
Heidenheim buhlt energisch um Christian Kühlwetter
Christian Kühlwetter möchte den 1. FC Kaiserslautern in Richtung 1. FC Heidenheim verlassen - dies hat Kühlwetters Berater gegenüber "fussball.news" bekanntgegeben. Eine Freigabe seitens des FCK ist aber noch nicht erteilt und die gebotene Ablösesumme wohl noch lange nicht an der Schmerzgrenze.
"Der 1. FC Heidenheim hat den Kontakt ein Jahr lang aufrechterhalten. Die Verantwortlichen haben Christian Kühlwetter eine Perspektive aufgezeigt, er passt gut in das Spielsystem", erklärt Spielerberater Konstantinos Kilikidis gegenüber "fussball.news". Dem Bericht zufolge haben sich Heidenheim und Kühlwetter bereits geeinigt, lediglich die Zustimmung des FCK stehe noch aus: "Der Angreifer und Heidenheim haben sich bereits auf einen langfristigen Vertrag geeinigt. Alle Eckdaten sind geregelt, auch die Verantwortlichen des FCK sind vollumfänglich informiert."
Nur 500.000 Euro Ablöse? Da kann und wird der FCK kaum "Ja" sagen
Die Intention dahinter dürfte klar sein: Mit der Stellungnahme des Beraters soll öffentlicher Druck auf den FCK aufgebaut werden, der sich bisher noch ausdrücklich dagegen verwehrt, seine Leistungsträger mit gültigen Verträgen ziehen zu lassen. Laut "fussball.news" soll von Seiten Heidenheims eine Ablösesumme von 500.000 Euro im Raum stehen - das ist wohl viel zu wenig, um die FCK-Verantwortlichen ausgerechnet bei ihrem Top-Torjäger (14 Saisontore, neun Vorlagen) schwach werden zu lassen.
Heidenheim wildert beim FCK: Kühlwetter, Pick und Sickinger im Gespräch
Schon vor einem Jahr wollte Kühlwetter nach Heidenheim wechseln, erhielt aber vom damaligen FCK-Manager Martin Bader keine Freigabe. Vor zweieinhalb Wochen erklärte außerdem Florian Pick (13 Tore, 11 Vorlagen) seinen Wechselwunsch zum Drittplatzierten der 2. Bundesliga. Auch von einem Interesse an FCK-Kapitän Carlo Sickinger wurde zuletzt medial berichtet. Alle drei Spieler haben allerdings noch gültige Verträge und der FCK möchte sie halten. "Wir werden die Leistungsträger halten", erklärte Sportdirektor Boris Notzon erst vor zwei Wochen gegenüber der "Allgemeinen Zeitung".
Quelle: Der Betze brennt / fussball.news
Ergänzung, 22.07.2020:

Notzon: "Wir lassen uns nicht unter Druck setzen"
FCK-Sportdirektor Boris Notzon hat gelassen auf die lancierte Meldung eines Spielerberaters reagiert, der seinen Schützling Christian Kühlwetter gerne vom 1. FC Kaiserslautern zum 1. FC Heidenheim transferieren würde.
"Christian Kühlwetter hat einen bestehenden Arbeitsvertrag beim 1. FC Kaiserslautern und wir erwarten, dass er diesen erfüllt", erklärt Sportchef Notzon die Sichtweise des Vereins gegenüber Der Betze brennt. Schon vor einem Jahr hatte es einen vergleichbaren Versuch gegeben und auch damals blieb der FCK hart. Notzon: "Es ist befremdlich, dass der Berater sich hier öffentlich äußert und damit setzt er uns ganz sicher nicht unter Druck."
"Wir erwarten, dass Christian Kühlwetter seinen bestehenden Vertrag erfüllt"
Zuvor hatte Spielerberater Konstantinos Kilikidis bei "fussball.news" bekanntgegeben, dass Kühlwetter und Heidenheim sich einig geworden seien, aber noch die Zustimmung des FCK fehle (siehe vorherige Meldung). Der FCK möchte jedoch keine Leistungsträger abgeben, und schon gar nicht für eine vergleichsweise mickrige Ablöse von 500.000 Euro.
Wechsel im Sommer nur mit FCK-Zustimmung, im Winter eventuell ablösefrei
Allerdings: Sollte am 01. September wie erwartet das tatsächliche Insolvenzverfahren beim FCK eröffnet werden, bekämen Verein und Spieler ein Sonderkündigungsrecht mit einer Frist von drei Monaten. Damit wäre dann theoretisch ein ablösefreier Wechsel in der Winterpause möglich und nicht erst nach Kühlwetters offiziellem Vertragsende im Sommer 2021. Zuvor geht es jedoch nicht ohne die Zustimmung des FCK und ohne eine angemessene Ablösesumme.
Quelle: Der Betze brennt
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