Moin zusammen!
Bin neu hier, zumindest als aktiver Schreiberling
Meiner Ansicht nach ist die Trainerfrage davon abhängig, was der FCK will: Ich denke, wir sollten den Aufstieg MITTELFRISTIG ins Visier nehmen, sprich in frühestens zwei Jahren. Und das ist mit einem "namenhaften" Trainer aufem Berg unmöglich! Alle drehen dann wieder am Rad. Merkt man ja hier: "Mit Fünfstück ist ein Auftsiegswunder nicht zu schaffen!" Das sollte auch nicht unser Ziel sein! Die letzten Jahre haben wir (mit Außnahme dieser Saison) eigentlich immer eine aufstiegsfähige Mannschaft gehabt und es trotzdem nicht geschafft (ich weiss, einige hier sehen das anders, aber egal). Das hat allerdings auch Gründe, die im vereinsinternen- aber auch externen Umfeld zu suchen sind! Und jetzt soll es ein geplantes Underdog-Aufstiegswunder geben? Das Ziel an sich widerspricht sich schon! Wir müssen das mittelfristig angehen.
Beispiel: Jeder fordert Görtler - zurecht meiner Meinung nach. Aber der Junge brauch Spielpraxis in einem ruhigen Umfeld, um sich zu entwicklen. Und so geht es mit all unseren jungen Spielern: ein Jahr lang Entwicklungszeit ohne großen Aufstiegsdruck - auch nicht insgeheim. Und genau da müssen sich die Verantwortlichen aufem Berg die Frage stellen, ob Fünfstück das kann oder nicht. Ich kann das nicht beurteilen.
Mal nen Denkanstoß dazu: Was haben denn Breitenreiter, Lieberknecht, Weinzierl und wie sie alle heissen vor ihrer erfolgreichen Zeit gerissen? Und was danach? Breitenreiter kommt auf Schalke nicht klar und die anderen beiden müssen das erst einmal beweisen, dass sie es wo anders können!
Das letzte Mal sind wir mit einem Trainer aufgestiegen, der weder davor noch dannach was vorzuweisen hat! Und jetzt brauchen wir aber unbedingt einen Trainer, der bewiesen hat, dass er aufsteigen kann? Das halte ich für den falschen Ansatz!
Um das nochmal deutlich zu machen: Wenn ich von Aufstieg rede, meine ich in FRÜHESTENS zwei Jahren!
Zum Verhältnis Trainer-Mannschaft: Diejenigen, die hier Insider-Wissen haben (oder glauben zu haben) sollten doch ihre Quelle nennen, zumindest soweit, dass man diese Info auch einordnen kann. Und jetzt kommt mir bitte keiner mit "ein Journalist macht das auch nicht!". Nee, aber der steht mit seinem Namen und mit dem Namen seines Blattes für das, was er da so öffentlich von sich gibt! Da ist trotzdem noch ein größeres Vertrauen angebracht (trotz der aktuellen medialen Krise) als wenn das iwer einfach so anonym von sich gibt!