Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon weißherbschtschorle » 12.02.2020, 21:08


Rheinteufel2222 hat geschrieben:
Eure sehr schöne Auflistung enthält aber auch eine Menge Variabeln, bei denen wir Außenstehende derzeit nicht wissen, was der aktuelle Stand ist. Was ist zum Beispiel mit der 3,3 Millionen Bürgschaft von Becca, die diesen Sommer ausläuft? Wird die verlängert oder nicht? Oder was ist mit den 2020 fälligen Darlehensrückzahlungen an Quattrex? Kriegen wir da einen Aufschub oder nicht?



Mein Wissensstand zu der Becca-Bürgschaft ist:
Sie dient nur der Absicherung der ÜBERZIEHUNG des Kontokorrentkredites.
Laut Herrn Klatt wurde der Kontokorrentkredit nicht überzogen u. somit die Bürgschaft nicht in Anspruch genommen.
Vielleicht kommt Herr Becca jetzt mit Barem.
Er wollte doch 5 Mio's/Jährlich springen lassen.

Ob Herr Dietrich ein Totalverlust seines Darlehen riskiert?
Schorle,schon Goethe wußte warum:
Wasser allein macht stumm,das zeigen im Bach die Fische.
Wein allein macht dumm,siehe die Herren am Tische.
Da ich will keins von beiden sein,trink ich Wasser gemischt mit Wein. :teufel2:



Beitragvon SEAN » 12.02.2020, 22:09


weißherbschtschorle hat geschrieben:Ob Herr Dietrich ein Totalverlust seines Darlehen riskiert?

Tut er das, oder ist er der "Geldgeber", der angeblich als Sicherheit den Fröhner Hof im Vertrag stehen hat?
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon luzifer86 » 12.02.2020, 22:11


@Jo1954:

Grundsätzlich kann sich ein Profiverein entweder Selbstvermarkten oder Fremdvermarkten, auch Mischformen beispielsweise einer teilweisen Fremdvermarktung (z.B. für Hauptsponsor, Ausrüster and Stadion-Naming-Right) ist möglich.
Werder Bremen beispielsweise vermarktet einen Teil seiner Sponsorships (Rechte) selbst und lässt einen Teil von einem Vermarkter (Infront) vertreiben. Es gibt auch noch weitere Clubs, welche ebenfalls wie Werder Bremen agieren.

Wenn wir die Mischform einmal außen vor lassen, dann gibt es grundsätzlich sowohl für die Eigen- als auch für die Fremdvermarktung jeweils Vor- und Nachteile.
Die meisten Proficlubs nutzen aktuell eine dieser beiden „Reinformen“ in Bezug auf die Vermarktung ihrer Rechte.
Welche Art der Vermarktung für einen Club „besser“ ist bzw. einen „größeren Nutzen“ verspricht, ist immer von der jeweiligen Situation bei einem individuellen Verein abhängig, eine generelle Aussage kann man hier nicht treffen.

Steht es bei solch einer Einzellfallprüfung am Ende wirklich einmal 50:50 zwischen Eigen- und Fremdvermarktung, dann hängt es von der Affinität des Entscheiders (Vereinsvorstand) ab, für welche Variante sich dieser entscheidet, sprich für welche Art der Vermarktung dieser eine größere Affinität besitzt.
Ich persönlich würde in diesem Fall immer zu einer Eigenvermarktung tendieren, dies ist aber wie gesagt eine subjektive Entscheidung.

Solltest du noch mehr Details zu den Vermarktungsformen wissen wollen, bzw. die jeweiligen Vor- und Nachteile genauer erläutert haben wollen, dann sag einfach Bescheid.
Für den Moment soll das hier erstmal genügen, bevor es für Manche allzu trockene Kost wird. :wink:



Beitragvon weißherbschtschorle » 12.02.2020, 23:17


Die Vermarktung des FCK liegt mir schon lange im Magen.
Meiner Meinung nach dürfte ein Vermarkter niemals Kreditgeber sein.
Der hat ja dann ein Interessenskonflikt.
Gehts dem Verein gut,weil ich eine guten Job mache,braucht er keine Kredite.
Oder umgekehrt.

Und eine herausragende Leistung in den letzten Jahren ist mir sowohl bei der Bandenwerbung als auch in den VIP Bereichen nicht aufgefallen.

Obwohl:
Unsere Bandenwerbung ist durchaus auf der Höhe von den Vereinen im unteren Drittel der 3.Liga.

Als damals die digitale Bandenwerbung im Stadion präsentiert wurde,dachte ich Schilda??
Die steht doch falsch rum?
Im TV Bereich:
weiterhin feststehende Bilder
im Nicht-TV Bereich:
bewegte Bilder.

Ich bin jetzt kein Medienspezialist,aber das bewegte Bilder mehr Aufmerksamkeit erzeugen u. somit mehr Geld bringen,liegt auf der Hand.
Schorle,schon Goethe wußte warum:
Wasser allein macht stumm,das zeigen im Bach die Fische.
Wein allein macht dumm,siehe die Herren am Tische.
Da ich will keins von beiden sein,trink ich Wasser gemischt mit Wein. :teufel2:



Beitragvon Jo1954 » 12.02.2020, 23:40


Und wieder kommuniziert Weichel via RHEINPFALZ Verhandlungs-Interna:

DIE RHEINPFALZ schreibt:

......Das neue Angebot sieht vor, wie die RHEINPFALZ erfuhr, dass der Fußball-Drittligist in den nächsten beiden Jahren 200.000 Euro mehr an Drittligamiete bezahlen will. Die bisherige Drittligamiete würde sich damit von 425.000 Euro auf 625.000 Euro erhöhen.

Das Angebot, die Stadiongesellschaft in der zweiten und dritten Runde des DFB-Pokals mit 40 Prozent am Erlös zu beteiligen, das der 1. FCK zuletzt als Nachbesserung in die Waagschale geworfen hat, bleibt bestehen. ....

....FCK-Aufsichtsratsvorsitzender Rainer Keßler bestätigte am Abend der RHEINPFALZ das Angebot.....

.....Keßler erinnerte daran, dass der 1. FC Kaiserslautern schon der Stadt beziehungsweise der Stadiongesellschaft entgegengekommen sei, indem er den Antrag auf eine jährliche Deckelung der Instandhaltungskosten auf 500.000 Euro zurückgenommen habe.....

...Am Freitagnachmittag kommt es zu einer weiteren Fraktionsvorsitzendenrunde.


Und der FCK "durfte", auf Nachfrage, bestätigen!

Quelle und kompletter Text R-PLUS :x https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaisers ... mals-nach/



Beitragvon Thomas » 12.02.2020, 23:51


Langsam aber sicher läuft es auf eine Einigung hinaus, hier aus der "Rheinpfalz" die neuesten Infos:

Bild

Stadionpacht: FCK erhöht sein Angebot nochmals

Der 1. FC Kaiserslautern seinen Antrag gegenüber der Stadiongesellschaft nochmals nachgebessert und möchte in der 3. Liga künftig 625.000 statt 425.000 Euro als Stadionpacht bezahlen. Das bestätigte der Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Keßler gegenüber der "Rheinpfalz". Am Samstag könnte die Entscheidung fallen.

Der Tageszeitung zufolge trafen sich am heutigen Mittwoch Beiratsvorsitzender Markus Merk und Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt vom FCK, Oberbürgermeister Klaus Weichel sowie die beiden Geschäftsführer der Stadiongesellschaft, Erwin Saile und Klaus Wenzel.

200.000 Euro zusätzlich zum bisherigen Angebot seitens des FCK

Bei diesem Treffen boten die FCK-Vertreter 200.000 Euro mehr Stadionmiete als bisher beantragt: Künftig würde der Verein dann in der 3. Liga 625.000 Euro bezahlen. Weiterhin angeboten werden außerdem 40 Prozent der möglichen Erlöse aus der zweiten und dritten Runde im DFB-Pokal sowie die bisher bereits bestehenden Bonuszahlungen (siehe ältere DBB-Meldung). Bereits jetzt erhält die Stadiongesellschaft außerdem 100.000 Euro zusätzlich, wenn der FCK einen Zuschauerschnitt von mehr als 19.000 erreicht. Darüber hinaus hatte der Klub einen Antrag auf Deckelung der Instandhaltungskosten bereits im Dezember freiwillig zurückgezogen.

Im Gegenzug hofft der FCK darauf, dass der Oberbürgermeister nun neben der Saison 2020/21 auch für die Saison 2021/22 von seiner Forderung nach FCK-Aktien abrückt. Für die Stadt geht es darum, wie sie die Differenz zu den 2,95 Millionen Euro ausgleichen kann, die sie jedes Jahr als Zinsen an die kreditgebende Hessische Landesbank bezahlen muss. Hierfür wiederum hatte zuletzt das Land Rheinland-Pfalz ein Entgegenkommen signalisiert - das Geld müsste demnach nicht von anderen freiwilligen Leistungen etwa für Schwimmbäder oder ähnliches abgezogen werden.

Fällt am Samstag in der Sondersitzung des Stadtrats die Entscheidung?

Der FCK-Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Keßler sagte gegenüber der "Rheinpfalz": "Wir hatten uns überlegt, wie wir noch der Stadt beziehungsweise der Stadiongesellschaft entgegenkommen können. Insofern haben wir dieses Angebot unterbreitet."

Am Freitagnachmittag soll es nun zu einer weiteren Fraktionsvorsitzendenrunde kommen, in der sich die Parteien des Stadtrats bereits vorab auf eine Zustimmung einigen könnten. Am Samstag, den 15. Februar ab 11:00 Uhr tagt der Stadtrat dann in einer weiteren Sondersitzung zum seit drei Monaten schwelenden Thema FCK-Stadionpacht (siehe Chronologie im DBB-Forum).

Der komplette Bericht unter dem Titel "FCK-Stadionmiete: Verein bessert Angebot an die Stadt nochmals nach" ist in der Online-Ausgabe der "Rheinpfalz" (kostenpflichtig oder mit Abonnenten-Login) verfügbar.

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: FCK beantragt Mietminderung - Stadtrat berät im Februar
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon carpe-diabolos » 12.02.2020, 23:52


Es wird um jeden Euro gefeilscht.
Am Freitag wird eine gemeinsame Lösung gefunden oder der Abgrund zieht gnadenlos die Gesetze der Schwerkraft aus der Tasche.

Die Frage wird sein, wie Weichel die Tür findet, die ihn von den Aktien verabschiedet. Ob es das Gutachten sein wird?

Letztlich war das ganze in der Öffentlichkeit aufgeführte Theater völlig unnötig. Aber den Weg an die Presse hat unser OB zu verantworten.

Hätte er Stillschweigen bewahrt, wäre ein Kompromiss vermutlich schon längst gefunden.
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon jürgen.rische1998 » 12.02.2020, 23:58


Den Weichel soll beim großen Geschäftle der Tyrion treffen :D Sicher muss man als Mitglied einer sterbenden Partei noch so lange es möglich ist drauf los plaudern. In dem Fall könnte er aber auch einfach mal einen Rosamunde Pilcher Beitrag im ZDF ansehen. Statt ständig zur RP zu rennen, die auch immer mehr in den letzten Zuckungen liegt.
Omnia vincit amor



Beitragvon SEAN » 13.02.2020, 00:15


Mal ehrlich, da jammert der Stadtchef rum, das er in den sozialen Medien angegangen wird, aber alles was es neues gibt, landet bei der Rheinpfalz. Ich will nicht behaupten, das er flüstert, aber es scheint nahe zu liegen, wenn man beim FCK nachfragt. Kann man den nicht von Stadt und Stadiongesellschaft, sonst war bis auf den FCK ja keiner dabei, Ruhe halten bis man sich einig ist? Selbst schuld, wenn einem dann die Kritik um die Ohren fliegt.
Zum Angebot kann man sagen, damit dürfte der FCK auch ziemlich am Ende der Fahnenstange sein.
Und wie ich mal vorgeschlagenen hab, vielleicht kann man die 200.000€ mit dem Stadionnamen nochmal rein holen.
Fritz Walter Stadion Betzenberg - powerd by xy geht nicht an den Namen.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 13.02.2020, 01:49


Demnach wären wir jetzt mittlerweile bei 625.000 plus ca. 380.000 aus dem Soli-Euro (bei einem Schnitt von 20.000 Zuschauern) plus die angebotene Beteiligung an den Pokaleinnahmen. Zusammen also jetzt rund eine Million oder sogar mehr an Stadionmiete.

Und das ist wirklich noch besser als die von Weichel ursprünglich vorgeschlagenen 425.000 nebst Anteilen mit Vorkaufsrecht für den FCK? :?
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon ExilDeiwl » 13.02.2020, 07:28


Das wäre doch zumindest kalkulierbar. Warum die Weichel’sche Alternative unkalkulierbar wäre, da sie ein hohes Insolvenzrisiko mit sich brächte, hat @Ken hier doch bereits dargelegt. Zumal ja zu sagen wären, dass der Soli-Euro ja nicht vom FCK getragen würde, sondern von den Zuschauern, d.h. dafür muss der FCK ja keine Gegenfinanzierung finden, die kommt mit den Zuschauern.

Am Ende kommt mit über einer Mio. Euro dann aber eben doch eine Pachtsumme heraus, die für die Dritte Liga schlicht nicht angemessen ist. Im Grunde wäre das daher abzulehnen. Aber sehen so Kompromisse aus (Ablehnung, da nicht marktgerecht)? Oder sieht dieser hier zu lesende Vorschlag nicht eher nach einem Kompromiss aus? Ich denke, Weichel könnte damit so langsam mal zufrieden sein. Und seine SPD-Anhänger auch. Oder? :wink:



Beitragvon Betzegeist » 13.02.2020, 07:53


Damit hat Weichel doch seinen Erfolg, den er wollte. 200.000 plus etwaige Beteiligungen und wenn das Land noch grünes Licht gibt, dass die Differenz nicht von den freiwilligen Leistungen der Stadt abgezogen wird, kann er sich via Rheinpfalz gebührend feiern lassen.

Der FCK hat Planungssicherheit, muss aber gleichzeitig den Gürtel enger schnallen. Das macht einen aufstiegsfähigen Kader im Sommer wieder einen Tick unwahrscheinlicher.
Becca bleib fort!



Beitragvon weißherbschtschorle » 13.02.2020, 07:55


ExilDeiwl hat geschrieben: Zumal ja zu sagen wären, dass der Soli-Euro ja nicht vom FCK getragen würde, sondern von den Zuschauern, d.h. dafür muss der FCK ja keine Gegenfinanzierung finden, die kommt mit den Zuschauern.


Und seine SPD-Anhänger auch. Oder? :wink:


Und somit zu 70% von der West.
Von jungen Menschen,die jeden Cent brauchen.
Schäm dich,SPD.
Schorle,schon Goethe wußte warum:
Wasser allein macht stumm,das zeigen im Bach die Fische.
Wein allein macht dumm,siehe die Herren am Tische.
Da ich will keins von beiden sein,trink ich Wasser gemischt mit Wein. :teufel2:



Beitragvon Jen » 13.02.2020, 08:37


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Demnach wären wir jetzt mittlerweile bei 625.000 plus ca. 380.000 aus dem Soli-Euro (bei einem Schnitt von 20.000 Zuschauern) plus die angebotene Beteiligung an den Pokaleinnahmen. Zusammen also jetzt rund eine Million oder sogar mehr an Stadionmiete.

Und das ist wirklich noch besser als die von Weichel ursprünglich vorgeschlagenen 425.000 nebst Anteilen mit Vorkaufsrecht für den FCK? :?


Von dem Soli-Euro ist jetzt hier aber nicht mehr die Rede. Vielleicht ermöglicht aber dieser es, die 200.000 Euro mehr anzubieten.



Beitragvon ExilDeiwl » 13.02.2020, 08:47


@weißherbstschorle, mein Originalbeitrag steht zwar zwei Beiträge vor Deiner Antwort, aber der Form halber: bitte korrekt zitieren. :wink: Ich weiß was Du ausdrücken willst, aber den Zusammenhang zwischen den Anhängern der West und der SPD schaffst Du (und das kann man durchaus so sehen), nicht ich. :wink: Meine Andeutung war in eine ganz andere Richtung gemeint.

Nix für ungut! :prost:



Beitragvon Michimaas » 13.02.2020, 09:21


Jen hat geschrieben:
Rheinteufel2222 hat geschrieben:Demnach wären wir jetzt mittlerweile bei 625.000 plus ca. 380.000 aus dem Soli-Euro (bei einem Schnitt von 20.000 Zuschauern) plus die angebotene Beteiligung an den Pokaleinnahmen. Zusammen also jetzt rund eine Million oder sogar mehr an Stadionmiete.

Und das ist wirklich noch besser als die von Weichel ursprünglich vorgeschlagenen 425.000 nebst Anteilen mit Vorkaufsrecht für den FCK? :?


Von dem Soli-Euro ist jetzt hier aber nicht mehr die Rede. Vielleicht ermöglicht aber dieser es, die 200.000 Euro mehr anzubieten.

der Soli Euro würde ja bei 19 Heimspielen mit 20000 Zuschauern ca 380000 Euro ausmachen. Aus diesem Grund wurden ja jetzt die 200000 Euro angeboten.....



Beitragvon ExilDeiwl » 13.02.2020, 09:28


Tatsächlich wurde der Soli in dem Artikel gar nicht mehr erwähnt. Ob er damit vom Tiach ist oder in irgendeiner Art und Weise in den zusätzlichen 200.000 Euro einkalkuliert ist, wissen wir ja gar nicht...



Beitragvon Jo1954 » 13.02.2020, 09:29


So sieht das Ergebnis der einseitigen Berichterstattung durch die RHEINPFALZ aus

RHEINPFALZ Leserbriefe heute (Ausschnitte):

Nr. 1.....Meiner Ansicht nach hat bereits die erste Mietminderung ohne jedwede Gegenleistung oder einen Rückzahlungsanspruch und auch die unentgeltliche „Rückschenkung“ des Frönerhofs an den FCK den Tatbestand der Untreue durch die auf städtischer Seite Verantwortlichen erfüllt.

Dass dieses Mal die Politik endlich im Interesse der Mehrheit der Bürger in Kaiserslautern handelt und Gegenleistungen fordert, ist richtig. Dass dieses Verlangen bei den Verantwortlichen des FCK nicht nur Erstaunen (und vielleicht sogar Entsetzen) hervorgerufen hat, zeigt, welches Anspruchsdenken sich auf dem „Betze“ breitgemacht hat.

Natürlich ist der 1. FC Kaiserslautern ein Wirtschaftsfaktor in der Stadt. Aber daraus die Berechtigung abzuleiten, man müsse ihm sämtliche Forderungen kritik- und kommentarlos erfüllen, zeugt von Arroganz und Weltfremdheit. Vielleicht sollte der Verein einmal darüber nachdenken, wo er ohne die Unterstützung der Politik wäre. Vermutlich wäre ein eigentlich notwendiges Insolvenzverfahren längst abgeschlossen.

Nr 2..... Respekt“Das Verhalten und die Standhaftigkeit von OB Weichel bei den laufenden Verhandlungen mit dem Dauerpatienten FCK bezüglich der Reduzierung der Stadionmiete verdient Respekt! Gerade vor dem Hintergrund der massiven Anfeindungen und Beleidigungen, denen er ausgesetzt ist. Dabei macht der Rathauschef nur seinen Job als oberster Vertreter der Interessen der Bürger und Steuerzahler dieser finanziell mit dem Rücken zur Wand stehenden Kommune.(...) Ein besonderes Augenmerk ist in diesem Zusammenhang auf die CDU und dessen Fraktionschef Herrn Littig zu werfen. Man weiß nie so recht, spricht er als Vertreter der CDU-Fraktion und verantwortlicher Kommunalpolitiker oder als Förderer und Fan des FCK.....


Übrigens geschickt platziert!

Die kritischen Leserbriefe, mit Hintergrundinformationen zum Stadionvertrag, letzte Woche im "zeitlichen Niemandsland" - jetzt, 2 Tage vor der Stadtrats-Sondersitzung, diese Beiden!
Zuletzt geändert von Jo1954 am 13.02.2020, 09:53, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Soccer81 » 13.02.2020, 09:47


Vll schreiben se ja Mittlerweile auch Ihre Leserbriefe selbst. :D :?: :lol:

Liest sich schon bissel einseitig...



Beitragvon bladde3.0 » 13.02.2020, 09:50


weißherbschtschorle hat geschrieben:
ExilDeiwl hat geschrieben: Zumal ja zu sagen wären, dass der Soli-Euro ja nicht vom FCK getragen würde, sondern von den Zuschauern, d.h. dafür muss der FCK ja keine Gegenfinanzierung finden, die kommt mit den Zuschauern.


Und seine SPD-Anhänger auch. Oder? :wink:


Und somit zu 70% von der West.
Von jungen Menschen,die jeden Cent brauchen.
Schäm dich,SPD.


Von mir, den Dauerbesoffenen um mich herum, den Becher- und Feuerzeugwerfern, den Auswärtspyromanen, den Doppelhalfterschwenkern... bissl weniger saufen, zündeln und brav die Becher abgeben und wir und der Verein haben die Differenz locker raus



Beitragvon letsgo » 13.02.2020, 09:54


Einen schönen Gruß an den Leserbriefschreiber: die Unsicherheit bzw. die Frage, für wen ich mich einsetze ist nicht "die Stadt oder der FCK" sondern schlicht beide! Auch wenn mancher hier gerne etwas anderes lesen würde: Prio liegt bei der Stadt und ohne die Flexibilisierung der Freiwilligen Leistungen geht nix - GAR NIX. Rein betriebswirtschaftlich, sowohl für die Stadiongesellschaft und in der Konsequenz auch für die Stadt, ist jeder Euro vom Mieter schadenmindernd. Aus Sicht der Stadt gilt es daher im Idealfall sowohl einen maximalen Mietzins zu erzielen als auch die Instandhaltungskosten zu sichern. Die Kunst in den Verhandlungen liegt jedoch darin, ein Maß bzw. einen Rahmen zu finden, dass der Mieter auch existieren kann. Das kann ein Stadtratsmitglied m.E. jedoch nicht seriös bewerten. Hier müssen klare Aussagen vom FCK kommen bzw. hier muss der FCK glaubwürdig in den Gesprächen mit der Stadt und den Stadträten die Grenzen vermitteln. m.E. sind die handelnden Akteure hier gut unterwegs, aber es ist weiterhin maximal anstrengend für alle (!!!) Beteiligten: OB/Stadt/Rat, FCK und Investoren. in ca 52 Stunden wissen wir mehr



Beitragvon GerryTarzan1979 » 13.02.2020, 10:00


Soccer81 hat geschrieben:Vll schreiben se ja Mittlerweile auch Ihre Leserbriefe selbst. :D :?: :lol:

Liest sich schon bissel einseitig...


Klar, die Leserbriefe werden ja nur auf einer Seite abgedruckt... :lol:

Im Ernst, was hier wieder geschrieben und an Meinungsmache veranstaltet wird, ist ja schon nicht mehr normal. Denke mal, dass es natürlich Einwohner in KL gibt, die dem FCK nicht positiv gegenüberstehen. Und ja, sie stellen sich wahrscheinlich eher auf die "Seite" Weichel, aber ich will mir den langfristigen Schaden nicht ausdenken...

Dieses neue Angebot hat mich jetzt schon überrascht, 625.000 für die 3. Liga, inkl. der anderen Abtretungen, sind schon viel Geld. Für mich auch ein positives Signal und in gewisser Weise auch ein vollkommenes Entgegenkommen vom FCK. Bin mal gespannt, was die "Politik" davon hält. Sollte Weichel weiterhin auf Aktien bestehen, dann kann ich das nicht verstehen. Mit diesem Vorschlag hat man jedenfalls schon mal eine feste Summe zum Planen. (und dann kommen noch etwaige Zusatzzahlungen hinzu.(Pokal, Soli? etc.) Wenn wir uns dann wirklich bei ca. 1 Mio bewegen ist das für einen 3. Ligist ein Haufen Kohle... Eigentlich zu viel... Dennoch muss ja eine Lösung her, damit man weiter planen kann. Von daher finde ich diesen Vorschlag einerseits für den FCK fast schon zu viel, dennoch ein gutes Angebot um Brücken zu bauen.
Seh´ ich aus wie einer, der immer ´nen Plan hat?! Joker aus The Dark Knight
Es lebe K-Town!



Beitragvon carpe-diabolos » 13.02.2020, 10:26


Jo1954 hat geschrieben:So sieht das Ergebnis der einseitigen Berichterstattung durch die RHEINPFALZ aus

RHEINPFALZ Leserbriefe heute (Ausschnitte):

Nr. 1.....Meiner Ansicht nach hat bereits die erste Mietminderung ohne jedwede Gegenleistung oder einen Rückzahlungsanspruch und auch die unentgeltliche „Rückschenkung“ des Frönerhofs an den FCK den Tatbestand der Untreue durch die auf städtischer Seite Verantwortlichen erfüllt.

Dass dieses Mal die Politik endlich im Interesse der Mehrheit der Bürger in Kaiserslautern handelt und Gegenleistungen fordert, ist richtig. Dass dieses Verlangen bei den Verantwortlichen des FCK nicht nur Erstaunen (und vielleicht sogar Entsetzen) hervorgerufen hat, zeigt, welches Anspruchsdenken sich auf dem „Betze“ breitgemacht hat.

Natürlich ist der 1. FC Kaiserslautern ein Wirtschaftsfaktor in der Stadt. Aber daraus die Berechtigung abzuleiten, man müsse ihm sämtliche Forderungen kritik- und kommentarlos erfüllen, zeugt von Arroganz und Weltfremdheit. Vielleicht sollte der Verein einmal darüber nachdenken, wo er ohne die Unterstützung der Politik wäre. Vermutlich wäre ein eigentlich notwendiges Insolvenzverfahren längst abgeschlossen.

Nr 2..... Respekt“Das Verhalten und die Standhaftigkeit von OB Weichel bei den laufenden Verhandlungen mit dem Dauerpatienten FCK bezüglich der Reduzierung der Stadionmiete verdient Respekt! Gerade vor dem Hintergrund der massiven Anfeindungen und Beleidigungen, denen er ausgesetzt ist. Dabei macht der Rathauschef nur seinen Job als oberster Vertreter der Interessen der Bürger und Steuerzahler dieser finanziell mit dem Rücken zur Wand stehenden Kommune.(...) Ein besonderes Augenmerk ist in diesem Zusammenhang auf die CDU und dessen Fraktionschef Herrn Littig zu werfen. Man weiß nie so recht, spricht er als Vertreter der CDU-Fraktion und verantwortlicher Kommunalpolitiker oder als Förderer und Fan des FCK.....


Übrigens geschickt platziert!

Die kritischen Leserbriefe, mit Hintergrundinformationen zum Stadionvertrag, letzte Woche im "zeitlichen Niemandsland" - jetzt, 2 Tage vor der Stadtrats-Sondersitzung, diese Beiden!


Die Auswahl der Leserbriefe ist die Steigerung der Leserlenkung bzw Manipulation. Nachdem Redzinski schon seit Tagen keine Kommentare mehr schreibt, laesst er nun die Leser seine Arbeit tun. Sehr geschickt gemacht!

Bei den Leserbriefen fällt auf:
Brief 1: voller falscher "Fakten"
Brief 2: Wortwahl zu Haltung des OB ist deckungsgleich mit Redzimskis früheren Kommentaren

Aber wichtiger die offensichtlich einseitige Berichterstattung ist die mögliche Einigung der Konfliktparteien und Planungssicherheit
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon De Sandhofer » 13.02.2020, 10:32


Mein Angebot an die Stadt wäre die 425.000 Euro Pacht plus Werbefläche. In der Ostkurve könnten wir Planen herunterlassen, auf denen die Stadt für sich werben könnte. Auch könnte der Stadionsprecher vor, während und nach dem Spiel, Bekanntmachungen der Stadt durchsagen.



Beitragvon Jo1954 » 13.02.2020, 11:33


Da es auf FB offen zu lesen ist, stelle ich es einfach mal hier ein.
Sollte das nicht korrekt sein, Thomas, dann bitte löschen

Martin Wagner - heute vor 2 Stunden

Liebe Freunde, ich stehe mit euch am Samstag vor dem Rathaus und warte dann auch auf die Entscheidung die da kommt! Flagge zeigen heißt nicht sich daneben zu benehmen oder zu beleidigen! Flagge zeigen heißt, Präsenz zeigen, sich der Sache zu stellen ,das macht ihr ja auch und egal welche Entscheidung gefällt wird ,sie anzunehmen und das Beste daraus zu machen! Wir repräsentieren da unseren Verein und das mit Stolz!!

Harry Berg - heute vor 1 Stunde

Hätte ich nicht schon lange vorher an diesem WE ein Besuch bei Union Berlin geplant und Flüge gebucht, würde auch ich an der Seite von Martin auf dem Rathausplatz stehen und Flagge zeigen. Wir Fans werden leider in letzter Zeit mehr und mehr als dumme Pöbler hingestellt, die nichts besseres zu tun haben als den OB zu diffamieren und zu beschimpfen. Wir halten das aus, wir weinen nicht, heulen nicht rum und beschweren uns auch nicht weil wir doch so unfair behandelt und dargestellt werden. Wir betteln auch nicht um Verständnis für unsere Situation, wir sind Herzblut-Fans und immer für unseren Verein da! Zeigt Flagge, lasst Euch in keinster Weise, von wem auch immer, provozieren - so oder so, der FCK wird niemals untergehen!




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