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Lieberknechts Lilien machen den Bundesliga-Aufstieg klar
Darmstadt 98 hat sein Freitagsspiel gegen den 1. FC Magdeburg gewonnen und sich vorzeitig den Aufstieg in die Bundesliga gesichert. Aus Sicht des 1. FC Kaiserslautern ist damit die erste Entscheidung über veränderte Gegner in der Saison 2023/24 gefallen.
Die vom bekennenden FCK'ler Torsten Lieberknecht trainierten Lilien werden in der kommenden Spielzeit kein Gegner der Roten Teufel mehr sein. Durch das knappe 1:0 gegen Magdeburg nutzten die Darmstädter ihren dritten von vier Matchbällen, nachdem die Aufstiegsfeier zuvor zwei Mal wegen überraschender Niederlagen verschoben werden musste. Klar, dass im randvollen Stadion am Böllenfalltor nach dem Schlusspfiff alle Dämme brachen. Darmstadt 98 war über die gesamte Saison 2022/23 betrachtet klar die stärkste Mannschaft der 2. Bundesliga und feiert damit verdient die Erstliga-Rückkehr. Gegen den 1. FC Kaiserslautern hatte das Lieberknecht-Team aber einmal viel Glück: Die vom bis heute letzten Darmstädter Aufstiegstrainer Dirk Schuster gecoachten Roten Teufel hatten beim Hinspiel im Fritz-Walter-Stadion aus einem 0:2-Rückstand noch eine 3:2-Führung gemacht, dann aber doch noch in der Nachspielzeit das 3:3 hinnehmen müssen.
Hertha, Sandhausen, Elversberg: Weitere Entscheidungen am Samstag?
Am morgigen Samstag stehen weitere Entscheidungen über die zukünftige Zusammensetzung der 2. Bundesliga bevor: Der 1. FC Heidenheim könnte Darmstadt folgen und den zweiten Aufstiegsplatz fix machen. Jahn Regensburg und der SV Sandhausen müssen ihre Auswärtsspiele gewinnen und auf eine gleichzeitige Niederlage von Arminia Bielefeld hoffen, um nicht vorzeitig als Absteiger festzustehen. Außerdem könnte in der Bundesliga der Abstieg von Hertha BSC besiegelt werden und in der 3. Liga würde die SV Elversberg mit einem Sieg aus eigener Kraft den Aufstieg klarmachen.
Quelle: Der Betze brennt
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- Auf einen Blick: Die komplette Tabelle der 2. Bundesliga
Ergänzung, 20.05.2023:

Enttäuschung beim Jahn: Der Sieg in Braunschweig kommt für die Rettung zu spät.; Foto: Imago Images
Sandhausen und wohl Regensburg müssen in die 3. Liga
Die nächsten Entscheidungen in der 2. Bundesliga sind gefallen. Nach den Ergebnissen der ersten Samstagsspiele steht fest: Der SV Sandhausen steigt in die 3. Liga ab, Jahn Regensburg wird höchstwahrscheinlich folgen. Der 1. FC Heidenheim könnte dagegen heute Abend noch feiern.
Schon vor dem Anpfiff hatten die Schlusslichter der Liga SV Sandhausen und Jahn Regensburg mit jeweils 28 Punkten und fünf Punkten Rückstand nur noch theoretische Chancen, den Relegationsplatz, auf dem Arminia Bielefeld stand, noch zu erreichen. Doch nachdem der SVS in Heidenheim mit 0:1 verlor, hat sich auch diese Minimalhoffnung für die Elf von Gerhard Kleppinger zerschlagen. Regensburg gewann zwar sein Spiel mit 2:1 bei Eintracht Braunschweig, da sich aber gleichzeitig Bielefeld und der SC Paderborn 2:2-Unentschieden trennten, hat der Jahn nur noch eine rein theoretische Chance auf den Klassenerhalt, da das Torverhältnis (-23) deutlich schlechter ist, als das der Ostwestfalen (-8). Sowohl Regensburg als auch Sandhausen werden nächstes Jahr also nun in der 3. Liga auf Teams wie Mannheim, Aue oder die zweite Mannschaft des SC Freiburg treffen. Während Jahn Regensburg nach sechs Jahren Zweitklassigkeit absteigt, war Sandhausen sogar elf Jahre ohne Unterbrechung in der 2. Bundesliga vertreten.
Folgt Heidenheim Darmstadt in die Bundesliga? Steigt Hertha heute ab?
Eventuell einen Grund zum Feiern könnte heute dagegen noch der 1. FC Heidenheim haben. Durch den Sieg über Sandhausen muss die Elf von Frank Schmidt nun abwarten, was der Hamburger SV im Abendspiel gegen die SpVgg Fürth macht. Sollte der HSV verlieren, wären die Heidenheimer aufgestiegen, bei einem Remis bestünde für die Hamburger über das Torverhältnis noch eine Restchance auf den direkten Aufstieg. Heute könnte zudem noch der Abstieg von Hertha BSC aus der Bundesliga besiegelt werden und in der 3. Liga würde die SV Elversberg mit einem Sieg aus eigener Kraft den Aufstieg klarmachen.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 20.05.2023:

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Neuer FCK-Gegner: Hertha BSC steigt in Zweite Liga ab
Der 1. FC Kaiserslautern fährt nächste Saison wieder nach Berlin. Nach einem 1:1 gegen den VfL Bochum steht Hertha BSC nach dem 33. Spieltag als erster Absteiger aus der Bundesliga fest.
Gegen die ebenfalls noch abstiegsbedrohte Bochumer auf Platz 15 hätte die Elf von Pal Dardai unbedingt gewinnen müssen, um doch noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Und es sah lange Zeit ganz gut aus, denn in der 64. Minute erzielte Lucas Tousart die Führung, die die Berliner beinahe nochmal richtig dick ins Geschäft um den Klassenerhalt gebracht hätte. Doch in der vierten Minute der Nachspielzeit war es Keven Schlotterbeck, der die Hertha schockte und mit dem 1:1 in die Zweite Liga schickte. Mit 26 Zählern beträgt der Rückstand der Berliner auf den Relegationsplatz einen Spieltag vor Schluss fünf Punkte, was nicht mehr einzuholen ist. Für die alte Dame ist es nach 1965, 1980, 1983, 1991, 2010 und 2012 bereits der siebte Abstieg aus der Beletage. Bochum bleibt dagegen mit 32 Punkten knapp über dem Strich. Ein kleiner Restzweifel bleibt dabei jedoch auch daran noch, denn Hertha muss Berichten zufolge wegen finanzieller Probleme noch um die Zweitliga-Lizenz bangen.
Auf dem Relegationsplatz steht weiterhin der FC Schalke 04, der zuhause nicht über ein 2:2-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt hinaus kam. Mit einem Sieg am Sonntag gegen Mainz 05 könnte allerdings noch der VfB Stuttgart bis auf Platz 15 vorrücken, der aktuell mit 29 Zählern noch auf einem direkten Abstiegsplatz verweilt. Gerettet hat sich dagegen die TSG Hoffenheim, die mit 4:2 gegen Union Berlin gewann und nicht mehr auf die letzten drei Plätze abrutschen kann.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 21.05.2023:

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SV Elversberg feiert den Durchmarsch in die Zweite Liga
Der nächste Gegner des 1. FC Kaiserslautern für die kommende Saison steht fest. Weil Saarbrücken in Duisburg nicht über ein 2:2 hinaus kam, ist der SV Elversberg der Aufstieg in die 2. Bundesliga nicht mehr zu nehmen.
Am Ende wurde es nochmal eine richtige Zitterpartie für die Saarländer. Nachdem der der SVE die Hinrunde als Aufsteiger mit sensationellen 44 Punkten als Tabellenführer beschlossen hatte, lief es in der Rückrunde eher holprig, zuletzt hagelte es fünf Niederlagen in sechs Spielen. Und auch im Spitzenspiel gegen Wehen Wiesbaden kam die Elf von Trainer Horst Steffen nicht über ein 1:1 hinaus. Doch weil die Saarländer nur noch theoretisch vom direkten Aufstiegsplatz hätten verdrängt werden können, wurde schon gestern auf dem Platz den Durchmarsch aus der Regionalliga in die zweit höchste Spielklasse gefeiert. Heute folgte dann die endgültige Gewissheit: Weil der 1. FC Saarbrücken trotz zwischenzeitlicher zweifacher Überzahl beim MSV Duisburg nicht über ein 2:2 hinaus kam, sind auch die letzten mathematischen Zweifel ausgeräumt.
Hinter Elversberg (71 Punkte) kämpfen mit dem VfL Osnabrück (67), Wehen Wiesbaden (67), Dynamo Dresden (66 Punkte) und dem 1. FC Saarbrücken (66) noch vier Teams am letzten Spieltag um den zweiten direkten Aufstiegs- sowie um den Playoff-Platz.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 27.05.2023:

3. Liga: Osnabrück steigt auf, Wehen spielt Relegation
Irres Finale in der 3. Liga! Der VfL Osnabrück hat sich in der Nachspielzeit den zweiten Aufstiegsplatz hinter der SV Elversberg gesichert und trifft damit kommende Saison auf den 1. FC Kaiserslautern. Der SV Wehen Wiesbaden geht in die Relegation.
Vor dem 38. und letzten Spieltag in der 3. Liga waren es noch vier Vereine, die um den zweiten Aufstiegsrang sowie den Platz in der Relegation kämpften. In einem wahnsinnig spannenden Finish stand zwischenzeitlich der 1. FC Saarbrücken (2:1 gegen Viktoria Köln) auf dem direkten Aufstiegsplatz, dann der SV Wehen Wiesbaden (1:0 gegen den Halleschen FC), ehe ganz am Ende doch noch der VfL Osnabrück jubeln durfte: In Wiesbaden feierten die Fans schon vorzeitig mit einem Platzsturm den direkten Aufstieg, als der VfL im Stadion an der Bremer Brücke in der Nachspielzeit einen 0:1-Rückstand gegen Borussia Dortmund II noch in einen 2:1-Heimsieg umdrehte - und sich damit selbst den Aufstieg aufgrund der um einen Treffer besseren Tordifferenz (!) sicherte.
Saarbrücken, Wehen & Osnabrück wechseln den Aufstiegsrang hin und her
Saarbrücken trauert über die verlorene Relegationsteilnahme in der Nachspielzeit derweil genauso wie der letztjährige Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden, dem ein eigener 2:1-Heimsieg gegen den VfB Oldenburg nichts mehr brachte. Den Meisterpokal der 3. Liga sicherte sich die SV Elversberg (2:1 beim FC Ingolstadt) vor dem nicht aufstiegsberechtigten SC Freiburg II. Und für Wehen bietet sich nach dem Tiefschlag in der Nachspielzeit im Gegensatz zu Saarbrücken noch die Möglichkeit zum Aufstieg im zweiten Versuch: In der Relegation zur 2. Bundesliga trifft der SVWW am 02. und 06. Juni 2023 entweder auf Arminia Bielefeld, den 1. FC Nürnberg oder Eintracht Braunschweig - diese drei Klubs können am morgigen Sonntag noch auf Platz 16 in der Zweiten Liga landen.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 27.05.2023:

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Schalke steigt in die Zweite Liga ab, der VfB zittert noch
Im Schatten des Meister-Finishs zwischen Dortmund und Bayern ist am letzten Spieltag der Bundesliga eine weitere Entscheidung mit Relevanz für den 1. FC Kaiserslautern gefallen: Schalke 04 folgt Hertha BSC und spielt kommende Saison in der 2. Bundesliga.
Schalke 04 versuchte im Gastspiel bei Rasenballsport Leipzig nochmal alles, musste sich am Ende aber mit 2:4 geschlagen geben. Die starke Aufholjagd im ersten Halbjahr 2023 (Platz 8 in der Rückrundentabelle der Bundesliga) wurde somit nicht belohnt und die Königsblauen steigen nach nur einer Saison direkt wieder in die 2. Bundesliga ab - und bieten dort in der kommenden Saison in Hin- und Rückspiel zwei weitere Highlights für die Roten Teufel.
In die Relegation muss der VfB Stuttgart und trifft dort am 01. und 05. Juni 2023 entweder auf den 1. FC Heidenheim oder den Hamburger SV. Ein 1:1-Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim reichte den Schwaben zwar zur Sicherung von Platz 16, aber nicht um noch einen Rang höher zu klettern. Der VfL Bochum hat sich durch ein 3:0 gegen Bayer Leverkusen ebenso gerettet wie erwartungsgemäß der FC Augsburg (0:2 bei Borussia Mönchengladbach) und bleibt somit ein weiteres Jahr in der Ersten Liga.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 28.05.2023:

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Zweitliga-Finale: Heidenheim hoch, HSV spielt Relegation
Die vorletzten Entscheidungen in der 2. Bundesliga sind gefallen: Der 1. FC Heidenheim steigt neben Darmstadt 98 in die Bundesliga auf, der Hamburger SV muss ebenso wie Arminia Bielefeld in die Relegation.
Das Zweitliga-Finale am Sonntag toppte jenes aus der 3. Liga vom Tag zuvor nochmal. Bis zur Nachspielzeit stand der Hamburger SV dank seines 1:0-Sieges beim SV Sandhausen auf dem direkten Aufstiegsplatz und profitierte dabei vom 1:2-Rückstand des 1. FC Heidenheim bei Jahn Regensburg. Aber während die Hamburger schon zu feiern begannen, lief in Regensburg noch das Spiel - und Heidenheim holte sich durch Treffer in der 93. und 99. Minute noch den 3:2-Sieg und damit verbunden den Aufstieg. Weil zeitgleich Darmstadt 98 mit 0:4 bei der SpVgg Fürth verlor, feiert der FCH zudem sogar die Zweitliga-Meisterschaft.
Relegationsspiele 2022/23: Hamburger SV gegen VfB Stuttgart & Arminia Bielefeld gegen SV Wehen Wiesbaden
Der HSV spielt in der Relegation zur Bundesliga gegen den VfB Stuttgart. In der Relegation zur 2. Bundesliga tritt Arminia Bielefeld, das Platz 16 nach einem 0:4 beim 1. FC Magdeburg nicht mehr verlassen konnte, auf den SV Wehen Wiesbaden. Die zuvor ebenfalls noch gefährdeten 1. FC Nürnberg (1:0 gegen den SC Paderborn) und Eintracht Braunschweig (1:2 bei Hansa Rostock) konnten sich über die Abstiegslinie retten.
Die Vereine der 2. Bundesliga in der Saison 2023/24:
1. FC Kaiserslautern
Schalke 04
Hertha BSC
Fortuna Düsseldorf
FC St. Pauli
SC Paderborn
Karlsruher SC
Holstein Kiel
Hannover 96
1. FC Magdeburg
SpVgg Fürth
Hansa Rostock
1. FC Nürnberg
Eintracht Braunschweig
SV Elversberg
VfL Osnabrück
Verlierer der Erstliga-Relegation: VfB Stuttgart - Hamburger SV
Gewinner der Zweitliga-Relegation: SV Wehen Wiesbaden - Arminia Bielefeld
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 01.06.2023:

Relegation: HSV nach dem Hinspiel schon fast geschlagen
Der Hamburger SV bleibt wohl auch in der kommenden Zweitliga-Saison ein Gegner des 1. FC Kaiserslautern. Oder gelingt den Hansestädtern in der Relegation noch die Sensation? Im Hinspiel behielt der VfB Stuttgart klar mit 3:0 (1:0) die Oberhand.
Der Erstliga-16. ging im ausverkauften und sehr stimmungsvollen Stuttgarter Stadion schon nach 44 Sekunden durch Konstantinos Mavropanos in Führung. Und auch den Start in die zweite Halbzeit verschlief der Zweitliga-3. aus Hamburg und kassierte durch Josha Vagnoman (51.) sowie Serhou Guirassy (55.) gar einen Doppelschlag zum Endstand von 0:3. Gemessen am Spielverlauf hätte das Ergebnis sogar noch deutlicher zu Ungunsten des in der Schlussphase in Unterzahl agierenden HSV ausfallen können.
Das Rückspiel findet am kommenden Montag im Hamburger Volksparkstadion statt. In der Zweitliga-Relegation treffen außerdem am morgigen Freitag sowie am kommenden Dienstag der Zweitliga-16. Arminia Bielefeld und der Drittliga-3. SV Wehen Wiesbaden aufeinander und ermitteln den dann letzten noch fehlenden FCK-Gegner der kommenden Saison.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 02.06.2023:

4:0! Wehen stößt Bielefeld in Richtung Drittliga-Abstieg
Der SV Wehen Wiesbaden steht nach dem Hinspiel der Relegation ganz dicht vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Derweil wird Arminia Bielefeld wohl von der Bundesliga in die 3. Liga durchgereicht.
Vor 11.008 Zuschauern in der Wiesbadener Arena besiegte der gastgebende Drittliga-3. den Zweitliga-16. am Freitagabend mit 4:0 (1:0) und hat damit eine glänzende Ausgangslage für das Rückspiel am Dienstag in Bielefeld. Ivan Prtajin (6.), Johannes Wurtz (50.), Benedict Hollerbach (60.) und John Iredale (82.) erzielten die Tore für den hochüberlegenen SVWW. Nach dem vierten Treffer war die Partie längere Zeit unterbrochen, weil einige Bielefelder Anhänger die Nerven verloren und Böller sowie Rauchtöpfe auf das Spielfeld warfen. Erst nach rund 20 Minuten hatten die Gemüter sich wieder leicht beruhigt und das Spiel konnte zu Ende gebracht werden.
Für die vor einem Jahr noch erstklassig spielende Arminia stellt sich damit im Rückspiel eine fast unlösbare Aufgabe. Aus Sicht des 1. FC Kaiserslautern bringt die Zweitliga-Relegation auch eine finanzielle Komponente mit sich: Mit Bielefeld würde diesjährige Nummer Eins der Fernsehgeld-Tabelle komplett aus dieser Rangliste rausrutschen und die kolportierten 19 Millionen Euro würden sich auf die 18 zukünftigen Zweitligisten verteilen. Der FCK würde im Ranking einen weiteren Platz nach oben klettern, denn Wehen würde sich hinter den Roten Teufeln eingruppieren.
Zwei kommende FCK-Gegner für die Zweitliga-Saison 2023/24 werden noch gesucht: Im gestrigen Hinspiel der Bundesliga-Relegation setzte sich der VfB Stuttgart ebenfalls deutlich mit 3:0 gegen den Hamburger SV durch, der somit vor einem weiteren Jahr im Unterhaus steht. Hier findet das Rückspiel am Montag in Hamburg statt, einen Tag vor dem Re-Match zwischen Arminia Bielefeld und dem SV Wehen Wiesbaden.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 05.06.2023:

HSV scheitert am VfB und spielt weiter in der Zweiten Liga
Der 1. FC Kaiserslautern reist auch nächste Saison zwei Mal nach Hamburg. Der Hamburger SV konnte in der Bundesliga-Relegation gegen den VfB Stuttgart das 0:3 aus dem Hinspiel nicht drehen und hat damit erneut den Aufstieg verpasst.
Immerhin eine Halbzeit lang konnten die Rothosen von der Sensation träumen: Vor 57.000 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion hatte Sonny Kittel die frühe 1:0-Führung für den HSV erzielt (6.), die bis zur Pause halten sollte. Gegen die wackelige VfB-Defensive war der Zweitligist sogar näher am 2:0. Im zweiten Abschnitt zeigte der Erstligist dann aber wieder sein Gesicht aus dem Hinspiel und drehte die Partie durch Doppeltorschütze Enzo Millot (48., 64.), dessen zweitem Treffer ein schwerer Abwehrpatzer von HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes voranging. Das 2:1 für Stuttgart war nach dem 3:0-Sieg im Hinspiel die vorzeitige Entscheidung, auch wenn das Heimteam danach noch einige gute Torchancen hatte. Am Ende fiel sogar noch das 3:1 durch Silas (90.+7). Für den einstigen "Dino" der Bundesliga bedeutet das Scheitern am VfB die nun schon sechste aufeinanderfolgende Spielzeit in der 2. Bundesliga.
Mit dem heutigen Ergebnis stehen 16 der 17 FCK-Gegner für die Zweitliga-Saison 2023/24 fest. Der letzte Teilnehmer wird im morgigen Rückspiel der Zweitliga-Relegation ermittelt und voraussichtlich SV Wehen Wiesbaden heißen: Der Drittligist geht mit einem 4:0-Vorsprung aus dem Hinspiel ins Re-Match gegen den letztjährigen Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld.
Die Vereine der 2. Bundesliga in der Saison 2023/24:
1. FC Kaiserslautern
Schalke 04
Hertha BSC
Hamburger SV
Fortuna Düsseldorf
FC St. Pauli
SC Paderborn
Karlsruher SC
Holstein Kiel
Hannover 96
1. FC Magdeburg
SpVgg Fürth
Hansa Rostock
1. FC Nürnberg
Eintracht Braunschweig
SV Elversberg
VfL Osnabrück
Gewinner der Zweitliga-Relegation: Arminia Bielefeld - SV Wehen Wiesbaden (Hinspiel: 0:4)
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 06.06.2023:

Arminia chancenlos: Wehen steigt in die Zweite Liga auf
Die Gegner des 1. FC Kaiserslautern in der Zweitliga-Saison 2023/24 stehen fest. Der SV Wehen Wiesbaden behält auch im Rückspiel bei Arminia Bielefeld die Oberhand und steigt auf, während der DSC aus der Bundesliga in die 3. Liga durchgereicht wird.
Die Ausgangsposition für die Hessen war bestens, schließlich hatte der SVWW das Hinspiel vor heimischem Publikum gegen die höherklassige Arminia mit sage und schreibe 4:0 gewonnen. Auf der Bielefelder Alm hätte es also ein kleines Wunder für die Elf von Uwe Koschinat gebraucht, um doch noch den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga feiern zu können. Und zunächst sah es so aus, als könnte vielleicht dahingehend noch etwas gehen. Denn nach nur vier Minuten brachte Kapitän Fabian Klos den DSC in Front. Doch durch zwei Tore von Benedict Hollerbach drehte Wiesbaden, unter anderem mit dem Ex-Lautrer Sascha Mockenhaupt in der Startelf, die Partie noch in der ersten Hälfte. Das Team von Markus Kauczinski behielt bis zum Ende mit 2:1 die Oberhand. Damit steigt der DSC zum zweiten Mal in Folge ab, im vergangenen Sommer waren die Ostwestfalen bereits aus der Bundesliga in die Zweite Liga abgestiegen, jetzt folgt der Absturz in die Drittklassigkeit.
Wiesbaden nach drei Jahren zurück - Bielefelder Absturz hat finanzielle Folgen
Der SV Wehen Wiesbaden kehrt dagegen nach drei Jahren in der 3. Liga wieder in die 2. Bundesliga zurück und ist somit der letzte noch ausstehende Gegner, auf den die Roten Teufel in der kommenden Saison treffen werden. Mit Wiesbaden, Hertha BSC, dem FC Schalke 04, dem SV Elversberg und dem VfL Osnabrück werden die Lautrer in der neuen Saison also auf fünf neue, teilweise aber alt bekannte Gegner treffen.
Der Abstieg der Bielefelder hat auch positive finanzielle Auswirkungen für den FCK, denn die diesjährige Nummer Eins der Fernsehgeld-Tabelle fällt somit komplett aus dieser Rangliste und die kolportierten 19 Millionen Euro verteilen sich auf die 18 zukünftigen Zweitligisten. Der FCK klettert im Ranking einen weiteren Platz nach oben, denn Wehen gruppiert sich nach drei Jahren Drittklassigkeit hinter den Roten Teufeln ein.
Die Vereine der 2. Bundesliga in der Saison 2023/24:
1. FC Kaiserslautern
Schalke 04
Hertha BSC
Hamburger SV
Fortuna Düsseldorf
FC St. Pauli
SC Paderborn
Karlsruher SC
Holstein Kiel
Hannover 96
1. FC Magdeburg
SpVgg Fürth
Hansa Rostock
1. FC Nürnberg
Eintracht Braunschweig
SV Elversberg
VfL Osnabrück
SV Wehen Wiesbaden
Quelle: Der Betze brennt


