Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon 1:0 » 09.01.2020, 23:16


Die Forderung von Weichel ist 100% in Ordnung und längst überfällig.

Der 1. FCK hat nicht "irritiert" zu sein. Er ist Mieter und der Vermieter sagt, wo's lang geht. Das ist bei uns allen so.

Dass die Stadt seit mind. 15 Jahren immer nur nachgibt und die Masse der Steuerzahler die Zeche zahlen lassen, kann's nicht sein.

Ich drücke Weichel die Daumen, dass er sich durchsetzt!



Beitragvon heiko1900 » 09.01.2020, 23:38


1:0 hat geschrieben:Die Forderung von Weichel ist 100% in Ordnung und längst überfällig.

Der 1. FCK hat nicht "irritiert" zu sein. Er ist Mieter und der Vermieter sagt, wo's lang geht. Das ist bei uns allen so.

Dass die Stadt seit mind. 15 Jahren immer nur nachgibt und die Masse der Steuerzahler die Zeche zahlen lassen, kann's nicht sein.

Ich drücke Weichel die Daumen, dass er sich durchsetzt!


Wenn dem Vermieter die Nachmieter die Bude einrennen magst du recht haben, wenn der Mieter aber ausfällt und es gibt keinen Nachfolger.... dann sollte der Vermieter sich um seinen Mieter kümmern in hegen und pflegen und vor jedem Schnupfen bewahren...
immer auch an die Steuereinnahmen denken, die wegfallen wenn der Mieter abgewickelt wird...
"Der Schlüssel zum Erfolg ist Kameradschaft und der Wille alles für den anderen zu geben." Fritz Walter



Beitragvon Rheinteufel2222 » 09.01.2020, 23:40


Die etwas hilflos wirkende Stellungnahme vom FCK zeigt, in welcher schwachen Argumentationsposition wir uns befinden.

Das ist nicht die Schuld der jetzigen Verantwortungsträger, sondern der Vorgänger, aber die jetzigen müssen es nun leider ausbaden. Dass die Stadt nicht einseitig leisten will (und wahrscheinlich rechtlich auch gar nicht darf) ist nachvollziehbar. Und leider war der FCK so blöd, dass er sich mit der Ausgliederung in veräußerbare Anteile zerlegt hat, die auf diese Weise nun eben den Bach hinunterzugehen drohen.

Was wäre eigentlich passiert, wenn wir Verein geblieben wären? Wir hätten ungefähr genauso wenig Geld wie jetzt, hätten uns aber den ganzen Becca-Quatsch (einschließlich der Littig-Geschichte, der Gregorius-Geschichte und der sonstigen Schlammschlachten und Peinlichkeiten) erspart und würden jetzt von der Stadt wieder wie üblich die von uns gewünschte Pachtreduzierung bekommen, einfach weil die Stadt gar keine andere Möglichkeit hätte.

Nachträglich betrachtet haben wir uns mit der Ausgliederung nur geschwächt.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Ronsen » 10.01.2020, 00:06


Die Stellungsnahme ist gut.
Kurz und sachlich.
Optionen kommen dann bei Verhandlungen auf ten Tisch.
Und nicht über Presse.
Bin von unserer Führung überzeugt.
Und werde die Entscheidung mittragen.
Was der OB von KL sich da geleistet hat, erinnert mich stark an letztes Jahr FCK.
Sie brauchen uns genauso wie wir sie.



Beitragvon scheiss fc köln » 10.01.2020, 00:20


1:0 hat geschrieben:(...)der Vermieter sagt, wo's lang geht. Das ist bei uns allen so.


Du scheinst mir entweder ´nen eigenartigen Vermieter zu haben, oder du bist ziemlich obrigkeitshörig.

Meine Vermieterin sagt noch lange nicht einfach so, wo´s langeht. Deiner Ansicht nach könnte sich die Stadt KL ja einfach nach ´nem anderen Mieter umschauen.

Viel Spaß!
R.I.P Can i get a witness?



Beitragvon FCK-Augustin » 10.01.2020, 01:48


heiko1900 hat geschrieben:
1:0 hat geschrieben:Die Forderung von Weichel ist 100% in Ordnung und längst überfällig.

Der 1. FCK hat nicht "irritiert" zu sein. Er ist Mieter und der Vermieter sagt, wo's lang geht. Das ist bei uns allen so.

Dass die Stadt seit mind. 15 Jahren immer nur nachgibt und die Masse der Steuerzahler die Zeche zahlen lassen, kann's nicht sein.

Ich drücke Weichel die Daumen, dass er sich durchsetzt!


Wenn dem Vermieter die Nachmieter die Bude einrennen magst du recht haben, wenn der Mieter aber ausfällt und es gibt keinen Nachfolger.... dann sollte der Vermieter sich um seinen Mieter kümmern in hegen und pflegen und vor jedem Schnupfen bewahren...
immer auch an die Steuereinnahmen denken, die wegfallen wenn der Mieter abgewickelt wird...


Wie blauäugig bist Du denn!!?
Die Kungelei findet ihr Ende in der von Anfang an geplanten "Übernahme" der Mietsache von Herrn B. aus L. :kotz: That's it !



Beitragvon wernerg1958 » 10.01.2020, 08:11


In der Stellungnahme ist der FCK sachlich, aber es zeigt auch wie getroffen man ist von dieser Art der Kommunikation. Ich behaupte das da nach wie vor 2 Personen mit am Rädchen drehen und deren Motivation ist, so sehe ich das, klar. Name Becca und Banf. Diese wollen unter dem Strich nach wie vor dem FCK schaden. Es bleibt spannend zumal dem FCK die Zeit stark im Nacken sitzt..............................



Beitragvon ExilDeiwl » 10.01.2020, 08:14


BernddasBrot2 hat geschrieben:@exildeiwel
Niete und Miete, Herr Freunsch läßt grüßen.
Der FCK muß sich äußern, ABER eher hinter verschlossenen Türen.
In oder über die Presse fände ich unklug.
Meine Meinung, mein Bauch sagt mir das.
Es darf keine Schlammschacht in der Öffentlichkeit geben, der FCK braucht, wie die Stadt auch, eine sehr gute Lösung.
Alleine die Kartoffel Quanta zeigt doch, wie schnell hier alles auf 180 kommt.
Ich bin mir sicher, der ganze neue Trupp richtet schon etwas.
Leider muß die neue Truppe noch sehr viel schneller liefern, als es befürchtet wurde.
Keine Zeit zum Planen.


Dass der Versprecher Freud‘scher Natur war, ist mir schon klar, gut war er trotzdem. :lol:

Ansonsten gebe ich Dir Recht, dass aus der Äußerung von Weichel keine neue Schlammschlacht entstehen darf. Und da finde ich die Reaktion von gestern Abend offen gestanden sehr gut, @Rheinteufel2222. Auf eine öffentliche Äußerung des OB genauso öffentlich reagiert - aber souverän. Etwas deutlicher wird es sicherlich hinter verschlossenen Türen werden. Könnte mir vorstellne, dass Merk und der Senator hier die good guy und bad guy Rollen schön untereinander aufteilen.



Beitragvon Mr.Blum » 10.01.2020, 08:29


wernerg1958 hat geschrieben:In der Stellungnahme ist der FCK sachlich, aber es zeigt auch wie getroffen man ist von dieser Art der Kommunikation...


Ich hätte gar keine Stellungnahme geschrieben; in der vorliegenden Form erkenne ich keinen Nutzen, allerdings auch keinen Schaden.

Es hört sich im übrigen so an als ob Weichel dem FCK keine "Vorwarnung" gegeben hat...das ist auch nicht die feine englische Art.



Beitragvon betzebroker2 » 10.01.2020, 08:33


Der FCK will nur die ortsübliche Miete für ein Stadion zahlen. Die Preise für Stadien sind in der Region rund um Kaiserslautern in den letzten Jahren enorm gefallen! Dem muss man Rechnung tragen. Was die Stadt möchte ist ein Mondpreis... da will keiner für in den Betze einziehen. Daher muss die die Miete drastisch senken. Was daran ist bitte Subventionen? Ist der Mieter erst in Pirmasens gibbet garnix mehr... nur noch Abrisskosten. Das kann dann der Bund der Steuerzahler in sein Sündenbuch notieren!
Auch wenn ich Hesse bin, so weiß ich wo guter Fussball gespielt und gelebt wird. Anti EINTRACHT! Scheiss Commerz!!



Beitragvon Megazodiac » 10.01.2020, 08:46


Fragt in Pirmasens, Homburg oder sontwo nach und spielt halt dort. Dann kann der OB das Stadion selbst instand halten. Mal sehen wie schnell dann eine dauerhafte Pachtminderung angeboten wird...



Beitragvon rotwoi » 10.01.2020, 08:54


Das Vorgehen des OB löst die Problematik nicht, dass der FCK die Verpflichtungen aus dem Vertragskonstrukt Stadionfinanzierung leisten kann. Ist es nicht gerade Aufgabe der Stadt KL, gemeinsam mit dem FCK eine gangbare Lösung für alle zu erreichen? Warum: statt einfach weiter die Thematik zu verwalten und auf das Recht voller Pachtzahlung zu bestehen, sollte der Finanzierungsvertrag in Frage gestellt werden. Hier ist die Stadt gefordert, den Vertrag neu auszuhandeln. Auszuhandeln, weil dieser m.E. zu heutigen Bedingungen sittenwidrig ist. Haben nicht Banken und Bausparkassen aufgrund des niedrigen Zinsniveaus Kundenverträge gekündigt und von der Rechtsprechung Zustimmung erhalten? Ein Vertrag, der langjährigst besteht und so offensichtlich nicht bedient werden kann, muss neu verhandeln werden! Mit allen Beteiligten. Lösungsorientiert.



Beitragvon DevilDriver » 10.01.2020, 08:55


Vielleicht muss sich der OB auch erst noch an den neuen Umgangston gewöhnen.

Vor dem 1.12.19 war es ja durchaus üblich, dass vorab über die Presse Informationen gestreut wurden, ohne das die Verhandlungspartner davon wussten.

Der mittlerweile vom FCK eingeschlagene Weg, vertrauliche und persönliche Gespräche zu führen, muss sich halt auch erst im Rathaus etablieren...

:wink:



Beitragvon Dommi » 10.01.2020, 09:04


Hinter dem ganzen steckt meines erachtens ein Plan:

- Stadiongesellschaft bekommt Anteile
- Becca kauft Stadiongesellschaft auf
- Becca bekommt Anteile und Macht die er auf anderem Wege vielleicht nicht bekommen würde



Beitragvon Schnullibulli » 10.01.2020, 09:40


1:0 hat geschrieben:Die Forderung von Weichel ist 100% in Ordnung und längst überfällig.

Der 1. FCK hat nicht "irritiert" zu sein. Er ist Mieter und der Vermieter sagt, wo's lang geht. Das ist bei uns allen so.

Dass die Stadt seit mind. 15 Jahren immer nur nachgibt und die Masse der Steuerzahler die Zeche zahlen lassen, kann's nicht sein.

Ich drücke Weichel die Daumen, dass er sich durchsetzt!




Ich muß dich korrigieren. Auch Mieter haben Rechte. Und die sind höher als die des Vermieters.

Frag mal rum ob du ein paar Vermieter kennst.

Mietpreisspiegel und Deckelung. Eigenbedarf wird immer wieder abgeschmettert und vielleicht findest du auch jemanden der mal einen Mietnomaden in der Wohnung/Haus hatte. Die bekommst du als Vermieter nicht raus und die Schäden die die hinterlassen treiben dich als Vermieter in den Ruin weil dieses Mietnomadenpack ja eh auf Stütze lebt.
Auch Kaution deckt nicht immer die Schäden die Mieter so hinterlassen.

AUSDRÜCKLICH MERKE ICH AN DASS ICH DIESES STATEMENT NICHT AUF DEN FCK BEZIEHE, SONDERN AUF OBIGE AUSSAGE BEZÜGLICH MIETER/VERMIETER



Beitragvon Miggeblädsch » 10.01.2020, 09:43


InvalidenScout hat geschrieben:....
Ich gründe morgen einfach einen Verein "Bund der Steuerverschwender" ........


.... kannst du dir sparen, das gibt es schon. Man nennt es "Bundesregierung" 8-)
Jetzt geht's los



Beitragvon Michimaas » 10.01.2020, 09:45


betzebroker2 hat geschrieben:Der FCK will nur die ortsübliche Miete für ein Stadion zahlen. Die Preise für Stadien sind in der Region rund um Kaiserslautern in den letzten Jahren enorm gefallen! Dem muss man Rechnung tragen. Was die Stadt möchte ist ein Mondpreis... da will keiner für in den Betze einziehen. Daher muss die die Miete drastisch senken. Was daran ist bitte Subventionen? Ist der Mieter erst in Pirmasens gibbet garnix mehr... nur noch Abrisskosten. Das kann dann der Bund der Steuerzahler in sein Sündenbuch notieren!

Was soll der Scheiss mit Pirmasens? Dort gibt es 17 Heimspiele x 8000 Zuschauer x 15 Euro = 2,04 Mios minus Pacht.
Auf dem Betze 17 x 20000 x 15 = 5,1 Mios. Selbst wenn die Pacht 2 Mios kostet, ist der Betze rentabler und alle Fans können zuschauen. Pirmasens und Homburg sind keine Alternativen....



Beitragvon Motorschrauber » 10.01.2020, 09:52


Es ist offensichtlich, dass beim Oberbürgermeister der Stadt noch nicht angekommen ist, dass die neue Führung des FCK erst seriös verhandelt, dann das Verhandlungsergebnis gemeinsam mit den Partner bekannt gibt. Der OB lebt noch in der alten BBK Welt, Schade. Diese populistische Äußerung zur Mietsache Stadion zeigt leider auf, wie beschämend sich der OB der Stadt verhält. Er kann/ muss seine Meinung vertreten aber nicht so kommunizieren. Schade darum, zerschlagenes Porzellan wird nicht mehr neu. Mieten sind eine Sache des Angebotes und der Nachfrage, dies merken alle Mieter. Insofern kann die Stadiongesellschaft, die Stadt dem FCK kündigen und einen Nachmieter suchen etc. Der FCK muß strategisch ein neues kleines Stadion durch Investor erstellt, mit vernünftiger Finanzierung/ Miete in die Diskussion bringen (intern nicht über die Presse). Ich bin überzeugt, dass die Verantwortlichen des FCK intern schon die richtige Strategie entwickeln werden. Der "alte Fritz"(wertschätzend gemeint) hätte nichts dagegen den Berg auf dem Rathaus ab zu geben. Mein Rat an alle vorallem aber an die Politiker der Stadt, erst überlegen, dann verhandeln, dann kommunizieren, die FCK Verantwortlichen haben dies schon begriffen.

Neuen Weg, kleines neues Stadion Modell Freib., Hoffenheim wäre meines Erachtens ein Befreiungsschlag für den FCK, allerdings zur Zeit noch nicht für die Stadt. Da würden so einige Verantwortungsträger ins Schwitzen kommen. So wird dies eine unendliche Geschichte. In Zeiten des Negativzinses wird sich mit Sicherheit ein seriöser Investor finden lassen.
Zuletzt geändert von Motorschrauber am 10.01.2020, 10:14, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon WernerL » 10.01.2020, 09:57


Hugo19611 hat geschrieben: andere Städte stehen zu ihrem Verein, zu ihrem Aushängeschild, Kaiserslautern steht nicht zum FCK.


Doch, Kaiserslautern steht auch zum FCK, man hat die Pacht im Dauerzustand reduziert um den Club zu unterstützen.
Nur nach 18 Jahren ohne GESAMTlösung ist dann auch irgendwann einmal gut.
Wir können von der Politik nicht nochmal 18 Jahre erwarten zuzuschauen bis man mal eine Liga nach oben klettert und trotzdem zuschießt.

Das Hauptproblem liegt in den fehlenden Managementqualitäten des Konstrukts FCK!
Das Stadionproblem muss vom Unternehmen FCK gelöst werden!
Von dort müssen Impulse ausgehen dieses Problem zu lösen, genau wie Watze dies beim BVB initiiert hat.
Die Stadt kann das nicht - Verwaltungen können das nicht, es ist nicht deren Aufgabe, das verkennt der Bürger immer wieder bei Forderungen an den Staat.

Nur wollten WIR doch den FCK nicht als Unternehmen sehen.
Wir wollten auch keine überbezahlten Manager haben, wir wollten gar fast nichts bezahlen.

Wir selbst haben Jäggis Plan abgelehnt die Kapitalgesellschaft bereits 2005 einzuführen um das Problem zu lösen.
Er wollte diese ja nicht einfach so umsetzen, er hat das Problem schon gesehen.
Danach haben wir aber noch weniger gemacht und das Thema links liegen gelassen, wir haben die Situation nicht mal erkannt dass ohne Stadionlösung der Club nicht wettbewerbsfähig ist.

Man kann die Fehler des FCK garnicht alle aufzählen.
Und das zum Teil alles nur weil ständig irgendwelche Traditionen in Gefahr gesehen werden.
Unsere eigene Nase ist garnicht groß genug um uns daran zu fassen!

Bayern München Fans sagen ständig wie dumm alle anderen Clubs sind zum wirtschaften.
Der FCK gehört dazu, wir waren zu dumm zum wirtschaften.
Wir hatten davon keine Ahnung, wollten es auch nicht, haben die Notwendigkeit der Situation garnicht erkannt, vielleicht sogar verdrängt und stehen nun zu Recht in der 3. Liga.
Und erst da sind wir aufgewacht und haben zudem viel zu spät reagiert.
Das ist ein Witz!
Zuletzt geändert von WernerL am 10.01.2020, 10:01, insgesamt 1-mal geändert.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon Marki » 10.01.2020, 10:01


Miggeblädsch hat geschrieben:... na ja, ersatzweise kann man ihnen ja auch verklickern, dass im Falle der Insolvenz weitere 100 Mio fehlen werden für Schulen oder Infrastruktur. Meinst du, das hört der Steuerzahler dann lieber?


Naja, wenn der lästige und viel zu wenig zahlende Mieter FCK raus ist, dann kann der Betonklotz von der Stadt an einen Immobilienhai verkauft werden. Das wäre finanziell die beste Variante für die Stadt. Der FCK, sofern er nicht in der ersten Bundesliga spielt, hat nur eine Zukunft ohne diesen Betonklotz. Selbst wenn die Mietminderung gewährt wird, stehen wir in einem Jahr wieder da und betteln die Stadt an, so kann es nicht weitergehen.
Zuletzt geändert von Marki am 10.01.2020, 10:06, insgesamt 3-mal geändert.



Beitragvon Meistermannschaft » 10.01.2020, 10:02


Jaja die SPD, auf der einen Seite für eine Mietpreisbremse eintreten und auf der anderen Seite, wenn sie selbst der Vermieter ist, einen Mondpreis für die Miete eines Stadions verlangen, wie passt dies zusammen? Das wäre so, wie wenn die Kaiserslautern die QM-Miete bei 5,00-7,00Eur liegt ( das ist die Summe die der FCK auch zahlen möchte) die SPD statt dessen aber einen Preis von 50,00Eur aufruft, dass ist dann nicht mehr teuer, nicht mehr übertrieben, nein das ist unverschämt! Es soll mir doch einmal auch nur einer erklären, wieso die Stadt und auch das Land hier die Zeche nur auf den FCK abwälzen wollen. Was kann der FCK dafür, dass die Stadt (CDU) und das Land (SPD) damals zu dumm und bescheuert waren solch einen Kreditvertrag abzuschließen! Diese Suppe meine lieben Politiker, habt Ihr gefälligst mit auszulöffeln! Aber der Oberhammer kommt ja noch, man stelle sich vor, ein normaler Vermieter würde seinem Mieter so dermaßen über den Tisch ziehen bei der Vermietung seiner Wohnung und verlangt ÜBERDIES auch noch zusätzlich das der Mieter für sämtliche Instandhaltungsarbeiten aufkommt, also bsp. Ist das Dach undicht - Mieter zahlt, Heizung geht kaputt - Mieter zahlt, Keller undicht – Mieter zahlt, Wasserrohrbruch – Mieter zahlt usw. Wie würde unsere Politik auf so einen Vermieter reagieren, was für einen öffentlich Aufschrei gebe es dafür? Mich würde mal interessieren ob so ein Vertrag nicht sittenwidrig ist, ich bin mir ziemlich sicher. Ganz ehrlich, schreibt das Stadion zu einem MARKTPREIS (20-max. 25Mil mit Umland) Europaweit aus, oder bringt das komplette Stadion zu diesem Marktpreis in die KG ein, und dafür gibt es Anteile, aber bestimmt nicht für Wuchermieten. Wenn Ihr das nicht wollt, dann ist der Weg des FCK eben der Weg über eine geordnete Insolvenz, dann sind wir den Fröhner los, aber auch alle Schulden und Veträge und wir kicken in Pirmasens. Ich bin mir sicher das die eine oder andere Gemeinde froh wäre, der FCK hätte sein Stadion in Ihrer Stadt, denn der FCK hat IMMER seine Steuern bezahlt und die Fans haben IMMER Geld in der Stadt gelassen, darüber sollten die Politiker mal darüber nachdenken. Und zu dem Herrn Quandt, diesem Mainz-Fan, sage ich besser nichts, nur sollte er sich mal fragen wieviel Millionen in der Opel-Arena stecken inkl. der Infrastruktur und wer letztlich dies bezahlt.



Beitragvon Meistermannschaft » 10.01.2020, 10:06


Marki hat geschrieben:
Miggeblädsch hat geschrieben:... na ja, ersatzweise kann man ihnen ja auch verklickern, dass im Falle der Insolvenz weitere 100 Mio fehlen werden für Schulen oder Infrastruktur. Meinst du, das hört der Steuerzahler dann lieber?


Naja, wenn der lästige und viel zu wenig zahlende Mieter FCK raus ist, dann kann der Betonklotz von der Stadt verkauft werden. Das wäre finanziell die beste Variante für die Stadt.


Was meinst Du was der Betonklotz wert ist? Mehr als 25Mil. mit den Grundstücken und dem Pfaffgelände wird da KEIN Investor hinlegen! Alles andere ist doch nur Augenwischerei und kurz gedacht. Schau Dir doch mal an, was der FCK die letzten 10 Jahre an Steuern bezahlt hat, wieviel Mitarbeiter der FCK als Arbeitgeber hat, wieviel Kaufkraft die Fans alle 14 Tage in KL lassen usw., dann wäre dies für die Stadt der größere Verlust und der Imageverlust noch nicht eingerechnet!



Beitragvon Hessischer Aussenposten » 10.01.2020, 10:07


Dommi hat geschrieben:Hinter dem ganzen steckt meines erachtens ein Plan:

- Stadiongesellschaft bekommt Anteile
- Becca kauft Stadiongesellschaft auf
- Becca bekommt Anteile und Macht die er auf anderem Wege vielleicht nicht bekommen würde


Wenn die Stadiongesellschaft sicherungshalber Anteile an der KGaA abgetreten oder verpfändet bekommt, heißt das meines Wissens noch lange nicht, dass man als Sicherungsnehmer mit diesen Anteilen tun und lassen kann, was man will.

Es müsste dann erst einmal der Verwertungsfall eintreten, wie auch immer der in einer Stundungsvereinbarung aussehen würde. Wie das aber z. B. mit den Stimmrechten der Anteile aussieht, müsste mal jemand beantworten, der sich mit der Materie besser auskennt (evtl. Ken?).

Fakt ist aber, dass eine Belastung der Anteile sicherlich bei der Investorensuche einschränkt, wenn nicht gar behindert.
Gruß vom HAP
"... Von dem Angebot (von Preston North End) hätte ich damals halb Vogelbach kaufen können. ... Ich weiß, das versteht heute niemand, dass ich nicht gewechselt habe. Aber ich hätte sogar Geld gezahlt, um in Kaiserslautern spielen zu dürfen." (FCK-Legende Horst Eckel)



Beitragvon Marki » 10.01.2020, 10:15


Michimaas hat geschrieben:
betzebroker2 hat geschrieben:Der FCK will nur die ortsübliche Miete für ein Stadion zahlen. Die Preise für Stadien sind in der Region rund um Kaiserslautern in den letzten Jahren enorm gefallen! Dem muss man Rechnung tragen. Was die Stadt möchte ist ein Mondpreis... da will keiner für in den Betze einziehen. Daher muss die die Miete drastisch senken. Was daran ist bitte Subventionen? Ist der Mieter erst in Pirmasens gibbet garnix mehr... nur noch Abrisskosten. Das kann dann der Bund der Steuerzahler in sein Sündenbuch notieren!

Was soll der Scheiss mit Pirmasens? Dort gibt es 17 Heimspiele x 8000 Zuschauer x 15 Euro = 2,04 Mios minus Pacht.
Auf dem Betze 17 x 20000 x 15 = 5,1 Mios. Selbst wenn die Pacht 2 Mios kostet, ist der Betze rentabler und alle Fans können zuschauen. Pirmasens und Homburg sind keine Alternativen....

Du vergißt die enormen Unterhaltskosten des FWS, darum wären PS oder HOM schon Alternativen, wo es sich finanziell lohnen würde. Aber es wird trotzdem nie passieren, dass wir dort spielen. Wir bräuchten ein 20000er Stadion in KL, um aus der Misere rauszukommen, bloß wer soll das zahlen und wo soll es stehen? Kann man nicht den Erbsenberg modernisieren? :?



Beitragvon Gypsy » 10.01.2020, 10:18


Meistermannschaft hat geschrieben:Was meinst Du was der Betonklotz wert ist?



Verzichtet doch endlich mal auf den Ausdruck "Betonklotz"! Es ist ganz schlecht dass sich dieser Begriff unter den Fans nun etabliert hat. Es ist unsere Heimat, und irgendwie auch schön




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