DBB hat geschrieben:Post erläutert JHV-Panne - FCK dementiert
Aussage gegen Aussage: Die Deutsche Post weist die Schuld an der verpatzten JHV-Einladung des 1. FC Kaiserslautern zurück und liefert eine andere, erstaunliche Erklärung. Die FCK-Verantwortlichen erwidern: „Stimmt nicht.“
Rückblick: Anfang des Monats sorgte die nicht fristgerecht eingegangene Einladung zur Jahreshauptversammlung 2015 (JHV) für Aufregung bei den Roten Teufeln. Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen daraufhin eine Verschiebung und begründeten es in einer Stellungnahme: „Aufgrund unerwarteter Verspätungen bei der postalischen Auslieferung der Einladungen (…).“
Diese Darstellung wird nun von der Deutschen Post zurückgewiesen, wie eine heute veröffentlichte Nachfrage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ergibt: Demnach hat nicht die Post die Verspätung zu verantworten, sondern es wurde schlicht und einfach nicht das Porto für die knapp 20.000 Einladungen rechtzeitig bezahlt. Die Briefe wurden zwar am 26. Oktober eingeliefert, die zur Bezahlung vorgesehene „Postcard“ war jedoch nicht gedeckt, so dass die Auslieferung erst ab 30. Oktober erfolgte – und somit definitiv nicht mehr fristgerecht.
Die FCK-Verantwortlichen dementieren diese Darstellung der Post. Auf der JHV, die nun am 12. Dezember 2015 stattfindet, wolle man entsprechende Beweise vorlegen.
Quelle: Der Betze brennt / Frankfurter Allgemeine Zeitung (Originalquelle siehe unten)
DBB hat geschrieben:Update, 05.12.2015:
Die FAZ ist in ihrer heutigen Ausgabe nochmals auf das Thema JHV-Einladung eingegangen. Demnach habe der Verein über seinen Rechtsanwalt erneut mitgeteilt, gegenteilige Aussagen zu denen der Post gegenüber der Zeitung vorliegen zu haben. Zum kompletten Artikel: Widersprüche um FCK-Einladung.
FAZ hat geschrieben:Zu kleine Portokasse beim 1. FC Kaiserslautern
(...) Beispiel 1. FC Kaiserslautern: Der permanent klamme Fritz-Walter-Klub hatte unlängst eingeladen zur Vereinsversammlung, musste den für Ende November vorgesehenen Termin allerdings in den Dezember verlegen, weil Einladungen nicht fristgerecht bei den Mitgliedern angekommen waren. Die Verzögerung der Versendung wurde vom Management des Vereins auf die Post geschoben. Wie sich nun nach Informationen dieser Zeitung herausgestellt hat, wurden die Einladungen an die Mitglieder aber aus gutem Grund vom Dienstleister nicht verschickt, weil eine zur Zahlung des Portos vorgesehene „Postcard“ nicht gedeckt war. Die Post AG bestätigt das. So warteten nach Auskunft des Unternehmens die Briefe vier Tage aufs Versenden, bis mit einer zweiten Karte, die dann über die nötige Deckung verfügte, der Auftrag endlich bezahlt wurde. Auf Anfrage behauptet die FCK-Führung, dass dieser von der Post bestätigte Sachverhalt nicht stimme. Beweise wolle der Verein vorlegen – aber nicht jetzt, sondern erst bei der Mitgliederversammlung. (...)
Quelle und kompletter Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung
