
Spielbericht: FSV Zwickau - 1. FC Kaiserslautern 1:1
Zwei Schläge ins Gesicht
Der Betze taumelt. Die Entschlossenheit ist wieder da, trotzdem gelingt es nicht, in Zwickau den nächsten Dreier zu erzielen. DBB-Autor Toco sieht die Zeit davonlaufen.
So grau wie der triste Drittliga-Alltag präsentierte sich das Stadion Zwickau. Vier Hügel rund um den Rasen mit jeweils einer mittig platzieren überdachten Tribüne bieten Platz für 10.134 Zuschauer. An den Ecken gibt es noch reichlich Raum, um die Kapazität zu erhöhen. 9.024 Fußballfans finden sich am 6. Spieltag bei dem Duell des FSV Zwickau gegen den 1. FC Kaiserslautern ein, davon etwa 1.000 auf der Gästetribüne. Beim rot-weißen Zwickauer Anhang taucht auffällig oft das Schwarz-Gelb von Dynamo Dresden auf. Was man als Fußballfan eben an einem unfreiwillig spielfreien Wochenende so macht. Zum Aufwärmen herrscht noch Fritz-Walter-Wetter, doch zum Anpfiff verschwindet der Regen, nur die grauen Wolken bleiben.
Nicht schwarz, nicht weiß, sondern tristes Grau
Die Glanzlichter gibt es von der Tribüne: Mit "Das Meisterstück, das uns keiner nachmacht!" erinnert das Pfalz Inferno an die Meisterschaft vor 20 Jahren. Die Blockfahne mit einem stilisierten Wimpel wird umrahmt von rot-weiß-roten Fahnen. Die Heimfans setzen auf Fähnchen und Rauchtöpfe. Aber dann läuft auch schon das Spiel. Bei den Roten Teufel brachte Coach Michael Frontzeck Ersatz für drei namhafte Stammkräfte: Lukas Spalvis, André Hainault und Mads Albaek mussten passen. Stattdessen durften erstmals Lukas Gottwalt und Theodor Bergmann sowie Julius Biada von Beginn an ran. Während sich die Fans aus der Pfalz Gehör verschafften und von Anfang bis Ende wie eine Wand hinter ihrer Elf sangen, klatschten und standen, versuchten die Spieler Sicherheit zu gewinnen. Zwickau machte es den Lautrern nicht leicht. Trotz der beherzten Gegenwehr der Sachsen war ein Großteil der Ballverluste aber hausgemacht. Viele Stockfehler und überflüssige Aktionen, wo der Ball schon längst geklärt war. Wenn die Roten Teufel in schwarzen Trikots dann mal vor dem gegnerischen Tor auftauchten, ließ ein Abschluss länger auf sich warten. Zwickau machte geschickt die Räume zu, aber der FCK ließ auch die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen.
In der zweiten Halbzeit, der Betze spielte endlich in Richtung seiner Fans, schickte Hendrick Zuck mit einem schönen Pass den Kollegen Timmy Thiele in der 60. Minute Richtung gegnerisches Tor. Den ersten Schuss konnte der Zwickauer Torwart noch abwehren, beim Nachsetzen gelang dem Roten Teufel aber endlich der erste Saisontreffer. Lauter Jubel im Gästeblock und ein Steinbruch fällt von tausenden Herzen.
Das Spiel auf Zeit
Die Zwickauer Schwäne wurde nun wieder etwas agiler, scheiterte aber immer häufiger an der Lautrer Abwehr. Kaiserslautern wiederum gelang es nicht, die knappe Führung auszubauen und den eigenen Anhang zu beruhigen. Bis in der 90. Minute der frisch eingewechselte Dominik Schad im Strafraum der Zwickauer gefoult wird. Der erhoffte Pfiff von Schiedsrichter Markus Wollenweber blieb leider aus, folgte aber wenig später auf der Gegenseite. Jan Löhmannsröben bekommt im eigenen Strafraum den Ellbogen seines Gegenspielers ins Gesicht und zieht reflexartig die Hände heran, wobei er unabsichtlich den Ball berührt. Statt Freistoß pfeift der Schiedsrichter jedoch Strafstoß, den Zwickau sicher verwandelt. Ein weiterer Schlag ins Gesicht der FCK-Fans. Die folgenden vier Minuten Nachspielzeit blieben ohne zählbaren Erfolg auf beiden Seiten.
Kurz nach Abpfiff stürmen Sportvorstand Martin Bader, Torwarttrainer Gerry Ehrmann, Coach Frontzeck und Mannschaftskapitän Florian Dick auf den Schiedsrichter zu. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt leider schon un-entschieden. Doch selten agierten Verantwortliche aus Kaiserslautern an diesem Tag so zielstrebig wie hier. Im Gästeblock herrschte Fassungslosigkeit ob des Ausgleichs. Viele hatten auf einen Auswärtssieg gesetzt, manche hatten eine Niederlage befürchtet. Beide Szenarien wären wohl nicht folgenlos geblieben. Doch mit dem 1:1 in der Fremde tritt der Betze weiter auf der Stelle. Die Aufstiegsambitionen verlagern sich heimlich, still und leise in die kommende Saison. Die Zeit läuft.
Quelle: Der Betze brennt

Stimmen zum Spiel
"Soll Cornflakes zählen": Schiedsrichter-Frust beim FCK
Dem 1. FC Kaiserslautern wurde im Auswärtsspiel beim FSV Zwickau kurz vor Schluss ein sicher geglaubter Sieg entrissen. Die entscheidende Elfmetersituation in der Nachspielzeit sorgte für großen Frust bei den Roten Teufeln.
Die Durststrecke dauert an: In Zwickau blieb der FCK im sechsten Pflichtspiel in Folge ohne Sieg. Dabei waren die Mannen von Michael Frontzeck am Sonntagnachmittag den drei Punkten ganz nahe. Doch dann führte ein strittiger Elfmeter in der Nachspielzeit zum späten Zwickauer Ausgleich. Das Handspiel von Jan Löhmannsröben beschäftigte die Gäste im Nachgang natürlich am meisten. Zwar hatte der Mittelfeldmann unstrittig die Hände am Ball, zuvor aber einen Ellbogenschlag von Zwickaus Ronny König einstecken müssen. Schiedsrichter Markus Wollenweber blieb trotzdem bei seiner Entscheidung.
Löhmannsröben: "Der soll erst einmal Kreisliga pfeifen"
"Wenn das kein Foulspiel an mir ist, ja dann leck mich am Arsch. Wir kann man das nicht sehen? Mir fehlen da ein bisschen die Worte", sagte der aufgebrachte Löhmannsröben nach dem Schlusspfiff bei "Telekom Sport". "Wenn das ein Schiedsrichter ist, dann soll er Kornflakes zählen gehen. Da platzt mir die Krawatte. Ich hoffe, er kann eine Woche nicht pennen. Der soll erst einmal Kreisliga pfeifen."
Florian Dick ärgerte sich über den Pfiff in doppelter Hinsicht, weil Schiedsrichter Wollenweber kurz zuvor einen grenzwertigen Zweikampf, in dessen Folge Dominik Schad im Zwickauer Strafraum zu Boden gegangen war, nicht geahndet hatte. "Ich denke, jeder der das Spiel gesehen hat, weiß, dass der Punkt für Zwickau unverdient war", betonte der Kapitän. "Wir kriegen auf die Fresse, wenn wir Fehler machen. Jetzt muss auch der Schiedsrichter dazu stehen, wenn er mal Fehler macht."
Frontzeck: "Sechs Punkte aus sechs Spielen sind zu wenig"
Schon etwas ruhiger äußerste Cheftrainer Frontzeck. "Darüber brauchen wir nicht mehr reden. Wer das nicht sieht... da brauchen wir auch keinen Video-Schiedsrichter", sagte der 54-Jährige, der kurz zuvor seine Spieler noch auf dem Feld vom Referee weggezogen hatte, um diesem dann selbst ein paar deutliche Worte entgegenzuschleudern. "Vielleicht bringt es ja was, wenn man sich in der Öffentlichkeit etwas stärker aufregt. Vielleicht hat das einen Einfluss auf den Schiedsrichter", spielte Frontzeck auf Zwickaus Elfmeterfrust am Spieltag zuvor an, als der FSV einen unberechtigten Strafstoß in Jena kassiert und sich darüber mehrmals öffentlich beschwert hatte.
"Es tut mir leid für die Mannschaft. Normalerweise muss sie das Spiel gewinnen", fuhr Frontzeck fort. Seiner Ansicht nach habe das Team aber wie schon gegen Karlsruhe eine "ordentliche" Partie gezeigt. Klar sei aber auch: "Sechs Punkte aus sechs Spielen sind zu wenig. Da müssen wir nach der Länderspielpause anfangen, dreifach zu punkten."
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- In der Nachspielzeit: FCK kassiert spätes 1:1 (Der Betze brennt)
Ergänzung, 12:13 Uhr:

"Kriegt uns nicht klein": FCK-Frust hält an
Bei den Profis des 1. FC Kaiserslautern hält der Frust über die Elfmeter-Fehlentscheidung in Zwickau an. Jan Löhmannsröbens Wutrede wird derweil zum Internet-Hit.
Schon kurz nach dem Spiel hatte sich Christoph Hemlein über seinen Facebook- und Instagram-Kanal an die Öffentlichkeit gerichtet und sich unter dem ironisch gemeinten Hashtag "#respectdfb" über die Schiedsrichter-Leistung geärgert. "Als Spieler musst du immer alles hinnehmen, darfst nicht ein einziges Wort sagen, sonst wirst du fünf Wochen gesperrt. Aber für das heute fehlen mir alle Worte", schrieb der Flügelspieler. "In der 90. Min. einen klaren Elfmeter nicht zu geben und danach so einen Elfmeter zu pfeifen! Unglaublich! Und danach sich noch arrogant hinzustellen, als würde man alles richtig machen."
Biada: "Wir stehen zusammen..."
Julius Biada postete auf Instagram einen Auszug der Wutrede seines Teamkollegen Jan Löhmannsröben ("Soll er Cornflakes zählen gehen") und schrieb dazu: "Alle wünschen sich immer Typen im Profifußball. Sobald jemand ausspricht, was alle denken, gibt es Theater. So bekommt ihr uns nicht klein. Wir stehen zusammen und arbeiten weiter für unsere Ziele."
Löhmannsröbens Wutrede als T-Shirt-Spruch
Löhmannsröben selbst ist mit seinem Interview bei "Telekom Sport" inzwischen zum Internet-Hit geworden. Mehrere Medien, darunter der "Kicker" und "liga3-online.de", griffen die klaren Worte des 27-Jährigen auf. Auf einem Online-Portal wird sein "Cornflakes-Spruch" bereits als T-Shirt-Aufdruck beworben, was Löhmannsröben selbst auf Instagram nur mit einem achselzuckenden Smiley kommentierte. Teamkollege Mads Albaek stärkte "Löh" derweil den Rücken. Über einen Screenshot aus dem Interview postete er nur drei "Muskel"-Smileys.
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- "Soll Cornflakes zählen": Schiri-Frust beim FCK
(Der Betze brennt, 02.09.2018)
- Spielbericht FSV-FCK 1:1 | Zwei Schläge ins Gesicht (Der Betze brennt)
Ergänzung, 12:33 Uhr:

"Cornflakes": DFB leitet Ermittlungen ein
Wie der "SWR" berichtet, hat der Deutsche Fußball-Bund Ermittlungen gegen Jan Löhmannsröben eingeleitet. Anlass hierfür ist die deutliche Schiedsrichter-Kritik des Mittelfeldspielers.
Löhmannsröben hatte nach dem Spiel beim FSV Zwickau bei "Telekom Sport" deutliche Kritik an Schiedsrichter Markus Wollenweber geübt. Dieser hatte ein Foulspiel am Profi des 1. FC Kaiserslautern nicht erkannt, stattdessen in unmittelbarer Folge auf Elfmeter für Zwickau entschieden. Löhmannsröben empfahl dem Referee daraufhin "Cornflakes zählen zu gehen" und erst einmal "in der Kreisliga zu pfeifen".
Der DFB-Kontrollausschuss prüft nun offenbar, ob es sich hierbei um eine ahndungswürdige Äußerung handelt. In der Regel schreitet der Fußballverband bei derartiger, öffentlich geäußerter Kritik ein und verhängt eine Geldstrafe gegen den betreffenden Spieler, Trainer oder Funktionär. Unklar ist, ob der FCK im tatsächlichen Fall eine Verurteilung Einspruch einlegen würde.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 15:03 Uhr:
Noten: Debütant Gottwalt überzeugt
Das ärgerliche 1:1 beim FSV Zwickau haben Spieler und Verantwortliche des 1. FC Kaiserslautern als Leistungssteigerung bezeichnet. Diese Einschätzung spiegelt sich auch in den Noten wider.
Einigkeit herrscht vor allem bei Schiedsrichter Markus Wollenweber: Der "Kicker" und wohl auch alle FCK-Fans geben ihm eine glatte 6. Bei den FCK-Profis bekam Torschütze Timmy Thiele erwartungsgemäß gute Noten von den "Der Betze brennt"-Lesern (2,3) sowie beim "Kicker" (2,0) und bei der "Rheinpfalz" "(2,5). Heraussticht aber auch Lukas Gottwalt. Der Innenverteidiger überzeugte bei seinem Profi-Debüt, hätte seine Drittliga-Premiere sogar beinahe mit einem Tor gekrönt. DBB (2,3), "Kicker" (2,5) und "Rheinpfalz" (2,0) attestieren dem 20-Jährigen eine gute Leistung.
Bei Zuck und Dick gehen die Meinungen auseinander
Die insgesamt schwächsten Noten erhalten Hendrick Zuck und Florian Dick, die beide von der "Rheinpfalz" eine 4,0 bekommen. Allerdings unterscheiden sich die Bewertungen von anderen Medien. Zuck, der die Vorlage zum 1:0 für den FCK gab, bekommt vom "Kicker" eine 2,5. Die DBB-Leser dagegen tendieren eher zur Sichtweise der "Rheinpfalz" und geben ihm eine 3,9. Bei Dick hingegen fallen DBB- und "Kicker"-Noten (3,1/3,0) ähnlich und im Vergleich zur "Rheinpfalz" besser aus.
» Zur kompletten Notenübersicht: FSV Zwickau - 1. FC Kaiserslautern

Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Spielbericht FSV-FCK 1:1 | Zwei Schläge ins Gesicht (Der Betze brennt)
Ergänzung, 03.09.2018:

Löhmannsröben: "Fußball lebt doch von Emotionen"
Einen Tag nach seiner deutlichen Schiedsrichterkritik hat sich Jan Löhmannsröben zu Wort gemeldet. In einem vom 1. FC Kaiserslautern verbreiteten Statement entschuldigt sich der Mittelfeldmann für seine Wortwahl.
Kurz nach dem Abpfiff des Auswärtsspiels beim FSV Zwickau hatte Löhmannsröben zunächst bei "Telekom Sport" die Elfmeter-Fehlentscheidung in der Nachspielzeit kritisiert und später auch am "ARD"-Mikrofon nachgelegt und den Referee unter anderem als "Eiermaler" bezeichnet. Die Worte des 27-Jährigen in Richtung des Schiedsrichters ("Soll Cornflakes zählen gehen") gingen im Internet viral und waren für den DFB-Kontrollausschuss Anlass, Ermittlungen aufzunehmen.
"Dass ich im Interview direkt nach dem Spiel vielleicht ein wenig emotionaler bin, sorry", heißt es in dem Statement, das der FCK über seine Social-Media-Kanäle verbreitete und Löhmannsröben selbst auf Instagram als offizielle Stellungnahme für den DFB bezeichnete. Er habe beim Interview zum ersten Mal die TV-Bilder gesehen. "Der Fußball lebt doch von Emotionen. Vielleicht war meine Wortwahl nicht optimal, aber ich wollte zu keinem Zeitpunkt irgendjemanden beleidigen oder persönlich angreifen", erklärt der FCK-Profi.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 04.09.2018:

Den Elfmeter zum 1:1-Endstand für Zwickau hätte es nach Ansicht von Ex-Schiedsrichter Babak Rafati nicht geben dürfen.
Ex-Referee Rafati sieht zwei Fehlentscheidungen
Der 1. FC Kaiserslautern wurde im Auswärtsspiel beim FSV Zwickau zweimal in der Schlussphase des Spiels benachteiligt. Zu dieser Einschätzung kommt Ex-Schiedsrichter Babak Rafati beim Online-Portal "liga3-online.de".
Rafati gibt für die Seite nach jedem Spieltag seine Einschätzungen zu strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen. In Bezug auf das Spiel zwischen Zwickau und Kaiserslautern wurde der 48-Jährige natürlich auch auf die beiden Strafraumszenen kurz vor dem Schlusspfiff angesprochen. Rafati, der vor Jahren einst selbst mit umstrittenen Entscheidungen im Bundesliga-Heimspiel gegen Stuttgart den Frust des FCK-Anhangs auf sich gezogen hatte, kommt hierbei zu einer klaren Einschätzung: Die Lautrer wurden zweimal benachteiligt.
Foul an Schad hätte Elfmeter für den FCK geben müssen
Zunächst hätten die Roten Teufel im Zwickauer Strafraum einen Elfmeter bekommen müssen, da Dominik Schad nach einem Foulspiel von Davy Frick zu Boden gegangen war. "Schad wird im Strafraum von Frick durch Beinstellen am Fuß getroffen und kommt dadurch zu Fall", so Rafati, der in seiner Beurteilung auch den Assistenten an der Seitenlinie in die Pflicht nimmt. "Hier hätte es einen Strafstoß für Kaiserslautern geben müssen. Somit liegt eine Fehlentscheidung vor."
Königs unabsichtlicher Ellbogenschlag hätte Freistoß geben müssen
Beim vermeintlich strafbaren Handspiel von Jan Löhmannsröben, das Referee Markus Wollenweber zum Anlass nahm, Zwickau einen Elfmeter zu geben, hat Rafati ebenfalls eine klare Meinung: "Löhmannsröben geht zum Ball, wird jedoch von König mit dem Ellenbogen im Gesicht getroffen und kommt dadurch zu Fall. Beim Fallen reißt er die Arme hoch und spielt den Ball mit den Händen. Ursache des Handspiels ist allerdings das vorangegangene Foulspiel von König, wenngleich dies keine Absicht war - doch ist nicht relevant", betont der ehemalige FIFA-Schiedsrichter. Statt Elfmeter für den FSV hätte es Freistoß für den FCK geben müssen. Besonders bitter aus Lautrer Sicht: "Der Schiedsrichter steht eigentlich sehr gut und hat freie Sicht auf das Geschehen", so Rafati.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 12:34 Uhr:
Was Löh noch alles sagte: "Du Eiermaler"
Jan Löhmannsröbens Cornflakes-Wutrede ist schon jetzt das Interview des Jahres. Und weil wir uns gewünscht hätten, dass sein Rant voller Fantasie-Schimpfwörter nie aufhört, haben wir ihn einfach weitergeschrieben.
Reporterin: "Auch Ihnen zeigen wir noch mal die Szene, die zur Elfmeter-Entscheidung geführt hat. Und dann würde mich interessieren, was Sie dazu sagen."
Löhmannsröben: "Ja, wenn das kein Foulspiel ist, dann leck mich am Arsch, Alter! Ehrlich: Wie kann man das nicht sehen? Da fehlen mir ein bisschen die Worte." (…)
Quelle und kompletter Text: 11 Freunde

