Fragen, Antworten und Anekdoten zur Geschichte des FCK.

Beitragvon Altmeister » 02.06.2024, 00:01


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Fotos: Imago Images (2), privat

Hall of Fame: Karl-Heinz Feldkamp
King Kalli


Eine der größten Persönlichkeiten des 1. FC Kaiserslautern wird heute 90 Jahre alt. Wir ziehen den Hut und verneigen uns: Alles Gute zum Geburtstag, Meistertrainer Kalli Feldkamp!

Gerade war er nach langer Zeit mal wieder bei einem Spiel "seiner" Roten Teufel zu Gast. Zum DFB-Pokal-Finale 2024 hatte der FCK die Cup-Gewinner von 1990 und 1996 eingeladen. Darunter Karl-Heinz Feldkamp als Trainer jener großen Mannschaft aus dem Weltmeister-Jahr, die er im Halbfinale gegen Kickers Offenbach und im Endspiel gegen Werder Bremen zum Sieg führte - und zwölf Monate später bekanntlich zur Deutschen Meisterschaft. "Es war wunderbar", erzählte Feldkamp diese Woche im "Kicker"-Interview, der neben seinen Pokalsiegern auch viele andere alte Bekannte traf. So etwa mit Hans-Peter Briegel und Sepp Stabel am Vorabend des Finals zwei Spieler aus seiner ersten Zeit am Betzenberg, die heute als Funktionäre beim FCK tätig sind. Feldkamp ist mit 89 Jahren immer noch fit, hat den Schalk im Nacken behalten, wenn er etwa sagt: "Viele Spieler haben sich verändert und behaupten, ich habe mich nicht verändert. Das nehme ich mal als Kompliment."

"Kaiserslautern war die schönste Zeit meines Trainerlebens"

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Im Interview mit Der Betze brennt sagte Feldkamp über den FCK: "Die insgesamt sieben Jahre, die ich dort arbeiten, und die Erfolge, die ich dort feiern durfte, haben mich geprägt. Kaiserslautern war die schönste Zeit meines Trainerlebens."

Am 2. Juni 1934 wurde Karl-Heinz Feldkamp in Oberhausen geboren. Damals konnte man noch nicht ahnen, dass er ein guter Fußballspieler und später ein großartiger Trainer werden sollte. Als Spieler debütierte der junge "Kalli" bereits mit 18 Jahren in der ersten Mannschaft seines Heimatvereins Rot-Weiß Oberhausen, der damals in der 2. Liga West spielte. Seine aktive Karriere beendete er 1967 im Alter von 33 Jahren nach insgesamt 316 Partien für RWO. Später wurde er in die Jahrhundert-Elf des Vereins aufgenommen. Eine feine Spielerlaufbahn also, die jedoch viele Jahre später von seiner Trainerkarriere bei weitem getoppt werden sollte.

Diese startete er 1972 bei Wattenscheid 09, wo er zusammen mit anderen das Vollprofitum einführen sollte. Mit sich selbst an der Spitze, denn er kündigte seinen Arbeitsplatz in einem Oberhausener Stahlwerk und baute auf die Karte "Profi-Trainer" - damals noch alles andere als ein Selbstläufer. In Wattenscheid erreichte er den Aufstieg in die damals zweitklassige Regionalliga West, wo der Verein Aufsehen erlangen sollte durch die Verpflichtung des argentinischen Nationalspielers Carlos Babington. Über den FC Gütersloh wechselte Feldkamp 1976 zu Arminia Bielefeld, wo er den Vorjahres-Neunten auf Platz 2 und in die Aufstiegsrelegation gegen 1860 München führte. Damals spielten in Bielefeld bereits bekannte Spieler wie Uli Stein, Ewald Lienen oder der spätere Lautrer Norbert Eilenfeldt, die das Relegations-Hinspiel mit 4:0 gewannen. Das Rückspiel jedoch verloren sie mit dem gleichen Ergebnis und unterlagen auch im Entscheidungsmatch mit 0:2, so dass der Aufstieg knapp verpasst wurde. In seiner zweiten Saison in Bielefeld machte die Arminia es besser und stieg direkt in die Bundesliga auf. Kalli Feldkamp wechselte trotzdem den Verein und ging - zum Betzenberg.

Bundesliga-Aufstieg mit Bielefeld - und dann erstmals auf den Betze

Das war 1978, und seine erste Amtszeit bei den Roten Teufeln sollte bis 1982 dauern. Der 1. FC Kaiserslautern galt in der Bundesliga lange als Klopper-Truppe. Haudegen wie Uwe Klimaschewski, Fritz Fuchs, Dietmar Schwager, Otto Rehhagel oder Walter Frosch prägten diesen Ruf. Jedoch schaffte es Trainer Erich Ribbeck zwischen 1973 und 1978, auch spielerische Verbesserungen einzuführen, sodass der FCK inzwischen auch vernünftigen Fußball spielen konnte. Und der Betze an sich hatte sich auch längst einen großartigen Ruf als spektakuläre Fußball-Stätte erworben.

Nachdem Ribbeck sich mit einem 5:0 gegen Bayern aus Kaiserslautern verabschiedet hatte, kam also Feldkamp. Der spektakuläre Zehner Hannes Bongartz wurde verpflichtet, Ex-Nationalspieler Reiner Geye war schon ein Jahr da, lief aber jetzt erst richtig zur Hochform auf, und Hans-Peter Briegel wurde zum Innenverteidiger umgeschult. Ab jetzt sollte es Spektakel-Fußball geben.

Bereits im ersten Spiel unter Feldkamp führte der FCK schon zur Halbzeit mit 4:0 gegen den VfB Stuttgart und gewann im Südweststadion in Ludwigshafen, wo wegen des Umbaus des Betzenbergs ein paar Heimspiele ausgetragen wurden, schlussendlich mit 5:1. Der FCK wurde Herbstmeister 1978, durfte lange Zeit von der Meisterschaft träumen und belegte am Ende einen ausgezeichneten dritten Platz. Mit rund 27.000 Zuschauern sorgte der Feldkamp-Fußball zudem für den bis zu diesem Zeitpunkt höchsten Schnitt des FCK in der Bundesliga.

In den folgenden Jahren ging es so weiter. Spektakulärer Vollgas-Fußball auf dem Betze, auswärts gab es aber auch mal eine Klatsche. Auch international ließ der FCK aufhorchen, zunächst durch eine Viertelfinal-Teilnahme im Uefa-Cup 1980. Bayern München war damals die Endstation. 1982 erreichte der FCK gar das Halbfinale, unter anderem durch großartige Siege gegen Spartak Moskau sowie das legendäre 5:0 gegen Real Madrid - für viele das größte Spiel der Vereinsgeschichte. Feldkamp erinnert sich im "Kicker" auch mit 89 Jahren noch lebhaft: "Das war Fußball pur. Das Hinspiel in Spanien hatten wir mit 1:3 verloren, auf dem Weg in die Kabine wurden wir mit Rotwein bespritzt. Das hatte ich noch nie erlebt. [Im Rückspiel] ging die Post ab, da war eine ganz besondere Stimmung in der Pfalz. Übertrieben gesagt hat dort 14 Tage keiner mehr Obst aus Spanien gekauft."

In der Bundesliga landete der FCK in diesen vier ersten Feldkamp-Jahren immer unter den besten vier Mannschaften, wurde zweimal Dritter und zweimal Vierter, erreichte 1981 zudem das DFB-Pokal-Finale gegen Eintracht Frankfurt in Stuttgart.

DFB-Pokal-Sieger mit drei verschiedenen Vereinen

Kaum verwunderlich also, dass viele Fans es sehr bedauerten, als Kalli Feldkamp 1982 den Betze verließ, um sich Borussia Dortmund und später erneut Arminia Bielefeld anzuschließen. Auf diesen beiden Stationen konnte er keine größeren Erfolge verbuchen, dafür aber umso mehr danach: Von 1984 bis 1987 war er für Bayer Uerdingen tätig, das damals als "kleiner Bruder" von Leverkusen vom Aspirin-Hersteller finanziell ganz gut ausgestattet war und durchaus erfolgreich spielte. Sensationell gewannen die Feldkamp-Schützlinge 1985 durch ein kaum für möglich gehaltenes 2:1 gegen Bayern München den DFB-Pokal im ersten Endspiel in Berlin. Auch im Uefa-Cup gab es spektakuläre Erfolge wie das 7:3 gegen Dynamo Dresden nach 0:2-Hinspiel-Niederlage und einem 1:3-Pausenrückstand im Rückspiel - diese Partie mit Trainer Kalli Feldkamp wurde von "11 Freunde" zum besten Fußballspiel aller Zeiten gekürt.

Weitere erfolgreiche Trainerjahre also für Feldkamp, der dann nach Frankfurt weiterzog. Mit der Eintracht gewann er 1988 seinen zweiten DFB-Pokal-Titel durch ein 1:0 gegen den VfL Bochum. Danach zog es Kalli in die Wüste, er übernahm Al Ahly in Kairo. Diese Zeit habe ihn enorm weitergebracht, auch kulturell, berichtete er später im DBB-Interview: "Das ist mir damals vielleicht gar nicht so bewusst geworden, aber als ich danach nach Deutschland und nach Kaiserslautern zurückkehrte, sagten mir viele: Du bist ja ein vollkommen anderer Mensch geworden."

Anfang 1990 befand sich der bis dahin noch nie aus der Bundesliga abgestiegene 1. FC Kaiserslautern in einer ziemlich verzweifelten Lage und rief Feldkamp zurück. Der übernahm die Roten Teufel auf dem 17. Tabellenplatz nach einem desolat-katastrophalen 0:4 beim Rivalen Waldhof Mannheim, nach der dessen Präsident den mittlerweile legendären Satz sagte: "Heute haben wir den ersten Absteiger gesehen." Er meinte den FCK, tatsächlich erwischte es am Ende aber den Waldhof. Sofort machte sich in jenem Februar 1990 wieder Hoffnung, ja sogar Euphorie rund um den Betzenberg breit. Kalli ist wieder da! Er verlor sein erstes Spiel zuhause mit 1:3 gegen den HSV, schaffte aber anschließend mit einem 1:1 in Frankfurt die Wende und führte den FCK noch in sichere Gefilde auf Platz 12. Doch nicht nur das: der FCK hatte tatsächlich das Pokalfinale erreicht, wo man gegen das damals sehr starke Werder Bremen mit seinem Star-Trainer Otto Rehhagel klarer Außenseiter war. Unterstützt von gut 25.000 Fans gelang dem FCK nach einer spektakulären 3:0-Führung zur Pause schließlich ein überraschender 3:2-Sieg.

Dies war nach vier vergeblichen Final-Anläufen der erste DFB-Pokal-Triumph für den FCK, für Kalli Feldkamp nach seinen Erfolgen mit Uerdingen und Frankfurt jedoch bereits der dritte Pokalsieg in sechs Jahren. Die Betze-Fans tauften ihn "King Kalli".

Feldkamps Husarenritt zur Deutschen Meisterschaft mit dem FCK

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In der Saison 1990/91 wurde dieser Titelgewinn aus dem Berliner Olympiastadion sogar noch getoppt. Von Beginn an spielte der Abstiegskandidat aus dem Vorjahr wieder jenen spektakulären Offensiv-Fußball, den man bereits aus den frühen Feldkamp-Jahren in Kaiserslautern zwischen 1978 und 1982 kannte. Und ärgerte den großen Favoriten Bayern München, der ständig gegen den Außenseiter stichelte ("Die können nur treten, beißen und kratzen und stehen an der Tabellenspitze" - Manni Schwabl), in der Tabelle aber nicht mehr an ihm vorbeikam. Schließlich feierten die Pfälzer durch einen unglaublichen 6:2-Sieg am 34. Spieltag in Köln vor 40.000 mitgereisten Schlachtenbummlern ihren dritten Meistertitel. Deutscher Meister 1. FC Kaiserlautern! Für die FCK-Fans dieser Generation eine absolut unfassbare, nie erträumte oder gar erhoffte Geschichte. Auch für Feldkamp war es der erste Meistertitel.

In der nächsten Saison 1991/92 spielte der FCK den späteren Champions-League-Sieger FC Barcelona an die Wand ("Das war für mich und die Mannschaft eine der größten Leistungen, die wir je erbracht haben") und belegte in der Bundesliga einen erneut guten fünften Platz. Dieser schien manchen im Umfeld jedoch nicht mehr zu reichen, wie Feldkamp im DBB-Interview kritisch anmerkte: "Dass man nach dem Gewinn einer Meisterschaft mit einem fünften Platz nicht zufrieden sein will, mochte ich nicht akzeptieren. Das Schlimmste war aber: Niemand, aber wirklich niemand vom FCK hat anschließend versucht, mich nochmal umzustimmen." Feldkamps Zeit als Lautern-Trainer war vorbei, aber bei den Fans blieb er weiter hoch angesehen. King Kalli eben.

Er wechselte in die Türkei zu Galatasaray, wo er auf Anhieb ebenfalls Meister wurde. Und sich anschließend in den Ruhestand verabschiedete. Nun agierte er als Co-Kommentator des ZDF bei Länderspielen der Deutschen Nationalmannschaft, auch bei EM- und WM-Endrunden.

Und kehrte 1996 doch noch einmal auf den Betzenberg zurück. Nachdem der FCK erstmals in die 2. Bundesliga abgestiegen war, dieses Mal als Funktionär. In den Jahren 1996/97 agierte er als Aufsichtsratsmitglied des FCK, der in jener Saison den sofortigen Wiederaufstieg schaffte und ein Jahr später sensationell erneut Deutscher Meister wurde. Dafür legte auch Kalli Feldkamp den Grundstein. Zusammen mit Hans-Peter Briegel fädelte er beispielsweise die Rückkehr von Ciriaco Sforza ein, des späteren Meisterkapitäns. Aber Feldkamp merkte auch früher als die meisten anderen, dass etwas schieflief beim FCK. Das - und der Wunsch nach mehr Zeit für sich und seine Familie - bewogen ihn noch vor der Meisterschaft zum Rücktritt: "Da haben einige in Vorstand und Aufsichtsrat den Blick für die Realität verloren. Ob ich allein allerdings die Kraft gehabt hätte, diese Entwicklung einzudämmen, weiß ich nicht."

Feldkamp, der in der Zwischenzeit auch mal als Bundestrainer sowie als Bayern-Coach ("Das habe ich in erster Linie deswegen abgelehnt, weil ich wusste, ich würde da einen Uli Hoeneß niemals von der Bank radieren können") im Gespräch war, zog sich wieder aufs Altenteil zurück, kehrte aber schon im Frühjahr 1999 zurück. Erneut wechselte er in die Türkei, dieses Mal zu Besiktas Istanbul. Unter Feldkamps Leitung holte der Traditionsklub acht Siege und zwei Unentschieden, musste den Meistertitel aber dennoch Galatasaray überlassen. Sein Nachfolger wurde übrigens sein bisheriger Assistent Briegel, der die Vize-Meisterschaft im Jahr 2000 wiederholen konnte.

Feldkamp zog sich abermals zurück, lebte abwechselnd in Deutschland und Spanien und feierte zur Saison 2007/08 ein spätes Comeback im Alter von 73 Jahren, erneut als Coach von Galatasaray Istanbul. Im April 2008 zog er sich als Tabellenzweiter wieder zurück, sein Nachfolger tütete die Meisterschaft noch ein. Von November 2008 bis Mai 2009 arbeitete er nochmals als Technischer Direktor bei Galatasaray, ehe er sich wirklich und endgültig in den verdienten Ruhestand verabschiedete. Das war es dann in der sportlichen Erfolgsgeschichte von Kalli Feldkamp, der übrigens auch fast nochmal auf den Betzenberg zurückgekehrt wäre: Ende 2003 wollte sein Freund Briegel, damals Aufsichtsratsmitglied, ihn als Sportdirektor für die erneute Rettung des FCK verpflichten. In einem Machtkampf mit dem Vorstandsvorsitzenden René C. Jäggi, der intern schnell in eine Schlammschlacht ausartete, zog Briegel jedoch den Kürzeren.

Funkel über Lehrmeister Feldkamp: "Da kann man nur den Hut ziehen"

Vielleicht auch ganz gut so, denn so konnte Feldkamp das bleiben, was er ist: Eine der größten Legenden, die der 1. FC Kaiserslautern jemals hatte. Die Roten Teufel verfolgt er noch heute, jüngst nicht nur beim Pokalfinale, sondern auch im Abstiegskampf der 2. Bundesliga. In diesem rettete bekanntlich Friedhelm Funkel den FCK vor dem Absturz, einer von Feldkamps wichtigen Spielern in Kaiserslautern und auch in Uerdingen. Auf Nachfrage von Der Betze brennt erzählte der 70 Jahre alte Funkel kurz nach seinem Amtsantritt: "Kalli hat mich angerufen und mir sehr viel Glück gewünscht für diese Aufgabe. Ihm geht es gesundheitlich sehr gut, er spielt zwei Mal die Woche Tennis, und wenn man das mit knapp 90 noch kann - da kann man nur den Hut vor ziehen. Wir telefonieren ein, zwei Mal im Jahr und es ist immer wieder schön, mit ihm über alte Zeiten zu sprechen." Wie man so lange so fit bleibt? Dazu nochmal Feldkamp persönlich im DBB-Interview: "Lassen Sie es mich mal so sagen: Im Mittelpunkt unserer gesunden Ernährung steht der Wein aus der Pfalz."

Heute nun wird Karl-Heinz Feldkamp also 90 Jahre alt. Herzliche Glückwünsche vom Betzenberg, alles Gute für Deinen weiteren Lebensweg und hoffentlich noch viele gesunde Jahre. Du hast vielen FCK-Fans, und nicht nur denen, unvergessliche Stunden beschert.

Alles Gute, King Kalli!

» Video: Kalli Feldkamp und die Deutsche Meisterschaft 1991 mit dem FCK

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Jürgen Kind

Weitere Links zum Thema:

- Kalli Feldkamp im DBB-Interview: "Kaiserslautern war die schönste Zeit meiner Karriere"
- Kalli Feldkamp im DBB-Interview: "Ich hoffe, dass es für unseren FCK gut geht"



Beitragvon Einwurf » 02.06.2024, 01:30


Danke für diese n interessanten Text: Ich hatte völlig verdrängt, dass zu Beginn meines Fanlebens Ende der 70er Jahre Kalli Feldkamp der Trainer war, inklusive des legendären Madridspiels! Diese erste Feldkamp-Ära gerät durch die spektakulären Titel während der zweiten öfter in Vergessenheit, hab ich den Eindruck. Und es freut mich zu lesen, dass er das Finale vor einer Woche bei derart guter Gesundheit mit uns erlebt hat.
Herzlichen Glückwunsch zum 90. Geburtstag, Kalli!
Kein menschliches Gefühl ist so stabil wie die Hassliebe der Pfalz zum FCK.



Beitragvon CaesareaLutra » 02.06.2024, 01:52


Herzlichen Glückwunsch Karl-Heinz Feldkamp!
Die größte Zeit die der FCK in der Bundesliga hatte, ist untrennbar mit seinem Namen verbunden.

FCK-Legende für immer!

Alles Gute auf dem Weg zur 100!



Beitragvon MMersinger » 02.06.2024, 04:30


Herzlichen Glückwunsch, Kalli Feldkamp. Mit Sicherheit einer der besten Trainer, die den FCK gecoacht haben. Schön zu hören, dass es ihm gesundheitlich noch immer gut geht.
https://www.facebook.com/profile.php?id=100010828835885
Hoffentlich bald in der Spitzengruppe der 2.Liga ! :daumen:



Beitragvon Dubbe » 02.06.2024, 07:32


Zu Beginn meines FCK-Fanlebens (1976) war der FCK noch graues Mittelmaß, als Kalli kam ging die Richtung steil nach oben. Das war man gar nicht gewohnt, er brachte den FCK auf den richtigen Weg. Er riss verkrustete Strukturen auf und zeigte den Verantwortlichen was möglich war. Auch als Mensch für mich ein absolutes Vorbild!

Kalli ist bis heute für mich der beste Trainer den der FCK je hatte (noch vor Otto, der war mir zu selbstverliebt, aber dennoch erfolgreich). Hatte im Jahr 1981 auch das Vergnügen Kalli persönlich kennenlernen zu dürfen. Als 16jähriger Spund schaut man dann schon ehrfürchtig zu so einem Mann auf.
Danke Kalli, für viele spannende und sportlich erfolgreiche Saisons in Deinen zwei Amtszeiten. Du warst für den FCK eine absolute Bereicherung. Du hast die Pfalz "sportlich wachgeküsst" und gezeigt dass man sehr wohl mit den Großen der Branche mithalten konnte wenn man sich auf seine eigenen Stärken besinnt.

Ich freue mich dass er und seine Helma immer noch bei bester Gesundheit sind und wünsche den beiden noch viele gemeinsame schöne Jahre!

Alles Gute, Kalli
"Ich glaube jeder, der in dieser Region aufwächst und nicht verdorben ist und Bayern-Fan ist, der lebt Kaiserslautern!" Jean Zimmer



Beitragvon Dr. diab. rub. » 02.06.2024, 07:35


Meinen herzlichen Glückwunsch, Herr Feldkamp, zu diesem besonderen Wiegenfest, verbunden mit den besten Wünschen für die nächsten Jahre.
Der 1.FC Kaiserslautern hatte fantastische Jahre unter Ihrer sportlichen Leitung, dem größten Trainer, der jemals den Betze trainiert hat.
Dies ist keine Signatur.



Beitragvon JG » 02.06.2024, 08:43


Kalli Feldkamp, der Kloppo der damaligen Zeit.
Ich habe vorher und nachher nie wieder einen so spektakulären Offensivfußball gesehen wie unter ihm.
Nicht vergessen werde ich das erste Training unter Feldkamp nach seiner Rückkehr 1990.
Der FCK hatte gerade 0:4 beim Waldhof verloren und schien sicherer Absteiger zu sein.
Feldkamp scharte die Mannschaft auf dem Trainingsplatz um sich und redete. Er redete sehr sehr lange. Draußen standen hunderte von Fans die das erste Training sehen wollten, aber Kalli redete nur mit den Spielern. Ich weiß natürlich nicht was er ihnen erzählt hat, aber ich weiß wie genau die gleichen Spieler in den Wochen und Monaten danach performt haben. Bis zum Nichtabstieg, zum Pokalsieg und ein Jahr später zur deutschen Meisterschaft. Es war der schiere Wahnsinn.

Kalli, alles erdenklich gute zu deinem Geburtstag und ganz viel Gesundheit dir und deiner Familie.
Du bist der größte FCK Trainer aller Zeiten.

PS: Es wird Zeit ihm zu Ehren, und am besten zu Lebzeiten, eine Tribüne umzubenennen oder ein Denkmal am/im Stadion zu errichten.
Zuletzt geändert von JG am 02.06.2024, 10:49, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Hessischer Aussenposten » 02.06.2024, 09:57


Drei der wohl größten FCK-Spiele der Vereinsgeschichte wurden von ihm gecoacht: Madrid, Barcelona, Köln. Mehr muss man nicht sagen.

Schön, unseren Meistertrainer in so guter Verfassung zu sehen und zu hören. :love:

Alles Gute zum 90sten und vor allem weiterhin viel Gesundheit und Glück, Kalli Feldkamp! :daumen:
Gruß vom HAP
"... Von dem Angebot (von Preston North End) hätte ich damals halb Vogelbach kaufen können. ... Ich weiß, das versteht heute niemand, dass ich nicht gewechselt habe. Aber ich hätte sogar Geld gezahlt, um in Kaiserslautern spielen zu dürfen." (FCK-Legende Horst Eckel)



Beitragvon FockeWulf » 02.06.2024, 10:15


Lieber Kalli, ich wünsche Dir alles erdenklich Gute zu Deinem 90. Geburtstag. Du bist und bleibst unvergessen bei uns Fans und ich bin so froh und stolz dass ich einmal Deine Hand schütteln durfte. Bleib so fit und gesund wie bisher. Feier schön mit zusammen Deinen Liebsten und lass Dich feiern. :teufel2:



Beitragvon Studebaker » 02.06.2024, 10:17


Wer am 2.Juni geboren wurde, muss den FCK im Blut haben.

Ich wünsche ihm weiterhin beste Gesundheit und heute einen tollen Ehrentag im Kreise der Familie.

Wer ihn live coachen sah, der weiß, dass die Coachingzone auch wegen ihm eingeführt wurde

Herzlichen Glückwunsch zum 90. Geburtstag, Kalli Feldkamp !

:applaus:
Hell ain`t a bad place to be



Beitragvon sportreport78 » 02.06.2024, 10:40


Bei Kalli Feldkamps erstem Spiel als FCK Trainer hing ich zuhause mit dem Ohr am Radio und beschloss, Fan unseres FCK zu werden. Für mich ist unser Verein und Kalli untrennbar verbunden und er ist in meinen Augen der beste Trainer, den wir je hatten. Undenkbar, dass ihm einer reinredete. Respektsperson und Vulkan, einfach souverän, dem machte keiner was vor.
Alles erdenklich Gute zum Ehrentag , bleib noch lange gesund und drück unserem FCK die Daumen. Wenn gar nichts mehr geht, holen wir Dich wieder und werden Pokalsieger und Deutscher Meister :D
@BVB: Real schlägt man üblicherweise mit 5-0! Fragt nach bei Kalli, wie das funktioniert :teufel2:
Toor auf dem Betzenberg!! Wir schalten um zu Hans-Reinhard Scheu.



Beitragvon Ereborn » 02.06.2024, 11:03


Lieber Kalli Feldkamp, alles Gute zum Geburtstag und noch viele gesunde Jahre! :daumen:


Für mich gehört Kalli Feldkamp beim FCK in eine ganz eigene Kategorie Trainer. Wir hatten weniger erfolgreiche Trainer, wir hatten neben ihm weitere erfolgreiche Trainer - aber die gehören alle in eine andere Kategorie.

Denn Kalli hat - nach Fritz Walter - aus meiner Sicht ganz maßgeblich das Gesicht des FCK geprägt, sozusagen neben den "Werten von Fritz Walter" hat er das Gesicht des FCK gebildet, wie ich seitdem den FCK sehe.

Nach der sehr erfolgreichen Fritz-Walter-Ära, die aber lange vor meiner Zeit lag, galt der FCK als Kloppertruppe, graue Maus der Bundesliga, die nur irgendwie dabei ist und überlebt hat.

Kalli Feldkamp hat dann in seinen ersten vier Jahren dem FCK eine Selbstwahrnehmung gegeben, insbesondere ein Selbstvertrauen, dass wir einer der Topclubs in Deutschland sind und uns vor keinem anderen Team verstecken müssen. Seitdem gilt die Spielweise, die er damals spielen ließ, für uns heute als das wahre Gesicht des FCK. Der FCK steht seitdem für Powerfußball, offensiv orientiert und torgefährlich. Die Mannschaft spielt mutig und kann auch gegen scheinbar überlegene Gegner das Spiel in der letzten Minute noch drehen. Andere Mannschaften mögen mehr Geld und bessere Einzelspieler haben, aber wir sind der FCK und gemeinsam können wir jeden Gegner schlagen.

Neben seinem großen Fußballsachverstand ist eine größte Stärke seine Rhetorik, seine Interviews waren jederzeit druckreif - und damit hat er auch die Spieler erreicht. Durchschnittliche bis gute Spieler wurden durch ihn herausragend, aber ohne das dabei einer zum großen herausragenden Star einer Mannschaft wurde. Denn Kalli hat es immer geschafft, ein sehr gutes Mannschaftsgebilde zu schaffen, indem jeder einzelne wertvoll war, jeder seine Stärken abrufen und einbringen konnte. So wie er dem FCK als Gesamtes Selbstvertrauen gab, hat er das auch bei den einzelnen Spielern geschafft und somit bessere Mannschaften erhalten, als es die einzelnen Spieler dargestellt hätten.

Und wie er dem FCK als Verein, den einzelnen Spielern Selbstvertraugen gab - so gab er dieses auch an die Fans weiter. Heute gelten wir FCK Fans - trotz Erfolge und Misserfolge der Mannschaft - als mit die besten Fans in Deutschland. Aber dieses Selbstvertrauen, dass wir als Fans auch die Mannschaft stützen und stärken - das wurde auch durch Kalli Feldkamp geschaffen.

Andere Trainer kamen und gingen, manche haben auch große Erfolge gefeiert. Man sagte dann - dieser Trainer passt zum FCK und seiner Spielweise.

Aber diese Spielweise und was zum FCK passt - das wurde durch Kalli Feldkamp definiert.

Für mich ist er seitdem die DNA des FCK.

Ich glaube, ein größeres Kompliment kann ich keinem machen, der je beim FCK tätig war - und aus meiner Sicht ist es mehr als verdient.
Zuletzt geändert von Ereborn am 02.06.2024, 11:49, insgesamt 1-mal geändert.
Vieles im Leben kann man mit Geld kaufen.
Emotion und Leidenschaft nicht.



Beitragvon zille » 02.06.2024, 11:42


Herzlichen Glückwunsch, Herr Feldkamp. Kalli ist für mich der ultimative FCK-Trainer überhaupt.



Beitragvon goodie » 02.06.2024, 12:07


Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum Geburtstag.
Kalle Feldkamp die Legende meiner schönsten FCK-Zeit.



Beitragvon 82er » 02.06.2024, 12:18


Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Kalli . Für mich bist du der größte FCK Trainer aller Zeiten. Mein erstes Betzespiel als kleiner Junge im Europapokal der Pokalsieger gegen Sampdoria Genua unter seiner Leitung werde ich nie vergessen. :love: :teufel2: Was hatten wir damals für Spieler ( Kuntz ,Ehrmann Hotic Kadlec Dooley usw .) :teufel2:



Beitragvon Mörserknecht » 02.06.2024, 12:47


Vielleicht der Größte von allen. Vielleicht die unheilvollste Ankündigung für den Gegner: „Kalli, lass die Teufel raus!!!“

Alles Gute, Kalli Feldkamp!
Gislason, wink emol!



Beitragvon StefanBetze69 » 02.06.2024, 14:22


Herzlichen Glückwunsch King Kalli :teufel2:
Meine Fresse waren das Spiele :daumen:



Beitragvon salamander » 02.06.2024, 14:50


Nie hat ein Trainer besser zum FCK gepasst als Kalli Feldkamp. Und nie haben wir mehr Betze-Fußball gespielt als unter ihm. So viele Erinnerungen verbinden sich mit dieser Zeit. Herzlichen Glückwunsch, Kalli.

P.S. Nices Bild mit Briegel, schön, 2 der größten noch lebenden Vereinsikonen zusammen zu sehen.



Beitragvon ExilDeiwl » 02.06.2024, 16:19


Herlzlichen Glückwunsch zum 90., Kalli Feldkamp! Für mich einer der größten Trainer, die wir jemals hatten! Wahnsinn, was er mit unserem FCK erreichen konnte, aber natürlich auch darüber hinaus!

Und es freut mich zu hören, dass er in seinem Alter immer noch so fit zu sein scheint! Was en Pälzer Riesling alles bewirken kann! :D

Bleib weiter gesund, lieber Kalli! :teufel2: :daumen:
Nein, es geht mir NICHT um Hurra-Fußball!

🇺🇦 STOP WAR! FUCK PUTIN! 🇺🇦



Beitragvon FCK Nordpfalz » 02.06.2024, 17:09


Herzlichen Glückwunsch zum 90. Herr Feldkamp und vor allen Dingen weiterhin viel Gesundheit.

Sie sind für mich der beste Trainer, der bislang auf dem Betze tätig war.
Die Marke FCK haben sie auf jeden Fall wesentlich mitgeprägt.

Wäre schön, sie und ihre Frau mal wieder im Stadion begrüssen zu dürfen.



Beitragvon Walk on! » 02.06.2024, 17:31


Alles Gute zum Geburtstag, lieber Kalli!

Seitdem ich unseren FCK intensiv verfolge (1986), gab es für mich keinen besseren Trainer in unserem Verein. Er hat aus dem ihm zur Verfügung stehenden Spielermaterial das beste herausgeholt. Auch menschlich und in der Außendarstellung überragend. Souveräne Interviews, nach Niederlagen Größe gezeigt. Er blieb stets authentisch, kein Selbstdarsteller, einfach sympathisch!

Ich denke sehr gerne an die Zeit zurück, als Kalli bei uns Trainer war. Leider hat sich der Fußball seitdem so sehr zu seinem Nachteil verändert :cry:
In guten wie in schlechten Zeiten unserem FCK die Treue halten



Beitragvon Pelzerwald » 02.06.2024, 18:51


Toller Bericht und den Kommentaren kann man sich nur anschließen:

Danke Kalli Feldkamp und herzlichen Glückwunsch!



Beitragvon DieWalzFunDePalz » 02.06.2024, 19:22


Für mich einer der Besten. Alles Gute zum Geburtstag.
Der Typ ist so quirlig, der geht nach dir in die Drehtür und kommt vor dir wieder raus.“
Bela Rethy



Beitragvon karsten » 02.06.2024, 19:29


Nicht eine der größten Persönlichkeiten - DIE GRÖSSTE PERSÖNLICHKEIT - für immer und ewig unerreicht !!!

Meine allerherzlichsten Glückwunsch zum " Runden ", GESUNDHEIT und weiterhin alles erdenklich Gute !!!



Beitragvon SEAN » 02.06.2024, 19:36


Der vielleicht größte Trainer, den wir je hatten. Und wir hatten viele!
Ich wünsche Kalli alles Gute zum Geburtstag, vor allem viel Gesundheit. Zusammen mit dem FCK Geburtstag zu haben (wird heute 124) hat auch was. :daumen:
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........




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