Interview mit Fabian Schönheim
Im Interview mit
www.fck.de schildert Fabian Schönheim, wie er sich nach seiner Knieverletzung wieder an die Mannschaft herankämpft. Trotz des Fünf- Punkte-Rückstandes, hat der Verteidiger den Glauben an den Aufstieg noch nicht ganz verloren und hofft auf einen Heimsieg gegen die SpVgg Greuther Fürth.
Interview
Fabian, du hast Dich in der Hinrunde im Heimspiel gegen den FC Augsburg schwer am Knie verletzt. Wie geht es Dir, ein knappes halbes Jahr nach der Verletzung?
Fabian Schönheim: So weit ganz ordentlich. Ich denke, dass ich auf jeden Fall im Zeitplan liege. Ich bin aber noch nicht soweit, dass ich das volle Programm mit der Mannschaft absolvieren kann. Das Aufwärmprogramm mit dem Team geht zwar schon, aber der Hauptteil, besonders die Zweikämpfe, das geht noch nicht.
Zusammen mit Fitness-Coach Thomas Neubert trainierst Du ja schon seit einigen Tagen wieder mit dem Ball. Schön, nach dem langen Reha-Programm endlich wieder mit dem Ball zu arbeiten?
Fabian Schönheim: Sehr schön! Seit dem 24. November habe ich endlich einmal wieder gegen einen Ball getreten. Sich jetzt langsam wieder an die Mannschaft heranzutasten ist natürlich schön für mich zu sehen. Es gibt noch einmal extra Motivation, vielleicht für den Endspurt fit zu werden und in dieser Saison noch ein paar Spiele für den FCK zu machen. Aber ich setze mich nicht zu sehr unter Druck, weil meine Gesundheit das Wichtigste für mich ist.
Wie groß sind denn die Chancen, dass Du in dieser Saison noch einmal für den FCK auf dem Platz stehen kannst?
Fabian Schönheim: Unser Reha-Trainer Thomas Neubert sagt mir gute Chancen voraus. Ich möchte kein Risiko eingehen, aber wenn Thomas mir "Grünes Licht" gibt und ich mich mental 100 Prozent fit fühle, hoffe ich, dass der Trainer mich aufstellt und ich noch ein paar Spiele machen kann.
Jetzt hast Du lange Zeit pausieren müssen. Wie ist es, wenn man selbst nicht eingreifen kann und sieht, dass das Ziel Aufstieg in immer weitere Ferne rückt?
Fabian Schönheim: Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich immer noch einen Funken Hoffnung in mir habe, dass es doch noch klappt. Dass die anderen Mannschaften doch noch schwächeln und wir unsere Spiele gewinnen. Auf der Tribüne st es natürlich schwer, wenn man nicht eingreifen kann. Da würde ich manchmal am liebsten auf den Platz rennen und die Jungs aufrütteln. Im Moment klappt es einfach nicht so, wie es sein sollte, aber ich habe immer noch die Hoffnung in mir und glaube an die Mannschaft, dass sie es noch irgendwie schaffen kann.
Die Heimspiele verfolgst Du im Fritz-Walter-Stadion. Wie informierst Du Dich über die Auswärtsspiele?
Fabian Schönheim: Meistens zu Hause mit meiner Familie vorm Fernseher oder zusammen mit Daniel Halfar, mit dem ich mir in Kaiserslautern eine Wohnung teile. Da wird es dann ab und zu auch einmal ein bisschen lauter, wenn es nicht so läuft.
Mit Greuther Fürth kommt am Sonntag eine ganz starke Mannschaft an den Betzenberg. Wie ist Dein Tipp für diese Partie?
Fabian Schönheim: Wenn man oben noch irgendwie dranbleiben will, muss man am Sonntag gewinnen. Man weiß um die Stärken von Greuther Fürth, dass sie schnelle Stürmer und ein gutes Konterspiel haben. Ohne Tamás Hajnal und Axel Bellinghausen, die ja beide ihre fünfte Gelbe Karte gesehen haben, wird es natürlich wieder schwer. Trotzdem denke ich, dass der Trainer das richtige Mittel finden wird und wir 2:1 gewinnen.
Quelle:"
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