
Im Blickpunkt: Die Personalplanungen beim 1. FC Kaiserslautern
Jetzt geht's los: Die Kaderplanung zur Saison 2021/22
Der 1. FC Kaiserslautern kann nach dem verhinderten Abstieg endlich die Planung für die nächste Saison in der 3. Liga intensivieren. Wer darf bleiben, wer soll gehen und wer könnte die Roten Teufel verstärken? Wir geben Euch einen ersten Überblick.
Lange Zeit war nicht klar, ob der neue FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen, der im März die sportliche Verantwortung von Boris Notzon übernommen hatte, im Sommer einen Profikader zusammenstellen darf. Seit vergangenem Wochenende steht nun aber fest: Der FCK wird auch in der Saison 2021/22 in der 3. Liga antreten. Die bislang offiziell auf Eis gelegten Vertragsgespräche können wieder aufgenommen werden. Sage und schreibe sieben Spieler sind nur bis zum 30. Juni ausgeliehen, einige weitere Verträge laufen regulär aus. Andere als potentielle Leistungsträger verpflichtete Akteure konnten die Erwartungen nicht erfüllen und dürften von Sportchef Hengen und Trainer Marco Antwerpen die Freigabe erhalten. Das Ziel ist die Zusammenstellung eines neuen Kaders, der besser harmoniert als der vorherige und der zugleich die erfolgreichen Ergebnisse der letzten Woche fortführen kann.
Tor: Die kleinste FCK-Baustelle - Mit Spahic, Raab und Co. in die neue Saison
Sollte dem FCK in diesem Sommer ein erneuter Umbruch bevorstehen, dürfte er nicht die Torwartposition betreffen. Avdo Spahic, vor der Saison als Nachfolger von Lennart Grill zur neuen Nummer 1 ausgerufen, wirkte zwar phasenweise vor allem beim Rauslaufen und bei Abschlägen unsicher, war aber insgesamt ein solider Rückhalt. Sein Vertrag läuft noch bis 2023, er ist gesetzt. Dahinter lauern mit Matheo Raab, Lorenz Otto, Jonas Weyand (Verträge bis 2022) sowie Elija Wohlgemuth (Vertrag bis 2023) junge Talente, denen Torwarttrainer Sven Höh viel zutraut. Hier dürften die Roten Teufel ordentlich besetzt sein.
DBB-Prognose: Sofern sich keine unvorhergesehen Gelegenheiten ergeben, wird es im Tor keine Änderungen geben.
Abwehr: Die Suche nach der Robustheit - Hercher als Eckpfeiler, Schad vor Rückkehr, Götze trotz Wohlfühlfaktor nur schwer zu halten
In den vergangenen Partien offenbarten sich einmal mehr Schwächen in der Defensivarbeit - zum einen bei haarsträubenden individuellen Fehlern, aber zum anderen auch bei Flanken und Standardsituationen. Hier fehlt es der Hintermannschaft an der gerade in der 3. Liga erforderlichen Robustheit und Körperlichkeit. Kevin Kraus und Tim Rieder zeigten immer wieder eklatante Schwächen, sowohl aufgrund fehlender Schnelligkeit, als auch in ihrem Zweikampfverhalten. Vor allem Rieder unterliefen im Endspurt ein paar kapitale Abwehrfehler. Um diese auszubügeln, wurde eigentlich Alexander Winkler als Führungsspieler geholt. Zuletzt spielte der auch im Mannschaftsrat sitzende Winkler in den Planungen von Trainer Antwerpen jedoch kaum noch eine Rolle. Mit einer dauerhaften Reservistenrolle dürfte sich der 29-Jährige nicht zufrieden geben, bei einer passenden Anfrage ist somit ein vorzeitiger Abgang realistisch.
Maßgeblich am Aufschwung der Roten Teufel beteiligt waren dagegen die im Winter als Leihspieler gekommenen Marvin Senger (FC St. Pauli) und vor allem Felix Götze (FC Augsburg). Beide Spieler würde der FCK sicher gerne halten, eine Kaufoption besitzt er aber nicht. Gerade im Falle von Götze dürfte ein Verbleib schwer werden, auch wenn er kürzlich im DBB-Interview bekräftigte, wie ungemein wohl er sich am Betze fühlt. Allerdings dürften die Leistungen des 23-Jährigen auch andere, höherklassige Interessenten auf den Plan gerufen haben. Die Rückkehr in die Stammelf schaffte unter Antwerpen Hendrick Zuck, der meistens hinten links in der Abwehrkette auflief. Der Vertrag des 30-jährigen Saarländers läuft aus, er selbst signalisierte schon, durchaus bleiben zu wollen.
Zu einem unverzichtbaren Teil der Mannschaft hat sich der noch zu Saisonbeginn aufs Abstellgleis geschobene Philipp Hercher entwickelt. Mit fünf Toren und sieben Vorlagen ist er nach Marvin Pourié der zweitbeste Scorer der Mannschaft. Vor allem die Achse auf der rechten Seite mit Jean Zimmer funktionierte zuletzt immer besser und machte das Offensivspiel, das lange Zeit kränkelte, zunehmend gefährlich. Hercher dürfte als Leistungsträger und Eckpfeiler einer neuen FCK-Mannschaft fest eingeplant sein. Er könnte aber durchaus auch von rechts wieder auf die linke Seite und damit auf die Position von Zuck wechseln, da mit Rechtverteidiger Dominik Schad ein weiterer Leistungsträger nach schwerer Verletzung zurückkehren wird. Dementsprechend unwahrscheinlich erscheint ein Verbleib von Adam Hlousek. Für den 32-jährigen ehemaligen Bundesliga- und sogar Champions-League-Spieler, der von Viktoria Pilsen ausgeliehen ist, besitzt der FCK zwar eine Kaufoption. Hlousek selbst hatte auch bereits im Januar bekundet, gerne in Kaiserslautern bleiben zu wollen. Aber unter Trainer Antwerpen war der Tscheche zuletzt nicht mehr gefragt. Wie Abwehrhüne Lukas Gottwalt nach einem Jahr Verletzungspause zurückkehrt, muss man indes abwarten.
DBB-Prognose: Alexander Winkler und Tim Rieder wird der FCK vermutlich keine Steine in den Weg legen, falls sie Angebote von anderen Vereinen bekommen. Felix Götze wird trotz Wohlfühlfaktor nur schwer zu halten sein, bei Marvin Senger stehen die Chancen etwas besser. Hendrick Zuck hat Chancen, als erfahrener Backup bleiben zu dürfen, Adam Hlousek eher nicht. Gesucht werden noch ein, zwei richtige Abräumer, aber je nach Abgängen auch Kreativität fürs Aufbauspiel von hinten raus.
Mittelfeld: Überangebot in der Zentrale, Probleme auf der linken Seite - Sessa als Stütze, Zimmer im Zwiespalt, neue Chance bei Sickinger?
Schaut man sich das Mittelfeld an, wird die Unausgewogenheit des aktuellen Kaders besonders deutlich. Im defensiven Mittelfeld stehen mit Hikmet Ciftci, Anas Bakhat (beide Verträge bis 2022) sowie Carlo Sickinger mehrere Alternativen zur Verfügung. Zudem wurden Tim Rieder und Felix Götze, die zuletzt in der Innenverteidigung aufgelaufen sind, ursprünglich für diese extrem wichtige Position geholt und dort auch öfter eingesetzt. Offen ist vor allem die Zukunft von Sickinger, der nach seinem starken Aufschwung bis hin zum Kapitänsamt in der Vorsaison in dieser Spielzeit mit vielen (auch verletzungsbedingten) Durchhängern zu kämpfen hatte. Eine Vertragsverlängerung hatte Eigengewächs Sickinger vor neun Monaten doch abgelehnt, nun könnte sich die Tür vielleicht doch nochmal öffnen. Wahrscheinlicher ist aber ein Abgang in Richtung 2. Bundesliga.
Auf der offensiveren Achter- beziehungsweise Zehner-Position ist mit Nicolas Sessa ein hoffnungsvoller Spieler endlich fit geworden, der im Idealfall den Unterschied machen kann. Zu oft enttäuscht hat dagegen der Bundesliga-erfahrene Marlon Ritter. Er könnte ein Streichkandidat sein, aber: Ritter ist immerhin der drittbeste Scorer im FCK-Team, hat zuletzt im Endspurt auch als Joker einige Tore vorbereitet. Simon Skarlatidis, 2019 als einer der besten Drittliga-Spieler aus Würzburg gekommen, war auch wegen ständiger Verletzungen nie ein dauerhafter Startelf-Kandidat. Sein Vertrag läuft aus, er wird den Verein verlassen, wurde schon mit Ligakonkurrent Saarbrücken in Verbindung gebracht. Für Anas Ouahim, ausgeliehen vom SV Sandhausen, besitzt der FCK eine Kaufoption. Der Deutsch-Marokkaner ist technisch hochgradig veranlagt, für die kämpferische 3. Liga war er aber oftmals zu verspielt. Ob für ihn die fällige Ablösesumme bezahlt wird, dürfte von den weiteren Personalentwicklungen im Mittelfeld abhängig sein.
Bei Jean Zimmer sieht die Lage etwas anders aus. Der 27-Jährige kam im Winter als echter Transfercoup auf Leihbasis vom Zweitligisten Fortuna Düsseldorf "häm in die Palz". Unter Ex-Trainer Jeff Saibene sowie zur Anfangszeit von Antwerpen spielte er als rechter Außenverteidiger, wo er seine offensiven Qualitäten nicht ausreichend ausspielen konnte. Seit ihn Antwerpen aber im 3-4-3-System nach vorne beordert hat, hat sich insbesondere im Zusammenspiel mit Philipp Hercher eine starke Achse herausgebildet. Zudem ist Zimmer als Lautrer Urgestein und Kapitän unheimlich wichtig für das Mannschaftsgefüge. Der FCK besitzt auch hier eine Kaufoption, aber viele weitere Faktoren wie etwa die Familie werden bei dieser Entscheidung eine Rolle spielen.
Die Schwachstelle im Mittelfeld ist die linke Seite. Nachdem im Herbst Kenny Prince Redondo noch eine Hochphase hatte und er insgesamt vier Tore und fünf Vorlagen erzielte, fiel seine Leistung 2021 völlig ab und er verlor zeitweise seinen Stammplatz. Auch er könnte ein Streichkandidat sein. Bleibt zu hoffen, dass Marius Kleinsorge nach seiner Leisten-OP nächste Saison wieder voll angreifen kann, ansonsten hat der FCK dringenden Verstärkungsbedarf. Die Kontrakte von Dylan Esmel und Luca Jensen laufen aus. Während beim zuletzt als Bankspieler berücksichtigten Jensen eine Vertragsverlängerung noch möglich erscheint, wird das sehr lange verletzte Talent Esmel den Verein verlassen, er absolvierte kürzlich ein Probetraining bei Regionalligist Preußen Münster. Unter Vertrag steht außerdem noch Mohamed Morabet, der aktuell an Regionalligist VfR Aalen ausgeliehen ist, dort aber kürzlich wegen angeblich "respektlosem Verhalten" rausgeschmissen wurde. Trainer Antwerpen könnte sich die Nachwuchshoffnung des letztjährigen Endspurts nochmal anschauen, aber es müsste alles passen, damit Morabet bleiben darf.
DBB-Prognose: Den von Zweitliga-Aufstiegsaspirant Düsseldorf ausgeliehenen Jean Zimmer zu halten, wird trotz aller FCK-Liebe schwer. Im zentralen Mittelfeld muss Sportchef Hengen einige Spieler aussortieren, dafür vor allem auf der linken Seite noch eine Verstärkung finden - und wenn Zimmer gehen sollte, dann auch auf rechts. Marlon Ritter würden bei einer Anfrage wohl keine Steine in den Weg gelegt, Simon Skarlatidis bekommt keinen neuen Vertrag. Traditionell ist bei Mittelfeldspielern die Auswahl mit am größten, was sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringt.
Angriff: Ein Zielspieler fehlt weiterhin - Pourié, Hanslik und Huth wissen, wo das Tor steht - Röser-Ausleihe an Türkgücü endet - Kommt Spalvis zurück?
Die Offensive dürfte auch in diesem Sommer ein großes Thema werden. Auch wenn sich die Roten Teufel vor allem in Heimspielen pünktlich zum Saisonfinale torhungrig gezeigt haben (14 Treffer in den vergangenen fünf Heimspielen), so gehört die Abteilung Attacke mit 46 Toren doch zu den schwächsten der Liga - zu wenig für eine Mannschaft, die eigentlich mal aufsteigen wollte. Zu allem Überfluss könnten wie schon im Vorjahr die Topscorer den FCK verlassen: Sowohl Marvin Pourié (11 Tore, Karlsruher SC) als auch der erst im Endspurt durchgestartete Daniel Hanslik (7 Tore, Holstein Kiel) sind nur ausgeliehen, der FCK besitzt zumindest für Hanslik keine Kaufoption. In beiden Fällen könnten aber trotzdem Chancen auf eine Weiterverpflichtung bestehen: Pourié wird seinen Vertrag in Karlsruhe auflösen und hat bereits Interesse an einem Verbleib beim FCK bekundet. Allerdings gilt der Torschützenkönig von 2019 als schwieriger Charakter, scheint nicht bei jedem im Verein beliebt zu sein. Ausgang offen! Bei Hanslik gestaltet sich die Lage so, dass er beim Bundesliga-Aufstieg von Kiel dort wohl keine neue Chance bekommen wird, aber durchaus Anfragen aus der zweiten Liga denkbar sind. Enttäuschend verlief die Saison dagegen für Elias Huth. Mit 14 Toren im Gepäck von seiner Leihe aus Zwickau zurückgekehrt, traf der 24-Jährige in dieser Spielzeit erst zweimal. Sein Vertrag läuft noch bis 2022, sowohl eine weitere Chance als auch ein Abgang sind denkbar - je nachdem, wie die weiteren Positionen im Sturm besetzt werden.
Was dem FCK nach wie vor fehlt, ist ein treffsicherer Zielspieler, das beklagten schon einige Trainer seit dem Weggang von Christian Kühlwetter und Co. Könnte Lukas Spalvis diese Rolle ausfüllen? Der 26-Jährige hatte vor seinen Verletzungen unbestritten einen großartigen Torriecher, wurde einst nicht umsonst vom portugiesischen Spitzenklub Sporting CP verpflichtet und wäre in fitter Verfassung ein Faustpfand in der 3. Liga. Ob er nach über 30 Monaten Verletzungspause aber nochmal an seine alte Form anknüpfen kann, bleibt abzuwarten und kann auf keinen Fall fest eingeplant werden. Lucas Röser wird nach seiner Ausleihe von Türkgücü München zurückkehren (18 Spiele, vier Tore). Der Top-Verdiener dürfte aber sofort wieder auf der Verkaufsliste landen, auch um Budget für andere Spieler freizumachen.
DBB-Prognose: Auf dem Papier hat der FCK mit Marvin Pourié, Daniel Hanslik und Elias Huth eigentlich drei Stürmer mit Klasse: Alle trafen in den letzten zwei Jahren schonmal deutlich zweistellig, hatten in Lautern aber auch ihre Probleme. Ähnliches gilt in noch krasserer Form für Lukas Spalvis. Welche Angreifer FCK-Sportchef Hengen halten kann - und will - ist momentan noch offen. Auch die Verpflichtung eines ganz neuen Mannes ist gut denkbar.
Wie lautet Deine Einschätzung: Auf welchen Positionen braucht der FCK noch echte Verstärkungen? Welche Spieler müssen unbedingt gehalten werden, von wem sollte der Verein sich trennen und wo siehst Du mögliche Wackelkandidaten? Diskutiere darüber mit anderen Fans im DBB-Forum!
Quelle: Der Betze brennt / Autor: Thomas Hilmes, Gerrit Schnabel
Weitere Links zum Thema:
- Übersicht: Alle FCK-Transfers zur Saison 2020/2021
- Transfer-Ticker: Alle Neuigkeiten von der Wechselbörse
Ergänzung, 20.05.2021:

Marco Antwerpen (l.) mit Hendrik Zuck; Foto: Eibner/Neis
Zuck, Pourié, Götze: FCK gibt Auskunft zur Planung
Wer kommt, wer geht, wer bleibt? Beim 1. FC Kaiserslautern läuft die Kaderplanung für die kommende Saison. In der "Rheinpfalz" hat Trainer Antwerpen sich zu einigen (Leih-)Spielern wie beispielsweise Kapitän Zimmer geäußert, deren Verträge auslaufen.
13 Verträge enden am 30. Juni, sieben davon betreffen Leihspieler. Nicht ausgeliehen ist Hendrick Zuck, der seit 2018 beim FCK spielt und schon selbst signalisiert hatte, gerne bleiben zu wollen. Dieser Wunsch dürfte dem 30-Jährigen erfüllt werden, wie Marco Antwerpen im Interview sagt: "Wir möchten, dass er hier bleibt. Er ist ein sehr cleverer Spieler. Er kann Außenverteidiger in der Viererkette spielen, aber auch offensiver. Taktisch ist er sehr variabel und enorm wichtig für die Kabine."
Zuck vor Vertragsverlängerung - Zurückhaltung gegenüber Pourié
Deutlich defensiver antwortet Antwerpen auf die Frage nach dem besten Saison-Torschützen Marvin Pourié (30), der vom Karlsruher SC ausgeliehen ist, dort aber keine Zukunft mehr hat: "Über Einsatzzeiten kann er sich sicher nicht beklagen. Es gilt bei ihm wie bei anderen ausgeliehenen Spielern: Da müsste sich der Spieler erst einmal mit seinem Verein einigen, dann müssen wir uns klar darüber sein, ob wir ihn weiterhin halten wollen. Das muss zunächst mit Thomas Hengen besprochen werden." Pourié hatte kürzlich im DBB-Interview ebenfalls bekräftigt, sich einen Verbleib in Lautern gut vorstellen zu können.
Antwerpen würde Zimmer, Götze und Senger gerne halten
Ebenfalls nur ausgeliehen sind Kapitän Jean Zimmer (27, Fortuna Düsseldorf), Felix Götze (23, FC Augsburg) und Marvin Senger (21, FC St. Pauli). Diese drei leistungsstarken Winter-Neuzugänge würde Trainer Antwerpen gerne längerfristig beim FCK behalten, ist sich aber auch über die Schwierigkeit dieses Unterfangens bewusst: "Mein Wunsch ist es, dass alle drei bleiben, weil sie Qualität in unseren Kader bringen, auch die Leidenschaft, sich für diesen Verein einzusetzen. (...) Wir müssen aber zum einen mit dem Verein selbst sprechen, dann mit den Spielern und mit den Beratern. Solche Gespräche dauern auch mal länger als ein oder zwei Tage." Zimmer ist mit Kaufoption ausgeliehen, Götze ohne, betonte aber im DBB-Interview auch, wie wohl er sich in Lautern fühlt.
Mannschaft zum Trainingsauftakt am 14. Juni wohl noch nicht komplett
Der Trainingsauftakt bei den Roten Teufel ist momentan für den 14. Juni geplant, die neue Saison in der 3. Liga startet sechs Wochen später am 23. Juli. Die neue FCK-Mannschaft wird dann eventuell noch nicht komplett zusammen sein, ordnet Antwerpen gegenüber der "Rheinpfalz" realistisch ein, sagt dazu aber auch: "Auf einen guten Spieler warte ich auch mal gerne."
Eine ausführliche Übersicht zum Kader-Status der Roten Teufel haben wir gestern auf DBB veröffentlicht: Zum Artikel: "Jetzt geht’s los: Die Kaderplanung zur Saison 2021/22".
Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz
Ergänzung, 23.05.2021:

Zwei von sieben Leihspielern: Marvin Senger (l.) und Felix Götze; Foto: Eibner/Neis
Leihspieler verabschieden sich (vorerst?) vom Betze
Nach dem Saisonabschluss stehen beim 1. FC Kaiserslautern die nächsten personellen Entscheidungen an. Die Leihspieler Felix Götze, Marvin Senger und Daniel Hanslik haben sich über die Sozialen Netzwerke erstmal von den FCK-Fans verabschiedet.
Marvin Senger: "Danke für unvergessliche vier Monate"
Kann der FCK doch noch den einen oder anderen seiner ausgeliehenen Leistungsträger halten? Bei den drei genannten Spielern besitzt der Verein keine Kaufoption, die heutigen Worte auf Instagram deuten eher auf Abschied hin - aber ganz definitiv wurde noch nichts bekanntgegeben. So bedankt sich der vom FC St. Pauli ausgeliehene Abwehrspieler Marvin Senger (21) mit einem Video von seiner Monster-Grätsche im Derby gegen Mannheim: "Danke für alles 1. FC Kaiserslautern! Ich hoffe, dass ich mich in eure Lauterer Herzen reingrätschen konnte!" In einer sogenannten Instagram-Story (ein 24 Stunden lang sichtbares Kurzvideo) ergänzt Senger seinen Dank "für unvergessliche vier Monate".
Felix Götze: "Danke für die unglaubliche Zeit bei euch"
Auch beim von Bundesligist FC Augsburg ausgeliehenen Rückrunden-Star Felix Götze (23) klingt es zwischen den Zeilen eher nach Abschied als nach Bleiben: "Liebe Lautrer, DANKE für eine unglaubliche Zeit bei euch! Von Tag eins habt IHR mich in eure Familie aufgenommen, in der ich den Spaß am Fußball endlich wiedergefunden habe. Egal ob Meppen, Saarbrücken oder München; wir haben zusammen gefighted, geweint und gelacht. Mit euch auf dem volle Betze den Klassenerhalt zu feiern, wäre natürlich mein absolutes Highlight gewesen! LAUTRER GEBEN NIEMALS AUF! Euer Felix."
Daniel Hanslik: "Danke für die Möglichkeit, am Betze spielen zu können"
Der von Bundesliga-Aufstiegskandidat Holstein Kiel ausgeliehene Endspurt-Torjäger Daniel Hanslik (24) schreibt: "Danke an den 1. FC Kaiserslautern für die Möglichkeit, am Betzenberg spielen zu können und das Trikot tragen zu dürfen. Es war keine einfache Saison, allerdings haben wir am Ende den KLassenerhalt eingetütet. Eure Unterstützung war der Wahnsinn und ich glaube, am Ende konnten wir euch auch etwas zurück geben. In diesem Sinne bleibt alle gesund und LAUTRER GEBEN NIEMALS AUF! Euer Hansi."
Ob die gewählten Worte wirklich den Abschied bedeuten? In DBB-Interviews sagten zumindest Götze und Hanslik kürzlich, dass sie sich auch einen Verbleib beim FCK vorstellen können, von Senger liegt bisher noch keine Äußerung dazu vor.
Anas Ouahim sagt "Danke" - FCK besitzt Kaufoption
Bei diesen drei Leihspielern, die Thomas Hengen und Marco Antwerpen laut eigenen Aussagen gerne halten würden, besitzt der FCK wie gesagt keine Kaufoption. Bei den anderen vier hingegen schon, wenn auch mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen: Offensivspieler Anas Ouahim (23) vom SV Sandhausen verabschiedete sich auf Instagram mit einem simplen "Danke" plus Herz-Emoji, seine Zukunft ist noch offen.
Adam Hlousek und Marvin Pourié wohl vor Abschied
Der zuletzt nur noch wenig eingesetzte Linksverteidiger Adam Hlousek (32) würde zwar gerne bleiben, wird nach DBB-Informationen aber keinen Anschlussvertrag erhalten und zunächst zu Viktoria Pilsen (Tschechien) zurückkehren.
Eine Zukunft beim FCK könnte sich auch der vom Karlsruher SC gekommene Marvin Pourié (30) gut vorstellen, jedoch stehen auch hier die Zeichen eher auf Abschied: Im gestrigen Heimspiel gegen Verl (1:1) stand der beste FCK-Torschütze laut SWR-Informationen erneut wegen Disziplinlosigkeiten nicht im Kader. Sportchef Hengen und Trainer Antwerpen sind angesprochen auf Pourié wesentlich zurückhaltender als bei den anderen Leihspielern, betonten am Samstag aber auch, dass noch Gespräche geführt werden sollen.
Wie entscheidet sich Jean Zimmer?
Und der siebte im Bunde der ausgeliehenen Roten Teufel ist Kapitän Jean Zimmer (27). Bei dem Winter-Rückkehrer von Fortuna Düsseldorf ist schon länger klar, dass Entscheidungen in alle Richtungen möglich sind, wir haben dazu heute nochmal bei ihm nachgefragt - mehr dazu morgen früh auf DBB.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 05.06.2021:

Foto: Eibner/Neis
Zugänge und Abgänge: So planen die Roten Teufel
Nach der schlechtesten Saison in der Klubgeschichte laufen beim 1. FC Kaiserslautern die Personalplanungen. SPORT1 kennt Details und gibt einen Überblick.
(...) Nach SPORT1-Informationen will man sich von einigen Spielern trennen, die noch einen gültigen Vertrag besitzen. Mit Marlon Ritter (2023), Alexander Winkler (2022), Marius Kleinsorge (2023), Lucas Röser (2022), Elias Huth (2022) und Lukas Spalvis (2022) plant Antwerpen nicht mehr. Auch Adam Hlousek, Mohamed Morabet und Marvin Pourie spielen am Betzenberg keine Rolle mehr. Letzterer war mit zehn Toren zwar bester FCK-Torschütze der vergangenen Spielzeit, doch er erlaubte sich auch die eine oder andere Disziplinlosigkeit. Carlo Sickinger, dessen Kontrakt ausläuft, und der im vergangenen Jahr noch Kapitän war, wird den Klub auf eigenen Wunsch verlassen. Tim Rieder, Kevin Kraus, Anas Bakhat und Hikmet Ciftci werden dagegen auch in der neuen Saison das FCK-Trikot tragen. (…)
Quelle und kompletter Text: Sport1
Ergänzung, 28.06.2021:

Foto: Eibner/Neis
"Optimistisch": Antwerpen glaubt an Götze-Rückkehr
Marco Antwerpen ist guter Dinge, dass Felix Götze auch kommende Saison für den 1. FC Kaiserslautern spielen wird. Im DBB-Interview äußert sich der FCK-Trainer außerdem zu Anas Ouahim und Daniel Hanslik.
"Wir sind nach wie vor optimistisch, Felix Götze am Betzenberg halten zu können", erklärt Marco Antwerpen im morgen erscheinenden Interview des Monats. Und tatsächlich stehen die Chancen nach neuesten Informationen von Der Betze brennt gut: Götze will zurück nach Lautern, um möglichst viel Spielpraxis zu sammeln. Sein Stammverein FC Augsburg ist in guten Gesprächen mit dem FCK. Natürlich sollte man sich bei Transfergerüchten nie hundertprozentig sicher sein, schließlich war zuletzt auch vom Interesse anderer Vereine zu lesen. Aber Stand jetzt hat der FCK die Nase vorn. Am Donnerstag steigt Augsburg in die Saisonvorbereitung ein, spätestens dann dürften die Planungen mit dem 23-jährigen Aufbauspieler auf die Zielgerade gehen. Für eine erneute Ausleihe nach Kaiserslautern müsste zunächst Götzes Vertrag beim FCA verlängert werden.
Neben Götze sollen auch Hanslik und Ouahim zurückgeholt werden
"Zwei Leihspieler sind weiterverpflichtet (Jean Zimmer und Marvin Senger; Anm. d. Red), was gut ist, da die schon eingespielt sind. Den ganz großen Umbruch haben wir vermieden. Jetzt müssen wir mal schauen, was mit Felix Götze, Daniel Hanslik und Anas Ouahim wird, die wir ebenfalls gerne weiterverpflichten möchten", sagt Antwerpen zu den weiteren Planungen mit den bisherigen Leihspielern. Dass Hanslik aus Kiel zurückgeholt werden soll, war bereits bekannt, dagegen war es um Ouahim in den letzten Tagen eher ruhig geworden. Am Mittwoch trifft der Offensivspieler mit seinem Stammverein Sandhausen in einem Testspiel auf den FCK, dann könnte man sich nochmal auf dem kurzen Dienstweg besprechen. Antwerpen bestätigt, dass auch Ouahim weiterverpflichtet werden soll: "Wir sind mit Anas weiterhin im Austausch. Er muss seine Situation in Sandhausen noch klären, wir sind jedenfalls immer noch an ihm interessiert. Zumal es auch in unserem Kader noch einige Veränderungen geben kann, uns der eine oder andere Spieler vielleicht noch verlassen will." Letzteres trifft auf Tim Rieder zu, der mit einem Wechselwunsch auf die Roten Teufel zugekommen ist.
Das komplette Interview des Monats mit Marco Antwerpen erscheint in zwei Teilen ab Dienstagvormittag auf Der Betze brennt. Der FCK-Trainer spricht unter anderem über seine angestrebte Spielphilosophie und die bisherigen Neuzugänge.
Update, ab 29.06.2021: Die Direktlinks zum Interview
Die zwei veröffentlichten Teile des großen DBB-Interviews finden sich unter folgenden Links:
» Teil 1 des Interviews: "Wer positiv denkt, kann viel mehr erreichen"
» Teil 2 des Interviews: "Es reicht nicht, nur qualitativ gute Spieler zu haben"
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 30.06.2021:

Elias Huth holt den Ball nach einem seiner Testspiel-Treffer aus dem Netz; Foto: David Schmidt
Ritter und Huth bleiben, Rieder und Ciftci dürfen gehen
Der neue Kader des 1. FC Kaiserslautern nimmt immer konkretere Formen an. Trainer Antwerpen äußerte sich heute zu weiteren Personalien, die bleiben, kommen oder gehen sollen. Gesucht wird noch mindestens ein Stürmer.
Antwerpen über Ritter: "Wir sind sehr zufrieden mit seiner Entwicklung"
Am Rande des Testspiels gegen Zweitligist Sandhausen (4:0) bekräftigte Marco Antwerpen, dass Marlon Ritter (26) und Elias Huth (24) auch in der kommenden Saison für den FCK auflaufen werden. Beide Spieler waren vor einigen Wochen noch von "Sport1" als angebliche Streichkandidaten genannt worden. Bezüglich Ritter, der heute als Aufbauspieler im Defensivzentrum agierte, sagte Antwerpen: "Wir sind sehr zufrieden mit seiner Entwicklung. Wir müssen ihn auch nicht mehr anschieben, er macht jetzt mehr aus der Eigenmotivation heraus. Seine Leistung war heute über 90 Minuten blitzsauber." Der Trainer schiebt der Frage, ob bis zum Transferschluss am 31. August noch etwa passieren könnte, deutlich einen Riegel vor: "Da passiert nix mehr. Wir sagen ja immer, dass die Leistung von den Spielern entscheidend ist, und die hat Marlon jetzt gezeigt. Aber natürlich muss er das auch in die Meisterschaft transportieren."
Huth: "Ich bin mit dem Kopf zu hundert Prozent in Kaiserslautern"
Auch Huth wird bleiben. Das hatte Antwerpen schon vor zwei Wochen beim Trainingsauftakt erklärt und es heute nochmal bekräftigt: "Wir haben schon nach der dritten Trainingseinheit gesagt: Wir machen das Buch zu, er bleibt hier und fertig. Das fand er gut und dementsprechend präsentiert er sich auch. Sehr selbstbewusst, und er nutzt auch die Situation, dass er momentan der einzige Stürmer im Kader ist. Wenn Elias so weitermacht, dann ist er einfach ein guter Spieler, und das hat er ja auch schon nachgewiesen." Gegen Zweitligist Sandhausen markierte Huth zwei Tore, insgesamt steht der letzte Saison sehr glücklose Mittelstürmer schon bei fünf Treffern in der Vorbereitung. Und der 24-Jährige bestätigt auch selbst sehr deutlich, dass er bleiben wird: "Es gibt absolut keine Wechselgedanken. Ich werde hier bleiben, das ist so besprochen. Ich habe letztes Jahr für zwei Jahre unterschrieben und für mich ist ein Vertrag viel wert, da lege ich auch Wert drauf. Ich bin mit dem Kopf zu hundert Prozent hier in Kaiserslautern."
Rieder und Ciftci: "Die Spieler sind auf uns zugekommen, nicht wir auf sie"
Ganz anders sieht die Situation bei zwei anderen Stammspielern der letzten Saison aus: Tim Rieder (27) und Hikmet Ciftci (23) wollen dem Vernehmen nach den FCK verlassen und der Trainer wird ihnen bei entsprechenden Angeboten auch keine Steine in den Weg legen. Antwerpen: "Die Spieler sind ja auf uns zugekommen und nicht wir auf sie." Rieder wird mit Drittliga-Konkurrent Türkgücü München in Verbindung gebracht und wurde schon in den letzten Testspielen nicht mehr eingesetzt. Der momentan leicht verletzte Ciftci soll bei drei Klubs aus der türkischen Süper Lig im Gespräch sein. Ins Trainingslager nach Südtirol werden Rieder und Ciftci definitiv nicht mitreisen, so Antwerpen: "Die beiden kommen natürlich nicht mit. Die Spieler haben Nachholbedarf und noch den Ausdauerbereich vor sich, den die anderen jetzt schon hinter sich haben."
Thema Neuzugänge: "Es ist nicht immer leicht, die Transfers einzutüten"
Mit diesen Entscheidungen und den bisherigen Neuzugängen steht der neue Kader der Roten Teufel schon zu einem guten Teil. Zurückkehren soll noch der letzte Saison vom FC Augsburg ausgeliehene Aufbauspieler Felix Götze (23), hier zeigte sich Antwerpen vor ein paar Tagen im DBB-Interview optimistisch. Auch die ausgeliehenen Anas Ouahim (23, SV Sandhausen) und Daniel Hanslik (24, Holstein Kiel) sollen möglichst zurückgeholt werden. Aber selbst wenn es mit Stürmer Hanslik klappen sollte, braucht der FCK wohl noch einen weiteren Spieler für ganz vorne. Trainer Antwerpen gibt sich bezüglich weiterer möglicher Neuzugänge konzentriert, aber gleichzeitig auch entspannt: "Da arbeiten wir weiter dran. Es ist nicht immer so ganz leicht, die Transfers sofort einzutüten. Aber da arbeiten wir dran und sind auf dem besten Weg. Ein bisschen Geduld braucht man halt, aber wir haben ja auch noch drei Wochen bis zum Saisonstart. Ob das schon fürs Trainingslager klappt, ist kein Wunschkonzert, das werden wir dann sehen. Aber wir haben auch schon viel stehen."
Das Trainingslager beginnt am 03. Juli, der Saisonauftakt ist für den 23. Juli vorgesehen und das Transferfenster ist noch bis zum 31. August geöffnet.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 15.07.2021:

Antwerpen ist mit bisherigem FCK-Kader zufrieden
In neun Tagen geht für den 1. FC Kaiserslautern gegen Eintracht Braunschweig die neue Spielzeit in der 3. Liga los. Am Rande des obligatorischen Medientages erzählte Trainer Antwerpen, ob sich am aktuellen Kader noch etwas verändern könnte.
Pünktlich als das jährliche Mannschaftsfoto geschossen wurde, setzte der Regen im Fritz-Walter-Stadion ein. Ansonsten gab es aber wenig, was Marco Antwerpen die Laune hätte verhageln können. "Wir sind vor allem zufrieden, wie wir den Kader zusammengestellt haben. Eine gute Kaderplanung ist die Basis für eine erfolgreiche Saison. Jetzt gehen wir nächste Woche in die Vorbereitung auf das erste Spiel, das ist ein Heimspiel und das wollen wir nach Möglichkeit gewinnen", zog der Trainer ein erstes Fazit zur Saisonvorbereitung. Mit Hinblick auf die Generalprobe am Samstag gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart (14:00 Uhr, in Weingarten/Pfalz) will Antwerpen nicht mehr komplett rotieren. "Wir sind jetzt ja schon im normalen Trainingsrhythmus wie während der Saison. Auf manchen Positionen bist du als Trainer schon festgelegt, auf anderen Positionen werden wir dagegen noch sehen, wie sich die Spieler schlagen."
FCK hält die Augen weiter offen - Gespräche mit Ouahim ruhen
Trotzdem ist die Kaderplanung bei den Roten Teufeln noch nicht unbedingt abgeschlossen. "Wir haben aktuell 20 Spieler im Training, wir schauen natürlich immer noch nach Jungs, die Qualität haben. Von der Position her haben wir natürlich auch Wünsche, wie der Spieler dann aufgestellt sein soll. Wie Thomas Hengen schon gesagt hat, sollte ein möglicher Neuzugang variabel einsetzbar sein: Also offensiv als Mittelstürmer und Außen oder defensiv als Sechser und Innenverteidiger. Wir schauen uns den Markt weiter an, sind da aber jetzt nicht in Eile", übt sich der Trainer in Geduld. Zwei Kandidaten gibt es zudem, die den Verein noch verlassen könnten: Hikmet Ciftci, der seinen Wechselwunsch formuliert hatte, und Alexander Winkler, dem der FCK nahegelegt hatte, den Klub zu verlassen. Beim heutigen Fotoshooting waren beide unabhängig davon an Bord. "Das Transferfenster ist bis 31. August geöffnet. Bis dahin hat Hikmet Ciftci die Möglichkeit zu wechseln. Mein Kenntnisstand ist, dass er den Verein immer noch verlassen möchte. Bei Alex Winkler ist es genauso, bis Ende August könnte sich da noch etwas tun", so Antwerpen. Solange keine Spieler den Verein verlassen hätten, könne man sich auch nicht weiter um eine Weiterverpflichtung des nach Sandhausen zurückgekehrten Anas Ouahim bemühen. "Wir müssen aktuell auch schauen, was Sinn macht. Wenn uns noch Spieler verlassen, dann können wir auch wieder aktiv werden."
Antwerpen hat Mannschaftsrat schon im Kopf: Zuck wird Vize-Kapitän
Auch den zukünftig vierköpfigen Mannschaftsrat will Antwerpen in Kürze bekanntgeben. Klar ist schon: Hendrick Zuck wird Stellvertreter von Kapitän Jean Zimmer. Mit den anderen beiden Spielern will Antwerpen zeitnah sprechen. "Ich habe den Plan schon im Kopf, aber wir sprechen jetzt erst mit den Spielern und machen es dann öffentlich."
Quelle: Der Betze brennt

