
Vorbericht: 1. FC Kaiserslautern - FC Ingolstadt
Der erste echte Gradmesser
Wer hätte das gedacht? Das Topspiel des 3. Spieltags findet am Dienstagabend im Fritz-Walter-Stadion statt. Der 1. FC Kaiserslautern empfängt Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt.
Englische Woche, Flutlicht, Dritter gegen Zweiter. Zugegeben, es ist noch viel zu früh in der neuen Saison, die Tabelle hat noch wenig bis gar keine Aussagekraft. Aber nach dem dritten Spiel darf man durchaus schon eine erste Startbilanz ziehen: Mit dem FC Ingolstadt gastiert am Dienstag (19:00 Uhr, Fritz-Walter-Stadion) ein erstes vermeintliches Großkaliber der 3. Liga beim ebenfalls ambitionierten 1. FC Kaiserslautern. Durch einen Sieg würden die Roten Teufel im Klassement sicher am Zweitliga-Absteiger vorbeispringen und hätten sogar die Chance auf die Tabellenführung. Nichtsdestotrotz und abseits der noch zu frühen Rechnerei: Die Partie gegen die als Aufstiegskonkurrent gehandelten Ingolstädter ist für die Hildmann-Elf eine erste echte Standortbestimmung.
Was muss man zum 3. Spieltag wissen? Hier kommen die wichtigsten Vorab-Informationen:
Der FCK: Ausgangslage und Personal
Vier Punkte aus zwei Spielen, der FCK hat dank des Sieges in Großaspach (3:1) einen ordentlichen Start in die neue Spielzeit hingelegt. Doch viel Zeit zur Freude bleibt nicht, denn es geht Schlag auf Schlag weiter. Nach dem Spiel gegen Ingolstadt tritt der FCK am Samstag auswärts in Münster an.
Der Einsatz von Carlo Sickinger, der in Großaspach umgeknickt war und ausgewechselt werden musste, ist noch fraglich. Entgegen erster Befürchtungen erlitt der 22-Jährige zwar keinen Bänderriss, jedoch eine Knöchelprellung. Ob Sickinger einen Tag nach seinem Geburtstag gegen Ingolstadt mitwirken kann, entscheidet sich wohl erst kurzfristig. Kevin Kraus steht als Ersatz bereit. FCK-Coach Hildmann will weiter auf das in Großaspach praktizierte und gut funktionierende 4-1-4-1-System setzen.
Der Gegner: Ausgangslage und Personal
Zwei Siege aus zwei Spielen. Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt ist mit der Maximalausbeute von sechs Punkten in die Saison gestartet. War beim 2:1-Auftaktssieg in Jena noch viel Glück dabei - Jenas Marian Sarr erzielte zwei Eigentore - war der Dreier gegen Mitabsteiger Duisburg am Samstag schon mal ein Ausrufezeichen. Auch für den nach dem Abstieg aus der zweiten Liga völlig neuformierten FCI (18 Abgänge, 10 Zugänge) wird das Spiel am Dienstag jetzt ein zweiter Härtetest sein.
Neben den Langzeitverletzten muss der neue FCI-Trainer Jeff Saibene auch Außenverteidiger Michael Heinloth ersetzen, der gegen Duisburg bereits nach neun Minuten ausgewechselt werden musste. Fraglich sind die Einsätze des Doppeltorschützen des Duisburg-Spiels, Maximilian Beister, und von Maximilian Wolfram. Beide Akteure sind angeschlagen. Des Weiteren überlegt Saibene, ob er aufgrund der englischen Woche - die Ingolstädter spielen bereits am Freitag wieder - auf einigen Positionen rotiert.
Frühere Duelle
In den fünf Partien im Fritz-Walter-Stadion konnten die Ingolstädter noch nie als Sieger vom Platz gehen. Vor allem die beiden letzten Begegnungen (jeweils 1:1) dürften manchem FCK-Fan noch in Erinnerung sein. Vor dem Spiel im Dezember 2018 war aufgrund heftigen Schneetreibens lange nicht klar, ob der Schiedsrichter anpfeifen kann. Beim Unentschieden im Mai 2015 hatte der FCK letztmalig die Chance zum Aufstieg in die Bundesliga und Tobias Sippel absolvierte sein letztes Spiel im Dress der Roten Teufel..
Fan-Infos
Auch aufgrund des Anstoßtermins in der englischen Woche werden es viele FCK-Fans, die eine weitere Anreise haben, nicht rechtzeitig zum Heimspiel schaffen. Und so wird es wohl schwer, die Marke von 20.000 Zuschauern zu knacken. Bis Montagnachmittag waren 14.918 Karten für die Partie verkauft. Der FC Ingolstadt rechnet mit rund 100 Fans, die das Team im Gästeblock unterstützen.
Außerdem weiter wichtig zu beachten: Das Fritz-Walter-Stadion öffnet auch zum Heimspiel gegen Ingolstadt erst 90 Minuten vor Spielbeginn.
O-Töne
FCK-Trainer Sascha Hildmann: "Wir wollen Zuhause mutig auftreten, Ingolstadt früh attackieren und ein gutes Umschaltspiel nach vorne umzusetzen."
FCI-Trainer Jeff Saibene: "Uns erwartet eine richtig schwere Aufgabe gegen eine ebenfalls gut gestartete Mannschaft. Die zwei Siege geben Selbstvertrauen, unser Fokus ist aber ungebrochen. Wir wollen und werden keinen Millimeter nachlassen!"
Daten und Fakten
Schiedsrichter: Sven Waschitzki (Essen)
Voraussichtliche Aufstellungen
1. FC Kaiserslautern: Grill - Schad, Kraus (Sickinger), Matuwila, Hercher - Bachmann - Hemlein, Starke, Kühlwetter, Pick - Thiele
Es fehlen: Bakhat (entzündeter Zeh), Esmel (Kreuzbandriss), Gottwalt (Knochenmarködem im Knie), Skarlatidis (Haarriss im Knie), Spalvis (Knorpelschaden), Sternberg (Muskelfaserriss), evtl. Sickinger (Knöchelprellung)
- Ca. 45-60 Minuten vor Anpfiff auf unserer Twitter-Seite: Die endgültigen Aufstellungen.
FC Ingolstadt: Buntic - Kurzweg, Keller, Paulsen, Gaus - Krauße, Pintidis - Beister (Bilbija), Wolfram (Sussek) - Kaya, Kutschke
Es fehlen: Ananou (Schulterverletzung), Elva (Muskelfaserriss in der Wade), Heinloth (Oberschenkelverletzung), Schröck (muskuläre Probleme), Thalhammer (Sehnenreizung), evtl. Beister, Wolfram (beide angeschlagen)
Quelle: Der Betze brennt

FCK-FCI: Standortbestimmung für die Roten Teufel
Am Dienstagabend (19 Uhr, Fritz-Walter-Stadion) wartet auf den 1. FC Kaiserslautern der erste Härtetest in der noch jungen Saison: Die Roten Teufel empfangen den FC Ingolstadt.
Der FC Ingolstadt gilt als einer der Aufstiegsanwärter und unterstrich seine Favoritenrolle mit zwei Siegen zum Auftakt der neuen Saison: Bei Carl Zeiss Jena profitierten die Schanzer von zwei Eigentoren, am vergangenen Wochenende behielten sie im Absteiger-Duell mit dem MSV Duisburg die Oberhand (3:2).
Auf den FCK wartet damit die erste echte Standortbestimmung in dieser Saison. Können die Roten Teufel die positiven Ansätze aus dem Großaspach-Spiel erneut unterstreichen und in dem "kleinen" Spitzenspiel bestehen?
Positive FCK-Bilanz gegen Ingolstadt
Die Gesamtbilanz gegen den FCI spricht für den FCK, wie aus den Statistiken für den kommenden Spieltag hervorgehen, die wir Euch in Zusammenarbeit mit "Fussballdaten.de" präsentieren: Nur eines der zehn Duelle haben die Lautrer verloren. Das soll sich auch nach dem kommenden Spieltag nicht geändert haben.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 18:00 Uhr:

Knöchel geprellt: Sickinger-Einsatz noch fraglich
Der 1. FC Kaiserslautern empfängt morgen den mit zwei Siegen gestarteten FC Ingolstadt zur Standortbestimmung. Im Heimspiel der englischen Woche will Sascha Hildmann an den Sieg in Großaspach anknüpfen.
"Wir haben es gut gemacht in diesem System und ich denke wir werden es beibehalten. Aber diese Entscheidung ist noch nicht hundertprozentig abgeschlossen", blickt FCK-Trainer Hildmann zurück und gleichzeitig voraus. Im neuformierten 4-1-4-1-System hatten seine Roten Teufel vor allem in der Anfangsphase gegen Aspach eine sehr gute Leistung gezeigt. Noch fraglich ist der Einsatz von Carlo Sickinger, den in der Innenverteidigung gegebenenfalls Kevin Kraus ersetzen würde. Hildmann über Sickinger: "Der Knöchel ist geprellt, es ist nichts kaputt, aber schmerzhaft."
Bislang wurden 14.918 Karten für das Dienstagsspiel gegen Ingolstadt verkauft. Schiedsrichter ist der 32-jährige Bankangestellte Sven Waschitzki vom TGD Essen-West (Niederrhein).
» Zum Video: Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt
Alle weiteren Informationen rund um das Heimspiel gegen Ingolstadt folgen heute Abend im ausführlichen Vorbericht auf Der Betze brennt.
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Übersicht: Kompletter Team-Status des 1. FC Kaiserslautern
Ergänzung, 30.08.2019:
Grünes Licht: Sickinger meldet sich fit
Gute Kunde nach dem Training am Montagabend: Carlo Sickinger, beim 3:1-Sieg in Großaspach nach 49 Minuten mit einer Knöchelprellung ausgeschieden, hat auch das Torschussprogramm voll mitgemacht.
Sickinger, gestern 22 Jahre alt geworden, bot am Samstag eine astreine Leistung, beeindruckte mit seiner Ruhe am Ball, dem Erfassen der Situation und weiß auch um eine gezielte Eröffnung aus der Abwehr heraus.
"Er spielt", sagt Trainer Sascha Hildmann, der heute Vormittag noch zu einem leichten Aufgalopp bittet. (…)
Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz

