Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Rheinteufel2222 » 19.05.2020, 19:20


MarcoReichGott hat geschrieben:
Rheinteufel2222 hat geschrieben:Aber dennoch sind es die Vereine, die ans Maximum gehen. Niemand zwingt sie, es ist deren freie Entscheidung unter bewusster Inkaufnahme aller Risiken.
.


Gut: Der FCK hätte in die letzte Saison mit nem Etat von einer Millionen statt 6 Millionen gehen müssen. Anstatt mit gestandenen Drttliga Spielern und Talenten hätte man ein paar Amateure aus der 5. Liga spielen lassen, verstärkt mit ein paar Spielern aus der vierten Liga.

Was hättest du zu nem Management/Sportdirektor gesagt, die sowas probiert hätten?


Beim FCK sind die Fehler vorher gemacht worden. In der Bundesliga unter Friedrich und in der zweiten Liga unter Kuntz/Grünewalt. Die von dir beschriebene Situation ist letztlich nur das Ergebnis davon. Man ist bereits zuvor das große Risiko gegangen und hat dann dennoch sportlich die dadurch auf einmal zwingenden Ziele nicht erreicht und jetzt hat man den Salat.

Und jetzt besteht leider nur noch die Wahl, den Wahnsinn weiter zu machen und zu hoffen, dass es mit dem Aufstieg klappt (was es regelmäßig nicht tut) bevor die Insolvenz eintritt oder eben tatsächlich nur noch mit einem Minimaletat zu planen. Man hat somit nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera, aber man sollt die Schuldigen dafür nicht woanders suchen. Die Verantwortung für die Misere liegt in den Fehlern, die man selbst (unter früheren Verantwortlichen) gemacht hat.

Übrigens funktionieren bei uns seit Jahren schon die billigen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs regelmäßig besser, als die gestandenen, die man von sonstwoher holt.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Rheinteufel2222 » 19.05.2020, 19:24


BetzePower67 hat geschrieben:
Rheinteufel2222 hat geschrieben:Die Dritte Liga verdient ebenso wie die anderen Ligen so viel wie sie angesichts des Interesses, das sie generiert, Wert ist.


Na ja, ganz so ist es aber nicht wenn du dir mal die Zuschauerzahlen anschaust. Zwar gibt es in der 3. Liga ein großes Gefälle (wie übrigens in allen der ersten 3 Ligen), aber gerade im Vergleich zur 2. Liga sind die Unterschiede bei einigen Vereinen nicht so groß. Da würden einige 3.Ligisten in der 2. Liga unter den TopTen landen.


Was die Zuschauerzahlen im Stadion angeht hast du sicher Recht. Aber die sind eben leider nur von untergeordneter Bedeutung gegenüber dem Gesamtinteresse in der Bevölkerung.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon betzebroker2 » 19.05.2020, 19:32


Bei den ganzen Statements frage ich mich schon, warum nicht alle Fans die Lösung sehen. Gesamtinteresse der Bevölkerung? Was bocken mich Leute wie Ribery... Kimmich, Pummels, Rode, Werner etc. etc.

Es ist doch einfach... man muss einfach Fan von 3. Liga Fußball werden. Wenn wir 2. Liga spielen und es kommen 20.000 bis 40.000... mit geiler Stimmung und coolen Spielen... wer vermisst da Wolfsburg gegen Paderborn oder Leipzig gegen Leverkusen? Wie geil ist dagegen 1860 gegen FCK oder Duisburg gegen Braunschweig... nicht zu reden von Mannheim gegen FCK... Wenn dann aber mehr Fans sich für 3. Liga interessieren, dann steigt auch das mediale Interesse. Nachteile? Man kriegt leichter Karten... die Bockwurst ist billiger... ebenso Karten und Bier. Sky hat teilweise mickrige Einschaltquoten bei vielen BL Spielen... 2.B Teams wie Bayer II müssten halt raus aus Liga 3...

Es benötigt also fanseitig eine Revolution... dann können die Jungmillionäre ihre scheiss Ferraris fahren und ohne das Interesse der Bevölkerung die Umwelt verpesten oder goldene Schnitzel essen... es darf eben einfach keine Sau interessieren.

Ich besuche OFC, FSV... selten Darmstadt... und Kaiserslautern selbstverständlich. Ehrlich gesagt... mir fehlt nichts... nur ev. mehr FCK Siege daheim. Eintracht im Deutsche Bank Stadion... never!!

Bemerkt... auch selbst unsere Spieler tüten ganz schön Scheine ein...

Also Sky abbestellen... solange die zumindest keine 3. Liga übertragen... und schon endet das Trauerspiel. Es liegt an Euch...
Auch wenn ich Hesse bin, so weiß ich wo guter Fussball gespielt und gelebt wird. Anti EINTRACHT! Scheiss Commerz!!



Beitragvon MarcoReichGott » 19.05.2020, 19:49


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Beim FCK sind die Fehler vorher gemacht worden. In der Bundesliga unter Friedrich und in der zweiten Liga unter Kuntz/Grünewalt. Die von dir beschriebene Situation ist letztlich nur das Ergebnis davon.


Gut: Was hättest du gesagt, wenn Kuntz beim Abstieg entschieden hätte, dass wir nur noch Drittligaspieler holen und unser Ziel es nun ist die Klasse zu halten in Liga 2? Soweit ich weiß hat er stattdessen gesagt, dass der FCK in Liga 2 nicht langfrsitig überlebensfähig sei.

Oder er hätte nach dem Verkauf von Lakic gesagt: Gut, dann holen wir nun eh nur Zweitligaspieler, denn mehr ist nicht drinnen.

Fußball erfordert eine Kaderplanung über mehrere Saisons. Gleichzeitig kannst du finanziell aber nur für eine Saison planen. Was willst du nun machen? Immer mit dem Worst-Case planen? Wenn alle anderen dann aber mit was besserem planen, dann werden sie auch was besseres bekommen.

Das war ja genau das, was Kuntz gesagt hatte als ihm seine Transfers verweigert haben: Wir brauchen die teuren Transfers, damit wir oben angreifen können. Denn unten drinnen hängen bleiben geht erst recht nicht.

Es ist doch nicht so, dass 2/3 aller Profivereine völlig blöd sind (und wenn wir RB und Co rausnehmen eher 3/4). Das ist einfach ein systematisches Problem im Profifußball.

1) Nach oben und nach unten gibt es extrem krasse finanzielle Unterschiede
2) Es gibt sportlich und finanziell einen extrem hohen Wettwerb
-> Dadurch kann kaum ein Verein mit dem Worst Case planen.

Die einzigen Verein, die stabil da stehen sind entweder die CL-Vereine, die überproportional mit Geld zugeschüttet werden, Investoren Vereine wie RB und Vereine wie Freiburg oder Gladbach, die einfach sportlich seit Jahren extrem stark am überperformen sind. Letzteres funktioniert für die Vereine zwar super, aber das können eben nicht alle Vereine machen. Wenn irgendwer überdurchschnittlich gut ist, dann muss auch irgendwer unterdurchschnittlich schlecht sein...



Beitragvon WernerL » 19.05.2020, 20:22


MarcoReichGott hat geschrieben:
Das war ja genau das, was Kuntz gesagt hatte als ihm seine Transfers verweigert haben: Wir brauchen die teuren Transfers, damit wir oben angreifen können. Denn unten drinnen hängen bleiben geht erst recht nicht.


Vor allem kommt ein weiteres typisch kapitalistisches Element hinzu, schön zu beobachten:

Klar kann man mit auch mal mit einem Minietat aufsteigen, es gibt solche Phänomene immer wieder.
Nur was passiert dann wenn ich in die 1. Liga aufsteige?
Man verliert zunächst viele Spieler, auch Leistungsträger weil diese immens billig sind, denn sie verdienen ja kaum zum Rest und wechseln dann schnell zu anderen weil die noch mehr zahlen.
Wenn ich diese ersetzen will für die 1. Liga muss ich tiefer in die Tasche greifen und deutlich erhöhen um Spieler zu bekommen und zerschlage dann meine Gehälterbilanz weil wenige evtl. zu viel verdienen.

Zudem bekommt man mit viel geringerem Etat auch deutlich schlechtere spieler.
Diese können wie eben genannt schon mal auch in eine erste Liga aufsteigen aber oben werden diese Teams meist direkt wieder zusammen geschossen weil sie derart deutlich unter dem spielerischen Niveau liegen und nicht mithalten können.
Man siehe Pasderborn oder Darmstadt vor wenigen Jahren.
Die sind spielerisch völlig limitiert und können niemals eine Liga halten.
Unser Team von 2015, wären wir aufgestiegen hätte dies das Potenzial gehabt länger oben zu bleiben, mit einem Heintz und Orban und auch vielen Leihpielern die man ebenfalls mit niedrigem Etat nicht bekommt.

Das ist doch das Problem, es ist unfassbar schwer überhaupt wieder in eine 1. Liga hinein zu kommen und sich auch zu halten.
Ein HSV oder Stuttgart machen das aktuell rein übers Geld, die haben Riesenetats, ich meine 30 Millionen beide.
Zum Vergleich: Ich meine unter Kuntz hatte der FCK rd. 18 Mio. ab 2013, dann fallend auf bis zu 12 bis 2016 weil wir Aufstiege immer wieder verpasst haben. Das war wirklich moderat im Verhältnis!

Man kommt nach meinen Analysen im Grunde nur durch 2 Methoden in eine 1. Liga rein und kann sich halten:
1. Massiv mit geld, siehe RB, 180 Mio. Invest bis in die Bundesliga.
2. Über ein überragend innovatives Spielsystem, siehe mainz 05, die den Kloppschen Gegegnpressing Fussball bis heute erfolgreich spielen!

Die Theorie mit dem niedrigen Etat halte ich langfristig für eine Legende.
Zuletzt geändert von WernerL am 19.05.2020, 20:26, insgesamt 1-mal geändert.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon Rheinteufel2222 » 19.05.2020, 20:24


MarcoReichGott hat geschrieben:Wenn irgendwer überdurchschnittlich gut ist, dann muss auch irgendwer unterdurchschnittlich schlecht sein...


Klar. Das nennt man dann Wettbewerb. Darum geht es im Sport. Der eine gewinnt, der andere verliert.

Aber dennoch ist das Grundproblem einfach. Du hast als Verein eine bestimmte Menge Geld, die du in einer Saison ausgeben kannst. Deine Aufgabe ist, daraus das Beste zu machen. Das ist genau das, was Freiburg oder Max Eberl in Gladbach regelmäßig gelingt. Herzlichen Glückwunsch. Gute Arbeit.

Du kannst natürlich auch versuchen, mehr auszugeben als du hast und damit den Erfolg zu erzwingen, aber in dem Moment nimmst du eben auch bewusst Probleme in der Zukunft in Kauf, im Extremfall bis hin zur Existenzgefährdung, wenn deine zusätzlichen Investitionen nicht aufgehen sollten, was im Fußball leicht passieren kann. Das ist eine Riskoabwägung und wer riskiert, kann verlieren. Aber Schuld (nur darum geht es mir hier) ist man dann immer noch selber.

Wenn du beim Roulette auf Rot setzt und Rot kommt, hast du alles richtig gemacht. Kommt allerdings Schwarz kannst du dafür auch nicht den Croupier oder den Tisch oder das Kasino odern den DFB oder die SPD oder wen auch immer verantwortlich machen. Die Entscheidung war einzig und allein deine eigene.

Beim FCK hat man diese grundsätzliche Risikoentscheidung unter Atze Friedrich getroffen, als man der Meinung war, mann müsste auf Dauer mit den Bayern auf Augenhöhe bleiben. Damit ist das Schiff ins Trudeln gekommen und keiner der Nachfolger hat es wieder auf Kurs bekommen (Ausnahme Kuntz, aber auch nur bis er sich Grünewalt dazu geholt hat) und damit wiederum den nächsten Nachfolgern nur noch schwerere und immer unlösbarere Probleme hinterlassen.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon MarcoReichGott » 19.05.2020, 20:45


Rheinteufel2222 hat geschrieben:
Du kannst natürlich auch versuchen, mehr auszugeben als du hast und damit den Erfolg zu erzwingen, aber in dem Moment nimmst du eben auch bewusst Probleme in der Zukunft in Kauf, wenn deine zusätzlichen Investitionen nicht aufgehen sollten, was im Fußball leicht passieren kann.


Jo, aber wenn der einzig vernünftige bist und alle anderen mehr ausgeben, dann wirst du am Ende absteigen. Und während all die unvernünftigen sich finanziell dann halbwegs über Wasser halten können, bist du finanziell trotzdem im Eimer.

In der VWL verwenden wir als Anaologie dafür das Beispiel mit Sitzkissen im Theater/Kino um besser sehen zu können. Irgendwer kauft sich ein SItzkissen um ein paar cm höher zu sitzen als der Rest. Wenn sich nun aber alle ein SItzkissen kaufen, dann sind im Endeffekt alle der gleichen Höhe wieder - nur haben sie Kosten für ein Kissen gehabt.

Genauso funktioniert der Fußball auch. Derjenige, der ein bißchen mehr als die anderen bezahlt, kann damit gewinnen. Im Endeffekt machen es dann aber alle um im Wettbewerb keinen Nachteil zu bekommen.

Was ist die Folge? Obwohl sich die Einnahmen der Profivereine vervielfacht habe, sind sie ärmer denn je. Denn die ganzen zusätzlichen Einnahmen gehen für höhere Gehälter, Transfererlöse, Spielerberater und sonstige Funktionäre drauf.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 19.05.2020, 20:56


MarcoReichGott hat geschrieben:In der VWL verwenden wir als Anaologie dafür das Beispiel mit Sitzkissen im Theater/Kino um besser sehen zu können. Irgendwer kauft sich ein SItzkissen um ein paar cm höher zu sitzen als der Rest. Wenn sich nun aber alle ein SItzkissen kaufen, dann sind im Endeffekt alle der gleichen Höhe wieder - nur haben sie Kosten für ein Kissen gehabt.


Schönes Beispiel. Am Ende kaufen sich dann alle so viele Sitzkissen, bis sie unter der Decke kleben und kein Geld mehr haben und keiner mehr vor lauter Sitzkissen die Leinwand sehen kann.

Aber wer ist dann daran Schuld? Der Kinobetreiber, der Sitzkissenverkäufer oder vielleicht doch nur die eigene Doofheit der Leute?
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon MarcoReichGott » 19.05.2020, 22:07


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Aber wer ist dann daran Schuld? Der Kinobetreiber, der Sitzkissenverkäufer oder vielleicht doch nur die eigene Doofheit der Leute?

Keiner ist "Schuld". Es gibt einfach ein Koordinationsproblem. Man muss sich halt gemeinsame Regeln geben. Und der DFB ist hier eben eigentliche die natürliche Instanz für.



Beitragvon Rolfson » 20.05.2020, 09:02


Der Vergleich mit dem Sitzkissen hinkt. Nicht nur auf den Profifußball bezogen aber auch dort.

Das Ziel der meisten Profivereine ist doch nicht mittels Sitzkissen ein paar Zentimeter höher zu sitzen, sondern in den viel größeren und schöneren Kinosaal obendrüber zu gelangen, wo die richtig guten Filme laufen. Dort sitzt man dann auf bequemen Sesseln, statt harten Schemeln und es wird einem Champagner im Glas gereicht, statt schales Bier im Pappbecher. Wer dort hingelangt, für den können sich die Inventionen auszahlen.

Das Dumme ist nur, dass die Anzahl der Sitze in allen Kinosälen begrenzt ist und die meisten trotz großer Anstrengungen sitzen bleiben müssen oder ihren Platz im schlimmsten Fall sogar abgeben müssen.



Beitragvon Carsten2707 » 20.05.2020, 10:15


https://www.kicker.de/775811/artikel/dfb_peilt_drittliga_start_am_30_mai_an_neun_klubs_draengen_auf_ansetzungen

Nachdem scheinbar wieder ausdiskutiert wird, wer den Karren beim FCK in den Dreck gefahren hat, jetzt ein Link zum „kicker“ betreffend Fortsetzung der 3. Liga.

Für mich zeigt doch das Rumgeeiere des DFB, dass die quasi den ganzen Fußball durch die Brille des Amateurfußballs sehen, selbst wenn alle Vereine der 1., 2. und 3. Liga Wirtschaftsunternehmen sind.

Halle, Jena und Magdeburg blocken vehement, und man darf sich fragen, ob die Bedenken so groß wären wenn der Tabellenplatz viel besser wäre. Denke dann würde man alles daran setzen eine Sondererlaubnis der Landesregierung oder auch einen Ausweich-Spielort in einem anderen Bundesland zu finden.
Eine Erste Bundesliga ohne den 1. FC Kaiserslautern ist möglich aber sinnlos. - frei nach Loriot



Beitragvon MZ-Devil » 20.05.2020, 11:48


Drei Corona-Verdachtsfälle beim 1. FC Kaiserslautern
Quelle: Liga3-online.de
„ Das 7:4 gegen die Bayern war in einem anderen Leben...“
( M.Reif)👺



Beitragvon Red_Devil » 20.05.2020, 11:49


Lt. fck.de gibt es wohl bei uns 3 Verdachtsfälle auf positive Testung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendwie gelingt alle ausstehenden Spiele der Liga durchzuziehen. Bin immer noch für eine Play-Off der ersten 10 wie beim Eishockey um 2 Aufstiegsplätze.



Beitragvon Betzeboy_87 » 20.05.2020, 11:49


Nun hat es uns auch erwischt

Im Rahmen der seit vergangener Woche regelmäßig durchgeführten Testreihen auf das neuartige Coronavirus gab es bei den Tests vom Dienstag, 19. Mai 2020, drei Verdachtsfälle beim 1. FC Kaiserslautern.

Als Konsequenz dieser Fälle hat der 1. FC Kaiserslautern im ersten Schritt das Mannschaftstraining am Mittwoch, 20. Mai 2020, nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt aussetzen müssen. Die drei betroffenen Personen werden heute einem erneuten Test unterzogen, um das Ergebnis zu verifizieren. Die Verdachtsfälle sowie die direkten Kontaktpersonen der drei begeben sich bis auf weiteres in häusliche Quarantäne.

Über das weitere Vorgehen informiert der 1. FC Kaiserslautern, sobald weitere Informationen vorliegen.


Quelle fck.de



Beitragvon Crystal » 20.05.2020, 13:13


MarcoReichGott hat geschrieben:
Rheinteufel2222 hat geschrieben:Aber dennoch sind es die Vereine, die ans Maximum gehen. Niemand zwingt sie, es ist deren freie Entscheidung unter bewusster Inkaufnahme aller Risiken.
.


Gut: Der FCK hätte in die letzte Saison mit nem Etat von einer Millionen statt 6 Millionen gehen müssen. Anstatt mit gestandenen Drttliga Spielern und Talenten hätte man ein paar Amateure aus der 5. Liga spielen lassen, verstärkt mit ein paar Spielern aus der vierten Liga.

Was hättest du zu nem Management/Sportdirektor gesagt, die sowas probiert hätten?


Angesichts der Ergebnisse, die wir bisher in der 3.Liga eingefahren haben, bezweifle ich, dass es einen großen Unterschied gemacht hätte.



Beitragvon Crystal » 20.05.2020, 13:21


MarcoReichGott hat geschrieben:
Rheinteufel2222 hat geschrieben:Aber wer ist dann daran Schuld? Der Kinobetreiber, der Sitzkissenverkäufer oder vielleicht doch nur die eigene Doofheit der Leute?

Keiner ist "Schuld". Es gibt einfach ein Koordinationsproblem. Man muss sich halt gemeinsame Regeln geben. Und der DFB ist hier eben eigentliche die natürliche Instanz für.


Genau deshalb hab ich ja eine Budgetdeckelung für die 3.Liga seitens des DfB vorgeschlagen. Gibts in der Formel 1 auch seit ein paar Jahren und seitdem rücken die kleineren Teams auch näher an die Spitze ran. Man kann Vieles machen, man muss es aber auch wollen.



Beitragvon WernerL » 20.05.2020, 14:43


Crystal hat geschrieben:Genau deshalb hab ich ja eine Budgetdeckelung für die 3.Liga seitens des DfB vorgeschlagen. Gibts in der Formel 1 auch seit ein paar Jahren und seitdem rücken die kleineren Teams auch näher an die Spitze ran. Man kann Vieles machen, man muss es aber auch wollen.


In der Formel 1 gibt es aber nur 10-12 Teams die alle eben in einer Liga fahren, zeitgleich.

Welches Interesse hat denn unsere Bevölkerung wenn Teams wie Großaspach oder Zwickau mit einem FCK oder 1860 zusammenrücken.
In Wahrheit will doch niemand diese Teams sehen.
Es wird oft von spektakulären Duellen gegen Homburg gesprochen, aber wer ist denn Homburg? Das sind doch in der Masse mittlerweile, hoffe ich doch, FCK Fans weil Homburg viel zu uninteressant ist. Viele sind auch sicher FCB Fan.

Wenn du das so siehst, dann können wir gleich eine Deckeldung machen, so dass alle Fussball Clubs Deutschlands Chancen haben.
Morgen also auch der SV Morlautern deutscher Meister wird weil er Lewandowski zahlen kann.

Das kann und wird alles nicht funktionieren!
Du willst damit den Sport nach unten drücken.

Es sollte m M n genau umgekehrt sein wie in den USA:
Man macht eine deutsche Liga mit 32 teams, eben die erfolgreichsten bisher, darunter der FCK, eben die Teams die jeder haben will.
Nur ist das Rechtlich noch schwerer.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon Pälzerfinne » 20.05.2020, 18:02


Ich lese hier eigentlich immer nur mit, möchte aber kurz auf das eingehen:

WernerL hat geschrieben:
Es sollte m M n genau umgekehrt sein wie in den USA:
Man macht eine deutsche Liga mit 32 teams, eben die erfolgreichsten bisher, darunter der FCK, eben die Teams die jeder haben will.
Nur ist das Rechtlich noch schwerer.


Ich habe jetzt schon öfters gesehen, dass du die US Variante bevorzugst,weshalb bist du dann gegen @Crystal's Vorschlag?
Die US Profiligen haben alle ein "Salary Cap" dessen maximum nicht überschritten werden darf.

Außerdem sind die Teams keine Vereine wie in DE, sondern Franchises die sich jederzeit ala RB Leipzig in die Liga einkaufen können. Jüngstes Beispiel in der NHL sind die Vegas Golden Knights.



Beitragvon scheiss fc köln » 20.05.2020, 19:09


WernerL hat geschrieben:
Welches Interesse hat denn unsere Bevölkerung wenn Teams wie Großaspach oder Zwickau mit einem FCK oder 1860 zusammenrücken.
In Wahrheit will doch niemand diese Teams sehen.



Es will auch niemand Wolfsburg vs. Leverkusen, oder Hoffenheim vs. Leipzig sehen. Diese Vereinen haben Einschaltquouten jenseits von unter 0%. Und trotzdem entsprechen sie ganz genau dem, was du hier jeden Tag verzapfst.

Ich -zum Beispiel- will auch Rot Weiß Oberhausen sehen....
R.I.P Herr, vergib ihnen nicht - denn sie wissen was sie tun



Beitragvon Thomas » 20.05.2020, 19:48


Die Frauen-Bundesliga, die in Sachen DFB ja immer in einem Atemzug mit der 3. Liga genannt wird, setzt ihre Saison nächste Woche ab 29. Mai fort:

FLYERALARM FRAUEN-BUNDESLIGA GEHT AM 29. MAI 2020 WEITER
https://www.dfb.de/news/detail/flyerala ... er-215681/

Ich denke mal, damit ist auch die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung der 3. Liga gestiegen (während positive Corona-Tests wie beim FCK die Wahrscheinlichkeit natürlich gleichzeitig wieder sinken lassen, das ist auch klar).
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon WernerL » 20.05.2020, 20:50


Pälzerfinne hat geschrieben:
Ich habe jetzt schon öfters gesehen, dass du die US Variante bevorzugst,weshalb bist du dann gegen @Crystal's Vorschlag?


Es geht um das System!
Ich weiss auch ehrlich gesagt nicht wo ich anfangen soll in unserem System denn es ist egal wo man hingreift, für mich nur ein riesiger Haufen Mist! Also Europa, heruntergebrochen auf die nationalen Ligen, denn hier erfolgt ein Zusammenspiel, das gehört ja zusammen!

Die USA hatten doch vor langer Zeit bereits ähnliche Probleme wie wir.
Sie hatten immer dieselben Titelträger und mussten sich was einfallen lassen gegen Marktbeherrschende Stellungen von Teams.
Das kann man spielend nachlesen, teils bereits in wikipedia.

Was haben wir in Europa?
Marktbeherrschende Stellungen von Teams, also Dauermeister! Mono bzw Duopole.
Also genau das Gegenteil!

Wir haben Teams wie Bayern die zielgerichtet anderen die Spieler wegkaufen können damit diese nicht Meister werden können.
Das glauben viele nicht, dass Bayern diese Strategie verfolgt, dabei hat Udo lattek dies bei Anne Will im März 2013 unbeholfen ausgeplaudert, dass Hoeness seit Erscheinen sich gezielt Spieler herausgesucht haben um den "Gegener zu schwächen und an der Leistungsgrenze zu halten".
Schön formuliert!
Ich schicke den Videoclip gerne zu, ich habe die DVD dazu.

Das gibt es in den USA nicht, wohl logisch, was für ein System ist das wo man Konkurrenten direkt zerstören kann?
Selbst in der freien Wirtschaft gibt es das nicht weil Kartellbehörden das System schützen.
Bayern München + Real Madrid wäre jetzt eigentlich Fälle für eine Zerschlagung.

Das nächste Problem: Die UEFA hat die nationalen Wettbewerbe quasi mitzerstört indem man immenses Geld in die CL gepumpt hat, deren Teilnehmer also so viel Geld bekommen, dass sie oben garnicht mehr verdrängt werden können.
Das weitere Problem hierbei, die FC Bayerns Europas fordern immer mehr Geld und bekommen es deshalb weil sie ständig drohen eine eigene Eliteliga zu gründen.
Also gibts noch mehr Geld weil die UEFA wahrscheinlich rechtlich hier keine Handhabe+Angst hat.
Die Superleague wurde doch schon vorgestellt, die immer Gleichen und ein paar "Gäste" die absteigen dürfen, alle anderen nicht.

Wir haben also ein System indem wenige große sich mehr und mehr erpressen können.
Ob in Europa oder national. Alleine das ist schon grotesk!
National hat Bayern durchgesetzt die TV Gelder nach oben zu verteilen und eine 5 Jahreswertung hinterlegt. Man also die Gelder bekommt für die letzten 5 Jahre. Hier haben alle wohl zugestimmt.

Spielt Freiburg also eine tolle Saison und wird 5. bekommt man nur das Geld des Durchschnitts. War man davor 4 Mal 14. und dann 5. bekommt man das Geld für den 12. Platz.
Das ist im Ergebnis kaum mehr. Im Resultat kann man seine Leistungsträger, die dann für andere interessant sind nicht halten und muss verkaufen.
Ein Jahr später spielt meist ein neuer Kader gegen den Abstieg und fliegt früh aus dem Europokal aus, so war es sehr oft.
Das Schlimmste was Freiburg also passieren kann ist sportlicher erfolg.
Oder es anders auszudrücken, die können sich nichts erarbeiten, das geht nicht mehr.
Das ist ein unfassbarer Strukturfehler in unserem System.

Wir haben in Europa Zustände wo sich ein ManCity oder RB in kleinerem maße an quasi keine Regel halten, warum? weil es quasi keine ECHTEN Regeln gibt, sie alle umgangen werden.
RB hat sich gar bereits in die 4. Liga gekauft, ich wusste vorher nicht dass das geht.

All das gibts in den USA nicht, wird dort beschissen hagelt es saftige Strafen und Sperren.
Die Patriots sind dort Meister in solchen Affären!
Aber auch dort gibt es Tricks, klar, das sog. "Tanking" indem man absichtlich Spiele verliert um Letzter zu werden um dann im Drafting die besseren Picks zu bekommen. Ok, nichts ist perfekt.

Das Schlimmste in den USA sind Umzüge von Clubs, die gibt es, auch weil das Land viel größer ist und die Ligen bis vor Jahren auch an Teams gewachsen und größer geworden sind.
Das Schlimmste in Europa sind komplett Abstiege von Teams wie dem FCK, der damit fast verschwunden ist.

Im Endergebnis haben die USA ein wasserdichts, festes, nicht umgehbares offenes System indem ALLE zu Titelchancen kommen können und sollen.
Die USA tun ALLES für Cancengleichheit über das Drafting, üder den salaryCup, es gibt weitere Bausteine.
Europa hat exakt das Gegenteil, wir haben nichts davon.
Die Kosten und Spielergehälter gallopieren ins unendliche weil immer mehr geld hineinfliesst.
Es fliesst aber nicht verteilt sondern NUR zu den Großen!
Man sieht es an den Ablösesummen.
Früher konnte man für 20 Millionen 3 Topstars einkaufen.
Heute muss Bayern 200 Millionen aufbieten.

Zudem gibts in Europa ekelhafte Tricks mit denen sich selbst die Großen bereits hineinlegen indem ein Paris Barcelona Naymar wegkauft und durch den Trick über einen Beratervertrag ihn nicht mal als Transferausgabe deklarieren muss und man zeitgleich gar das europäische FFP aushebelt indem man es billig umgeht.
Die Sendung Football leaks hat doch bereits vieles zu tage gebracht.

Und es geht ja weiter, denn unser System ist nirgendswo gedeckelt wie in den USA wie eben beschrieben, es läuft immer weiter.
Die Titelträger werden immer häufiger, die Einnahmen immer mehr weil alle nur die BigTeams sehen wollen.
Bayern gewinnt mittlerweile öfter 6:0 als 1:0.

Für mich ist das System tot, es ist nur Frage der zeit wann es wie das Finanzsystem zusammenbricht.
DFB und UEFA haben keine Regeln die dies einhalten und einschränken können.
Auch künftig nicht, darum geht es doch, es wird NOCH Schlimemr werden weil es m M n garnicht anders geht!
Und all das haben die USA nicht weil sie wussten, dass es genauso kommt wie es bei uns jetzt gekommen ist, davon bin ich mehr als überzeugt.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon Wupperteufel82 » 20.05.2020, 23:11


Laut Liga3-online.de und der Zeitung mit den vier großen Buchstaben hat der DFB ein Machtwort gesprochen und die Vereine heute informiert, dass es am 30.05 wieder los geht.

Da bin ich mal gespannt, was nun von den Vereinen alles so kommen wird!? :?:



Re-Start am 30. Mai wird offenbar konkreter

"Wir gehen davon aus, dass wir am 30. Mai wieder starten können", sagte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius am Dienstag. Nun scheint der 30. Mai als Datum für den Re-Start konkreter zu werden.

Wie die "Bild" berichtet, soll der DFB die 20 Klubs am Mittwochabend darüber informiert haben, sich auf einen Start am 30. Mai vorzubereiten - inklusive aller organisatorischen Aspekte, wie die Buchung eines einwöchigen Quarantäne-Trainingslagers. Zuletzt hatten neun Drittligisten in einem Schreiben an den DFB einen verbindlichen Termin für den Re-Start gefordert. Endgültig fix ist der 30. Mai aber noch nicht, da aus einigen Bundesländern noch das grüne Licht für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs fehlt. (…)

Quelle und kompletter Text: liga3-online.de

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Zuletzt geändert von Thomas am 21.05.2020, 10:57, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Formatierung angepasst / Textauszug eingefügt. Danke fürs Einstellen!



Beitragvon Saarpfalz » 21.05.2020, 09:49


Da der Bild Bericht hinter der Bezahlschranke ist, hier die Zusammenfassung von t-online (frei)

Corona-Krise
"Bild": DFB legt Neustart der 3. Liga am 30 Mai fest

https://www.t-online.de/sport/id_879189 ... -fest.html

Zitat:
Die Clubs seien gebeten worden, sich auf den Wiederbeginn am übernächsten Wochenende einzustellen und Quarantäne-Hotels zu reservieren, berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach hat der DFB die ersten Spiele nach der Corona-Pause terminiert und die Vereine auch über den Spielplan informiert.



Beitragvon Saarpfalz » 21.05.2020, 10:02


Falls jemand die BILD abonniert hat kann er ja mal was zum genauen Spielplan sagen (oder den hier einstellen).

START-TERMIN STEHT FEST
Der DFB-Plan mit der 3. Liga
Klubs schon informiert ++ Wie der Spielplan aussieht

https://www.bild.de/bild-plus/sport/fus ... .bild.html



Beitragvon Thomas » 21.05.2020, 11:11


Saarpfalz hat geschrieben:Falls jemand die BILD abonniert hat kann er ja mal was zum genauen Spielplan sagen (oder den hier einstellen).

@Saarpfalz:
Da steht nur der geplante erste Spieltag mit Magdeburg-FCK drin, so wie er auch in den anderen Quellen zitiert ist. Ab dann dürfte es schätzungsweise (in englischen Wochen und in normaler Reihenfolge) mit den Partien ab dem 28. Spieltag weitergehen - sofern unsere Auswärtsspiele in Magdeburg / Sachsen-Anhalt und Jena / Thüringen (wäre dann theoretisch am Wochenende 06./07. Juni) in diesen Bundesländern erlaubt werden oder eben ein Ersatzspielort bestimmt wäre. Hier zur Erinnerung die Reihenfolge laut altem Spielplan: https://www.der-betze-brennt.de/spiele/spielplan.php

Nur der Vollständigkeit halber, falls jemand erst auf dieser Seite in die Diskussion reinspringt: Ob es wirklich so kommt, ist aber noch nicht 100% sicher, denn zuerst müssten die jeweiligen Behörden noch zustimmen!

Bild hat geschrieben: BILD liegt der (neue) Drittliga-Spielplan vor – und da hat Carl Zeiss am 31. Mai (17 Uhr) ein Heimspiel gegen Chemnitz. Darf der Klub dann nicht im Ernst-Abbe-Sportfeld antreten, muss er sich ein Ausweichstadion suchen. (...) Die weiteren Paarungen am ersten Spieltag nach der Corona-Krise: Mannheim – Uerdingen, Meppen – Würzburg, Magdeburg – Kaiserslautern, Großaspach – Unterhaching, Ingolstadt – Bayern II, Braunschweig – Köln und Zwickau – Hansa (alle 30. Mai, 14 Uhr), 1860 – Duisburg (31. Mai, 13 Uhr), Münster – Halle (31. Mai, 14 Uhr).

Weiter geht es bereits am 2. Juni, u.a. mit dem Kracher Hansa Rostock gegen Waldhof Mannheim um 20.30 Uhr.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)




Zurück zu Neues vom Betzenberg

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 26 Gäste