
Verdiente 1:3-Niederlage gegen Osnabrück
Der 1. FC Kaiserslautern hat am 30. Spieltag eine herbe Heimniederlage einstecken müssen. Die Roten Teufel unterlagen Spitzenreiter VfL Osnabrück mit 1:3.
Schon zur Pause hatten sich die Gäste eine komfortable Zwei-Tore-Führung erspielt: Steffen Tigges krönte einen Konter mit dem 1:0 für den VfL (14.). In der 22. Minute bestrafte er die schlafmützige Defensive der Hausherren nach einer Ecke mit dem zweiten Tor.
Ajdinis Traumtor macht alles klar
Nach der Pause erzielte Bashkim Ajdini ein Traumtor, indem er per Direktabnahme aus 22 Metern mithilfe des Innenpfostens traf und damit auf 3:0 für den VfL erhöhte (58.). Carlo Sickinger verkürzte in der 69. Minute mit einem platzierten Schuss ins VfL-Gehäuse. Am Ende blieb es bei der 1:3-Schlappe - der FCK kassierte damit nach sieben Spielen wieder eine Niederlage. Am kommenden Freitag tritt das Hildmann-Team beim KFC Uerdingen.
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Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Statistik zum Spiel: 1. FC Kaiserslautern - VfL Osnabrück
- Das FCK-Stimmungsbarometer: Wie ist die aktuelle Gefühlslage der Fans?
Ergänzung, 24.03.2019:

FCK-Profis hadern mit einfachen Gegentoren
Nach der verdienten 1:3-Niederlage gegen den VfL Osnabrück ärgerten sich Spieler und Trainer des 1. FC Kaiserslautern vor allem über die einfachen Gegentore. Aus dem angepeilten Coup gegen den Spitzenreiter wurde damit nichts.
Die Serie ist gerissen: Nach sieben Spielen ohne Niederlage hat der FCK wieder verloren. Das 1:3 gegen Tabellenführer Osnabrück war dabei auch verdient, schon zur Pause lagen die Roten Teufel mit 0:2 in Rückstand. "Wir haben die erste Hälfte verpennt", ärgerte sich Janek Sternberg, den vor allem das Zustandekommen beider Gegentreffer im ersten Durchgang frustrierte. Beim 0:1 hatte der VfL nach einer FCK-Ecke gekontert, Steffen Tigges traf mit einem satten Flachschuss ins lange Eck. "Das müssen wir mit einem taktischen Foul schon vorher unterbinden", so Sternberg. Beim zweiten Gegentreffer hatte sich die Lautrer Hintermannschaft gleich zweimal schlafmützig gezeigt: Konstantin Engel konnte eine Eckball-Hereingabe ebenso frei verlängern, wie Tigges am linken Pfosten einschießen. "Der stand blitzeblank, weil da noch einmal einer gepennt hat", kritisierte Schlussmann Lennart Grill.
Sickinger betreibt nur Ergebniskosmetik
"In so einem Spiel kannst du nicht solche Tore kassieren", hielt Mads Albaek fest und bezog dabei auch das 0:3 mit ein. Bashkim Ajdini war nach einer abgewehrten Ecke aus dem Rückraum ein Traumtor gelungen. "Der, der dort stehen sollte, hat sich in das Chaos im Strafraum ziehen lassen", monierte Sascha Hildmann. So hatte Ajdini freie Schussbahn und versenkte den Ball mit Hilfe des Innenpfostens im Kasten. Damit war die Partie endgültig gelaufen. Carlo Sickinger betrieb mit einem platzierten Schuss ins VfL-Gehäuse und seinem ersten Profi-Tor immerhin noch Ergebniskosmetik.
Kühlwetters Lob für Osnabrück
"Wir wollten es heute eigentlich aggressiver angehen", beschrieb Hildmann einen Teil der Marschroute gegen den VfL. Die Gäste wiesen seine Spieler aber schnell in die Schranken. Die Partie glitt den Niedersachsen zu keinem Zeitpunkt aus den Händen. "Der Sieg ist für Osnabrück mehr als verdient. Sie haben super Fußball gespielt", lobte Christian Kühlwetter den Gegner. "Und wir hatten vielleicht nicht den besten Tag, den du brauchst, wenn du Osnabrück schlagen willst." Dabei hatte sich der FCK, der nach diesem Spieltag nun 20 Punkte hinter Osnabrück steht, einen kleinen Coup ausgerechnet. "Wir hätten heute wirklich, wirklich gerne gewonnen", sagte Hildmann.
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 24.03.2019:
23.000 auf dem Betze - aber nur die Gäste jubeln
Das Drittliga-Duell zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem VfL Osnabrück lockte mal wieder deutlich mehr als 20.000 Zuschauer ins Fritz-Walter-Stadion. Grund zum Jubeln hatten am Ende aber nur die Gästefans.
Zum ersten Mal seit dem 2. November wurde bei einem FCK-Heimspiel wieder die Marke von 20.000 Besuchern durchbrochen - damals waren 24.005 Besucher zur Partie gegen Energie Cottbus gekommen. Gegen Osnabrück sahen offiziell 23.165 Zuschauer die 1:3-Niederlage des FCK.

Gute Laune hatten damit vor allem die zahlreichen Gästefans. Rund 2.500 Anhänger der Lila-Weißen waren bei der Partie auf dem Betze dabei - nach 1860 München und Karlsruhe die zweitgrößte Gäste-Kulisse in der laufenden FCK-Saison.
Zu Beginn sorgten die VfL-Fans mit einer Konfetti-Choreo in den Vereinsfarben für ein optisches Highlight. Im weiteren Spielverlauf gaben sie vor allem akustisch den Ton an - und schwenkten nach alter FCK-Tradition kurz vor Schlusspfiff weiße Taschentücher.

Die Westkurve konnte vor allem in den Minuten nach dem 1:3-Anschlusstreffer mit Lautstärke glänzen und hatte sich zu diesem späteren Zeitpunkt schon deutlich geleert.
Zu den kompletten Fotogalerien vom Heimspiel gegen Osnabrück:
- Fotogalerie | Fanfotos: 1. FC Kaiserslautern - VfL Osnabrück
- Fotogalerie | Spielfotos: 1. FC Kaiserslautern - VfL Osnabrück
Quelle: Der Betze brennt

