Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon paulgeht » 04.12.2017, 16:34


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Nachlese zur Jahreshauptversammlung
"Wir wollen etwas verändern und verbessern"


Die Jahreshauptversammlung 2017 ist Vergangenheit. Wir haben mit allen neugewählten Aufsichtsräten gesprochen, bringen Euch zudem mit einer Presseschau und einer kurzen Einschätzung auf den abschließenden Stand.

- Fotogalerie | Jahreshauptversammlung 2017 des 1. FC Kaiserslautern

Mit dem Betze-Lied war die Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern gerade zu Ende gegangen, da bildete sich auf dem Podium in der Fanhalle Nord ein kleiner Kreis. Wie eine Mannschaft kurz vor dem Anpfiff standen die fünf frischgewählten Aufsichtsräte beisammen, als ob sie sich noch einmal vor den kommenden Aufgaben einschwören mussten. Tatsächlich warten auf das Gremium große Herausforderungen.

Wir stellen die fünf gewählten Kandidaten an dieser Stelle noch einmal vor, werfen danach einen Blick auf die Pressestimmen und geben eine Einschätzung zum Verlauf und Inhalt der Versammlung.

Patrick Banf: "Mitglieder wieder einfangen"

Patrick Banf, der mit den meisten Stimmen gewählt wurde, sieht den Aufsichtsrat gut aufgestellt, merkte aber zugleich an: "Es gab Probleme im Bereich Sport. Und jetzt haben wir keine sportliche Kompetenz im Aufsichtsrat." Entsprechend sei es nun die Pflicht des Aufsichtsrates, die notwendige Fachkenntnis in den Vorstand zu bringen.

Zudem will Banf den Verein wieder einen, um den nötigen Zusammenhalt in der gegenwärtigen Krise zu erzeugen. "Wir müssen die Mitglieder wieder einfangen, das wird ganz entscheidend", sagte der 52-Jährige. "Es ist wichtig, dass wir Transparenz zeigen." Auf das weitere Vorgehen wollte der Unternehmer aber vorerst nicht eingehen, denn zunächst müsse er sich mit seinen Kollegen verständigen und die wichtigsten Leitlinien festlegen.

- Interview mit Patrick Banf: "Wieder kompetent und nachhaltig planen"

Paul Wüst: "Jetzt nehme ich mir noch mehr Zeit"

Bis dahin müssen sich die neuen Aufsichtsräte schon einmal mit ihren neuen Aufgabenfeldern vertraut machen. "Ich bin ja jetzt jemand, der nicht mehr beruflich unterwegs ist. Ich habe viel Zeit für den FCK, wie schon in den letzten Monaten. Jetzt nehme ich mir noch mehr Zeit", kündigte Paul Wüst an, der sich zuletzt vor allem durch seine Arbeit in der "Zukunftsinitiative FCK" einen Namen gemacht hat.

Diese Arbeit will er fortsetzen. "Ich bin sogar überzeugt, dass es Möglichkeiten gibt, sie über das Mandat zu befeuern. Wie genau, wissen wir aber jetzt noch nicht", sagte der 65-Jährige, der sich im Aufsichtsrat mit vollem Einsatz für den FCK einbringen will: "Wir wollen etwas verändern und etwas verbessern."

- Interview mit Paul Wüst: "Meine gesamte Zeit und Energie für den FCK"

Michael Littig: "Immer dranbleiben und auch nie aufgeben"

Aus gleicher Motivation hatte sich auch Michael Littig zur Wahl gestellt - nicht das erste Mal, denn der 52-Jährige hatte schon vor drei Jahren kandidiert. "Ich habe in den letzten Wochen so viele Signale und Zuspruch bekommen", erklärte Littig seine erneute Kandidatur für die diesjährige Wahl, die ihn schließlich mit 595 Stimmen in den Aufsichtsrat beförderte.

"Immer dranbleiben und auch nie aufgeben", lautet sein Motto, mit dem er nun auch mithelfen will, den FCK aus der Krise zu führen. Lange Einarbeitungszeit braucht der Kommunalpolitiker nicht. "Ich habe mich in den vergangenen Wochen aus verschiedenen Rollen heraus mit unheimlich vielen Fragen beschäftigt", so Littig, der sich zum Beispiel mit dem Flächennutzungsplan auf dem Betzenberg auseinandersetzte.

- Interview mit Michael Littig: "Der FCK ist als Imageträger für die Stadt unbezahlbar"

Jürgen Kind: "Die Zeit drängt"

Am Donnerstag wird der neue Aufsichtsrat seine erste Sitzung abhalten. Bis dahin und auch in den Tagen danach erwartet die vier neuen Aufsichtsräte ein großer Berg Arbeit, wie Jürgen Kind weiß. "Sie müssen jetzt die Verträge und Protokolle sichten, um sich eine Vorstellung davon zu machen, was in den vergangenen Jahren gelaufen ist", sagte der einzige verbliebene Kontrolleur im Gremium.

In der ersten konstituierenden Sitzung wird das Gremium auch seinen Vorsitzenden bestimmen. Spätestens dann läuft die Arbeit der fünf Gewählten auf Hochtouren. "Die Zeit drängt", weiß Kind, der zugleich von einer guten Zusammenarbeit mit seinen vier neuen Kollegen ausgeht: "Die Zusammensetzung finde ich insgesamt gut."

- Interview mit Jürgen Kind: "Ich bin da, wenn es drauf ankommt"

Jochen Grotepaß: "Das eine oder andere noch besser verstehen"

Jochen Grotepaß ist sich derweil bewusst, dass dem neuen Aufsichtsrat viel Verantwortung übertragen wurde. Doch der 60-Jährige schreckt davor nicht zurück, auch wenn er nach seiner Wahl erst einmal kurz durchschnaufen musste. Nun erwartet er eine "hochspannende" Aufgabe. Eine lange Einarbeitungszeit dürfte Grotepaß davor aber nicht benötigen, schließlich hatte er sich in den vergangenen Jahren immer wieder detailliert mit strukturellen Fragen und wirtschaftlichen Zusammenhängen auseinandergesetzt, zudem die Bilanz immer genau analysiert.

"Mein Name dürfte auf der Liste ganz oben stehen", antwortete der später zum Kontrolleur gewählte Kandidat noch vor seiner Wahl auf die Frage eines Mitglieds, ob er sich die Bilanz angesehen habe. Trotzdem wird es nun noch tiefer in die Materie einsteigen und dabei auch von seinem Recht auf Einsicht Gebrauch machen. "Das hilft mir hoffentlich, das eine oder andere vielleicht noch besser zu verstehen", sagte Grotepaß.

- Interview mit Jochen Grotepaß: "Ich will zeigen, dass es auch anders geht"

Auswahl: Das sagt die Presse

Die "Rheinpfalz" hatte "gesittete Debatten kurz vor dem Abgrund" erlebt. "Die befürchtete Schlammschlacht fand nicht statt", konstatierte die Tageszeitung und machte dies ein Stück weit an der prekären Tabellensituation des FCK fest: "Allen ist klar: Es geht jetzt um den Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga. Dafür braucht der FCK den Schulterschluss von Mannschaft und Fans."

Holger Wienpahl vom "SWR" verwies ebenfalls auf die ruhige Atmosphäre. Von Temperament und Emotionen haben wir in den siebeneinhalb Stunden wenig gespürt. Die Jahreshauptversammlung ging sehr, sehr schnell zu Ende, so ein bisschen lethargisch war es - fast so, als hätten die Mitglieder den Verein fast schon aufgegeben", sagte der Moderator in einer Live-Schalte.

Der "Kicker" hingegen sieht nun den neu gewählten Aufsichtsrat in der Pflicht, ergänzt aber: "Viel Arbeit kommt nicht nur auf das neu zusammengestellte Gremium, sondern vor allem auch auf den Vorstand zu." Dieser müsse sich zwangsläufig mit dem Drittliga-Szenario auseinandersetzen: "Es scheint dringender denn je."

Auch der FCK fasste eine insgesamt ruhige Mitgliederversammlung zusammen. "Trotz der sportlichen Krise verlief die Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern in konstruktiven Bahnen", teilt der Verein auf seiner Website mit.

Einige Pressestimmen im Überblick:

- Rheinpfalz | Gesittete Debatten kurz vor dem Abgrund
- Rheinpfalz | Kampf statt Resignation
- Rheinpfalz | Kommentar: Mit Stil und Weitblick
- SWR | Live-Schalte von Holger Wienpahl in die SWR-Nachrichten
- Kicker | Schwierigste und unerträglichste Situation in der Geschichte des FCK"
- FCK.de | JHV 2017: Konstruktiver Sammlungsverlauf

Kommentar: Den FCK für die Zukunft ausrichten
von Thomas

Die Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern verlief insgesamt ruhig und sachlich - damit war aufgrund der gegenwärtigen Mega-Krise des Fritz-Walter-Klubs nicht unbedingt zu rechnen. Die Vereinsmitglieder haben aus ihren Reihen einen neuen Aufsichtsrat bestimmt und dabei eine gute Wahl für die Zukunft getroffen. Mit Patrick Banf, Paul Wüst, Michael Littig, Jürgen Kind und Jochen Grotepaß wurden fünf von 16 Kandidaten ausgewählt, die mit ihrer Gesamtkompetenz überzeugen konnten und nach ersten Eindrücken auch als Team gut funktionieren dürften. Aber auch allen anderen Bewerbern gilt Respekt und Anerkennung für ihre Bereitschaft, sich für dieses schwierige Ehrenamt beim FCK bereiterklärt zu haben. Was im neuen Kontrollgremium noch fehlt, ist ein tatsächlicher Fußballexperte, aber ohne Eigeninteressen, der auf Augenhöhe mit den sportlich Verantwortlichen bestimmte Themen diskutieren kann. Der Aufsichtsrat könnte laut Satzung einen entsprechenden Experten zusätzlich zu berufen - und sollte diese Möglichkeit dringend auch wahrnehmen!

Daneben stehen für das neue Team direkt viele kurzfristige und mittelfristige Themen auf der Tagesordnung. Schnell (und gut) entschieden werden muss jetzt erstmal über die Personalie des neuen Sportvorstands, danach wohlüberlegt über die weitere Planung der Ausgliederung. Die beiden amtierenden Vorstände Thomas Gries und Michael Klatt erhielten mit "nur" 74,9 Prozent Entlastung einen spürbaren Warnschuss - mit dieser Prozentzahl würden sie auch die erforderliche Dreiviertelmehrheit für die Ausgliederung verfehlen. Dieser Nebenaspekt verdeutlicht auch eine weitere Aufgabe des neuen Aufsichtsrates, nämlich einen in sich zerstrittenen Verein zu befrieden und wieder alle Beteiligten auf dieselbe Seite zu ziehen. Wie gespalten die FCK-Gemeinde immer noch ist, zeigte zum Beispiel die Abstimmung über einen internen Untersuchungsausschuss zur Ära Kuntz/Grünewalt, die nahezu Fünfzig-Fünfzig ausging. Auch darum sollten Banf und Co. sich kümmern. Der neue Aufsichtsrat steht wie der gesamte FCK vor einer Mammutaufgabe - aber es könnte funktionieren.


Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Live-Ticker: Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern am 03. Dezember 2017
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Beitragvon FW 1920 » 04.12.2017, 16:50


Ganz wichtig, was Banf gesagt hat: Wir haben keine sportliche Kompetenz im AR und vorstand. Das ist richtig erkannt und jetzt muss schnell gehandelt werden, denn uns läuft die Zeit davon. Um diese Aufgabe ist niemand zu beneiden, denn die guten Leute sitzen nicht in den Startlöchern und warten auf einen Anruf des FCK! Für uns bleibt nur zu hoffen, dass die Suche erfolgreich abgeschlossen wird!



Beitragvon SEAN » 04.12.2017, 17:02


FW 1920 hat geschrieben:Ganz wichtig, was Banf gesagt hat: Wir haben keine sportliche Kompetenz im AR und vorstand. Das ist richtig erkannt und jetzt muss schnell gehandelt werden, denn uns läuft die Zeit davon. Um diese Aufgabe ist niemand zu beneiden, denn die guten Leute sitzen nicht in den Startlöchern und warten auf einen Anruf des FCK! Für uns bleibt nur zu hoffen, dass die Suche erfolgreich abgeschlossen wird!


Das hatte ich schon vor der AR Wahl angesprochen, JochenG. hat darauf folgendes geantwortet:


Was nun die viel geforderte sportliche, wirtschaftliche, juristische oder was weiß ich Kompetenz betrifft, so steht es dem Aufsichtsrat frei, bis zu zwei zusätzliche Personen zu kooptieren. Diese Personen mit besonderen Kompetenzen, die dem Aufsichtsrat hilfreich sein können / sollen, werden dann mit einer 2/3 Mehrheit im Aufsichtsrat herangezogen und müssen im Rahmen der folgenden Mitgliederversammlung bestätigt werden.

Hier sehe ich Möglichkeiten, fehlende oder mangelnde Kompetenzen auszugleichen oder zu ergänzen. Auf diese Art war zum Beispiel Hartmut Emrich von Lotto RLP im Aufsichtsrat.

Das dürfte vielleicht ganz schnell ein Thema werden, wenn man sich auf Seiten des neuen AR auf halbwegs sichere Wege begeben möchte.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Hephaistos » 04.12.2017, 17:11


Oder auch über den Sportvorstand. Darüber waren alle Kandidaten einig, was mich besonders freut. Hoffentlich gelingt es ihnen auch einen starken Mann zu holen. Man kann natürlich weiterhin mit Schupps, Stövers und Notzons dieser Welt versuchen, weil es billiger ist, aber dann sollte man auch keine Wunderdinge erwarten.



Beitragvon SEAN » 04.12.2017, 17:27


Hephaistos hat geschrieben:Oder auch über den Sportvorstand. Darüber waren alle Kandidaten einig, was mich besonders freut. Hoffentlich gelingt es ihnen auch einen starken Mann zu holen. Man kann natürlich weiterhin mit Schupps, Stövers und Notzons dieser Welt versuchen, weil es billiger ist, aber dann sollte man auch keine Wunderdinge erwarten.

Beides ist wichtig, sportliche Kompetenz in den ausführenden wie auch in den kontrollierenden Organen. Ich kann keinen alleine sportliche Entscheidungen treffen, und auch keine "ungeeigneten" Personen das kontrollieren lassen. Nicht in Betrieben, wo Millionenumsätze gemacht werden und viele Arbeitsplätze von abhängen.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon alaska94 » 04.12.2017, 18:00


Es ist leider immer schon das Problem des FCK gewesen, dass immer auf "Früher" verwiesen wurde und nie in die Zukunft geschaut wurde. Es wird immer noch versucht dem Kuntz was an das Bein zu Pinkeln, anstatt endlich die aktuellen und zukünftigen Themen anzugehen, welche genüggend Kraft kosten. Selbst beim Meistertitel 1998 gab es viele die gesagt haben, aber früher war alles besser. Was Vergangenheit ist, ist Vergangenheit. Lasst uns endlich nach vorne schauen. Für mich beginnt das Jahr 2018 von 0. Sowohl beruflich, privat und der FCK. Klar sollte man Lehren aus allem ziehen, was man in der Vergangenheit falsch oder richtig gemacht hat, aber es bringt nicht immer in gute alte Zeiten zu schauen und alles schlecht zu reden, oder immer nur die negativen Beispiele heranzuziehen. Es kann eine Ausgleiderung z.B. auch Erfolgreich laufen, siehe BVB oder Bayern. Und nicht immer nur die negativen Beispiele sehen, wie den HSV oder 1860. Lasst uns offen sein für Neues und allem eine Chance geben. Wir müssen jetzt alle gemeinsam zusammen das unmöglich möglich machen und den FCK mit aller Macht in der 2. Liga halten. Es bekommen alle, Jeder Vorstand, Auftsichtsrat, Spieler, Trainer, Fan, Mitarbeiter meine 100% Unterstützung. Lasst den neuen AR erstmal anfangen und sich einen Überblick verschaffen und nicht gleich nach 2 Tagen erste ERgebnisse zu fordern, es muss auch erlaubt sein nachzudenken.

LASST UNS MIT ALLER MACHT ALLEN ZEIGEN, DASS DER FCK FÜR DAS WORT WUNDER STEHT. LASST UNS ZEIGEN, DASS DER FCK VERLORENGEGLAUBTE SPIELE GEWINNT. LASST UNS EIN NEUES GRANDIOSES KAPITEL FÜR DIESEN TOLLEN VEREIN SCHREIBEN UND EINE GROßE AUFHOLJAGT STARTEN. LASST UNS GEMEINSAM DAS WUNDER PACKEN.
LASST ES UNS GEMEINSAM ANPACKEN

DENN

NUR ZUSAMMEN SIND WIR LAUTERN.
94 ist nicht mein Geburtsdatum´, damit ich es nicht immer wieder erwähnen muss.

Suche nette Kontakte im Raum Nürnberg/ Lauf



Beitragvon FW 1920 » 04.12.2017, 18:14


@alaska94:
Für Deinen privaten Neuanfang wünsche ich Dir alles Gute! Dein Wunsch, dass der FCK verloren geglaubte Spiele gewinnt, in allen Ehren, aber Du richtest ihn an die falsche Adresse! Adressat ist die Mannschaft, niemand sonst.

An den Fans liegt es nicht. Wenn ich sehe, wie viel Unterstützung der FCK in seiner beschissenen Situation noch auswärts hat, da kann man nur den Hut ziehen (die pöbelnden Idioten nehme ich bewusst aus)! Viele andere Vereine können von einer solchen Unterstützung nur träumen. Der Schalter bei uns muss auf dem Rasen umgelegt werden, sonst fährt der Fahrstuhl ungebremst nach unten!!!



Beitragvon Lonly Devil » 04.12.2017, 18:39


"Wir wollen etwas verändern und verbessern"

Die Zeit wird zeigen WAS verändert wird und WAS verbessert wird. 8-)

Dem Verein wünsche ich dabei viel Glück.
Passt :shock: https://www.youtube.com/watch?v=yB45OYZGvEI

Weiter geht die wilde Fahrt, hart auf Kante zum Abgrund. Möge sie heil überstanden werden.



Beitragvon lauternfieber » 04.12.2017, 19:13


FW 1920 hat geschrieben:An den Fans liegt es nicht. Wenn ich sehe, wie viel Unterstützung der FCK in seiner beschissenen Situation noch auswärts hat, da kann man nur den Hut ziehen (die pöbelnden *** nehme ich bewusst aus)! Viele andere Vereine können von einer solchen Unterstützung nur träumen. Der Schalter bei uns muss auf dem Rasen umgelegt werden, sonst fährt der Fahrstuhl ungebremst nach unten!!!


Genau! Und waren es nicht die 1000 in Heidenheim, die über weite Strecken des Spiels laut und frenetisch zu hören waren. Diese Leistung und der Aufwand waren mindestens so gut wie das Spiel unserer Jungs! Von daher finde ich solche Überlegungen wie der eventuelle Boykott auf der West kontraproduktiv und eher demoralisierend als aufbauend.



Beitragvon weißherbschtschorle » 04.12.2017, 19:38


Wenn wir,wie hier schon geschrieben,noch 2 Personen zusätzlich heranziehen können,dann sollte der AR das auch tun.Und ich denke,es sollte einer im Bereich Sport sein u. einer der das Thema Stadion vertritt.

Einfach um Klarheit im Aufgabenbereich Vorstände zu bekommen. Da denke ich besonders an Herrn Gries.Er muß sich dann ausschließlich um die Beschaffung von Gelder kümmern u. hat keine Ausreden mehr. Und dann sollten mit Hilfe von Legardere durchaus 3-4 Mio's machbar sein. Da liegt ein Teil des Problems,warum wir wichtige Spieler abgeben müssen. Und wenn wir am Thema Stadion noch ca 1 Mio sparen/generieren,sieht's wieder anders aus.



Beitragvon mainzelmenschekiller » 04.12.2017, 20:39


Herr Kind, was ist das für eine Aussage ?

„Sie müssen jetzt die Verträge und Protokolle sichten, um sich eine Vorstellung davon zu machen, was in den vergangenen Jahren gelaufen ist"

Ich verstehe nicht, was haben Sie die letzten Jahre beaufsichtigt?



Beitragvon bybybonn » 04.12.2017, 20:51


@meinzelmenschekiller

Wo ist Dein Problem, wenn J. Kind darauf hinweist, dass sich die VIER NEUEN nun schnellstens in die Vorgänge der vergangenen Jahre einlesen müssen?

bybybonn



Beitragvon SEAN » 04.12.2017, 21:14


bybybonn hat geschrieben:@meinzelmenschekiller

Wo ist Dein Problem, wenn J. Kind darauf hinweist, dass sich die VIER NEUEN nun schnellstens in die Vorgänge der vergangenen Jahre einlesen müssen?

bybybonn

So ist es.
Unter anderem auch dafür war es gut, das Jürgen Kind nochmal gewählt wurde. Man stelle sich vor, der AR bestände jetzt aus 5 neuen, bis die einigermaßen in der Materie sind, vergehen bestimmt 6-8 Wochen. Die sitzen ja auch nicht jeden Tag über den Akten.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Hephaistos » 04.12.2017, 21:21


SEAN hat geschrieben:Die sitzen ja auch nicht jeden Tag über den Akten.


Ganz sicher nicht. Die erste Sitzung ist erst am Donnerstag. Frage mich nur wieso nicht direkt heute. Was gibt es momentan wichtigeres als der FCK?!



Beitragvon Miro.Klose » 04.12.2017, 21:25


ich hoffe wir bekommen mal einen gescheiten Sportvorstand und das flink...

Was erwarte ich von diesem ?

- Erfahrung im Fussball
- Netzwerk/Connections
- Vertrauen das er aus wenig viel machen kann


Das kann gerne auch jemand sein der sich bisher in einer solchen Funktion noch nicht beweisen konnte. Gerne auch ein Lautrer Exprofi der bisher eher in unteren Ligen aktiv war oder wo es bisher nie hingehauen hat

Ein paar Namen die mir spontan einfallen ohne darauf zu achten ob da in Vergangenheit Ärger zwischen ihm und Verein bestand...

- Sforza
- Basler
- Topmöller
- Merk
- Wagner
- Wiese (Nein nicht nur um euch zum lachen zubringen... er Hat jahrelang auf höchsten Niveau gespielt, ist lange raus, heisst soviel wird er dann evtl nicht verdienen. Kontakte hat er sicherlich noch und sicher auch International)
- Ballack


Von den dort genannten würde ich Basler, Ballack oder Wiese am liebsten sehen...

1. Ballack
2. Wiese
3. Basler



Beitragvon SEAN » 04.12.2017, 21:32


Hephaistos hat geschrieben:Ganz sicher nicht. Die erste Sitzung ist erst am Donnerstag. Frage mich nur wieso nicht direkt heute. Was gibt es momentan wichtigeres als der FCK?!

Vielleicht müssen einige der neuen im AR noch zuhause beichten, was sie da angestellt haben? :D
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Westkurvenalex » 04.12.2017, 21:34


Zu einem Sportvorstand gehört deutlich mehr als nur mal Profi gewesen zu sein. Man muss über ein mindestens nationales Netzwerk im Fußball verfügen im Spieler frühzeitig an den Verein zu binden. Man muss den sportlichen Bereich von a bis z mit Leben füllen und organisieren (z.b. Auch das nlz) , ein Konzept haben und es auch durchsetzen. Man muss Ahnung haben von Vertragswerken etc.
Die von dir genannten bringen das alle nicht mit. Am seriösesten ist hierbnoch merk aber auch er wird dies sicherlich nicht stemmen können (höchstens zur Repräsentation). Nichts für ungut aber die Namen sind nicht zu gebrauchen.



Beitragvon Hephaistos » 04.12.2017, 21:38


SEAN hat geschrieben:Vielleicht müssen einige der neuen im AR noch zuhause beichten, was sie da angestellt haben? :D

Hoffentlich kommen am Do auch alle. Nicht dass sie noch Hausverbot bekommen :D



Beitragvon bybybonn » 04.12.2017, 21:42


@Hephaistos

Ganz sicher nicht. Die erste Sitzung ist erst am Donnerstag. Frage mich nur wieso nicht direkt heute. Was gibt es momentan wichtigeres als der FCK?!


Tja!
Es hätten ja noch mehr 'rüstige Rentner' zur Verfügung gestanden als nur Herr Wüst: Die Herren Otter und Fuchs. Und ob Fau Eckel wirklich so ausgelastet ist?

Das wären schon mal vier gewesen, die 'rund um die Uhr' Akten gelesen hätten. Plus Kind, der sich nicht erst einlesen muss. Und sofort würde der AR volle Kanne loslegen!

Aber die wollten wir ja nicht ...

Die Gewählten haben im Vorfeld der JHV ne Menge Zeit investiert. Und fragen sich jetzt vielleicht doch mal, was Ihre Frau und Ihre Firma so macht.
Was für selbstsüchtige Gestalten!
Schande, Schande, Schande! :lol:

bybybonn



Beitragvon sandman » 04.12.2017, 21:44


Wiese?? Naja, der könnte gleich Jenapharm als Investor mitbringen :D ....

Nen "alten Hasen" ausm Bereich SV werden wir kaum für uns begeistern können...welche mit mittelmäßiger Erfahrung auch kaum.

Es wird wohl auf jemanden hinauslaufen mit wenig Erfahrung im SV-Bereich, aber dafür mit viel Erahrung im Profifußball und gutem Netzwerk.

M,m.n sollte man mal bei Oli Kahn Anfragen...jaja, ich weiß Bayern und so. Aber er hat diese Winner-Mentalität..die uns vollkommen abgeht. Wir brauchen im sportlichen Bereich wieder jemanden der "Eier hat" :D ...
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon bybybonn » 04.12.2017, 22:24


Ach Leute!

Schaut doch mal auf Euren Kalender!

Es ist der 4. Dezember. Die Wintertransferperiode beginnt in vier Wochen und endet in acht.

Ich halte es für völlig ausgeschlossen, dass man bis dahin einen Sportvorstand finden und einstellen kann oder auch nur einen neuen Sportdirektor!
Nicht nach den Erfahrungen, die J. Kind vom Sommer berichtet hat.
Egal ob sich der neue AR am MO oder DO trifft.

Ob es so schnell gelingt, jemanden mit Qualifikation zu gewinnen, der zusätzlich in den AR berufen werden kann und das auch will, halte ich auch für fraglich. Evtl. HPB, der ja nur jede hauptamtliche, bezahlte Funktion beim FCK für sich ausgeschlossen hat.
Aber diese Personalie ist ja auch hier im Forum umstritten.
Ich habe keine Übersicht, wie alle Mitglieder des neuen AR zu ihm stehen.
Aber wenn man ihn dazu bittet, dann bitte nur wenn alle Aufsichtsräte dahinter stehen und er dann eben auch drei Jahre amtieren kann.

Dazu können wir jetzt endlos Meinungen austauschen, aber wir haben gerade einen neuen AR gewählt und der muss jetzt entscheiden. Und danach, was er für richtig hält.
Und nicht danach, was 'irgendwie populär' sein könnte.

Ob es uns gefällt oder nicht:
Notzon wird die Winterverstärkungen vornehmen.
Wünschen wir ihm viel Glück dabei!

Und dann hat der AR Zeit bis zur Kaderplanung für die nächste Saison. Und die Zeit muss er sich auch nehmen. Denn solange überhaupt nicht absehbar ist, ob der FCK in der nächsten Saison in der 2., 3. oder Regionalliga spielt, ist es doch völlig illusorisch, jemanden zu finden, der nicht auf Hartz IV ist!

In Liga 3 werden wir uns auch keine drei Vorstände leisten können. Eigentlich jetzt schon nicht!
Was für Verträge hat der FCK mit Gries, Klatt und Notzon? Was kostet es, wenn man sich von denen trennen will?

Da hoffe ich wirklich eben nicht auf Schnellschüsse, sondern akzeptiere, dass es im neuen AR eine Weile dauern wird, bis man die von allen geforderte 'sportliche Kompetenz' wirklich auf hauptamtlicher Ebene verankern kann.

Noch ein halbgarer Schnellschuss hilt uns wirklich nicht.


bybybonn



Beitragvon Hephaistos » 04.12.2017, 22:39


Kaderplanung für die nä. Saison sollte schon letzte Saison losgehen. AR hat da gar keine Zeit. Zumal man ja noch bedenken muß, dass mit dem Neuen erst verhandeln wird und dann evtl. absagt, was natürlich paar Monate Zeit kostet. Auch wenn es momentan schwierig ist passende Spieler für die nä. Saison zu suchen, weil wir ja noch nicht wissen wo wir spielen werden. Aber man könnte zumindest schon mal einen Mann für den Fall Klassenerhalt suchen, damit wir im Sommer nicht bei null anfangen..
Im Winter war es klar, dass Notzon auf die Tour geht, den finde ich auch nicht schlimm wie viele hier. Aber man sagt es ja so schön "ein Kopf ist gut, 2 Köpfe sind besser". Ich hätte da bei den Entscheidungen einfach mehr Kompetenz gewünscht. Zumal der Neue mit seinem Netzwerk das Horizont vom Notzon erweitern könnte.



Beitragvon weißherbschtschorle » 04.12.2017, 22:51


Ich vermisse einen Beitrag von mir.Wie kann ich sehen,ob der gelöscht wurde.
Da stand eigentlich nichts Beleidigendes drin.
Vielleicht ein paar unangenehme Thesen.
Zu aktuellen Themen.Nix zu Altlasten.Naja,vielleicht doch.Aber nur ganz wenig.



Beitragvon Satanische Ferse » 04.12.2017, 23:57


Dass die nicht in der Region ansässigen, aber sehr fachkundigen Köpfe Valentin Helou und Ken Kinscher zusammengenommen weniger Stimmen erhielten als Dagmar Eckel, ist eine Botschaft. Hoffentlich nicht die Botschaft, dass man sich mit dem Schicksal abgefunden hat, in Zukunft nur noch regional wahr genommen zu werden. Hatte auch mit Bruno Otter gerechnet. Diese einschlägige Finanzkompetenz muss man sich jetzt anderswoher holen.

Man mag die pathetische Rede von Frau Eckel einschätzen wie man will, aber eine Bewerbungsrede war es nicht. Horst Eckel kann einem wirklich leid tun. Muss er sich das auf seine alten Tage auch noch antun. Zu bangen und zu hoffen, dass sein FCK nicht untergeht. Allein dafür lohnt es sich noch mal alles reinzuhauen, um den Abstieg noch zu vermeiden.

Der neue Aufsichtsrat scheint mir die nötige Homogenität aufzuweisen. Ob er genügend Spannkraft in sich trägt, um die enormen Hürden zu meistern, dass wird die große Frage sein. Die Herausforderungen sind enorm. Hoffentlich sind die Fünf sich auch wirklich bewusst, was auf sie und den Verein zukommen wird.

Es wird ein bisschen dauern, bis man auf Betriebstemperatur und handlungsfähig ist. Da ist es Gold wert, dass Jürgen Kind wieder Vertrten ist. Das wird die Einarbeitungszeit verkürzen. Zunächst muss man sich mal handlungseinig machen, in welche Richtung der Verein kurz- und mittelfristig entwickelt werden soll. Da wird sich zeigen, wieviel kreativ-strategisches Potential in diesem Gremium steckt. Wichtig: der rote Faden muss deutlich nach außen erkennbar sein. Man darf sich auch nicht zu schade sein, falls erforderlich, sich von Außen Expertise einzuholen. Die Anzahl der Bewerbungen und deren Qualität hat gezeigt, dass wir Potential haben.

Es wird darauf ankommen, dass man an den richtigen Stellschrauben die Strukturen in der Vereinsführung auf den Kurs bringt. Die sportliche Kompetenz ist ein sehr wichtiger Punkt.

Aber ich sehe Handlungsbedarf auch in der Person des Vorstandsvorsitzenden. Habe den Eindruck, dass Thomas Gries sich in seinem neuen Biotop da oben nicht richtig wohl fühlt, sich dort von seinen Qualitäten her in diesem fußballerischen Milieu nicht gut aufgehoben fühlt. Auch scheint er nicht der Typ für die erste Reihe zu sein. Aber das braucht es für diesen Posten. Kurzum: der neue Aufsichtsrat muss sich fragen, ob man nach einer Alternative sucht. Denn die Außendarstellung und Führungsstärke hat sich als Schwachpunkt erwiesen. Vielleicht rennt man sogar diesbezüglich bei Thomas Gries offene Türen ein.
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.

Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.



Beitragvon Miro.Klose » 05.12.2017, 00:20


Westkurvenalex hat geschrieben:Zu einem Sportvorstand gehört deutlich mehr als nur mal Profi gewesen zu sein. Man muss über ein mindestens nationales Netzwerk im Fußball verfügen im Spieler frühzeitig an den Verein zu binden. Man muss den sportlichen Bereich von a bis z mit Leben füllen und organisieren (z.b. Auch das nlz) , ein Konzept haben und es auch durchsetzen. Man muss Ahnung haben von Vertragswerken etc.
Die von dir genannten bringen das alle nicht mit. Am seriösesten ist hierbnoch merk aber auch er wird dies sicherlich nicht stemmen können (höchstens zur Repräsentation). Nichts für ungut aber die Namen sind nicht zu gebrauchen.



National und wahrscheinlich auch international hat Ballack zum Beispiel sicherlich Kontakte und etwas Netzwerk.
Natürlich wäre das zum Beispiel nicht die perfekte Lösung aber ein Versuch wert. Wenn du einer derjenigen bist die immernoch glauben das Spitzenmanager Schlange stehen um beim total runtergewirtschafteten FCK, mit diesem inzwischen sry aber Mangelhaften Umfeld und Anhängern anzufangen.... dann ist dir einfach nichtmehr zu helfen




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