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Siegelring für die Meistermannschaft von 1998

Jeder Akteur der Meistermannschaft von 1998 hat am Samstag im Rahmen der "Heimkehr der Helden" einen extra gefertigten FCK-Siegelring erhalten. Die Spieler zeigten sich wie Otto Rehhagel gerührt.

Der Siegelring mit dem Wappen des 1. FC Kaiserslautern hat Tradition. Schon 1951 erhielt in die erste Meistermannschaft der Roten Teufel. Damals im Aufgebot stand Horst Eckel, der den Ring bis heute trägt und in Ehren hält. Eckel selbst kam am Samstag eine besondere Aufgabe zuteil: Der Weltmeister von 1954 übergab die Siegelringe an seine "Nachfolger", die Meistermannschaft von 1998, die sich zur "Heimkehr der Helden" am Samstag in Kaiserslautern zusammengefunden hatte und den 20. Jahrestag des Titelgewinns feierte.

Spieler bekamen den Ring 1998 versprochen

Wie der "SWR" berichtet, wurden die Ringe aus Sterlingsilber durch die Schmuck- und Juwelenmanufaktur Heinz Mayer in Idar-Oberstein gefertigt, die schon vor fast 70 Jahren die Meisterringer hergestellt hatte. In der Innenseite ist das Jahr des vierten FCK-Titels mit Laser aufwendig eingraviert worden. Wie die "Rheinpfalz" am Montag berichtete, ging die Initiative für die Fertigung der Ringe von Dagmar Eckel, der Tochter von Horst Eckel, aus.

» Zum Video: Die Helden von 1998 erhalten den Meisterring

Den FCK-Profis von 1998 war kurz nach dem Titelgewinn vor 20 Jahren der Ring versprochen worden. Auch die Meister von 1991 hatten den FCK-Siegelring erhalten. Nun wurde das Versprechen nach dem Benefizspiel bei der Spielerparty am Abend eingehalten. "Ich habe ein bisschen feuchte Augen gehabt. Das ist nicht gelogen: Als die vorhin gesagt haben, es gibt heute noch eine große Überraschung für die Mannschaft, da habe ich gesagt: 'Männer, heute kriegen wir unsere Ringe'", berichtete Oliver Schäfer beim "SWR". Michael Schjönberg zeigte sich ebenfalls gerührt: "Das ist eine Riesenüberraschung. Man kann das nicht mit Worten beschreiben, das ist etwas Einmaliges."

"Ich werde Beate sagen, dass ich jetzt auch mit dem FCK verheiratet bin"

Natürlich bekam auch Meistertrainer Otto Rehhagel einen Ring aus der Hand von Horst Eckel überreicht. Der 80-Jährige streifte sich den Ring in einem ruhigen Moment gleich über. Auf die Frage, wie er den neuen Schmuck seiner Frau erklären werde, sagte er mit einem Augenzwinkern: "Ich werde Beate sagen, dass ich jetzt auch mit dem FCK verheiratet bin."


Der aus Sterlingsilber gefertigte Siegelring; Foto: Screenshot SWR

Quelle: Der Betze brennt

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