Alles rund um die Spiele des 1. FC Kaiserslautern.

Wie spielen die Roten Teufel in Berlin?

Sieg für Lautern
62
56%
Unentschieden
33
30%
Sieg für Hertha
16
14%
 
Abstimmungen insgesamt : 111

Beitragvon Flo » 07.05.2024, 22:30


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Vorbericht: Hertha BSC - 1. FC Kaiserslautern
Das Ding klarmachen

Mehrere Konstellationen könnten an diesem Wochenende zum sicheren Klassenerhalt des 1. FC Kaiserslautern führen. Die Einfachste: Ein Sieg am Samstagmittag bei Hertha BSC.

Es wurde fleißig gerechnet nach dem Heimerfolg gegen Magdeburg am vergangenen Wochenende. Kann die Mannschaft von Friedhelm Funkel schon in Berlin die Klasse sicher halten? Ja! Gelingt im gut gefüllten Olympiastadion der dritte Sieg in Folge, dann ist es aus eigener Kraft geschafft. Aber es gibt auch noch andere Optionen: Verliert Wehen am Sonntag in Braunschweig und Rostock gewinnt am Samstag auf Schalke nicht, dann hat es der FCK unabhängig vom eigenen Ergebnis in Berlin auch geschafft. Bei einem Unentschieden des FCK wäre zumindest Hansa ergebnisunabhängig schon abgehängt und Wehen dürfte nicht gewinnen. So oder so: Es wäre in allen Belangen gut, wenn man ein Herzschlagfinale am letzten Spieltag vermeiden würde. Anpfiff der Partie des FCK bei der Hertha ist am Samstag um 13:00 Uhr.

Was muss man zum 33. Spieltag wissen? Hier kommen die wichtigsten Vorab-Informationen:

Der FCK: Ausgangslage und Personal

Wer hätte das vor zwei Wochen gedacht? Nach zwei Siegen nacheinander hat sich der 1. FC Kaiserslautern vorerst der ganz großen Abstiegssorgen entledigt. Dass schon nach der Partie in Berlin alles klar sein könnte, das hätte Mitte April keiner wirklich gedacht, nichtmal der stets coole Friedhelm Funkel. Zeit für ein Nachlassen ist allerdings noch bei Weitem nicht. In Berlin braucht es mindestens eine genauso gute Leistung und Einstellung wie gegen Magdeburg (4:1) und in Kiel (3:1).

Im Olympiastadion muss Funkel seine Startelf auf einer Position umbauen, denn Filip Kaloc fehlt aufgrund einer Gelb-Sperre. Erste Optionen für die Position des Tschechen dürfte Marlon Ritter sein, auch Afeez Aremu könnte auf der Sechs agieren. Sollte Funkel Boris Tomiak auf die Kaloc-Position ziehen, könnte in der Innenverteidigunh Kevin Kraus nach knapp drei Monaten mal wieder von Beginn an spielen. Weiter sicher fehlen werden ebenfalls die Langzeitverletzten Hendrick Zuck und Julian Niehues. Ansonsten steht der gesamte Kader zur Verfügung.

Der Gegner: Ausgangslage und Personal

Bundesliga-Absteiger Hertha BSC blickt auf eine sportlich gebrauchte Saison zurück. Vor dem Match gegen den FCK steht der Hauptstadtklub mit 45 Punkten im Tabellenmittelfeld. Es geht einzig noch um die Endplatzierung und damit verbunden etwas Fernsehgeld für die Mannschaft von Pal Dardai, dessen eigene Zukunft noch ungewiss ist. Zuletzt gab es nur einen Punkt aus drei Spielen, bei Aufsteiger Elversberg unterlagen die Berliner am vergangenen Spieltag mit 2:4. Allerdings: Mit Haris Tabakovic hat die Alte Dame derzeit den Top-Torjäger der Liga in ihren Reihen. Dem 29-Jährigen gelangen in 30 Spielen schon 21 Treffer.

Gegen Kaiserslautern muss Dardai unter anderem auf Leihspieler Barkok verzichten, der vor einigen Tagen bei einer Prügelattacke in einem Berliner Nachtclub Gesichtsfrakturen erlitt.

Frühere Duelle

Am Samstag kommt es zum 65. Duell beider Vereine. 28 Mal gewann Hertha, 26 Mal der FCK. Auch im bislang letzten Duell siegte Kaiserslautern: Im Viertelfinale des DFB-Pokals am 31. Januar schafften es die Roten Teufel mit einem 3:1 in die Vorschlussrunde. Das Liga-Hinspiel gewannen die Berliner im Dezember 2023 aber auf dem Betze mit 2:1.

Fan-Infos

Zu ihrem letzten Heimspiel der Saison erwartet die Hertha etwa 60.000 Zuschauer. Aus dem Gästekontingent sind etwas mehr als 5.400 Tickets verkauft worden. Restkarten für das Spiel außerhalb des Gästeblocks sind noch im Ticketshop der Hertha erhältlich. Auch in der DBB-Kartenbörse werden regelmäßig übrige Tickets für den Gästebereich angeboten. Es dürfte wohl mit 6.000 bis 7.000 FCK-Fans zu rechnen sein, von denen viele das verlängerte Wochenende in der Hauptstadt verbringen. Ein gemeinsamer großer Treffpunkt vor oder nach dem Spiel ist nicht angekündigt.

Wichtige Informationen, unter anderem zur Anreise, und alles rund um das Spiel findet ihr in den vom FCK veröffentlichten Fan-Infos. Der Gästeeingang auf der Südseite des Olympiastadions öffnet um 11:00 Uhr.

Das Fanbündnis FCK ruft dazu auf, die Mannschaft im roten Trikot und weißen Traditionsschal anzufeuern.

O-Töne

FCK-Trainer Friedhelm Funkel: "Nach zwei Siegen ist die Stimmung in der Mannschaft besser, das steht außer Frage. Aber ich muss da niemanden einbremsen. Die Trainingswoche war sehr gut. Wir fahren nach Berlin, um zu punkten."

Hertha-Trainer Pal Dardai: "Wir spielen nach vorn. Wir haben die Gier, Tore zu machen. Das zeigen die über 70 Treffer, die wir in allen Pflichtspielen zusammen erzielt haben. Ich hoffe, dass Tabakovic trifft."

Daten und Fakten

Voraussichtliche Aufstellung:

Hertha BSC: Ernst - Kenny, Leistner, Gechter, Dudziak - Hussein, Zeefuik - P. Dardai, Maza, Reese - Tabakovic

Es fehlen: Barkok (Gesichtsfrakturen), Christensen (Meniskusverletzung), Karbownik (Knieprobleme), Prevljak (Bänderdehnung im Knie)

1. FC Kaiserslautern: Krahl - Touré, Tomiak, Elvedi - Zolinski, Ritter, Raschl, Puchacz - Redondo - Hanslik, Ache

Es fehlen: Kaloc (Gelb-Sperre), Niehues, Zuck (beide Kreuzbandriss)

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Florian Reis


Vorherige Meldungen ab 07.05.2024:

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Samstag, 13:00 Uhr: Erster Matchball zum Klassenerhalt

Der 1. FC Kaiserslautern hat den Klassenerhalt in der eigenen Hand und könnte ihn schon bei Hertha BSC vorzeitig klarmachen. Entweder mit einem eigenen Sieg oder mit ent­sprech­en­den Ergebnissen der Verfolger.

Gewinnt der FCK am Samstagmittag im Olympiastadion, dann steht die weitere Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga hundertprozentig fest. Auch ein Unentschieden und sogar eine Niederlage könnten schon reichen - allerdings müssten die Roten Teufel sich dann mindestens bis Sonntag gedulden, um endgültig durchatmen zu können. Bei einem Remis wäre immerhin Hansa Rostock (am Samstag zu Gast bei Schalke 04) und damit der zweite direkte Abstiegsplatz neben dem VfL Osnabrück schonmal sicher distanziert. Denn aufgrund des deutlich schlechteren Torverhältnisses könnte der FC Hansa dann nicht mehr am FCK vorbeiziehen. Allerdings treten am Sonntag noch die ebenfalls im Abstiegskampf befindlichen Eintracht Braunschweig und SV Wehen Wiesbaden gegeneinander an. Sollte hier der SVWW gewinnen, könnte er zum BTSV und im Falle eines Punktverlustes eben auch zum FCK aufrücken. Also: Am besten "einfach" in Berlin gewinnen, dann müssen gar keine komplizierten Rechenspiele bemüht werden.

Führt die Sperre von Kaloc zum Startelf-Comeback von Ritter?

Never change a winning team? Die Betze-Buben haben sich mit zwei starken Leistungen in Kiel (3:1) und gegen Magdeburg (4:1) am eigenen Schopf aus dem Abstiegssumpf gezogen. Friedhelm Funkel sagte auf Nachfrage von Der Betze brennt, dass er den Auftritt an der Förde sogar noch ein bisschen besser fand als das begeisternde Heimspiel gegen den FCM: "In Kiel haben wir noch kompakter gestanden, auch wenn Julian Krahl dort ein, zwei gefährliche Bälle mehr halten musste als gegen Magdeburg. Unsere Leistung gegen Kiel war reifer, während gegen Magdeburg noch ein paar ungeordnete Abschnitte dabei waren." So oder so dürfte der FCK-Trainer keinen Grund für große Änderungen sehen, denn in beiden Partien wählte er fast die gleiche Formation, lediglich Ben Zolinski und Jean Zimmer wechselten sich auf der rechten Schiene ab. Und doch muss zwangsläufig eine Umstellung her: Filip Kaloc ist nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Das könnte die Chance für Marlon Ritter zur Rückkehr in die Startelf sein.

Die auf Platz 9 stehende Hertha erwartet dank einer Freikarten-Aktion ein relativ volles Olympia­stadion und kann auch personell aus dem Vollen schöpfen. Die Berliner wollen sich für das Ausscheiden im Pokal-Viertelfinale an gleicher Stelle revanchieren, während die Roten Teufel aus dem unglücklich verlorenen Hinspiel noch eine Rechnung offen haben. Wer sich vor dem Feiertag und der Auswärtsreise in die Hauptstadt noch ein öffentliches Training anschauen möchte: Am Mittwoch ab 10:00 Uhr öffnet der FCK die Tore auf Platz 4 neben dem Fritz-Walter-Stadion.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Übersicht: Kompletter Team-Status des 1. FC Kaiserslautern


Ergänzung, 08.05.2024:

Fanbündnis FCK startet nächste Aktion im Abstiegskampf

Das Fanbündnis 1. FC Kaiserslautern ruft zur nächsten Aktion im Abstiegskampf auf. Im Aus­wärts­spiel bei der Hertha heißt es am Samstag: "Gemeinsam zum Klassenerhalt in Berlin - Rotes Trikot - Weißer Traditionsschal!"

Quelle: Der Betze brennt / Fanbündnis FCK


Ergänzung, 08.05.2024:

Gegner-Check Hertha: Dickes Fell gegen dünne Haut

Der 1. FC Kaiserslautern startet vor dem Pokalfinale schon mal einen ersten Testlauf nach Berlin. Bei Hertha BSC herrscht zurzeit Unruhe. Der ideale Gegner, um die nach zwei Siegen gestiegene Sicherheit auszuspielen? Manches spricht dafür, manches dagegen.

So lief's seit dem Hinspiel: Am 16. Spieltag siegten die Berliner im Fritz-Walter-Stadion 2:1. Dabei schlugen sie die Pfälzer zu einem guten Teil wieder mal selbst. Nach einer guten ersten Halbzeit mit einer verdienten 1:0-Führung ließen sie stark nach, Jean Zimmer und Almamy Touré mussten verletzt raus, vier Minuten nach Wiederanpfiff fiel der Ausgleich, in der 60. Minute sah der für Touré eingewechselte Afeez Aremu Rot, in der 81. Minute traf der Gast zum 2:1. Die Hertha bestätigte mit ihrem Auftritt aber auch ihre aufsteigende Form. Nach einem für total umgekrempelte Bundesliga-Absteiger nicht untypischen Fehlstart war dies ihre sechste Partie in Serie ohne Niederlage. zwei weitere sollten noch folgen. Zum Jahresausklang schlossen die Berliner auf Rang 7 ab, so dass der Anhang mehr oder weniger insgeheim hoffte, in der Rückrunde könnte man noch mal oben angreifen. Angesichts der Tatsache, dass die Hauptstädter laut "Transfermarkt.de" den Zweitligakader mit dem höchsten Marktwert stellen - noch vor dem Hamburger SV -, keine allzu überzogene Erwartungshaltung, obwohl die Vereinsführung das Ziel "direkter Wiederaufstieg" wohlweislich nie formulieren wollte. In der Rückrunde gelang es jedoch nicht, den positiven Trend fortzusetzen. Nach Niederlagen bei Wehen Wiesbaden und gegen den HSV ging’s in der Liga permanent Auf und Ab, im DFB-Pokal-Viertelfinale raubte der 1. FC Kaiserslautern die Hoffnung auf eine "Finale daheim". In den jüngsten drei Spielen holten die Herthaner nur einen Punkt, und nach dem 2:4 zuletzt bei der SV Elversberg wirkte Coach Pal Dardai ebenso wie verzweifelt wie hilflos: "Ich weiß nicht, woher das kommt. Die Spieler wollten nur warten und auf Konter lauern. Das war nicht der Plan." So klingt einer, der zweifelt, ob er tatsächlich noch die Kontrolle über sein Team hat.

Das hat sich geändert: Da knüpfen wir an das Zitat oben an, denn es spricht Bände. Zum dritten Mal schon übt Pal Dardai bei der Hertha das Amt des Cheftrainers aus, dazwischen war er in der Nachwuchsarbeit eingebunden. Kaum ein anderer Übungsleiter im deutschen Profifußball ist mit seinem Klub so verwachsen. Doch sein Standing ist geschwunden. Offiziell hat’s ihm noch keiner gesagt, doch viele im Hertha-Umfeld gehen davon aus, dass für Dardai im Sommer Schicht im Schacht ist. Die Liste derer, die in der Gerüchteküche als potenzielle Nachfolger mehr oder weniger heiß gesiedet werden, wird Tag für Tag länger: Thomas Stamm, Christian Fiel, Enrico Maaßen, Tomislav Stipic oder, hört, hört, Kosta Runjaic. Vermutlich empfindet sich der Coach mittlerweile selbst als "Lame Duck". Er wirkt nicht nur zunehmend ratloser, sondern auch dünnhäutiger. Pampt kritische Journalisten an, beim 1:1 gegen Hannover vor zwei Wochen stauchte er Top-Talent Ibrahim Maza vor aller Augen so derb zusammen, dass es geschäftsschädigend für den Verein werden könnte: Maza soll gegenüber Abwerbeversuchen aus Stuttgart, England und Italien nun erst recht zugänglich sein. Und noch etliche Abwanderungsgerüchte mehr sorgen für Unruhe. Okay, dass Goalgetter Haris Tabakovic nach nunmehr 21 Saisontreffern das Interesse von Erstligisten geweckt hat, verwundert nicht. Aber auch Talent Derry Scherhant soll auf dem Absprung stehen, ebenso Stamm-Innenverteidiger Marc Oliver Kempf. Oder die Sommer-Verpflichtungen Smail Prevljak und Andreas Bouchalakis, die nicht durchgehend überzeugten. Der ablösefreie Abgang von Trainersohn Bence Dárdai nach Wolfsburg ist bereits fix. Und, und, und. Hinzu kommen permanent verletzungsbedingte Wechsel. Seit drei Wochen muss etwa Linksverteidiger Michal Karbownik wegen Knieproblemen passen, auch Kempf fehlte. Und die Mainzer Leihgabe Aymen Barkok wurde bei einem Lokalbesuch angegriffen und verletzt, fällt nun bis Saisonende aus - ihm hatte nur noch ein einziger Spieleinsatz gefehlt und in seinem Vertrag hätte eine "Kaufpflicht"-Klausel gegriffen. Sachen gibt's ...

Gewinner und Verlierer: So viel für die Berliner in dieser Saison unerfreulich, ja sogar tragisch war - man denke nur an den plötzlichen Tod des beliebten Präsidenten Kay Bernstein: Dem erfahrenen Nachwuchsförderer Dardai ist es durchaus gelungen, einige vielversprechende Nachwuchskräfte im Profi-Team zu etablieren. Allen voran den 21-jährigen Tjark Ernst, der den eigentlich vorgesehenen Stammkeeper Marius Gersbeck verdrängt hat. Gut entwickelt hat sich mit Márton Dárdai noch ein weiterer Trainersohn, ebenso dessen Nebenmann im Mittelfeld, Pascal Klemens und Flügelflitzer Marten Winkler. Oder Innenverteidiger Linus Gechter, der seit ein paar Wochen allerdings nur noch die Bank drückt. Und natürlich Maza. Als Gewinner fühlen darf sich selbstverständlich auch Fabian Reese, der auf dem linken Flügel nahezu durchweg stark aufspielt. Dagegen enttäuschten neben Prevljak und Bouchalakis noch weitere Neuzugänge. Stürmer Jeremy Dudziakfiel lange verletzt aus, schaffte es aber auch danach nur selten in die Startelf, verzeichnet noch keine Torbeteiligung. Routinier Toni Leistner ist nie der ruhende Pol in der Abwehr geworden, als der er vorgesehen war.

Zahlenspiele: Das dürfte doch gerade in Lautern gerne gehört werden: Hertha BSC hat in der Rückrunde mehr Gegentreffer kassiert als der FCK, 30 nämlich. Und sie zeigen eine gewisse Anfälligkeit gegenüber Gegentoren in der zweiten Hälfte, das kennen wir doch. Allerdings haben die Berliner in der Rückserie sieben Treffer mehr erzielt als die Betze-Buben. Und verfügen, trotz ihres mausgrauen 9. Tabellenplatzes, über die zweitstärkste Offensive der Liga, 65 bislang erzielte Treffer werden nur noch von Düsseldorf (68) überboten. In erster Linie verantwortlich dafür sind mit Tabakovic der beste Goalgetter der Klasse und Reese, der nicht nur die meisten Flanken in der Liga schlägt, sondern auch die meisten Torvorlagen liefert, 14 bislang. Innenverteidiger Marc Oliver Kempf hält im Ligavergleich Rang 3 als bester Kopfballabräumer hinter dem Wehener Aleksandar Vukoti und dem Karlsruher Igor Matanovic. In Elversberg fehlte Kempf allerdings verletzt, ob er am Samstag wieder fit ist, ist noch nicht raus. Im Erzielen von Kopfballtreffern sind die Berliner fast so stark wie die Lautrer: 14-mal trafen die Barbarossastädter aus der Luft, 13-mal die Hauptstädter. Allerdings nutzt die Alte Dame dazu viel seltener Ecken als der Rote Teufel: Erst sechs Mal hat sie im Anschluss an eine solche Standardsituation getroffen, Lautern dagegen schon 14-mal. Ausgesprochene "Ball­besitz­mann­schaften" sind beide Mannschaften nicht. Mit 43,6 Prozent (FCK) und 45,9 Prozent (Hertha) rangieren beide im hinteren Drittel der Liga.

Fazit: Das Zahlenspiel lässt es vermuten: Da treffen zwei Teams aufeinander, die ein paar interessante Gemeinsamkeiten haben. Sie kassieren tendenziell zu viele Gegentreffer, vor allem in der zweiten Halbzeit, setzen bevorzugt auf ihre Kopfballstärke und suchen mit vergleichsweise wenigen Ballkontakten den Weg nach vorne. Also ein "Duell auf Augenhöhe" im besten Sinne? Nicht so ganz. Denn diese Erkenntnisse resultieren aus über den gesamten Saisonverlauf errechneten Mittelwerten. Die Lautrer haben in den vergangenen Wochen zu der Ruhe und Sicherheit gefunden, die vor allem ihr Trainer ausstrahlt. Bei der Hertha ist das genaue Gegenteil der Fall. Der eine ist ein Ausbund an Dickfelligkeit, der andere an Dünnhäutigkeit. Diese Charaktereigenschaften gilt es, auch auf dem Rasen zum Ausdruck zu bringen. Gelingt das, kann der FCK den "Matchball" zum endgültigen Klassenverbleib schon in Berlin verwandeln. Was die Lautrer Startelf angeht, ist natürlich die spannendste Frage, mit wem Friedhelm Funkel den defensiven Mittelfeldmann Filip Kaloc ersetzt, der nach der fünften Gelben Karte, die er gegen Magdeburg gesehen hat, aussetzen muss. Mit Afeez Aremu steht ein gelernter Sechser bereit, der allerdings über kaum Spielpraxis verfügt. Der spielstarke Marlon Ritter, der in den jüngsten Partien überraschend nicht der Startelf stand, erscheint da als die näherliegende Lösung. Aber Ritter und der nahezu baugleiche Tobias Raschl nebeneinander? Beiden steht eigentlich ein robuster Nebenmann besser zu Gesicht, zumal vor ihnen mit Kenny Redondo ein ebenfalls kleiner gewachsener Kicker auf der Zehn beginnen dürfte. Angesichts des nach den jüngsten zwei Siegen gewachsenen Selbstvertrauens tippen wir mal, dass der Coach auf die fußballerisch feinere Variante setzt. Wohlwissend, dass wir schon oft daneben gelegen haben, seit Friedhelm Funkel FCK-Trainer ist.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 09.05.2024:

Klassenerhalt in Berlin? Funkel zeigt sich optimistisch

Der 1. FC Kaiserslautern hat den ersten von mindestens zwei Matchbällen in der Hand: Mit einem Auswärtssieg bei Hertha BSC würde der Klassenerhalt vorzeitig feststehen. Trainer Funkel muss sein Team auf mindestens einer Position umbauen.

"Bei uns herrschte keine schlechte Stimmung nach dem Spiel gegen Wehen, auch wenn wir das natürlich kritisch aufgearbeitet haben. Dass nun nach zwei Siegen die Stimmung insgesamt und auch in der Mannschaft ein Stück besser ist, das steht außer Frage. Aber ich musste nichts einbremsen", beschreibt Friedhelm Funkel die Lage und die mal wieder um 180 Grad gedrehten Emotionen am Betzenberg vor dem Auswärtsspiel in der Hauptstadt (Samstag, 13:00 Uhr, Olympiastadion). "Die Mannschaft hat eine gute Trainingswoche hingelegt und wir fliegen voller Optimismus nach Berlin. Wir versuchen, dort zu punkten und unsere Position weiter zu verbessern." Die Ausgangslage: Mit einem Sieg in Berlin würden die Roten Teufel sich vorzeitig den Klassenerhalt sichern. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage wären sie von den Ergebnissen der Konkurrenten Hansa Rostock (gegen Schalke 04) und SV Wehen Wiesbaden (gegen Eintracht Braunschweig) abhängig.

Zwei, drei Optionen als Ersatz für den gesperrten Kaloc

Wer den nach seiner fünften Gelben Karte gesperrten Filip Kaloc im zentralen defensiven Mittelfeld ersetzen wird, möchte Funkel noch nicht verraten: "Wir haben ein, zwei, drei Optionen, das halten wir uns noch offen." Denkbar ist das Comeback von Marlon Ritter in der Startelf, aber auch Afeez Aremu oder ein Vorschieben von Boris Tomiak aus der Innenverteidigung auf die "Sechs" könnten mögliche Varianten sein. Abgesehen von Kaloc und den Langzeitverletzten Julian Niehues und Hendrick Zuck (beide Kreuzbandriss) kann das Trainerteam auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Der FCK hat bislang 5.412 für den Gästebereich des Olympiastadions abgesetzt, in dem insgesamt rund 60.000 Zuschauer erwartet werden.

» Zum Video: Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC

Alle weiteren Informationen zum FCK-Spiel in Berlin folgen am Freitag im ausführlichen Vorbericht auf Der Betze brennt.

Quelle: Der Betze brennt



Beitragvon B3tz3bub » 07.05.2024, 22:46


Zusätzlich zum gesicherten Klassenerhalt könnte man mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung Platz 14 machen, der einen Platz im Profi-Lostopf im DFB-Pokal sichern würde. Auf 3 Punkte in Berlin. Hansi steigert jetzt mit jedem Spieltag seine Torausbeute. Gegen Kiel ein Tor, gegen Magdeburg zwei, dann werden es gegen Hertha drei :teufel2:



Beitragvon BadenTeufel8493 » 07.05.2024, 23:36


Kurze Frage an alle, die es wissen könnten:
Wir sind zu siebt in Block F.4 (neben dem Gästeblock). Auf dem Ticket steht dass Gästefankleidung ausschließlich in den Gästeblöcken erlaubt sei. Normalerweise halte ich mich auch an solche Vorgaben. Aber aufgrund der Nähe zum Gästeblock würde es mich überraschen wenn da nicht zig andere FCK Fans mit drin sein würden. Und wenn dann alle mit FCK-Klamotten reinkommen und wir kommen inkognito würde mich das dann doch etwas nerven.
Weiß jemand wie streng darauf geachtet wird?
War jemand zufällig im Januar erkenntlich als FCK-Fan in den F-Blöcken und hatte irgendwelche Probleme?
"I sometimes feel that I'm impersonating the dark unconscious of the whole human race. I know this sounds sick, but I love it." - Vincent Price



Beitragvon timnau » 07.05.2024, 23:56


B3tz3bub hat geschrieben:Hansi steigert jetzt mit jedem Spieltag seine Torausbeute. Gegen Kiel ein Tor, gegen Magdeburg zwei, dann werden es gegen Hertha drei :teufel2:


Im Pokalfinale dann fünf? :lol:
Ein Leben lang, wollen wir zu Dir steh'n,
bis der Tod uns trennt, bis die Welt untergeht,
für immer FCK! :teufel2:



Beitragvon ExilDeiwl » 08.05.2024, 01:44


@BadenTeufel8493:
Ich kann Dir zumindest sagen, dass der zusätzliche Gästeblock E4 inmitten von Heimblöcken ist und es dort keinerlei bauliche Trennung gibt. D.h. Du betrittst den Block zusammen mit den Heimfans der umliegenden Blöcke, kommst mit den Heimfans vorm Getränkestand in Kontakt usw.. So wird das auch bei F.4 wohl sein. Ohne Gewähr, aber ich würde da eher mit keinen Schwierigkeiten rechnen.
Nein, es geht mir NICHT um Hurra-Fußball!

🇺🇦 STOP WAR! FUCK PUTIN! 🇺🇦



Beitragvon rudideivel » 08.05.2024, 06:33


Wir müssen es aus eigener Kraft schaffen, denn durch den vorzeitigen Klassenerhalt von Schalke gestern Abend, könnte ich mir vorstellen, dass auch Rostock dort gewinnt. Wehen traue ich in der Tat auch ein Sieg in Braunschweig zu. Deswegen hochkomzentriert bleiben. Funkel kann das bestimmt gut einschätzen.



Beitragvon Vorderpfalz97 » 08.05.2024, 07:48


Wo sind vor und nach dem Spiel am Samstag in Berlin die Treff-/Sammelpunkte?

Das HB war letztes mal ja ausschließlich von FCKlern besetzt :teufel2:
Mein Leben hab ich dir vermacht! :schild:



Beitragvon Treffer » 08.05.2024, 08:16


Mit (nur) zwei Siegen in Berlin Geschichte schreiben :bitte: :huepf: :doppelhalter:



Beitragvon 19betze97 » 08.05.2024, 09:06


Vor dem Spiel gegen die alte Dame bleibt mir nur folgendes zu sagen:

Auf alten Pferden lernt man reiten :) Auf gehts Betze!
scheiß 05er



Beitragvon MrXYZ777 » 08.05.2024, 09:26


Treffer hat geschrieben:Mit (nur) zwei Siegen in Berlin Geschichte schreiben


Sorry, dass ich dich korrigieren muss... Es sind drei Siege... (und einen haben wir schon hinter uns) :teufel2:



Beitragvon 4betze » 08.05.2024, 11:00


Ich bin mal gespannt ob Schalke sich noch anstrengt am Wochenende... wird nicht einfach in Berlin



Beitragvon NordTeufel72 » 08.05.2024, 11:10


Also ich muss ja sagen, dafür dass das laut Funkel "völliger Blödsinn" war, was der 'Kollege vom kicker' da geschrieben hatte, sah das jetzt zum zweiten Mal in Folge gar nicht mal ..... egal, lassen wir das.

Jedenfalls bin ich total glücklich, dass mein Wunsch nach Rückbesinnung an die gute, alte Zeit in der Hinrunde unter Schusters Avatar, den ich vor dem Spiel mit Wehen geäußert hatte, tatsächlich in Erfüllung zu gehen scheint. :love:

Die Spielanlage jedenfalls ähnelt der in der Hinrunde von Schalke bis Köln schon sehr und damit einher gehend entwickeln sich auch wesentliche Statistikwerte wieder in die selbe Richtung. Also die Ballbesitzquoten fallen unter 40% und gleichzeitig steigen die xGoal-Werte in Richtung 2,x. :lol:
Jedoch ist eine Statistikzahl doch grundlegend anders als in der Hinrunde, nämlich die der gelaufenen Kilometer. Werte von über 120 km, die wir in Kiel und gegen Magdeburg hatten, gab's unter Schuster glaube ich nie. :lol:

Insofern gefällt mir die jetzige Variante mit den beiden 'Bluthunden Hanslik und Redondo auf Hetzjagd' :teufel2: , sogar noch ein Stückchen besser als die Variante mit Ritter und Tachie aus der Hinrunde.

Damit scheint auch der oft mangelnde Zugriff im Mittelfeld, der beim Schusterball 2.0 oft ein Problem war, zumindest ein gutes Stück weit behoben zu sein. Man könnte auch sagen, der jetzige Funkelball 2.0 ist eine Weiterentwicklung des Schusterball 2.0 in die richtige Richtung.

Nachdem nun hinsichtlich der Spielanlage die Rückkehr auf den guten Weg zu gelingen scheint, bleibt dann ja 'nur' noch, selbiges auch hinsichtlich der Kaderstruktur inkl. Mentalität, hinsichtlich der Seitenlinie und in der Chefetage hinzukriegen. :wink:
Vielleicht wird das Sommerloch dieses Jahr gar nicht soooo tief und langweilig. :lol:

Aber jetzt erstmal auf nach Berlin ... Klassenerhalt eintüten. :teufel2:
Da sollte doch mit der jetzigen Herangehensweise auch was zu holen sein.
In diesem Sinne: Never change a running system:
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Also fast zumindest, da Kaloč ja ausfällt.

Wann ist eigentlich PK? Wegen Feiertag morgen.
Zuletzt geändert von NordTeufel72 am 08.05.2024, 11:13, insgesamt 1-mal geändert.
Meine Heimat, meine Liebe ... :teufel3:



Beitragvon Betzegeist » 08.05.2024, 11:12


NordTeufel72 hat geschrieben:Wann ist eigentlich PK? Wegen Feiertag morgen.

PK ist morgen um 12.30 Uhr
Stagnation ist Rückschritt.
Nicht wahr, Thomas Hengen?



Beitragvon Otto Rehagel » 08.05.2024, 11:14


Schalke wird sich anstrengen und einen halbwegs versöhnlichen Abschluss der Saison zu Hause haben wollen.
Und Wiesbaden wird nicht in Braunschweig gewinnen, so wie die gegen Kiel in der 2.Halbzeit eingebrochen sind und Braunschweig derzeit stark ist, tippe ich auf den Klassenerhalt auch ohne Punkte in Berlin.

Aber wir holen uns mind. 1 Punkt in Berlin - die liegen uns von der Spielweise. :teufel2:



Beitragvon NordTeufel72 » 08.05.2024, 11:28


Betzegeist hat geschrieben:PK ist morgen um 12.30 Uhr.

Danke für die Info. :daumen:
Also tatsächlich PK am Vaddertach. :beer:
Meine Heimat, meine Liebe ... :teufel3:



Beitragvon Menkeil292 » 08.05.2024, 12:16


Ich tippe auf 1 Punkt in Berlin, damit sind wir dann schonmal vor Nürnberg, die gewinnen das Jahr nämlich auch nichts mehr. Schalke hat was gut zu machen bei seinen Fans, deshalb wollen die auch ihr letztes Heimspiel gewinnen.

Egal wie, wenn wir am Wochenende den Klassenerhalt sichern, dann gibts ein paar Kaltgetränke :beer:



Beitragvon FCK1920 » 08.05.2024, 12:26


Sicher ist da gestern bei S04 einges an Ballast abgefallen, aber die wollen mit den Fans am Samstag feiern. Am besten mit einem guten Auftritt, wie sie es in der Arena eigentlich meist hinbekommen. Ich bin da ganz zuversichtlich, dass der Schalker Sturm mehr Tore schiessen wird als Rostock. Hansa ist doch noch nicht einmal in er Lage Chancen kreieren und wenn, dann versagen sie vorm Tor meist kläglich.

Zu uns:
Ich glaube, dass FF mittlerweile alle seine Spieler sehr gut kennt und alles aus denen rausholen wird. Individuell, läuferisch und spielerisch war da zuletzt schon eine erhebliche Verbesseung zu sehen, was mich zuversichtlich stimmt.
Zudem: Das Olympiastadion liegt uns, eine gewisse Vorfreude darf da gerne schon hochkommen. FF wird es den Jungs klarmachen: Wer bei dem grossen Finale dabeisein will muss vorher auf dem Trainingsplatz und in den Ligaspielen alles geben.

Wieviel FCK Fans werden denn vor Ort erwartet ?
Es ist das wichtigere Spiel als das 2 Wochen später !
Das ist Bonus.

Am Samstag weiter punkten (am besten 3fach), Selbstvertrauen holen, im Wochen-Rhythmus bleiben und dann am 25. Mai ein Tor machen, das eigene verteidigen. Alles geben fürs Unmögliche !

Ich erwarte im Finale gg. die Übermannschaft eigentlich nichts, lediglich ein Tor sollten wir bitteschön machen. Unabhängig vom Spielstand muss das dann mindestens eine Viertelstunde frenetisch gefeiert werden !!!



Beitragvon Thomas » 08.05.2024, 14:10


Fanbündnis FCK startet nächste Aktion im Abstiegskampf

Das Fanbündnis 1. FC Kaiserslautern ruft zur nächsten Aktion im Abstiegskampf auf. Im Aus­wärts­spiel bei der Hertha heißt es am Samstag: "Gemeinsam zum Klassenerhalt in Berlin - Rotes Trikot - Weißer Traditionsschal!"

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Quelle: Der Betze brennt / Fanbündnis FCK

Weitere Links zum Thema:

- Samstag, 13:00 Uhr: Erster Matchball zum Klassenerhalt (Der Betze brennt)
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon führmichzumschotter » 08.05.2024, 14:14


Wo gibts die denn zu kaufen?
Vielen Dank für eine kurze Info.....



Beitragvon Thomas » 08.05.2024, 14:28


@führmichzumschotter:
In Berlin gibt es nichts zu kaufen, das rote Trikot und den weißen Schal aus dem Fanbündnis-Aufruf soll jeder von zuhause mitbringen. Die Traditionsschals von dem Foto gab es z.B. letzte Saison gegen den HSV zu kaufen.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon StefanBetze69 » 08.05.2024, 14:34


So ist es
Einfach am Samstag gewinnen und die Ber ist geschält
Wird verdammt schwer aber wenn man in Kiel gewinnt
Why Not :teufel2:



Beitragvon HintenLinks » 08.05.2024, 14:54


Hoffentlich tun wir nicht kurz vor dem AB in die Hose schei… :nachdenklich:

Für meine Nerven wäre ein Sieg Balsam….
„Ich hab‘ den dreimal über die Bande gehauen, damit da Feierabend war.“ Walter Frosch



Beitragvon Miggeblädsch » 08.05.2024, 18:54


Ich probier's auch mal:

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So wäre es jedenfalls naheliegend. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es sinnvoll wäre, unseren guten Ache -jedenfalls zunächst- zu schonen und auf der Bank zu lassen. Er ist einer unserer wichtigsten Spieler und gegen Braunschweig und im Pokalfinale möchte ich ihn fit und vor Kraft strotzend auf dem Platz sehen.

Das würde dann zu einer Vielzahl von "Ersatzmöglichkeiten" führen, zb.so:

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Das Blöde ist, dass ich Aremu überhaupt nicht einschätzen kann.

Das Gute ist, dass Funkel es kann.

Der alte abgezockte Hund wird die beste Lösung finden, da bin ich mir sicher. :teufel2:
Jetzt geht's los :teufel2:



Beitragvon ExilDeiwl » 08.05.2024, 19:21


@Miggeblädsch: Für mich waren die Spielminuten für Aremu und Klement schon ein Fingerzeig, dass Funkel erwägt, einen von beiden in der einen oder anderen Konstellation zu bringen. Oder halt ein nettes Ablenkungsmaneuver. :lol: Aremu könnte ein Kandidat für die 6 sein. Bei Klement fällt es mir zugegebenermaßen schwerer, in der aktuellen Konstellation eine Variante zu finden, wo wir Klements Stärken gegen Hertha so einsetzen können, dass wir dadurch die beste Elf (und nicht die besten Elf) auf dem Platz haben. Ich bin jedenfalls gespannt, was wir da am Samstag um 13 Uhr zu sehen bekommen werden.
Nein, es geht mir NICHT um Hurra-Fußball!

🇺🇦 STOP WAR! FUCK PUTIN! 🇺🇦



Beitragvon bjarneG » 08.05.2024, 20:36


Lasst uns das morgen entscheiden. 2 Punkte, die wir noch gewinnen und oder... egal :wink:

Mit einem Sieg sind wir definitiv durch. Und wir haben 2 Spiele für diesen einen Sieg; eins davon Daheim. Come on.

Bitte. Bitte, bitte nicht bis zum letzten Spieltag. Ich brauch das nicht, niemand braucht das. Ich jedenfalls nicht. Ich werd echt zu alt für diesen Scheiss.

Wir haben genau im richtigen Moment die Kurve gekriegt und machen das am WE klar, Punkt. :teufel2

Wir haben keinen Grund zu zweifeln, nicht Hoffnung im Herzen zu... 3:1 in Kiel, 4:1 MD; der Trend ist grad zum günstigst-möglichen Zeitpunkt wieder unser Friend geworden...wir müssen es zu Ende bringen, so früh wie irgend möglich klar machen. :doppelhalter:




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