Der "Fall Mause" scheint wohl vielschichtiger zu sein, als das, was wir alle so mitbekommen.
Er bringt von seiner Physis eigentlich alles mit und ein Stürmer, der Torschützenkönig in der dritten Bundesliga wurde, kam gewiss nicht auf der Brotsuppe dahergeschwommen. Ich persönlich hatte damals den Transfer recht hoffnungsfroh beobachtet.
Andererseits sehen wir, was wir sehen und lesen, was wir lesen. Da drängt sich vordergründig das Bild einer leichtfertig zertrümmerten Karriere auf.
Eine Karriere, die mit seinem Wechsel zum FCK hätte beginnen können und die nun in einem Dönerteller endgültig festzustecken scheint. Sein Leihverein will die Leihe am Besten gleich beenden, der ausleihende Verein will ihn am Besten gar nicht mehr zurück.
Hier handelt es sich offensichtlich um ein Problem auf mentaler Ebene, soviel dürfte klar sein.
Status Quo:
Der Spieler steht vor der Situation, dass seine Karriere, die hätte stattfinden können, in Scherben liegt, obwohl sie noch nicht mal richtig begonnen hat. Das Einzige, was er jetzt noch hat, ist sein laufender Vertrag beim FCK. Den kann er aussitzen und sich dann schonmal überlegen, was er beruflich in den nächsten Jahren so machen will. Mit Fußball wird es definitiv nichts zu tun haben. Oder er versucht, seine Karriere noch zu retten, bzw. endlich beginnen zu lassen.
Der FCK steht vor einen finanziellen Flop i.H.v. Ablösesumme+Spielergehalt für 3 Jahre (abzüglich ein paar Kröten Verleihgebühren)
Ich sehe hier nur eine vernünftige Lösung:
Spieler (mit Berater) und Verein (Hengen, Klos, Lieberknecht) setzen sich zusammen. Die Parteien analysieren gemeinsam den Ist-Zustand ihrer Vertragssituation. Und damit meine ich den oben Beschriebenen.
Als FCK würde ich dem Spieler folgendes Angebot unterbreiten:
"Zeige, dass du es kannst und ballere unsere 2.Mannschaft zum Aufstieg in die Regionalliga. Damit wirst du nicht nur den FCK einen wichtigen Schritt weiterbringen, sondern du kannst in der nächsten Saison ein Bestandteil der 1.Mannschaft werden. Du bekommst deine Chance erneut und wir helfen dir dabei, sie zu nutzen. Retten wir gemeinsam unsere Ziele und helfen uns gegenseitig"
Wenn Mause das annimmt und Gas gibt in der Zweiten, ist Land in Sicht. Ganz abgesehen davon, dass er dort mit unserer Ikone Jean Zimmer zusammen um den so wichtigen Aufstieg kämpft. Jean ist diesbezüglich vermutlich besser, als jeder Mediator.
Entweder es klappt, oder eben nicht.
Wenn's klappen sollte: Win-Win für beide Seiten.
Wenn's nicht klappen sollte: Millionenverlust für den FCK, Arbeitsamt für Mause.
Ich wünsche beiden Parteien nur das Beste
Teufelneuneins hat geschrieben: 26.12.2025, 15:57
....Dazu noch ein bissel mit rechtem Pack posiert...
Habe auch davon gelesen.
Wenn dem so sein sollte, dann wäre sowieso Hopfen und Malz verloren. Dieses "Mindset" will ich weder im Kader, noch auf dem Platz, noch auf der Tribüne, noch in Kaiserslautern, Deutschland oder der ganzen Welt haben!
Wenn dem nicht so sein sollte, dann würde ich als FCK so vorgehen, wie zuvor beschrieben.
Die Mitspieler, Trainer etc. haben ihn ja kennengelernt und wissen das wohl allesamt besser als wir allesamt hier.
Bin gespannt, wie die Sache ausgeht....