Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon Miggeblädsch » 06.11.2019, 14:55


Maikäferbenzin hat geschrieben:Was wäre denn eigentlich der genaue Preis den die Stadt Verlangen würde?
Für den Fall das der FCK das Stadion zurück kaufen würde.
Kennt da jemand belastbare Zahlen?


Derzeit ca. 38 Mio Euro. Das entspricht dem Buchwert und wurde auch von Weichelt so im Interview bestätigt. Becca wiederum bietet schon seit geraumer Zeit 20 Mio Euro.

Je schlechter es um den FCK steht, desto besser wird Beccas Verhandlungsposition der Stadt gegenüber. Eine betriebswirtschaftliche Selbstverständlichkeit, die jedoch von vielen Foristen einfach nicht gesehen werden will..... 8-)
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Beitragvon wernerg1958 » 06.11.2019, 15:01


Naja bei einem Volumen welches die Bank zubekommen hat, rd 108 Mio da glaube ich noch lange nicht an 37Mio welche die Stadt haben will, da klafft eine Lücke von 70 Mio, hab ich oben schon geschrieben. Und wenn ja wenn Herr Becca das FWS wirklich will, will er zum selben Preis also inkl. auch die anderen Grundstücke die am Betze liegen etc. Das entscheidet weder der Herr OB noch der Stadtrat alleine, da hat die ADD auch noch ein sehr gewichtiges Wörtchen mitzureden.



Beitragvon Miggeblädsch » 06.11.2019, 15:09


@wernerg1958: Der Preis von 38 Mio wurde von Weichelt bestätigt. Die Stadt hat bestimmt auch erkannt, dass sie keinen Gewinn :lol: mehr aus dem Verkauf erzielen kann, es geht da nur noch um vertretbare Verlustminimierung.

Ich denke, die 38 Mio bezogen sich auch ausschließlich auf das Stadion und das nahe Umfeld. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da das Pfaff-Gelände mit drin ist....

Die angesparte Rücklage i.h.v. ca.17 Mio Euro musst du ja auch noch mit einrechnen. Vielleicht erinnert sich die Stadt ja auch daran, wer diese unsägliche "Finanzierung" zu verantworten hat? 8-)
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Beitragvon Oktober1973 » 06.11.2019, 15:53


wer Spass daran hat kann sich ja nochmal die Historie der Stadionfinanzierung geben.
https://dokumente.landtag.rlp.de/landta ... -51-16.pdf
Seite 14-24
Auf Seite 18 der Anteil, den der FCK damals schon von Vereinsseite gestemmt hat. Ohne den eigenen Anteil vorher für den Ausbau der Ost- und Nordtribüne aus eigener Tasche.
Ich werde das Gefühl einfach nicht los, dass im Wesentlichen auf politischer Seite wegen der WM 2006 eine riskante Fussballwette eingegangen wurde; auch was die zukünftige Leistungsfähigkeit des FCK anging.
Das sind zwar Binsenweisheiten, aber wir sind das kleinste Licht in diesem Finanzierungsfall bis 2036.
Entweder die Stadiongesellschaft mindert die Miete so lange wie es nur geht und der FCK versucht wieder hoch zu kommen mit seriösem Arbeiten, oder die Stadt verkauft die Stadiongesellschaft an einen Investor zu irgend einem aushaltbaren Preis mit erheblichem Verlust und einem Ende mit Schrecken. Einen Tod muss man halt sterben in dem Fall.
Aber unser operatives Ligageschäft davon Jahr für Jahr abhängig zu machen, bringt tatsächlich keine Ruhe.
Wie im Fall Hahn und Nürburgring muss jetzt mal Butter bei die Fische. Und die politisch Verantwortlichen sitzen m.E. nicht nur in der Stadt. Auch im Landtag, wenn auch teilweise nicht mehr in den Personen. Aber die Landesregierung von damals gibt es in Teilen von damals heute immer noch.



Beitragvon FCK-Augustin » 06.11.2019, 16:07


Miggeblädsch hat geschrieben:Die Reaktion der Stadt, mit der Entscheidung abzuwarten bis nach der JHV ist nachvollziehbar und vernünftig. Die Mittel der hochverschuldeten Stadt dürften ebenso begrenzt sein wie das Verständnis für die Vorgänge in den letzten Monaten rund um das "Engagement" Flavio Beccas. Die Geduld und das Verständnis des Steuerzahlers dürfte auch irgendwann erschöpft sein, selbst als Anhänger des FCK!

Man hat als Stadt 2 Jahre Mietminderung bewilligt, in der Hoffnung, dass die Umsetzung des 4-Säulen-Modells und ein Invest Flavio Beccas dem Verein wieder auf die Füße hilft und dieser dann wieder die volle Miete zahlen kann. Sicher hat die Stadt genau hingeschaut, wie der Verein in dieser Zeit seine Pläne umgesetzt hat. Was war zu sehen? Nix. Weder vom 4-Säulen-Modell noch von einem "Invest" Beccas.

Dass die (hochverschuldete) Stadt sich nicht mehr länger verarschen lassen will (von einem angeblichen Milliardär) ist nachvollziehbar. Wenn also der Verein für einen "Apfel und ein Ei" einem angeblichen Milliardär in den Rachen geworfen wird und eine neue Riege von manipulierbaren Flachzangen um Fritz Fuchs herum inthronisiert wird, würde ich als Stadt die volle Miete verlangen, das ist man dem Steuerzahler schuldig. Sicherlich plant Fritz Fuchs, das Stadion mit mehreren Gitarrenkonzerten zu füllen, aber das ist so realistisch wie der berühmte "Blumenstrauß an Möglichkeiten".

Es gibt jedoch ein einziges mögliches Szenario, bei welchem ich eine weitere Mietminderung von Seiten der Stadt für vertretbar halte und begrüßen würde:

- Fritz Fuchs besinnt sich, tritt zurück und ermöglicht Neuwahlen.

- Das Team Kessler/Merk wird für 4 Jahre gewählt und somit im Außenverhältnis als ernstzunehmender Verhandlungspartner wahrgenommen, insbesondere bei Investoren.

- es gelingt dem neuen Team, das 4-Säulen-Modell umzusetzen und regionale Investoren zu akquirieren, sodass für die nächste Saison die Lizenz gesichert werden kann.

Dann, und nur dann, halte ich es für vertretbar, dass die Stadt einer weiteren Mietminderung zustimmt. Daher ist es absolut richtig, abzuwarten bis nach dem 01.12.


Das ist der beste Beitrag seit Monaten!
... einschließlich Signaturzeile! :daumen: :daumen:



Beitragvon Devil's Answer » 06.11.2019, 17:16


Man kann es am Ende drehen wie man will, alle Beteiligten haben sich, was das Stadion bzw. den Stadionausbau angeht, nicht mit Ruhm bekleckert bzw. Scheizze gebaut.

Der Verein macht seit 20 Jahren, nur kurz unterbrochen, mit allen möglichen Fehlern in der Vereinsführung und auf der sportlichen Seite auf sich aufmerksam.

Die Stadt hat dieses unsägliche Finanzkonstrukt zu verantworten.

Und das Land, allen voran unser Becki, wollte unbedingt mit dem Stadion an der WM teilnehmen. Ansonsten wäre der Ausbau in der bekannten Form nicht notwendig gewesen und hätte so auch nicht stattgefunden.

Also wären alle 3 aufgerufen, gemeinsam das Problem anzugehen.

Aber der erste Schritt muss von Vereinsseite kommen. Und da kann ich nur @Miggeblädsch beipflichten. Das Team um Merk & Co. braucht einen gewaltigen Rückhalt von den Mitgliedern. Nur ein eindeutiges Votum gibt ihnen eine vernünftige Verhandlungsbasis.
Oooooh, Baby, Baby, it's a wild world



Beitragvon Miggeblädsch » 06.11.2019, 17:25


Oktober1973 hat geschrieben:wer Spass daran hat kann sich ja nochmal die Historie der Stadionfinanzierung geben.
https://dokumente.landtag.rlp.de/landta ... -51-16.pdf
Seite 14-24
.....


@Oktober1973: :daumen:
Sehr guter Beitrag und danke für die Recherche.

Ich bin auch immer zwiegespalten bei diesem Thema. Ich versuche immer, beide Seiten zu sehen und zu verstehen, bevor ich mir meine Meinung bilde.

Damals wollte man große Räder drehen und die WM nach Lautern, aus Sicht von Kurt Beck nach Rheinland-Pfalz holen. Das Land, die Stadt, und nicht zuletzt der FCK erhofften sich, davon zu profitieren. Wenn man so will, muss man in der Beurteilung dieser Entscheidung allen 3 Beteiligten eine Teilschuld am Größenwahn einräumen.

Dann kam eine zusätzliche Verantwortlichkeit der damals verhandelnden Personen auf Seiten des FCK hinzu, die zugelassen haben, dass der Verein bezüglich der Baukosten bei Übersteigung einer gewissen geplanten Summe die Mehrkosten alleine trägt. Nicht erst seit dem Bau(versuch) eines gewissen Flughafens in Berlin weiß man, dass es in der Regel viel teurer werden kann. Wir alle wissen mittlerweile, dass es auch genau dazu kam.

Das Schlimmste an der ganzen Geschichte ist jedoch, dass irgendwann eine Umfinanzierung stattgefunden hat, bei der sich das Land aus der Verantwortung (Bürgschaft) befreien konnte. Eine so unsäglich schlecht verhandelte Finanzierung, welche den Banken einen riesen Gewinn beschert und den FCK ausbluten lässt, sollte er nicht in der ersten Liga spielen..........

Aber lassen wir die Vergangenheit.

Stand heute sind der FCK und die Stadt KL die "Gelackmeierten" bei dieser Geschichte. Wir hier, als FCK-Fans, sehen die Geschichte verständlicherweise immer mit der Vereinsbrille. Das tue ich auch. Aber trotzdem sehe ich auch die Situation der Stadt, die dem Bürger und Steuerzahler gegenüber verantwortlich ist.

Wenn es denn so kommen sollte, dass der Verein komplett und ausschließlich dem Investor Flavio Becca für kleines Geld zu dessen Gutdünken übergeben wird, wäre eine weitere Mietminderung gegenüber den Bürgern der Stadt Kaiserslautern aus meiner Sicht nicht zu verantworten.
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Beitragvon Miggeblädsch » 06.11.2019, 17:32


Devil's Answer hat geschrieben:......Das Team um Merk & Co. braucht einen gewaltigen Rückhalt von den Mitgliedern. Nur ein eindeutiges Votum gibt ihnen eine vernünftige Verhandlungsbasis.


:daumen: :daumen:
So sieht's aus. Das Team um Merk & Co ist unsere letzte Chance, falls es überhaupt noch eine gibt. Wie ernst es Flavio Becca meint, werden wir dann sehen..

Aber eines ist klar: Es braucht ein klares Votum. Und dann volle Rückendeckung. Alle zusammen!
Gräben zu und Volldampf voraus. :teufel2:
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Beitragvon Wuppi » 06.11.2019, 17:38


Ich hätte den Antrag bezüglich der Stadionmiete für die 3.Liga 2020/21 aktuell so formuliert:

Stadionmiete € 425.000 +20% der Pokaleinnahmen aus der lfd. Saison 2019/20.

Selbst wenn man in der nächsten Runde gegen F95 ausscheidet dürften das locker €250.000 sein, also insgesamt € 675.000,—

Damit hätte man auf jeden Fall eine Bereitschaft dazu gezeigt, so viel wie möglich zu zahlen. Die Erlöse aus dem DFB-Pokal können definitiv nicht in der nun anfallenden Höhe geplant worden sein, also müsste das doch funktionieren?

Als Stadt hätte ich auf jeden Fall ein besseres Standing gegenüber den Steuerzahlern, und wer weiß wohin der Weg im Pokal noch führt?

Ja ich weiß, etwas unkonventionell die Idee aber mir gefällt sie - für den FCK sind diese 20% mehr als gut investiert, nämlich in eine positive Wahrnehmung, für mich ist das in unserer Lage fast schon ein unbezahlbarer Vorteil der sich definitiv so realisieren ließe!

Wir sehen uns Samstag in Düsseldorf
LG
Der Wuppi
Ich war in Düsseldorf dabei gegen den KFC - seitdem glaube ich wieder an den Aufstieg! Danke Team, danke BS!



Beitragvon wernerg1958 » 06.11.2019, 17:45


@Wuppi, so was in der Art gibt es aktuell schon, die Stadt passt da schon auf :daumen:



Beitragvon Marki » 06.11.2019, 19:08


Wir haben mit Becca einen Milliardär als (vermeintlichen) Investor und wollen uns gleichzeitig mit Steuermillionen subventionieren lassen. Wenn man die Vereinsbrille abzieht, dann ist das ein absolutes Unding. Hoffentlich gehen die Bürger von Kaiserslautern, die nichts mit dem FCK am Hut haben auf die Barrikaden und die Stadt lehnt das ab. Das ist meine Meinung als FCK-Fan.



Beitragvon Lonly Devil » 06.11.2019, 19:17


Marki hat geschrieben:Wir haben mit Becca einen Milliardär als (vermeintlichen) Investor
...

Kleine Korrektur.
... vermeintlicher Milliardär als vermeintlichen Investor.
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!
Manche Ereignisse haben sich eingebrannt, als wäre es erst gestern gewesen.



Beitragvon Tyosuabka » 06.11.2019, 21:25


Miggeblädsch hat geschrieben:
Maikäferbenzin hat geschrieben:Was wäre denn eigentlich der genaue Preis den die Stadt Verlangen würde?
Für den Fall das der FCK das Stadion zurück kaufen würde.
Kennt da jemand belastbare Zahlen?



Je schlechter es um den FCK steht, desto besser wird Beccas Verhandlungsposition der Stadt gegenüber. Eine betriebswirtschaftliche Selbstverständlichkeit, die jedoch von vielen Foristen einfach nicht gesehen werden will..... 8-)


Bevor man solche Sprüche klopft sollte man erstmal "einsehen" das der Verein selbst Schuld ist das es dem FCK schlecht geht. Einen Amateur wie Notzon Jahrelang rumwurschteln lassen da brauch man sich nicht wundern das man bald in der Regionalliga landet und der Mann darf immer noch weitermachen. Als würde man den Straßenkehrer am offenen Herzen operieren lassen.



Beitragvon NeverWalkAlone » 06.11.2019, 21:41


Ich denke die Politik sollte nun für das geradestehen was sie für 2006 gewollt hat. Nämlich ein WM Stadion in KL das absehbar nur finanzierbar war wenn der fußballerische Erfolg mitspielt.
Was daraus geworden ist sehen wir ja.

Vielen Dank an Kurt Beck (ohne a) in
:prost:Ole Rot Weiß so laaft die Gschischd :prost:



Beitragvon oskarwend » 06.11.2019, 22:53


Atmet durch. Blickt bewusst auf den 1. FCK, den Verein eures Herzens. Eurer Vorväter.

Bald wird es ihn so wahrscheinlich nicht mehr geben. Unter Kuntz begann der sportliche Abstieg, zunächst aus der ersten Liga. Nach einigen erfolglosen All-in-Versuchen kam der sportliche Abstieg aus der Spitze der zweiten Liga ins hintere Mittelfeld. Bald war die Betze-Anleihe ausgegeben und die Kasse leer. Die besten Spieler hat man verkaufen müssen gegen relativ kleines Geld. Es folgte ein Zuschauerrückgang.

Kuntz Nachfolger jedoch toppten alles. Sind heute noch dabei, alles zu toppen.

Abstieg in Liga 3, jetzt Platz 18. Schulden, Anleiherückzahlungen, laufende Kosten.

Versucht den Moment zu genießen. So gut es irgendwie geht.



Beitragvon Dr.Eckspatz » 06.11.2019, 23:23


Hätte man nicht einfach sagen können, der FCK zahlt für die nächste Saison bis zu 10Mio Pacht für das Stadion. Da wären doch alle zufrieden gewesen
Wo kommen wir denn hin, wenn jeder sagte, wo kommen wir denn hin und keiner ginge, zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.
(Kurt Marti)



Beitragvon weißherbschtschorle » 06.11.2019, 23:24


Der FCK macht sich mal wieder lächerlich.

WER u. In welcher Funktion schickt zum jetzigen Zeitpunkt diese Mietpreis-Reduzierungsanfrage???

Welcher Trottel ist dazu berechtigt u.
warum jetzt??


P.S.
Das die Stadt hochverschuldet ist,liegt sicher nicht am FCK.
Die Städte mit dem höchsten Schuldenstand liegen alle in der Pfalz.
Und die haben keinen FCK.
Hätten ihn aber gerne.

Der FCK macht sich mal wieder klein.

Die Stadt hat durch die WM einen Quantensprung in der Infrastruktur gemacht.

Zusätzlicher Marketingwert geschätzt 200 Millionen €.
nachzulesen in einem Bericht der Rheinpfalz vom 11.06.2016 Zehn Jahre her-WM in Kaiserslautern.

Wie lange hat der FCK die Zinsen(Miete) geschultert u. was ist den schon die Reduzierung der Miete gegenüber dem Mehrwert den die Stadt hat?
Schorle,schon Goethe wußte warum:
Wasser allein macht stumm,das zeigen im Bach die Fische.
Wein allein macht dumm,siehe die Herren am Tische.
Da ich will keins von beiden sein,trink ich Wasser gemischt mit Wein. :teufel2:



Beitragvon 40westlich » 07.11.2019, 04:02


Schon im Angebot an die Stadt "Wir zahlen in Liga 2 dies und in Liga 1 jenes" beinhaltet meines Erachtens noch immer Größenwahn und Realitätsverlust, basierend auf den Tabellenplatz. Realistisch wäre: Wir zahlen X in Liga 3 und Y in Liga 4. Aber diese Realität will man nicht eingestehen.

Die kommenden Gegner betrachtet, ist wohl damit zu rechnen, der FCK steht beim Stadtratsbeschluss "gefestigt" auf einem Abstiegsplatz. Nein - nicht der FCK - sondern die ausgelagerte GmbH.
Sollte der Stadtrat dem Verein, als Mutter dieser GmbH, Millionen erlassen - mit welchem Recht könnte die Stadt dann regulären GmbH`s, Dachdecker A GmbH, Autohaus B GmbH usw Millionenerleichterungen versagen?

Das Stadion wird sicher die Spielstätte des FCK bleiben, doch kann es sein, dass diese plötzlich Mineralwasser-Arena oder sonst wie heißt. Warum muss deshalb ein Investor das Stadion kaufen, will sagen, warum hat die Stadt nicht selbst dieses Idee, der Vermarktung des Stadionnamens? So kämen Millionen rein und das Stadion wäre noch in Lauterer Hand. Ein clever erstellter Vertrag, der die Vermarktungsabgabe an die Ligazugehörigkeit koppelt, könnte von Vorteil sein.


Dieser Andree, den ich aus den drei SWR Filmen über den FCK kenne, hat Recht. Der FCK ist unsterblich. Jetzt stimmt das, denn sterben kann nur die ausgegliederte GmbH. Tja, dann wird eben eine neue GmbH gegründet....



Beitragvon ExilDeiwl » 07.11.2019, 07:53


Dr.Eckspatz hat geschrieben:Hätte man nicht einfach sagen können, der FCK zahlt für die nächste Saison bis zu 10Mio Pacht für das Stadion. Da wären doch alle zufrieden gewesen


Bis zu 10 Mio.? Warum so knauserig? Warum nicht bis zu 25 Mio.? Allerdings nur, wenn Herr Weichel* von seinem Amt als Aufsich... OB zurück tritt. Lasst uns gleich einen LoI aufsetzen!

*: Den Namen können wir auch gegen einen geeigneten anderen Namen austauschen, ich habe mir noch nicht ausreichend Gedanken darüber gemacht, welche Name der Richtige wäre. Aber mit irgendeiner Arbeitsthese muss man ja mal anfangen. :wink:
Koppkino kann was Schönes sein.



Beitragvon FCK-Ralle » 07.11.2019, 08:19


Sorry für OT:
Eben haben sie im Radio (RPR) gebracht, dass Schommers Hemlein, Sternberg und Jonjic vorübergehend aus der ersten Mannschaft verbannt hat. Sie dürfen ab sofort nur noch mit der zweiten trainieren. Wer am WE als Kapitän aufläuft wird noch festgelegt.
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon Marki » 07.11.2019, 09:32


wernerg1958 hat geschrieben:So jetzt liegen die Fakten (Zahlen) auf dem Tisch danke dafür @Devil`s Answer! Die Stadt sponsort also den FCK durch Mietreduzierung um rd. 2,5 Mio seid dem Abstieg in Liga drei, bei einem weiteren Jahr Liga 3 wovon man sicher ausgehen muß weitere rd 2,5 Mio das sind in 3 Jahren 7,5 Mio welche die Stadt auch irgendwo hernehmen muss da sie auch hoch verschuldet ist, muss sie es von den Bürgern einholen, oder durch Nichtinvest in städtische Einrichtungen einsparen :o Das ist die eine Seite, die andere ich ging von 17Mio gespartem Geld aus, also nur 14,5 Mio ca. Ein Volumen welches die Bank bis 2036 zubekommen hat von rd. 108 Mio und ein Buchwert des FWS von geschätzten 37 Mio da klafft eine Lücke zugunsten der Bank von rd. 70 Mio :shock: Herr Becca jetzt sind ihre Milliarden gefragt :lol: Herr Deubig und Herr Deubel haben da dem FCK und der Stadt ein sehr faules Ei ins Nest gelegt. Und eins ist auch klar ein FCK der nur rd. 450000€ an Miete zahlt braucht es da nicht, ob der FCK das zahlt oder nicht hilft bei diesen Zahlen überhaupt nicht der Stadt. Hier muss einzig und allein die Stadt zusehen wie sie das Problem löst, in 16 Jahren wird der FCK niemals soviel Miete zahlen können, daß das für die Stadt nur noch wenig weh tut. Einzig braucht die Stadt eine Lösung, da sie der einzige Bürge ist und nicht in Insolvenz gehen kann. Hier hat die Politik um Stadt und Land damals eine sehr intelligente Lösung gefunden. Herr Beck und seine Folgen. Und hier kann einzig die Politik aus Stadt und Land den Karren aus dem Dreck ziehen, der FCK ist dabei nicht mehr als eine Speiche im Rad dieses Karrens.


Man kann doch nicht von der Stadt KL immer nur Geld fordern mit der Begründung, die Stadt und das Land hätten ja unbedingt die WM gewollt und sollen sich jetzt auch um die Finanzierung des Riesenstadions kümmern. Schon vergessen, dass auch der FCK damals ja zur WM und zum Ausbau des Stadions gesagt hat? Also so einfach ist das nicht.
Zuletzt geändert von Marki am 07.11.2019, 10:20, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon wernerg1958 » 07.11.2019, 10:01


@Marki, irgendwas hast Du an meiner Post nicht verstanden, sorry. Fakten das Stadion ist der Stadt also der Stadteigenen Stadiongesellschaft. Die neue Finanzierung wurde damals von Land Deubel und Stadt Deubig so wie sie ist neu abgeschlossen. Und somit war das Land als Bürge raus und nur noch die Stadt Bürge. Der FCK ist Mieter welcher seine Miete schon lange nicht mehr zahlen kann und die 450000€ aktuell sind nur ein Tropfen auf den heisen Stein. Zinsen für das ganze Darlehen liegen bei knapp unter 3 Mio. also gibt die Stadt p.A seid 2 Jahren rd. 5 Mio dazu um überhaupt die Zinsen zu bezahlen. So und was will ich mit meiner vorigen Post? Sicher nicht, daß dies so weiter geht und daß der FCK in paar Jahren da in der Lage ist mehr als den Zins zu zahlen sehe ich auch nicht bei weitem nicht. Als Besitzer der Immobilie muss einzig die Stadt zusehen was sie mit dem Stadion macht, der FCK hat da keinen Einfluss. Ich würde das Ding verkaufen ohne Rücksicht auf den Verein und so würde ich das auch angehen als Stadt. FCK wenn du zahlen kannst zahle, wenn nicht musst du dir was anderes suchen. So würde ich den FCK als Stadt informieren, nicht der Mieter stellt die Bedingungen sondern Vermieter.



Beitragvon ks_969 » 07.11.2019, 14:58


Versteh eigentlich nicht warum man um eine weitere Mietminderung bittet....der FCK hat doch seinen Millardärs-Investor aus LUX.....der wird doch in der Lage sein die Differenz der Stadionmiete zu begleichen :wink:
1.FCK - Unzerstörbar



Beitragvon SEAN » 07.11.2019, 15:36


wernerg1958 hat geschrieben:Nochmal diese 18 Mio sind der Stadt! Das gesamte Darlehen hat die Stadt/Stadiongesellschaft aufgenommen! Der FCK hat zu Beginn noch voll bezahlt daraus stammen die 17 Mio die aber nicht dem FCK gehören!!!! Nie gehörten!!! Und auch nie vom FCK aufgenommen wurden. Hier scheinen einige überhaupt nicht zu wissen wie das ganze strukturiert ist!. Fragt doch Herrn Bernhard Deubig ex OB der Stadt welcher hier maßgeblich beteiligt war......

Das die 17-18 Millionen dem FCK gehören, davon war auch nie die Rede. Das Geld liegt auf einem Konto der Stadiongesellschaft.
Das Geld hat die Stadiongesellschaft mit aufgenommen und der FCK zahlt dafür Zinsen, das wurde hier auch schon Thematisiert. Die Stadiongesellschaft wurde 2003 gegründet. Wenn ich die Zahlen noch richtig im Kopf habe, zahlte der FCK von da an 3,2 Millionen, wovon 2,92 Millionen Zinslast waren. Das passt auch von der Zinslast von 4,5% zu dem Kreditvolumen von 65 Mios. Also jedes Jahr ungefähr 300.000 mehr als gebraucht wurde. Dummerweise bezahlte das der FCK aber nur bis 2008, dann gab es Besserungsscheine und später wurde die Pacht in Liga 2 auf 2,4 Millionen, seit 2017 auf gute 400.000 gesenkt. Wir zahlen also im Schnitt seit Vertragslaufzeit weniger als die Zinslast beträgt. Da mußt Du mir mal vorrechnen, wie man so die 17-18 Millionen ANGESPART hat?? Selbst wenn der FCK in den jetzt 16 Jahren durchgängig die 3,2 Mios gezahlt hätte, und man jedes Jahr die gut gerechneten 300.000 Euro auf das Konto gezahlt hätte, wäre man jetzt laut Adam Riese bei 4,8 Millionen auf dem Konto.
Zuletzt geändert von SEAN am 07.11.2019, 16:03, insgesamt 1-mal geändert.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon wernerg1958 » 07.11.2019, 16:02


@SEAN wenn das denn so ist, gut, aber was nützt das jetzt nix da dies damals sicher eine entsprechende Vereinbarung war und das Geld nun nichts mehr mit dem FCK zutun hat! Fakt ist der FCK zahlt ca: 2,5 Mio weniger als der Zins beträgt seid 2 Jahren und will dies weiter tun, das geht so nicht. Ob ich nun Fan bin Mitglied oder sonst was. Das heist für mich nur eins die Stadt Kaiserslautern sponsort so den FCK, da wird es nicht lange dauern bis sich von vielen Seiten Widerstand regt. Das geht so nicht bei aller Liebe zum Verein. Hier wird doch eigentlich mehr als deutlich, daß der FCK zahlungsunfähig ist und somit insolvent.




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