Quelle und kompletter Text: miasanrot.deFanrun mit Fragezeichen
Der FC Bayern möchte sich mit einer weiteren Aktion für Flüchtlinge engagieren und »ein starkes Zeichen für die Willkommenskultur in München« setzen. So steht es auf der Homepage des »FC Bayern FanRun«, die gestern bekannt wurde. Grundsätzlich ist das Engagements des Vereins für Flüchtlinge wie viele weitere Aktionen des Vereins in den vergangenen Wochen sehr lobenswert. Doch mit wem wird beim FanRun eigentlich was getan? Einige Fragen bleiben offen.
Unabhängig von der Frage, ob der Verein erneut mit dem Springer Konzern gemeinsame Sache machen sollte (obwohl ausreichend Gründe dagegen sprechen) bleibt die Organisationsstruktur hinter der Veranstaltung ein wenig undurchsichtig. Es hat den Anschein als sei hier schnell etwas zusammengestückelt worden. Doch der Reihe nach.
»Für den guten Zweck«
Zum Event: Am 10. Oktober möchte der FanRun »20.000 fußballbegeisterte Fans in Bayern-Farben ihr Stadion auf ganz neue Art kennen lernen« lassen. Ein 5km-Lauf auf den Vorplätzen der Allianz Arena soll unter dem Motto »Mitlaufen und Mithelfen« ein Zeichen setzen. In »friedlicher Sportlichkeit für den guten Zweck« heißt es auf der Veranstaltungsseite zum Engagement des FC Bayern München. Des Weiteren ist der »BILD hilft e.V.«, die Allianz Arena und als Organisator die »FanRun GmbH« aufgelistet. (...)
Sehr geil VfL und FCN! Danke für den Beitrag paulgeht!paulgeht hat geschrieben:Ich finde in diesem Zusammenhang übrigens ganz interessant, wie der VfL Bochum und der 1. FC Nürnberg - der sich gestern noch in die Gruppe der Verweigerer eingereiht hat - ihre Nicht-Teilnahme begründen. Nämlich gar nicht so sehr ausgehend von der Ambivalenz, die diese Aktion der Bild mit sich bringt, sondern mit dem Umgang danach.
Und bitte das hier nicht gleich als verdeckte Kritik am FCK werten. Ich finde es einfach interessant und hervorhebenswert, dass man sich von erpressungsartigen Versuchen der Bild nicht einschüchtern lässt, sich vielmehr solidarisiert.
Quelle und kompletter Text: fcn.deDer 1. FC Nürnberg begrüßt die ligaweite Aktion für Flüchtlinge. Sie ist sinnvoll und unterstützenswert. Weil der 1. FC Nürnberg aber den Umgang mit den Vereinen, die an der freiwilligen Aktion nicht teilnehmen, für unangebracht hält, wird der Club auf eine besondere Promotion des Medienpartners verzichten.
Quelle und kompletter Text: vfl-bochum.deDie VfL-Vorstände Christian Hochstätter und Wilken Engelbracht erklären hierzu: „Gegen Engagement ist nichts einzuwenden, im Gegenteil: Der VfL Bochum 1848 begrüßt sämtliche Hilfsmaßnahmen, die in Not geratene Menschen unterstützen. Wenn es also um die Sache gegangen wäre, wären wir kompromissbereit gewesen und hätten eine Aktion, die von der BILD mitgetragen wird, unterstützt. Allerdings hat uns die scharfe Reaktion seitens der BILD-Chefredaktion ob der Absage eines anderen Clubs an die Aktion dazu gebracht, sich mit diesem Verein solidarisch zu zeigen. Es darf unserer Ansicht nach nicht sein, dass jemand einem Verein die Solidarität mit Flüchtlingen abspricht, nur weil dieser nicht bereit ist, eine u.a. von der BILD initiierte Aktion zu unterstützen.
Eins A!paulgeht hat geschrieben:Ich finde in diesem Zusammenhang übrigens ganz interessant, wie der VfL Bochum und der 1. FC Nürnberg - der sich gestern noch in die Gruppe der Verweigerer eingereiht hat - ihre Nicht-Teilnahme begründen. Nämlich gar nicht so sehr ausgehend von der Ambivalenz, die diese Aktion der Bild mit sich bringt, sondern mit dem Umgang danach.
Und bitte das hier nicht gleich als verdeckte Kritik am FCK werten. Ich finde es einfach interessant und hervorhebenswert, dass man sich von erpressungsartigen Versuchen der Bild nicht einschüchtern lässt, sich vielmehr solidarisiert.
Quelle und kompletter Text: fcn.deDer 1. FC Nürnberg begrüßt die ligaweite Aktion für Flüchtlinge. Sie ist sinnvoll und unterstützenswert. Weil der 1. FC Nürnberg aber den Umgang mit den Vereinen, die an der freiwilligen Aktion nicht teilnehmen, für unangebracht hält, wird der Club auf eine besondere Promotion des Medienpartners verzichten.
Quelle und kompletter Text: vfl-bochum.deDie VfL-Vorstände Christian Hochstätter und Wilken Engelbracht erklären hierzu: „Gegen Engagement ist nichts einzuwenden, im Gegenteil: Der VfL Bochum 1848 begrüßt sämtliche Hilfsmaßnahmen, die in Not geratene Menschen unterstützen. Wenn es also um die Sache gegangen wäre, wären wir kompromissbereit gewesen und hätten eine Aktion, die von der BILD mitgetragen wird, unterstützt. Allerdings hat uns die scharfe Reaktion seitens der BILD-Chefredaktion ob der Absage eines anderen Clubs an die Aktion dazu gebracht, sich mit diesem Verein solidarisch zu zeigen. Es darf unserer Ansicht nach nicht sein, dass jemand einem Verein die Solidarität mit Flüchtlingen abspricht, nur weil dieser nicht bereit ist, eine u.a. von der BILD initiierte Aktion zu unterstützen.
Lieber kk - bevor Du St. Pauli eine erbärmliche Haltung vorwirfst und ihn als Karnevalsverein geführten Verein bezeichnest, solltest Du Dich mit der Haltung dieses Vereins befassen. Als eingefleischter FCK-Fan der in Hamburg lebt, kann ich Dir nur empfehlen: Erst informiere, dann reden - oder: erst Hirn einschalten, dann reden.kk hat geschrieben:Man kann echt über Kai Diekmann oder die opportunistische Ambivalenz der Bild sagen, was man will. Aber: selbst dem Allerdümmsten sollte es klar geworden sein, dass es einem als Karnevalsverein geführter und vermarkteter "Fußballclub" wie Sankt Pauli nicht um Flüchtlinge sondern nur alleine um eine öffentlich belegte moralische Hoheit geht. Es geht denen jedenfalls nicht darum, dass das Flüchtlingsthema Akzeptanz in der Mitte der Gesellschaft findet. Das ist so erbärmlich.
Perspektive FCK hat geschrieben:Enttäuschung über FCK-Teilnahme an Bild-Aktion
Am 16. September 2015 forderte die Interessengemeinschaft „Unsere Kurve“ alle Bundesliga Vereine auf, an der Aktion „Wir helfen“ nicht teilzunehmen, da hierdurch von der BILD-Zeitung die Flüchtlingshilfe instrumentalisiert wird und sich die Redaktion der Zeitung hinter dem Deckmantel der Flüchtlingshilfe versteckt obwohl sie in den Wochen und Monaten zuvor heftig an der Schraube zur Eskalation gegen die Flüchtlinge gedreht hat.
Aktuell haben sechs Vereine angekündigt, das bisherige Badge des Premium-Partners Hermes nicht gegen das „Wir helfen“ Badge mit dem Logo der Bild-Zeitung auszutauschen. Die Zweitligavereineweigern sich, an der freiwilligen Aktion der DFL teilzunehmen. Der Zweitligist MSV Duisburg wird sogar in einem Sondertrikot auflaufen bei dem der Trikotsponsor auf seinen Werbeaufdruck verzichtet und stattdessen „Refugees welcome“ zu lesen sein wird.
- FC St. Pauli
- Union Berlin
- 1. FC Nürnberg
- SC Freiburg
- VfL Bochum
- MSV Duisburg
Auf eine schriftliche Anfrage des Online-Fanzines „Der Betze brennt“ wie denn der 1. FC Kaiserslautern zu dem aktuell heiß diskutierten Thema steht antwortete der Pressesprecherer mit:
„Der Vertragspartner der DFL ist Hermes. Und von diesem Vertrag profitieren alle Vereine der ersten und zweiten Liga. Wenn unser Partner Hermes seine Präsenz auf dem Trikotärmel nun dafür nutzen möchte, auf ein aktuelles und wichtiges Thema aufmerksam zu machen, dann stellen wir uns dem nicht in den Weg.“
Diese Entscheidung der Vereinsführung des 1. FC Kaiserslautern finden wir falsch und bedauerlich. Zeigt sie doch, dass das Management des Vereins nicht in der Lage ist zu differenzieren. Es geht hier nicht darum, sich gegen die Aktion „Refugees welcome“ zu stellen oder gar in irgendeiner Weise gegen die Flüchtlingsströme Kritik zu äussern, wie es von Kai Diekmann in seinem unglaublich dummen Tweet gegenüber dem FC St. Pauli zum Ausdruck kam. Nein, es geht bei der Weigerung das Badge des Premium Partners der DFL „Hermes“ gegen ein Badge mit dem Logo der BILD-Zeitung auszutauschen darum, sich nicht zum Trittbretthalter der populistischen Meinungsmache dieses Blattes zu machen und mit dem Logo auch noch dafür zu werben. Da diese Maßnahme von der DFL auf freiwilliger Basis beruht ist die Unterstützung seitens der Führung des 1. FC Kaiserlautern noch weniger zu verstehen. Wenn es eines Badges auf dem Ärmel eines Trikots bedarf, auf die Probleme der Flüchtlingsströme aufmerksam zu machen, wie Stefan Roßkopf im Namen des 1. FC Kaiserslautern meint, dann hat in den vergangenen drei Monaten aber jeder, der diese Problematik nicht gesehen hat in einer Höhle gelebt.
Wir, die Perspektive FCK, sind enttäuscht von der Vereinsführung, dass sie sich vor den Karren der BILD-Zeitung spannen lässt und den geistigen Brandstifter der Gegner der Flüchtlinge somit auch noch eine Werbeplattform bietet.
Quelle: Perspektive FCK
So dämlich kann unser VV eigentlich gar nicht sein. Der weiß ganz genau: Wenn Schlachtfest ist, wetzt die Blöd das Messer. Vermutlich sogar schon ein paar Tage früher.SL7:4 hat geschrieben:Vielleicht hält unsere Vereinsführung sich in dieser Situation auch zurück aus Angst vor zukünftig schlechten Schlagzeilen in dieser "Zeitung".
Wer weiß, was auf unserem Berg noch alles passiert, da könnte unser VV es wohl besser finden, sich jetzt nicht noch zusätzlich in den Focus zu schieben.
Meine Vermutung!

Vorher nachdenken ist oft besser als blind zu folgen!Nachdenkseiten hat geschrieben:#BILDnotwelcome – Wie Deutschlands Hetzblatt aus dem Flüchtlingselend Kapital schlagen will
Verantwortlich: Jens Berger
Es gibt Ideen, die sind so grotesk, dass man sich langsam ernsthaft fragt, ob die Welt um einen herum nun völlig durchgedreht ist. Die Idee, dass ausgerechnet Springers Hetzblatt BILD eine Solidaritätskampagne für Flüchtlinge veranstaltet, gehört zweifelsohne dazu. An diesem Wochenende sollten, so der ebenso groteske, wie geniale, Plan der BILD, sämtlich Fußballklubs der ersten und zweiten Bundesliga mit Aufnähern auf dem Trikots auflaufen, auf denen neben dem „WIR HELFEN“ Slogan auch noch das Logo der BILD und des Sponsors Hermes prangen – eine Werbekampagne für BILD, bei der das Flüchtlingselend Mittel zum Zweck ist. Offenbar hat BILD diesmal jedoch den Bogen überspannt. Angefangen mit dem FC St. Pauli haben sich aktuell bereits sechs Zweitligisten öffentlich geweigert, an der BILD-Werbekampagne teilzunehmen und auch die großen Erstligaklubs sehen sich einem massiven Fanprotest ausgesetzt. Gut so! Seltsamerweise verliert jedoch niemand ein kritisches Wort über die Verantwortlichen dieser unsäglichen Aktion: Den Profifußballverband DFL.
Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=27605
1860 München, der Fanrat hat geschrieben:Servus Löwenfans,
wir möchten gar nicht viele Worte verlieren, warum es pure Heuchelei ist, dass sich gerade die BILD-Zeitung des Springer-Konzerns an die Spitze einer Pro-Flüchtlingskampagne setzt.
Einer Zeitung, die das ganze Jahr gegen Fans, Flüchtlinge oder sonstige unliebsame Personengruppen hetzt, bei der eigenen Imagekampagne behilflich zu sein, kann weder im Interesse der Liga noch im Interesse unseres Vereins sein. Allein die arrogante Reaktion eines BILD-Redakteurs auf die Entscheidung des FC St. Pauli, nicht mit dem Logo aufzulaufen, zeigt, wie es um das Selbstverständnis dieses Blattes bestellt ist.
Wenn man es ernst meint mit der Flüchtlingshilfe, dann druckt man sich keine Abzeichen auf den Ärmel, sondern nimmt es selbst in die Hand und wird aktiv. Wie es richtig geht, zeigen einige unserer Fans, welche Geflohenen mit einem selbst gekauften und weitergegebenem Löwenticket einen schönen und sorgenfreien Nachmittag bieten wollen.
Wir empfehlen daher unserem Verein, es den Vorreitern vom FC St. Pauli und vom 1. FC Union Berlin gleich zu tun und nicht mit dem Kampagnenlogo der BILD aufzulaufen.
Weiß-blaue Löwengrüße,
Euer Fanrat
#BILDnotwelcome
Quelle: https://www.facebook.com/1860Fanrat/pos ... 2585879076
1860 München, die Pressestelle des Vereins hat geschrieben:Bei den Löwen gilt: #Refugees Welcome
Der TSV 1860 München engagiert sich seit vielen Monaten für die Flüchtlingshilfe. Viele Löwenfans zeigen darüber hinaus ihr großartiges Engagement, das vom Verein ebenfalls unterstützt wird.
Aus folgenden Gründen haben wir uns entschieden, auch die Aktion der DFL zu unterstützen:
// Wir sind für Aktionen, die dieses ganz spezielle Thema positiv begleiten.
// Wir wollen damit sensibilisieren und ein Zeichen setzen, dass Flüchtlinge speziell in München willkommen sind.
// Wir unterstützen damit eine Initiative der DFL, die eine Solidarisierung aller Vereine zum Ziel hat - fern von unterschiedlichem Vereinsdenken und Philosophien.
// Wir sind der Meinung, dass das Flüchtlingsthema nachhaltig betreut werden muss und eine Initiative von vielen benötigt wird.
// Die Betroffenen sollen nicht nur in Deutschland willkommen sein, sondern müssen auch entsprechend integriert werden.
// Dazu bedarf es einer breiten Zustimmung und einer deutschlandweiten Solidarität.
// Ob Vereine, DFL, Medien - für alle gilt, Maßnahmen zu treffen, die nicht nur PR-Aktionen bleiben oder das Gewissen beruhigen.
// Es erscheint uns als wertvoller und sinnvoller, ein Zeichen für eine Aktion FÜR Flüchtlinge zu setzen, als uns gegen eine Medienkooperation auszusprechen, die nicht die unsere ist.
Wir alle müssen das Thema langfristig begleiten - und daran müssen wir uns alle messen lassen. (...)
Quelle: http://www.tsv1860.de/aktuell/news/bei- ... es-welcome
abwarten - gegen pauli spielen wir noch zweimal und union hat noch ein rückspiel.SeppTiefstabel hat geschrieben:Ach Lautern. Das Arschkriechen beschert Euch auch keine Punkte oder Vorteile bei Schirientscheidungen.
Liebe FCK-Fans,
hiermit wollen wir uns nochmal zum Thema „Badge auf dem Trikotärmel“ äußern:
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen, der öffentlichen Diskussionen und der medialen Berichterstattung mussten wir feststellen, dass es in dieser Sache inzwischen leider nicht mehr um das Thema Hilfe für Flüchtlinge geht, sondern nur noch um die Haltung der Vereine zu einzelnen Medien. Daher hat sich der 1. FC Kaiserslautern nun entschlossen, nicht wie ursprünglich geplant mit dem entsprechenden Badge, sondern mit dem klassischen Logo des Partners Hermes aufzulaufen. Wir reagieren damit auf die Tatsache, dass durch die öffentliche Diskussion die eigentliche Botschaft in den Hintergrund gerückt ist.
Beim kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg wird der FCK gemeinsam mit der Stadt Kaiserslautern das Thema Hilfe für Flüchtlinge unter dem Motto „Kaiserslautern ist bunt“ durch zahlreichen Aktionen in den Vordergrund rücken. Weitere Informationen hierzu folgen in den kommenden Tagen.
Quelle: FCK auf Facebook