Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon Red_Devil » 26.11.2019, 11:20


Wie lange es wohl dauern wird, bis wird was von René Quante hören!?!?



Beitragvon Betzegeist » 26.11.2019, 11:21


Da wird wie immer nix rauskommen. Die Verträge sind wie sie sind und das Land wird einen Teufel tun und da irgendeine Unterstützung geben.
Unwahr und falsch ist, dass man euch diese Intrigen und Klüngeleien durchgehen lässt.



Beitragvon Strafraum » 26.11.2019, 11:24


Ich zitiere einmal unseren Aufsichtsratskandidaten Markus Merk (allerdings im nicht genauen Wortlaut): Wer die Wahrheit haben möchte, muss auch die Wahrheit vertragen können.

Das hört sich für mich nach einer kommenden geplanten Insolvenz aus.

Somit hätte sich das Thema Stadion erledigt.

Trotzdem hätte ich mal den Banktechnische Frage....
Warum schuldet die Stadt nicht zu besseren Zinskonditionen um.
Der Pfad der Gerächten ist von beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyranneien böser Männer!



Beitragvon Miggeblädsch » 26.11.2019, 11:35


Strafraum hat geschrieben:.....
Trotzdem hätte ich mal den Banktechnische Frage....
Warum schuldet die Stadt nicht zu besseren Zinskonditionen um.


Weil bessere Zinskonditionen für die Stadt automatisch schlechtere Zinskonditionen für die Bank bedeuten und diese daher auf den damals abgeschlossenen Darlehensvertrag besteht. Einer vorzeitigen Ablösung oder einer Umfinanzierung wird die Bank nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung zustimmen.
Jetzt geht's los



Beitragvon LauternFan85 » 26.11.2019, 12:12


@Miggeblädsch

was ich einfach nicht verstehe.
In der Regel kann man nach 10J. die Zinslast anpassen.
Das ist doch im Falle der SPK-KL gegenüber Stadiongesellschaft NIE geschehen oder?

Wir zahlen doch immer noch die Zinsen welche anno dazumal ursprünglich gezeichnet wurden?

Für mich als Otto-normal Fan sieht das so aus das sich die SPK-KL auf Kosten des FCK respektive letzendlich des Steuerzahler (sehr) ordentlich die Taschen voll macht.

DA müsste Druck aus der Politik erfolgen - meine bescheidene Ansicht.
Für immer Fritz-Walter-Stadion



Beitragvon cassava » 26.11.2019, 12:12


Strafraum hat geschrieben:Trotzdem hätte ich mal den Banktechnische Frage....
Warum schuldet die Stadt nicht zu besseren Zinskonditionen um.


Das würde ich auch gerne wissen. Vorfälligkeitsgebühren wären ja auch angefallen, wenn der FCK das Stadion 5 Jahre später zurück gekauft hätte.
"Nimm dir einen Blindenstock, wir finden heut 'nen Sündenbock
und am besten den, der mit dem Kopf schon in der Schlinge hockt."



Beitragvon heiko1900 » 26.11.2019, 12:18


Wenn mir mein Mietvertrag zu teuer wird, sei es wegen der Nebenkosten Instandhaltungen oder was auch immer, schaue ich mir an wie ich aus dem Vertrag raus komme und schaue mich nach einer neuen Bleibe um, wo ich mich einmieten kann. Ein hartes Szenario, gebe ich zu. Zumindest würde es die Verhandlungsposition mangels Nachmieter drastisch verbessern und Eigentümer und dessen Aufsicht zum nachdenken animieren.... nur mal laut gedacht... andererseits hat eine (geordnete)Insolvenz den gleichen Effekt.... die finanzierende Bank der Stadiongesellschaft musste vor dem seit Jahren bestehenden Problemen auf jeden Fall schon mal Wertberichtigungen bilden..
..eigentlich müssten Bank, Eigentümer, Mieter... mal an einen Tisch und die Möglichkeiten ausloten. Verein Insolvent--> Stadiongesellschaft insolvent --> Kreditausfall oder Haftung Stadt w Bürgschaft --> ADD/Land...
"Der Schlüssel zum Erfolg ist Kameradschaft und der Wille alles für den anderen zu geben." Fritz Walter



Beitragvon schiri52 » 26.11.2019, 12:27


Wer wollte dann das WM Stadion?,der FCK oder die Stadt und das Land?,dann ist es doch legitim das der Verein ein Antrag auf Beteiligung der anfallenden kosten stellt



Beitragvon betzeopa » 26.11.2019, 12:43


Jedes Jahr der selbe Zirkus!

:teufel2: Sachverhalt:
Im Jahr 2006 wollten die Stadt KL, das Land RLP und der FCK die WM. Es war in erster Linie eine polit. Entscheidung. Ohne die Infrastruktur des Betze hätte es nie eine WM in RLP gegeben. Es wäre mal interessant die damaligen Niederschriften aus den polit. Sitzungen im Landtag und den Ausschüssen raus zu holen und nachzulesen. Hatte damals eine Partei opponiert? Mainz war sellemols noch ein Bruchweg....

Damals wurde eine Finanzierung gewählt die davon ausging, dass der FCK in der 1. Liga gesetzt ist. Ein Abstieg nicht denkbar! Bei dieser Voraussetzung wäre die Finanzierung des Stadions kein Problem gewesen.

Kein Plan wurde für die nunmehr eingetretene Situation gemacht, dass der FCK in Liga 2 absteigt oder noch weiter unten rumkickt.

:teufel2: Aktuelle Situation:
Das Land hat sich aus der weiteren Finanzierung des Stadions bereits im Jahr 2006 verabschiedet und macht sich einen schlanken Fuß. Schöne Grüße an die SPD und Ihre Vertreter (insbesondere Kurt Beck), die damals gerne die Eintrittskartenkarten für WM und Bundesliga entgegen genommen und sich im Umfeld des großen FCK und Fritz Walter gezeigt und gesonnt haben.

Der FCK ist auf Grund der aktuellen sportlichen Situation und ja, auch durch eigene Fehlentscheidungen aber objektiv nicht mehr in der Lage die damaligen Verträge zu erfüllen.

Die Stadt Kaiserslautern (ebenfalls SPD) ist objektiv nicht in der Lage die Situation und das Problem zu lösen. Es übersteigt die Leistungsfähigkeit von Stadt KL und den Bürgern. Pervers ist es, das das Land über die Aufsichtsbehörde und Kommunalaufsicht ADD wiederum der Stadt finanzpolitisch Druck macht......

:teufel2: Lösung:
Es ist schon längst Zeit, dass das Land zu seiner Verantwortung steht und die abschließende Finanzierung des Stadions löst. Einzig das Land hat die finanziellen Kapazitäten eine nachhaltige Lösung herbei zu führen. Von mir aus auch mit der Option einer finanziellen Beteiligung des FCK für den Fall, dass wir mal wieder in höheren Ligen Fussball spielen.

Ansonsten haben FCK und Stadt jedes Jahr die gleichen Diskussionen ohne eine echte Problemlösung herbei zu führen. Alle an einen Tisch. So kann es nicht weiter gehen. Auch das Gerede vom Verkauf des Stadions, dem Brautschmuck (OB KL), einer notwendigen Ausschreibung.... führt doch keinen Millimeter weiter und bringt die Stadt Kaiserslautern in eine ganz schwierige Situation. Der Verkauf eines Stadions hat aber auch gar nichts mit der Frage einer Stadt(teil)entwicklung und dem Bau von neuen Wohnungen zu tun.
Hier bereitet das Land RLP der Stadt KL das nächste riesen Problem.

Auch wenn die Politik Angst hat vor den öffentlichen Reaktionen ist es 5 nach 12 um eine echte Lösung der Stadionfrage herbei zu führen. Auch keine Angst vor Quante und seinem Verein. Dieser vertritt nämlich nicht den normalen Steuerzahler, auch wenn sich sein Verein so nennt!!! Wer von uns Steuerzahlen ist Mitglied dort? Lasst Euch da nicht ins Boxhorn jagen!!


Das Land RLP ist am ZUG!!! oder meldet den FCK ab!
FCK-Bayern 7:4; FCK-Real 5:0; KSC-FCK 3:5; FC Köln-FCK 2:6; FCK-Werder 3:2; FCK-Barcelona 3:1;... unvergessen!



Beitragvon Miggeblädsch » 26.11.2019, 12:48


schiri52 hat geschrieben:Wer wollte dann das WM Stadion?,der FCK oder die Stadt und das Land?,dann ist es doch legitim das der Verein ein Antrag auf Beteiligung der anfallenden kosten stellt


Alle Drei wollten das WM Stadion. Der riesen Fehler war halt die schlechteste Umfinanzierung der Welt mit Einmaltilgung am Ende der Laufzeit und immenser Zinsbelastung. Das Schlimmste war, dass dabei das Land aus seiner Bürgschaft entlassen wurde.

Moralisch sind alle 3 Beteiligten verantwortlich, da gebe ich dir völlig Recht. Aber rechtlich wird das Land leider keinerlei Verpflichtung bei sich sehen....
Jetzt geht's los



Beitragvon wernerg1958 » 26.11.2019, 13:30


Eins steht fuer mich fest kein einziger Buerger darf wegen dem FWS zur Kasse gebeten werden direkt oder indireckt, bei aller Liebe zum FCK!



Beitragvon Hessischer Aussenposten » 26.11.2019, 14:23


wernerg1958 hat geschrieben:Eins steht fuer mich fest kein einziger Buerger darf wegen dem FWS zur Kasse gebeten werden direkt oder indireckt, bei aller Liebe zum FCK!


Passiert das nicht sowieso schon immer dann, wenn die Stadiongesellschaft aufgrund einer Pachtreduzierung einen Verlust einfährt, der von der Stadt ausgeglichen werden muss?
Gruß vom HAP
"... Von dem Angebot (von Preston North End) hätte ich damals halb Vogelbach kaufen können. ... Ich weiß, das versteht heute niemand, dass ich nicht gewechselt habe. Aber ich hätte sogar Geld gezahlt, um in Kaiserslautern spielen zu dürfen." (FCK-Legende Horst Eckel)



Beitragvon carpe-diabolos » 26.11.2019, 14:53


Strafraum hat geschrieben:Ich zitiere einmal unseren Aufsichtsratskandidaten Markus Merk (allerdings im nicht genauen Wortlaut): Wer die Wahrheit haben möchte, muss auch die Wahrheit vertragen können.

Das hört sich für mich nach einer kommenden geplanten Insolvenz aus.

Somit hätte sich das Thema Stadion erledigt.

Trotzdem hätte ich mal den Banktechnische Frage....
Warum schuldet die Stadt nicht zu besseren Zinskonditionen um.



Das Team Merk wird kaum antreten, um den FCK abzuwickeln. Es ist eher zu erwarten, dass sich abzeichnende positive Aufbruchstimmung Investoren und damit Gelder anlockt wenn das Team konstruktiv arbeitet
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon phil9309 » 26.11.2019, 15:13


wernerg1958 hat geschrieben:Eins steht fuer mich fest kein einziger Buerger darf wegen dem FWS zur Kasse gebeten werden direkt oder indireckt, bei aller Liebe zum FCK!


Wieso denn nicht?

Fußball ist in gewisser Weise auch "Kultur", eine Freizeitbeschäftigung.

In Stuttgart kostet die Staatsoper 1 Milliarde (!) Euro, das Staatstheater in Karlsruhe 300 Millionen Euro, in Mannheim das Nationaltheater 240 Millionen Euro.

Von diesen Summen sind wir ja weit entfernt!

Die Stadt nimmt ja durch den FCK auch wieder Geld ein und bringt Besucher in die Stadt.



Beitragvon allemann5 » 26.11.2019, 15:43


wernerg1958 hat geschrieben:Eins steht fuer mich fest kein einziger Buerger darf wegen dem FWS zur Kasse gebeten werden direkt oder indireckt, bei aller Liebe zum FCK!



Hallo so wie beim Nürburgring Verkauf und beim Flugplatz Hahn,immer bezahlt der Steuerzahler. Träum weiter..... :daumen: :daumen: :teufel2:



Beitragvon reklov » 26.11.2019, 15:47


Bei einem ansehlichen, leidenschaftlichen und erfolgreichem Fußball wäre auch in der 3. Liga das Stadion gefüllt und dadurch die hohe Pacht zu stemmen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Mit etwas Glück spielen wir in der Rückrunde nach dem Neuanfang in Aufsichtsrat und Geschäftsführung mit neuer Euphorie um den Aufstieg mit, dann ist die Hütte voll und alles wird gut.



Beitragvon Westkurvenalex » 26.11.2019, 16:08


phil9309 hat geschrieben:
wernerg1958 hat geschrieben:Eins steht fuer mich fest kein einziger Buerger darf wegen dem FWS zur Kasse gebeten werden direkt oder indireckt, bei aller Liebe zum FCK!


Wieso denn nicht?

Fußball ist in gewisser Weise auch "Kultur", eine Freizeitbeschäftigung.

In Stuttgart kostet die Staatsoper 1 Milliarde (!) Euro, das Staatstheater in Karlsruhe 300 Millionen Euro, in Mannheim das Nationaltheater 240 Millionen Euro.

Von diesen Summen sind wir ja weit entfernt!

Die Stadt nimmt ja durch den FCK auch wieder Geld ein und bringt Besucher in die Stadt.


...und bei dem "Theater" da oben sind locker einige Milliönchen drin ;-).
Nein, der Stadt bleibt überhaupt nichts anderes übrig als das Land anzurufen. Mit steigendem Alter des Stadions steigt auch unaufhörlich die Unterhaltungskosten. Irgendwann muss man auch mal wieder über Modernisierung und generelle Sanierung nachdenken. Dann wirds richtig lustig, da dies weder Stadt noch Verein stemmen können.



Beitragvon kategorie abc » 26.11.2019, 16:10


reklov hat geschrieben:Bei einem ansehlichen, leidenschaftlichen und erfolgreichem Fußball wäre auch in der 3. Liga das Stadion gefüllt und dadurch die hohe Pacht zu stemmen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Mit etwas Glück spielen wir in der Rückrunde nach dem Neuanfang in Aufsichtsrat und Geschäftsführung mit neuer Euphorie um den Aufstieg mit, dann ist die Hütte voll und alles wird gut.


Das wäre auch mein Wunsch. Ich hoffe die ambivalente Spielerei unserer Mannschaft geht in diese Richtung!
Gruß
„Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.“



Beitragvon wernerg1958 » 26.11.2019, 16:36


Fragt doch mal die Buerger der Stadt auf wieviel sie noch und wie lange an notwendigen Reparaturen und Renovierungen von Kita Schulen Schwimmbaeder verzichten wollen. Und wie gerne sie mehr und mehr Steuern an die Stadt zahlen muessen. Nein die Stadtherrn sollen entlich mal den Verkauf ankurbeln und Gespraeche mit der Bank suchen und nicht auf den goldenen Reiter warten der den Goldesel im Gepaeck hat. Aber Politiker scheinen mir da unfaehig zu sein.



Beitragvon Untergang » 26.11.2019, 17:25


Jetzt mal ganz naviv gedacht um 3 Ecken.
Vielleicht hat ja H. Becca zum Klatt gesagt stell mal
noch so einen Antrag, damit die Diskussion ums Stadion
angeheizt wird und der Retter aus Luxemburg den Preis
noch bisschen drücken kann.



Beitragvon Tyosuabka » 26.11.2019, 17:33


Die sollen das vereinbarte Geld bezahlen oder Insolvenz anmelden warum sollte das Land Geld für einen Profiverein Fußballverein bezahlen wo es tausende Obdachlose in Deutschland gibt. Wo man marode Schulen , Kitas und Brücken an jeder Ecke sieht. Lachhaft ! Nicht vermittelbar.Würde man hier nicht tagtäglich Becca beleidigen und vom Berg treten müsste man nicht beim Land/Stadt betteln gehen.



Beitragvon EchterLauterer » 26.11.2019, 18:03


LauternFan85 hat geschrieben:@Miggeblädsch

was ich einfach nicht verstehe.
In der Regel kann man nach 10J. die Zinslast anpassen.


Wir reden hier nicht von einem Vertrag zwischen einer Bank und einem privaten Kreditnehmer, zB einem Häuslebauer - da gelten inzwischen viele Gesetze und Vorschriften, die den "kleinen Mann" (m/w/d) gegenüber der großen und bösen Bank und deren gerissenen Anwälten schützen.
Wenn aber große Bank und großer Staat (genau das ist in dem Falle die Stadiongesellschaft) aufeinandertreffen, dann ist so ein Schutz nicht nötig (auch der Staat hat gerissene Anwälte, davon geht der Staat jedenfalls aus), daher gilt hier eine erheblich größere Freiheit. Und da der "Staat" damals an einer möglichst geräuschlosen Erledigung der ganzen Sache interssiert war, inkusive einer geplanten Verschiebung des Problems um eine Generation, hat er sich das halt in irgendeiner Form so hinverhandelt.
Und jetzt freut sich die Bank. Wären die Zinsen inzwischen bei 10% hätte die Bank gegen eine vorzeitige Rückzahlung sicher weniger einzuwenden ...
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon Devil's Answer » 26.11.2019, 18:47


wernerg1958 hat geschrieben:Fragt doch mal die Buerger der Stadt auf wieviel sie noch und wie lange an notwendigen Reparaturen und Renovierungen von Kita Schulen Schwimmbaeder verzichten wollen. Und wie gerne sie mehr und mehr Steuern an die Stadt zahlen muessen. Nein die Stadtherrn sollen entlich mal den Verkauf ankurbeln und Gespraeche mit der Bank suchen und nicht auf den goldenen Reiter warten der den Goldesel im Gepaeck hat. Aber Politiker scheinen mir da unfaehig zu sein.


Ich kann deinen Unmut sehr gut verstehen, hilft aber nix. Stand heute gehört die Stadiongesellschaft der Stadt. Damit hat die Stadt via Betreibergesellschaft die Zinsen und in einigen Jahren die Rückzahlung des Kredits an der Backe!
Bei Insolvenz greift die Patronatserklärung.

Jeder Euro, den der Verein an die Stadiongesellschaft zahlt reduziert die Last der Stadt und damit des städtischen Steuerzahlers.

Für die Stadt bringt die Insolvenz somit erst mal nichts. Ob das Stadion dann leichter verkäuflich ist/wäre? Keine Ahnung, ich glaube es aber nicht.

Bei einem Verkauf kommt niemals die volle Belastung der Stadt bei rum. Aktuell sind das summasumarum rund 100 Mio.€ (Zinsen bis Endfälligkeit plus Kreditsumme).

Die einzige wirkliche Chance besteht darin, den Verein wieder in eine Position zu bringen, aus der er der Stadt wieder richtig "helfen" kann.

Letzlich geht es nur gemeinsam, egal was der OB sagt.
Oooooh, Baby, Baby, it's a wild world



Beitragvon ExilDeiwl » 26.11.2019, 19:31


Tyosuabka hat geschrieben:Die sollen das vereinbarte Geld bezahlen oder Insolvenz anmelden warum sollte das Land Geld für einen Profiverein Fußballverein bezahlen wo es tausende Obdachlose in Deutschland gibt. Wo man marode Schulen , Kitas und Brücken an jeder Ecke sieht. Lachhaft ! Nicht vermittelbar.Würde man hier nicht tagtäglich Becca beleidigen und vom Berg treten müsste man nicht beim Land/Stadt betteln gehen.


Nett gebrüllt, Löwe. Nur was bringt es, wenn der FCK Insolvenz anmeldet? Bekommt die Stadiongesellschaft dadurch etwa die Einnahmen, die sie braucht, um zum Ende der Vertragslaufzeit das Darlehen tilgen zu können? Nein. :o

Was passieren wird: Die Stadt KL wird keinen Pächter mehr haben und auf einem ungenutzten Stadion sitzen bleiben. Der Schuppen wir vergammeln und keinen Wert mehr haben. Die Stadt wird das Teil verramschen müssen, mit "Brautschmuck" selbstverständlich und auf den Schulden sitzen bleiben. Die Bank ihrerseits wird auf die Bürgschaft der Stadt KL pochen, die ja per se nicht pleite gehen kann. Und damit bleibt die Stadt auf den Schulden sitzen bzw. muss das Darlehen abzahlen. Und schon steht der Steuerzahler dafür gerade. Jieha! Da haben wir dem Steuerzahler aber mal was erspart. Nämlich genau null und nichts. :o



Beitragvon scheiss fc köln » 26.11.2019, 21:34


Tyosuabka hat geschrieben:Die sollen das vereinbarte Geld bezahlen oder Insolvenz anmelden warum sollte das Land Geld für einen Profiverein Fußballverein bezahlen wo es tausende Obdachlose in Deutschland gibt. Wo man marode Schulen , Kitas und Brücken an jeder Ecke sieht. Lachhaft ! Nicht vermittelbar.Würde man hier nicht tagtäglich Becca beleidigen und vom Berg treten müsste man nicht beim Land/Stadt betteln gehen.


Mario Basler würde sagen; Laberspacko! (keine Sperre, oder?) Glaub doch nicht, das es irgendeiner Brücke, Kita oder Schule besser gehen würde, gäbe es den FCK nicht. Kein einziger Obdachloser hätte ein Dach über dem Kopf. Die Stadt KL hat Jahrzehnte lang vom FCK profitiert. Das Land RLP auch. Zweckgemeinschaft nenne ich das.
R.I.P Herr, vergib ihnen nicht - denn sie wissen was sie tun




Zurück zu Fritz-Walter-Stadion

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste