Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon Flo » 10.01.2020, 15:19


Jörg Wilhelm hat sich übrigens über seinen Twitter-Account gegen die Berichterstattung gewehrt. Und gedichtet hat er eben auch wieder. :lol:
Bild



Beitragvon wernerg1958 » 10.01.2020, 15:23


Der Mann hat Humor, dieser Humor kann einem Angst machen wenn man nicht gerade FCK`ler ist. :D



Beitragvon Meistermannschaft » 10.01.2020, 16:32


Flo hat geschrieben:Jörg Wilhelm hat sich übrigens über seinen Twitter-Account gegen die Berichterstattung gewehrt. Und gedichtet hat er eben auch wieder. :lol:


Geiler Typ!
So einer hat uns gefehlt, der räumt auf und zeigt auch mal nach außen: "Bis hier hin und nicht weiter". Die Zeit des bückens ist vorbei!



Beitragvon Miggeblädsch » 10.01.2020, 16:44


Flo hat geschrieben:Jörg Wilhelm hat sich übrigens über seinen Twitter-Account gegen die Berichterstattung gewehrt. Und gedichtet hat er eben auch wieder. :lol:


Wie bereits beschrieben, war die Aussage von Schauberger eine glatte Lüge. Die Reaktion von Herrn Wilhelm verbindet Witz mit klarer Kante. Geil!

Das war die gelbe Karte für Schauberger. Schauberger muss jetzt sauber und ehrlich spielen, oder er sieht rot! :teufel2:
Jetzt geht's los



Beitragvon raIDen » 10.01.2020, 17:07


Kaum ist Ruhe im Verein, wird von Außen versucht zu spalten. Gute Reaktion vom FCK, grandiose Reaktion von Wilhelm. Zu der ganzen Scham der Vergangenheit gesellt sich tatsächlich nochmal sowas wie Stolz. Wer hätte das gedacht.

Zu Schauberger und Quante fällt mir nicht mehr viel ein. Und das Äußern meiner Meinung zu Weichel würde wohl eine Sperre nach sich ziehen...
Zuletzt geändert von raIDen am 10.01.2020, 20:51, insgesamt 1-mal geändert.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten (Zitat Albert Einstein)



Beitragvon SEAN » 10.01.2020, 17:24


Der willhelm (Tell) kann offenbar scharf schießen, und das mit Humor. Er muss nur aufpassen, daß es ihm nicht mal um die Ohren fliegt. :D

Noch was zum Stadion. Es ist doch völlig latte, ob der FCK auch die WM haben wollte oder nicht. Das Problem ist doch die Finanzierung durch die Stadion Gesellschaft. Und dafür kann der FCK nix.
Das was man dem Verein vielleicht vorwerfen kann ist, daß man bei der bauvergabe keinen fixen Preis sich hat geben lassen, das war ja das Problem der FCK Finanzierung nach der holzmann pleite und den gestiegenen Baumaterialkosten.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Thomas » 10.01.2020, 17:39


Das sagt der FCK-Beiratsvorsitzende Merk zu den Vorstößen von Weichel und Quante:

Bild

Merk zum Stadion: "Wir führen weiter Gespräche"

Der Vorstoß von Oberbürgermeister Klaus Weichel in Sachen Stadionpacht hat beim 1. FC Kaiserslautern für Irritation gesorgt. Die FCK-Verantwortlichen nehmen das Thema ernst, wollen aber weiter mit allen Beteiligten im konstruktiven Gespräch bleiben. Wir haben dazu bei Markus Merk nachgefragt.

"Wir haben viele Puzzlestücke und sind dabei, diese zu einem großen Bild zusammenzufügen. Aber wenn ein Mosaikstein nicht funktioniert, dann können auch andere ins Wanken geraten", erklärt der Beiratsvorsitzende Merk im Gespräch mit Der Betze brennt. Neben der Stadionpacht haben die neuen FCK-Bosse bekanntlich noch viele weitere Variablen, die sie auf dem Weg zur Lizenz für die kommende Saison berücksichtigen müssen. Und alle Schritte müssen dabei gut aufeinander abgestimmt werden.

"Im Dezember hatte uns der Oberbürgermeister noch unterstützt"

Für die 3. Liga hat der FCK einen Antrag zur erneuten Absenkung der Stadionpacht auf 425.000 Euro gestellt, gleichzeitig aber einen Antrag auf Beteiligung der Stadiongesellschaft an den Unterhaltskosten zurückgezogen. Umso überraschter waren die FCK-Verantwortlichen nun, als Kaiserslauterns Oberbürgermeister Weichel per Pressemitteilung die Forderung nach Aktienanteilen stellte. Merk dazu: "Wir haben über Wochen hinweg am großen Ganzen gearbeitet. Dabei hatte uns im Dezember auch der Oberbürgermeister konstruktiv unterstützt. Dass er nun im Januar unseren Antrag im Stadtrat verändert und dies auch sofort öffentlich kommuniziert hat - darüber waren wir irritiert und haben das auch so kundgetan."

Gesprächsangebot an Quante - Stadionrückkauf als Zukunftsvision

Am 20. Januar soll im Kaiserslauterer Stadtrat über die Pachtreduzierung und mögliche Gegenleistungen entschieden werden. Merk und Co. wollen die verbleibende Zeit nutzen, um weiter miteinander zu sprechen, haben neben den Politikern auch Kritikern wie Steuerzahlerbund-Chef René Quante ein persönliches Gespräch angeboten. Mittelfristig ist der Rückkauf des Fritz-Walter-Stadions die Vision der Vereinsbosse. Merk: "Wir führen weiter Gespräche in allen Bereichen und haben unsere Ideen, wie wir weiter vorgehen wollen. Gerade rund um das Thema Stadion streben wir eine zeitnahe, zukunftsorientierte, gesellschaftliche Lösung an."

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: FCK beantragt Mietminderung - Stadtrat berät im Januar
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon wernerg1958 » 10.01.2020, 17:44


Gut so, lasst euch nicht beirren nur weil vielleicht jemand sein Felle davon schwimmen sieht, dieser und auch der OB müßen anscheinend noch lernen, daß nicht mehr über RP und Bild kommuniziert wird. Übrigens entscheidet der Stadtrat und nicht der OB. Zur Info 56 Sitze hat der Rat und die Mehrheiten sind 15 SPD 13 CDU 11 die Grünen
da wird es keine Entscheidung des SPD OB geben da er keine Mehrheit mit seiner Partei hat. Schau merr mol wie es kimmt.



Beitragvon Oktober1973 » 10.01.2020, 17:54


Ob dann auch die Kommunalaufsicht die grandiosen Ideen und Entscheidungen des Stadtrates durchläßt, oder-und nicht doch interveniert ist die große Frage.
Es ist Geduld unsererseits und die Hoffnung und das Vertrauen auf das Verhandlungsgeschick unserer GF und AR gefragt.



Beitragvon Marki » 10.01.2020, 18:07


Was ist denn die unmittelbar Folge, sollte der Stadtrat dem Antrag nicht zustimmen? Könnten wir uns ein weiteres Jahr im FWS leisten? Wäre Insolvenz die Konsequenz?
Die Stadt müsste ja zweifellos Schulden für uns machen? Warum nehmen wir diese Schulden nicht selbst auf, wir könnten uns doch z.B. beim Milliardär Becca das Geld leihen und somit nicht die Allgemeinheit belasten, warum ist das nicht möglich?



Beitragvon Jo1954 » 10.01.2020, 18:47


Ich denke, der wichtigste Satz im Artikel von Hans-Joachim Redzimski im heutigen Rheinpfalz-Beitrag Stadt „Vor vollendete Tatsachen gestellt“ ist folgender:

DIE RHEINPFALZ schreibt.....

Lob bekam Oberbürgermeister Weichel gestern dagegen vom Bund der Steuerzahler Rheinland-Pfalz, der in der Vergangenheit Hilfe der Stadt für den 1. FC Kaiserslautern immer wieder entschieden kritisierte. René Quante, Geschäftsführer des Bundes der Steuerzahler, begrüßte ausdrücklich den Vorstoß. Weichel greife damit einen Vorschlag des Bundes der Steuerzahler auf....



Kritikern, wie dem Lobbyisten-Geschäftsführer Quante, wurde jetzt vom Aufsichtsrat ein persönliches Gespräch angeboten - warten wir einfach mal ab, ob er sich das zutraut?!

:daumen: für das wunderbare Gedicht - die klare Ansage auf Twitter, Herr Wilhelm! :teufel2:
___________________________________________


PS: Der Beirat der Management GmbH hat mein vollstes Vertrauen, aber wer ist jetzt eigentlich im AR der KGaA?

Mein letzter Informationsstand war: Theiss, de Buhr und Gregorius! Gibt es da neuere Infos? Und ich habe sie verpasst?
Theiss zumindest ist ja wieder im neuen Rheinpfalz Artikel aufgetaucht!



Beitragvon kategorie abc » 10.01.2020, 20:11


devil49 hat geschrieben:
Rurerdeiwel hat geschrieben:Oh man. Warum muss jedes mal wenn so was wie Ruhe auf dem Berg ist einer dazwischen grätschen???


Becca hat wohl eine neue (weitere) Marionette gefunden!


So sehe ich das auch @devil. "Weichel und andere profitieren von Beccas wirklichen zielen". Für mich sieht es nicht danach aus, dass es Becca um den Verein geht. Er ist ja eigentlich Bauunternehmer. Man sollte vielleicht mal im Detail recherchieren wie er bei den anderen vereinen vorgegangen ist. Mir ist das zu blöd. Teile nur meinen momentanen Eindruck mit. Kann mich natürlich auch irren, das wäre ja in Ordnung für mich.
„Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.“



Beitragvon mainzelmenschekiller » 10.01.2020, 20:47


Die öffentliche Aussage von OB Weichel ist wie in der Vergangenheit sehr unprofessionel und schadet allen. Der ist kein FCK Fan.



Beitragvon Satanische Ferse » 10.01.2020, 21:19


Seit dem 1. Dezember ist Ruhe eingetreten. Und das wurde allgemein als gutes Zeichen dahingehend gewertet, dass hinter den Kulissen endlich professionell gearbeitet wird.

Na ja, bis auf den starrköpfig-verbohrten Problemfall, der vor seiner Altersteilzeit noch einmal zeigen musste, dass er sich für sehr wichtig hält. Dass die Chefredaktion der RP ihn belobhudelt hat, zeigt, dass die Rheinpfalz auf journalistschem Gebiet bescheiden geworden ist.

Weichels Spiel über die öffentliche Pressebande lässt förmlich alte BBK-Gefühle aufleben. Ach waren das noch Zeiten, wo man schon vor dem ersten Kaffee am frühen Morgen schon wusste, was im Aufsichtsrat in der Nacht vorher verhandelt wurde.

Dass Weichel dieses Spiel über die Öffentlichkeit betreibt, lässt automatisch in eine gewisse Richtung blicken. Welche Interessen sollen jetzt schon wieder bedient werden?

Professionell ist Weichels Verhalten jedenfalls nicht. Man hört ja immer öfters von einer gewissen Amtsmüdigkeit. So kurz vor der Rente noch für komplizierte und knifflige Angelegenheiten Lösungen finden zu müssen, dass kann ganz schön nerven. So ein Mist aber auch, der Rathausteppich hat in den Jahren so vieles unter sich beherbergt, dann kann der Mist doch jetzt auch noch weiter dort unten vergammeln.

Ist sich der oberste politische Repräsentant der Stadt Kaiserslautern überhaupt bewusst, was er da mit seiner Pressemitteilung anrichtet?

Aber der OB ist nicht derjenige, der entscheidet. Daher muss er sich fragen lassen, warum er sich jetzt ausgerechnet in diesem sensiblen Moment schon wieder mal für so wichtig hält. Für eine Entlastung hat sein Vorprechen jedenfalls nicht gesorgt. Er hat damit leider unnötige Fronten gebildet.

Der Bauaufrtag zum WM-Umbau hätte von keiner Seite je unterschrieben werden dürfen. Die Stadt Kaiserslautern hat dann - wm-geil - eine Immobilie gekauft, für einen Preis, der schon damals nicht annähernd den Wert dargestellt hat. Sprich: Überteuert. Hätte die Stadt dann aber immerhin ein wirklich taugliches Finazierungsmodell geschaffen, dann wären wir - trotz sportlicher misslicher Situation - einer möglichen Lösung sehr weit näher als aktuell.

@ Mac41 und Ke0711 haben es bereits klipp und klar formuliert. Es kann bzw. muss in folgende Richtung gehen: Stadt und FCK müssen endlich - gemeinsam!! - eine Lösung finden, die nicht regional begrenzt sein kann. Denn ansonsten schiebt man das Problem mal wieder ohne eine tragbare und nachhaltige Lösung vor sich her und schiebt einer späteren Generation den Kram vor die Füße.

Eine kreative Lösung muss in Angriff genommen werden. Der Kredit muss irgendwo integriert werden. Und zwar jetzt. Ohne allseitige Blessuren wird es nicht gehen. Ohne dass dies alles mal nachhaltig geregelt wird, wird es auch keine Privatisierung für das Stadion geben. Wem das von den Entscheidungsträgern immer noch nicht klar geworden ist, der sollte sich noch mal eingehender beraten lassen. Denn ansonsten werden Stadt und Land von einem gewaltigen finaziellen Bergrutsch heimgesucht werden...
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.

Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.



Beitragvon SEAN » 10.01.2020, 22:07


Schauberger hat einen neuen FCK Artikel bei der Bild. Kann aber nicht verlinken, bin im Krankenhaus und mit dem Handy, kann man vergessen.

Übrigens, der Bericht steht bisher unter zweiter Bundesliga, will er gut Wetter machen? :)
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Lonly Devil » 10.01.2020, 22:36


War es dieser Artikel?

Schommers arbeitet an
Standard-Schwäche

(15 Zeilen mit NICHTS gefüllt)
https://www.bild.de/sport/fussball/fuss ... .bild.html
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon SEAN » 10.01.2020, 23:21


Lonly Devil hat geschrieben:War es dieser Artikel?

Schommers arbeitet an
Standard-Schwäche

(15 Zeilen mit NICHTS gefüllt)
https://www.bild.de/sport/fussball/fuss ... .bild.html

Ja, ist er.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon jürgen.rische1998 » 11.01.2020, 00:40


Satanische Ferse hat geschrieben:
@ Mac41 und Ke0711 haben es bereits klipp und klar formuliert. Es kann bzw. muss in folgende Richtung gehen: Stadt und FCK müssen endlich - gemeinsam!! - eine Lösung finden, die nicht regional begrenzt sein kann. Denn ansonsten schiebt man das Problem mal wieder ohne eine tragbare und nachhaltige Lösung vor sich her und schiebt einer späteren Generation den Kram vor die Füße.

Eine kreative Lösung muss in Angriff genommen werden. Der Kredit muss irgendwo integriert werden. Und zwar jetzt. Ohne allseitige Blessuren wird es nicht gehen. Ohne dass dies alles mal nachhaltig geregelt wird, wird es auch keine Privatisierung für das Stadion geben. Wem das von den Entscheidungsträgern immer noch nicht klar geworden ist, der sollte sich noch mal eingehender beraten lassen. Denn ansonsten werden Stadt und Land von einem gewaltigen finaziellen Bergrutsch heimgesucht werden...


So ist es :!: Immerhin habe ich jetzt das Gefühl das wenigstens auf FCK Seite endlich Leute sitzen die das angehen wollen. Wenn die anderen Seiten das nicht einsehen wollen ist das sehr bedauerlich, Weichel gibt da leider schon ein sehr schlechtes Bild ab. Da lässt sich jemand von dem eigentlich völlig unbedeutenden Quante treiben weil er er scheinbar der Meinung ist, dass er damit punkten kann. Eigentore braucht das ganze Konstrukt Stadionfinanzierung dabei überhaupt nicht.
Omnia vincit amor



Beitragvon Miggeblädsch » 11.01.2020, 10:51


jürgen.rische1998 hat geschrieben:.......Immerhin habe ich jetzt das Gefühl das wenigstens auf FCK Seite endlich Leute sitzen die das angehen wollen. .....


Gott sei Dank. Die alte Führung hat das zwar hinausgezögert so lange es ging, aber nun sind Leute im Amt, die legitimiert sind und das Vertrauen des gesamten Vereins hinter sich haben. Von daher fühle ich mich als FCK-Mitglied sehr gut vertreten. Die Lage ist mit Sicherheit schwieriger denn je, aber die Pflanze Hoffnung keimt, jedenfalls bei mir, denn dem neuen Beirat und unserem Geschäftsführer traue ich zu, ein realistisches Konzept zu präsentieren. Ob alle anderen Parteien dann mitziehen, werden wir sehen. Die alte Vereinsführung jedenfalls war bis zu ihrem Abgang von einem Konzept weiter entfernt, als wir von der Champions-League.

Der FCK, der mit seinen gespaltenen Fans schon fast am Boden lag, ist am 01.12.2019 wieder aufgestanden und beginnt nun, erste Schritte in die richtige Richtung zu gehen. Dass jetzt ausgerechnet Weichel, der eigentlich ein ureigenes Interesse an einer Gesundung des FCK haben müsste, uns den ersten Knüppel zwischen die Beine wirft und damit alle weiteren Schritte erschwert oder gar verhindert, ist für mich nicht nachvollziehbar. Beim besten Willen nicht!

An die Stadträte der Stadt Kaiserslautern: Bitte denken Sie im Gegensatz zu Ihrem Oberbürgermeister wirklich im Sinne des Steuerzahlers. Denken Sie bitte nicht nur bis zum Ende Ihrer Amtszeit, sondern bedenken Sie die Auswirkungen eines insolventen FCK auf die Finanzierung der Stadiongesellschaft und somit auf die Stadtkasse.

Helfen Sie bitte mit, den Worst-Case für den Steuerzahler zu vermeiden und ermöglichen Sie bitte den ersten Schritt eines tragfähigen und nachhaltigen Konzeptes umzusetzen. Zum allerersten Mal glaube ich nämlich daran, dass wir wirklich eines haben werden. Aber es wird eines sein, das nur funktioniert, wenn alle Partner mitmachen.....
Die Stadt KL ist unser erster und wichtigster Partner. Bitte machen Sie mit :bitte:
Zuletzt geändert von Miggeblädsch am 11.01.2020, 18:51, insgesamt 1-mal geändert.
Jetzt geht's los



Beitragvon LDH » 11.01.2020, 14:14


Da sieht man mal dass es egal ist wer beim FCK das sagen hat. Die Unruhe hört nicht auf. Es wird weiter aus vielen Richtungen gegen den FCK geschossen. Der Verein braucht das Stadion zurück in seinem Besitz. Dann ist er nicht mehr erpressbar.

Mein Eindruck ist, so nach einer geht jetzt nach vorne und schreit weil er vor der neuen Führung ein wenig Bammel hat.
„Das beginnt bei den Erwartungen des Umfelds, das den Klub immer noch im historischen Kontext von Fritz Walter, Otto Rehhagel und vier Meistertiteln sieht. Das setzt sich fort bei der Vereinnahmung des Vereins durch die Politik und bei den vielen Fraktionen, die um Einfluss rangeln.“ (SZ)



Beitragvon BETZENEUTRAL » 11.01.2020, 14:46


Man sollte sich auch mal die einzelnen Positionen des werten kaiserslauterer OB beleuchten.
Es stinkt nach Insichgeschaeften.
Verwaltungschef Stadt, gleiches bei der Stadiongesellschaft, Verwaltungsratsvorsitzender bei der finanzierenden Bank.
Stadiongesellschaft insolvent, fck dito, Stadt aufgrund der Haftung ohne einspringen des Land oder Bund ebenso insolvent, von der Sparkasse ganz zu schweigen, hier bleibt eine Zwangsfusion mit zumindest einem eigenkapitalstarken Haus als einzige Möglichkeit, denn sonst müsste die klamme Stadt auch noch den Einlagenschutz aufgrund ihrer Gewaehrtraegerhaftung aufkommen.
Die Bedingungen und Abreden im Kreditvertrag der Stadiongesellschaft koennte in Verbindung mit den Abreden des Mietvertrages moeglicherweise angreifbar sein. Dazu fehlen mir aber die Details.
Glorreiche Leistung und Sachverstand lieber Oberbürgermeister



Beitragvon Mephistopheles » 11.01.2020, 14:54


@ LDH

Die Unruhe kommt aber nun nicht mehr aus dem Verein selbst. Es wird von außen geschossen. Mir ist nicht klar, wessen Interessen hier "bedient" werden sollen! :shock:

Mir gefällt die neue Führung des FCK - damit meine ich nicht nur den Aufsichtsrat, sondern auch Herrn Voigt. :daumen: Endlich kann man sich als Fan wieder mit dem Verein identifizieren. Mir gefällt die Idee, das Stadion zurückkaufen zu wollen. Nur so geht es!



Beitragvon Michimaas » 11.01.2020, 15:07


Mephistopheles hat geschrieben:@ LDH

Die Unruhe kommt aber nun nicht mehr aus dem Verein selbst. Es wird von außen geschossen. Mir ist nicht klar, wessen Interessen hier "bedient" werden sollen! :shock:

Mir gefällt die neue Führung des FCK - damit meine ich nicht nur den Aufsichtsrat, sondern auch Herrn Voigt. :daumen: Endlich kann man sich als Fan wieder mit dem Verein identifizieren. Mir gefällt die Idee, das Stadion zurückkaufen zu wollen. Nur so geht es!

abwarten, was H. Vgt betrfft, auch er wird an Leistung gemessen. Von den Spielern, die noch abgegeben werden sollen, wurde noch keiner an den Mann gebracht, eine top Verpflichtung sehe ich auch nicht und die alte Geschäftsführung hat die Mietminderung hinbekommen ohne Abgabe von Anteilen..!!!



Beitragvon SEAN » 11.01.2020, 15:17


LDH hat geschrieben:Der Verein braucht das Stadion zurück in seinem Besitz. Dann ist er nicht mehr erpressbar.

Es gäbe noch eine andere Möglichkeit, aber dafür hängen wir alle emotional viel zu sehr am Betzenberg. Das ist ja auch verständlich. Aber:
Von der A63 bis auf die L401 sind es gerade mal 30 Meter, kein Hexenwerk, da ne Anschlusstelle zu bauen und bist über die L401 und L395 in 2 Minuten am Fröhner Hof.
Die Bahnlinie von Enkenbach Richtung Kaiserslautern geht ca. 1,5 Km am Fröhner vorbei, also auch kein Hexenwerk, da was zu machen. Das schaff ich sogar mit Krebs zu Fuss. Und für das, was man bis Ende der Kreditlaufzeit an Zinsen plus die Kreditsumme noch zahlen müßte, wäre die Anschlussstellen A63 und Bahnlinie samt 35.000 Mann Stadion gebaut und bezahlt. Und man hätte keine Renovierungskosten, die auch noch anfallen. Und weil man von Mehlingen einige Kilometer weg ist, könnte man dort jede Menge andere Veranstaltunen abhalten, die Kohle in die Kasse bringen.
Aber wie gesagt, der Betze gehört zum FCK die der Deckel auf dem Topf. Wenn aber der Deckel dermaßen kaputt ist, das man ihn nicht mehr reparieren kann, muß man manchmal auch einen neuen samt Topf kaufen.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Michimaas » 11.01.2020, 15:26


SEAN hat geschrieben:
LDH hat geschrieben:Der Verein braucht das Stadion zurück in seinem Besitz. Dann ist er nicht mehr erpressbar.

Es gäbe noch eine andere Möglichkeit, aber dafür hängen wir alle emotional viel zu sehr am Betzenberg. Das ist ja auch verständlich. Aber:
Von der A63 bis auf die L401 sind es gerade mal 30 Meter, kein Hexenwerk, da ne Anschlusstelle zu bauen und bist über die L401 und L395 in 2 Minuten am Fröhner Hof.
Die Bahnlinie von Enkenbach Richtung Kaiserslautern geht ca. 1,5 Km am Fröhner vorbei, also auch kein Hexenwerk, da was zu machen. Das schaff ich sogar mit Krebs zu Fuss. Und für das, was man bis Ende der Kreditlaufzeit an Zinsen plus die Kreditsumme noch zahlen müßte, wäre die Anschlussstellen A63 und Bahnlinie samt 35.000 Mann Stadion gebaut und bezahlt. Und man hätte keine Renovierungskosten, die auch noch anfallen. Und weil man von Mehlingen einige Kilometer weg ist, könnte man dort jede Menge andere Veranstaltunen abhalten, die Kohle in die Kasse bringen.
Aber wie gesagt, der Betze gehört zum FCK die der Deckel auf dem Topf. Wenn aber der Deckel dermaßen kaputt ist, das man ihn nicht mehr reparieren kann, muß man manchmal auch einen neuen samt Topf kaufen.

mittlerweile rechnet man grob bei einem neuen Stadion Kosten von 1,0-1,2 Mios / je 1000 Zuschauer Kapazität, ohne Infrastruktur, ohne Grundstück. Und es gibt auch kein neues Stadion, das keine Instandhaltungskosten hat




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