Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon raIDen » 03.02.2020, 19:58


Hat Weichel nicht eine konkrete Kompensation statt einer Wette auf die Zukunft gefordert? Ach ja, er ist ja Politiker und lebt nach dem Motto "was kümmert mich mein Geschwätz von gestern..."

Dem FCK - und damit auch mir - solls nur Recht sein :oops:
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten (Zitat Albert Einstein)



Beitragvon Talentfrei » 03.02.2020, 19:58


Ich kann das ganze Geschrei jetzt nicht so ganz verstehen. Man lebt jetzt seit ca.10-12 Jahren vom Steuerzahler. Das wird für den OB immer schwerer den Bürgern zu verkaufen. Der Fck hat nichts mehr,greif einem nacktem Mann in die Taschen, wir müssen froh sein das man auf das wenige was man noch hat sich am Leben erhält. Man kann auch den ehemaligen keinen Vorwurf machen. Man muss ja fast schon dankbar sein das Klatt überhaupt die Lizenz hinbekommen hat für diese Saison. Machen wir uns nichts vor,ohne Investoren ist der Ofen aus.Stadionrückkauf ist doch völlig utopisch. Wir brauchen den Aufstieg plus Investoren und der Fansäule. Ich habe aber irgendwie die Hoffnung verloren. Stopp ich hoffe noch und glaube an ein Wunder.



Beitragvon ATS » 03.02.2020, 20:08


theoneyoushouldknow hat geschrieben:Klingt nach einem mehr als vernünftigen Kompromiss, der uns Planungssicherheit gibt und uns weit weniger belastet als der Aktiendeal. :daumen:
Man kann es nicht oft genug wiederholen: Es geht um die Pokaleinnahmen der nächsten Jahre
- nicht um die dieser Saison. Glaubt hier jemand ernsthaft, dass wir als Drittligist jährlich Bundesligisten in der ersten Runde rauswerfen? :wink:


Die Spieler werden in der Pokalrunde 20/21 nicht mehr allzuviel Bock haben, da die Siegprämien wegfallen und bei der Stadiongesellschaft landen.
Heubach mit klarer Ansage, warum es in Lautern nicht einfach ist als Spieler: „Die Unzufriedenheit auf den Rängen war vor dem Spiel schon spürbar“.



Beitragvon Schorleinferno » 03.02.2020, 20:15


ATS hat geschrieben:Die Spieler werden in der Pokalrunde 20/21 nicht mehr allzuviel Bock haben, da die Siegprämien wegfallen und bei der Stadiongesellschaft landen.


Woher hast Du die Info? Gibt es da eine Quelle? Einnahmen abtretten hat nichts mit Siegprämie zu tun. Mal davon abgesehen wenn sich die Spieler gegen höherklassige Vereine in Szene setzen könne laufen Sie von ganz alleine.



Beitragvon Hephaistos » 03.02.2020, 20:22


Talentfrei hat geschrieben:Ich kann das ganze Geschrei jetzt nicht so ganz verstehen. Man lebt jetzt seit ca.10-12 Jahren vom Steuerzahler...



Echt jetzt? :shock: Wir haben seit dem Stadionverkauf immer unsere Pacht bezahlt (mal pünktlich, mal später, aber immer gezahlt); wir haben das Stadion im Wert gehalten durch Reparaturen, obwohl es gar nicht unsere Immobilie ist; die Stadt hat uns ein Kredit durchgedrückt, den wir nicht mal tilgen dürfen, weil die Stadt eine WM unbedingt wollte; die Stadt bekommt laut Keßler durch FCK jährlich zw. 9-20 Mio Steuereinnahmen (ligaabhängig). Wenn man noch alle Kneipengewinne dazu rechnen würde, die durch Fans nach den Spieler fabriziert werden, umso mehr. Und dann kommst du und verzählst etwas von der FCK lebe vom Steuergelder? :o

Natürlich haben wir nicht wenige Fehler selbst gemacht, keine Frage, aber genau durch solche ich nenne es mal "Äußerungen" denken viele FCK- Fans, dass wir Steuer verballern. Quante, bist du es?



Beitragvon Betze_FUX » 03.02.2020, 20:22


Das klingt für mich so wie meine Hausfinanzierung. Da war die Basis das Monatsgehalt bzw Jahreseinkommen.
Urlaubs und Weihnachtsgeld sowie Ergebnisbeteiligung blieben aussen vor. Quasi als Bonus

So ähnlich scheint das auch zu sein. Eine feste Miete mit der man planen/kalkulieren kann. Und den Bonus (Pokal) gibt's on top. Sonst haben wir ja nix mehr.

Die ganze Scheisse wird noch sowas von brenzlig...und da meine ich nicht die Miete 20/21 bzw die Lizenz...sondern das was danach angegangen werden muss....
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon SEAN » 03.02.2020, 20:24


Mal ganz im Ernst, und ohne in Sentimentalitäten zu verfallen.
Unser Stadion heißt "Fritz Walter Stadion". Was spricht dagegen, das man hinter den Namen "Fritz Walter Stadion" nicht ein powered by Layenberger (als Beispiel) schreibt?
Der Namen bleibt unberührt, und so könnte man Kohle reinbekommen. Vielleicht 300.000 Euro in der dritten Liga, zudem die 400.000 Euro vom FCK, das wäre mehr als eine gute Miete für die Stadiongesellschaft in Liga 3. Steigt man auf, könnte auch die Einnahme vom powered by steigen, das dem Verein auch etwas luft gäbe, wenn die Miete wieder steigt.



Beitragvon BernddasBrot2 » 03.02.2020, 20:41


Nichts genaues wissen wir nicht.
Ein Teil der Mehreinnahmen ist doch eh in die Stadtkasse geflossen.
Jetzt geht es darum die Lizenz zu bekommen und danach hoffe ich die Transparenz von der Vereinsführung zu bekommen.
Danach wird an der Zukunft weiter gebastelt, bei der ich hoffe, daß der letzte Vorhang doch nicht fällt.
Ich bin dafür wir halten die Hufe noch ein wenig still.
Sollte weiter in die falsche Richtung gearbeitet werden, wird es nicht so lange dauern bis etwas passiert.
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon Talentfrei » 03.02.2020, 20:53


Hephaistos hat geschrieben:
Talentfrei hat geschrieben:Ich kann das ganze Geschrei jetzt nicht so ganz verstehen. Man lebt jetzt seit ca.10-12 Jahren vom Steuerzahler...



Echt jetzt? :shock: Wir haben seit dem Stadionverkauf immer unsere Pacht bezahlt (mal pünktlich, mal später, aber immer gezahlt); wir haben das Stadion im Wert gehalten durch Reparaturen, obwohl es gar nicht unsere Immobilie ist; die Stadt hat uns ein Kredit durchgedrückt, den wir nicht mal tilgen dürfen, weil die Stadt eine WM unbedingt wollte; die Stadt bekommt laut Keßler durch FCK jährlich zw. 9-20 Mio Steuereinnahmen (ligaabhängig). Wenn man noch alle Kneipengewinne dazu rechnen würde, die durch Fans nach den Spieler fabriziert werden, umso mehr. Und dann kommst du und verzählst etwas von der FCK lebe vom Steuergelder? :o

Natürlich haben wir nicht wenige Fehler selbst gemacht, keine Frage, aber genau durch solche ich nenne es mal "Äußerungen" denken viele FCK- Fans, dass wir Steuer verballern. Quante, bist du es?

Tut mir leid wenn es so rüber kam. Ich wollte einfach nur sagen das der Fck in der jetzigen Situation nur noch ein Bittsteller ist. Egal ob bei Stadt.Banken,Investoren oder sonst wo. Mir wär am liebsten man hätte von Fck Seite damals nein zur WM gesagt. Im Moment ist der Verein aber halt nicht in der Position irgendetwas zu verlangen. Man hängt einfach am Tropf und hofft das wieder bessere Zeiten kommen.



Beitragvon Hephaistos » 03.02.2020, 21:03


Talentfrei hat geschrieben:Tut mir leid wenn es so rüber kam. Ich wollte einfach nur sagen das der Fck in der jetzigen Situation nur noch ein Bittsteller ist. Egal ob bei Stadt.Banken,Investoren oder sonst wo. Mir wär am liebsten man hätte von Fck Seite damals nein zur WM gesagt. Im Moment ist der Verein aber halt nicht in der Position irgendetwas zu verlangen. Man hängt einfach am Tropf und hofft das wieder bessere Zeiten kommen.


Sorry auch von mir, hab etwas überreagiert. Hab wohl heute doch mehr erhofft. Gepaart mit der Niederlage und wohl verspielten Aufstieg ist die Laune hin. Mittlerweile erwarte ich echt nichts mehr. Selbst wenn jetzt die Insolvenz kommen würde, wäre ich nicht (mehr) so überrascht und würde es auch hinnehmen. Wenn in den nächsten paar Monaten keine kräftigere Investoren aufkreuzen, wird die nächste Saison noch schlimmer als diese, da uns mit sehr hohen Wahrscheinlichkeit mehrere Stammkräfte für Apfel und Ei verlassen werden und wir keinen adäquate Ersatz bekommen werden.

Es klingt vielleicht etwas pessimistisch, aber so ist meine aktuelle Gefühlslage.



Beitragvon Ramsteiner » 03.02.2020, 21:11


02. März


Falls es noch niemandem aufgefallen sein sollte:
Termin für die Abgabe der Lizenzunterlagen beim DFB ist der 01. März. Was möchte man denn unter dem Punkt "Stadion" bzw. "Stadionmiete" in die Lizenzunterlagen schreiben? Ein vielleicht oder lässt man diesen Teil einfach weg?



Beitragvon Talentfrei » 03.02.2020, 21:12


:prost:
Hephaistos hat geschrieben:
Talentfrei hat geschrieben:Tut mir leid wenn es so rüber kam. Ich wollte einfach nur sagen das der Fck in der jetzigen Situation nur noch ein Bittsteller ist. Egal ob bei Stadt.Banken,Investoren oder sonst wo. Mir wär am liebsten man hätte von Fck Seite damals nein zur WM gesagt. Im Moment ist der Verein aber halt nicht in der Position irgendetwas zu verlangen. Man hängt einfach am Tropf und hofft das wieder bessere Zeiten kommen.


Sorry auch von mir, hab etwas überreagiert. Hab wohl heute doch mehr erhofft. Gepaart mit der Niederlage und wohl verspielten Aufstieg ist die Laune hin. Mittlerweile erwarte ich echt nichts mehr. Selbst wenn jetzt die Insolvenz kommen würde, wäre ich nicht (mehr) so überrascht und würde es auch hinnehmen. Wenn in den nächsten paar Monaten keine kräftigere Investoren aufkreuzen, wird die nächste Saison noch schlimmer als diese, da uns mit sehr hohen Wahrscheinlichkeit mehrere Stammkräfte für Apfel und Ei verlassen werden und wir keinen adäquate Ersatz bekommen werden.

Es klingt vielleicht etwas pessimistisch, aber so ist meine aktuelle Gefühlslage.

:prost: :prost:



Beitragvon CGS » 03.02.2020, 21:19


Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, was an der Abtretung von Pokaleinnahmen der bessere Deal gegenüber Aktien sein soll? Pokaleinnahmen kommen dem Verein direkt zu Gute. Die Anteile werden wir doch sehr wahrscheinlich eh nicht gleich zu hundert Prozent an den Investor bringen? Und selbst wenn gäbe es immer noch die Möglichkeit einer Kapitalerhöhung. Was also ist der Vorteil daran, die Pokaleinnahmen zu "verpfänden", das der Verein die anbietet? Übersehe ich etwas?



Beitragvon Lonly Devil » 03.02.2020, 21:27


Wurde mit Hr. Weichel auch über Besserungsscheine geredet, die der 1.FCK später aus einer besseren Situation heraus auslöst ? :oops:

Dann wären aktuele Mehreinnahmen nicht sofort wieder weg und könnten eingesetzt werden. :wink:
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon sume » 03.02.2020, 21:31


Ramsteiner hat geschrieben:
02. März

Falls es noch niemandem aufgefallen sein sollte:
Termin für die Abgabe der Lizenzunterlagen beim DFB ist der 01. März. Was möchte man denn unter dem Punkt "Stadion" bzw. "Stadionmiete" in die Lizenzunterlagen schreiben? Ein vielleicht oder lässt man diesen Teil einfach weg?


Ramsteiner, irgendwie werd ich aus Dir nicht schlau.

Vor zwei Wochen stellst Du Dich vor mit einem "Also ich gebe zu das sich das etwas merkwürdig anhören wird, auch weil das mein erster Beitrag ist. Ich interessiere mich nicht besonders für Fussball, bin grösstenteils in USA aufgewachsen und irgendwann wieder hier gelandet.".

Und jetzt - zwei Wochen später - tummelst Du Dich in den Details des Lizenzierungsverfahrens?

Dazwischen schaffst Du's mit 11 Beiträgen Gerüchte in die Welt zu setzen, präsentierst Recherche-Ergebnisse über Firmen, lieferst Dir Flamewars, verwirrst mit falschen Fährten.

Was die Beiträge eint, ist, so ich es erkennen kann, dass jeweils der Verein bzw. die jetzt für den Verein Handelnden schlecht wegkommen. Das ist aber der einzige rote Faden, den ich erkennen kann.

Darf ich fragen, was Dich in den letzten 14 Tagen offenbar so am FCK gefesselt hat, dass Du hier in dieser Art präsent bist?



Beitragvon ExilDeiwl » 03.02.2020, 21:33


@CGS:
Zum Einen sollen die Pokaleinnahmen nicht komplett an die Stadt gehen, wenn ich das richtig verstanden habe. Zum Anderen wird es für die Stadt nur dann ein Plusgeschäft, wenn wir wieder sehr weit kommen. Andererseits (bei der Aktienlösung) würde die Stadt aber am Wertzuwachs des FCK profitieren. Oder anders gesagt: die Stadt bekäme jetzt Aktien im Wert von 2,4 Mio. Euro. Wenn der FCK sie wieder zurück kaufen will, dann sind sie aber möglicherweise viel mehr wert und der FCK muss beispielsweise 5 Mio. statt 2,4 Mio. zahlen. Überleg mal, ob wir 5 Mio. an Pokaleinnahmen bekommen, realistischerweise. Würde ich nicht drauf wetten, bei aller Liebe. Und wie gesagt, nur Beispielzahlen, aber das sollte es verdeutlichen, wenn ich das richtig verstanden habe. Korrekturen gerne erwünscht.

@LD: Besserungsscheine? I feel so Schdeffoooon today. :wink: :p



Beitragvon Lonly Devil » 03.02.2020, 21:37


sume hat geschrieben:Darf ich fragen, was Dich in den letzten 14 Tagen offenbar so am FCK gefesselt hat, dass Du hier in dieser Art präsent bist?

Das ist schon ein wahres Mysterium, mit so manchen Neuregistrierungen. :lol:

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@ ExilDeiwl
:wink: :teufel2:
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Badetuch » 03.02.2020, 21:42


CGS hat geschrieben:Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, was an der Abtretung von Pokaleinnahmen der bessere Deal gegenüber Aktien sein soll? Pokaleinnahmen kommen dem Verein direkt zu Gute. Die Anteile werden wir doch sehr wahrscheinlich eh nicht gleich zu hundert Prozent an den Investor bringen? Und selbst wenn gäbe es immer noch die Möglichkeit einer Kapitalerhöhung. Was also ist der Vorteil daran, die Pokaleinnahmen zu "verpfänden", das der Verein die anbietet? Übersehe ich etwas?


Der Vorteil ist, dass diese Verpfändung nur sehr selten greifen wird. Sieh dir mal an wie viele Drittligisten im Schnitt die zweite Runde erreichen, sicher gibt es jedes Jahr Überraschungen, aber in aller Regel werden wir solange wir in der dritten Liga sind entweder in der ersten Runde rausfliegen oder gar nicht erst antreten, und dann wäre es in der zweiten Runde auch "nur" 140.000, höhere Summen sind noch unwahrscheinlicher. Der Erwartungswert dessen, was wir hier tatsächlich zahlen müssten, ist vergleichsweise gering. Außerdem sind Pokalprämien nicht in der Finanzplanung eingerechnet (oder sollten es zumindest nicht sein). Das heißt wenn hier tatsächlich etwas fällig wird, ist auch wirklich Geld vorhanden, das nicht anderswo abgezwackt werden muss.

Die Anteile sollten wir dagegen nur gegen eine Gegenleistung veräußern und das ist Eigenkapital mit dem der Verein sich die Zukunft sicher kann.

Mit der Einschränkung über die Details in höheren Ligen aus meinem ersten Post ist dieser Deal aus Vereinssicht um Welten besser als der der davor auf dem Tisch lag.



Beitragvon Miller90 » 03.02.2020, 22:00


"Als ich 1996 dort hin kam, war der Verein sportlich und finanziell tot. Die haben mir gesagt: Otto, versuch zu retten, was noch zu retten ist! Wir sind aufgestiegen, Deutscher Meister und zweimal Fünfter geworden.(Otto Rehhagel)



Beitragvon Ronsen » 03.02.2020, 22:00


Also halten wir mal fest.
Investoren haben nix gegen Anteile an Stadt.
Der böse FCK möchte sie nicht abgeben.
Also will mann jetzt die Mehreinnahmen an Pokal Prämie drauflegen.
Die Stadt flippt völlig aus und ist aufgrund der neuen Idee bereit, auf den sportlichen Erfolg des FCK zu setzten.
Wohlwissend das wir noch nicht qualifiziert für den DFB Pokal sind. Wohlwissend das wir mit großer Wahrscheinlichkeit einen harten Brocken in Runde eins bekommen.

Also ganz ehrlich wo sollen wir unterschreiben.

Hört sich ehrlich gesagt nach ein Kompromiss an wo es kein Verlierer gibt. Soll mir recht sein.
Und villeicht haben die Investoren ja zu verstehen gegeben das sie ein intresse an einer komplett Lösung vom Betzen Berg haben.
Wodurch villeicht in ein paar jahre das kaiserkarree unser schönen Berg begeistert.



Beitragvon Thomas » 03.02.2020, 22:05


Hier die komplette Konter-Pressemitteilung der FCK-Verantwortlichen:

Der FCK informiert

Am heutigen Tag hat der Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern den Mitgliedern des Stadtrates und der Öffentlichkeit gegenüber erklärt, dass die Gruppe der Personen, die an einer weiteren Investition in den FCK interessiert sind, keinerlei Einwände an der Übertragung von Aktien an die städtische Stadiongesellschaft hat. Dieser Darstellung wird mit aller Entschiedenheit von den Verantwortlichen des FCK hiermit widersprochen.

Am gestrigen Sonntag wurde in einem Gespräch auf der Basis eines Gutachtens einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft festgehalten, dass die Hingabe von Aktien für den FCK und in Konsequenz auch für die städtische Stadiongesellschaft nur mit Insolvenzrisiken umsetzbar ist. Die Inhalte und die Auswirkungen dieses Gutachtens hat der Oberbürgermeister in der heutigen Sitzung dem Stadtrat und der Öffentlichkeit vorenthalten. Aufgrund dieser Tatsache war es gestern bereits im Verlauf des Gesprächs Konsens, einen Alternativvorschlag zu erarbeiten.

In den schwersten Stunden des 1. FC Kaiserslautern erhöhte Oberbürgermeister Dr. Weichel am 8. Januar 2020 den Druck auf den FCK. Seitdem will er sich auf einen reduzierten Pachtzins von EUR 0,425 Mio. für die kommende Saison nur dann einlassen, wenn die Stadiongesellschaft im Gegenzug Anteile an der FCK GmbH & Co KG in Form von Aktien erhält. Für den FCK bedeutet dies, dass er für die Differenz zwischen reduziertem Pachtzins und dem ohnehin für einen Drittligaverein maßlos überzogenen Pachtzins von EUR 3.2 Mio., also für den Gegenwert von EUR 2.75 Mio. Aktien auf die Stadiongesellschaft übertragen müsste. Ein solches Vorgehen, in der Finanzwelt auch als "Debt-to-Equity-Swap" (Schulden gegen Eigenkapital) bezeichnet, ist jedoch für alle Beteiligten, auch für die Stadt in Person der Fritz-Walter-Stadion GmbH mit erheblichen Rechts-, Finanz- und Haftungsrisiken verbunden.
 
Bereits unmittelbar nach dem Mandat durch die Mitgliederversammlung am 1. Dezember 2019 haben die neuen Verantwortlichen des FCK den ersten Schritt getan, indem der Verein den separaten Antrag auf Deckelung der Instandhaltungskosten auf einen Betrag in Höhe von EUR 0,5 Mio. zurückgezogen hat. Der FCK hat in den vergangenen Jahren Millionenbeträge zur Instandhaltung der städtischen, also nicht vereinseigenen Immobilie Fritz-Walter-Stadion investiert. Aufgrund der Rücknahme dieses Antrags wurde den Verantwortlichen des FCK in einem persönlichen Gespräch mit Herrn Dr. Weichel am 19. Dezember 2019 zugesagt, den Antrag auf Fortschreibung der Pachtreduzierung ohne weitere Forderung von Seiten der Stadt zu unterstützen.

Noch vor zwei Jahren wurde im Nachtrag des Stadionpachtvertrages u.a. vereinbart, über die Kostendeckelung zu den Instandhaltungskosten vor der Saison 20/21 zu befinden. Darüber hinaus ist im Nachtrag festgehalten, dass die Parteien den ligaabhängigen Pachtzins (in der 3. Liga EUR 0,425 Mio.) als marktkonform betrachten.
 
In einem zweiten Schritt hat der 1. FC Kaiserslautern in dem gestrigen Gespräch eine erfolgsabhängige Beteiligung an den Erlösen aus dem DFB-Pokal ab der 2. Runde angeboten. Dieser Vorschlag wurde von allen Gesprächsteilnehmern wohlwollend beurteilt. Des Weiteren steht der FCK einem Vorschlag der Stadt zur Nutzung von Flächen im Fritz-Walter-Stadion, die nicht spielbetriebsrelevant sind, offen gegenüber.

Der Oberbürgermeister hat zugesichert, in einer weiteren Sitzung des Stadtrates in 14 Tagen mit einer neuen Beschlussvorlage das Thema Stadionpacht in einer Abstimmung zu finalisieren. In der heutigen Sitzung des Rates hat er nun als Termin den 2. März 2020 festgelegt. Er erschwert damit durch die fortbestehende Unsicherheit im Hinblick auf die Stadionpacht zielführende Verhandlungen des FCK mit potentiellen Investoren.

Quelle: Pressemeldung FCK

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: FCK beantragt Mietminderung - Stadtrat berät im März
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Ronsen » 03.02.2020, 22:06


Der FCK hat Informiert.
Leider schafft das der Weidel nicht.
Ich bin entsetzt was dieser Mann der ganzen Stadt Kaiserslautern und dem FCK für Probleme bereitet.
Und ehrlich gesagt frage ich mich was er davon hat.



Beitragvon Lonly Devil » 03.02.2020, 22:07


Ronsen hat geschrieben:Also halten wir mal fest.
Investoren haben nix gegen Anteile an Stadt.
... ...


Der FCK INFORMIERT
Am heutigen Tag hat der Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern den Mitgliedern des Stadtrates und der Öffentlichkeit gegenüber erklärt, dass die Gruppe der Personen, die an einer weiteren Investition in den FCK interessiert sind, keinerlei Einwände an der Übertragung von Aktien an die städtische Stadiongesellschaft hat. Dieser Darstellung wird mit aller Entschiedenheit von den Verantwortlichen des FCK hiermit widersprochen.

Am gestrigen Sonntag wurde in einem Gespräch auf der Basis eines Gutachtens einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft festgehalten, dass die Hingabe von Aktien für den FCK und in Konsequenz auch für die städtische Stadiongesellschaft nur mit Insolvenzrisiken umsetzbar ist. Die Inhalte und die Auswirkungen dieses Gutachtens hat der Oberbürgermeister in der heutigen Sitzung dem Stadtrat und der Öffentlichkeit vorenthalten. Aufgrund dieser Tatsache war es gestern bereits im Verlauf des Gesprächs Konsens, einen Alternativvorschlag zu erarbeiten.
... ...
... ...
Der FCK hat in den vergangenen Jahren Millionenbeträge zur Instandhaltung der städtischen, also nicht vereinseigenen Immobilie Fritz-Walter-Stadion investiert. Aufgrund der Rücknahme dieses Antrags wurde den Verantwortlichen des FCK in einem persönlichen Gespräch mit Herrn Dr. Weichel am 19. Dezember 2019 zugesagt, den Antrag auf Fortschreibung der Pachtreduzierung ohne weitere Forderung von Seiten der Stadt zu unterstützen.

Quelle und ganzer Text: https://fck.de/de/der-fck-informiert-5/
Zuletzt geändert von Lonly Devil am 03.02.2020, 22:10, insgesamt 1-mal geändert.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Domi95 » 03.02.2020, 22:08


Die Stellungnahme des Vereins ist schon extrem harter Tobak gelinde gesagt. Das Verhalten und Handeln von Herrn Weichel ist geradezu skandalös.
Da kommen einem schon Gedanken/Fragen in Richtung:
Was treibt der Typ da eigentlich?
Welche Interessen stehen dahinter?
Ist sowas eigentlich noch legal? (Vorenthalten von Gutachten, Falschinformation an Medien)
Ich bin fassungslos...



Beitragvon Red_Devil » 03.02.2020, 22:11


Gestern die große Hoffnung auf Einigung im Wohlwollen für alle und jetzt der Schlag in die Magengrube. Es ist soo bitter :(




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