Alles rund um die Spiele des 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Gerrit1993 » 10.10.2020, 19:59


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Spielbericht: 1. FC Kaiserslautern - Waldhof Mannheim 1:1
Eine gute Halbzeit ist zu wenig

Derby-Zeit beim 1. FC Kaiserslautern, aber von Derby-Stimmung ist nur wenig zu spüren. Das liegt vor allem an Corona, aber auch an den Roten Teufeln selbst, die beim 1:1 gegen Waldhof Mannheim wieder einmal die erste Halbzeit verschlafen.

- Fotogalerie | 4. Spieltag: 1. FC Kaiserslautern - Waldhof Mannheim

In normalen Zeiten, ja da spielen die Endorphine schon Tage vor einem Derby verrückt. Das fängt montagmorgens im Büro an und je näher der eigentliche Spieltag rückt, umso wuseliger, aufgeregter und vorfreudiger wird man. In normalen Zeiten. Doch durch die immer noch andauernde Coronavirus-Pandemie ist die Situation alles andere als normal. Und so waren zum heutigen Duell zwischen dem FCK und dem Waldhof nur maximal 7.500 Zuschauer zugelassen - rund 6.000 kamen am Ende. Eigentlich zu wenig, um von einem "richtigen" Derby zu sprechen.

Aber auch so war von vorneherein klar, dass das Spiel kein klassisches Derby wie etwa in der vergangenen Saison werden würde, als knapp 40.000 Fans den Betzenberg sprichwörtlich in eine Hölle verwandelten und eine gigantische Choreo der FCK-Fans bundesweit für Applaus sorgte.

Derby-Feeling "light": Die Euphorie verflacht schnell

Dass aber auch wenige Zuschauer für Stimmung sorgen können, das bewies der Lautrer Anhang schon im Heimspiel vor zwei Wochen gegen Dresden, als rund 4.000 Fans den Ligaauftakt der Roten Teufel verfolgten. Und so gibt es auch heute zumindest ansatzweise Elemente eines FCK-Spiels. Beim Gang auf Deutschlands höchsten Fußballberg trifft man auf einige junge Menschen, bewaffnet mit Schals und einem Sixpack Bier. Auch Rollstuhlfahrer nehmen den Weg auf sich - hier und da ist ein "Was steht an jeder Ecke?" zu vernehmen. Doch schaut man rund zwei Stunden vor der Partie an den Elf-Freunde-Kreisel merkt man schnell: Kaum Polizei, Keine anrollenden Gäste-Züge, keine lauten Anfeuerungen und keine Schmähungen. Alles läuft auf Sparflamme.

Und manche Dinge rund um den Betze ändern sich auch in speziellen Zeiten nicht. An der Westkurve sind vor Spielbeginn stellenweise nur zwei Einlässe geöffnet, sodass sich lange Schlangen bilden und Geduld gefragt ist.

Doch als um 13:25 Uhr die Mannschaft den Platz betritt, da rückt das alles wieder in den Hintergrund. Die Fans in der Westkurve, die zum ersten Mal seit dem frustrierenden 3:3 gegen Meppen im März diesen Jahres teilweise geöffnet ist, supporten ihr Team ordentlich und verhalten sich in Sachen Hygieneregeln - auch nach dem Spiel - erneut vorbildlich. So dürfen auch heute wieder alle Anwesenden im Stadion nur blockweise nacheinander das Stadion verlassen. Doch das klappt problemlos.

Die Roten Teufel werden vom Anhang mit tosendem Applaus empfangen und als kurze Zeit später der neue FCK-Trainer Jeff Saibene zum ersten Mal den Platz betritt, wird er mit warmem Applaus begrüßt. "Das war ein wunderschöner Moment. Jetzt liegt es an mir und der Mannschaft, den Fans etwas zurückzugeben", schwärmt der Coach nach der Partie.

Doch das gelingt zunächst nur mäßig. Die Lautrer wirken - ähnlich wie schon in der ersten Halbzeit gegen Wiesbaden - seltsam verunsichert. Allein in den ersten fünf Minuten verspringt bei der Ballannahme gefühlt jeder zweite Ball. Dass das Geläuf dabei nicht im besten Zustand zu sein scheint, darf dafür nicht als Ausrede herhalten.

Auch Zweikämpfe gehen wieder unnötigerweise verloren. Und in der Rückwärtsbewegung tun sich immer wieder große Lücken auf, die Waldhof bereits in der siebten Spielminute nutzt. Zuerst kümmert sich niemand um Rafael Garcia, der sich an Dominik Schad mit einer einfachen Körpertäuschung vorbei bewegen kann. Schließlich landet der Ball im Strafraum bei Joseph Boyamba, dessen Schuss, abgefälscht von Carlo Sickinger, hinter Avdo Spahic einschlägt.

Wieder fällt ein frühes Gegentor, wieder ist es fahrlässig verteidigt. Und wieder bringt es die Roten Teufel völlig aus dem Konzept. Der FCK agiert in der ersten Halbzeit mut-, ideen- und leidenschaftslos, was zur Pause mit kräftigen Pfiffen von den Rängen quittiert wird. Die anfänglich gute Atmosphäre flacht nach dem frühen Rückstand - verständlicherweise - wieder schnell ab. Und am Ende muss das Saibene-Team noch froh sein, zur Halbzeit nicht schon höher zurück zu liegen. Mehrfach rettet Avdo Spahic in höchster Not, in der 35. Minute sogar zweimal hintereinander, als der Schlussmann erst mit dem Fuß gegen Garcia pariert, um sich dann mit vollem Körpereinsatz in den Nachschuss von Martinovic zu werfen.

Und auch Saibene nimmt zur Leistung in der ersten Hälfte kein Blatt vor den Mund. "Ich bin eigentlich ein ruhiger Typ, aber da bin ich ausgerastet. Ich bin fassungslos, wie man so auftreten kann."

Saibene fackelt nicht lange - Hanslik tut der Offensive gut

Saibene reagiert daraufhin früh. Ursprünglich hatte er seine Mannschaft wieder in einem klassischen 4-4-2-System auf den Platz geschickt, wobei sich Tim Rieder zunächst zurückfallen lässt und versucht, die Fäden im Spielaufbau zu ziehen. In der 35. Minute holt der Trainer Elias Huth vom Platz. Ihn zum Sündenbock zu machen, wäre allerdings zu einfach. Im ersten Durchgang verhungerte der Stürmer nahezu komplett. Für ihn kommt der Torschütze aus Wiesbaden, Hikmet Ciftci in die Partie. In der Pause ersetzt dann auch noch Daniel Hanslik Lucas Röser, was von den Rängen mit Applaus zur Kenntnis genommen wird. Ein Sinnbild für die bisherige FCK-Zeit von Röser.

Nur wenige Minuten später schöpft Saibene sein Wechselkontingent dann komplett aus, nimmt auch den heute enttäuschenden Simon Skarlatidis herunter. Für ihn kommt Jung-Profi Anil Gözütok in die Partie. Von nun an agiert Lautern eher in einem 4-5-1, was aber nicht dafür sorgt, dass der FCK defensiver würde. Im Gegenteil.

Die Roten Teufel wirken wie ausgewechselt, scheinen endlich begriffen zu haben, dass - niedrige Kulisse hin oder her - das heutige Spiel für viele Fans das wichtigste des Jahres ist. In der 51. Minute nimmt Marlon Ritter eine Flanke einfach mal direkt, die zwar das Ziel verfehlt, aber den zuvor verstummten Betzenberg direkt wieder zum beben bringt. Und auch die Spieler legen jetzt eine ganz andere Körpersprache an den Tag. Der eingewechselte Ciftci sowie sein Mittelfeld-Partner Rieder animieren sowohl ihre Mannschaftskollegen aber auch die Fans immer wieder gestenreich zu mehr Leidenschaft. Und das wirkt.

Das Flehen hilft, doch Zufriedenheit ist unangebracht

Die vorerst größte Chance zum Ausgleich hat in der 73. Spielminute prompt der eingewechselte Gözütok. Nach einem Zuspiel von Hanslik bekommt der Mittelfeldmann an der rechten Strafraumkante den Ball, zieht nach kurzem zögern ab, doch sein Ball wird von der Mannheimer Hintermannschaft in letzter Sekunde auf der Linie geklärt. Tausende Hände schlagen sich in diesem Moment über dem Kopf zusammen und von der Nordtribüne ist ein lautes "Herrgott nochemol!" zu vernehmen.

Ob es der Herrgott ist darf hinterfragt werden, jedenfalls rappelt es nur drei Minuten später endlich im Karton. Auf dem linken Flügel schickt Kapitän Sickinger Außenverteidiger Adam Hlousek auf die Reise. Dessen Flanke landet bei Ritter, der den Ball technisch gekonnt annimmt und durch die Beine des Waldhöfer Keepers zum Ausgleich einschiebt.

Und wie schon gegen Wehen Wiesbaden glaubt direkt wieder jeder im weiten Rund des Fritz-Walter-Stadions, dass die Roten Teufel die Partie doch noch vollends drehen könnten. Die Lautrer drücken Mannheim jetzt tief in die eigene Hälfte, und in der 83. Minute ist es beinahe wieder Hikmet Ciftci, der die Partie beinahe zu Gunsten des FCK entschieden hätte, sein Ball nach einer Ecke streicht allerdings knapp am Pfosten vorbei.

Doch wie so oft im Fußball hätte alles am Ende auch ganz anders ausgehen können, hätte in der 92. Minute Marcel Costly nicht im Abseits gestanden. Er war frei vor Avdo Spahic aufgetaucht. Doch wie heißt es frei nach Lothar Matthäus so schön: "Wäre, wäre, Fahrradkette."

Am Ende bleibt es beim 1:1-Unentschieden. Zu wenig für ein Derby, zu wenig für ein Heimspiel und zu wenig für den 1. FC Kaiserslautern, der nach vier Spieltagen noch ohne Sieg auf dem 18. Tabellenplatz herumdümpelt. Wollen die Roten Teufel in dieser Saison eine prägende Rolle spielen, dann müssen sie schleunigst damit anfangen, über komplette 90 Minuten Einsatz, Mut und Leidenschaft auf den Platz zu bringen. Es ist schon erschreckend, dass die Betzebuben in allen vier bisherigen Pflichtspiele - also dem DFB-Pokal gegen Regensburg inbegriffen - Gegentore innerhalb der ersten 20 Minuten kassiert haben. Hier ruhen die Hoffnungen insbesondere auf dem neuen Trainer Jeff Saibene, der in einer Woche, wie er selbst sagte, keine Wunder vollbringen konnte, die Problematik aber erkannt hat. Denn eine gute Halbzeit reicht am Ende nicht. Nicht für den Derbysieg, aber erst recht nicht für die 3. Liga.

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Gerrit1993


Ergänzung, 11.10.2020:

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Spahic sticht heraus: Die Spielernoten zum Derby

Beim 1. FC Kaiserslautern ist mit dem Derby-Remis gegen Waldhof Mannheim niemand so richtig zufrieden. Dies drückt sich auch in den recht durchwachsenen Noten aus, wobei allerdings ein Roter Teufel besonders positiv hervorsticht.

Er parierte in der ersten Halbzeit mehrere Male in höchster Not und verhinderte so einen noch höheren Rückstand zur Pause: Torhüter Avdo Spahic ist es zu verdanken, dass sich der FCK - trotz desolater erster Halbzeit - gegen den Waldhof noch einen Zähler gesichert hat. Das schlägt sich auch in seinen Noten wieder. Während die "Rheinpfalz" ihn mit einer glatten 2 bewertet, erhält er von den FCK-Fans auf Der Betze brennt im Durchschnitt die Note 1,3, was Spahic zum unangefochtenen Teufel des Tages macht.

Einwechselspieler überzeugen - "Mangelhafte" Sturmreihe

Als bester Feldspieler wird Torschütze Marlon Ritter (DBB-Note 2,3 / Rheinpfalz 2,5) bewertet. Ebenfalls gut schneiden die beiden Einwechselspieler Hikmet Ciftci (DBB-Note 2,6), sowie Sturm-Neuzugang Daniel Hanslik ab (2,4). Während sich die "Rheinpfalz" bei Hanslik in der Benotung anschließt, bewertet sie Ciftci etwas schlechter (3,0). Einigkeit herrscht dagegen über die Leistung der Startelf-Offensive: Sowohl bei den Journalisten als auch bei den Fans erhalten Lucas Röser und Elias Huth Benotungenen im Bereich "mangelhaft".

» Zur kompletten Notenübersicht: 1. FC Kaiserslautern - Waldhof Mannheim

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Die DBB-Noten zum Heimspiel gegen Mannheim können noch bis heute, 15:45 Uhr abgegeben werden: Zur Notenabgabe SVWW-FCK. Die Bewertungen des "Kicker" folgen am Montag.

Quelle: Der Betze brennt



Beitragvon Ingo » 10.10.2020, 20:01


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Saibene: "In der Pause hat es richtig geknallt"

Dank einer deutlichen Steigerung nach der Pause hat der 1. FC Kaiserslautern eine Derby-Niederlage abgewendet und gegen Waldhof Mannheim zumindest ein 1:1 gerettet. "Fassungslos" blickt Trainer Saibene aber auf die Vorstellung der Roten Teufel in Hälfte eins.

"Wir haben die ganze Woche über das Derby geredet. Über Leidenschaft, über Willen über Einsatz. Und dann treten wir so auf?", schimpfte der neue FCK-Coach Jeff Saibene nach der Partie. "Das richtige Wort zur ersten Halbzeit war: Fassungslosigkeit. Eigentlich bin ich ein ruhiger und besonnener Typ, aber in der Pause hat es heute richtig geknallt."

Starker Rückhalt Spahic: "Lieber gewinnen und nicht so viel halten"

Nach einer völlig verpennten ersten Hälfte lagen die Lautrer gegen den Erzrivalen nicht nur mit 0:1 hinten, sondern mussten sich auch bei Torwart Avdo Spahic bedanken, dass die Begegnung nicht schon früh entschieden war. "Ich würde lieber gewinnen und nicht so viel halten", sagte der starke Rückhalt Spahic. "Aber meine Paraden freuen mich natürlich trotzdem."

Ganz anders, nicht nur aus Sicht des nun nahezu beschäftigungslosen Lautrer Schlussmanns, verlief der zweite Durchgang. "Wir haben fast 45 Minuten Powerplay gespielt", sagte der eingewechselte Neuzugang Daniel Hanslik. "Vielleicht hätten wir uns noch mehr belohnen müssen, denn wir hatten einige gute Chancen." Marlon Ritter, der Torschütze zum 1:1-Ausgleich, erklärte: "Es war wichtig, dass wir hier nicht verlieren. Für mich ist es schön, mein erstes Tor gemacht zu haben. Und gegen Mannheim ist das natürlich umso schöner."

Saibene: "Zwei Punkte aus vier Spielen - das ist für uns zu wenig"

"Die Reaktion in der zweiten Halbzeit war absolut in Ordnung. Wir hätten das Spiel sogar noch drehen können. In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, was in der Mannschaft steckt", sagte Saibene, kritisierte aber auch die noch ungenügende Punktausbeute. "Wir haben jetzt aus vier Spielen zwei Punkte geholt. Das ist für uns zu wenig."

Zur frühen Auswechslung von Elias Huth schon in der 35. Minute sagte der Coach: "Ich hätte auch sieben oder acht andere Spieler auswechseln können. Es war ein taktischer Wechsel. Wir haben dann nur noch mit einem Stürmer gespielt, hatten aber einen viel besseren Zugriff auf das Spiel und eine bessere Raumaufteilung."

Herzlicher Empfang für die Neuen: "Das war ein super Gefühl"

Sehr gefreut hat sich der Luxemburger ebenso wie Hanslik über den Empfang bei seinem ersten Heimspiel auf dem Betzenberg: "Das war ein super Gefühl, als ich auf den Platz kam. Dass mich die Leute so willkommen heißen, war ein wunderschöner Moment." Hanslik sagte: "Ich wurde trotz des Rückstands bei meiner Einwechslung sehr herzlich empfangen. Das hat mir noch einmal einen Push gegeben."

» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Heimspiel gegen Waldhof Mannheim

Quelle: Der Betze brennt



Beitragvon Ingo » 10.10.2020, 20:03


Blick in die Kurve: Derby unter Corona-Auflagen

Trotz aller Corona-Einschränkungen geben 6.000 Betze-Fans gegen den Waldhof ihr Bestes, um den FCK zum Derbysieg zu schreien. Leider werden sie von der Mannschaft anfangs völlig im Stich gelassen.

Bis zu 7.500 Zuschauer wären beim Kräftemessen der beiden Erzrivalen 1. FC Kaiserslautern und Waldhof Mannheim im Fritz-Walter-Stadion zugelassen gewesen. 6.000 FCK-Fans waren schließlich tatsächlich da, um die Roten Teufel im Derby zu unterstützen. Wie schon beim Auftakt gegen Dresden kann man fragen, weshalb nicht alle verfügbaren Karten abgesetzt wurden, die Gründe sind wahrscheinlich individuell verschieden und vielfältig: Sei es die Sorge vor dem Coronavirus, die schlechte sportliche Situation des FCK, die teuren Eintrittspreise, der komplizierte Vorverkauf oder einfach das noch lange nicht zur Normalität zurückgekehrte Stadionerlebnis.

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Erstmals waren gegen die Kurpfälzer auch Teile der Westkurve geöffnet, genauer gesagt die Bereiche im Oberrang sowie in den Blöcken 10.1 und 6.1, in denen Klappsitze installiert sind. Um Corona-bedingt den nötigen Abstand einzuhalten, verteilten sich die Zuschauer aber großzügig auf allen vier Tribünen.

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Eine regelmäßige Lautsprecherdurchsage erinnerte die Besucher zudem an das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Verlassen des Sitzplatzes sowie an die Vorgabe, Speisen und Getränke nur am Platz zu verzehren. Auch der Gang aus dem Stadion nach dem Schlusspfiff war geregelt, wobei die Zuschauer jeweils blöckeweise das Fritz-Walter-Stadion wieder verlassen sollten.

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Angesichts all dieser Maßnahmen und Einschränkungen war die Stimmung vor und kurz nach dem Anpfiff sehr ordentlich. Auch wenn man die Rahmenbedingungen mit einer Derby-Atmosphäre vor vollem Haus und mit Gästefans natürlich gar nicht erst vergleichen kann.

Schon vor dem Spiel bereiteten die Lautrer Anhänger dem neuen FCK-Trainer Jeff Saibene einen herzlichen Empfang und begrüßten dann auch die Roten Teufel beim Warmlaufen mit lautem Jubel. Für den Waldhof setzte es derweil derby-gerecht ein gellendes Pfeifkonzert.

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Als gewaltiger Stimmungskiller entpuppte sich in der Folge allerdings der Verlauf der ersten Halbzeit, als die Roten Teufel die Anhänger mit ihrer Nicht-Leistung regelrecht vor den Kopf stießen.

Später waren die Fans aber schnell wieder zur Stelle, als die Partie nach der Pause einen ganz anderen Verlauf nahm. Die große Derby-Pleite konnte dank der Steigerung und Marlon Ritters Ausgleichstreffer abgewendet werden. Auf den ersten Sieg in dieser Saison müssen Mannschaft und Fans aber auch nach dem vierten Spieltag weiter warten.

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Zur kompletten Fotogalerie vom Heimspiel gegen Waldhof Mannheim:

- Fotogalerie | 4. Spieltag: 1. FC Kaiserslautern - Waldhof Mannheim

Quelle: Der Betze brennt



Beitragvon Standfußballer » 10.10.2020, 20:42


Das wir heute und schon beim letzten Spiel zwei so unterschiedliche Halbzeiten gesehen haben, stimmt mich positiv, weil das bedeutet, dass der Trainer Fehler erkennt und sie abstellt und die Mannschaft erreicht. Ich sehe das eher so, dass in der 1. Halbzeit noch das alte System Schommers gespielt wurde, in der 2. Halbzeit aber das neue System Saibene. Es reicht halt noch nicht für ein ganzes Spiel, aber das wird. Hier ist Geduld gefragt.

Was mich leider negativ gestimmt hat, sind die technischen Fehler. Da können wir beim Ball stoppen anfangen über das Pass spielen bis hin zu den Standards. Ballgefühl und Spielübersicht fehlen. Als Beispiel nenne ich hier mal das Abwehrverhalten. Die Verteidiger stehen einfach zu weit vom Angreifer weg und gehen nicht konsequent genug hin. Da möchte ich aber (zumindest zu diesem Zeitpunkt) dem Trainer nicht die Schuld geben. Ich befürchte leider: besser wird´s nicht.

Mein Fazit daher: Wir spielen 3. Liga und das heißt hier musst du kämpfen, beißen, kratzen auch mal die Kugel einfach weghauen, wenn du technische Defizite hast und nicht der schnellste bist. Das das nicht der schönste Fußball ist, ist klar, aber wie gesagt das ist 3. Liga. Daher kann ich hier einige Reaktionen auch nicht verstehen, die sich über das 1:1 beschweren.



Beitragvon Roter~Teufel » 10.10.2020, 21:34


Jetzt mal unabhängig vom Spiel.
Wie peinlich issen das wir im 2. Heimspiel unser Ticket Kontingent nicht zu 100% abrufen.
Gegen Dresden schlecht und heute wieder total Banane.
Wenn ich 7500 Tickets absetzen kann und am Ende nur 6000 Tickets verkaufe läuft doch was schief. Viele würden super gerne hin sind aber kein Mitglied oder besitzen keine Dauerkarte.
Wenn bis Datum X nur so wenig verkauft wurde, dann doch bitte in den freien Verkauf setzen.
Echt blöd. Dem Verein geht viel Geld flöten und den einen oder anderen Fan verärgert es doch sehr.
Olé rot weiß ... Olé rot weiß ... Olé rot weiß ...



Beitragvon Alltagsbegleiter » 10.10.2020, 21:39


@Roter~Teufel:
Ich hatte mir die Mühe gemacht am Freitagmittag um 15:30 Uhr auf der Homepage vom FCK die noch verbliebenen, freien Plätze zu zählen. Und zu diesem Zeitpunkt gab es keine Karten mehr online zu erwerben für die West, für die Süd und für die Nord. Es gab nur noch Karten für die Ost und die Ecke Südost. Und das waren insgesamt nur noch 294 freie Plätze. Wie jetzt die 6000 zustande kommen ist mir schleierhaft.



Beitragvon Davy Jones » 10.10.2020, 21:52


Es wurde auch auf der PK von mehr verkauften Tickets geredet.
Bei FB haben heute Mittag noch einige Karten angeboten. Entweder, weil Leute abgesprungen sind/nicht hinfahren wollten oder weil man mehr Karten zwecks Weiterverkauf erworben hat.

Ein freier Verkauf ist wiederum aufgrund der Maßnahmen unerwünscht.



Beitragvon zabernd » 10.10.2020, 21:59


In der ersten Hälfte haben wir gespielt wie ein Absteiger.
Wenn Spahic nicht so einen Sahnetag gehabt hätte, wären wir mit 0:3 in die Pause gegangen.
Der taktische Wechsel (35. Minute! :shock: :daumen: :daumen: :daumen: Cifci für Huth war richtig und gab uns mehr Zugriff im Mittelfeld. Huth tut mir leid, er hing vorne total in der Luft, weil kein vernünftiger Ball aus dem Mittelfeld kam.
In der zweiten Halbzeit haben wir dann insgesamt 20 Minuten Betzefussball gesehen und hätten fast das Spiel gedreht. Wäre unverdient gewesen, denn 20 Minuten Fußball sind einfach zu wenig!
Was mir große Hoffnung macht:
1. Unser neuer Jefftrainer erreicht die Mannschaft! Er hat es auch im 2. Spiel geschafft, dass die Mannschaft nach schlechtem Beginn den A.... hochbekommt.
2. Ritter macht nicht nur sein Tor, sondern auch Dampf über links.
3. Hanslik war, obwohl erst ein paar Tage bei der Mannschaft, auf dem Platz sofort präsent (im Gegensatz zu Röser) und zeigte Ballsicherheit, verlor nicht sofort gleich jeden Ball. Kann tatsächlich eine Verstärkung sein!
4. Pourie, Winkler und Kleinsorge werden, wenn wieder einsatzbereit, die Mannschaft verstärken.
5. Obwohl nur 6000 Fans sich im weiten Rund verloren, war die Stimmung und der Support sehr gut.
6. Wir haben einen exzellenten Torhüter!

Was mich mehr frustrierte als das 1:1, war die Tatsache, das 1500 Plätze unbesetzt blieben.
Da blieben viele wohl lieber zu Hause bei Mutti, mit dem Bier vor der Glotze...
oder hakt es beim Ticketverkauf?
Und das gegen Waldhof!
Zuletzt geändert von zabernd am 10.10.2020, 22:08, insgesamt 2-mal geändert.
Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.



Beitragvon Fck-1900-Fck » 10.10.2020, 21:59


Ich gehe davon aus, dass es bei anderen spielen in Zukunft auch einen freien Verkauf gibt, man das aber bei Mannheim nicht wollte, um Gästefans zu vermeiden.

Oder man wartet erstmal ab, ob Wiesbaden ne Strafe bekommt, weil so viele lauterer im Stadion waren.



Beitragvon Briggedeiwel » 10.10.2020, 22:34


Davy Jones hat geschrieben:Es wurde auch auf der PK von mehr verkauften Tickets geredet.


Auf der PK wurde keine konkrete Zahl genannt. Könnte auch sein, dass man noch weitere Blöcke hätte öffnen können sobald Bedarf besteht.
Mit Feng Shui hat man 2015 den :teufel2: aus dem Stadion vertrieben. Seit dem geht's Berg ab und zwar steil.
Leider ist der rote Teufel, der Geist von Zusammenhalt und Leidenschaft, seit dem nicht mehr wiedergekehrt. :cry:



Beitragvon oskarwend » 10.10.2020, 22:41


Endlich wieder Kampf und Leidenschaft.

Die Siege werden kommen, Corona hin oder her, da bin ich mir sicher.



Beitragvon Briggedeiwel » 10.10.2020, 22:47


Zum Spiel selbst versuche ich mal eine taktische Aufarbeitung unserer Ausrichtung.

In Halbzeit eins ließ sich Rieder oft zwischen Kraus uns Sickinger fallen, Bachmann stand tief und in der Zentrale klaffte ein Loch von 20m. Dort haben wir offensiv weder Abspielstationen, noch defensiv Zugriff bekommen können.

Mit den personellen Wechseln und der taktischen Umstellung auf ein 4-1-4-1 haben wir dann Waldhof in Halbzeit zwei erst einmal überrascht. Auch der Einazwille war nun da. Carlo spielte selbst seine Diaginalbälle auf außen und Rieder musste sich nicht fallen lassen.

Bachmann und Ciftci zentral hinter Hanslik haben mich positiv überrascht. Beide haben als Zweikampfstarke Spieler viele zweiten Bälle gewonnen. Hat mich etwas an den Stil aus Dezember 2019 erinnert.


Von der Stimmung war ich auch begeistert :teufel2:. Nicht mit dem Derby vor 30 000 Zuschauern zu vergleichen. Aber schön spielbezogen, ohne monotonen singsang mit Anfeuerungen die von Tribüne zu Tribüne schwabten.
Mit Feng Shui hat man 2015 den :teufel2: aus dem Stadion vertrieben. Seit dem geht's Berg ab und zwar steil.
Leider ist der rote Teufel, der Geist von Zusammenhalt und Leidenschaft, seit dem nicht mehr wiedergekehrt. :cry:



Beitragvon Zizou91 » 11.10.2020, 02:19


Mein Fazit fällt relativ kurz aus:

-Erschreckend, dass wir erneut so eine erste Halbzeit erleben mussten.
Der Coach hat dafür die passenden Worte gefunden mit: "...als hätten einige vorm Spiel Schlaftabletten eingenommen"...Grausam.
Wie kann sich sowas nur immer und immer wieder wie in einer Endlos-Schleife wiederholen?

-Die 2. Halbzeit war Betzefußball, danke dafür.
Das -und nichts anderes- erwarte ich allerdings in jedem Spiel, egal wie der Gegner heißt. Was gleichzeitig auch bedeutet: Nicht nur gegen den Waldhof :!:

-Danke Spahic. Was ich in den ersten Spielen bisher vom Keeper gesehen habe nötigt mir großen Respekt ab. Ein Keeper der auch mal Dinger hält, die man nicht unbedingt halten muss. Wahrscheinlich einer der besten 3 in Liga 3.

---> Leider hinken wir wieder der Musik hinterher und haben bereits 2 Spiele verschenkt :|
"Mentalität schlägt Qualität" Dirk Schuster

"...ich hab mein Lautern-Trikot, da brauch ich kein Bayern-Trikot" Jean Zimmer



Beitragvon PiercerGSC04 » 11.10.2020, 08:34


Briggedeiwel hat geschrieben:Zum Spiel selbst versuche ich mal eine taktische Aufarbeitung unserer Ausrichtung.

In Halbzeit eins ließ sich Rieder oft zwischen Kraus uns Sickinger fallen, Bachmann stand tief und in der Zentrale klaffte ein Loch von 20m. Dort haben wir offensiv weder Abspielstationen, noch defensiv Zugriff bekommen können.

Mit den personellen Wechseln und der taktischen Umstellung auf ein 4-1-4-1 haben wir dann Waldhof in Halbzeit zwei erst einmal überrascht. Auch der Einazwille war nun da. Carlo spielte selbst seine Diaginalbälle auf außen und Rieder musste sich nicht fallen lassen.

Bachmann und Ciftci zentral hinter Hanslik haben mich positiv überrascht. Beide haben als Zweikampfstarke Spieler viele zweiten Bälle gewonnen. Hat mich etwas an den Stil aus Dezember 2019 erinnert.


Von der Stimmung war ich auch begeistert :teufel2:. Nicht mit dem Derby vor 30 000 Zuschauern zu vergleichen. Aber schön spielbezogen, ohne monotonen singsang mit Anfeuerungen die von Tribüne zu Tribüne schwabten.


Könnte mein Post sein, habe es genauso gesehen



Beitragvon MZKL » 11.10.2020, 08:46


Die erste Halbzeit spricht gegen unsere Mannschaft. Die Zweite für den Trainer.

Andererseits sind in der ersten Halbzeit Dinge passiert, die man nicht nur mit "Schläfrigkeit" abtun kann. Technische Mängel, fehlender Spielplan, und für 3.Liga Verhältnsse ein bockstarker Waldhof muss man einfach mal sagen.

Aber ich bin guter Dinge, dass wir mit Saibene jemanden haben, der weiß, wo die Dinge anzupacken sind. Es wird allerdings dauern.



Beitragvon BetzePower67 » 11.10.2020, 08:47


Davy Jones hat geschrieben:Es wurde auch auf der PK von mehr verkauften Tickets geredet.
Bei FB haben heute Mittag noch einige Karten angeboten. Entweder, weil Leute abgesprungen sind/nicht hinfahren wollten oder weil man mehr Karten zwecks Weiterverkauf erworben hat.

Ein freier Verkauf ist wiederum aufgrund der Maßnahmen unerwünscht.

Ist doch klar. Wenn ich als Einzelperson ein Ticket möchte, muss ich ja 2 Tickets kaufen, da es keine Einzeltickets gibt. Beim Einlass wird aber nur 1 Person registriert.
Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist. (Bill Shankly, Manager)



Beitragvon Betze_FUX » 11.10.2020, 09:18


MZKL hat geschrieben:Die erste Halbzeit spricht gegen unsere Mannschaft. Die Zweite für den Trainer.

Andererseits sind in der ersten Halbzeit Dinge passiert, die man nicht nur mit "Schläfrigkeit" abtun kann. Technische Mängel, fehlender Spielplan, und für 3.Liga Verhältnsse ein bockstarker Waldhof muss man einfach mal sagen.

Aber ich bin guter Dinge, dass wir mit Saibene jemanden haben, der weiß, wo die Dinge anzupacken sind. Es wird allerdings dauern.


Aber die 2 HZ spricht auch für die Mannschaft. Da haben sie gezeigt daß es besser geht und sie es auch besser können.
Plötzlich was da Mal ein Hackentrick... :shock:

Was mir aber auch da noch aufgefallen ist, ist, dass wir ganz ganz oft einfach zu behäbig und langsam sind. Und zwar darin, was wir mit dem Ball tun sollen.
Der luef bei den mannemern einfacher und flüssiger durch die Reihen.
Dann kam meist ein hoher Ball übers Mittelfeld.

Da ist mMn noch Entwicklungsbedarf.
Dann krallt sich AH den Ball am eigenen 16er, zieht n Sprint übers halbe Feld an den n muss wieder zurück passen weil niemand Mitgelaufen ist...grummel...

Also in HZ2 besser, ja. Aber noch nicht gut (genug)
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon AlterFritz1945 » 11.10.2020, 09:40


zabernd hat geschrieben:In der ersten Hälfte haben wir gespielt wie ein Absteiger.
Wenn Spahic nicht so einen Sahnetag gehabt hätte, wären wir mit 0:3 in die Pause gegangen.
Der taktische Wechsel (35. Minute! :shock: :daumen: :daumen: :daumen: Cifci für Huth war richtig und gab uns mehr Zugriff im Mittelfeld. Huth tut mir leid, er hing vorne total in der Luft, weil kein vernünftiger Ball aus dem Mittelfeld kam.
In der zweiten Halbzeit haben wir dann insgesamt 20 Minuten Betzefussball gesehen und hätten fast das Spiel gedreht. Wäre unverdient gewesen, denn 20 Minuten Fußball sind einfach zu wenig!
Was mir große Hoffnung macht:
1. Unser neuer Jefftrainer erreicht die Mannschaft! Er hat es auch im 2. Spiel geschafft, dass die Mannschaft nach schlechtem Beginn den A.... hochbekommt.
2. Ritter macht nicht nur sein Tor, sondern auch Dampf über links.
3. Hanslik war, obwohl erst ein paar Tage bei der Mannschaft, auf dem Platz sofort präsent (im Gegensatz zu Röser) und zeigte Ballsicherheit, verlor nicht sofort gleich jeden Ball. Kann tatsächlich eine Verstärkung sein!
4. Pourie, Winkler und Kleinsorge werden, wenn wieder einsatzbereit, die Mannschaft verstärken.
5. Obwohl nur 6000 Fans sich im weiten Rund verloren, war die Stimmung und der Support sehr gut.
6. Wir haben einen exzellenten Torhüter!

Was mich mehr frustrierte als das 1:1, war die Tatsache, das 1500 Plätze unbesetzt blieben.
Da blieben viele wohl lieber zu Hause bei Mutti, mit dem Bier vor der Glotze...
oder hakt es beim Ticketverkauf?
Und das gegen Waldhof!

6. Wir haben einen exzellenten Torhüter!
Und? wer hat ihn verpflichtet?



Beitragvon Gund » 11.10.2020, 09:56


Tja was soll man da sagen.
1.Halbzeit spielen wir wie ein Absteiger. Gewinnen keine Zweikämpfe stehen Meter weit vom Gegner entfernt sind zu langsam für die schnellen Außenbahnspieler.
Haben aber einen super Torwart der uns den Arsch rettet in der Halbzeit. Die Stürmer sind beide die ärmsten Schweine. Ohne Bälle ausm Mittelfeld kannst du vorne nichts machen und da kommt einfach wie in den anderen Spielen nichts Null Komma Null.

2.Halbzeit spielen wir wie eine Manschaft die aufsteigen könnte. Die Abwehr steht besser nicht super aber um Meilen besser wie in der 1.HZ und Chanzen bekommt jede manschaft mal. Wir mussten ja auch aufmachen dann haben die Gegner auch mal mehr Platz aber so richtig zwingent war da nicht mehr viel von Mannheim. Daa Mittelfeld war plötzlich richtig stark obwohl wir mit 3 nominellen 6er gespielt haben. Und da lehn ich mich vielleicht auch weit ausm Fenster aber unser Mittelfeld wenn sollten alle fit sein ist das stärkste der Liga auch auf die breite gesehn. Bei unseren Sturm bin ich etwas zweigeteilt. Klar war das nix vorne in der 1.HZ aber da kam auch kein Ball. Hanslik war dann dafür aber auch bockstark in der 2.HZ. Der hat die Bälle fest gemacht,war oft anspielbar und hat auch die Übersicht gehabt wie bei der Chanze von Gözütok. Ich möchte aber die anderen beiden nicht verteufeln. Ein Huth hat nicht umsonst 14 Buden letztes Jahr gemacht und Röser find ich auch nicht so schlecht wie einige hier und das er immer wieder spielt und auch bei unterschiedlichen Trainern sagt denk ich auch einiges aus. Trotzdem möchte ich am Samstag gegen München Hanslik und Pourie von Anfang an spielen sehn. Die anderen beiden werden wir such nich brauchen in der langen Saison und die werden auch beide nich treffen da bin ich mir sicher. Jetzt müssen aber Siege her und am besten schon gegen München und danach nicht wieder verlieren sondern mal ne Serie starten.
Und das alle auf Notzon einprügeln kann ich zwar verstehen aber diese Saison beim besten Willen nicht. Wir haben Spieler geholt die richtig sein müssen warum sonst sind die anderen Vereine so abgegangen bei jeder Verpflichtung. Es liegt einfach jetzt am Trainer aus diesen tollen Spieler eine richtig starke Mannschaft zu formen.



Beitragvon 4everfck » 11.10.2020, 09:57


Ich finde schon das man Huth sowieso Röser als Sündenböcke hinstellen kann/darf! Beide haben sich nicht einmal fallen gelassen um mal vom Mittelfeld angespielt zu werden und den Ball mal abklatschen zu lassen damit man mal einen schnellen Doppelpass o.ä. Spielen kann. Wie das Funktion hat waldhof in Person ihres Torschützen gezeigt, der sich immer wieder zwischen Abwehr und mittelfeld hat fallen gelassen womit wir dann Probleme hatten, weil waldhof die außen auch immer dann doppelt besetzt hatte und so problemlos bis zur Grundlinie durchkam.
Als Hanslik dann endlich rein kam hat man gesehen wie es aussehen kann! Er hat sich oftmals bisschen fallen gelassen um mal angespielt werden zu können. Das Huth und Röser „in der Luft hingen“ vorne war deren eigenes Verschulden von daher war die Auswechslung das einzig richtige vom Trainer!
Für immer Fritz-Walter-Stadion! Kategorie KL Jung-treu-laut



Beitragvon weißherbschtschorle » 11.10.2020, 10:08


zabernd hat geschrieben:Was mich mehr frustrierte als das 1:1, war die Tatsache, das 1500 Plätze unbesetzt blieben.
Da blieben viele wohl lieber zu Hause bei Mutti, mit dem Bier vor der Glotze...
oder hakt es beim Ticketverkauf?
Und das gegen Waldhof!



Das mussten unsre Luxemburger Freunde leider machen.
Die wären sehr gerne im Stadion gewesen.
Und der Ticketverkauf war auch nicht so toll.
Schorle,schon Goethe wußte warum:
Wasser allein macht stumm,das zeigen im Bach die Fische.
Wein allein macht dumm,siehe die Herren am Tische.
Da ich will keins von beiden sein,trink ich Wasser gemischt mit Wein. :teufel2:



Beitragvon Oktober1973 » 11.10.2020, 10:10


Leider nur heute morgen in re-live sehen können.
Leider wie in Wiesbaden live erlebt, völlig indisponiert in der 1. Halbzeit. In Wiesbaden eine wilde Viertelstunde zum Schluss, gestern eine Halbzeit teilweise Hurra Fussball, der mich hoffen lässt. Zwar wie Zeyer sagte, oft unorganisiert, aber trotzdem sehr präsent in der gegnerischen Hälfte. Zudem Spahic top im 1 gegen 1. Das war schon in den ersten Trainingstagen zu sehen, als er auf den Betze kam und dies mit Lennart Grill und Gerry Ehrmann durch exerziert hat. Auch von der Herangehensweise ein ruhiger und abgeklärter, sympathischer Typ. Konnten die Trainingskibize damals schon erkennen. Highlight für mich die Aussagen von Jeff Saibene. Er redet zumindest auch vor der Kamera Tacheles. Dass er gewisse Dinge nicht durchgehen lässt und akzeptiert. Er scheint die Mannschaft zu erreichen.
Schommers als Dozent hat die Mannschaft scheinbar überfordert, was nicht unbedingt für die Spieler spricht. SH war vielleicht eine Spur zu gutmütig und hat an das Gute geglaubt. Saibene scheint authentisch auch in der PK. Der redet nicht viel und auch nicht um den heissen Brei herum. Hoffe, dass wenn die Verletzten zurückkommen noch mehr an Möglichkeiten vorhanden sein werden für ihn. Mit der Auswechslung von Huth, die Saibene auch ohne Umschweife erklärt hat, scheint es ja doch so zu sein, dass Taktik Spiele gewinnen kann :D.
Nicht ohne Hoffnung....



Beitragvon Betze_FUX » 11.10.2020, 10:13


Jetzt hängt euch dich nicht an den 1500 fehlenden Zuschauen auf.
Es ist nach wie vor noch "covid-time". Und da gibt es einfach genug Leute die da nicht auf ein Großevent gehen wollen.
Was nicht sein muss, ist zu unterlassen.
Gerade jetzt,bei an alles Ecken und Orten wieder die Zahlen und Hotspots explodieren...
Ich kann jeden verstehen, der nicht aus dem Grund dort war.
Zuletzt geändert von Betze_FUX am 11.10.2020, 10:15, insgesamt 1-mal geändert.
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon teldix » 11.10.2020, 10:15


Echt schade, dass Huth zum Sündenbock für eine katastrophale amateurhafte Darstellung wurde. Da kann der Trainer erklären wie und was er will, im Endeffekt musste er runter vom Platz und keiner der anderen 10 Mitspieler. Vielleicht sollte man ihn lieber ab der 50. Minute spielen lassen, wenn die Bälle vom Mittelfeld einigermaßen verarbeitet werden. Möchte nicht, dass er verbrannt wird und unbedingt vom Betze wieder weg will.



Beitragvon woinem77 » 11.10.2020, 10:20


2. HZ war wirklich gut.
Einen JS jetzt aber gleich wieder in den Himmel zu loben halte ich für viel zu früh. Hier wird die Mannschaft nach einer Halbzeit vernichtet und die eigenen Spieler als Heulsusen beleidigt.
Nach HZ 2 ist dann alles wieder „Betzefussball“ und der Trainer der allergeilste.
Einfach mal 5 Spiele zu der Mannschaft und JS stehen, dann sehen wir ob das Team jetzt Character zeigt und JS der tolle coach ist den hier schon wieder viele nach 60 guten von 180 Minuten sehen-hoffe es wirklich sehr und habe ein gutes Gefühl.
Die Beleidigungen gegen Huth bleiben absolut unfair und enttäuschend für mich.
Röser war auch nicht effektiv, hing aber viel in der Luft. Dass er keinen Einsatz gezeigt hat sehe ich nicht so! Unglücklich allemal!
Hlousek war nach 2 Spielen auch „langsam“ und schlecht und schon von vielen auf die Ersatzbank gewünscht....hoffe diejenigen haben gestern sehr genau hingesehen wie bockstark und souverän der war!

Cheers und schönen Sonntag




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