Nach verpasstem Aufstieg: FCK steht vor Umbruch
Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern steht nach der verpassten Rückkehr in die Bundesliga vor einem Umbruch. „Wir werden nicht bei null anfangen, aber wir müssen sicher Leistungsträger ersetzen“, sagte Vorstandsboss Stefan Kuntz, dessen Klub wie im Vorjahr den undankbaren vierten Tabellenplatz belegt hat: „Es wird in den nächsten Tagen Anrufe geben, weil viele Spaß an FCK-Mitarbeitern gefunden haben. Dann wird es darum gehen, ob auch der FCK profitieren kann.“ (…)
Quelle und kompletter Text: Focus Online
Ergänzung, 12:21 Uhr:
Leerjahr für die Betze-Buben
Und schon wieder nicht Bundesliga. In Kaiserslautern reagierten die Fans fast schon routiniert auf das erneute Scheitern im Aufstiegskampf. Sorgen machen ohnehin die Finanzen des klammen Kult-Klubs. Die besten Spieler dürften wohl gehen.
Als alles vorbei war, taten beide Seiten das, was man eben tut, wenn man knapp gescheitert ist: Die Spieler standen enttäuscht vor der Kurve. Die Fans sangen "You'll never walk alone". Das ging nicht spurlos an den knapp 50.000 Zuschauern auf dem Betzenberg vorbei. Aber die ganz großen Emotionen wollten nach dem 1:1 des 1. FC Kaiserslautern gegen den FC Ingolstadt und dem verpassten Aufstieg nicht aufkommen.
In der Pfalz hat sich eine gewisse Routine vor der Sommerpause entwickelt. Zum dritten Mal in Folge gehörte der FCK zur Spitzengruppe der zweiten Bundesliga. Zum dritten Mal jubelten die anderen. 2013 verlor er die Relegation gegen Hoffenheim, vergangenes und dieses Jahr reichte es nur für Rang vier.
Nichts Neues also für die Fans in der Westkurve, die zum Ende dieses mäßigen Spiels auffallend leise waren. Dass sie hinterher doch zeigten, wie der Betzenberg zu seinem Ruf kam, lag an Tobias Sippel. 17 Jahre lang stand der im FCK-Tor. Nun wird der 27-Jährige wechseln - wohl nach Mönchengladbach. Und schon geht die Angst um, dass es weitere gibt, die keine Lust mehr auf die Liga und ihre Gehälter haben. (…)
Quelle und kompletter Text: Spiegel Online