
Kehrt Dominique Heintz zu den Roten Teufeln zurück?
Beim 1. FC Kaiserslautern könnte sich ein spektakulärer Transfer anbahnen: Nach Informationen von Der Betze brennt wird über eine Rückkehr von Dominique Heintz (29 Jahre, 199 Erstliga-Spiele) nachgedacht. Unterschrieben ist aber noch nichts.
Der aus Kirrweiler stammende Heintz war schon am Sonntag, einen Tag nach dem geschafften Bundesliga-Klassenerhalt mit dem VfL Bochum, als Zuschauer und Fan beim FCK-Heimspiel gegen Düsseldorf im Fritz-Walter-Stadion. Der Linksfuß, der genau auf einer der in Lautern noch gesuchten Positionen - variabler Innen- und Linksverteidiger - eingesetzt werden kann, hatte über die Jahre immer wieder seinen Traum betont, noch einmal für die Roten Teufel aufzulaufen. In der kommenden Zweitliga-Saison 2023/24 könnte es nun soweit sein. Heintz kann sich nach DBB-Informationen eine Rückkehr gut vorstellen, in der Führungsetage des Vereins überlegt man noch. Aktuell befindet sich der 29-Jährige mit seiner Familie noch bis Mitte Juni im Sommerurlaub im Süden. Als Trainingsauftakt beim FCK ist der 19. Juni terminiert.
Dominique Heintz spielte seit seinem sechsten Lebensjahr in der Jugend und später im Profiteam des FCK, ehe er 2015 als 22-Jähriger zum 1. FC Köln in die Bundesliga verkauft wurde. Für den "Effzeh" sowie den SC Freiburg, Union Berlin und den VfL Bochum absolvierte er seither 198 Bundesliga-Spiele. Hinzu kommen unter anderem ein weiteres Erstliga-Match für den FCK, 63 Zweitliga-Spiele, 23 Einsätze im DFB-Pokal und vier in der Europa League. Heintz' Stammverein ist aktuell noch der künftige Champions-League-Teilnehmer Union Berlin, der ihn letzten Sommer nach Bochum ausgeliehen hatte und dem Abwehrspieler mit Vertrag bis 2024 wohl keine schwergewichtigen Steine in den Weg legen würde.
Zu den DBB-Informationen passt auch ein aktueller Bericht des VfL-Bochum-Magazins "Tief im Westen", das schreibt: "Bei Saidy Janko und Dominique Heintz haben einige Anhänger dagegen noch auf einen Verbleib gehofft, vor allem unter dem Eindruck der letzten drei Saisonspiele. Doch die beiden Defensivspezialisten werden den Verein ebenfalls verlassen. (...) Heintz, der von Union Berlin ausgeliehen war, liebäugelt mit einer Heimkehr in die Pfalz."
» Zum Transfergerücht: Dominique Heintz zum 1. FC Kaiserslautern?
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Transfer-Ticker: Alle Neuigkeiten von der Wechselbörse
Ergänzung, 26.06.2023:
+++ Transfer-Ticker +++
Kicker: Entscheidung über Heintz-Rückkehr zum FCK könnte noch dauern
Kleines Update in Sachen Dominique Heintz. Der "Kicker" spekuliert in seiner Printausgabe am Montag, dass eine Entscheidung über eine Rückkehr des Innenverteidigers zu "seinem" FCK, noch etwas dauern könnte. Demnach wolle sich der 29-Jährige erst noch einmal beim Trainingsauftakt von Union Berlin präsentieren, der erst am 3. Juli stattfindet. Laut dem Sportmagazin könnte ein Wechsel aber danach noch einmal "interessant" werden.
Kicker Printausgabe hat geschrieben:(...) "Der gebürtige Pfälzer Heintz hat eine Rückkehr ins FCK-Trikot, in das er 2000 erstmals schlüpfte und das er 2015 gegen das des 1. FC Köln tauschte, schon länger im Hinterkopf. Heiß ist die Personalie derzeit aber (noch) nicht. Heintz, der nach komplizierten Monaten am Ende seiner Leihe nach Bochum wieder überzeugte, will sich zum Trainingsstart von Union Berlin am 3. Juli in guter Form präsentieren. Dort erwarten ihn zwar geringe Einsatzchancen, aber auch ein gut dotierter, noch bis 2024 gültiger Vertrag. Sollte der FCK die Stelle nicht kurzfristig besetzen, könnte es mit Heintz später im Sommer noch interessant werden."
Quelle und kompletter Text: Kicker Printausgabe vom 26.06.2023
Ergänzung, 31.08.2023:

Dominique Heintz wechselt für ein Jahr zum 1. FC Köln
Es hatte sich in den vergangenen Tagen verdichtet, nun ist es offiziell: Dominique Heintz kehrt (noch) nicht zum 1. FC Kaiserslautern zurück, sondern unterschreibt beim Bundesligisten 1. FC Köln einen Einjahresvertrag.
Dies verkündeten vor wenigen Minuten sowohl Heintz' derzeitiger Verein Union Berlin, als auch die Kölner via Pressemitteilungen. In der Kölner Erklärung heißt es: "Dominique hat im Laufe seiner bisherigen Karriere sein Bundesliga-Niveau zu Genüge unter Beweis gestellt. Während seiner Zeit in Bochum hat er zudem gezeigt, dass er neben dem Zentrum auch auf der Außenbahn spielen kann. Wir gewinnen mit Dominique insofern zusätzliche Kaderflexibilität und jede Menge Erfahrung hinzu. Und wir sind uns sicher, dass er unsere Mannschaft mit seiner Persönlichkeit bereichern wird."
Heintz selbst wird wie folgt zitiert: "Ich freue mich sehr, zum FC zurückzukehren. Trotz meines Weggangs ist der Verein immer etwas Besonderes für mich geblieben, weil ich sehr gute Erinnerungen an die Zeit beim FC habe. Dazu haben sich meine Familie und ich hier immer sehr wohl gefühlt. Als sich die Möglichkeit ergeben hat, wieder für den FC zu spielen, war für mich sofort klar, dass ich das machen und dem Team dabei helfen will, eine erfolgreiche Saison zu spielen."
Einjahresvertrag: FCK-Rückkehr ist nicht unwahrscheinlicher geworden
Der 30-Jährige unterschreibt demnach bei den Geißböcken, für die er zwischen 2015 und 2018 schon einmal in insgesamt 108 Pflichtspielen im Einsatz war, einen Einjahresvertrag bis zum 30. Juni 2024. Beim Champions League-Teilnehmer aus Köpenick, wo sein Kontrakt ebenfalls im kommenden Sommer ausgelaufen wäre, hatte er zum Bundesligastart zweimal nicht im Kader gestanden und aufgrund großer Konkurrenz in den kommenden Wochen nur wenig Aussicht auf mehr Spielzeit. Heintz war deswegen bereits in der vergangenen Saison an den VfL Bochum ausgeliehen worden.
Der aus dem pfälzischen Kirrweiler stammende Heintz entscheidet sich vorerst gegen eine seit Monaten kolportierte Rückkehr zu "seinem" FCK, für den er in der Jugend aktiv war und zwischen 2011 und 2015 in 71 Partien seine ersten Profischritte unternahm. Nach DBB-Informationen hatten sich beide Seiten zuvor intensiv mit einem Wechsel beschäftigt, in den vergangenen Tagen und Wochen wurde eine Verpflichtung des linksfüßigen Innenverteidigers aber immer unwahrscheinlicher. Auch deshalb bestätigte FCK-Trainer Dirk Schuster erst am Dienstag gegenüber Der Betze brennt, dass weitere Transfers - gerade was die Innenverteidigung anginge - "Stand heute eher wackelig" aussähen. Da das Arbeitspapier in Köln aber nur genauso lange Gültigkeit besitzt, wie zuvor bei Union, bleibt es dabei: Nach Ablauf der Saison 2023/24 könnte Heintz - sofern dann Klub und Spieler noch möchten - ablösefrei in die Pfalz heimkehren.
Quelle: Der Betze brennt

