Hier zwei weitere Meldungen dazu:
Ex-Profis haben Angst um "Rote Teufel"
Mario Basler und Hans-Peter Briegel üben via "Sport Bild" heftige Kritik am 1. FC Kaiserlautern: Wenn er seinen Ex-Klub beobachte, "kriege ich fast das Heulen. Uns nimmt doch keiner mehr ernst. Früher haben sich alle in die Hose geschissen, wenn sie auf den Betzenberg mussten", so Koblenz-Co-Trainer Basler.
"Schjönberg ist zurückgetreten. Wenn Rekdal Rückgrat hätte, wäre er mitgegangen", so Basler weiter.
Briegel macht sich Sorgen um die Zukunft: "Wenn ich richtig informiert bin, bekommen die nicht die Lizenz für die Dritte Liga".
Quelle:
http://www.sport1.de/de/apps/news/news- ... 28393.html
Deutsche Fußball-Lehrer tadeln Mario Basler
Der frühere Nationalspieler Mario Basler hat mit seiner Forderung nach dem Rücktritt von Trainer Kjetil Rekdal beim abstiegsbedrohten Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern für Entrüstung beim Bund Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL) gesorgt. „Der BDFL hat kein Verständnis für die Äußerungen des Herrn Basler, in denen er die Entlassung von FCK-Trainer Rekdal fordert. Weder in Inhalt noch in der Form haben diese Aussagen das Niveau, auf dem sich die Trainer des BDFL in der Regel bewegen“, sagte BDFL-Präsident Horst Zingraf. Der mittlerweile als Co-Trainer beim Zweitligisten TuS Koblenz unter Vertrag stehende Basler hatte Rekdal und die FCK-Klubführung scharf attackiert. „Der bekommt einen Dreijahresvertrag, macht sein erstes Interview und sagt: 'Ich muss erst mal auf DVD schauen, wer alles in der 2. Liga spielt.' Direkt danach muss ich ihn gleich wieder entlassen“, sagte Basler in der "Sport-Bild" und legte mit Blick auf den Rücktritt von Sportdirektor Michael Schjönberg noch nach: „Und wenn Rekdal Rückgrat hätte, wäre er gleich mitgegangen.“
Quelle:
http://www.welt.de/sport/article1361720 ... asler.html
Ergänzung, 15. November:
Rekdals Reaktion auf Basler-Interview
Nach den Äußerungen von Ex-FCKler und heutigem Co- Trainer der TuS Koblenz Mario Basler in der "Sport Bild" vom 14. November 2007, äußerte sich FCK- Coach Kjetil Rekdal gegenüber der Rheinpfalz. Anbei der Artikel von Rheinpfalz- Redakteur Oliver Sperk aus der Donnerstagausgabe:
Rekdals kühler Konter
KAISERSLAUTERN (osp/sid)."Das kann alles gar nicht Ernst sein", äußerte sich Kjetil Rekdal, der Trainer des abstiegsbedrohten Fußball-Zweit-Ligisten 1. FC Kaiserslautern, gestern Unverständnis für die Pauschalkritik Mario Baslers. Der EX-Lauterer hatte in einem "Sport-Bild"-Interview Rekdals Rücktritt gefordert.
Weil Basler Co-Trainer beim FCK-Zweitligakonkurrent TuS Koblenz ist, haben seine Worte auch beim Bund Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL) für Empörung gesorgt. "Der BDFL hat kein Verständnis für die Äußerungen des Herrn Baslers, in denen er die Entlassung Rekdals fordert. Weder Inhalt noch in der Form haben diese Aussagen das Niveau, auf dem sich die Trainer des BDFL in der Regel bewegen", sagte BDFL-Präsident Horst Zingraf. Basler hatte über Rekdal gelästert: "Der bekommt einen Dreijahresvertrag, macht sein erstes Interview und sagt: 'Ich muss erst mal auf DVD schauen, wer alles in der 2. Liga spielt.' Direkt danach muss ich ihn gleich wieder entlassen".
Rekdal kontert: "Ich finde das eine Frechheit. Er weiß gar nicht, worüber er spricht. Er kann gar nicht beurteilen, wie wir hier arbeiten." Rekdal räumt ein, vor den ersten Kontakten mit dem FCK im April, als der 39-Jährige noch Trainer bei Lierse SK in Belgien war, nicht viel von der Zweiten Liga gewusst zu haben. "Aber zum Saisonstart war ich gut vorbereitet, und meine Mannschaft geht gut vorbereitet in jedes Spiel", ergänzt Rekdal und sagt: "Es ist doch ganz normal, dass man nicht über jede Liga alles genau wissen kann. Wenn ich jetzt in Spanien anfangen würde, müsste ich mich auch erst vorbereiten."
Der FCK-Coach, gestern im Flieger in seine Heimat Norwegen, wo er ein seiner Ausbildung nachgelagertes Pflichtseminar absolviert meint: "Wir können ja mal meine und die Noten von Mario Basler in der Trainerausbildung nebeneinander legen. Dann kann man ja sehen wer Ahnung hat."
Mit Blick auf den Rücktritt von FCK-Sportdirektor Michael Schjönberg sagte Basler: "Und wenn Rekdal Rückgrat hätte, wäre er gleich mitgegangen." Dies wertet BDFL-Präsident Zingraf so:" Die Äußerungen sind ein grober Verstoß gegen das Fairplay, dem sich der deutsche Fußball und die Trainer verpflichtet fühlen."
Gerüchte jeglicher Art über sein Rücktrittsangebot dementiert Rekdal erneut vehement, auch Vereinschef Göbel betont, das sei zu keiner Zeit Thema gewesen. Am Tag des Schjönberg-Rücktritts vergangen Mittwoch seien lediglich einige Spieler bei ihm gewesen, so Göbel, um sich zu informieren, welche Aufgaben der neue Sportliche Berater Klaus Toppmöller übernehme. Von sich aus hätten sich die Spieler wiederholt für Trainer Rekdal stark gemacht, betont Göbel. Auch der Vereinschef gibt dem 39-Jährigen Rückendeckung: "Er hat als Trainer überall gute Arbeit geleistet. Ich bin überzeugt davon, dass er sich auch hier durchsetzen wird."
Zu Baslers Äußerungen sagt Göbel: "Das war ungehörig. Er hätte besser geschwiegen." Rekdal meint: "Das Interview ist vielleicht ein Zeichen dafür, dass es vom Umfeld hier nicht gewünscht ist, dass wir Ruhe in den Verein reinkriegen und eine Basis für wieder erfolgreiche Zeiten schaffen."
Einen kleinen Schritt hin zu besseren Zeiten will der FCK am Montag, 26. November, 20.15 Uhr, im Derby gegen Mainz 05 tun. 31.500 Karten waren bis gestern Abend verkauft.
Quelle: Rheinpfalz, Donnerstag, 15. November 2007