Fußballthemen, welche den FCK nicht oder nicht direkt betreffen.

Beitragvon Thomas » 10.11.2009, 16:20


50+1-Regelung bleibt bestehen

Investoren dürfen auch künftig nicht die Stimmen-Mehrheit an den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga kaufen. Die Mitgliederversammlung des Ligaverbandes hat einen Antrag von Hannover 96 zur Aufhebung der so genannten 50+1-Regelung mit nur einer Gegenstimme bei drei Enthaltungen abgelehnt.

Vorausgegangen war eine sachliche Diskussion unter den Vereinen und Kapitalgesellschaften, die sich in den vergangenen zwei Jahren intensiv mit der Thematik beschäftigt hatte.

"Das Ergebnis ist an Klarheit nicht zu überbieten. Die Bundesliga bleibt sich treu und setzt weiter auf die Faktoren, die in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend zum Erfolg des deutschen Profi-Fußballs beigetragen haben: Stabilität, Kontinuität und die Nähe zum Fan", sagt Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball, "der heutigen Abstimmung lag ein langer Meinungsbildungsprozess zu Grunde, bei dem die Clubs unter anderem durch verschiedene wissenschaftliche Gutachten und einen Workshop unterstützt wurden."

Für eine Änderung oder Abschaffung der 50+1-Regel wäre eine Zweidrittel-Mehrheit nötig gewesen, die dann vom DFB-Bundestag mit dem gleichen Stimmenverhältnis hätte bestätigt werden müssen.

Quelle: http://www.fck.de/de/aktuell/news/detai ... tehen.html

Die 50+1-Regel in Deutschland bleibt erhalten

Investoren wie reichen Ölscheichs bleibt die Bundesliga als Investitionsort vorerst verwehrt. Die Vereine der Ersten und Zweiten Liga sprachen sich mehrheitlich gegen den Vorschlag von Martin Kind aus. Offenbar stimmte nur Hannovers Klubchef selbst dafür. Fraglich ist, ob der 65-Jährige nun eine Klage einreichen wird. (...)

Quelle und kompletter Text: http://www.welt.de/sport/fussball/artic ... alten.html

:applaus:
Hier gehts zum geschlossenen Vorgängerthread: viewtopic.php?f=7&t=8372
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon kepptn » 10.11.2009, 16:23


Ja, ein kleines Licht am Horizont. Atmen wir alle mal tief durch, bevor Kind den nächsten Versuch startet.

Wobei wir ja, dank Hopp und Co. wissen, dass immer ein Weg ist, wo nur ein Wille ist.
Es gibt immer was zu lachen.



Beitragvon Lestat » 10.11.2009, 16:35


Vielleicht bringt in die Tatsache das nur er selbst mit ja gestimmt den Hern Kind mal zum nachdenken. Nur irgendwie fehlt mir der Glaube.
Megafonanlage aus! Ultras raus!



Beitragvon Weschtkurv » 10.11.2009, 16:37


kepptn hat geschrieben:Ja, ein kleines Licht am Horizont. Atmen wir alle mal tief durch, bevor Kind den nächsten Versuch startet.

Wobei wir ja, dank Hopp und Co. wissen, dass immer ein Weg ist, wo nur ein Wille ist.


Leider. Und der Kind, der .... benimmt sich auch noch wie eins.
Deshalb ist auch leider mit einem Prozess zu rechnen.
Nur eins kapiert der net : Für Hannover interessiert sich kaum einer, deshalb wird er nie mit den drei "Geldsäcken" Leverkusen, Wolfsburg, Hoffenheim mitpinkeln können.



Beitragvon Paul » 10.11.2009, 16:44


Mich würde vor allem mal interessieren, was die H96-Fans davon halten. Üben die einen gewissen Druck von der Basis gegenüber Kind aus oder verstecken die sich alle hinter der Angst, er könnte "seinem" Verein seine Finanzkraft entziehen?

Im Übrigen bin ich froh, dass es erstmal so ein klares Votum gab, bei allen Schlupflöchern, die sowieso schon genutzt werden. Ob ich Hoffnung habe, dass es auf Dauer so bleibt? Eher NEIN!
leer
Nur im Pälzer Bode hänn moi Haxe richdich Halt!
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unzerstörbar - NUR der F C K



Beitragvon fck'ler » 10.11.2009, 16:51


Fällt wohl unter die Rubrik: EIne Schlacht wurde gewonnen, doch der Krieg noch lange nicht!

Leider!!!!

Aber erstmal positiv und ne Ohrfeige für Herrn Kind!



Beitragvon Lestat » 10.11.2009, 16:53


Paul hat geschrieben:Mich würde vor allem mal interessieren, was die H96-Fans davon halten. Üben die einen gewissen Druck von der Basis gegenüber Kind aus oder verstecken die sich alle hinter der Angst, er könnte "seinem" Verein seine Finanzkraft entziehen?

Hier geht es bei 69 zumindestens zum Ende hin um das Thema:
http://forum.hannover96.de/viewtopic.ph ... start=2200
Megafonanlage aus! Ultras raus!



Beitragvon jeffsmart » 10.11.2009, 16:57


Was man so im Vorfeld von einigen Offiziellen anderer Vereine und des FCK gehört hat, wäre alles andere als dieses Ergebnis eine Überraschung gewesen...
Diese Entscheidung ist gut .... hoffe es dauert lange bis das ganze auf die gleiche oder andere Weise wieder von vorne losgeht
Con la voluntad de lucha y la meta! Rojo Blanco Rojo, para toda la vida!



Beitragvon Thomas » 10.11.2009, 16:59


@Paul:
Aus Hannover hört man da irgendwie relativ wenig zu. Aber zumindest die Ultras Hannover haben auf ihrer Internetseite auf die Unterschriftensammlung aus Hamburg aufmerksam gemacht: http://www.ultras-hannover.de/wordpress/?p=84
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon FCK-FCK » 10.11.2009, 17:01


Immerhin! Gut!

So kann (muss) es weitergehen!



Beitragvon Ratinho17 » 10.11.2009, 17:03


Die Entscheidung war abzusehen und ist im Sinne des Fußballs und vor allen Dingen der Fans nur richtig. In England beschweren sich die Fans schon seit Jahren über abgeflachte Fußballtraditionen.
Bleibt abzuwarten, wie lange dieser Zustand haltbar ist. Sollte irgendein Querdenker vor den europäischen Gerichtshof ziehen, sind seine Chancen leider gut. Obwohl es dafür in der Bevölkerung sicherlich keine Mehrheit gibt.
in good times FCK and especially in bad times FCK forever
We will come back-better than ever



Beitragvon Paul » 10.11.2009, 17:04


Merci für die links zu H96 und deren Basismeinungen...naja, die scheinen schon recht weichgekocht zu sein insgesamt!

Ich möchte auch mal betonen, dass Herr Kind durchaus recht damit hat, wenn er die Beispiele Hoppenheim, Wolfsburg und Bayer ins Gespräch bringt, die ja quasi schon an der Regel vorbeileben. Man fragt sich nur, warum es die Aufhebung dieser Regel sein muss, die er als einzigen Weg vorschlägt oder besser forciert.
leer
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Beitragvon tobz » 10.11.2009, 17:12


kepptn hat geschrieben:Wobei wir ja, dank Hopp und Co. wissen, dass immer ein Weg ist, wo nur ein Wille ist.


Mal blöd gefragt... Wodurch unterscheidt sich z.B. Manchester City von Hoffenheim oder Wolfsburg?
Ist es so, dass bei City ein reicher Scheich Besitzer UND Hauptsponsor ist, während bei Hoffenheim oder Leverkusen Hopp bzw. Bayer "nur" großzügige Sponsoren sind?!



Beitragvon Rubenbauar » 10.11.2009, 17:18


tobz hat geschrieben:
kepptn hat geschrieben:Wobei wir ja, dank Hopp und Co. wissen, dass immer ein Weg ist, wo nur ein Wille ist.


Mal blöd gefragt... Wodurch unterscheidt sich z.B. Manchester City von Hoffenheim oder Wolfsburg?
Ist es so, dass bei City ein reicher Scheich Besitzer UND Hauptsponsor ist, während bei Hoffenheim oder Leverkusen Hopp bzw. Bayer "nur" großzügige Sponsoren sind?!


Das wüsste ich auch gerne mal.
Wir singen immer, "wir sind treu bis in den Tod", DANN SIND WIRS AUCH!



Beitragvon Red Devil » 10.11.2009, 17:24


RoterKlaus im Hannover 97-1 Forum hat geschrieben:Oje, Martin hat verloren, der FSV hat verloren und auch der Antrag von S04 ist abgelehnt worden. Hoffentlich verliert Kind jetzt nicht die Nerven.


zum Hannover 97-1 Forum
Klagt nicht, kämpft!!!!!



Beitragvon chris » 10.11.2009, 17:25


gott sei dank! :)



Beitragvon Llecter » 10.11.2009, 17:45


Puh, Gott sei Dank! Englische Verhältnisse, nein Danke!



Beitragvon JochenG » 10.11.2009, 17:47


tobz hat geschrieben:
kepptn hat geschrieben:Wobei wir ja, dank Hopp und Co. wissen, dass immer ein Weg ist, wo nur ein Wille ist.


Mal blöd gefragt... Wodurch unterscheidt sich z.B. Manchester City von Hoffenheim oder Wolfsburg?
Ist es so, dass bei City ein reicher Scheich Besitzer UND Hauptsponsor ist, während bei Hoffenheim oder Leverkusen Hopp bzw. Bayer "nur" großzügige Sponsoren sind?!

Nein.
Die Unterscheidungen sind schon recht erheblich, auf dem Papier...

Ein Investor - siehe Man City - hat die Mehrheit an der Gesellschaft, die den Profifußball (oder andere Sportarten) betreibt. Durch diese Mehrheit kann er, über die Aktionärsversammlung/Gesellschafterversammlung bestimmen, wer der starke Mann in der Gesellschaft ist (die DFL spricht da immer von Kapitalgesellschaft). Das bedeutet, alle Entscheidungen werden vom Investor / Hauptanteilseigner bestimmt. Wenn dann der Investor/Hauptanteilseigner der Ansicht ist, Manchester City soll nun z.B. als neue Heimat Cornwall haben, dann wird das per Beschluss (Mehrheitsbeschluss) so festgelegt und Manchester City gehört der Vergangenheit an. Der Investor hat das Sagen über alle Entscheidungen. Dies wird durch den Vorstand bzw. die Geschäftsleitung umgesetzt.

Kommen wir zu den "Werksclubs" - also Pille 04, oder VfL Golfsburg - früher auch mal Uerdingen ...
Die Werksclubs sind ursprüngliche "Betriebssportgemeinschaften". Also Sportvereine von Unternehmen. Gerade bei großen Firmen gibt es davon zahlreiche Vereine mit eigenen Anlagen (Stadion, Tennishallen, etc).
Da diese "Werksclubs" durch das ursprüngliche Unternehmen aus dem sie hervorgegangen sind natürlich entsprechend finanziell versorgt sind, fließen die Gelder aus der Unternehmenskasse in die - zwischenzeitlich meist eigenständige - Unternehmen. Sie sind im herkömmlichen Sinn kein gemeinnütziger Verein, sondern eben eine "Freizeitbeschäftigung" mit Finanzierung des Arbeitgebers.
Die Einflussnahme des Vorstands des Arbeitgebers dieser Werksclubs ist von Hause aus gegeben. Ebenso die finanziellen Mittel, die der Vorstand der Firma natürlich steuern kann und damit seinen Einfluss geltend macht.
Wesentlicher Unterschied ist aber, dass es eben kein "regulärer" Sportverein war, in dem jeder Mitglied werden konnte sondern eben nur Betriebsangehörige. Aus der Sicht von Martin Kind ist das eben genau das Beispiel, das 50+1 ad absurdum führt, da hier 100% dem Geldgeber gehören. Herr Kind verkennt allerdings, dass wesentliche Entscheidungen wie zum Beispiel Verlegung in eine andere Stadt oder das Entziehen der liquiden Mittel des Investors (siehe erster Fall) nicht möglich ist, da es sich um einen Unternehmensteil handelt. Soweit der theoretische Ansatz. Mich würde schon interessieren, was passieren würde wenn Opel einen Werksclub hätte oder Karstadt. Egal, diese Konstellation ist explizit genehmigt und nimmt deshalb eine Ausnahmestellung ein.

Das Modell Hoppelhausen.
Nun, Herr Hopp ist kein "Sponsor" im üblichen Sinne und er besitzt auch nicht mehr als 50 % Anteile am Verein. Seine Einflussnahme ist jedoch bedeutend höher, als seine Anteile bzw. Stimmrechte ihm einräumen. Er hat das einfach ein wenig cleverer angefangen.
Zuerst dem Verein geholfen. Dann "seine" Leute installiert. Dann die Profiabteilung ausgegliedert (Verein hält 50+1). Dann als stille atypische Beteiligungen Spieler gekauft, deren Rechte auf seiner Seite liegen und dem Verein zur Verfügung gestellt.
Auf dem Papier hat Herr Hopp keine Mehrheit. De facto bestimmt er den Verein. Und dieses Konzept hat er sich von der DFL und dem DFB absegnen lassen. Bis die Herren kapiert hatten, was er vorhat, hatte er schon die Zusage.
Zu guter Letzt gibt es noch das RBLeipsch Modell. In der Amateurklasse anfangen mit 100% Anteilen und dann langsam nach oben wandern. Das geht dann auch, da der Verein mehr als drei Jahre mit dem Konstrukt lebt und erst dann in die Profibereiche aufsteigt.

Also im Grunde ist es nicht schwer, die Regeln zu umgehen. Nur muss man entweder unten anfangen (Hopp/RB) oder aber als Werksclub einsteigen.



Beitragvon mibuehl » 10.11.2009, 17:50


Weiss nicht was ich davon halten soll.Wenn nur noch Vereine wie Hoffenheim,Wolfsburg und Leverkusen mit ihren Millionensponsoren den Ton angeben und nicht Traditionsvereine wird die Liga doch langweilig. Bei Auswärtsspielen eine Handvoll Fans bei diesen Clubs.



Beitragvon BernddasBrot2 » 10.11.2009, 17:56


Mahlzeit.
Der liebe Herr Kind hat doch damit einen Teilerfolg erreicht.
Mit diesem Ergebnis wird ihm der Klageweg doch erst geöffnet, genau das will der liebe Herr Kind doch erreichen.
An oberster Stelle klären was sein muß,sein darf und sein kann.
Wenn das ganze erst vor demn europäischen Gerichtshof verhandelt wird, dann gehen uns noch die Augen über.
Unterschätzt ihn nicht, auch wenn er jetzt vielleicht für viele als ein Verlierer dasteht.
Was vor Gericht entschieden werden kann, haben wir ja schon gesehen.
Das einzige was gewonnen wurde ist etwas Zeit,nicht mehr und nicht weniger.
Ich werde mich nicht einreihen und stumm bleiben.
Ihr bekommt jeden Spieltag aufgezeigt, daß es viele "alte" Lautrer gibt die weiterhin aufrecht gehen.



Beitragvon Westkurvenalex » 10.11.2009, 17:57


Na ja, sehen wir es dochmal realistisch. Die 50+1 Regel ist doch eigentlich schon gefallen. Zumindest in Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen. Da kann der Hopp noch so viel erzählen, wenn er nicht wäre, gäbe es kein Hoffenheim im Profifußball. Oder reden wir mal von RB Leipzig.
Ich bin absolut gegen die Abschaffung der Regel, nur muss man auch sehen, dass sie schon vielfach ausgehebelt wurde.
Diese Abstimmung hat eindeutig gezeigt, dass die Vereine gegen eine Abschaffung sind. Aber viele sind nicht dagegen, weil es dem Fußball und den Fans an sich schaden könnte, sondern weil sie Angst haben, dass einzelne Vereine noch mächtiger werden.

@ JochenG: Ich glaube das der DFB im Fall Hopp schon wusste, auf was er hinauswollte. Aber sie haben nichts dagegen gemacht. Wie oft wurde schon gesagt "Hoffenheim ist eine Bereicherung"?



Beitragvon JochenG » 10.11.2009, 18:09


Westkurvenalex hat geschrieben:...
@ JochenG: Ich glaube das der DFB im Fall Hopp schon wusste, auf was er hinauswollte. Aber sie haben nichts dagegen gemacht. Wie oft wurde schon gesagt "Hoffenheim ist eine Bereicherung"?

Nee, davon gehe ich nicht aus. Sein ursprüngliches und dann letztlich abgesegnetes Konzept ging von Jugendspielern mit starker Fördeung aus. Dass hierzu diverse Investitionen getätigt werden müssen, haben die alten Herren in Frankfurt verstanden.
Dass Mr. Hopp jedoch die Lizenzbestimmungen aushebelt, das haben sie nicht verstanden. Ich habe mir gerade die Bilanz der Hoppelhasen für das Jahr 2007/2008 (gerade veröffentlicht) angesehen. Ich bin völlig sicher, dass keiner der Herren in Frankfurt so eine dreiste Umschiffung der 50+1 Regel hinter dem Plan erkennen konnte.
Neben Hopp hat er jetzt auch noch den Golf-Club (wem der wohl gehört??) mit 36 Mio als atypische stille Beteiligung reingenommen. Somit haben Hopp und der Golf-Club insgesamt 65 Mio in den Verein bzw. die Spieler der Saison 2008/2009 gepumpt und das bei einem Stammkapital von 2,5 Mio.
Der Mister spielt da ein recht riskantes Spielchen das sich aber offenbar zu lohnen scheint....



Beitragvon Schönheim » 10.11.2009, 18:10


Auf Bild.de ist ein sehr interessantes Interview zwischen Martin Kind und Hans Joachim Watzke.
Vorallem eine Stelle hat mich sehr gefreut und gezeigt, dass wir immer noch zu den gr0ßen in Deutschland gehören.
Ich möchte sie nachfolgend zitieren:

BILD: Geht die Identifikation verloren, wenn ein Investor auf der Tribüne sitzt?

Watzke: „Uneingeschränktes Ja.“

Kind: „Die Fans strömen und identifizieren sich mit ihrem Verein. Aber Wolfsburg und Hoffenheim haben inzwischen auch Identifikation und viele Fans. Diese Klubs machen einen Superjob!“

Watzke: „Ich könnte mir vorstellen, dass Vereine wie Kaiserslautern oder 1860 München die Liga deutlicher beleben würden.“


Das ganze Interview auf http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/ ... sliga.html



Beitragvon Seb » 10.11.2009, 18:34


Gott sei Dank!

Ich hoffe Martin Kind denkt jetzt mal nach, bevor er vor Gericht zieht.
36 Stimmabgaben, 35 waren gegen die Abschaffung, einer dafür. Damit ist wohl eindeutig, was die DFL, also die Vereine in Deutschland wollen.



Beitragvon BernddasBrot2 » 10.11.2009, 18:38


Hallo Schönheim, du hast sicherlich das aus dem Interview geholt was hier und in München viele sehr gerne lesen.
Aber auch ein Herr Watzke ist nur ein Politiker, der Strömungen sehr gut einschätzen kann.
Ich glaube die Südkurve würde etwas am Rad drehen, hätte er sich zu Kind bekannt.
Ich glaube es wird ein schleichender Abschied von alten Werten,Tugenden und der Tradition.
Der Gerichtshof hat ja schon in der einen oder anderen Äusserung das Paket 50 & 1 kritisiert.
An Bossmann und das Urteil will ich hier nicht eingehen, wozu es geführt hat ist uns allen vor Augen geführt worden.
Der Sieg heute, wird in eine Niederlage umgewandelt werden, dessen bin ich mir sicher. Es bleibt einzig die Frage nach dem Zeitfenster.
Allerdings werden ja auch die Fans älter, die Sichtweise vieler Nachrücker wird eine andere sein, was Tradition, Erfolg usw. angeht.
Darum haben wir alte, die Erinnerung an die Tage, an denen ein Pfarrer oder ein sozialengagierter Mensch die Geschicke unseres Vereines lenkten, oder ein Müller die Knete unter Verschluß gehalten hat in unserem Kopf, während die Nachrücker andere Dinge in den Vordergrund stellen werden.

Auf die Heuchler, die nach einem Urteil des EGH umfallen, weil es ja so sein muß, bin ich jetzt schon gespannt.
Ein Politiker kann das dann sicherlich gut verkaufen.
Hoffentlich haben wir keine Heuchler im Verein an der Spitze.
Ich werde mich nicht einreihen und stumm bleiben.
Ihr bekommt jeden Spieltag aufgezeigt, daß es viele "alte" Lautrer gibt die weiterhin aufrecht gehen.




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