Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 20.03.2017, 00:51


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Stöver und Meier beklagen Mentalitätsproblem

Nach der Niederlage in Bielefeld haben Sportdirektor Stöver und Trainer Meier offen ausgesprochen, was viele Fans schon länger kritisieren: Den FCK-Spielern fehlt es an der nötigen Mentalität. Gleichzeitig warnen sie aber vor überharten Reaktionen.

In der SWR-Sendung Flutlicht zogen die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern ein besorgniserregendes Zwischenfazit. Sportdirektor Uwe Stöver sah in Bielefeld eine mangelhafte Einstellung des Teams: "Das ist eine Mentalitätsgeschichte gewesen. In den Spielen davor haben wir es in Sachen Mentalität ganz gut auf den Platz gebracht. Selbst bei den Niederlagen in Hannover und Stuttgart haben wir uns bis zur letzten Minute gewehrt. In Bielefeld war richtig frustrierend, dass nach dem Rückstand die Köpfe runter gegangen sind, da kein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist und keiner das Heft in die Hand genommen hat. Das erwarte ich von allen, aber in erster Linie von den erfahrenen Spielern."

Auch Trainer Norbert Meier attestierte seinen Akteuren ein Mentalitätsproblem: "Da brauchen wir nichts schönreden, das ist so. Diese Dinge treffen mich auch, das sage ich ganz ehrlich, ich habe schlecht geschlafen. Wir müssen uns jetzt Gedanken darüber machen, wie wir das abstellen können. Die Jungs müssen wissen: Nur mit Fußball spielen werden wir in dieser Liga nicht bestehen können."

Meier mahnt und warnt: "Wir haben eine relativ sensible Mannschaft"

Meier und Stöver haben den Spielern am Samstag ins Gewissen geredet und hoffen auf eine positive Reaktion. Dabei sei aber auch Fingerspitzengefühl nötig, so der schon seit 37 Jahren im Bundesligageschäft aktive Meier: "Wir haben eine relativ sensible Mannschaft. Da müssen wir auch aufpassen, dass wir uns vernünftig artikulieren. Es geht auch gar nicht darum, einzelne niederzuknüppeln, sondern auf den Punkt genau zu sagen, was Sache ist."

Dem stimmte auch Stöver zu: "Es macht keinen Sinn, die Spieler jetzt an den Marterpfahl zu binden und mit Pfeilen auf sie zu schießen. Wir müssen noch neun Spiele bestreiten und versuchen dafür, in den Kopf der Spieler zu kommen. Wenn das nicht klappt, müssen wir andere Dinge in Angriff nehmen."

Aus sportlicher Sicht müsse man schauen, wieder Stabilität in die Defensive und in die gesamte Spielweise zu bekommen, so Stöver. Mit Blick auf die Tabelle will der Sportdirektor aber trotz der prekären Situation sein ursprüngliches Saisonziel noch nicht aufgeben: "Wir müssen die Mentalität der Spieler wecken, ihre Leistungspotentiale abrufen und als Einheit agieren. (...) Wenn wir die Ärmel hochkrempeln, dann ist es mit der Qualität unserer Mannschaft leicht, unser Ziel (einstelliger Tabellenplatz; Anm. d. Red.) noch zu erreichen – wohlwissend, dass wir momentan 14. sind mit nur fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze." Der Abstand auf Platz 9 beträgt aktuell vier Punkte.

Quelle: Der Betze brennt


Update, 20.03.2017:

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Im Blickpunkt: Mentalitätsprobleme beim FCK
Kopfsachen

von paulgeht

Womit ist die fehlende Konstanz des FCK zu erklären? Sportdirektor Stöver und Cheftrainer Meier sprechen offen von Mentalitätsproblemen. Tatsächlich lassen sich dafür einige Anhaltspunkte finden.

Jedes Spiel ist anders und lässt sich nicht vergleichen, eine alte Weisheit. Dass es der 1. FC Kaiserslautern in der gesamten Saison allerdings noch nicht einmal geschafft hat, einen Rückstand in einen Sieg zu drehen, verwundert und darf durchaus als eine der wichtigsten Aussagen des bisherigen Spielzeit begriffen werden. Auch in Bielefeld, beim Tabellen-Schlusslicht, ließ sich der FCK von einem Gegentor zum ungünstigen Zeitpunkt schocken.

Schon zur Winterpause wurde gerätselt, wieso eine Mannschaft mit so erfahrenen Leuten, die ihre Klasse auch schon an anderer Stelle unter Beweis gestellt haben, nicht dauerhaft ins Rollen kommt.

Erklärungsansätze gab und gibt es viele. Sie alle mündeten aber so gut wie immer in dem, was Uwe Stöver und Norbert Meier am Sonntagabend beim SWR zu Protokoll gaben: Die Spieler sind mit sich selbst beschäftigt, ein belastbares Teamgefüge ist nicht entstanden. Immer wieder sind auch ein mangelnder Siegeswille und eine zu schnelle Selbstzufriedenheit erkennbar. Kurzum: Diese Mannschaft hat ein Mentalitätsproblem.

Sandhausen! Erinnerungen an den Saisonanfang

Erste kleine Anzeichen, dass innerhalb des Teams nicht alles optimal läuft, waren früh zu erkennen: Die 0:2-Niederlage des FCK am 5. Spieltag in Sandhausen brachte ziemlich deutlich zu Tage, dass die Mannschaft kaum mit Rückschlägen umgehen kann. Nicht nur fußballerisch waren die 90 Minuten am Hardtwald eine Offenbarung. Als André Weis Mitte der zweiten Hälfte mit einer Roten Karte vom Platz geflogen war, kam keiner seiner Mitspieler auf den Neuzugang zu und gab ihm ein paar aufmunternde Worte mit. Stattdessen schienen die Akteure in Rot, während ihr Torhüter vom Platz schlich, mehr mit sich selbst beschäftigt.

Weis baute sich später eine Art Schutzwand auf, erklärte seinen Platzverweis aufgrund unerlaubten Handspiels mit dem "Reflex eines Torhüters". Kapitän Daniel Halfar fasste die Situation derweil deutlich zusammen: "Wenn man sowieso nicht vor Selbstvertrauen strotzt und dann nicht als Mannschaft eingespielt ist, dann kommt das eine zum anderen. Wir müssen eine Einheit werden und das auf die Fans übertragen, nur so funktioniert es."

Zouas Appell, Korkuts Rückzug, Gaus' Zögern

Das gelang in den folgenden Wochen allerdings nur selten. Da war Jacques Zoua, der nach dem vergeigten Rückrunden-Abschluss in Nürnberg seine Mitspieler und sich vehement in die Pflicht nahm: "Wir müssen mehr machen. Ich, das Team, alle müssen mehr kämpfen, das ganze Spiel." Da ist die Aussage von Leih-Verteidiger Ewerton, der in der Rheinpfalz vor wenigen Tagen bekannte, "eher weniger" mit seinen Mannschaftskollegen abseits der beruflichen Verpflichtungen zu tun zu haben. Ein Indiz oder zu strenge Interpretation?

Zumindest passt es da auch irgendwann ins Bild, dass sich zur Winterpause der Trainer einfach durch die Hintertür verabschiedete, offiziell keine Begründung hinterließ und wohl auch inoffiziell nie ganz offenlegte, warum Tayfun Korkut sein FCK-Projekt nach nur einem halben Jahr beendete. Und auch dass mit Marcel Gaus der wohl größte Kämpfer mit einem klaren Bekenntnis zum Verein wartet. Der aktuell dienstälteste FCK-Profi verhandelt zwar mit den Vereinsverantwortlichen über eine Vertragsverlängerung. Eine Tendenz sei aber wie schon vor Wochen nicht abzusehen, heißt es aus seinem Umfeld.

"Bei solchen Spielen heißt es dann immer: 'Du hast nicht gekämpft', die üblichen Floskeln, die dann im Endeffekt rausgehauen werden", sagte Kapitän Daniel Halfar nach der jüngsten 0:2-Pleite in Bielefeld bei FCK-TV zum Thema Einstellung. "Jeder Spieler gibt immer 100 Prozent und versucht, das Bestmögliche für die Mannschaft zu tun. Es war jetzt halt heute so ein Spiel, aber wir sollten uns davon nicht beeindrucken und die Köpfe in den Sand stecken. Das bringt ja auch nichts." Aussagen, die an die nüchternen, aber irgendwann auch hilflosen Aussagen des damaligen FCK-Kapitäns Christian Tiffert in der Abstiegssaison 2011/12 erinnern.

Abstiegskampf, Relegation: Was wäre wenn?

Vielleicht hat Halfar mit seiner betont gelassenen Einordnung auch Recht und womöglich sind es ja letztlich auch nur Nuancen, die in den entscheidenden Moment den Ausschlag in die eine oder andere Richtung geben. Und sollte der FCK am Ende rund um Platz neun, zehn oder elf einlaufen, böte sich im Sommer die Gelegenheit, einiges zu korrigieren, ohne wieder eine komplett neue Mannschaft aufzubauen.

Was aber, wenn sich die Lautrer nicht aus der aktuellen Situation befreien und noch tiefer in den Abstiegskampf rutschen, der Druck weiter steigt? Wird diese Mannschaft die beklagten "Mentalitätsprobleme" in den vielleicht existenziellen Spielen in Karlsruhe oder Aue oder gar in zwei Relegationsspielen ablegen können?

Immerhin, in der Montagsausgabe des Kicker hat Uwe Stöver einen kleinen Hoffnungsschimmer dargestellt: Schon vor den Heimspielen gegen Dresden (3:0), Bochum (3:0) und Würzburg (1:0) stand das FCK-Team gehörig unter Druck und zeigte jeweils eine Leistungssteigerung. Auch das gehört zum Gesamtbild dazu.

Quelle: Der Betze brennt

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Kommentar: Die Saison ordentlich zu Ende bringen
von Thomas

Was soll man dazu sagen? Die sportliche Situation beim 1. FC Kaiserslautern ist völlig unzufriedenstellend und sie wird sich bis Mitte Mai auch nicht mehr deutlich verbessern. Mit einem Lizenzspieleretat von rund 11,5 Millionen zwischen Platz 12 und 14 rumzudümpeln, kann nicht der Anspruch des FCK sein, selbst der vielzitierte Platz 9 war eigentlich schon ein tiefgestapeltes Ziel.

Und jetzt heißt es auch noch, die Mannschaft sei zu sensibel, um ihr den wohl von vielen Fans gewünschten Arschtritt zu verpassen. Das setzt in der Frustskala noch einen obendrauf – lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt aber auch nicht mehr ändern. Wenn ein Mann wie Norbert Meier mit fast 40 Jahren Berufserfahrung als Spieler und Trainer feststellt, dass etablierte Profis wie zarte Pflänzchen behandelt werden müssen, dann muss man eben das Beste aus dieser unbefriedigenden Situation machen. Was würde wohl passieren, wenn man diese Sorte Fußballspieler jetzt so richtig zusammenfaltet?

Und trotzdem hat Uwe Stöver recht: Man darf die Augen vor der angekommenen Abstiegsgefahr nicht verschließen, aber auch der anvisierte Platz 9 (oder besser) ist noch nicht außer Reichweite. Der Rückstand beträgt zurzeit vier Punkte, auch wenn das nach den Eindrücken aus Bielefeld wie Augenwischerei klingt. Das Ziel muss jetzt sein, die Saison wie etwa vor einem Jahr noch ordentlich zu Ende zu bringen. Im Sommer muss dann nachgebessert werden, was trotz aller berechtigten Kritikpunkte schon mit punktuellen Verstärkungen und ohne erneuten Totalumbruch möglich sein könnte.

Quelle: Der Betze brennt
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot/weiß. Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Thomas » 20.03.2017, 00:57


Hier noch ein paar weitere O-Töne von Uwe Stöver aus Flutlicht. Sobald die Sendung in der SWR-Mediathek verfügbar ist, ergänzen wir den Link hier an dieser Stelle.

EDIT: Unter folgendem Link gibt es das komplette Studiogespräch mit Uwe Stöver: http://swrmediathek.de/player.htm?show= ... 5056a12b4c

Uwe Stöver über ...

... die aktuelle Tabellensituation: "Ich gucke immer auf die Tabelle, sowohl nach unten als auch nach oben. Jeder sollte den Blick auf die Tabelle so richten, dass er auch die richtigen Schlüsse daraus zieht: Mit einem Fünf-Punkte-Polster vor dem Relegationsplatz sind wir alles andere als gesichert, das muss jedem klar sein. "

... mögliche Abstiegsangst: "Angst ist immer ein schlechter Ratgeber. Es ist wichtig, trotz der Situation sich die Dinge in Erinnerung zu rufen, die man in der Vergangenheit gut bewältigt hat. Die Mannschaft hat es schon wesentlich besser gemacht und deswegen ist es sinnvoll a) die Situation anzunehmen und b) sich aber trotzdem an Dinge zu erinnern, wo es besser gelaufen ist. Damit steigert man das Selbstvertrauen und kann die Situation anders angehen, als wenn ich Angst im Rücken habe."

... die Ansprache an die Mannschaft: "Wir haben eine relativ junge Mannschaft, laut Statistik die jüngste Anfangsformation der Liga. Wir haben Spieler, die das erste Jahr in Deutschland spielen, die der deutschen Sprache nicht so mächtig sind. Da gilt es dann, die Worte so zu wählen, dass wenn wir Input leisten wir auch einen Output bekommen."

... seine Erklärung und Lösungsansätze für die momentane Krise: "Wir sind sehr schwankend in unseren Leistungen. Wir müssen schauen, dass wir wieder Stabilität hinein bekommen. Wir waren defensiv total stabil, jetzt haben wir in den letzten vier Spielen acht Gegentore bekommen. Sicherlich auch personell bedingt. Das ist ein Thema, mit dem wir uns sehr intensiv beschäftigen: Konstanz in die Leistungen reinbekommen, vor allem in die Spielweise auswärts, denn zuhause funktioniert es."

... sein persönliches Befinden nach turbulenten Monaten (Korkut-Rücktritt, Sportvorstand-Diskussion usw.): "Ich bin weder müde noch bin ich genervt. Im Fußball kann im Verlauf einer Saison viel passieren, aber ich versuche mich auf meine Arbeit zu fokussieren, mit dem Trainerteam und mit der Mannschaft. Auf alles andere habe ich eh keinen Einfluss."
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot/weiß. Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Kiapolo » 20.03.2017, 01:12


genau meine worte!
es geht um die mentalität. der wille entscheidet über kampf und letztlich den spielausgang. (und den hatte freitag bielefeld)

daher soll jetzt bloss keiner anfangen sich über stöver zu echauffieren, sondern bitte mit seiner energie lieber mal alte freunde anrufen, um sicher zu gehen, dass die am sonntag ihren weg auf den betze finden!

forza fck!!!



Beitragvon schwabendevil » 20.03.2017, 01:50


Kiapolo hat geschrieben:genau meine worte!
es geht um die mentalität. der wille entscheidet über kampf und letztlich den spielausgang. (und den hatte freitag bielefeld)

daher soll jetzt bloss keiner anfangen sich über stöver zu echauffieren, sondern bitte mit seiner energie lieber mal alte freunde anrufen, um sicher zu gehen, dass die am sonntag ihren weg auf den betze finden!

forza fck!!!


Aber natürlich muss man sich jetzt mit der Personalien Stöver auseinandersetzen - wann denn sonst? Es kann ja wohl Niemand wirklich wollen, dass dieser Mann eine weitere Saison für uns plant. Wir wollten doch nächstes Jahr "angreifen", oder?! Beim AR hat er ohnehin keinen Rückhalt mehr. Und wenn er geht, dann bringt der neue SD wahrscheinlich auch einen neuen Trainer mit. Das sind Weichen, die bald gestellt werden müssen. Oder sollen wiir mit Trainer- und Managerverpflichtung wieder warten, bis der Markt abgegrast ist, alle guten Spieler von anderen verpflichtet sind und man dann weinen, weil der Saisonstart verknackt wird? So, wie letztes Jahr?

In der Zwischenzeit können Stöver und Meier ja unser Hauptproblem lösen: Den vielen sensiblen Spielern ohne Sprachkenntnisse nahebringen, wo das Spiel hinläuft. Wen meinten die eigentlich? Halfar, Heubach und Ziegler? Moritz, Pschybylko und Zoua? Oder doch Koch und Gaus?

Es ist nur noch lächerlich. Ich hoffe, dass der AR bald seiner Pflicht nachkommt und das Theater beendet. Daran wird er nämlich im Herbst gemessen. Sonst dürfte der Ofen für Herrn R. aus dem fernen B. nämlich aus sein.



Beitragvon 33 » 20.03.2017, 02:17


Man kann doch nicht ernsthaft immer nur Entlassungen fordern und denken, dann wird alles besser.

Runjaic weg, Kuntz weg, Fünfstück weg, Korkut weg, was hat es bitte gebracht? Es wurd alles nur noch schlimmer. Und jetzt werden wieder Entlassungen gefordert?

Was hat denn Meier damit zu tun? So ne schönrederei wie unter Fünfstück, Korkut und Runjaic passt doch auch niemandem. Jetzt hat er Klartext geredet wie es ist, und dass es nichts bringt Spieler schlecht zu machen, was soll das denn bitte bringen?

Und die sensibelchen in der Mannschaft, damit meinen die sicher: Weis, Frey, Ziegler, Heubach, Osawe, Aliji, Kerk, Stieber, Vucur und Dittgen.

Da fehlen typen wie Amedick, Lakic, Idrissou, Zoller, Dick, Löwe oder Sippel.

Wer soll denn die Mannschaft führen außer Gaus, Moritz oder Halfar?
Kann schon sein, dass Stöver die Mentalität nicht allzu sehr berücksichtigt hat, weil er die Mannschaft nicht gut genug kannte.

Aber Stöver oder Meier raus fordern bringt jetzt überhaupt nichts.
Geht rauf wenn ihr Lautrer seid! :teufel2:



Beitragvon werauchimmer » 20.03.2017, 07:40


Jeder FCK Fan hat es bemerkt, in dieser Mannschaft stimmt was nicht, aber gewaltig.

Meier hat das, was nicht mehr zu leugnen ist ausgesprochen, wo liegt da das Problem?

Stöver hat eine katastrophale Personal- und Transferpolitik gemacht. Er hat die mental schwache Truppe planlos zusammengewürfelt.
Wenn ich mir gestern seien Auftritt bei Flutlicht betrachte, dann wundert mich gar nichts mehr.

Der war phasenweise auf Wieschemann Niveau, das ist alles, nur kein SD für einen Verein wie den FCK.

Wir bräuchten einen Aggressiv-Leader mit Bundesligaerfahrung, keinen Sozialpädagogen der, nach eigener Aussage von seinen 10 Berufsjahren 9 im Abstiegskampf verbracht hat.

Er hat sich selbst damit den Nachweis seiner Inkompetenz schön in Zahlen gefasst.

Stövers absurde Theorie zum "leichteren Erreichen" des 9. Platzes, als abzusteigen, geht jedenfalls in die Bundesligaanalen ein.

Lasst Norbert Meier in Ruhe, der ist unsere letzte Hoffnung, ich sehe aber, dass er auch Probleme mit dieser ehrlosen Truppe hat.
Charakter hat von den meisten keiner, das merkt man, das sieht man, das spürt man - das ist mit Händen greifbar. Da kann man leider nur ein paar Spieler herausnehmen.

Wir Fans sind gefordert dieser ehrlosen Truppe klar zu machen, dass wir nicht einfach zusehen werden, wie die die Leistung verweigern und damit uns und unseren Verein verarschen und beschädigen.

Auf diese Frechheit eine Antwort zu finden, wird die Diskussion der kommenden Tage bestimmen, ich denke, dass so langsam bei den meisten der Groschen gefallen ist und man versteht, dass wir gerade verarscht werden.



Beitragvon Lautrer Jung » 20.03.2017, 07:55


Sehe ich ganz genauso wie meine Vorredner!Keine Führungsperson außer Gaus im Team. Wir müssen diese Runde irgendwie über die Bühne kriegen und ganz wichtig: Meier aus der Schussbahn lassen! Er ist ein guter Coach, aber aus "Mist" kann man eben kein Gold machen! Meier alleine soll sich in der Sommerpause um Transfers kümmern. Hier hat Stöver leider versagt...



Beitragvon Hans Dampf » 20.03.2017, 08:09


Die Herren sollten Ihre Einstellung zu Ihrem Beruf und die Loyalität zu Ihrem Arbeitgeber hinterfragen. Das grenzt an Arbeitsverweigerungen und die sind in der freien Wirtschaft oft mit Abmahnungen verknüpft. Warum nicht hier?!

Wenn man nicht aufpasst dann darf der letzte das Licht ausmachen. Das meine ich ernst. Der FCK steht meiner Ansicht nach kurz davor endgültig von der Bildfläche zu verschwinden. Das nicht nur sportlich.

Meier! Das Beste was uns passieren konnte. Lasst mir den bloß in Ruhe. Die grandiosen Kicker auf dem Platz verkacken Woche für Woche. So einfach ist das.
!! druff un dewedder !!



Beitragvon Schwebender Teufel » 20.03.2017, 08:17


Aber es liegt doch an den Verantwortlichen sagen zu sorgen das diese Einstellung bei den Spielern nicht vorherrscht.
Es ist schon erschreckend wenn man die Zeilen als ließt jeder der Akteure auf dem Platz sollte doch die Tabellensituation kennen wie ich kann man dann bei einem sogenannten sechs Punkte Spiel bei einem Gegentor die Köpfe hängen lassen gerade dann heißt es doch Arsch aufreißen und kämpfen.
Film das nicht möglich ist der sollte sich wohl um seine Jobwahl Gedanken machen.
Allerdings weiß ich auch nicht wo Stöverdie Qualität in der Mannschaft sieht um locker einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen.
Der FCK gurkt seit Saisonbeginn in der unteren Tabellenhälfte herum zwei gute Spiele Folgen 5 schlechten also woher er diese positiven Ansätze sieht ausschließt sich mir nicht.
Der FCK kann am Ende einfach froh sein wenn der 15 Platz zu Buche steht und ein weiteres Jahr zweite Liga feststeht.
Dass dieses dann allerdings besser wird wage ich zu bezweifeln. :teufel2:



Beitragvon WernerL » 20.03.2017, 08:47


Schwebender Teufel hat geschrieben:Aber es liegt doch an den Verantwortlichen sagen zu sorgen das diese Einstellung bei den Spielern nicht vorherrscht.



Es liegt an den Verantwortlichen die Spieler entsprechend einzukaufen damit diese Einstellung vorherrscht!
Das ist ja schlimm so etwas vom FCK lesen zu müssen.
Als würde ich Maler einbestellen die zu Hause das Dach neu decken und mich dann beschweren dass hier das Können nicht ausreicht.
Beim FCK reicht es seit Jahren wenn wir Bubis finden die nur halbwegs den Ball behandeln können.

Die letzte Führungsfigur die den Namen auch verdient hat war m. M. n. Tiffert.
Seit dem weder Strukturen noch Spieler bei denen man an der Mentalität erkennt, die wollen wieder mehr mit dem FCK erreichen!

Ich weiss nicht was der FCK jedes Jahr analysiert aber es scheint Probleme bei der Umsetzung zu geben.
Der FCK hat scheinbar mal wieder "Probleme bei der Umsetzung dessen was geplant ist", wir haben ein Defizit an Durchblick, wir alle" :nachdenklich:

Der FCK war früher bekannt, berühmt und berüchtigt dafür, dass an auch mit schwierigen Charakteren einen enormen physisch und psychisch starken Fussball gespielt hat.
Wenn ich die Bilkos oder Stiebers sehe bekomme ich das Grausen, denen muss man echte Leader zur Seite stellen sonst wird das nichts!
Zuletzt geändert von WernerL am 20.03.2017, 09:09, insgesamt 3-mal geändert.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon Gifhorner » 20.03.2017, 08:47


Klar Einstellungsproblem! Aber NM soll sie doch mal von Anfang an draufgehen lassen (Pressing). Natürlich nur mit Spielern die dafür bereit sind. Und natürlich Abwehr wieder umstellen Mwene-Koch-Ewerton-Gaus. Außen Görtler und Dittgen als Fighter. Klar geht man Risiko Konter zu fangen, aber so geht es auf keinen Fall weiter. Und die Fans würden diesen Weg mitgehen. Versuch macht klug!



Beitragvon sandman » 20.03.2017, 09:15


Dieses Mentalitätsproblem ist jetzt aber nichts wirklich neues. Das Stöver dies NUN angehen will, ist eigentlich lächerlich und dilletantisch. Das war schon längst überfällig!!

Im Trainingslager ein Halfar der im Interview schon preisgibt, das er lieber daheim auch der Couch faulenzen würde...ein Osawe der mal oredntlich in Paris abrockt, ein Zoua der 4Monate braucht um annähernd Kondition aufzubauen etc.. . Wurde ja aber auch hier alles schön kleingeredet "Wer wäre denn nicht lieber zu Hause"..."Lasst den doch mal einen drauf machen" etc..

Meiner Meinung nach sollte man jetzt schnellstens anfangen zu "filtern"...und ob da ein Sensibelchen nicht mit klar kommt, ist grade mal sowas von Sch..egal. Das ist doch kein Ferienlager mit Erziehungsfaktor :nachdenklich: ..

Großer Dank an NM, der die Probleme offen anspricht :daumen:
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon DerRealist » 20.03.2017, 09:27


FCK-Rucksack!! Mehr gibts nicht zu sagen. Hat nix mit Memmen oder sonstwas zu tun. Woanders funktionieren oder funktionierten die Spieler ja teilweise auch. Möchte die ganzen Großmäuler hier mal sehen, wenn sie jeden Tag in eine Firma latschen würden, um zu arbeiten, in der das Klima vergiftet ist. Vor allem vom Kunden her. Kündigung, Arbeitsverweigerung, "nur weg"-Mentalität wären doch die ersten Maßnahmen. Und genau das sehen wir quasi jede Woche auf dem Platz. Ein kleiner "Löwe" hat sich darüber mal beschwert. Als es 1:0 für den FCK stand und gepfiffen wurde. Diese Situation war sowieso synonymhaft dafür, dass ordentlich was im Argen liegt. Löwe nahm ein Symptom zum Anlass, verwies aber damit letztlich auf den Virus.



Beitragvon since93 » 20.03.2017, 09:27


Eine sensilbe Mannschaft... soso, das passt natürlich aufn Betze *facepalm*

Und zur Mentalität... sorry, da hab ich null Verständis. Die Jungs haben den geilsten Job der Welt - die müssten eigentlich Bock ohne Ende haben! ... im Gegensatz zum klassischen Fan, der Montag früh zur Arbeit fährt, nach einem Wochende, dass seit Freitag 18:30 einfach nur besch**** war.



Beitragvon price_tim » 20.03.2017, 09:46


Dieses Mentalitätsproblem ist ja nicht neu. Zieht sich durch die letzten Jahre, beinahe unabhängig vom Trainer.
Im Grunde genommen ist das halt peinlich, wenn Zweitligakicker nicht verstanden haben, dass sie mit ihren ohnehin schon technisch limitierten Mitteln Spiele technisch/spielerisch entscheiden wollen.
Unterm Strich bleiben dann Spieler, die es nie so richtig gepackt haben wie Stieber oder Halfar. Wäre mehr drin gewesen, aber scheinbar reicht es den Jungs.
Klar kämpfen sie auch, aber das reicht nicht. Ihr seid hier auf dem Betzenberg und da muss man halt 90 Minuten für 2 kämpfen.
Was kriegen wir? Spieler, die nach 2 guten Spielen abheben und dann - oh Wunder - 10 schlechte Spiele machen, weil sie denken sie können es. Und das Wedeln mit Vertragsangeboten anderer Vereine darf in der Regel auch nicht fehlen. Man kommt schon irgendwo unter.
Alles in allem ist das ein bisschen viel Provinzdisko und Prollkarre. Vielleicht können sie auch ihr Glück kaum fassen, dass sie mit so wenig so viel Geld auf ihr Konto kriegen können in jungen Jahren.
Es tut schon weh, wenn von Fan- oder auch Vereinsseite Möglichkeiten gesucht werden Geld zu generieren und unsere 11 Mädchen so wenig dabei mithelfen. Sie tragen übergangsweise unser Trikot, wir tragen es die ganze Zeit.



Beitragvon WernerL » 20.03.2017, 09:56


Der FCK ist mittlerweile in der Schiene an Teams gelandet von der ich mich früher immer fragte wie die dahin kommen und zudem auch nicht wieder heraus finden?!
Teams die einen hohen Etat haben, die von den Namen her seit Jahren (halbwegs) tolle Spieler einkaufen und die gefühlt oben dabei sein müssten, aber statt dessen kontinuierlich unten im Abstiegskampf zu finden sind (1860 als Paradebeispiel in der 2. Liga und Wolfsburg in der 1.).

Im Umkehrschluss sollte sich jeder FCK Fan in den 90ern gefragt haben warum ausgerechnet der FCK, als "Kleinstverein", eine derartige Rolle im deutschen Fussball gespielt hat?
Warum haben das ein Nürnberg oder Düsseldorf oder Karslruhe oder Gladbach oder 1860 nicht geschafft, wo die doch allesamt vor allem viel bessere wirtschaftliche Möglichkeiten samt Umfeld haben.

Wenn wir diese Frage nach den damaligen Erfolgsfaktoren nicht in der Lage sind zu beantworten, dann haben wir keine Chance!

Der FCK hatte mal einen eigenen Erfolgsweg der genau gepasst hat. Dieser hat aus meiner Sicht mit den Persönlichkeiten zu tun die - auch aus der Not vielleicht - eingekauft wurden.
Der FCK hatte nie technische Mannschaften, nur einzelne Spieler darin wie Wuttke oder Sforza die dann den Unterschied ausgemacht haben, der Rest konnte im Vergleich aber Grass fressen und die letzten Prozente holen die heute über Sieg und Niederlage entscheiden.
Seit Kuntz 2012 möchte der FCK plötzlich spielerisch die 2. Liga beherrschen.
Die RP schreibt richtig von der "technischen Pseudoüberlegenheit".

Das sah/ sieht in Teilen alles toll aus (vor allem unter Kosta) und ist-> erfolglos!
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon sandman » 20.03.2017, 10:09


Ich denke, es ist irgendwo ne Mischung aus dem was WernerL und DerRealist schreiben.

Es wurden nur noch vereinzelt Spieler geholt, die bedingungslos Gras fressen..richtige Kerle halt..Drecksäcke. Stattdessen liebe, brave Bubis die technisch die Liga beherrschen sollten..

Aber genauso haben diese Drecksäcke diese 110% nur geben können, weil das ganze Stadion wie eine Wand dahinter stand..BEDINGUNGSLOS. Das heute doch heute einfach nur noch ne lächerliche Nummer..bisschen Einklatschen, dann Endlosschleife "Auf geht's ihr Jungs aus Lautern" und beim ersten Fehlpass wird gepfiffen..

Es muss wieder was besonderes werden beim FCK zu spielen...und das ist es momentan nicht mehr->im Gegenteil.

Wenn wir unsere Identität auf den Rängen und in der Manschaft wieder finden und einen können...dann werden wir auch wieder Erfolg haben :daumen:
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon Naheteufel11 » 20.03.2017, 10:11


Es würde mich mal interessieren, was hier los wäre, wenn Stöver sagt:
"Wir geben Platz 9 auf, mehr als 14. ist eh nicht drin, wir haben keine Chance...die Spieler machen wir jetzt mal so richtig rund, und ich hoffe, die Zuschauer pfeiffen die so richtig aus und boykottieren uns...
die Mannschaft hat eh nicht die Qualität, und wir tauschen den Millionärs-Kader zu 2/3 im Sommer aus. Wenn das nix hilft, wrfe ich sofort den Trainerstab raus, und wenns nicht besser wird, geh ich eben selbst."
Gott fragte die Steine, ob Sie Lautrer sein wollen. Da antworteten die Steine "Nein, dafür sind wir nicht hart genug".



Beitragvon Hochwälder » 20.03.2017, 10:11


WernerL hat geschrieben:Der FCK ist mittlerweile in der Schiene an Teams gelandet von der ich mich früher immer fragte wie die dahin kommen und zudem auch nicht wieder heraus finden?!
Teams die einen hohen Etat haben, die von den Namen her seit Jahren (halbwegs) tolle Spieler einkaufen und die gefühlt oben dabei sein müssten, aber statt dessen kontinuierlich unten im Abstiegskampf zu finden sind (1860 als Paradebeispiel in der 2. Liga und Wolfsburg in der 1.).

Im Umkehrschluss sollte sich jeder FCK Fan in den 90ern gefragt haben warum ausgerechnet der FCK, als "Kleinstverein", eine derartige Rolle im deutschen Fussball gespielt hat?
Warum haben das ein Nürnberg oder Düsseldorf oder Karslruhe oder Gladbach oder 1860 nicht geschafft, wo die doch allesamt vor allem viel bessere wirtschaftliche Möglichkeiten samt Umfeld haben.

Wenn wir diese Frage nach den damaligen Erfolgsfaktoren nicht in der Lage sind zu beantworten, dann haben wir keine Chance!

Der FCK hatte mal einen eigenen Erfolgsweg der genau gepasst hat. Dieser hat aus meiner Sicht mit den Persönlichkeiten zu tun die - auch aus der Not vielleicht - eingekauft wurden.
Der FCK hatte nie technische Mannschaften, nur einzelne Spieler darin wie Wuttke oder Sforza die dann den Unterschied ausgemacht haben, der Rest konnte im Vergleich aber Grass fressen und die letzten Prozente holen die heute über Sieg und Niederlage entscheiden.
Seit Kuntz 2012 möchte der FCK plötzlich spielerisch die 2. Liga beherrschen.
Die RP schreibt richtig von der "technischen Pseudoüberlegenheit".

Das sah/ sieht in Teilen alles toll aus (vor allem unter Kosta) und ist-> erfolglos!




Ich wäre glücklich wenn man in dieser Saison annähernd ähnlich erfolglos wäre wie unter Kosta. Waren das noch Zeiten als eine Mannschaft bei einer Pausenführung oder nach einem schlechten Spiel mit einem Sieg dennoch ausgepfiffen wurde!



Beitragvon DevilDriver » 20.03.2017, 10:12


... wir haben also eine sensible Mannschaft ... :nachdenklich:

Soll ich zum nächsten Heimspiel Taschentücher und ein Kuscheltier von meiner Tochter mitbringen damit die kleinen Prinzessinen getröstet werden können?!?

Meine Fresse, hören die sich eigentlich auch mal selbst zu. So ein Schwachsinn.
Wie ein Vorredner bereits gesagt hat, die haben den geilsten Job der Welt und sind nicht in der Lage dafür auch alles zu geben?

Mit solchen Leistungen wie am Freitag fahren die unseren Verein voll an die Wand. Und es scheint sie nicht mal wirklich zu interessieren.

Ich kann mit (verdienten) Niederlagen leben. Muss man auch als FCK-Fan. Aber diese seelenlose Leistung vom Freitag hat mir echt das Wochenende versaut. Ich mache mir große Sorgen um unseren Verein. Wenn sich in der Einstellung nicht grundlegend etwas ändert, sind wir dieses Jahr fällig.

Alle FCK-Fans müssen jetzt zeigen für was unser Verein steht. Die Mannschaft scheint es nicht zu können/wollen. Deshalb müssen wenigstens wir da sein und unseren heiligen Berg verteidigen. So schwer es fällt, geht ins Stadion!



Beitragvon Südpälzer » 20.03.2017, 10:17


sandman hat geschrieben:Es wurden nur noch vereinzelt Spieler geholt, die bedingungslos Gras fressen..richtige Kerle halt..Drecksäcke. Stattdessen liebe, brave Bubis die technisch die Liga beherrschen sollten..

Woher sollen solche Spieler denn kommen; in Zeiten in denen die Jugendakademien angepasste Klon-Profis am Fließband produzieren?



Beitragvon Kiapolo » 20.03.2017, 10:28


schwabendevil hat geschrieben:Aber natürlich muss man sich jetzt mit der Personalien Stöver auseinandersetzen - wann denn sonst? Es kann ja wohl Niemand wirklich wollen, dass dieser Mann eine weitere Saison für uns plant. .


ohne persönlich werden zu wollen, glaube ich haben hier einige noch immer nicht die ausgangslage mit der stöver zu kämpfen hatte, verstanden. Dank Kuntz, OHNE GELD!! einen neuen kader mit perspektive aufzubauen.

das hat er aus meiner sicht, trotz der tabellensituation hinbekommen. die frage für das kommende jahr ist vielmehr, ob wir es schaffen, einen investor an land zu ziehen. dieses jahr mögen wir dem abstieg entgehen, aber das geht nur ein paar male gut (siehe 2ter erstliga-abstieg). und dann kracht das kartenhaus gewaltig ein.

für den moment ist die einheit mannschaft & fans so gefragt wie 2007/2008. anstatt darüber zu diskuttieren, leute vom berg zu jagen, was lediglich die unruhe und das unheil verstärken könnte (was soll bitte ein neuer sportvorstand jetzt noch machen können?), sollte man sich besser darauf konzentrieren, die mannschaft zu supporten!! alles andere ist selbstverstümmelung!



Beitragvon WolframWuttke » 20.03.2017, 10:50


Immer wieder geil, wie sich die Untergangsfraktion dieses Forums an Ueberschriften und Halbsaetzen aufgeilt.

WIR HABEN EINE SENSIBLE MANNSCHAFT

Warum ist es ein Problem, wenn Meier das anspricht? Soll er sagen "unser Team ist so gefestigt, die hauen BS 3-0 weg!" auch wenn jeder weiss, dass es nicht stimmt?

Ein guter Trainer weiss wann er draufhauen muss und wann er die Spieler aufbauen muss.

> Wir haben die juengste Mannschaft der Liga.

> Wir haben kaum Fuehrungsspieler bzw. die die wir haben, laufen ihrer Form hinterher.

> Wir sind nicht abgeschlagen Letzter, sondern drohen unten reinzurutschen

NM&US bekommen das schon hin. Fakt ist allerdings, dass wir n.Saison dringend 1-2 Fuehrungsspieler und ein Mittelfeld brauchen.



Beitragvon Troglauer » 20.03.2017, 10:51


Verstehe die Aufregung wegen der Aussage von Meier und Stöver nicht.

Wenn hier immer die Kämpfertugenden aus den 80er und 90er Jahren gefordert werden, sollte man mal bedenken, dass sich nicht nur der Fußball in den letzten 20 Jahren grundlegend geändert hat, sondern auch die Fußballer. Da bringt es halt nicht unbedingt etwas, wenn man den Werner Lorant macht und erst mal eine Kabinenbank durch die Luft wirft.

Es kommt nicht von ungefähr, dass man im modernen Profifußball weder die Leitwölfe und Grasfresser vergangener Tage findet, noch Trainer, die sich wie Schleifer auf dem Kasernenhof aufführen.

Ich habe wenig Zweifel, dass NM den richtigen Ton findet, um die Mannschaft auf den kommenden Abstiegskampf einzustellen.



Beitragvon sandman » 20.03.2017, 10:54


Südpälzer hat geschrieben:
sandman hat geschrieben:Es wurden nur noch vereinzelt Spieler geholt, die bedingungslos Gras fressen..richtige Kerle halt..Drecksäcke. Stattdessen liebe, brave Bubis die technisch die Liga beherrschen sollten..

Woher sollen solche Spieler denn kommen; in Zeiten in denen die Jugendakademien angepasste Klon-Profis am Fließband produzieren?


Aus den eigenen Reihen..indem man dies als durchgängiges Ausbildungskonzept manifestiert. Das überwiegende heranziehen von Charakterstarken, athletischen Grasfressern (um es mal überspitzt darzustellen)..diese dann ergänzt um ein paar Techniker.
Was heutzutage von den Akademien kommt, gleicht mehr der Aussaat von Germanys Next Topmodel.
Wie soll sich denn da ein Fckler mit identifizieren?? FCK ist Emotion..nicht lieb und brav..das funktioniert nicht.Wenn ich mir die Interviews mit unserem Kapitän anschaue, dann komme ich immer in Versuchung ihm ein Taschentuch zu reichen...
Aus Gerrys Schule ernten wir regelmäßig erfolgreiche, willensstarke Typen. Warum wohl nur?? Bestimmt nicht, weil er sie "schont" und "tätschelt"...DAS ist m.M.n der Schlüssel zum Erfolg.
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)




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