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Torsten Lieberknecht im DBB-Interview: "Der Aufstieg mit dem FCK wäre ein Lebenstraum"

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
Thomas
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Beitrag von Thomas »

Neu auf DBB: Lieberknecht bei SWR Sport: "Der Fußball bewegt und ist nie nur ein Projekt für mich"

Torsten Lieberknecht war am Sonntagabend Studiogast bei "SWR Sport". Wir haben die wichtigsten Aussagen des FCK-Trainers zusammengefasst - es ging unter anderem um den Heimsieg gegen Schalke, die zwölfminütige Nachspielzeit und um Roland Kaiser. weiterlesen ...
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Kurpalzdeiwel
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Beitrag von Kurpalzdeiwel »

Lieber TL, schönes Interview und ein hehres Ziel, das kann was werden.
„Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt“. (Lao-Tse)
Gestern wurde der erste Schritt gemacht.
"Der Schlüssel zum Erfolg ist Kameradschaft und der Wille, alles für den anderen zu geben". Fritz Walter
1.FCK, mein Verein seit ich laufen kann.
OldWiseGuy
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Beitrag von OldWiseGuy »

Er ist einfach n guude de TL. Menschlich mag ich den Mann einfach sehr. Auf das er noch einen guten Weg für die Offensive findet. Forza Woisoß!
BerlinerBetzebub
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Beitrag von BerlinerBetzebub »

Wenn‘s um dieNettospielzeit geht, dann setzt das um wie beim Handball. Zeichen vom Schiri, Uhr steht.
Alles andere hat immer ein Geschmäckle!
Schnullibulli
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Beitrag von Schnullibulli »

BerlinerBetzebub hat geschrieben: 11.08.2025, 07:42 Wenn‘s um dieNettospielzeit geht, dann setzt das um wie beim Handball. Zeichen vom Schiri, Uhr steht.
Alles andere hat immer ein Geschmäckle!
Ja, da hast du Recht. So wie Samstag Abend ist genauso nicht nachzuvollziehen wie viele VAR Entscheidungen. Würd ja reichen wenn der Knopf vom Zeitstopper mit der Leinwand gekoppelt ist und beim drücken ne große Uhr erscheint. Der Schiri bekommt ja offensichtlich auch nicht mit was "der da oben" so notiert
Südwestpälzer
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Beitrag von Südwestpälzer »

Genau so sieht's aus...
Ihr wollt 60min Spielzeit?

Dann macht 2*30min und haltet bei Unterbrechungen die Zeit an.
Damit ist dann vllt auch endlich dieses ganze Zeitgespiele vorbei.
Jetzt ist es überhaupt nicht transparent und wir müssen den Spielern trotzdem ne halbe Stunde beim rumliegen und nichts tun zuschauen
Altrocker
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Beitrag von Altrocker »

Nettospielzeit, das wäre mal eine Regeländerung im Sinne des Sports und der Fairness. Funktioniert doch beim Handball, Basketball und Eishockey auch bestens. Jedes mal lächerlich mit anzusehen, wie nur diejenigen am Ende plötzlich Krämpfe haben, die in Führung liegen.
Und sowieso: Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland.
(Florian Dick)
Hütte1981
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Beitrag von Hütte1981 »

Aber dann hätten wir doch einen Punkt weniger uns aufzuregen über die Italiener etc.😅

Fand die 12 min auch zu viel. Kann man machen, wenn wirklich viel passiert. Aber 1 Tor. 2VAR die jetzt auch gefühlt nicht ewig lang waren.

Dann sollen sie den VAR stoppen (Zeit) und den Rest wie gehabt bewerten.

Wir werden immer mehr gesteuert.

Es geht eben mittlerweile um sehr viel.

Aber Fußball sollte doch irgendwie noch Fußball bleiben und ein Schiri sollte das Spiel lenken.
Lautern-Fahne
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Beitrag von Lautern-Fahne »

Die sollen die Nettospielzeit eisern von oben diktieren. Nix mit "ja, lasst den Schiri entscheiden". Bei 30 Grad in der Sonne kann man nicht verlangen, dass der Hauptschiri sich die Zeiten aufschreibt. V.a. ist Willkür dann wieder Tür und Tor geöffnet. "Wie, Lautern führt gegen meinen Club? Lass mal 5 Minuten extra draufschlagen. Kriegt eh keiner mit"

Die deutschen Clubs sollen aus ihrer Bubble rauskommen. Unsere Wohlfühlschiris verhätscheln die Spieler so, dass die mit richtigen Schiedsrichtern und hartem Spiel in den internationalen Wettbewerben regelmäßig Probleme haben. Wird Zeit, dass die deutschen Schauspieltruppen den Zahn gezogen bekommen. 10-15 Minuten Nachspielzeit/Schnitt sind im deutschen Fußball mehr als vertretbar. Gerade nachdem 5 Einwechslungen erlaubt wurden.

Zur Lieberknecht:
Ein Interview, wie man es von ihm gewohnt ist. Es ist eine reflektierte, empathische Persönlichkeit. Er war dafür bekannt in Braunschweig und Darmstadt Leserbriefe handschriftlich zu beantworten- das sind keine Phrasen, die er dem SWR gibt sondern seine Überzeugung. Toller Typ. Ich hoffe, seine Engagement fällt auf fruchtbaren Boden.
"Für mich ist Schönheit, dem Gegner nicht zu geben was er will." José Mourinho

"Wir wollen keinen Schönheitspreis, sondern einfach nur punkten" Torsten Lieberknecht
SEAN
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Beitrag von SEAN »

Netto Spielzeit wird nur im profibereich funktionieren, im Amateurfussball nicht.
Dafür braucht man Anzeigetafeln oder wenigstens ein schirigespann. Beim Handball sind Anzeigetafeln immer in den hallen, die haben auch zeitnehmer, das ist im amateurfussball alles nicht vorhanden.
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........
emkathor
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Beitrag von emkathor »

Eigentlich hat der letzte Beitrag alles beinhaltet, warum das mit Zeitstopper, etc nicht funktioniert ^^ - Das wäre zum einen eine Änderung der Regeln und müsste durchs Fifa Board (weil er alleine entscheidet wann an und abgepfiffen wird - momentan) und zum anderen: Wie soll das außerhalb des Profisport mit fehlender Infrastruktur gehen? - "Papa Jensen,, der 3 Schorle im Kopp hat, war nich mehr in der Lage zur richtigen Zeit den Knopf zu drücken, deswegen endet die Landesligapartei 0:0 bei einer geschätzten Spielzeit von 140 Minuten... Der Verein sieht dennoch von einer Bestrafung ab, denn er ist ein herausragender Platzwart. 8-)
Außerdem hätte es dann auch immer wieder zur Folge, das mitten im letzten Angriff abgepfiffen wird, etc....

Es war bei der ClubWM schon echt anstrengend - aber letztendlich ist es ne Sache der Gewöhnung und man muss es mal positiv sehen: "Es bringt ein neues taktisches Element in den Sport, was Auswechslungen und die Fitness der Spieler angeht." :lol:
Und wenn man mal ehrlich ist, wissen alle Beteiligten ja schon ungefähr wie lange nachgespielt und wann abgepfiffen wird. Die Aufregung wird sich auch wieder legen.
Thomas
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Beitrag von Thomas »

Neu auf DBB: "Wir haben eine absolute Gemeinsamkeit, selbst wenn es mal unterschiedliche Meinungen gibt"

Torsten Lieberknecht spürt das Vertrauen seiner Vorgesetzten und seiner Mannschaft. Im DBB-Interview spricht der FCK-Trainer über die Hinrunde, seine Spielphilosophie, seinen Wunsch für Wintertransfers und darüber, wann er mit seinem Team "auf dem Radar" erscheinen möchte. weiterlesen ...
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
SansureRagmen
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Beitrag von SansureRagmen »

Hoffnung und Schönreden, jeder Mensch wie er mag und wie es das Business zu erfordern scheint. Ende Januar 2026 werden wir mit TL am Rande des Abstiegsstrudels angekommen sein. Ich hoffe und wünsche dies nicht, im Sinne des FCK. Allerdings lassen die zurückliegenden Wochen nichts anderes erwarten. Pro agieren, contra reagieren. Frohe Weihnachten.
Ylaaw
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Beitrag von Ylaaw »

@SansureRagmen:
Also jetzt gehen mir deine Beiträge auf den Keks! Du hast das jetzt zum zweiten Mal geschrieben! Irgendwann reicht es auch! Du darfst gerne deine Meinung schreiben, keine Frage! Aber nicht dasselbe immer und immer wieder! Und selbst wenn es so wäre! Wir können nichts davon entscheiden! Wenn dich TL so stört, warum sagst du dann nix auf der Jahreshauptversammlung? :nachdenklich:
Andreas9763
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Beitrag von Andreas9763 »

Also auch wenn ich TL schon immer für den falschen Trainer gehalten habe, bin ich der Meinung er sollte die chance haben über 2-3 Jahre das Team zu Formen.
Die ganzen Trainer wechsel haben nichts gebracht, schon gar keinen kurzfristigen Erfolg.
Außerdem ist es doch so egal wer Trainer ist oder wird, spätestens nach 3 erfolglosen spielen heult ihr wieder los und wollt einen neuen Trainer.
Ruhe bewahren und Geduld haben.
Ylaaw
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Beitrag von Ylaaw »

Andreas9763 hat geschrieben: 23.12.2025, 15:28 Also auch wenn ich TL schon immer für den falschen Trainer gehalten habe, bin ich der Meinung er sollte die chance haben über 2-3 Jahre das Team zu Formen.
Die ganzen Trainer wechsel haben nichts gebracht, schon gar keinen kurzfristigen Erfolg.
Außerdem ist es doch so egal wer Trainer ist oder wird, spätestens nach 3 erfolglosen spielen heult ihr wieder los und wollt einen neuen Trainer.
Ruhe bewahren und Geduld haben.
Da kann ich mich nur anschließen! Wir können noch alles erreichen wenn wir es schaffen! :daumen:
TecklenburgerLand
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Beitrag von TecklenburgerLand »

Andreas9763 hat geschrieben: 23.12.2025, 15:28 Also auch wenn ich TL schon immer für den falschen Trainer gehalten habe, bin ich der Meinung er sollte die chance haben über 2-3 Jahre das Team zu Formen.
Die ganzen Trainer wechsel haben nichts gebracht, schon gar keinen kurzfristigen Erfolg.
Außerdem ist es doch so egal wer Trainer ist oder wird, spätestens nach 3 erfolglosen spielen heult ihr wieder los und wollt einen neuen Trainer.
Ruhe bewahren und Geduld haben.
Das ist natürlich falsch und unbelegt. Unsere Trainerwechsel haben uns zu einem etablierten Zweitligisten gemacht. Ob es mit einer anderen Strategie besser gelaufen wäre ist nicht belegt.
Was nicht falsch ist und als belegt gelten kann ist, dass es nun vier Blamagen in Folge gab, einen desolaten Abschluss der letzten Runde und eine erfolglose Hinrunde, die Punkteausbeute
ist nicht akzeptabel.
Die Quote and glücklichen Siegen übersteigt die Quote an guten Spielen.
Ich halte Lieberknecht im Gegenzug aber die Förderung junger Talente zugute. Das bringt nur leider kaufmännisch nichts wenn du deine wertvollen Assets „stumpf“ werden lässt. Ein guter Informatiker ist nach einer Etappe im öffentlichen Dienst auch nicht mehr zu vermitteln.
Hengen sollte jetzt bei seiner Strategie bleiben. Diese hat uns in Summe und belegt deutlich weiter gebracht.
Es gibt sicherlich auch noch viele softe Faktoren die gegen Lieberknecht sprechen, die sind allerdings persönlicher Geschmack.
StefanBetze69
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Beitrag von StefanBetze69 »

Von mir aus kann TL bleiben bis er in Rente geht.
Was mir aber nicht gefällt und bestimmt viele andere ist sein Spielsystem :?
Wenn er doch bloß sein System ein bisschen Offensiver auslegen würde und nicht nur Hoch und Weit.
Auch wenn er das im Interview anders sagt für mich ist es dasselbe was er in Darmstadt und Braunschweig spielen ließ
Frohe Weihnachten :teufel2:
Ageongki
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Beitrag von Ageongki »

TecklenburgerLand hat geschrieben: 23.12.2025, 15:56 Das ist natürlich falsch und unbelegt. Unsere Trainerwechsel haben uns zu einem etablierten Zweitligisten gemacht. Ob es mit einer anderen Strategie besser gelaufen wäre ist nicht belegt....
So falsch ist das nicht, es kommt eben darauf an, welche Zeiträume man betrachtet.

Wenn man sich die Forschung zu Trainerwechseln im Profifußball anschaut is das Bild eigentlich klar: Trainerkarussell ist keine verlässliche Strategie um einen Klub langfristig erfolgreich zu entwickeln und das wäre eigentlich meine Hoffnung. Viele Studien finden nach Wechseln einen kurzen „Bounce“ (die Mannschaft wirkt plötzlich frischer, holt ein paar Punkte) aber sobald das sauber mit Vergleichsteams und Statistikeffekten betrachtet wird, is der Effekt entweder klein, schnell wieder weg oder gar nicht kausal, bedeutet: Die Teams hätten sich nach nem Negativlauf häufig ohnehin wieder gefangen (nennt man auch Regression zur Mitte). Die Forschung stützt eher die Idee, dass ständiges Wechseln meistens Aktionismus ist. Kontinuität hat den Vorteil, dass man Spielidee, Abläufe, Rollen, Kaderplanung und Kultur überhaupt erst mal implementieren kann. Was allerdings ehrlicherweise schwierg ist, ist, dass lange Amtszeiten oft mit Erfolg zusammenhängen also sie nicht automatisch ein Beweis für „lang halten = Erfolg“ sind. Erfolgreiche Trainer werden eben auch schlicht länger behalten. Trotzdem finde ich es irrsinnig als Verein zu glauben, man könne jedes Jahr (oder sogar mitten in der Saison mehrfach) einfach neu würfeln und daraus entsteht dann irgendwann schon Erfolg, Stabilität und Entwicklung. Das wird weder von der Forschung gedeckt, noch von den Erfahrungen die ich mit dem FCK gesammelt habe und zwar unabhängig davon wo wir heute stehen. Ich bin mir sicher, mit einem klaren Konzept und Geduld vor bereits drei Jahren, in denen eine Idee mit einem halbwegs kompetenten Trainer mal professionell durchgezogen wird und man den Kader auch wirklich darauf ausrichtet, wären wir heute sogar weiter als jetzt. Wenn man einen Verein langfrisitg entwickeln will, sollte Kontinuität der Default sein und der Trainerwechsel die Ausnahme. Bei uns ist es aber seit ich denke kann eigentlich immer genau anders rum. Selbst wenn man die Forschung außen vor lässt, wäre es alleine schon aus reiner Logik heraus mal sinnvoll einen anderen Ansatz zu fahren anstatt immer dasselbe zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.
ForeverFCK1900
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Beitrag von ForeverFCK1900 »

Falscher oder richtiger Trainer kann man gar nicht eindeutig beurteilen.

Es gab zu viele wichtige Ausfälle, die letzendlich über Aufstieg oder Nicht-Aufstieg entscheiden.

TL hat mit dem ganzen Kader gearbeitet und junge Talente eingebaut.
Damit kann man noch viel Geld verdienen.

Im Winter sollte ausgemustert werden und der Kader verstärkt werden.

Die Flops will ich nicht mehr sehen.
Mittelhaardt
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Beitrag von Mittelhaardt »

Kontinuität und Zeit, damit ein Trainer langfristig etwas entwickeln kann, sehr sehr gerne. Dafür braucht es aber auch einen entsprechenden Trainer.
Wie würde die Mannschaft mit einem nicht entlassenen Markus Anfang dastehen? Gute Frage.
Stattdessen holt man einen Trainer, der Fußball von gestern spielen lässt. Wohin soll das langfristig führen?

Sollten nicht gewisse Eckpfeiler einer Spielphilosophie Teil einer Corporate Identity eines Fußballvereins sein? a) im Sinne einer Markenidentität (ja, zerreißt mich gerne für das Wort) und b) für eine ganzheitliche Ausrichtung von Jugend bis Transfers.
Sowas baust du aber nicht mit einem Trainer mit Fußball von gestern auf.

Awwer hey, des is doch äner vun uns un der kennt de Hengen vun frieher. Des muss ääfach basse. Missen blooß ganz fescht droh glaawe
:nachdenklich:
Joschie65
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Beitrag von Joschie65 »

Ja Mittelhaardt! Das ist die Frage wo würden wir mit Markus Anfang stehen?

Was hat Anfang bis jetzt in Düsseldorf bewirkt, ein Spiel gewonnen, und du glaubst mit Anfang würden wir auf Platz 1 Stehen?

Wäre da Pitajin, Emreli, Kim nicht länger verletzt, Joly nicht verletzt gewesen, Gyamfi keine Fehler machen.

Lass doch TL mal mit dem kompletten Kader und zwei bis drei Verstärkungen in die Rückrunde gehen, und am 34. spieltag sehen wo wir mit Fussball von TL stehen. Und ob der von dir gelobte Anfang noch Trainer der Duesseldorfer ist.
FCK-Augustin
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Beitrag von FCK-Augustin »

@Mittelhaardt
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Dir der Zynismus Deines letzten Absatzes auf die Füße fallen. Im Sinne des FCK wünsche ich mir das sogar.

Frage: Welcher Trainer ist „der Richtige“ für den FCK? Wer soll’s denn bitte sein?
Pep, Ancelotti und Co. würden wahrscheinlich schnell weglaufen (müssen), wenn‘s nicht so läuft, wie auf dem Reißbrett von 50% der Fans entwickelt.
Was zur Zeit läuft, ist Teil der „Markenidentität“! :wink:
Daher kommt auch b) nicht in Frage.

Nur der FCK
All’ noh vühr, dä Rest blejft hönnen … ! :teufel2:
salamander
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Beitrag von salamander »

Schön zu sehen, wie die Trainer heute alle im Umgang mit den Medien geschult sind. Da macht keiner mehr wie früher einen Fehler und verplappert sich oder zeigt Kanten, da ist alles smooth und abgerundet und holt die Fans ab. Wir soll man als FCK-Fan einen Trainer kritisieren, der von sich sagt, dass es sein „Lebenstraum“ sei, „mit dem FCK aufzusteigen“? Ein Interview mit einem szenenahen Fanzine kommt gerade rechtzeitig, um das Feuer vor den Feiertagen ein wenig auszutreten. Der FCK professionalisiert sich auch in der Medienarbeit - gut so.

Was TL sagt, klingt alles logisch und sympathisch und durchdacht. Das fand ich bei Anfang und Schuster allerdings auch schon. TL sieht das Problem nicht in darin, dass die Spielidee (“Wir bevorzugen das mannorientierte Spiel mit frühen Balleroberungen“) gegen ballsichere Teams nicht trägt, sondern allein in der Umsetzung durch sein Team. Was genau zu dem führen könnte, was manche befürchten: man kauft noch mehr Spieler für genau dieses System.

Ich habe zuletzt nicht mehr das Gefühl gehabt, dass dieses „mannorientierte Spiel“ noch funktioniert. Spielstarke Teams befreien sich daraus zu leicht und unsere Restverteidigung flattert dann und lässt Chancen zu. Dann wird unser Team immer vorsichtiger, geht zurück, steht zu tief und die Wege nach vorn werden sehr lang. Da man selbst die Passsicherheit und Ballkontrolle hinten nicht hat (wobei auch die fehlende Ballverarbeitung des Torwarts ins Gewicht fällt) ist dann der erste Aufbaupass allzu oft der lange, ungenaue Abschlag von Krahl. Um daraus zweite Bälle zu gewinnen, stehen wir dann aber wiederum zu tief. So entwickelt sich ein Spiel, bei dem wir kaum Spielkontrolle haben und planbar Chancen erspielen. Ich weiß nicht, ob es mit unserem Geld für unsere Liga überhaupt verfügbare Spieler gibt, die dieses System gegen die überwiegende Zahl der Gegner zum Fliegen bringen. Dagegen zeigen einige Teams ohne Millionenkader, dass man mit einer klaren Ausrichtung auf wahlweise Positions- oder Konterfussball attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen kann.

Aber das ist nur meine persönliche Meinung als Zuschauer. TL kennt das Team, hat Erfahrung satt und sieht es anders. Schon in 50 Tagen haben wir deutlich mehr Klarheit.
NordTeufel72
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Beitrag von NordTeufel72 »

Mittelhaardt hat geschrieben: 23.12.2025, 18:44 Kontinuität und Zeit, damit ein Trainer langfristig etwas entwickeln kann, sehr sehr gerne. Dafür braucht es aber auch einen entsprechenden Trainer.
Wie würde die Mannschaft mit einem nicht entlassenen Markus Anfang dastehen? Gute Frage.
Stattdessen holt man einen Trainer, der Fußball von gestern spielen lässt. Wohin soll das langfristig führen?

Sollten nicht gewisse Eckpfeiler einer Spielphilosophie Teil einer Corporate Identity eines Fußballvereins sein? a) im Sinne einer Markenidentität (ja, zerreißt mich gerne für das Wort) und b) für eine ganzheitliche Ausrichtung von Jugend bis Transfers.
Sowas baust du aber nicht mit einem Trainer mit Fußball von gestern auf.

Awwer hey, des is doch äner vun uns un der kennt de Hengen vun frieher. Des muss ääfach basse. Missen blooß ganz fescht droh glaawe
:nachdenklich:
Wann bitte hat denn Markus Anfang jemals eine Mannschaft längerfristig nachhaltig entwickelt? Ich frage mich das schon seit geraumer Zeit, da das von den Anfang-Fanboys immer so als DAS Argument an den Haaren herbeigezoppelt wird. Vielleicht noch am Ehesten auf seiner ersten A-Kader-Station in Kiel, aber das ist auch schon fast zehn Jahre her, also quasi schon von vorgestern. :wink:

Abgesehen davon kannte Hengen auch gerade Anfang "vun frieher", schließlich sind beide Anfang der 2000er gemeinsam beim FCK rausgeflogen :wink: .
Meine Heimat, meine Liebe ... :teufel3:
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