Alles rund um die Spiele des 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 03.04.2024, 22:36


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Lautern spielt im DFB-Pokal-Finale gegen Leverkusen

Der 1. FC Kaiserslautern trifft im Endspiel um den DFB-Pokal auf Bayer Leverkusen. Ge­spielt wird am Samstag, den 25. Mai 2024 um 20:00 Uhr im Berliner Olympiastadion.

Der designierte Deutsche Meister Leverkusen setzte sich am Mittwochabend im zweiten Halbfinale souverän gegen Zweitligist Fortuna Düsseldorf durch. Beim frühzeitig entschiedenen 4:0 erzielten Jeremie Frimpong (7.), Amine Adli (20.) und Florian Wirtz (35., 60./Handelfmeter) die Tore. In den vorherigen Runden hatte die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso gegen den VfB Stuttgart (3:2), den SC Paderborn (3:1), den SV Sandhausen (5:2) und Teutonia Ottensen (8:0) gewonnen.

Der FCK hatte im ersten Halbfinale am Dienstag mit 2:0 beim 1. FC Saarbrücken triumphiert. Marlon Ritter (53.) und Almamy Touré (75.) hatten die Tore erzielt. In den Runden zuvor kamen die Roten Teufel gegen Hertha BSC (3:1), den 1. FC Nürnberg (2:0), den 1. FC Köln (3:2) und Rot-Weiß Koblenz (5:0) weiter - damals noch unter den Trainern Dimitrios Grammozis und Dirk Schuster, denen mittlerweile Friedhelm Funkel nachgefolgt ist.

Fanbündnis FCK ruft zu "Alle in Rot" auf - weitere Infos folgen

Für das Endspiel in Berlin hat das Fanbündnis 1. FC Kaiserslautern heute alle Betze-Anhänger zum Motto "Alle in Rot" aufgerufen. Weitere Informationen zu den Fan-Planungen, zum Karten­verkauf, Fahrt- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie zum sonstigen Drumherum folgen in den kommenden Wochen.

Übrigens: Sollte der FCK neben dem DFB-Pokal-Endspiel auch die Relegation als Tabellen-16. der 2. Bundesliga absolvieren müssen, dann würden diese Partien vor und nach dem Finale stattfinden. Das Hinspiel gegen den Tabellen-3. der 3. Liga wäre dann am Mittwoch, den 22. Mai 2024 im Stadion des Drittligisten. Das Rückspiel im Fritz-Walter-Stadion fände exakt eine Woche später am 29. Mai 2024 statt.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Übersicht: Kompletter Spielplan des 1. FC Kaiserslautern
- Google, iCal und Co.: Alle FCK-Termine für Deinen Kalender


Ergänzung, 05.04.2024:

Pokalfinale: Infos zu Tickets, Reisen und Fan-Aktionen

Der 1. FC Kaiserslautern steht im Endspiel um den DFB-Pokal und trifft am 25. Mai 2024 auf Bayer Leverkusen. Wann startet der Kartenverkauf? Welche Reisemöglichkeiten gibt es? Wo trifft man sich in Berlin? Was planen die Fans?

Klar ist schon jetzt, dass sich zehntausende FCK-Fans am letzten Mai-Wochenende auf den Weg nach Berlin machen werden. Viele haben schon frühzeitig in guter Hoffnung ihre Bahntickets und Hotelzimmer gebucht, entsprechend hoch sind für noch nicht versorgte Interessenten jetzt die Preise. Einige konnten durch die Verlosung des DFB auch schon Eintrittskarten ergattern (siehe DBB-Meldung von März), während der große Rest noch auf den Verkauf durch den FCK warten muss. So ist der aktuelle organisatorische (Zwischen-)Stand rund ums Pokalfinale:

Eintrittskarten und Vorverkauf:

Der FCK hat noch keine Informationen bekanntgegeben und verweist auf das am Montag stattfindende "Finalisten-Meeting" der beiden Vereine mit dem DFB. Aber Bayer Leverkusen hat seinen Anhang bereits informiert: Demnach betrage das Kontingent für die Werkself 23.700 Karten - gleichviel müssten somit auch die Roten Teufel bekommen. Wegen möglicher Abzwackungen für Sponsoren und sonstige Partner muss man hier aber noch abwarten. Die Eintrittspreise belaufen sich auf 45 Euro (Fan-Kategorie - in Leverkusen komplett für die organisierte Fanszene vorgesehen), 70, 130 und 170 Euro (Kategorie 3, 2 und 1). Die Leverkusener Vorgehensweise kann bei Interesse hier nachgelesen werden: Ticket-Infos von Bayer 04.

Nach jetzigem Stand sieht es so aus, als ob das seit diesem Jahr neu eingeführte exklusive Vorkaufsrecht für FCK-Vereinsmitglieder beim Pokalfinale nicht greifen wird. Diese können sich eigentlich 24 Stunden vor allen anderen um Karten bemühen - allerdings gilt diese Regelung nur für Heimspiele. Somit ist von einem "normalen" Vorverkauf auszugehen, bei dem sich zunächst Dauerkarteninhaber und Vereinsmitglieder gleichzeitig bemühen können. Ob möglicherweise Inhaber des Dauerkarten-Modells "Liga Plus" (Heimspiele in Liga, Pokal, Relegation usw.) automatisch ein Final-Ticket bekommen, ist ebenfalls noch nicht bekannt - bei Leverkusen ist dies der Fall, in Kaiserslautern jedoch gilt diese Option laut Ankündigung vor der Saison nur für Spiele im Fritz-Walter-Stadion. Der Verkauf an Fanclubs läuft wie üblich separat, aber auch hier werden nicht alle Ticket-Wünsche erfüllt und der FCK beachtet bei der Zuteilung die Bestellhistorie.

Anreise und Übernachtung:

Nach jetzigem Stand wird es keinen Sonderzug nach Berlin geben, jedenfalls keinen von der Fanszene selbst organisierten. Wer noch auf der Suche nach einer Zugfahrt und/oder Übernachtung ist, dem empfehlen wir einen Blick auf die Angebote unseres DBB-Partners Klaus Hatzenbühler vom Betze-Fanshop und City-Reisebüro Schifferstadt: Sonderreisen für FCK-Fans zum DFB-Pokal-Endspiel am 25. Mai 2024.

Fan-Aktionen im Stadion und in der Stadt:

Beim Finalisten-Meeting am Montag wird unter anderem auch ausgelost, wer im Olympiastadion mit Heimtrikots auflaufen und die Heimkabine benutzen darf. Auch die Zuteilung der Fankurven - entweder die geschlossene Ostkurve oder die in der Mitte geteilte Westkurve - ist bei der Auslosung inbegriffen.

Von dieser Zuteilung ist auch der Ort der offiziellen "Fan-Feste" abhängig, die seit einigen Jahren vom DFB zum Pokalfinale organisiert werden. Die Fanmeile des einen Vereins wird voraussichtlich am Alexanderplatz sein, die des anderen am Breitscheidplatz.

Für den Finaltag hat das Fanbündnis 1. FC Kaiserslautern schon frühzeitig zum Motto "Alle in Rot" aufgerufen, mit dem sich jeder Betze-Anhänger in Berlin klar zu erkennen geben soll. Natürlich werden fürs Finale auch eine große Choreo und weitere Aktionen geplant. Spenden hierfür sind bei den kommenden Heimspielen im Fritz-Walter-Stadion möglich, weitere Infos dazu folgen rechtzeitig.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 08.04.2024:

Trikots, Fankurven und Fanmeile fürs Finale stehen fest

Beim obligatorischen Meeting der Finalisten heute in Berlin wurde festgelegt, dass die offizielle Spielpaarung 1. FC Kaiserslautern gegen Bayer 04 Leverkusen lautet. Beim DFB-Pokalendspiel am Samstag, 25. Mai (ab 20 Uhr, live in der ARD und bei Sky) werden die Fans des FCK im Olympiastadion ihre Mannschaft im von der Ostkurve aus anfeuern, die Anhänger von Bayer Leverkusen rund um das Marathontor platziert.

Das hat eine Auslosung ergeben, ebenso wie die Tatsache, dass die Heimkabine von den Leverkusenern belegt wird, die im Pokalfinale ihr schwarz-rotes Heimtrikot tragen werden. Der Zweitligist aus der Pfalz wird am 25. Mai in einem Sondertrikot auflaufen.

Bei den Fanfeierlichkeiten in der Stadt gilt der Hammarskjöldplatz nahe der Messe als Anlaufplatz für die mitreisenden Fans von Bayer 04. Das Fanfest der Lauterer Anhänger steigt am Breitscheidplatz.

Quelle: DFB


Ergänzung, 10.04.2024:

Erste Informationen zum Kartenverkauf fürs Pokalfinale

Am Samstag, 25. Mai 2024, steht der 1. FC Kaiserslautern erstmals seit 2003 wieder im DFB-­Pokalfinale. Die zum aktuellen Zeitpunkt feststehenden Informationen zum Ticket­ver­kauf für die Partie gegen Bayer Leverkusen haben wir hier für Euch zu­sam­men­ge­fasst.

Die Antworten auf die häufigsten Fragen:

Wann startet der Vorverkauf über den FCK?
Der Vorverkauf für die Partie wird beim 1. FC Kaiserslautern voraussichtlich Ende der Kalenderwoche 16 beginnen können - einen genauen Starttermin kommuniziert der FCK schnellstmöglich.

Warum "so spät"?
Beim Finalisten-Meeting wurden erst die Kurven ausgelost, erst danach konnte mit der Einrichtung des Spieltags begonnen werden. Beim 1. FC Kaiserslautern kann jeder Fan wie gewohnt die exakten Plätze (bis zu zwei pro Person) auswählen. Dafür baut der FCK in seinem Ticketshop die entsprechenden Blöcke des Olympiastadions exakt nach, was einen höheren Einrichtungsaufwand bedeutet - gleichzeitig aber eine präzisere Auswahl und erleichterte Abwicklung für Fans und anschließenden Versand bietet.

Wer ist berechtigt, Tickets zu kaufen?
Der Vorverkauf fürs Pokalfinale ist nur für Vereinsmitglieder und Dauerkarteninhaber der Saison 2023/24 mit einem Kundenkonto im Onlineshop des 1. FC Kaiserslautern zugänglich. Der Verkauf der Auswärtstickets findet ausschließlich über diesen statt. Des Weiteren gibt es ein Kontingent für Fanclubs und Auswärtsdauerkarteninhaber.

Wie viele Tickets stehen zur Verfügung?
Für die Fans der Roten Teufel steht dem FCK ein Kontingent von mindestens 23.700 Karten zur Verfügung. Wie das Losverfahren am Montag, 8. April 2024, ergab, befinden sich die Blöcke für FCK-Fans im Finale in der Ostkurve, also im Heimbereichs des Berliner Olympiastadion.

Was kosten die Tickets fürs Pokalfinale?
Zur Verfügung stehen Tickets in folgenden Kategorien:

Kategorie 1: 170 Euro
Kategorie 2: 130 Euro
Kategorie 3: 70 Euro
Fan-Kategorie: 45 Euro

Wie viele Tickets erhalte ich - und wie?
Für das Finale werden ausschließlich Hardtickets angeboten. Bitte beachtet, dass pro Person maximal zwei Tickets gekauft werden können. Die Tickets werden, sobald diese dem FCK vorliegen, per DHL Warenpost versendet.

Auswärtsdauerkarten besitzen für das DFB-Pokalfinale Gültigkeit, die Tickets werden je nach Abo-Modell entweder automatisch zugeteilt oder reserviert. Nähere Informationen dazu erhalten Auswärtsdauerkarteninhaber in einem entsprechenden Newsletter.

Quelle: fck.de


Ergänzung, 15.04.2024:

FCK ändert Ticket-Warteschlange für Endspiel-Vorverkauf

Voraussichtlich Ende dieser Woche startet beim 1. FC Kaiserslautern der Karten-Vorverkauf fürs DFB-Pokal-Finale gegen Bayer Leverkusen. Der Verein hat jetzt über eine Änderung im System informiert.

Im aktuellen Ticket-Newsletter zum übermorgen startenden Vorverkauf für das Zweitliga-Spiel in Kiel schreibt der FCK folgendes:

Wichtige Info zur Warteschlange im Online-Ticketshop:

Alle Informationen zum Vorverkaufsstart für das Pokalfinale in Berlin werden schnellstmöglich bekannt gegeben. In Vorbereitung auf das Pokalfinale wird die Vorgehensweise der Warteschlange beim Vorverkauf für das Auswärtsspiel gegen Kiel (ab Mittwoch, 17. April 2024, 9:00 Uhr; Anm. d. Red.) erstmals geändert.

Um die Wartezeit zu optimieren und ausschließlich kaufberechtigte Personen in der Warteschlange zuzulassen, wird es in den Anfangszeiten des Vorverkaufs künftig folgendermaßen ablaufen:

1.) Sobald die Warteschlange aktiv ist, muss im ersten Schritt ein Captcha-Code eingegeben werden.

2.) Als nächstes muss die E-Mail-Adresse eingetragen werden, mit welcher das Kundenkonto im Onlineshop registriert wurde.

Achte hierbei unbedingt darauf, dass du genau die E-Mail-Adresse angibst, welche du für dein Kundenkonto im Onlineshop verwendet hast.

Alle uns bekannten E-Mail-Adressen von registrierten Dauerkarteninhabern und Vereinsmitgliedern werden hinterlegt, sodass sich ausschließlich die betroffenen Personen einen Platz in der Warteschlange sichern können.

3.) Nachdem du deine E-Mail-Adresse eingesendet hast, erhältst du einen sechsstelligen Verifizierungscode per E-Mail. Bitte gib diesen Code in das dafür vorgesehene Feld ein.

4.) Nach der Eingabe des Codes erhältst du automatisch einen Platz in der Warteschlange.

An dieser Stelle hast du nun außerdem die Möglichkeit, deine E-Mail-Adresse einzugeben, um eine Benachrichtigung per E-Mail zu erhalten, sobald du an der Reihe bist. Dies hat den Vorteil, dass du nicht ununterbrochen auf der Seite verweilen musst.

Quelle: Der Betze brennt / FCK


Ergänzung, 15.04.2024:

Mottoshirt & Choreo: Fanszene kündigt Final-Aktionen an

Erst der Klassenerhalt, dann das Pokalfinale! Für den großen Saisonabschluss in Berlin hat das Fanbündnis 1. FC Kaiserslautern jetzt weitere Pläne bekanntgegeben: Ab Samstag wer­den Choreo-Spenden gesammelt und das Mottoshirt zum Endspiel verkauft.

Die Endspiel-Ankündigung des Fanbündnis FCK (Quelle):

Hallo FCK-Fans, parallel zu dem essentiell wichtigen Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga, laufen die Planungen für den 25.05. natürlich auf Hochtouren, sodass wir heute verkünden können: Unser einheitlicher Dress fürs Finale steht!

Wir haben für alle FCK-Fans ein rotes Finalshirt aufgelegt, welches es bei den nächsten drei Heimspielen rund um das Fritz-Walter-Stadion zu erwerben gibt. Dazu die Fakten:
  • Spende 15 €
  • Größen S - XXXXL
  • Bei den Heimspielen gegen Wiesbaden, Magdeburg und Braunschweig
  • An den Ständen vor der West, Süd, Nord und im Stadion
  • In Berlin wird es das Shirt nach aktueller Planung nicht geben, deckt euch also vorher ein
  • Ein Versand ist nicht möglich
  • Die Anzahl der Shirts pro Person ist nicht beschränkt, ihr könnt eure Freunde und Familie ausstatten
  • Holt euch das Shirt so früh wie möglich und wartet nicht bis zum Braunschweig Spiel, damit wir gegebenenfalls Nachproduktionen anstoßen können
  • Das Shirt bitte erst zum Finale anziehen und nicht bei den Ligaspielen davor
An den Ständen findet ihr darüber hinaus Spendenboxen für die geplante Finalchoreo. Außerdem werden dafür auf allen Tribünen Geldspenden gesammelt. Haltet die Augen und Ohren offen!

Der 1.FC Kaiserslautern ist immer dann am stärksten, wenn er als Einheit agiert. Diese Einheit wollen wir auch optisch darstellen, also holt euch das Shirt - egal ob mit oder ohne Eintrittskarte, egal ob auf der Tribüne, in der Kurve oder in der Stadt.

Alle im roten Finalshirt nach Berlin!

Weitere Informationen zu geplanten Aktionen für den Saisonendspurt folgen in den nächsten Tagen.

Quelle: Der Betze brennt / Fanbündnis FCK


Ergänzung, 17.04.2024:

Vorverkauf für Pokalfinale startet am Freitag um 9:00 Uhr

Am Samstag, 25. Mai 2024, steht der 1. FC Kaiserslautern erstmals seit 2003 wieder im DFB-Pokalfinale. Anpfiff der Partie im Olympiastadion gegen Bayer 04 Leverkusen ist um 20:00 Uhr. Der exklusive Vorverkauf für das Pokalfinale beginnt am Freitag, 19. April 2024, um 9:00 Uhr.

Der Vorverkauf ist nur für Vereinsmitglieder und Dauerkarteninhaber der Saison 2023/24 mit einem Kundenkonto im Onlineshop des 1. FC Kaiserslautern zugänglich. Der Verkauf der Auswärtstickets findet ausschließlich über diesen statt.

Preiskategorien

Zur Verfügung stehen Tickets in den folgenden Preiskategorien:

Kategorie 1 | 170,00 € - im Stadionplan mit gelben Punkten dargestellt
Kategorie 1 sichteingeschränkt | 130,00 € - im Stadionplan mit grünen Punkten dargestellt

Kategorie 2 | 130,00 € - im Stadionplan mit roten Punkten dargestellt
Kategorie 2 sichteingeschränkt | 70,00 € - im Stadionplan mit grünen Punkten dargestellt

Kategorie 3 | 70,00 € - im Stadionplan mit blauen Punkten dargestellt
Kategorie 3 sichteingeschränkt | 50,00 € - im Stadionplan mit grünen Punkten dargestellt

Fan-Kategorie | 45,00 € - im Stadionplan mit türkisgrünen Punkten dargestellt

Maximale Anzahl

Bitte beachtet, dass pro Person maximal zwei Tickets gekauft werden können.

Die maximale Anzahl pro Person gilt wie in den letzten Jahren auch pro Kundenkonto und nicht pro Dauerkarte. Solltet ihr also mehrere Dauerkarten über euer Kundenkonto gekauft haben, könnt ihr trotzdem maximal zwei Tickets erwerben. Eine Dauerkartenumschreibung auf ein anderes Kundenkonto ist zudem während der laufenden Saison nicht möglich.

Ermäßigung

Es können keine Ermäßigungen und keine Schoßkarten angeboten werden.

Jedes Kind, egal welchen Alters, benötigt ein eigenes Ticket. Ohne gültiges Ticket kann kein Einlass gewährt werden.

Familien wird empfohlen, den Block 33.2 zu wählen. Die Tickets hier werden für 45,00 € je Ticket angeboten.

Rollstuhlfahrer

Rollstuhlfahrerplätze befinden sich im Bereich der Blöcke S1 bis T4. Pro Rollstuhlfahrer wird nur ein Ticket benötigt. Das zweite Ticket für die Begleitperson wird automatisch von uns zugeteilt.

Rollstuhlfahrerplätze werden für 10,00 € je Ticket angeboten.

Wichtiger Hinweis

Sollte euch angezeigt werden, dass keine Tickets mehr zur Verfügung stehen, habt bitte ein wenig Geduld und aktualisiert die Seite des Onlineshops.

Tickets, die zu diesem Zeitpunkt noch in den Warenkörben anderer Fans liegen und nicht bezahlt werden, werden automatisch wieder aus den jeweiligen Warenkörben entfernt und zum erneuten Verkauf freigegeben.

Versandhinweis

Die Tickets liegen uns aktuell noch nicht vor. Sobald sie bei uns eingetroffen sind, werden sie per DHL Warenpost versendet.

Der Versand wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten von Rückfragen abzusehen, wann die Tickets bei euch eintreffen.

Warteschlange

Die Warteschlange wird analog wie beim Vorverkauf gegen Kiel angewandt. Ein kleines technisches Problem in den ersten Minuten des heutigen Vorverkaufs konnte sofort behoben werden.

Die Vorgehensweise der Warteschlange findet ihr nochmals in unseren Ticket-FAQ.

Warnung vor Weiterverkauf und Verlosung von Tickets

Wir möchten erneut darauf hinweisen, dass wir dringend davon abraten, Tickets zu erhöhten Preisen über sämtliche Verkaufsplattformen zu erwerben.

In Kooperation mit einer Anwaltskanzlei werden wir jeglichen gewinnbringenden Weiterverkauf von Tickets nachverfolgen und rechtlich dagegen vorgehen.

Bitte beachtet außerdem, dass bestellte Tickets nicht für offizielle Marketingaktionen wie z. B. Verlosungen auf Social Media verwendet werden dürfen, da die entsprechenden Marketingrechte dem DFB und dessen DFB-Pokalpartnern selbst vorbehalten sind.

Quelle: fck.de


Ergänzung, 19.04.2024:

"Aus-ver-kauft": Alle 23.700 Final-Karten des FCK sind weg

Alle 23.700 Karten, die der 1. FC Kaiserslautern für das DFB-Pokal-Endspiel in Berlin zur Ver­fü­gung hatte, sind verkauft. Darüber informierte der Verein heute um 10:56 Uhr.

Über ihre Social-Media-Kanäle teilten die Roten Teufel mit: "Wir. Ihr! BERLIN! Das FCK-Kontingent fürs Pokalfinale ist AUS-VER-KAUFT!" Vorher mussten die Fans viel Geduld mitbringen: Im Vorverkauf für Vereinsmitglieder und Dauerkarteninhaber ging es ab 9:00 Uhr nur Stück für Stück voran - symbolisiert durch eine Warteschlange mit Fußball-Männchen, das sich von null bis hundert Prozent nach vorne dribbelte. Dabei wurde die Warteschlange vom Anbieter "Queue-IT" mehrfach angehalten. Die Haupt-Webseite des FCK war derweil ebenfalls und auch Stand jetzt noch nicht wieder erreichbar, ebenso die Telefon-Hotline des Vereins. Nach und nach meldeten sich Fans, die in der mit Zufallsnummern erstellten Warteschlange durchkamen und sich zu Preisen von 45 bis 170 Euro mit je maximal zwei Endspiel-Karten eindecken konnten. Aber auch hier hatten einige Pech: Während die Bezahlung per Kreditkarte nach bisherigen Berichten problemlos funktionierte, hakte es bei der Überweisung mit PayPal. Diese klappte bei manchen Kunden, während andere einen Abbruch mitsamt Stornierung der schon im Warenkorb liegenden Tickets hinnehmen mussten.

Schon einen Tag vor den Vereinsmitgliedern und Dauerkarteninhabern waren die Fanclubs vom FCK über ihre Bestellungen informiert worden. Nach bisher vorliegenden Rückmeldungen gab es hier eine Ablehnungsquote von ungefähr 50 Prozent. Ebenfalls am Donnerstag war der exklusive Vorverkauf für Mitarbeiter der FCK-Geschäftsstelle für einige Stunden freigeschaltet. Wieviele Karten an welche Kundengruppe gingen, hat der Verein nicht bekanntgegeben.

Im DFB-Pokal-Endspiel am 25. Mai 2024 (20:00 Uhr, Olympiastadion Berlin) trifft der 1. FC Kaiserslautern auf den Deutschen Meister Bayer Leverkusen. Insgesamt werden rund 75.000 Zuschauer dabei sein. Die beiden Finalteilnehmer erhielten jeweils 23.700 Karten vom DFB.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 06.05.2024:

Anonyme Giddarischde spielen "Palzlied" vorm Pokalfinale

Die "Anonyme Giddarischde" werden beim DFB-Pokal-Finale auftreten und beim Fanfest des 1. FC Kaiserslautern ihr "Palzlied" performen.

Das meldet der "Mannheimer Morgen". Die Band musste dafür mit Zustimmung des Ver­an­stal­ters einen Auftritt am gleichen Tag in Neustadt absagen. "Es gibt keine passendere Band dafür", bestätigte FCK-Sprecher Stefan Roßkopf den Berlin-Auftritt gegenüber der Zeitung. Das "Palzlied" später auch direkt auf der Laufbahn des Olympiastadions zu performen, vergleichbar mit "Tankard" bei Eintracht Frankfurt ("Schwarz-Weiß wie Schnee"), werde hingegen wohl nicht klappen: "Daraus wird wohl nichts."

Nach DBB-Informationen wird die Lautrer Fanmeile am Breitscheidplatz voraussichtlich von 12:00 bis 16:00 Uhr geöffnet sein. Ein Public Viewing am Abend ist nicht geplant. Weitere Details zum Programm folgen in den kommenden Tagen und Wochen. Das Endspiel vor rund 75.000 Zuschauern im Olympiastadion wird am 25. Mai 2024 um 20:00 Uhr angepfiffen. Gegner der Roten Teufel ist dann der Deutsche Meister Bayer Leverkusen.

Quelle: Der Betze brennt / Mannheimer Morgen


Ergänzung, 08.05.2024:

Komplett in Weiß: FCK stellt Sondertrikot fürs Finale vor

Der 1. FC Kaiserslautern hat das angekündigte Sondertrikot zum DFB-Pokal-Finale vorgestellt. Während Gegner Bayer Leverkusen in seinen Heimfarben Rot-Schwarz antritt, wird das Betze-Team ganz in Weiß auflaufen - und in Gedenken an Andy Brehme.

"Ihr in Rot, wir in Weiß", schreibt der FCK dazu in Anlehnung an den Aufruf der Fanszene zum geschlossenen Auftritt im Berliner Olympiastadion (Samstag, 25. Mai 2024, 20:00 Uhr). Das Sondertrikot ist in den Größen S bis XXL und zum Preis von 90,- Euro im Online-Fanshop der Roten Teufel erhältlich.

» Zum Video: Das FCK-Sondertrikot zum DFB-Pokalfinale

Die Produktbeschreibung im Online-Shop:

"Das Sondertrikot zum Pokalfinale 2023/24! Das Trikot ist vollständig in Weiß gehalten und überzeugt durch mehrere Highlights:

In Gedenken an eine einzigartige FCK-Legende findet ihr auf der Vorderseite des Trikots eine spezielle Sublimation: Der vor wenigen Monaten verstorbene Andreas Brehme - unter anderem Pokalsieger 1996 und Deutscher Meister 1998.

Die Brust ziert mittig zwischen dem Nike- und dem FCK-Logo und oberhalb unseres Haupt­sponsors Allgäuer Latschenkiefer das goldene 3D-Badge, auf dem im Vordergrund ein Bild des DFB-Pokals zu finden ist. In den Hintergrund wurde in Anlehnung an die 81. Austragung des DFB-Pokals 2023/24 die Zahl "81" eingraviert. Unterhalb der Zahl ist mittig die Spielpaarung sowie das Finaldatum "25. Mai 2024" abgedruckt.

Den linken Trikotärmel ziert das NOVOLINE-Badge unseres DFB-Pokal-Ärmelpartners und den rechten Ärmel das spezielle DFB-Pokal Badge.

Auf der Außenseite des Nackens ist außerdem der goldene Schriftzug "Rote Teufel" zu finden.

Die Roten Teufel werden beim Finale mit goldenem Rückenflock auflaufen. Nach Kauf des Trikots ist es ausschließlich in unseren beiden Fanshops vor Ort möglich, den goldenen Flock vorzubestellen. Sobald er im Shop vorrätig ist, werdet ihr von uns kontaktiert."

Quelle: Der Betze brennt / FCK


Ergänzung, 08.05.2024:

Gerry Ehrmann ist der DFB-Pokal-Botschafter des FCK

Gerry Ehrmann ist DFB-Pokalbotschafter des 1. FC Kaiserslautern. Die Torwart-Ikone der Roten Teufel wird den viermaligen deutschen Meister und zweimaligen Pokalsieger bei öffentlichen Auftritten und Terminen repräsentieren. Am kommenden Montag, 13. Mai, werden Ehrmann und FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen in Berlin bei einem ersten öffentlichen Termin den FCK vertreten. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz


Ergänzung, 13.05.2024:

Bastian Dankert als Schiedsrichter fürs Finale nominiert

DFB-Schiedsrichter Bastian Dankert wird das 81. DFB-Pokalfinale in Berlin zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Bayer 04 Leverkusen leiten. Für den 43 Jahre alten FIFA-Referee aus Rostock ist die Partie am 25. Mai (ab 20 Uhr, live in der ARD und bei Sky) das erste Endspiel dieses Wettbewerbs.

Die Nominierung der Unparteiischen für das Finale ist am heutigen Montag erneut offiziell beim "Cup Handover" im Wappensaal des Berliner Rathauses verkündet worden. Unterstützt wird Bastian Dankert an den Seitenlinien von seinen Assistenten René Rohde und Marcel Unger. Zum Team gehören außerdem der Vierte Offizielle Florian Badstübner sowie Stefan Lupp als Fünfter Offizieller, der im DFB-Pokalfinale stets als Ersatzassistent zum Einsatz kommt. Als Video-Assistenten in Köln fungieren Harm Osmers und Holger Henschel.

Lutz Michael Fröhlich, Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH, sagt: "Bastian Dankert ist ein erfahrener und international anerkannter Schiedsrichter, der eine sehr gute Saison gepfiffen und sich dieses Finale damit absolut verdient hat. Wir wünschen dem gesamten Team eine erfolgreiche Spielleitung!"

Quelle: DFB


Ergänzung, 13.05.2024:

Ehrmann, Hengen und Zimmer bei Cup-Handover in Berlin

Am Montag, 13. Mai 2024, wurde der DFB-Pokal im Dabeisein von Vertretern beider Finalteilnehmer an den DFB und die Stadt Berlin übergeben. Die Vorfreude auf das Endspiel steigt bei allen Beteiligten.

Bei der Veranstaltung im Roten Rathaus gab Vorjahressieger Leipzig knapp zwei Wochen vor dem 81. DFB-Pokal-Finale die Trophäe an den DFB undä die Stadt Berlin zurück. Bis zum Finale hat nun jeder die Möglichkeit, den Pokal zu besichtigen und ein Erinnerungsfoto mit diesem zu machen.

Für die Roten Teufel nahmen u.a. Geschäftsführer Thomas Hengen, Kapitän Jean Zimmer und Pokalbotschafter Gerry Ehrmann am Cup Handover teil, für Bayer Leverkusen waren der Vorsitzende der Geschäftsführung Fernando Carro, Kapitän Lukas Hradecky und als Pokalbotschafter Michael Ballack, der in seiner Karriere für beide Vereine auflief, anwesend.

(...) Thomas Hengen: "Der geschaffte Klassenerhalt tut uns natürlich gut. Die ganze Zeit konnten wir uns noch nicht so richtig aufs Finale freuen, weil wir dieses wichtige Ziel erst einmal erreichen mussten. Für die Saison von Bayer Leverkusen fallen zurecht jede Menge Superlative. Und so wie die Mannschaft und Xabi Alonso die ganze Saison auftreten, werden sie uns nicht den Gefallen tun, uns zu unterschätzen. Berlin ist immer eine Reise wert und es wird sicherlich eine Völkerwanderung aus der Pfalz geben. Es wird im Stadion und auf dem Fanfest ein schöner Abend werden, egal wie das Spiel ausgeht." (…)

Quelle und kompletter Text: fck.de


Ergänzung, 13.05.2024:

Finale: Public Viewing und Team-Empfang am Stiftsplatz

Fußballfans können sich am Wochenende des 25. und 26. Mai auf ein tolles Programm in der Kaiserslauterer Innenstadt freuen.

Nach geglücktem Klassenerhalt und einer sensationellen Pokalsaison des 1. FC Kaiserslautern lädt die Stadt in Kooperation mit dem FCK sowie der Karlsberg Brauerei und RPR.1 zum Public Viewing des DFB-Pokalfinales und zum Empfang der Mannschaft auf dem Stiftsplatz ein. Bei beiden Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

Public Viewing am 25. Mai

Der Aufbau des Public Viewing am Samstag, 25. Mai, beginnt unmittelbar nach Ende des Wochenmarkts. Einlass ist um 19 Uhr, Anpfiff des Finales ist um 20 Uhr. Bühne und Leinwand werden auf der Ostseite des Stiftsplatzes vorm SAKS-Hotel aufgebaut, der Platz wird eingefriedet, ist jedoch von allen Seiten außer der SAKS-Seite begehbar. Aus Sicherheitsgründen können maximal 7000 Personen zugelassen werden, bei Erreichen dieser Zahl wird der Platz gesperrt. Auf dem Platz werden Getränke- und Essensstände zugegen sein, so dass für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt ist. Ein Moderator von RPR.1 und ein DJ werden durch den Abend führen.

Empfang der Mannschaft am 26. Mai

Am Sonntag, 26. Mai, wird dann die Mannschaft des FCK auf der Bühne des Stiftsplatzes empfangen – unabhängig vom Ausgang des Pokalfinales. Einlass ist ab 13 Uhr, was zugleich auch der Beginn des Rahmenprogramms mit viel Live-Musik und einem Moderator sein wird. Die Mannschaft wird gegen 17 Uhr auf der Bühne erwartet, Programmende ist voraussichtlich gegen 20 Uhr. Auch am Sonntag sind maximal 7000 Personen zugelassen. Für gehbehinderte Menschen ist ein eigener Bereich vorgesehen.

Sondernutzungsflächen für die Gastronomie

Bereits für Sonntag, 19. Mai, dem Tag des letzten Ligaspiels gegen Eintracht Braunschweig, und ebenso für 25. und 26. Mai erlaubt die Stadt allen Gastronomen im Bereich der Altstadt sowie im Bereich Schillerplatz und Stiftsplatz/Stiftskirche, auf Antragstellung ihre genehmigten Sondernutzungsflächen für TV-Übertragungen der beiden Spiele und Sonderverkauf zu nutzen. Anträge können bereits jetzt beim Referat Recht und Ordnung gestellt werden.

Sperrungen und Park & Ride

Die SWK werden am Sonntag, 26. Mai, einen kostenlosen Shuttleservice zwischen P&R Ost (Schweinsdell) und der Stadtmitte anbieten, voraussichtlich von 12 bis 20 Uhr. In beide Fahrtrichtungen werden die Busse auch am Messeplatz halten, wo ab 24. Mai die Kerwe stattfindet.

Wer selbst in die Innenstadt fahren möchte, sollte beachten, dass die Spittelstraße an beiden Veranstaltungstagen, also auch am 25. Mai, während der Veranstaltungszeiträume voll gesperrt sein wird.

Quelle: Stadt KL


Ergänzung, 21.05.2024:

Pokalfinale: Funkel rechnet mit Elvedi und hofft auf Ache

Finalwoche beim 1. FC Kaiserslautern! Der Betze brennt gibt den Überblick, wie groß Fried­helm Funkel die Außenseiterrolle gegen Bayer Leverkusen sieht, welche Spieler wieder ein­satzbereit sind, bei wem es knapp wird und wie die Vorbereitung abläuft.

"Nein, mehr Außenseiter war ich mit meiner Mannschaft noch nie", sagt FCK-Trainer Funkel vor dem Endspiel gegen den bis dato noch ungeschlagenen Deutschen Meister der Saison 2023/24. "Wir wollen versuchen, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten, immer wieder auch Chancen zu suchen. Aber ob wir sie bekommen, weiß ich nicht. Da werde ich den Spielern zum ersten Mal auch ein bisschen aus meiner Karriere erzählen, was ich so an Pokal-Endspielen gehabt habe. Sonst spreche ich wenig von früher. Aber gerade Berlin ist außergewöhnlich. Und es wird glaube ich gut zu hören sein, wie man gegen Mannschaften spielt, die individuell deutlich besser besetzt sind. Auch solche Mannschaften haben Tage, die nicht so gut sind. Und dafür musst du als Außenseiter sorgen. Klar ist: Wir müssen das beste Spiel der Saison zeigen."

Funkel über Ache: "Wir müssen schauen, was mit ihm wird"

Funkel wünscht sich, dass Leverkusen am Mittwoch in Dublin sein Europa-League-Finale gegen Bergamo gewinnt, rechnet aber mit keinerlei Vorteil durch eine mögliche Verlängerung oder anschließende Feierlichkeiten. Dafür sei die Werkself viel zu professionell. Statt mit solchen Überlegungen beschäftigt sich der Coach lieber mit seinem eigenen Team. Mit dem doch noch geschafften Klassenerhalt und der 5:0-Gala zum Abschluss gegen Braunschweig haben sich einige Spieler fürs Finale empfohlen. Klar ist beispielsweise der Einsatz von Torhüter Julian Krahl, der den FCK mehrfach vor einem Rückstand bewahrte, und Dreifach-Torschütze Marlon Ritter. Kapitän Jean Zimmer ist nach abgesessener Gelb-Sperre wieder spielberechtigt. Die bevorstehende Rot-Sperre für Almamy Touré gilt nur für die Liga, der Verteidiger wäre also in einer möglichen Formation mit Dreier-/Fünferkette im Defensivverbund einsatzbereit. Das Gleiche gilt auch für Jan Elvedi, den Funkel gegen Braunschweig wegen muskulärer Probleme in der Wade schonte, diese Woche aber wieder komplett im Training erwartet. Ben Zolinski (Bänderdehnung im Knie) hingegen müsse noch etwas kürzertreten, erklärt der Trainer auf Nachfrage von Der Betze brennt. Und auch bei Torjäger Ragnar Ache, der seit Wochen mit Schmerzen in der Achillessehne spielte und am Sonntag geschont wurde, könnte es knapp werden, so Funkel: "Bei Ragnar weiß ich es nicht. Der muss eigentlich trainieren, wenn er am Samstag spielen will. Er ist jetzt wieder eine ganze Woche ausgefallen. Wir müssen schauen, was mit ihm wird."

Die FCK-Woche: Anreise am Donnerstag, Endspiel am Samstag

Der Wochenablauf der Roten Teufel: Nach der Videoanalyse, Auslaufen und Spielersatztraining am Montag haben die Pokalfinalisten am heutigen Dienstag frei. Am Mittwoch wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Kaiserslautern trainiert, ehe das Team am Donnerstag mit einer Chartermaschine ab Zweibrücken die Reise nach Berlin antritt. In der Hauptstadt bezieht der FCK wieder jenes Hotel, in dem die Mannschaft schon beim Pokal-Viertelfinale und vorletzte Woche in der Liga gegen die Hertha logierte. Am Samstag kommen mit dem Zug die komplette Geschäftsstelle und das Nachwuchsleistungszentrum nach. Auch die Lautrer Pokalsieger von 1990 und 1996 wurden vom Verein zum achten Endspiel der Klubgeschichte eingeladen. Zuvor findet am Freitag von 16:45 bis 17:45 Uhr das Lautrer Abschlusstraining im Olympiastadion statt, von dem die erste Viertelstunde live auf YouTube gestreamt werden soll. Im Stadion selbst sind keine Zuschauer erlaubt. Um 18:15 Uhr folgt die Pressekonferenz mit den Trainern und Kapitänen beider Mannschaften. Am Freitag von 12:00 bis 20:00 Uhr und am Samstag von 12:00 bis 16:00 Uhr findet außerdem am Breitscheidplatz das Fanfest für mitreisende FCK-Anhänger statt. Und dann am Samstagabend das große Finale: Anstoß vor rund 75.000 Zuschauern im Olympiastadion ist um 20:00 Uhr. Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 21.05.2024:

Zimmer: "Das Finale ist für jeden ein Karriere-Highlight"

Jean Zimmer ist Kapitän und Identifikationsfigur des 1. FC Kaiserslautern. Vor dem DFB-Pokalfinale gegen Bayer 04 Leverkusen (25. Juni, 20 Uhr) sprach der 30-Jährige im aktuellen DFB.de-Interview mit Mitarbeiter Oliver Jensen darüber, welche Chancen er sich ausrechnet, warum die Mannschaft im Pokal erfolgreicher war als in der Liga und welche Erinnerungen er mit Finalspielen verbindet. (...)

DFB.de: Herr Zimmer, Sie erleben Abstiegskampf in der 2. Bundesliga und nun ein Finalspiel im DFB-Pokal. Fühlt sich das wie zwei komplett unterschiedliche Welten an?

Jean Zimmer: Natürlich. Im Endeffekt ist es für jeden Spieler von uns, vielleicht mit wenigen Ausnahmen, ein Karriere-Highlight, das Pokalfinale in Berlin zu spielen. Sportlich stand es in den vergangenen Wochen zwar eher im Hintergrund. Aber man ist trotzdem immer wieder mit dem Thema Pokalfinale in Kontakt gekommen, wenn zum Beispiel der Kartenvorverkauf losging und wir für unsere Familien und Freunde Karten gekauft haben.
(...)

DFB.de: Sie wurden beim 1. FC Kaiserslautern ausgebildet und haben einen Großteil Ihrer Karriere in diesem Verein verbracht. Welche Bedeutung hat dieser Klub für Sie?

Zimmer: Nach meiner Familie ist der Verein mit die wichtigste Konstante in meinem Leben. Ich glaube, wenn man hier in der Pfalz groß wird, gibt es nur den FCK. Das ist nicht nur hier in der Stadt so, sondern in der ganzen Region. Ich bin mit zehn Jahren hierhin gewechselt und habe zwölf Jahre hier gespielt, bevor ich zum VfB Stuttgart gewechselt bin. Mittlerweile bin ich schon wieder dreieinhalb Jahre zurück, ich habe also mehr als mein halbes Leben beim FCK verbracht. Man wird mit dem Verein groß, ich stand früher selbst noch in der Kurve. Ich bin und war immer ein Fan dieses Vereins. Sogar wenn ich als Gegner hier im Stadion gegen Kaiserslautern gespielt habe, bin ich ein Fan vom FCK gewesen. Das wird sich niemals ändern. (…)

Quelle und kompletter Text: DFB


Ergänzung, 22.05.2024:

Programm fürs Fanfest am Breitscheidplatz steht fest

Zur Einstimmung auf das DFB-Pokalfinale am Samstag, den 25. Mai 2024, wird es für alle FCK-Anhänger ein zweitägiges Fanfest auf dem Berliner Breitscheidplatz geben.

Bereits am Freitag, den 24. Mai 2024, können sich alle Mitgereisten auf dem Breitscheidplatz treffen, um sich zwischen 12 Uhr und 20 Uhr auf das Endspiel am nächsten Tag einzustimmen. Dazu werden die Anonyme Giddarischde ab 18 Uhr auftreten und Pfalz-Feeling in die Bundeshauptstadt bringen.

Am Finaltag startet das Bühnenprogramm ebenfalls um 12 Uhr, endet allerdings gegen 16 Uhr. Es wird auf dem Berliner Breitscheidplatz kein Public Viewing geben.

An beiden Fanfesttagen können sich die Fans auf Talkrunden, Ballkünstler, Give-Aways, ehemalige FCK-Spieler und Betzi freuen. Selbstverständlich wird für das leibliche Wohl gesorgt.

Am Finaltag ist auch der FCK e.V. mit seinen Gremien vor Ort, um mit Mitgliedern, Interessierten und Fans ins Gespräch zu kommen. Vor Ort können außerdem Mitgliedschaften abgeschlossen werden.

Das Fanfest ist natürlich kostenlos und auch ohne Ticket zugänglich.

Quelle: fck.de


Ergänzung, 22.05.2024:

"Wir treten als Einheit auf": Fanbündnis-Aufruf zum Finale

"Alle in Rot zum Finale - Wir greifen nach dem Traum". So lautet das Motto der Fans des 1. FC Kaiserslautern für das DFB-Pokal-Endspiel gegen Bayer Leverkusen. Der FCK-Anhang hat jetzt den abschließenden Aufruf samt Infos für Samstag veröffentlicht.

Das Fanbündnis 1. FC Kaiserslautern hat in den letzten Wochen tausende rote Mottoshirts verkauft - wer noch keins hat, bekommt eine letzte Möglichkeit am Donnerstag von 18:00 bis 21:00 Uhr - und auch die Mannschaft samt Trainerteam mit ins Boot geholt, die beim letzten Heimspiel ein Banner zur Westkurve zeigten: "Gemeinsam im roten Mottoshirt nach Berlin!" Während das Team im weißen Sondertrikot auflaufen "muss", weil Leverkusen die Trikot-Auslosung gewonnen hat, soll in der Ostkurve des Olympiastadions eine gewaltige Rote Wand entstehen. Diese wird auch Teil der geplanten Choreographien sein, für die in den letzten Wochen tausende Euro fürs Material gespendet und unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden der Fans geleistet wurden.

Die Dachorganisation der aktiven FCK-Fanszene, bestehend aus den Ultragruppen und insgesamt rund 35 offiziellen Fanclubs, hat nun folgendes abschließendes Statement für Berlin online gestellt:

Der Aufruf des Fanbündnis FCK im Wortlaut (Quelle):

"Hallo FCK-Fans, nur noch drei Tage, bis das größte Spiel seit 21 Jahren für unseren 1. FC Kaiserslautern ansteht! Endlich wieder Pokalfinale, endlich wieder die ganz große Bühne. Es ist eins dieser Spiele, auf das mehrere Fangenerationen sehnsüchtig gewartet haben, und es ist auch ein vorläufiger Höhepunkt in der Wiederauferstehung unseres Vereins, die nach dem verhinderten Absturz in die Viertklassigkeit im Jahr 2021 begann.

Und das Schönste daran ist: Wir können nur gewinnen!

Damit es für uns alle ein unvergesslicher Tag wird, anbei ein paar allgemeine Bitten und Hinweise:

- Wir treten als Einheit auf! Nicht nur akustisch, sondern auch optisch! Alle in Rot! Bestenfalls mit dem extra aufgelegten Mottoshirt, andernfalls mit einem anderen roten Trikot oder Shirt. Das ausgegebene Motto ist Teil einer Choreo, daher ist es umso wichtiger, dass alle mitziehen.

- Treffpunkt für alle FCK-Fans ist am Breitscheidplatz. Von dort aus geht es gegen Nachmittag per U-Bahn ans Olympiastadion.

- Im Stadion sind mehrere Aktionen vorbereitet. Wir haben uns einiges vorgenommen und sind auf eure Mithilfe angewiesen. Bitte nehmt euch also die Zeit, die ausgegebenen Infoflyer aufmerksam durchzulesen. Damit alles klappt, brauchen wir die Unterstützung und Disziplin von jedem Einzelnen. Wenn ihr vor Ort Fragen habt, meldet euch!

- Wir als Fanbündnis, bestehend aus den Ultragruppen und vielen weiteren Fanclubs, haben unsere Tickets im Unterrang der Ostkurve zentral hinter dem Tor. Von dort aus werden wir die Stimmung koordinieren.

- Im Oberrang wird mittig eine große Zaunfahne hängen, die uns alle repräsentiert. Im Unterrang und Oberrang sind darüber hinaus genügend Plätze für alle Fanclub-Zaunfahnen vorhanden. Bringt eure Banner mit nach Berlin, aber passt bitte auch gut darauf auf - egal ob im Stadion oder in der Stadt.

- Der Finaltag wird lange und anstrengend. Es wird sicher einiges getrunken, aber wir vertreten unseren Verein mit Anstand. Bleibt also in allen Situationen besonnen. Besonders an sogenannten Nadelöhren wie den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Stadioneingang. Die Polizei wird sich an diesem Tag vermutlich im Hintergrund halten. Falls es doch zu brenzligen Situationen kommen sollte, bewahrt einen klaren Kopf.

- Bitte lasst eure Handys weitestgehend in der Tasche. Es ist viel geiler, Teil einer völlig euphorisierten Masse zu sein, als zu versuchen, diese einmaligen Momente auf verwackelten Videos festzuhalten. Also schreit und singt mit, genießt jede Minute und behaltet die Augenblicke im Gedächtnis anstatt in eurem Smartphone-Speicher. Agieren statt Konsumieren!

Zum Schluss das Wichtigste:

Hinter uns allen liegt eine nervenaufreibende Saison, in der wir in einen völlig vermeidbaren Abstiegskampf geraten sind. Ernsthafte Existenzsorgen und unfassbare Pokaleuphorie wechselten sich ab und sorgten mal wieder für eine Saison der Extreme, die absolut typisch für die DNA unseres Vereins ist. Das alles hat jeden Beteiligten viel Kraft gekostet und es wurden Fehler gemacht, die dringend aufgearbeitet werden müssen.

Doch das muss am 25.05. für einen Tag hintenanstehen, denn wir fahren gemeinsam nach Berlin, um nach unserem Traum vom Pokal zu greifen!

Selten waren in einem deutschen Finale die Rollen so klar verteilt. Auf der einen Seite eine Mannschaft, die aktuell zu den besten Europas zählt und von einem milliardenschweren Weltkonzern getragen wird. Auf der anderen Seite ein derzeit mittelmäßiger Zweitligist aus einem überschaubaren Städtchen mitten im Pfälzer Wald.

Mehr Außenseiter geht fast nicht und genau darin liegt unsere Chance! Historisch gesehen waren wir immer dann am Stärksten, wenn wir die Rolle als Underdog angenommen haben. Egal ob die Pokalsiege 1990 und 1996 oder die Meisterschaft 1998. Nie waren wir Favorit, nie hat jemand mit uns gerechnet und immer haben wir am Ende die Großen geärgert und alle Experten eines Besseren belehrt.

Selbst vor drei Jahren haben uns schon viele unserer Feinde in der Versenkung der Regionalliga gesehen, doch wir haben gemeinsam das Ruder herumgerissen, den Klassenerhalt geschafft, sind aufgestiegen und haben jetzt die einmalige Chance, diese Geschichte weiterzuschreiben.

Daher gilt am Samstag: 90 Minuten und länger Emotionen und Extase! Euphorie und Wahnsinn! Volle Lautstärke und Einsatz von jedem Einzelnen - egal was auf dem Spielfeld passiert.

Der FCK ist wieder da!
Gemeinsam holen wir uns den Pokal!"

Quelle: Der Betze brennt / Fanbündnis FCK


Ergänzung, 24.05.2024:

Gegner-Check: Bayer Leverkusen
Warum nicht dieses eine Spiel von zehn?


Mit dem 0:3 gegen Bergamo ist Bayer Leverkusens Rekordserie nun doch noch vor dem DFB-Pokal-Finale gerissen. Haushoher Favorit bleibt der Deutsche Meister trotzdem. Was für den 1. FC Kaiserslautern auch ein Vorteil sein kann.

Jetzt ist es also passiert. Nach 51 Pflichtspielen ohne Niederlage endete Bayer Leverkusens einzigartiger Serienrekord ausgerechnet im Finale der Europa League gegen Atalanta Bergamo. Und wie. 3:0 fertigten die Italiener den Deutschen Meister ab, der sich von der ersten Minute an den Schneid abkaufen ließ und so chancenlos war wie seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr. Und zuhause vorm Bildschirm skandierten viele FCK-Fans mit Blick aufs Pokalfinale am Samstag: "Bayer ist nervös, Bayer ist nervös ..."

Es ist unser gutes Recht, nun optimistischer zu sein als je zuvor. Was ein derartiges Negativerlebnis nach so vielen Erfolgen aber wohl tatsächlich in den Köpfen einer Mannschaft ausrichtet? Dazu lässt sich wie immer in zwei Richtungen spekulieren. Ja, vielleicht war das Leverkusener Versagen Ausdruck einer mentalen Ermüdung nach einer überragenden Saison, und diese könnte auch in Berlin zum Tragen kommen. Oder aber, das Team hat nur einen gebrauchten Tag erwischt, geht nun umso konzentrierter und entschlossener in dieses Finale, um sich auf gar keinen Fall das Double nehmen zu lassen, nachdem es mit dem Triple nun nichts geworden ist. Und präsentiert sie sich wieder so unbesiegbar wie in den 51 Spielen zuvor.

Bleiben wir daher bei den Fakten. Ein Zweitligist, der sich am 33. Spieltag dieser Spielzeit mit Ach und Krach den Klassenverbleib sicherte, trifft auf den neuen Deutschen Meister, der nach 34 Spieltagen mit 90 Punkten und 17 Zählern Vorsprung vor seinem ersten Verfolger über die Ziellinie marschiert ist. Der FCK ist und bleibt krasser Außenseiter. Doch auch dieses Spiel will erst einmal gespielt werden. Und Party in Berlin ist so oder so angesagt.

Außerdem bietet so ein Treffen mit dem Klassenprimus immer die Gelegenheit dazuzulernen. Drum wollen wir uns bei unserem Gegner-Check diesmal nicht nur anschauen, was Bayer Leverkusen in dieser Saison so stark gemacht hat, sondern auch, was diese Erfolgsgeschichte an Erkenntnissen bereithält, die auch eine Klasse tiefer weiterhelfen könnten.

Der Trainer

Ja, es war schon oft genug zu hören und zu lesen: Mit Xabi Alonso hat Bayer Leverkusen den Pep Guardiola der nächsten Generation an den Rhein geholt. Überragende Persönlichkeit, die allein schon aufgrund seiner eigenen Vergangenheit als Weltklassespieler als Autorität angesehen wird und gleich mit mehreren Top-Klubs erfolgreich war: Real Madrid, dem FC Liverpool und dem FC Bayern. Die diesem Status aber auch durch ihr heutiges Auftreten gerecht wird, jedes Detail im Blick hat und einen Fußball spielen lässt, der verzaubert.

Es sei aber auch angemerkt: Als Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes Alonso verpflichtete, coachte dieser lediglich die B-Mannschaft von Real Sociedad San Sebastian. Würden die Bayern einen Trainer verpflichten, der keinerlei, wie es immer so schön heißt, "Erfahrung auf hohem Niveau" vorweisen kann? Heute, nicht mal zwei Jahre später, würde sie jeden Preis für den Spanier bezahlen, so er sich den FC Hollywood denn antun wollte.

Und: Alonso kam schon am 9. Spieltag in der Saison 2022/23 zu Bayer. Er beerbte Gerardo Seoane, führte das fehlgestartete Team von Platz 17 auf 4. Kassierte auf diesem Weg aber auch ein paar krasse Niederlagen, unter anderem ein 1:5 bei der Frankfurter Eintracht. Doch die Restsaison gab ihm die Zeit, in Ruhe die Schwachstellen zu identifizieren, die es auszumerzen galt. Und bevor er Zauberfußball spielen ließ, stabilisierte er erst einmal die Defensive.

Fehlervermeidung und hundertprozentige Konzentration in jeder Spielphase hatten in den ersten Wochen höhere Priorität als der Anspruch, selbst das Spiel zu machen. Prinzipien, die besonders nachhaltig bei Defensivkräften wie Jonathan Tah und[/b]Robert Andrich[/b] fruchteten. Beide avancierten von Wackelkandidaten zu Nationalspielern. In den 26 Partien, die Bayer in der Saison 2022/23 unter Alonso bestritt, kassierte die Mannschaft noch 33 Tore. In dieser Spielzeit waren es nach 34 Runden 24.

Was Lautern daraus lernen kann? Mal abgesehen davon, dass sich selbst bei den so brillant aufspielenden Leverkusenern die Binsenweisheit bestätigt, dass der Angriff das Spiel, die Abwehr aber die Meisterschaft gewinnt - wie oft wohl wird bei der aktuellen Trainer-Diskussion beim FCK wieder der Satz fallen: "Und was hat der bislang erreicht als Trainer?" Nicht nur das Beispiel Alonso zeigt, dass bereits erzielte Erfolge als eher nachrangiges Kriterium anzusehen sind. Auch die aktuellen Aufstiegstrainer der 2. Liga, Jens Hürzeler (FC St. Pauli) und Marcel Rapp (Holstein Kiel) kamen aus der zweiten Reihe. Erfahrung ist gut, hilft auch viel, siehe Friedhelm Funkel. Aber in erster Linie muss ein Trainer als Persönlichkeit und mit Kompetenz überzeugen. Und schlicht und ergreifend einfach passen. Da ist das Händchen eines Sport-Geschäftsführers/Vorstands/Sportdirektors gefragt.

Die Transferpolitik

Nachdem Trainer Alonso in Ruhe seinen Bedarf festgestellt hatte, schritt er mit Sportdirektor Rolfes auf dem Transfermarkt zur Tat. Dabei mussten sie gar nicht mal so viel mehr ausgeben als sie einnahmen. Allein 55 Millionen Euro kassierte Bayer für den zu Aston Villa abwandernden Stürmer Moussa Diaby ein, ihre teuerste Neuerwerbung Nathan Tella, kostete gerade mal die Hälfte und ist keinen Deut schlechter. Der linke Außenbahnspieler Alejandro Grimaldo kam sogar ablösefrei und schlug ebenso ein Victor Boniface, Granit Xhaka und Jonas Hofmann[/b]. Alle seien auch die 1a-Lösung für die jeweilige Position gewesen, versicherten die Einkäufer. Xhaka und Hofmann waren zudem beide schon über 30. Sie wurden nicht mit Blick auf ihr Marktwertsteigerungspotenzial geholt, sondern als Ad hoc-Verstärkungen verpflichtet. Somit hatte Bayer im vergangenen Sommer, zum ersten Mal seit Jahren, außer Diaby kein Stammspieler verlassen. Gleichzeitig war der Tabellenvierte der Saison 2022/23 auf fünf Positionen deutlich verstärkt worden. Dennoch wurde ihm für die kommende diesmal nicht mehr zugetraut als bestenfalls ein "Geheimtipp" zu sein. Weil das "Vizekusen"-Image weiter nachhallte.

Was Lautern daraus lernen kann? Dass im Fußball Mannschaften auch wider alle Vernunft unterschätzt werden können und dies immer ein Vorteil ist. Dass Transferpolitik mit Sinn und Verstand halt was Schönes ist - okay, das war jetzt sehr banal. Aber auch, dass Alter keine Rolle spielt, wenn es gilt, die Qualität auf einer Schlüsselposition zügig zu steigern. Insbesondere der Transfercoup mit Xhaka muss hervorgehoben werden. Kolportierte 15 Millionen Euro Ablöse für einen 31-Jährigen, das klingt zunächst mal nach Irrsinn, dafür aber bekamen die Leverkusener einen Sechser von einer Qualität, in die die Bayern gerne das Vier- bis Fünffache investiert hätten, aber nicht bekamen. So ein Ankerspieler, der das Zentrum dichtmacht, aber auch Angriffe einleitet und den Rhythmus vorgibt, hat auch dem FCK in dieser Saison gefehlt. Julian Niehues, der nun nach Heidenheim abwandert, spielte zwar eine gute Saison, hatte aber noch nicht die rechte Souveränität für diese Rolle. Winterneuzugang Filip Kaloc kann da vielleicht reinwachsen, braucht aber ebenfalls noch Zeit. Als Assistent eines echten Cracks, der noch geholt werden müsste, könnte er sich besser entwickeln.

Die Kaderbreite

Fünf Neuzugänge, die auf Anhieb funktionierten, könnten doch bei so mancher Stammkraft der vorangegangen Saison Frust ausgelöst haben, weil sie nun auf der Bank saß. Könnte man meinen. Kam aber nicht so. Die etablierten Kräfte akzeptierten die neue Startelf-Konkurrenz nicht nur, sie harmonierten mit ihr, und manche vollführten unter diesem Einfluss sogar gewaltige Leistungssprünge. Neben den bereits erwähnten Tah und Andrich vor allem Florian Wirtz, der mit seinen 21 Jahren bereits zu "einer der coolsten Säue im Weltfußball" mutiert ist, wie Tim Jürgens für "11 Freunde" es formulierte. So entstand ein 20-Mann-Kader, der konfliktfrei und scheinbar schwerelos durch drei Wettbewerbe tanzte, weil sich jeder mal eine Auszeit leisten dürfte. Für Mittelstürmer Boniface kam der vielleicht nicht ganz so brillante, aber ebenfalls treffsichere Patrik Schick, für Hofmann und Wirtz brachte Alonso bei Bedarf Tella oder Amine Adli. Josip Stanišic und Piero Hincapie rückten für die Abwehrspieler Odilon Kossounou und Edmond Tapsoba[/b] nach und, und, und. Zuletzt in Stuttgart (2:2) und gegen Augsburg (2:1) musste der Trainer sogar seinen Dreh- und Angelpunkt Xhaka ersetzen. Statt seiner bürgte der argentinische Nationalspieler Exequiel Palacios an der Seite von Andrich für Qualität.

Was Lautern daraus lernen kann? Zum einen natürlich, wie wichtig ein qualitativ breit aufgestellter Kader ist. Auf einigen Positionen fehlten in dieser Saison immer wieder Alternativen - nach Terrence Boyds Abgang gab es keinen brauchbaren Backup für Ragnar Ache mehr, von der Dauerschwachstelle hinten links ganz zu schweigen. Aber auch, dass es nicht genug ist, drauf zu setzen, dass ein ausgeglichen zusammengekaufter Haufen unter dem sich hoffentlich ergebenden Leistungsdruck von selbst zu Top-Performance aufschwingt. Es braucht kluge Menschenführung, um zwischen 20 Wettbewerbern Harmonie und Teamspirit entstehen zu lassen. Entgegen aller Klagen, der moderne Fußball sei seelenlos geworden, gilt der Satz "Elf Freunde müsst ihr sein" durchaus noch. Nur müssen es mittlerweile ein paar Freunde mehr sein, wenn sich dauerhaft Erfolg einstellen soll. In Kaiserslautern sollte eine solche Auffassung eigentlich Tradition haben.

Die Spielweise

Im "Ballbesitz"-Ranking steht der Deutsche Meister sogar hinter den Bayern: 58 Prozent weist die Statistik aus. Doch er spielt seine Pässe mit 89,9 Prozent Präzision. Das eigentlich Erstaunliche ist aber: Fast die gleiche Quote schaffen die Alonso-Jungs auch im Angriffsdrittel, wo es ungleich härter, schneller und enger zugeht als in den hinteren Reihen. Mit Jeremie Frimpong, Adli und Schick stehen drei Bayer-Kicker unter den Top 5 der Bundesliga-Spieler mit den meisten Ballberührungen im Strafraum, Frimpong zählt zudem zu den schnellsten und dribbelstärksten Flügelspielern der Bundesliga. Mit Tah (96,5 Prozent Passquote), Xhaka (92,7) und Edmond Tapsoba (92,7) stellt das Alonso-Team zudem die drei passsichersten Spieler der Liga. Wirtz zeichnete in dieser Bundesliga-Saison für 108 Angriffsläufe verantwortlich, der Zweitbeste in diesem Ranking, Stuttgarts Chris Führich, kommt lediglich auf 73. Kein anderes Team hat seine 89 Liga-Treffer derart ausgeglichen über links, rechts oder durchs Zentrum vorbereitet. Gleichzeitig kassierte der Meister so gut wie keine Kontertore und gestattete seinen Gegnern zusammen mit dem VfB die wenigsten Großchancen.

Herausragend ist auch seine taktische Variabilität. Die Grundformation wird in der Regel als 3-4-2-1 dargestellt, doch kann sie sich permanent in alles Mögliche verschieben. Grimaldi und Frimpong mutieren mal zu echten Flügelstürmern, mal helfen sie mit, hinten eine Fünferkette zu bilden, auch Viererkette hat Leverkusen im Angebot. Wirtz und Hofmann sind mal Zehner, mal Halb-, mal Flügelstürmer.

Was Lautern daraus lernen kann? Na - alles natürlich. Alonso hat in dieser Saison mit seinem Team den nahezu perfekten Mix aus Tempo, Technik und taktischer Disziplin gefunden. Und Maßstäbe gesetzt, denen man gerne nacheifern darf. "Ballbesitzfußball" oder "Umschaltspiel", das sind keine Konfessionen, zwischen denen sich eine Mannschaft entscheiden muss. Ein Team sollte situativ beides anwenden können, auch wenn technisch ausgereiftes Passspiel mit Zweitliga-Personal natürlich ungleich schwerer hinzubekommen ist. Und diese ewige Diskussion, ob nun die Vierer- oder die Dreier- die bessere Kette ist, ist einfach nur müßig. Auf Flexibilität kommt es an. Und Kompaktheit.

Und wie schlägt man diesen Gegner?

Bleiben wir realistisch: Die Mittel, mit denen Atalanta Bergamo gestern Abend den Deutschen Meister zerlegte, finden sich nicht unbedingt in der Hausapotheke, auf die die Roten Teufel in dieser Saison zurückgegriffen haben. Dass siel den Leverkusenern am Samstag derart spritzig, mit einer solchen Laufintensität, einer derartigen Wucht und einem vergleichbar brutalen Pressingspiel entgegentreten, dass ein Kenny Redondo, Aaron Opoku oder Dickson Abiama eventuell zum Ademola Lookman mutieren, ist unwahrscheinlich.

Interessant war sicherlich zu sehen, wie Bayers Passmaschine ins Stottern gerät, wenn Granit Xhaka aus dem Spiel genommen wird. Seine Vorwärtspässe fanden diesmal nur zu 71 Prozent, die ins letzte Drittel sogar nur zu 64 Prozent einen Mitspieler, das dürften seine schlechtesten Passquoten ever gewesen sein.

Allerdings wird der FCK am Samstag auf eine gegnerische Startelf treffen, die auch im Falle eines Europa-League-Gewinns tüchtig durchrotiert worden wäre. Unter anderem, weil Alonso gegen Bergamo eine Formation ohne echten Mittelstürmer auflaufen ließ, das macht er in der Regel nur, wenn er auf Top-Teams trifft. Gegen den FCK werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder Boniface oder Schick im Sturmzentrum präsentieren, und das wird nur eine von mehreren Änderungen sein.

Als "Underdog" geht der FCK auch unter dem Eindruck dieser Partie ins Pokalfinale. Aber auch solche haben dem Meister in dieser Saison schon zugesetzt. Drittligist SV Sandhausen etwa. Er unterlag in der zweiten Runde des DFB-Pokals am Ende zwar mit 2:5, war aber über 60 Minuten hervorragend im Spiel, glich sogar zweimal einen Rückstand aus, hielt das Remis bis zur 85. Minute. Das zwischenzeitliche 2:2 erzielte der Sandhäuser Yassin Ben Balla per Kopfball nach einer Ecke - können das die Lautrer denn nicht auch ganz gut? Im Erzielen von Treffern nach ruhenden Bällen waren die Pfälzer in dieser Spielzeit sogar Klassenbester, 27 Mal haben sie nach Standardsituationen genetzt. Bayer hingegen weist in Bezug auf kein Kopfballspiel nicht gerade meisterliche Werte aus.

Und im Achtelfinale der Europa League hatte Qarabağ Ağdam, ein international nicht gerade renommiertes Team aus Aserbaidschan, die Bayer-Elf in beiden Aufeinandertreffen schwer am Kanthaken, führte beide Male 2:0. Einmal ging's am Ende Unentschieden aus, einmal drehte Leverkusen das Spiel noch in einen Sieg, beide Male fielen die entscheidenden Treffer erst kurz vor dem Anpfiff.

Außerdem immer dran denken: Lautrer war schon immer am gefährlichsten, wenn sie den Rasen als Underdogs betraten. Die ungarische Nationalmannschaft war 1954 vier Jahre lang ungeschlagen gewesen, als sie im WM-Finale von Bern auf die deutsche traf - und Rahn in der 81. Minute aus dem Hintergrund schießen musste. Im deutschen Team standen bekanntlich fünf Rote Teufel.

Drum empfiehlt sich der aktuellen Mannschaft zur seelisch-moralischen Einstimmung gegebenenfalls ein Video-Abend mit Sönke Wortmanns wunderschönem Spielfilm "Das Wunder von Bern". Am besten als Doppel-Feature mit dem US-amerikanischen Streifen "Miracle - Das Wunder von Lake Placid". Er erzählt die Geschichte des Olympiasieges des amerikanischen Eishockeyteams im Jahr 1980 nach. Im Halbfinale schlugen die US-Boys damals die als unbesiegbar geltende UdSSR mit 4:3. Bei seiner Kabinenansprache zuvor sagt Coach Herb Brooks, dargestellt von Kurt Russell: "Von zehn Spielen gegen die werden wir wohl neun verlieren. Aber eins können wir gewinnen. Und dieses Spiel ist heute." So ähnlich könnte das doch auch Friedhelm Funkel sagen.

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Eric Scherer
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Chimichanka » 03.04.2024, 22:40


Sollte machbar sein. Nur der FCK! Wir geben unser Bestes und genießen die Zeit in Berlin. :teufel2:



Beitragvon Singapfalz » 03.04.2024, 22:43


Habe das Spiel live gesehen.
In dieser Verfassung ist Leverkusen komplett chancenlos gegen uns.
Eigentlich kann der DFB schon heute „1. FC Kaiserslautern“ auf dem Pokal eingravieren.
#punktemitderpost
"Im Fußball ist es, zumindest bei mir, anders als in der Liebe: Man verliebt sich einmal - und diese Liebe hält. Um wen ich weine? Um den Verein meiner Kindheit, meiner Jugend, meines Lebens, um den 1. FC Kaiserslautern."
Marcel Reif



Beitragvon MrXYZ777 » 03.04.2024, 22:45


Es muss am 25.05.viel zusammen passen. Klassenerhalt muss sicher sein. Keine verletzte Spieler.

Leverkusen muss in EL ins Finale kommen, das am 22.05. stattfindet. Diese muss am besten über 120 Minuten laufen mit dem Sieg für Leverkusen. Vielleicht mit paar angeschlagenen/verletzten Spieler.

Dann ist vielleicht was möglich.

Leverkusen stand in dieser Saison schon einige Male kurz vor einer Niederlage, bzw. vor dem Ausscheiden in EL und im Pokal.

Irgendwie glaube ich, dass wir am 19.05. Klassenerhalt sicher machen und am 25. den Pokal holen...
Zuletzt geändert von MrXYZ777 am 03.04.2024, 22:49, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Jacob » 03.04.2024, 22:47


Die "Feier" von LEV nach dem Spiel ist wirklich bewegend. Welche unfassbare Freude über das Finale, große Gefühle.
Bin dann doch fast eingeschlafen.

Wir müssen einfach viiiel ekligen spielen als Düdo. Druff un dewedder! Verlieren ist hochwahrscheinlich, aber so wie Düdo wär blöd.



Beitragvon Schobbe77 » 03.04.2024, 22:48


Alle in rot!
Schade das unser Final T shirt schwarz ist, dachte ich gestern schon. Das von Leverkusen ist übrigens rot.
Hoffen wir das wir als Heim Mannschaft gelost werden, damit wir auch in Rot spielen und nicht in den Neon gelben dingern in einem DFB Pokal Finale.

An die Mannschaft, gebt jetzt jedes Spiel Gas, jedes Spiel ist ein Finale. Und wenn ihr das DFB Finale richtig genießen wollt, macht den Klassenerhalt vorzeitig klar. Wir stehe hinter euch. Gemeinsam. Nur der FCK.
Zuletzt geändert von Schobbe77 am 03.04.2024, 22:51, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon MrXYZ777 » 03.04.2024, 22:51


Und wir sind sozusagen vom DFB als Heimteam ausgelost bzw. gesetzt. D.h. wir spielen in Rot...



Beitragvon Untermoselteufel » 03.04.2024, 22:55


Die Auslosung wer Heimteam ist findet erst am Montag statt. Daher auch noch keine Infos zu Tickets, weil sich dort erst entscheidet, wer welche Blöcke bekommt.



Beitragvon MünchnerTeufel » 03.04.2024, 22:57


Den einzigen Vorteil den ich für uns sehe ist, dass wir im Finalstadion bereits 2 mal zuvor gespielt haben und Bayer nicht..

Trotz der Dominanz heute von Bayer, war Düsseldorf einfach harmlos und zu ängstlich. Keine Zweikampfhärte und sich eigentlich nichts getraut. Noch nicht mal als es 2 oder 3 zu 0 stand. Einfach schwach!

Wir müssen es einfach besser machen. Wir haben schnellere Außen und einen Kopfballungeheuer, zudem ein Schlitzohr im Mittelfeld.. Wer weiß, wer weiß..
So Herr HEINTZ, nun doch 2. Liga oder was?



Beitragvon FCK1104 » 03.04.2024, 23:01


Untermoselteufel hat geschrieben:Die Auslosung wer Heimteam ist findet erst am Montag statt. Daher auch noch keine Infos zu Tickets, weil sich dort erst entscheidet, wer welche Blöcke bekommt.


Wir sind als Heimteam gesetzt, wie immer der Sieger des 1. Halbfinals im Pokal.
Bei der Auslosung wird soweit ich weiß nur die Seite der Fans bestimmt.
Beispielsweise war Dortmund 2011/12 zwar das Heimteam, die Fans mussten aber auf die Marathontorseite, da diese ihnen zugelost wurde.



Beitragvon Briegel-Fan » 03.04.2024, 23:03


Seid doch nicht so pessimistisch … ich habe da einige dicke Chancen für Düsseldorf heute gesehen :-) Erinnert Euch bitte: „Elf Männer, die eine der berühmtesten Mannschaften in der Geschichte des Sports formten - das ungarische "Wunderteam". 32 Spiele lang blieb diese fast immer in gleicher Besetzung auflaufende Elf nach der 3:5- Niederlage gegen Österreich am 14. Mai 1950 ungeschlagen. 32 Spiele, in denen die Ungarn 26 Siege feierten, darunter das legendäre 6:3 1953 im Londoner Wembleystadion, mit dem sie den Engländern den Nimbus der Unbesiegbarkeit auf der heimischen Insel raubten. Das Rückspiel in Budapest gewannen sie mit 7:1. Niemals seit der ersten Weltmeisterschaft 1930 in Uruguay gab es einen klareren Titelfavoriten als diese Ungarn vor dem Turnier 1954 in der Schweiz. Dann kam der 4. Juli 1954, das unvergessliche WM-Finale im Berner Wankdorfstadion.“ Und unsere fünf Männer waren dabei …
„Jetzt Gefahr! Schuss! Auf der Torlinie gerettet! Nachschuss müsste kommen! Noch mal auf der Torlinie gerettet! Kohlmeyer rettet, rettet, rettet!“



Beitragvon ilja82 » 03.04.2024, 23:06


Ich halte es für wahrscheinlicher, dass wir gegen Leverkusen gewinnen, als dass Saarbrücken gegen Karlsruhe, Bayern, Frankfurt und Gladbach gewinnt. :lol:



Beitragvon Rubert 1848 » 03.04.2024, 23:08


Es geht für uns alle darum, dass wir den Finaltag genießen und den Mitarbeitern des Bayer-Konzerns auf den Rängen zeigen, das Tradition und Leidenschaft tiefrot leuchtet. Was sich letztendlich auf dem Platz abspielt, daran denken wir heute Abend noch nicht, denn dafür ist es noch zu früh. Jetzt geht es nicht gegen Leverkusen, jetzt geht es gegen den Abstieg.
Scheiß TuS Koblenz



Beitragvon FCK1920 » 03.04.2024, 23:18


Jetzt geht es in 7 Endspiele in Liga 2.

Auswärts zu null gespielt und gewonnen, das könnte man gerne doch in den kommenden zwei Spielen wiederholen...

Forza FCK !!!



Beitragvon FckSchrat » 03.04.2024, 23:25


Auch wenn Taktik angeblich keine Rolle spielt, gestern ist sie aufgegangen. FF wird auch hier eine passende finden, da bin ich sicher.



Beitragvon HalloindieRunde » 03.04.2024, 23:25


Singapfalz hat geschrieben:Habe das Spiel live gesehen.
In dieser Verfassung ist Leverkusen komplett chancenlos gegen uns.
Eigentlich kann der DFB schon heute „1. FC Kaiserslautern“ auf dem Pokal eingravieren.
#punktemitderpost


Ich mag dein Statement, 100% Zustimmung!!!!!
Wir werden sie komplett einschüchtern, ihren Spielaufbau, ihre Spielidee mit unserer Liebe zum Verteidigen komplett zerstören. Scheng und Tomiak werden ihre Gegenspieler aufessen…
Anschließend blitzsauber auskontern und minimum zwei Buden machen.

Nur der FCK!!!!!!



Beitragvon charty1972 » 03.04.2024, 23:26


Wir Fans müssen im Finale echte Betze-Atmosphäre ins Olympiastadion zaubern, ...
:pyro:
... die Werkself bei jedem Ballkontakt gnadenlos auspfeifen und jede gelungene Aktion der Roten Teufel abfeiern.:schal: Von den Anhängern dieses Retortenvereins :kotz: darf nichts zu hören sein.

Den Rest erledigen dann Coach und Mannschaft: :fussball: mit ausgebuffter Funkel-Taktik und teuflischer Leidenschaft :teufel2: können wir einen dreckigen Sieg einfahren. Wenn Saarbrücken gegen Bayern gewinnen kann, dann können auch wir diesen Chemie-Verein in die Knie zwingen.
:schild:
FCK-Mitglied und Fan aus Leidenschaft. Seit 1990 immer dabei. 2 Deutsche Meisterschaften, Pokalsiege, Ab- und Aufstiege. Gegen Barca, Ajax und Sheffield Wednesday. Gegen Roter Stern Belgrad, Eindhoven und die Rangers, aber auch gegen Sonnenhof-Großaspach, den SC Verl und Türkgücü München. :teufel2:



Beitragvon roterteufel81 » 03.04.2024, 23:29


Düsseldorf hat heute eindrucksvoll gezeigt wie man nicht gegen Leverkusen agiert. Sie haben exakt den Fehler begangen, den wir gestern um jeden Preis vermieden haben, weil Saarbrücken auf diese Art auch Bayern, Frankfurt und Gladbach rausgeworfen hat.

Man kann doch nicht ernsthaft gegen Leverkusen im 3-4-3 antreten und dann noch zu Beginn hoch pressen, sodass ab der Mittellinie schon keine Absicherung mehr da war.

Direkt 2x ins Kontermesser gelaufen.

Und dann mit der 180 Grad Wendung nach dem 0:2 alles hinten rein zustellen das 0:3 gefressen.

Thioune hat sich mal übel vercoacht heute.
Das Eckige muss ins Runde



Beitragvon BB » 03.04.2024, 23:48


Also eins sage ich euch: Wir werden uns nicht in der ersten Viertelstunde dreimal von denen 2 gegen 4 auskontern lassen. Ist natürlich wahrscheinlich, dass wir das nicht gewinnen, aber SO leicht machen wir es dem Bayer nicht. Das war ja lächerlich was Düsseldorf da gespielt hat, vollkommener Wahnsinn. Das Finale nehmen wir als (fast) einmaliges Erlebnis mit. In der Stadt und auf den Rängen werden wir gewinnen. Und wenn wir ne dreiprozentige Chance auf den Pott haben, dann sollten wir versuchen, auch diese zu ergreifen. :teufel2:
"Denn solche Hass kann nur entstehen, wenn da ist unbändige Liebe."



Beitragvon Wassenberger » 03.04.2024, 23:50


Bei Leverkusen war nach 60 Minuten schon die Luft raus. Die haben nichts drauf. Die haun wir weg.



Beitragvon hansilinho » 04.04.2024, 00:01


Briegel-Fan hat geschrieben:Seid doch nicht so pessimistisch … ich habe da einige dicke Chancen für Düsseldorf heute gesehen :-) Erinnert Euch bitte: „Elf Männer, die eine der berühmtesten Mannschaften in der Geschichte des Sports formten - das ungarische "Wunderteam". 32 Spiele lang blieb diese fast immer in gleicher Besetzung auflaufende Elf nach der 3:5- Niederlage gegen Österreich am 14. Mai 1950 ungeschlagen. 32 Spiele, in denen die Ungarn 26 Siege feierten, darunter das legendäre 6:3 1953 im Londoner Wembleystadion, mit dem sie den Engländern den Nimbus der Unbesiegbarkeit auf der heimischen Insel raubten. Das Rückspiel in Budapest gewannen sie mit 7:1. Niemals seit der ersten Weltmeisterschaft 1930 in Uruguay gab es einen klareren Titelfavoriten als diese Ungarn vor dem Turnier 1954 in der Schweiz. Dann kam der 4. Juli 1954, das unvergessliche WM-Finale im Berner Wankdorfstadion.“ Und unsere fünf Männer waren dabei …


70 Jahre später... Ich seh schon die Schlagzeile vor mir:

"Das Wunder von Ber(li)n"



Beitragvon hansilinho » 04.04.2024, 00:04


Markus Münch: „Es ging um alles – da gibt es kein Fair­play!“
https://11freunde.de/artikel/es-ging-um-alles-da-gibt-es-kein-fairplay/575462 (Archiv 2.4.2011)

Der Pokalsieg wäre wäre auch eine schöne Art "Revanche" im Todesjahr von Andy Brehme.



Beitragvon Kurpalzdeiwel » 04.04.2024, 00:31


Düsseldorf war grottenschlecht, kein Zweikampfbiß, kein gescheites Passspiel, kein Wille. Unsere Funkelkurve in Sachen Abwehrverhalten, zeigt stetig nach oben. In 7 Wochen müßten wir die beste Abwehr in der Liga haben, wenn die Kurve so bleibt. Leverkusen wird von uns ganz anders bearbeitet werden, wie das Düsseldorf heute versäumt hat, die hatten die Bux voll. Frimpingpong und Wirtz muss gleich in den ersten 10Min eine Ansage gemacht werden, wer der Boss im Feld ist.
"Der Schlüssel zum Erfolg ist Kameradschaft und der Wille, alles für den anderen zu geben". Fritz Walter
1.FCK, mein Verein seit ich laufen kann.



Beitragvon RedRepublic » 04.04.2024, 01:02


[quote="hansilinho"]
Das ist so gut :daumen: Kann ich mir sogar als Thema der zweifellos kommenden Choreo vorstellen:

Wie vor 70 Jahren die Walter-Elf - heute seid ihr dran!
DAS WUNDER VON BER(LI)N

Sollte Leverkusen echt als ungeschlagener Meister und EL-Sieger antreten, fände ich den Vergleich nicht mal vermessen (rein sportlich - fürs Land bleibt 1954 natürlich relevanter :D )



Beitragvon teufelshü » 04.04.2024, 06:12


Schobbe77 hat geschrieben:Alle in rot!
Schade das unser Final T shirt schwarz ist, dachte ich gestern schon. Das von Leverkusen ist übrigens rot.


Leider sieht man bei diesem Aufruf mal wieder, dass es diesen Sebstdarstellern mehr um sich als den Verein geht.nachdem der fck ein wie ich finde gelungenes schwarzes Pokalshirt gelaunched hat…..

Mir egal - spätestens nach dem 1:0 für uns bin ich eh naggisch :D
In Peru, in Peru in den Anden....




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