
Punkteteilung: Lautern spielt 1:1 gegen Heidenheim
Der 1. FC Kaiserslautern hat sich am 24. Spieltag die Punkte mit dem 1. FC Heidenheim geteilt. Das Spiel auf dem Betzenberg endete 1:1.
In einem insgesamt zähen ersten Durchgang haben Arne Feick (21.) und Robert Glatzel (27.) für beide Seiten die besten Chancen.
Norbert Meier reagiert zur Pause, wechselt unter anderem Jacques Zoua ein und schickt sein Team in offensiverer Grundordnung auf das Feld zurück. Der FCK ist das bessere Team, erspielt sich eine Reihe von Möglichkeiten. Das Tor macht jedoch Heidenheims Feick nach einer Ecke (66.). Die Gastgeber müssen sich kurz schütteln, kommt dann aber durch eine Eigentor von Norman Theuerkauf zum 1:1. Bei diesem Ergebnis bleibt es bis zum Schluss.
Der FCK steht nun mit 28 Punkten auf dem 13. Rang. Am kommenden Freitag (18.30 Uhr) tritt die Meier-Elf in Bielefeld an.
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Quelle: Der Betze brennt
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Ergänzung um 16:23 Uhr

Stövers Schiri-Kritik: "Irgendwann ist das Maß voll"
Nach dem 1:1 gegen Heidenheim fällt das Fazit beim FCK eher enttäuschend aus. Mannschaft, Trainer und Sportdirektor haderten mit der eigenen Leistung - und dem Schiedsrichter.
Mehrfach hatte Schiedsrichter Guido Winkmann mit diskutablen Entscheidungen im Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Heidenheim den Zorn auf sich gezogen. Nicht nur das Publikum quittierte Winkmanns Auslegungen mit Pfiffen und wütenden Gesten, sogar der sonst eher besonnene FCK-Sportdirektor Uwe Stöver war einmal während des Spiels aufgesprungen. "Irgendwann ist das Maß auch mal voll", sagte der 50-Jährige nach dem Spielende. "Es wurde sehr kleinlich gepfiffen, strittige Szenen mit Gelb für uns entschieden. Das ist nicht nach meinem Geschmack."
Stöver sparte aber auch nicht mit Kritik an der eigenen Mannschaft, vor allem in der ersten Hälfte. Auch Norbert Meier hatte die Darbietung seiner Elf nicht gefallen. "Aggressivität, Zweikampfverhalten, nicht mutig genug", zählte er die Probleme auf. Deshalb hatte er sich deshalb zur Pause entschieden, mit Patrick Ziegler und Marlon Frey seine Doppelsechs auszuwechseln. "Er hat diesen Mangel erkannt und behoben", sagte Stöver, der die Maßnahme von Erfolg gekrönt sah. "Man hat gesehen, dass wir es besser machen wollten und auch konnten."
Pollersbeck: "Nichts halbes und nichts ganzes"
Am Ende lautete trotz einer kämpferischeren Leistung nur zu einem 1:1. "Wir nehmen das als Punktgewinn mit. In unserer Situation ist jeder Punkt wichtig", betonte Meier. Das Fazit seines Torhüter Julian Pollersbeck fiel gemischter aus. "Das war nichts Ganzes, nichts Halbes, man erhofft sich von einem Heimspiel mehr", fasste der 22-Jährige enttäuscht zusammen. Sein Teamkollegen Tim Heubach haderte vor allem mit der Tatsache, dass das Gegentor nach einer Standardsituation gefallen war - und Heidenheim wenige Minuten später nach einer Ecke beinahe auf 2:0 erhöht hätte. "Es ist ärgerlich, wenn Polle keinen Schuss halten muss und wir trotzdem zurückliegen."
Das Ergebnis, so Heubach, könne er heute noch nicht richtig einordnen. Pollersbeck dachte derweil schon an das kommende Auswärtsspiel in Bielefeld. "Dann müssen wir halt mal drei Punkte auswärts holen."
Quelle: Der Betze brennt

