Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon ExilDeiwl » 09.11.2017, 07:34


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SWR: Investor prüft Stadionkauf und FCK-Einstieg

Einem Exklusivbericht des "SWR" zufolge verhandelt die Stadt Kaiserslautern über den Verkauf des Fritz-Walter-Stadions. Ein potenzieller Investor will demzufolge auch beim 1. FC Kaiserslautern investieren. Unterschiedliche Angaben gibt es über den Stand der Verhandlungen

"SWR"-Reporter Bernd Schmitt bezieht sich in seinem Bericht unter anderem auf Angaben von Kaiserslauterns Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD). Laut Weichel interessiere sich der Investor neben dem Fritz-Walter-Stadion auch für das benachbarte, 45.000 Quadratmeter große Gelände, auf dem Gewerbe- und Wohngebäude entstehen könnten.

Bei dem Investor soll es sich laut "SWR" um ein westeuropäisches Unternehmen handeln, das neben dem Stadionkauf auch beim 1. FC Kaiserslautern einsteigen will. Hierfür wäre eine Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung und der Verkauf von Anteilen erforderlich, worüber die FCK-Vereinsmitglieder im Januar 2018 auf einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung abstimmen müssten.

Rheinpfalz: Gespräche erst am Anfang - 40 Millionen Euro anvisiert

Laut "SWR" sollen die Planungen "schon sehr weit gediehen" sein. Stadt und Verein wollten zum Stand der Gespräche noch keinen Kommentar abgeben.

Die "Rheinpfalz" ergänzte in einer späteren Meldung jedoch eine andere Sichtweise, nämlich dass die Verhandlungen sich erst am Anfang befänden. Ein Verkauf des Fritz-Walter-Stadions stehe "nicht unmittelbar bevor", so die Tageszeitung unter Berufung auf einen Informanten. Es habe in der Vergangenheit schon häufiger Gespräche mit interessierten Investoren gegeben, die jedoch stets im Sande verliefen und zu keinem konkreten Ergebnis führten.

Für den möglichen Einstieg beim FCK steht laut "Rheinpfalz" ein Volumen von 40 Millionen Euro im Raum. Dem "SWR" zufolge soll das Interesse auch für den Fall eines Abstiegs in die 3. Liga gelten.

Quelle: Der Betze brennt / SWR / Rheinpfalz

Ergänzung, 15:30 Uhr:

Auch FCK-Vorstandschef Thomas Gries hat sich gegenüber dem SWR nun zu den Verhandlungen geäußert. Man rede schon seit Monaten mit möglichen Investoren, so Gries. Jetzt habe man jemanden gefunden, der sowohl in den FCK als auch in das Stadion investieren würde. "Wir sind aber noch fernab von irgendwelchen Unterschriften."

Hier noch die beiden Orgiginalquellen "SWR" und "Rheinpfalz":

Investor will Fritz-Walter-Stadion kaufen

Die Stadt Kaiserslautern steht nach eigenen Angaben in aussichtsreichen Verhandlungen über den Verkauf des Fritz-Walter-Stadions. Nach Recherchen des SWR-Sportmagazins "Flutlicht" will der potenzielle Käufer auch in den 1. FC Kaiserslautern investieren.

(...)

Außerdem will der Investor offenbar beim 1. FC Kaiserslautern einsteigen - und das nach SWR-Informationen auch bei einem Abstieg in die dritte Liga. Im Budget soll sogar einberechnet sein, dass der FCK vier Jahre in der dritten Liga spielt. Voraussetzung für einen Einstieg des Investors sei, dass der Verein dafür die Grundlagen schafft. Das würde bedeuten, dass der FCK seine Profiabteilung aus einem eingetragenen Verein ausgliedert in eine Kapitalgesellschaft. Offenbar will der Vorstand genau das den FCK-Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung am 3. Dezember zunächst mal vorstellen - und dann schon im Januar bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschließen lassen.

(...)

Quelle und kompletter Text: SWR


Verhandlungen über Verkauf des Fritz-Walter-Stadions

(...)

Nach RHEINPFALZ-Informationen soll es einen Investor geben, der mit 40 Millionen Euro beim FCK einsteigen soll. Nach Informationen des SWR will der Investor das Fritz-Walter-Stadion, das der stadteigenen Stadiongesellschaft gehört, erwerben und dazu rund 45.000 Quadratmeter unbebaute Fläche in unmittelbarer Nachbarschaft der WM-Arena.

Nach RHEINPFALZ-Informationen steht allerdings ein Verkauf des Fritz-Walter-Stadions nicht unmittelbar bevor. Am Donnerstagvormittag sagte ein Informant, die Gespräche der Stadt mit dem neuen Investor stünden erst am Anfang. Man wisse nicht, was daraus werde. Es habe aber auch in der Vergangenheit viele Gespräche mit interessierten Investoren dazu gegeben, bisher ohne ein Ergebnis.

(...)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz


Ergänzung, 18:30 Uhr:

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Kommentar zu Medienberichten über Stadionverkauf und Ausgliederung
Interessanter Gedanke - aber noch viele Fragen offen

von Thomas

"Das wäre wie ein Sechser im Lotto", lautete heute ein Zitat im Radio. In der Tat klingen die neuesten Medienberichte um Investoren und Millionen verlockend, sind aber dennoch mit Vorsicht zu genießen: Es mangelt an Informationen, viele Fragen sind noch offen.

Der mögliche Idealzustand wird in den Recherchen von "SWR" und "Rheinpfalz" wie folgt dargestellt: Ein Investor kauft das Fritz-Walter-Stadion, baut auf dem umliegenden Gelände Häuser und Büros, und steckt zusätzlich auch noch Geld in den 1. FC Kaiserslautern - bestenfalls sogar bis zu 40 Millionen Euro, die der noch auszugliedernden Lizenzspielerabteilung des FCK zugute kommen sollten. Das Mitspracherecht der Vereinsmitglieder würde dadurch zwar beschnitten, aber mit dem vielen Geld sollte die Rückkehr in die Bundesliga gelingen. So weit die Theorie.

Als diese Meldungen am Donnerstagmorgen online gingen, wurde von offizieller Seite schnell auf die Bremse getreten: Die Gespräche seien erst ganz am Anfang, es sei noch gar nichts beschlossen. Oberbürgermeister Klaus Weichel bestätigte lediglich "ein einziges Gespräch" bisher, FCK-Vorstandsvorsitzender Thomas Gries schränkte ein: "Wir sind aber noch fernab von irgendwelchen Unterschriften." Die "Rheinpfalz" wies sogleich darauf hin, dass solche Verhandlungen in den letzten Jahren schon häufig gestartet und dann doch gescheitert seien.

Mangelhafte Kommunikation seitens des FCK

Den Verhandlungsführern kam dieses "Leak" nicht nur deshalb ungelegen, weil es die Gespräche mit dem potentiellen Investor erschweren könnte. Sondern aus Sicht der FCK-Verantwortlichen auch, weil sie ab heute erstmal über den rein formalen Stand der geplanten Ausgliederung informieren wollten. Im Fritz-Walter-Stadion fand am Donnerstagmorgen ein Pressefrühstück statt, bei dem die aktuellen Planungen vorgestellt wurden. Zu diesem Hintergrundgespräch wurden allerdings nur ausgewählte Medienvertreter eingeladen, unserem Online-Magazin Der Betze brennt und weiteren Journalisten wurde trotz Nachfrage die Teilnahme verwehrt. Dementsprechend können wir an dieser Stelle - leider - nicht nach persönlicher Rücksprache mit den FCK-Verantwortlichen berichten, sondern nur aus anderen uns vorliegenden Quellen:

Nachdem sich im Sommer drei Mal der "Arbeitskreis Ausgliederung" zur Vorbereitung getroffen hatte, war der FCK-Vorstand in den vergangenen Tagen beim Finanzamt Kaiserslautern sowie bei der Deutschen Fußball-Liga zur Klärung weiterer Formalitäten. Unter zukunft.fck.de wurde eine neue Infoseite online gestellt, die aber später wieder vorläufig "unter Bearbeitung" gesetzt wurde. Hier war beispielsweise der im Arbeitskreis Ausgliederung hoch umstrittene zwischengeschaltete Beirat noch in den Planungen aufgelistet, was noch zu unangenehmen Diskussionen führen dürfte. Am 22./23. November sollen in der Pfalz zwei Informationsveranstaltungen stattfinden, ehe auch am 03. Dezember bei der Jahreshauptversammlung über das Thema Ausgliederung informiert werden soll. Und auf einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung - möglicherweise schon im Januar 2018 - sollen die Mitglieder dann über die Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung abstimmen.

Alle Chancen und Risiken müssen genannt werden

Nach langen Planungen im Hintergrund kommt nun also endlich Bewegung in die Sache. Aber noch sind sehr viele Fragen offen, sowohl zur Gestaltung der Ausgliederung als auch zu einem möglichen Investor: Wer ist er, wieviel zahlt er, welche Rechte bekommt er dafür? Erst diese Woche gab es vom Hamburger SV wieder ein Negativbeispiel für einen Investor mit zu großen Machtansprüchen.

Wie kann man also den aktuellen Stand der Dinge zusammenfassen? Die Argumente der FCK-Vereinsführung klingen wohlüberlegt, die heutigen Mediengerüchte sogar höchst spannend. Aber es mangelt schlichtweg noch an Informationen, anhand derer sich man ein genaueres Bild verschaffen könnte. Von den FCK-Verantwortlichen darf man verlangen, dass sie die kommunikativen Fettnäpfchen künftig auslassen und ausgewogen über die Chancen, aber auch die Risiken einer Ausgliederung informieren. Immerhin handelt es sich hierbei um die wohl wichtigste vereinspolitische Entscheidung der 117-jährigen Vereinsgeschichte! Nur mit der nötigen Transparenz können die FCK-Mitglieder ruhigen Gewissens in die Abstimmung über eine Ausgliederung und einen möglichen Anteilsverkauf gehen.

Quelle: Der Betze brennt

Ergänzung, 21:25 Uhr:

Stadt relativiert Gerüchte um Stadionpoker

Der Südwestrundfunk (SWR) weckte am Donnerstag mit einer Meldung die Erwartung, dass ein Investor für das Fritz-Walter-Stadion und angrenzende Liegenschaften vor der Tür steht. Die Stadt widersprach einer solchen Darstellung.

Oberbürgermeister Klaus Weichel erklärte am Donnerstag gegenüber der RHEINPFALZ, die Stadt habe derzeit Kontakt mit einem neuen Interessenten für den Kauf des Fritz-Walter-Stadions und der angrenzenden Liegenschaften. Es habe bisher ein einziges Gespräch gegeben. Dieses sei mit dem Beauftragten des potenziellen Investors geführt worden. Die beiden Vorstände des 1.FC Kaiserslautern, Thomas Gries und Michael Klatt, hätten mit am Tisch gesessen. (...)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz
Zuletzt geändert von Thomas am 09.11.2017, 22:51, insgesamt 15-mal geändert.
Grund: Formatierung angepasst, Danke für's Einstellen
Nur zusammen sind wir Lautern! :teufel2:
#ZusammenLautern http://www.nur-zusammen.de



Beitragvon MäcDevil » 09.11.2017, 07:45


Hat der FCK hat Wahl ?! Ich glaube nicht !
"Der Verein hat sich jahrelang in die Enge treiben lassen und hängt jetzt in den Seilen...mit einem blauen Auge wie ein angechlagener Boxer !"

Her mit dem Investor !!!
Meier: "Besser spielen und mehr Tore erzielen"



Beitragvon ExilDeiwl » 09.11.2017, 07:52


Ich hab's im anderen Thread schon geschrieben: Das wäre natürlich ein ganz schöner Hammer, wenn das stimmen würde, weil sich damit zumindest mal eine neue Perspektive auftun würde. Und ich muss zugeben, dass ich gerade ziemlich aufgewühlt bin. Aber bei aller Hoffnung, Freude, wie auch immer: erstens wissen wir nicht, wie viel an der Meldung dran ist und was denn die Konditionen wären. Bevor wir uns alle die Hände reiben und feuchte Champions League Träume bekommen, weil der große Retter daher kommt und ums mit viel Geld überschüttet, sollten wir abwarten und zuhören, was dran ist an der Sache und zu welchen Konditionen so ein Deal zustande kommen würde.
Nur zusammen sind wir Lautern! :teufel2:
#ZusammenLautern http://www.nur-zusammen.de



Beitragvon UltrasFCK » 09.11.2017, 07:53


Kam heute am 09.11.2017 auch in den 07:30 Uhr Nachrichten auf RPR1.

Erstmal erstaunlich und wäre auch irgendwie erfreulich aber es hat auch so bisschen das Geschmäckle, dass es ein von Seiten des Vereins bewusst gestreutes Gerücht ist, um kurz vor der JHV die Gemüter etwas zu beruhigen.
Weil was Genaues weis man laut RPR1 mal wieder nicht.... :wink:
Seinen Fussballclub sucht man sich nicht aus, man wird hineingeboren! Traditionen bewahren. Support your local Football club!!



Beitragvon sandman » 09.11.2017, 07:56


Ich hätte da auch gerne zuerst ein paar Details, bevor ich mich "freue".

Allerdings habe ich starke Bauchschmerzen, wenn die momentane Führung mit Geld vollgeschüttet werden würde... . Wir sind nach wie vor sportlich auf Führungsebene... miserabel besetzt. Es wäre fatal, wenn diese große Chance sinnlos verpulvert werden würde...
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon ExilDeiwl » 09.11.2017, 08:04


In der Vereinsführung wurden doch genügend Fehler gemacht, dass man auch mit dieser Meldung nich genügend Gesprächsstoff auf der JHV haben sollte, @UltrasFCK.

@sandman: Keine Frage, der Verein braucht wieder fußballerische Kompetenz in der Vereinsführung. Bei einem Investor würde ja das vielleicht geäußerte Argument, der Verein habe kein Geld für einen SV, ausgehebelt werden. Und ehrlich: von einem Investor würde ich nicht nur erwarten, dass er selbst Stimmrechte verlangt, sondern dass er genau darauf Wert legt, dass im Verein wieder fußballerische Kompetenz auf oberster Ebene einkehrt. Beim FCK ist nix durch Effizienzsteigerungen und Synergieeffekte für einen Investor zu holen. Das geht nur über sportlichen Erfolgt. Für den braucht es Geld, um gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Und Sportliche Kompetenz.
Nur zusammen sind wir Lautern! :teufel2:
#ZusammenLautern http://www.nur-zusammen.de



Beitragvon UltrasFCK » 09.11.2017, 08:04


Ich bin auch ein bekennender Traditionalist in Sachen Fussball und absolut kein Freund dieser momentanen, pervers betriebenen Kommerzialisierung des Fussballsports aber in aller erster Linie liegt mir mein Verein am Herzen!!!
Und wer in der heutigen Zeit als Fussballfan noch nicht kapiert hat, dass man ohne Geld und somit ohne Sponsoren/Geldgeber keinen Profifussball, ja im allgemeinen sogar Profisport betreiben kann, der glaubt auch noch an den Nikolaus.
Insofern sollte jeder offen der Ausgliederung gegenüber stehen und sich deren Konzepte frei von Vorurteilen anhören und für sich sorgfälltig analysieren.
Denn nur so ist der FCK zu retten! Durch Sponsoren und Geldgeber, Gönner und finanzstarke Freunde des FCK!!!! Das ist Fakt!

Wenn tatsächlich ein Investor für das Stadion kommmen sollte, hätte ich wahrscheinlich nichts dagegen, wenn es irgendwann heißen würde "Willkommen im weiten Rund des Unilever-Fritz-Walter-Stadions!"
Hauptsache der Fritz bleibt erhalten.

Auch ein Großinvestor kann sich mit dem Namen Fritz-Walter schmücken...
Zuletzt geändert von UltrasFCK am 09.11.2017, 08:06, insgesamt 1-mal geändert.
Seinen Fussballclub sucht man sich nicht aus, man wird hineingeboren! Traditionen bewahren. Support your local Football club!!



Beitragvon wernerg1958 » 09.11.2017, 08:05


Ich denke man muß die Nachricht etwas teilen. Als langjährig geprüfter FCK-Fan alle Höhen und Tiefen erlebt, manche verarsche auch ist man vorsichtig mit solchen Infos besonders vor einer JHV.
Nun wie es sich liest hat ja die Stadt den Investor für das Areal Betze und dem FWS hat erstmal kauftechnisch nichts mit dem FCK zutun. Die Stadt wäre diese Last dann erstmal los mit all den Pachzinsverhandlungen usw.
Der FCK wird aber dem Investor sicher auch am Herzen liegen da es wie bei der Stadt sein einziger Pächter ist/wäre.
Und die Mitglieder zuberuhigen dafür taugt die Aktion die so liest sich das jedenfalls von der Stadt ausgeht, kann sich der FCK insbesondere der AR und die VV`s nach meiner Sicht nicht auf die Fahne schreiben. Denn noch hat der FCK nichts vermelden können. Ein weiterer Hinweis kann kommen wenn die Kandidaten für den AR bekannt gegeben werden. Also weiter wachsam bleiben, aber nicht das kleine Pflänzchen das da zu wachsen beginn zerrtreten. In diesem Sinne bis 03.12.2017



Beitragvon MäcDevil » 09.11.2017, 08:15


UltrasFCK hat geschrieben:Ich bin auch ein bekennender Traditionalist in Sachen Fussball und absolut kein Freund dieser momentanen, pervers betriebenen Kommerzialisierung des Fussballsports aber in aller erster Linie liegt mir mein Verein am Herzen!!!
Und wer in der heutigen Zeit als Fussballfan noch nicht kapiert hat, dass man ohne Geld und somit ohne Sponsoren/Geldgeber keinen Profifussball, ja im allgemeinen sogar Profisport betreiben kann, der glaubt auch noch an den Nikolaus.
Insofern sollte jeder offen der Ausgliederung gegenüber stehen und sich deren Konzepte frei von Vorurteilen anhören und für sich sorgfälltig analysieren.
Denn nur so ist der FCK zu retten! Durch Sponsoren und Geldgeber, Gönner und finanzstarke Freunde des FCK!!!! Das ist Fakt!

Wenn tatsächlich ein Investor für das Stadion kommmen sollte, hätte ich wahrscheinlich nichts dagegen, wenn es irgendwann heißen würde "Willkommen im weiten Rund des Unilever-Fritz-Walter-Stadions!"
Hauptsache der Fritz bleibt erhalten.

Auch ein Großinvestor kann sich mit dem Namen Fritz-Walter schmücken...

Da muss ich dir zustimmen...allerdings kann man Fritz Walter auch anders verehren. Wenn der Investor den Stadionnamen haben will - soll er ihn bekommen !
Meier: "Besser spielen und mehr Tore erzielen"



Beitragvon jürgen.rische1998 » 09.11.2017, 08:20


Schon irgendwie strange. Da kommt seit 1 1/2 Jahren nichts und kurz vor der JHV steht plötzlich der große Retter vor der Tür der sogar das Stadion kaufen will, um nebenbei noch Wohnungen und Gewerbe zu installieren. Blühende Landschaften auf dem Betzenberg? Dazu Investitionen in den Verein? Mein Bauch sagt mir da erstmal aufpassen. Mal sehen wann man mehr erfährt.
Dauerkarte 2017/2018 (Südtribüne)



Beitragvon ExilDeiwl » 09.11.2017, 08:20


Sicher müssen wir aufgeschlossen sein. Und ich teile diesen Satz absolut:

UltrasFCK hat geschrieben:Insofern sollte jeder offen der Ausgliederung gegenüber stehen und sich deren Konzepte frei von Vorurteilen anhören und für sich sorgfälltig analysieren.


Wir alle tragen den Verein im Herzen und auch unsere Helden von sellemols. Ich kann Fritz Wlater auch verehren, wenn sein Name nicht mehr (alleine) im Stadionnamen steht. Aber ja: ein Investor kann sich auch mit Fritz' Namen zieren.

@wernerg1958: Inwieweit unsere Vereinsführung in die Sache eingebunden ist, wissen wir noch nicht, aber es fällt mir schwer zu glauben, dass so weit gehende Verhandlungen möglich sind, ohne den FCK dabei einzubinden.
Nur zusammen sind wir Lautern! :teufel2:
#ZusammenLautern http://www.nur-zusammen.de



Beitragvon sandman » 09.11.2017, 08:21


MäcDevil hat geschrieben:
UltrasFCK hat geschrieben:Ich bin auch ein bekennender Traditionalist in Sachen Fussball und absolut kein Freund dieser momentanen, pervers betriebenen Kommerzialisierung des Fussballsports aber in aller erster Linie liegt mir mein Verein am Herzen!!!
Und wer in der heutigen Zeit als Fussballfan noch nicht kapiert hat, dass man ohne Geld und somit ohne Sponsoren/Geldgeber keinen Profifussball, ja im allgemeinen sogar Profisport betreiben kann, der glaubt auch noch an den Nikolaus.
Insofern sollte jeder offen der Ausgliederung gegenüber stehen und sich deren Konzepte frei von Vorurteilen anhören und für sich sorgfälltig analysieren.
Denn nur so ist der FCK zu retten! Durch Sponsoren und Geldgeber, Gönner und finanzstarke Freunde des FCK!!!! Das ist Fakt!

Wenn tatsächlich ein Investor für das Stadion kommmen sollte, hätte ich wahrscheinlich nichts dagegen, wenn es irgendwann heißen würde "Willkommen im weiten Rund des Unilever-Fritz-Walter-Stadions!"
Hauptsache der Fritz bleibt erhalten.

Auch ein Großinvestor kann sich mit dem Namen Fritz-Walter schmücken...

Da muss ich dir zustimmen...allerdings kann man Fritz Walter auch anders verehren. Wenn der Investor den Stadionnamen haben will - soll er ihn bekommen !


Echt? Einfach mal so...ohne nähere Details?

Ich will hier echt nicht den Spielverderber spielen, aber wartet doch erstmal ab.

Bei Gries sind mir in der Vergangenheit zuviel Aktionen gekommen, die mit den Emotionen der Fans gespielt haben...und sich dann als Luftnummer entpuppt haben :wink:
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon red_rhino » 09.11.2017, 08:25


ExilDeiwl hat geschrieben:

Bei dem möglichen Investor handelt es sich nach SWR-Recherchen um ein westeuropäisches Unternehmen.


Ich bin mehr sehr sicher, dass es sich dabei um die Royal Lion LLvip GmbH aus 59368 Werne handelt.



Beitragvon wernerg1958 » 09.11.2017, 08:28


@ExilDeiwel,
Eingebunden schon, aber den Kontakt hergestellt hat die Stadt ich gehe davon aus, daß es im Zusammenhang mit dem angrenzenden Verkauf des Geländes vom Reiterverein ( glaub ich war/ist das zwischen der Tanke und dem FWS. Daß dann später der Betze samt FWS dazu kam evtl. auf nachfrage eines Kaufinteressenten / Investors das mag so sein. Im dem Schritt als es dann noch um das FWS ging wurde dann wahrscheinlich der FCK ins Boot geholt.
Nur ich glaube nicht, daß der FCK den Sponsor besorgt hat weder Herr Gries noch Berger und Berger oder wer war / ist da beauftragt. Meine Meinung eben.



Beitragvon hardy68 » 09.11.2017, 08:35


@ red_rhino

Ich gebe zu, ich habe erst mal gedacht hä, wer isn das? Aber :D :lol:
Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme! (Thomas Morus)



Beitragvon Miro.Klose » 09.11.2017, 08:36


Natürlich ist der Zeitpunkt schon etwas seltsam trotzdem sollte man deswegen nicht davon ausgehen das es sich hierbei um eine Finte handelt, vorallem dann nicht wenn es ja auch vom Bürgermeister nicht nur vom FCK kommt...

... Interessant ist die Frage um welches Unternehmen es sich hier handeln könnte. Ein westliches europäisches Unternehmen was in Mietswohnungen investieren und Gewerbe aufbauen will... kennt sich da einer aus und weis was für Firmen da möglicherweise gemeint sein könnten, sind solche Firmen schon bekannt die sowas in so "grossen" stile machen ? Ein kleiner Fisch kanns nicht sein... bei dem was er da vorhaben soll, alleine schon der kauf des Stadions...



Beitragvon Marc222 » 09.11.2017, 08:41


jürgen.rische1998 hat geschrieben:Schon irgendwie strange. Da kommt seit 1 1/2 Jahren nichts und kurz vor der JHV steht plötzlich der große Retter vor der Tür der sogar das Stadion kaufen will, um nebenbei noch Wohnungen und Gewerbe zu installieren. Blühende Landschaften auf dem Betzenberg? Dazu Investitionen in den Verein? Mein Bauch sagt mir da erstmal aufpassen. Mal sehen wann man mehr erfährt.


Vorsicht ist immer geboten, allerdings war es doch die primäre Aufgabe von Gries einen Investor zu finden.
Die sportlichen Belange sind nicht sein Fachgebiet, sollte er nun aber tatsächlich einen finanzkräftigen Geldgeber gefunden haben, hat er seinen Job erledigt.

Und jedem ist klar, dass wir ohne Geldgeber, wohl keine Bundesliga am Betze mehr sehen werden, wie es momentan aussieht, nicht mal die zweite Bundesliga :(

Ich bin auf nähere Infos gespannt, hab aber etwas Bauchweh was die Sache angeht.



Beitragvon roterteufel81 » 09.11.2017, 08:43


Zum Investor würde ja auch passen, dass der AR eventuell ausgetauscht wird. Da scheint sich ein größerer Erdrutsch anzudeuten. Aber hier wird es sicherlich mit Freude aufgenommen, dass Teile des laut Forum stinkenden Kopfes abgeschnitten werden



Beitragvon jürgen.rische1998 » 09.11.2017, 08:55


Marc222 hat geschrieben:Vorsicht ist immer geboten, allerdings war es doch die primäre Aufgabe von Gries einen Investor zu finden.
Die sportlichen Belange sind nicht sein Fachgebiet, sollte er nun aber tatsächlich einen finanzkräftigen Geldgeber gefunden haben, hat er seinen Job erledigt.

Und jedem ist klar, dass wir ohne Geldgeber, wohl keine Bundesliga am Betze mehr sehen werden, wie es momentan aussieht, nicht mal die zweite Bundesliga :(

Ich bin auf nähere Infos gespannt, hab aber etwas Bauchweh was die Sache angeht.


Ich bin absolut nicht grundsätzlich gegen einen Investor. Nur kommt mit das jetzt so plötzlich, kurz vor der JHV. Und dann gleich einer der "alle Probleme" löst. Ich bin da beim FCK irgendwie zu mißtrauisch geworden um erstmal ein gutes Gefühl zu bekommen 8-) Aber selbstverständlich lasse ich mich gerne überzeugen.
Dauerkarte 2017/2018 (Südtribüne)



Beitragvon Oracel » 09.11.2017, 08:57


Und wer soll der Westeuropäische Finanzgeber sein?
Das geht leider nicht aus dem Bericht hervor.
Ich hoffe nicht, dass das Ganze ein Fake ist, ein Heilsbringer kurz vor Weihnachten kurios!! Warum erst jetzt und nicht bevor alles den Bach runterging? Holzauge sei wachsam!!



Beitragvon Marc222 » 09.11.2017, 09:02


Ziel war immer bis Januar 2018 einen Investor zu finden, also warum passt der Zeitpunkt jetzt nicht?

Solche Verhandlungen ziehen sich ja auch und natürlich ist der Zeitpunkt, an dem die Öffentlichkeit davon erfährt, mit Bedacht gewählt.

Man darf gespannt sein was wir bis zur JHV noch alles erfahren.



Beitragvon SEAN » 09.11.2017, 09:11


jürgen.rische1998 hat geschrieben:Ich bin absolut nicht grundsätzlich gegen einen Investor. Nur kommt mit das jetzt so plötzlich, kurz vor der JHV. Und dann gleich einer der "alle Probleme" löst. Ich bin da beim FCK irgendwie zu mißtrauisch geworden um erstmal ein gutes Gefühl zu bekommen 8-) Aber selbstverständlich lasse ich mich gerne überzeugen.


Mißtauisch kann man durchaus sein, es liegt ja am Verein und beim Stadionverkauf ander Stadt und am Investor, die Mitglieder mit ihrem Vorhaben zu überzeugen.

Oracel hat geschrieben:Ich hoffe nicht, dass das Ganze ein Fake ist, ein Heilsbringer kurz vor Weihnachten kurios!! Warum erst jetzt und nicht bevor alles den Bach runterging? Holzauge sei wachsam!!


An ein Fake glaub ich nicht, der Bürgermeister hat ja auch die Info rausgegeben, und ich kann mir nicht vorstellen, das der sowas bringen könnte.
Warum erst jetzt? Weil jetzt der Einstieg billig ist.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon red_rhino » 09.11.2017, 09:20


Die interessierte Firma möchte das Stadion und das rund 45.000 Quadratmeter große unbebaute Gelände daneben kaufen. Offenbar hat der mögliche Investor bereits konkrete Pläne Wohnungen zu bauen und Gewerbe anzusiedeln.


Handelt es sich dabei um die Fläche zwischen Hegelstraße und Kantstraße südlich des Stadions? Wenn dem so ist, ist schon ein Bebauungsplan vorhanden (Mischgebiete sind ausgewiesen), was für einen Investor den Vorteil bringt, dass das Bebauungsrecht schon geschaffen wurde und keine Einzelprüfungen durch Bauanträge gestellt werden müssen.
:vertrag: :vertrag: :vertrag:
https://www.kaiserslautern.de/mb/themen ... g_plan.pdf



Beitragvon Seb » 09.11.2017, 09:24


Hoffentlich verschwindet das scheue Reh nicht kurz nach der JHV wieder von der Wiese.

Ohne sportliche Kompetenz in der Führung wird das Geld, egal wie viel es ist, versanden. Schaut Euch die Aufstiegsaspiranten in Liga 3 an, die gewinnen quasi jedes Spiel. Hierfür muss jedes Rädchen ins andere greifen und es reicht nicht einen dicken Etat zu haben. Von daher würde ich mich nicht wundern, wenn ein Investor vor seinem Invest Forderungen an eine Neuaufstellung des Vereins stellt.

Ich frage mich allerdings, weshalb jemand unser ach so verlustbringendes Stadion kaufen möchte? Schreibt die Stadiongesellschaft vorher großzügig den Wert des Stadions ab oder zahlt er wirklich einen Mondpreis dafür? Besteht nicht die Gefahr, dass er nach 2 Jahren das Stadion abreißen lässt, um auch dort Wohnhäuser etc. zu bauen?

Ein großes westeuropäisches Unternehmen soll es also sein. Ich tippe mal stark auf einen Bau- und Immobiliengesellschaft à la "Immobilien Laux", da die Nutzung und Bebauung der Grundstücke erwähnt wurde. Vermutlich handelt es sich am Ende um das Unternehmen von Flavio Becca. Das wäre dann ein Unternehmen aus einer Branche, die nicht unbedingt für Großzügigkeit und Zugeständnisse steht, sondern bei der knallhart kalkuliert wird.

Der Verein muss wissen, auf was er sich hier einlässt. Das Ganze wird nicht wie bei Hoffenheim laufen mit dem netten Onkel Dietmar, der zu Weihnachten gerne mal den Geldbeutel aufmacht und Geschenke verteilt. Investor ≠ Mäzen



Beitragvon sandman » 09.11.2017, 09:30


Seb hat geschrieben:Hoffentlich verschwindet das scheue Reh nicht kurz nach der JHV wieder von der Wiese.

Ohne sportliche Kompetenz in der Führung wird das Geld, egal wie viel es ist, versanden. Schaut Euch die Aufstiegsaspiranten in Liga 3 an, die gewinnen quasi jedes Spiel. Hierfür muss jedes Rädchen ins andere greifen und es reicht nicht einen dicken Etat zu haben. Von daher würde ich mich nicht wundern, wenn ein Investor vor seinem Invest Forderungen an eine Neuaufstellung des Vereins stellt.

Ich frage mich allerdings, weshalb jemand unser ach so verlustbringendes Stadion kaufen möchte? Schreibt die Stadiongesellschaft vorher großzügig den Wert des Stadions ab oder zahlt er wirklich einen Mondpreis dafür? Besteht nicht die Gefahr, dass er nach 2 Jahren das Stadion abreißen lässt, um auch dort Wohnhäuser etc. zu bauen?

Ein großes westeuropäisches Unternehmen soll es also sein. Ich tippe mal stark auf einen Bau- und Immobiliengesellschaft à la "Immobilien Laux", da die Nutzung und Bebauung der Grundstücke erwähnt wurde. Vermutlich handelt es sich am Ende um das Unternehmen von Flavio Becca. Das wäre dann ein Unternehmen aus einer Branche, die nicht unbedingt für Großzügigkeit und Zugeständnisse steht, sondern bei der knallhart kalkuliert wird.

Der Verein muss wissen, auf was er sich hier einlässt. Das Ganze wird nicht wie bei Hoffenheim laufen mit dem netten Onkel Dietmar, der zu Weihnachten gerne mal den Geldbeutel aufmacht und Geschenke verteilt. Investor ≠ Mäzen


War auch mein erster Gedanke. WENN sich momentan mit irgendwas richtig dick Kohle machen lässt, dann mit Immobilien. Ich hab kein gutes Bauchgefühl dabei..lasse mich aber sehr gerne vom Gegenteil überzeugen.
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)




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