletzt für Becca plädiert.
Schade Tarzan.


@Daachdieb: Sei gnädig mit dem Gerry. Er ist halt mal kein Wirtschaftswissenschaftler und ich weiß auch nicht, inwieweit er die Handlungsachse Buchholz-Banf-Klatt+Bader bzw. deren machtpolitische Intentionen wirklich durchschaut. Er hatte wohl einfach nur große Angst um seinen Verein (wie wir alle hier) Eine Angst, die ja von den genannten Personen bewusst geschürt wurde. Der Tenor, den man uns verkaufen wollte, lautete ja mehr oder weniger: "Ohne Flavio sind wir fertig"
Ist euch das eigentlich auch aufgefallen: Insbesondere Bader hat ja nicht mehr von "Herrn Becca", sondern nur noch von "Flavio" gesprochen, um zu demonstrieren, wie nahe man sich doch ist. So, als wären die schon zusammen zur Schule gegangen. Was bin ich froh, dass dieser widerliche Erpressungsversuch nicht funktioniert hat.
Zu dem taxierten Wert i.H.v. 30 Mio.: Das dürfte momentan ein realistischer Wert sein. Höher hätte Becca diesen Wert im Leben nicht angesetzt. Die 120 Mio, die man im Rahmen der Ausgliederung aufs Tablett gebracht hat, existieren nur im Kopf von Herrn Klatt. Glaubt mir, kein Investor würde diesen Wert mal einfach so anerkennen. Für mich geht auch der Sitz im Beirat in Ordnung. Wenn ich mein Geld da oben investiere, hätte ich auch gerne einen Einblick, was passiert. Es kann jetzt viel darüber gerätselt werden, wie das entsprechende Vergleichsangebot von Herrn Becca ausgefallen wäre, denn faktisch gab es eben keines. Faktisch gab es lediglich eine Darlehenszusage, verbunden mit einem inakzeptablen und höchst unmoralischen Angebot. Dass hier so viele ohne Bedenken draufgesprungen wären, hat mich total entsetzt.
Aber: Herrn Becca steht es doch völlig frei, sich nun ebenfalls mit Eigenkapital zu beteiligen. Als ehrlicher, glühender FCK-Fan will er sicherlich weiterhin ein Teil der Familie sein 8-)
Auch kann er weiterhin mit der Stadt verhandeln. Alles ist möglich. Wir werden sehen, wie ernst es ihm wirklich war.
Nur eines kann er nicht: Mit dem Stilmittel der Erpressung in die Vereinspolitik eingreifen. Und das haben wir gestern - Gott sei Dank - nicht zugelassen.



Beitragvon phil9309 » 07.05.2019, 11:08


paulgeht hat geschrieben:Presseschau: FCK-Kompromiss sorgt für "Überraschung"



Das Springer-Drecksblatt ist überraschend ruhig.

Wenn die BILD nicht über eine FCK Neuigkeit berichtet, kann man davon ausgehen, dass es eine gute Neuigkeit ist.

Nur mal so als Faustregel.



Beitragvon karsten » 07.05.2019, 11:10


Rudelbildung hat geschrieben:Für mich wird der 1. FC Kaiserslautern nun mit Littig, Buck, Hildmann, dazu potenziell auch Roos und Riedel wieder zu einer echten Herzensangelegenheit.


Für mich der Satz des Tages :daumen: :teufel2:

Personen und Ex-Spieler, mit denen man sich identifizieren kann



Beitragvon Ke07111978 » 07.05.2019, 11:12


Eine gute Nachricht für den FCK, weil sich gestern gezeigt hat, dass es insbesondere im Vereins- und Ehrenrat noch Leute gibt, die richtige Wertvorstellungen haben und sich auch unter Druck nicht verbiegen lassen. Meine Hoffnungen, die ich gestern Vormittag in diesem Post viewtopic.php?f=3&t=25178&start=2475 formuliert habe, haben sich erfüllt.

Das dieses Angebot und diese Kontakte bisher nicht an GF und Beiratsmitglieder weitergegeben wurde, zeigt letztlich nur, wie zerrüttet das Vertrauensverhältnis nach dem Ponomarew Debakel war. Jeder Investor der sich zu erkennen gab musste fürchten, wie eine Sau durchs Dorf getrieben zu werden. Das Michael Littig nicht am Samstag 6 Leute angerufen hat, die direkt in den FCK investieren dürfte klar sein. Das dies alles nicht an die Medien gelangt ist, zeigt überdeutlich, aus welcher Ecke über Wochen ein perfides Spiel mit den Medien gespielt wurde. Zu Lasten des FCK.

Es ist einfach nur Schade, dass man es nicht geschafft hat, die verschiedenen Strömungen zu kanalisieren. Natürlich wäre eine Flavio Becca + diese regionalen Investoren ggf. eine noch bessere Lösung für den FCK gewesen. Das üble und direkte nachtreten von Patrick Banf in der Rheinpfalz von gestern zeigt aber welch Geistes Kind er ist. Da gibt es kein Vertun. Er hätte einfach die Klappe halten sollen, wie das alle anderen aus dem Gremium auch gemacht haben.

Und natürlich hat dies alles auch Einfluss auf die Bewertung. EUR 30 Mio. ist nicht der Traum meiner schlaflosen Nächste. Aber vor dem Hintergrund des massiven Kapitalbedarfs der nächsten Jahre und der hohen Verschuldung ist das akzeptabel. Mehr wäre nur möglich gewesen, wenn wir eine gelöste Stadionsituation hätten, denn die Verpflichtungen aus dem Pachtvertrag stellen nichts anderes als Schulden dar. Vor diesem Hintergrund sind die Bewertungen für 2. und 1. Liga m.E. sehr fair. Zu den Spekulationen bzgl. der Finanzkraft: Die kann ich auch nicht beurteilen. Aber keiner investiert heute EUR 3 Mio. EK, um sie nächstes Jahr abzuschreiben. Die Leute wissen, dass sie weiter investieren müssen und sie wissen auch das dies signifikante Beträge sind. Alles andere ergibt keinen Sinn - und natürlich ist auch das Teil der Bewertung.

Darüber hinaus ist es extrem wichtig jetzt endlich den Schritt zu gehen und die weiteren Säulen zu öffnen. Sollte sich die BAFIN tatsächlich querstellen, was den Wertpapierprospekt angeht, da wir keine Finanzhistorie für die Kapitalgesellschaft haben, muss man andere Wege beschreiten. Diese liegen auf dem Tisch. In diesem Zusammenhang wäre es auch sinnvoll, eine Umwandlung der Betzeanleihe und von Kapilendo in Eigenkapital anzubieten. Das hilft dem Verein weil er seine Eigenkapitalbasis weiter stärkt, die Zinsbelastung reduziert und es dem Großteil dieser Anleger das gibt, was sie eigentlich wollen: Das Gefühl Teil ihres FCK zu sein.

Um die EUR 30 Mio. Bewertung nochmal aufzugreifen. Dies ist kein Limit für die Höhe des Kapitals das eingesammelt werden kann. Sie sagt lediglich aus, in welchem Ausmaß der Verein verwässert. Genau genommen ist der Verein auch nicht mit EUR 30 Mio. sondern mit EUR 27 Mio. bewertet worden und nach einer Kapitalerhöhung von EUR 3 Mio. ist er EUR 30 Mio. wert (3/30=10%). Am besten verdeutlichen das immer Extrembeispiele: Würde jetzt einer eine Kapitalerhöhung von EUR 100 Mio. machen, und der Verein wird mit EUR 30 Mio. bewertet, dann bekommt der (100/130=76,9%) der Anteile. Dem Verein gehört nach wie vor der Rest und über die Managementgesellschaft hat er die Kontrolle. Daher ist 50+1 gewahrt. Sollten die Investoren weiter nachlegen und wir sportlichen Erfolg haben und aufsteigen relativiert sich das alles: Angenommen es gibt weitere 5 Mio. p.a., wie von Becca geplant. 3x in der zweien Liga und 2x in der ersten Liga. Dann bekommen die Investoren 3x weitere (5/150=3,3%) und 2x weitere (5/250=2%). In Summe wären das dann 23,9% für 28 Mio. Die durchschnittliche Bewertung lag somit bei 118 Mio. Der Wert ist mit Sicherheit kein Zufall, da es die selbe Größenordnung wie beim Becca Angebot ist.

Das Patrick Banf nun sagt, man habe den Verein für EUR 30 Mio. verkauft ist einfach nur polemisch. Es treibt die Spaltung weiter voran und es zeigt vor allem, dass er nicht annährend versteht, worüber er redet. Denn verkauft wurde gar nichts. Das er das Quartrexx Thema weiter öffentlich macht und - sollte dies wirklich stimmen - hoch vertrauliche Informationen zum Schaden des Vereins in die Öffentlichkeit gibt, mitten in der Lizenzierungsfrage ist ein absolutes no go. Selbst nach einer Niederlage (die für den Verein ganz sicher ein Sieg war), muss man sich am Riemen reisen. Das die Rheinpfalz das unreflektiert abdruckt, ohne auch nur die geringste kritische Rückfrage ist selbstredend.

Der große Gewinner des gestrigen Abends war der FCK. Unser Verein, seine Institutionen und seine Mitglieder.



Beitragvon kai81 » 07.05.2019, 11:13


Ich finde den Deal von Littig bis jetzt besser. Warten wir aber erst mal ab.

Was die 10% Beteiligung angeht, könnte ich mir auch vorstellen das die 10% auf die Gesamteinlage von etwa 25 Millionen bezogen sind. Die Geldgeber wollen aber halt von vornherein was für ihr Geld haben, und nicht erst nach paar Jahren wenn die weiteren Zahlungen eine gewisse Schwelle überschritten haben.

Außerdem wären die 25 Millionen Gesamteinlage auch genau 10% von den 250 Millionen die der Verein in der ersten Liga Wert wäre.


Das ist aber nur eine Vermutung von mir, kenne mich mit dem ganzen auch nicht aus.



Beitragvon Stimpy001 » 07.05.2019, 11:14


GerryTarzan1979 hat geschrieben:[...]

Niemand ist unfehlbar... :wink:

Auch wenn jetzt ein scheinbar guter Deal zustande kommt und wir vom Flavio verschont bleiben, so sollten wir gerade jetzt nicht jeden Einzelnen in die Schublade Gewinner und Verlierer stecken.

Genauso sollte man die Pro-Becca Jungs nicht auf die Black-List setzen. Wir sind alle Fans von einem Verein. Jeder macht sich ein eigenes Bild, jeder hat seine eigene Meinung, und manche werden vor den Karren gespannt.

Ich denke, dass doch wirklich JEDER hier den Wunsch hat, dass der FCK aus dieser besch... Situation rauskommt. Man kann anderer Meinung sein, dennoch sind wir alle Fans vom gleichen Verein. Ich will jetzt nicht patriotisch diese "nur zusammen sind wir Lautern oder stark" Parole bedienen. Dennoch glaube ich, dass wir wirklich nur Zusammen da raus kommen und mal die persönlichen Eitelkeiten hintenanstellen sollten. Egal ob Fan, Mitarbeiter oder Verantwortungsträger.

War jemand pro Becca... so what, er ist jetzt kein schlechterer Fan als du oder ich, oder sonst wer.


Absolut, ich unterschreib das voll und ganz.
Aber was hier jetzt nach der schwierigen Nacht Teilweise wieder geschrieben wird, nur um die "Deutungshoheit" zu bekommen.

Entweder haben wirklich viele User keinerlei Durchblick oder sie stellen sich absichtlich dumm.

Nie im Leben hätte Becca die 120 Mio. als Wert akzeptiert, er hatte so viel Vertrauen in unseren Verein, dass er nicht einen Euro investiert hat und nur Versprechen abgegeben hat und das auch nur unter Auflagen und das auch noch unter einer Deadline.

Wichtig wird es den AR und die Fans zu befrieden, unabhängig ob und wessen Köpfe rollen. Weil das war untern Strich eine ganz eklige Geschichte, also vom Ablauf her.

Ich hoffe, dass die Lizensierung jetzt einigermaßen ruhig durchläuft.
Auch wenn ich Hesse bin, so weiß ich wo guter Fussball gespielt und gelebt wird.



Beitragvon Außenstehender9 » 07.05.2019, 11:14


phil9309 hat geschrieben:
Außenstehender9 hat geschrieben:
Hier liegt die Wahrheit wahrscheinlich wieder in der Mitte. Ich muss aber auch sagen, dass ich sehr überrascht bin, dass man plötzlich eine Reduzierung von 90 Mio. einfach so schluckt. Ich finde 10 % für 3 Mio. (+ Sitz) und ggf. mehr doch auch sehr gering. Das wirkt für mich auch ein wenig wie auf einem Türkischen Basar.


Wer von uns allen hat wirklich Ahnung, wie ein solches Unternehmen zu bewerten ist?

Fakt ist der FCK macht Jahr für Jahr Schulden. Das Geld in den unteren Ligen nicht automatisch Tore schießt dürfte mittlerweile allen Hobbyinvestoren bewusst sein. Fakt ist, wir stehen mit dem Rücken zur Wand, da ist die eigene Verhandlungsposition sowieso mehr als schwach.

Und das Beispiel von Banf mit Unterhaching hinkt gewaltig. Haching hat Stand jetzt weder einen Investor, noch ein Angebot. Deren 42 Millionen sind genauso in die Luft gepumpt wie unsere 120.

Obwohl ich mich in der Bewertung von Unternehmen zumindest auskenne, empfinde ich die Bewertung einer Profifußballabtteilung doch als wesentlich komplizierter.

Überlasst solche Bewertungen den Profis, die dafür da sind. Die Presse wäre bei einem "Ausverkauf" wohl schnell zur Stelle - stattdessen haben Kicker, SWR und Rheinpfalz alle mehrfach betont, dass 120 Millionen von Experten als extrem überzogen bewertet wurden. Und das schon zu Zeiten, als der FCK noch als direkter Aufstiegsaspirant galt.


Aber wer sind den diese Experten? Die, die den Verein mit 120 Mio. taxiert haben oder die jetzigen Investoren? Das ist doch genau das Problem, wir wurden in den letzten Wochen/Monaten so verarscht, dass man niemanden mehr trauen kann. Auch die Presse hat nur das geschrieben, was eines der "Lager" ihnen diktiert haben. Und, das habe ich schon häufiger geschrieben, das Forum hier ist auch alles andere als neutral gewesen.
Das soll kein nachtreten sein oder ein "Pro Becca" Bericht. Hieran sieht man nur einfach, dass das Gemauschel in der letzten Zeit einem völlig das Vertrauen in die Verantwortlichen, die Presse (gut, der Bild habe ich noch nie geglaubt) und am DBB genommen hat. Glauben kann ich im Moment keinem mehr so wirklich. Und das empfinde ich als sehr, sehr schlimm.
Zuletzt geändert von Außenstehender9 am 07.05.2019, 11:17, insgesamt 2-mal geändert.



Beitragvon daachdieb » 07.05.2019, 11:15


paulgeht hat geschrieben:Eric Scherer stellt in seinem "Blog 4.2" ebenfalls die Frage nach Konsequenzen und macht deutlich, dass der gefundene Kompromiss noch keine endgültige Rettung für den FCK darstellt:

Sehr gut zusammengefasst. Bester Kommentar bisher.
Oderint, dum metuant



Beitragvon menges » 07.05.2019, 11:17


Ich weiß auch nicht was ich davon halten soll.

Die größte Frage, die sich mir stellt ist: Wo waren denn diese Pfälzer-Investoren die ganze Zeit über?
Warum kamen Sie erst jetzt aus dem Schatten, als das Wasser dem Herrn Littig Oberkante/Unterlippe stand?

Klar, sofern das alles passt haben wir damit für das nächste Jahr einen Top-Etat in der 3.Liga. Jetzt hoffen wir mal, dass die pfälzischen Investoren wirklich so liquide sind, dass sie diese Finanzlöcher über Jahre auffüllen können. Denn das brauchen wir, ansonsten stehen wir nächstes Jahr genau da wo wir vor ein paar Tagen standen - am Abgrund.
Und wie das so ist bei einigen Personen, die für ein "großes Ganzes" auftreten (davon können wir ja auch ein Lied singen): Hoffentlich zerstreiten sich diese Investoren nicht irgendwann mal, sodass wir dann doch wieder ohne irgendwas da stehen. Scheinbar konnten Sie diese 3 Mio ja auch nur gemeinsam stemmen - wie auch immer das dann die kommenden Jahre aussehen soll. Aber die Investoren müssen ja bald aus dem Schatten treten, spätestens wenn sie ihr Beiratsmitglied bestimmen müssen, dann wissen wir wenigstens mit wem wir es hier zu tun haben (Layenberger?).

Für Becca wäre das kein Problem gewesen Geld in den Verein zu stecken und er hätte wohl auch das investiert, was nötig gewesen wäre, damit "sein Projekt" erfolgreich ist und er in absehbarer Zeit etwas davon hat. Was zudem viele vergessen hier: Die 2,6 Mio von Flavio Becca wären zunächst ein Darlehen gewesen, die er dann allerdings zum Zeitpunkt X in Eigenkapital umgewandelt hätte. Wohl auch eine Absicherung für ihn bzgl. der ganzen Diskrepanzen bei uns in letzter Zeit.
Aber da stimme ich definitiv zu, die Forderung das ein gewähltes AR-Mitglied seinen Posten freimacht geht gar nicht.

Ja, spannende Zeiten. Was passiert mit Banf, Bader, Klatt? Wer stellt den Kader, der - mal wieder - zum Aufstieg verdammt ist, zusammen (hängt unmittelbar mit der Personalie Bader zusammen). Wird der Verein einmal auf links gedreht? Wer sind diese ominösen Pfälzer-Investoren? Weinen wir irgendwann mal Flavio Becca nach?

Wir als Fans/Mitglieder und "Anleger" bleibt da nur eins: Abwarten und Tee trinken...
Mitglied #6879 beim 1.FC Kaiserslautern.
Rot, Weiß, Rot. Für immer.



Beitragvon Mic » 07.05.2019, 11:23


Ich bin mal so frei zitiere mich selbst aus dem letzten Thread :

Mic hat geschrieben:Ich kapiere nicht warum hier so viele direkt los schreiben bevor sie erstmal nachdenken was sie da überhaupt von sich geben.
Warum heult man diesem Typ (Becca) jetzt noch nach?
Wir hätten erst einmal lediglich einen Kredit bekommen (ja Kredit, das heißt verzinst zurückzahlen), wer weiß wie die Geschichte ausgegangen wäre hätte der auch noch das Areal samt Stadion von der Stadt zu einem Spotpreis erhalten und wir hätten Probleme beim Kredit abzahlen (alles reine Spekulation).
Ich will damit nur meine persönliche Einschätzung kundtun, ich traue diesem Becca nicht und schätze ihn eher als gnadenlosen Immobilien - und Finanzhai ein.
Jetzt scheint es aber mit der Investorengruppe (ja INVESTOREN, nix zurückzahlen) eher Leute zu geben die in die Marke 1.FC Kaiserslautern investieren und somit wohl an einer Genesung des FCK interessiert sind und dann auch noch weiteres Geld in Aussicht stellen.

So meine persönliche Einschätzung, also keine Träne für diesen überernährten schleimigen Typ.



Beitragvon Oktober1973 » 07.05.2019, 11:24


Oktober1973 hat geschrieben:auf @Ken warte ich schon die ganze Zeit.
Auch auf einen Kommentar von Flavio Becca, soweit er überhaupt noch einen gibt.
Wenn ich mir vorstelle, der würde jetzt sagen, o.k ich gebe ca 12 Mio für die restlichen 39 %, und hab dann richtig was vom Verein und x Beiratsitze. Das würde sicher bei dem ein oder anderen Schnappatmung auslösen.


danke @sandman: Du hast es verstanden....
Deine Vorhersage könnte noch Wahrheit werden. Wie sagte Uli Hoeness:
Das war noch nicht alles. Wundert mich eh, warum die hysterische Presse schon so lange still ist heute morgen.



Beitragvon Spitzklicker » 07.05.2019, 11:25


Oktober1973 hat geschrieben:
Oktober1973 hat geschrieben:auf @Ken warte ich schon die ganze Zeit.
Auch auf einen Kommentar von Flavio Becca, soweit er überhaupt noch einen gibt.
Wenn ich mir vorstelle, der würde jetzt sagen, o.k ich gebe ca 12 Mio für die restlichen 39 %, und hab dann richtig was vom Verein und x Beiratsitze. Das würde sicher bei dem ein oder anderen Schnappatmung auslösen.


danke @sandman: Du hast es verstanden....
Deine Vorhersage könnte noch Wahrheit werden. Wie sagte Uli Hoeness:
Das war noch nicht alles. Wundert mich eh, warum die hysterische Presse schon so lange still ist heute morgen.


BASF????!!!?!?!?!?!?!
Den Rhein zu überqueren Richtung Westen, finde ich am Besten!



Beitragvon phil9309 » 07.05.2019, 11:26


Außenstehender9 hat geschrieben:
Aber wer sind den diese Experten? Die, die den Verein mit 120 Mio. taxiert haben oder die jetzigen Investoren? Das ist doch genau das Problem, wir wurden in den letzten Wochen/Monaten so verarscht, dass man niemanden mehr trauen kann. Auch die Presse hat nur das geschrieben, was eines der "Lager" ihnen diktiert haben. Und, das habe ich schon häufiger geschrieben, das Forum hier ist auch alles andere als neutral gewesen.
Das soll kein nachtreten sein oder ein "Pro Becca" Bericht. Hieran sieht man nur einfach, dass das Gemauschel in der letzten Zeit einem völlig das Vertrauen in die Verantwortlichen, die Presse (gut, der Bild habe ich noch nie geglaubt) und am DBB genommen hat. Glauben kann ich im Moment keinem mehr so wirklich. Und das empfinde ich als sehr, sehr schlimm.



Leider wahr, eine glaubhafte Quelle zu finden gestaltet sich schwierig.

Dass der Wert so wie er ist realistisch ist, ist allein damit zu begründen, dass niemand auf Seiten des FCK (egal ob Team Banf oder Team Littig) etwas davon hat, den FCK möglichst niedrig zu verkaufen - ganz im Gegenteil. Die Mitte ist dann wohl die Wahrheit.

Das Klatt mal was von 120 Millionen geschwafelt hat, entstammte glaube ich dem festen Glauben daran, dass man diese Saison wieder aufsteigt



Beitragvon TheSence » 07.05.2019, 11:30


Die 10% find ich auch recht viel, aber die stärkere Verhandlungsposition hatten natürlich die Investoren.

Ich denke die Aussicht auf viele weitere Millionen ist auch daran geknüpft wie sich der Wert des Vereins entwickelt. Realistisch hat man den Verein wohl irgendwo auf 40-50 Millionen wertgeschätzt. Da sind 3 Millionen für 10% ein guter Deal für den Investor und wenn der Verein tatsächlich mal wieder Bundesliga spielen sollte und der Wert deutlich steigt, ist es natürlich ein fettes Plus was den Aktienwert angeht.

Aber das positive ist das es eine Investorengruppe ist, und nicht alles mit 1 Person steht und fällt. Siehe 1860 oder jetzt Uerdingen... Wäre Becca wirklich ein FCK Fan dann hätte er ja wohl schon früher investiert, hätten wir aber keine Alternativen gehabt (wie es zu sein schien) dann hätten wir es mit ihm versuchen müssen.

Aber gut schön das Littig doch einen weiteren Weg gefunden hat. Zumindest scheint es so... alles andere werden wir wohl abwarten müssen.
Bild




Zurück zu Neues vom Betzenberg

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 4everfck, almir86, dackeldolli, Dercheef, efceka1900, Gaulsworschd, Hefeweizen, Hellboy, ImmerLautrer, jupp77, Kasselslautern, MagicMen, Mia, niemand27, Ostteufel, Pinolino, Red_Devil, schweizer74, since93, speedy j, Stimpy001, TimFW, TreuDemFCK und 234 Gäste