Ich meine mich zu erinnern, dass Sirch kurz vor seiner Auswechselung im eigenen Sechzehner lag und einen Krampf hatte. Daher macht dieser Wechsel durchaus auch Sinn.Kitzmann-Übersteiger hat geschrieben: 03.11.2025, 11:23
Nur der Wechsel Ritter für Skyttä macht für Sinn.
Genau das habe ich gestern nicht vermehrt gesehen und empfand das als äußerst positiv.Scouser hat geschrieben: 03.11.2025, 11:30
Das Problem ist: Sein "Rock'n Roll"-Spielstil, wie ein User hier es so passend beschrieb, kostet sehr viel Kraft/Energie. Wirkliche Entlastungsphasen oder eine stabile Ruhe in Ballbesitzmomenten scheinen dabei nicht vorgesehen zu sein
Ich verstehe die meisten Auswechslungen auch nicht. Nach den Wechseln gibt's immer die Gegentreffer (Hannover, Nürnberg, Düsseldorf).Kitzmann-Übersteiger hat geschrieben: 03.11.2025, 11:23 Mir stellen sich außerhalb der taktischen Diskussion bzw. der Kritik am Spielstil
weitere Fragen. Z.B., warum die Auswechslungen meist so erfolgen, dass die Statik unseres Spiels verändert wird.
Ich bringe Kim und verschiebe Robinson, der das in der Kette hervorragend gemacht hat, auf die Position von Sahin und habe auf einmal im Zentrum einen komplett anderen Spielertyp. Nehme ihn dann raus, bringe Aremu und habe wieder einen anderen Spielertyp. Bringe wohlgemerkt NACH dem Ausgleich einen Elvedi für Sirch, der auch mal den Unterschied machen kann. Hole einen Hanslik runter und lasse den armen Wekesser vorne rumspringen.
Nur der Wechsel Ritter für Skyttä macht für Sinn. Aber alle anderen Wechsel haben unseren sowieso eher dürftigen Spielstil nachhaltig negativ verändert. Und dabei geht es mit noch nicht einmal um die Spieler im einzelnen, sondern um Struktur.
Dazu würde ich TL gerne mal hören, vielleicht verstehe ich es dann besser...
Allievi89 hat geschrieben: 02.11.2025, 16:33Nur so, Wekesser hat ganz vorne gespielt.Philippee hat geschrieben: 02.11.2025, 16:31 Er nimmt heute die besten Spieler raus, bringt gegen halbtote Düsseldorfer nur defensive Spieler.
Macht’s leider net besser, sorry. Katastrophales Zeichen und Verunsicherung und Unordnung bringt es zudem mit.
Man könnte aber auch sagen, dass nach den Auswechslungen Treffer für uns fallen, immerhin haben wir auch bereits fünf Jokertore und deren sieben Vorlagen durch Einwechselspieler.Nibelunge1 hat geschrieben: 03.11.2025, 13:36
Ich verstehe die meisten Auswechslungen auch nicht. Nach den Wechseln gibt's immer die Gegentreffer (Hannover, Nürnberg, Düsseldorf).
Grundsätzlich möchte ich Deiner Meinung gar nicht widersprechen. Gestern sah das über weite Strecken im Spiel mit dem Ball tatsächlich strukturierter aus.FCK1104 hat geschrieben: 03.11.2025, 13:28
Genau das habe ich gestern nicht vermehrt gesehen und empfand das als äußerst positiv.
Wir haben irgendwann in der 2. Halbzeit bis zur 75. Minuten damit angefangen, nicht jeden erstbesten Ball nach vorne zu spielen.
Da waren etliche Situationen in denen wir im Spielaufbau andribbeln, dann aber wieder abdrehen und neu aufbauen. Generell nicht in Hektik verfallen, sondern um Kontrolle bemüht sind.
Das sah meiner Meinung nach deutlich besser aus als in den Spielen zuvor, als es 90min lang nur einen Weg blind nach vorne gab.
Leider war das mit den Wechseln irgendwann dahin und es wurde wieder zunehmend hektisch.
1. ich habe nie gesagt, dass in dieser Liga regelmäßig Mannschaften dominiert werden. Es ging mir darum, dass wir spielerisch dazu in keinem Spiel in der Lage waren außer in Teilen gegen Münster.pisano96 hat geschrieben: 03.11.2025, 06:52Betzebub2000 hat geschrieben: 02.11.2025, 20:43 Puhh ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich mich fühlen soll…
Die letzten 3 Spiele waren ein echtes Armutszeugnis. Nürnberg, Fürth und Düsseldorf waren 3 der schwächsten Gegner, gegen die wir diese Saison gespielt haben und wir schaffen es nicht, uns mal konsequent mehrere Torchancen zu erspielen. Geschweige denn mal einen Konter auszuspielen. Deswegen waren die zwei Unentschieden auch mehr als verdient.
Man muss hier auch mal über die fehlende Entwicklung sprechen. Als Lieberknecht die letzten 4 Saisonspiele übernahm, konnte ich darüber noch hinwegsehen, dennoch ging die spielerische Qualität eher zurück als nach vorne. Nun hatte er eine ganze Vorbereitung mit dem Team und es hat sich nach nun 11 Spieltagen (13 mit Pokal) nichts getan (bis auf das Münster Spiel). Unser einziges Mittel ist hoch und weit oder eben eine Flanke auf Prtajin. Dieser kann uns aber auch nicht in jedem Spiel den Arsch retten.
Wir sind in den meisten Spielen die spielerisch schwächere Mannschaft, haben aber oft aus wenig viel gemacht. Dieses Spielglück hat uns aber verlassen und offenbart unsere Schwächen im Spiel nach vorne.
Wir haben mit Sirch, Sahin, Ritter, Skyttä und Joly eigentlich Spieler im Kader, die nachweislich mehr drauf haben und mit denen ein gepflegter Fußball möglich sein sollte. Trotzdem schaffen wir es mit dieser taktischen Ausrichtung eben nicht, einen schwächeren Gegner zu dominieren oder uns zumindest mehrere Torchancen zu erspielen.
Wir sind jetzt das vierte Jahr in der zweiten Liga und die immer wieder angesprochene fußballerische Entwicklung findet leider nicht statt. Da muss ich aber auch die Wahl der Trainer hinterfragen. Ein Torsten Lieberknecht steht für „altmodischen“, pragmatischen Fußball. Hinten gut stehen und schnell umschalten. Leider klappt dies aktuell aber mal so gar nicht.
Ich mag Torsten und hoffe, dass er die Mannschaft in die Spur bringt, leider glaube ich aktuell aber noch nicht daran. Ich lasse mich aber gern eines besseren belehren und stehe nach wie vor hinter jedem Spieler und Mitarbeiter meines FCK.
Wie oft kommt es denn vor, daß in dieser ausgeglichenen Liga einer den anderen dominiert? Schießt hier irgendeine Mannschaft regelmäßig im “Bayern-Stil” andere Mannschaften mit 3-0 oder 4-0 ab? Dein erwähntes Spielglück hatte bis jetzt fast jede Mannschaft schon einmal, siehe z.B. wir bei den Gelbfüßlern, die Gelbfüßler am Samstag gegen Schalke oder Elversberg gegen uns.
Wieso ist hinten gut stehen und schnell umschalten (vor allem auswärts) altmodisch? Das unser einzigstes Mittel hoch und weit sein soll habe ich am Sonntag nicht gesehen und flanken gehört nunmal zum Fußball dazu. Besonders, wenn man einen so kopfballstarken Spieler wie Pritajin in seinen Reihen hat. Und welche taktische Ausrichtung soll denn Deiner Meinung nach besser sein als die vom Sonntag? In meinen Augen war sie offensiv und mutig ausgelegt, nur machten die Spieler zu wenig daraus.
Und derjenige Trainer, der gerade im Amt ist, ist in diesem Verein traditionell immer der Falsche……bei Schuster gefiel den Fans seine Spielphilosophie nicht (“Schuster-Ball”), für einige war Funkel nach seinem ersten Spiel ein alter Opa, bei Anfang überschlugen sich die Hiobsbotschaften bereits bei seiner Vorstellung und nun bei Lieberknecht ist es anscheinend wieder mal die Spielphilosophie. Ich würde mir mal Verhältnisse wie in z.B. in Karlsruhe mit Eichner oder in Magdeburg unter Titz wünschen, bei denen man einen Trainer mal konstant ein paar Jahre lang arbeiten läßt und ihn nicht schon nach 3-4 sieglosen Spielen infrage stellt, geschweige denn schon bei einer Niederlage nach dem 1. Spieltag seinen Rauswurf fordert. Dies ist in diesem Club aber leider unmöglich, da seine Fans immer an ihren zu hohen Erwartungen scheitern.
Das heißt aber auch, das bald mehr als die Hälfte der Mannschaft wieder einer in der Spur ist.Seit1969 hat geschrieben: 03.11.2025, 19:42 Jede Mannschaft, jeder Spieler hat im Laufe der Saison mal schwächere Phasen. Bei uns trifft das augenblicklich jedoch mehr als die halbe Mannschaft.
Ist das so, oder ist das einfach nur ein Gefühl weil es jetzt 2x nacheinander quasi so passiert ist? Ich würde noch nicht mal sagen das die Wechsel schuld waren, aber ich weiß was du meinstBernddasBrot2 hat geschrieben: 04.11.2025, 07:18
So zieht sich das fast schon wie ein roter Faden durch die Saison, Wechsel erschüttern das Gerüst der Mannschaft....
Dadurch verliert das System von TL auch eine ganze Menge an Durchschlagskraft.
Raschl ist in der Tat ein Faktor der nachdenklich macht. Einerseits geadelt "Müsste 1.Liga spielen" andererseits hat sich Raschl jetzt schon unter mehreren Trainer nicht durchsetzen können. Raschl hatte ja durchaus seine Einsatzzeiten unter Lieberknecht, bei Einwechslungen. Warum jetzt nicht, darf erfragt werden.Betzebastion Mainz hat geschrieben: 03.11.2025, 16:46 Dabei haben wir mit RASCHL den Mann, der nicht nur Bälle erobern kann, sondern auch mit blitzgescheiten Zuspielen oder Abschlüssen für die Entscheidung sorgen kann ! Siehe Heimspiel gegen Darmstadt.
Und den bringt TL ums Verecken nicht....
Ich kann es nicht begreifen.