
Kaiserslautern bewirbt sich für die EM 2024
Im Fritz-Walter-Stadion werden vielleicht Spiele der Europameisterschaft 2024 ausgetragen. Die Stadt Kaiserslautern bekundet Interesse als EM-Standort.
"Wir haben unseren Finger gehoben", sagte Erwin Saile, Geschäftsführer der städtischen Stadiongesellschaft, am Dienstag auf Anfrage der Rheinpfalz. Die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) gesetzte erste Frist für eine unverbindliche Interessenbekundung endet am Freitag dieser Woche.
Entscheidung über Stadien für deutsche EM-Bewerbung fällt im Herbst
Die EM 2024 wird im Herbst 2018 von der Europäische Fußballunion (UEFA) vergeben. Der deutschen Bewerbung werden sehr gute Chancen eingeräumt, zumal es bisher noch keine Gegenkandidaten gibt. Der DFB möchte sich mit zehn Stadien bei der UEFA bewerben, die wiederum im Herbst 2017 ausgesucht werden sollen.
Das Fritz-Walter-Stadion als Heimstätte des 1. FC Kaiserslautern fasst derzeit offiziell 49.780 Plätze und war zuletzt als eines von zwölf Stadien für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland umgebaut worden. Eine Vielzahl der Anforderungen für die EM 2024 dürfte "der Betze" damit schon jetzt erfüllen.
Update, 15.02.2017:
Heute hat auch die Türkei eine Bewerbung für die EM 2024 eingereicht und ist somit der erste offizielle Konkurrent für Deutschland.
Quelle: Der Betze brennt
Hinweis:
Die bisherigen Beiträge zum Thema sind hier: Bewirbt sich Kaiserslautern für die EM 2024? zu finden und die vollständige Kurzmeldung der Rheinpfalz gibt es hier: Kaiserslautern möchte im Falle eines Falles 2024 einer von zehn EM-Spielorten werden.
Update, 17.02.2017:

EM 2024: 17 Konkurrenten für Kaiserslautern
Europameisterschaft im Fritz-Walter-Stadion? Zehn Stadien sind für die EM-Bewerbung 2024 in Deutschland geplant, 18 Kandidaten haben sich beworben.
Am heutigen Freitag um 12:00 Uhr endete die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) angekündigte Frist für eine erste "unverbindliche Interessenbekundung". Ab diesem Zeitpunkt sind keine neuen Bewerbungen mehr möglich.
Laut übereinstimmenden und mittlerweile auch vom DFB bestätigten Medienberichten haben sich insgesamt 18 Städte, Vereine und Stadionbetreiber als Austragungsort für eine mögliche Europameisterschaft 2024 in Deutschland beworben – darunter auch Kaiserslautern mit dem Fritz-Walter-Stadion. Im Herbst 2017 möchte der DFB voraussichtlich zehn dieser Stadien für seine EM-Bewerbung auswählen.
Stadion-Geschäftsführer Saile: "Die EM wäre ein besonderes Highlight"
Gegenüber dpa sagte Erwin Saile, Geschäftsführer der städtischen Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH: "Die Europameisterschaft wäre für uns, als kleine aber fußballbegeisterte Stadt, ein besonderes Highlight. Natürlich ist so ein Event auch wirtschaftlich interessant für die Region."
Bei den 18 Bewerbern handelt es sich laut den Medienberichten unter anderem um die zwölf Stadien der WM 2006. Hinzu kommen die drei erfolglosen Kandidaten von 2006: Bremen, Mönchengladbach und Düsseldorf. Sowie drei neue Bewerber: Karlsruhe und Freiburg mit ihren geplanten neuen Stadien sowie Dresden.
Die 18 Bewerber in der Übersicht:
Berlin – 74.6492 Sitzplätze
München – 67.812 Sitzplätze
Dortmund – 65.718 Sitzplätze
Stuttgart – 54.903 Sitzplätze
Gelsenkirchen – 54.740 Sitzplätze
Hamburg – 51.750 Sitzplätze
Düsseldorf – 51.500 Sitzplätze
Frankfurt – 48.132 Sitzplätze
Kaiserslautern – 47.500 Sitzplätze
Mönchengladbach – 46.249 Sitzplätze
Köln – 46.120 Sitzplätze
Hannover – 44.652 Sitzplätze
Nürnberg – 44.308 Sitzplätze
Leipzig – 42.959 Sitzplätze
Bremen – 37.512 Sitzplätze
Karlsruhe – 35.000 Sitzplätze (Neubau)
Freiburg – 35.000 Sitzplätze (Neubau)
Dresden – 27.190 Sitzplätze
(Quelle der Zahlen: Sportschau)
Lautern nicht bei den Topfavoriten, aber auch nicht chancenlos
Sieben Bewerber gelten nach einhelliger Experten-Einschätzung als gesetzt: Berlin, München, Dortmund, Hamburg, Frankfurt, Gelsenkirchen und Stuttgart.
Den fünf Stadien in Kaiserslautern, Köln, Leipzig, Nürnberg und Hannover werden die besten Chancen auf die verbleibenden voraussichtlich drei Plätze zugerechnet. Auch Düsseldorf und Mönchengladbach gelten nach der abgelehnten WM-Teilnahme 2006 als nicht aussichtslos.
Allenfalls als Außenseiter angesehen werden die verbleibenden Kandidaten Bremen, Karlsruhe, Freiburg und Dresden.
Nächster Stichtag ist der 3. März 2017, an dem der DFB bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eine Interessenerklärung mit mindestens zehn Stadien abgeben muss. Endgültig ausgesucht werden die zehn Stadien vom DFB im Herbst 2017, die EM-Vergabe erfolgt ein Jahr später im Jahr 2018. Auch die Türkei hat eine Bewerbung angekündigt.
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- 18 Städte und Stadien bekunden Interesse an Euro 2024 (DFB)
Ergänzung am 27.04.2017, 09:50 Uhr
Uneinigkeit über Bewerbung für Fußball-EM
Diskussion im Stadtrat: Soll sich Kaiserslautern als Austragungsort einer möglichen Fußball-EM 2024 in Deutschland bewerben?
SPD und FDP haben noch Informationsbedarf. Die CDU verlangt Zusagen des Landes. Grüne, Linke und FWG haben eine Bewerbung der Stadt als Austragungsort einer möglichen Fußball-EM 2024 in Deutschland bereits abgeschrieben. Das ist das Ergebnis einer RHEINPFALZ-Umfrage unter den Fraktionen des Stadtrats.
(...)
Quelle und kompletter Text: rheinfpalz.de
