Tja, ich glaube, dass diese Diskussion um Homosexuelle im Sport bzw. im Fußball uns noch jahrelang verfolgen wird. Wobei ich hier weniger die Fangemeinde als Problem sehe, als das direkte Umfeld, wie Mannschaft, Trainer, Führung etc.
Was mich aber generell an der öffentlichen Diskussion stört ist, dass alles andere als "schwul ist gut" kaum zugelassen wird. Ob der oder diejenige gegenüber von mir homosexuell ist, ist mir schnurzpiepegal. Auch, ob derjenige auch beim FCK spielen würde. Eine Diskriminierung soll und darf nicht sein. Nur stellt sich die Frage, wo fängt die Diskriminierung an und wo hört die Diskussion auf?
Ich persönlich würde meine Sohn/Tochter natürlich auch weiterhin lieben, wenn sie sich outen würden, doch Glücklich damit wäre ich bei Weitem nicht. Aufgrund dieser Aussage bin ich persönlich auch schon als diskriminierend dargestestellt worden.
Ein Hitzelsberger hat sicherlich viel Mut aufgebracht, seine persönliche Neigung zuzugeben, doch dafür, dass es laut Medien normal sein soll, wird das Thema ziemlich aufgebauscht. Erst wenn wir nicht mehr über dieses Thema diskutieren, ist es gesellschaftlich angekommen.