Alles rund um die Spiele des 1. FC Kaiserslautern.

Wie endet das Heimspiel gegen Braunschweig?

Lautern gewinnt
68
80%
Beide Mannschaften teilen die Punkte
13
15%
Die Eintracht siegt
4
5%
 
Abstimmungen insgesamt : 85

Beitragvon Flo » 26.09.2022, 07:19


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Vorbericht: 1. FC Kaiserslautern - Eintracht Braunschweig
Den Betze wieder nach vorne peitschen

Mit Dirk Schuster an der Seitenlinie kann der 1. FC Kaiserslautern Mitaufsteiger Eintracht Braunschweig am Sonntag auf neun Punkte distanzieren und sogar ins obere Tabellendrittel springen.

Kann der FCK-Coach am Sonntag seine Mannschaft betreuen? Diese Frage konnte am Freitag zum Glück mit "Ja" beantwortet werden. Dirk Schuster leitete nach dreitägiger Pause aufgrund eines grippalen Infekts wieder das Training und beantwortete anschließend noch leicht hustend die Fragen der Journalisten bei der Pressekonferenz. Schusters Abwesenheit dürfte für die Roten Teufel aber ohnehin kein großes Problem gewesen sein, schließlich wirkt auch das Team um das Team derzeit harmonisch und gefestigt. Nach zweiwöchiger Länderspielpause soll gegen Braunschweig nach zuletzt vier Remis in Folge der vierte Saisonsieg eingefahren werden. Da ist eine volle Mannstärke am Spielfeldrand sicher nicht von Nachteil. Anpfiff im Fritz-Walter-Stadion ist am Sonntag um 13:30 Uhr.
Was muss man zum 10. Spieltag wissen? Hier kommen die wichtigsten Vorab-Informationen zum Heimspiel gegen Braunschweig:

Der FCK: Ausgangslage und Personal

Nach rund einem Viertel der Zweitliga-Saison liegt der 1. FC Kaiserslautern sechs Punkte vor dem Relegationsplatz, den vor dem Spieltag der kommende Gegner Braunschweig inne hatte. Vor allem Mentalität und Wille zeichneten die Schuster-Elf bisher aus, diese Faktoren sollen auch nach der Länderspielpause für die benötigten Punkte sorgen. Gegen den BTSV stehen die Lautrer erneut vor einem Big-Point-Spiel, denn der Vorsprung auf die Niedersachsen, ohne Zweifel einer der Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, könnte mit einem Dreier weiter ausgebaut werden - oder im Falle einer Niederlage eben deutlich schrumpfen.

Fehlen werden weiter Anas Bakhat und Angelos Stavridis (beide Trainingsrückstand) sowie Ben Zolinski (Aufbautrainung nach Knieverletzung). Andreas Luthe wurde nach seinem Platzverweis in Heidenheim für ein Spiel gesperrt. Für ihn steht voraussichtlich erneut Avdo Spahic im Tor. Schuster wollte selbiges aber noch nicht endgültig bestätigen und bescheinigte auch Julian Krahl eine gute Trainingswoche. Letztmals fehlt auch der ebenfalls noch gesperrte Aaron Opoku. Philipp Hercher laboriert weiter an Leistenbeschwerden, sein Einsatz ist erneut fraglich. Alle anderen Akteure stehen Schuster nach jetzigem Stand zur Verfügung.

Der Gegner: Ausgangslage und Personal

Eintracht Braunschweig legte nach dem Aufstieg einen echten Fehlstart in die neue Spielzeit hin. Nach sechs Partien stand mit nur einem Punkt der letzte Tabellenplatz zu Buche. In den folgenden drei Partien konnte die Elf von Trainer Michael Schiele jedoch sieben Zähler einfahren und zeigte sich stark formverbessert. Einer der entscheidenden Faktoren für den Aufschwung ist Stürmer Anthony Ujah. Der bundesligaerfahrene Nigerianer traf in den vergangenen drei Spielen vier Mal. Vor allem in der Abwehr zeigte sich die Eintracht bislang verwundbar, bereits 19 Gegentore sind der zweitschlechteste Wert der Liga. In der Länderspielpause sorgte der BTSV für Aufsehen, weil man gegen eine B-Elf von Ligakonkurrent Kiel 7:0 gewann. 

In Kaiserslautern kann Schiele, der den FCK beim 2:2 vor zwei Wochen in Heidenheim im Stadion beobachtete, wieder die Elf aufbieten, die in den letzten Wochen überzeugte.

Frühere Duelle

Die Heimbilanz des FCK gegen Braunschweig ist mit 18 Siegen aus 31 Spielen zwar insgesamt positiv, doch der letzte Erfolg im Fritz-Walter-Stadion liegt schon mehr als acht Jahre zurück. Am 24. August 2014 hieß es 2:1. Seitdem blieben die Lautrer in fünf der sechs Begegnungen auf dem Betze ohne eigenes Tor. Vier der bisherigen sechs Partien zwischen beiden Klubs in der 2. Bundesliga endeten Remis.

Fan-Infos

Im Fritz-Walter-Stadion werden rund 35.000 Zuschauer erwartet. Aus Braunschweig begleiten etwa 800 Fans ihre Mannschaft. Karten für das Spiel gibt es noch im Online-Ticketshop oder vor Anpfiff an den Tageskassen der Südtribüne. Wer noch ein Ticket sucht oder anzubieten hat, kann es zudem in der DBB-Kartenbörse mit fairen Preisen von Fans für Fans versuchen. 

Am Infostand der Frenetic Youth (hinter der Westkurve) ist die 200. Ausgabe des Spieltagsflyers "Unter die Haut" erhältlich. Die Ultras haben sich zum Jubiläum eine kleine Überraschung überlegt, deshalb wird das Heftchen nicht wie sonst üblich vorab online veröffentlicht.

Auf der Bahnstrecke Kaiserslautern - Lauterecken fahren bis auf Weiteres an Wochenenden und Feiertagen keine Züge. Wegen Baustellen im Stadtgebiet empfiehlt die Polizei auf die P&R-Parkplätze an der Autobahnabfahrt Kaiserslautern-Ost und auf dem Gelände der Technischen Universität zurückzugreifen.

Alle weiteren organisatorischen Informationen rund um das Heimspiel hat der FCK auf seiner Homepage zusammengestellt.

O-Töne

FCK-Trainer Dirk Schuster: "Die aktuelle Form von Braunschweig ist sehr respekteinflößend. Sie haben aus den vergangenen drei Spielen gegen ambitionierte Mannschaften sieben Punkte geholt. Das ist eine Mannschaft, die in der 2. Liga jeder anderen Mannschaft gefährlich werden kann. Am Sonntag werden Nuancen und Kleinigkeiten den Ausschlag geben." 

Eintracht-Trainer Michael Schiele: "Du musst bei Partien auf dem Betzenberg aufpassen. Der FCK wird von seinen Fans nach vorne getrieben, ist brutal heimstark und hat viele Zähler zuhause geholt. Man darf sich trotzdem nicht verstecken, aber muss bei dieser Wucht durchgehend konzentriert sein."

Daten und Fakten

Voraussichtliche Aufstellung:

1. FC Kaiserslautern: Spahic - Durm, Tomiak, Kraus, Zuck - Niehues, Ritter - Zimmer, Klement, Redondo - Boyd 

Es fehlen: Bakhat, Stavridis (beide Trainingsrückstand), Luthe, Opoku (beide Rot-Sperre), Zolinski (Aufbautraining nach Knieverletzung), evtl. Hercher (Leistenbeschwerden)

Eintracht Braunschweig: Fejzic - de Medina, Behrendt, Benkovic - Marx, Krauße, Nikolaou, Donkor - Pherai - Ujah, Kaufmann

Es fehlen: Decarli (Muskelverletzung), Hoffmann, Kischka (beide krank), Ibrahimi (Muskelfaserriss), Strompf (Hüftbeugerprobleme) 

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Florian Reis


Vorherige Meldungen ab 26.09.2022:

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Im letzten Duell am Betze ging es durchaus heiß her, am Ende trennten sich beide Mannschaften aber 0:0.

Sonntag, 13:30 Uhr: FCK empfängt stabilisierten BTSV

Nach der Länderspielpause empfängt der 1. FC Kaiserslautern seinen zweiten Mitaufsteiger auf dem Betze. Eintracht Braunschweig hat sich nach einem verkorksten Saisonstart etwas stabilisiert.

Fragt man einen Fußballromantiker, fände er sicher Gefallen an einer Partie wie jener zwischen dem FCK und Braunschweig: Zwei Bundesliga-Gründungsmitglieder und insgesamt fünf Deutsche Meisterschaften zieren die Briefköpfe, immerhin 62 Mal trafen beide Vereine schon aufeinander (25 FCK-Siege, 17 Remis, 20 Niederlagen). In der jüngeren Vergangenheit fanden die Duelle aber meist in trister Drittliga-Umgebung statt. Nach dem gemeinsamen Abstieg 2018 stiegen beide Klubs aber dieses Jahr wieder in die 2. Bundesliga auf, der BTSV überholte die Roten Teufel noch auf der Zielgeraden und schaffte es direkt, der FCK nahm den Umweg über die Relegation. Da enden aber auch die Parallelen beider Teams. Während die Elf von Dirk Schuster bestens in die Zweitliga-Saison gestartet ist und mit 14 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz rangiert, kam der BTSV überhaupt nicht aus den Startlöchern. In den ersten vier Spielen hagelte es ausschließlich Niederlagen, nicht ein einziges Tor wollte den Niedersachsen gelingen. Aus den vergangenen drei Partien konnte die Mannschaft von Michael Schiele dann aber immerhin sieben ihrer insgesamt acht Punkte holen, was in der Tabelle Platz 16 bedeutet. Am Donnerstag wurde obendrein in einem Testspiel eine B-Elf von Zweitliga-Konkurrent Kiel mit 7:0 abgefertigt. Die Schuster-Jungen sollten also trotz des berechtigten Selbstbewusstseins auch gewarnt sein: Der nächste Sieg nach zuletzt vier Remis in Folge wird kein Selbstläufer. Da der FCK historisch betrachtet aber auch seit fünf Partien gegen den BTSV auf einen Sieg wartet und obendrein auch seit fünf Zweitliga-Spielen ungeschlagen ist, dürfte der Ansporn entsprechend groß sein, dem wieder gut gefüllten Fritz-Walter-Stadion nach den Remis-Spektakeln gegen Darmstadt (3:3) und Magdeburg (4:4) wieder Siegesschreie zu Entlocken.

Luthe und Opoku fehlen noch einmal - Vorbereitung startet am Dienstag

Die Roten Teufel waren ihrerseits am Donnerstag mit einem 4:1-Testspielsieg beim Oberligisten FK Pirmasens erfolgreich. Dabei wurden insbesondere Spieler eingesetzt, die noch nicht sonderlich zum Zuge gekommen sind. Darunter etwa Muhammed Kiprit und Tyger Lobinger, die sich beide in die Torschützenliste eintrugen, Lobinger sogar doppelt. Nach drei trainingsfreien Tagen wird die Mannschaft am Dienstag die Vorbereitung auf die Heimaufgabe gegen die Löwen aufnehmen. Torhüter Andreas Luthe wird wegen seiner Rot-Sperre aus Heidenheim fehlen und wie der in Pirmasens erstmals eingesetzte Aaron Opoku sechs Tage später gegen den Hamburger SV wieder spielberechtigt sein. Vergangenen Mittwoch trainierten zudem Philipp Hercher, Marlon Ritter und Jean Zimmer aus Regenerationsgründen nur individuell, ohne dabei aber an größeren Blessuren zu leiden. Ihrem Mitwirken am Sonntag sollte nach derzeitigem Stand nichts entgegenstehen. Bei den Braunschweigern hat sich Flügelstürmer Fabio Kaufmann (bisher zwei Tore, ein Assist) beim Kantersieg gegen Kiel offenbar schwerer am Knöchel verletzt. Sein Einsatz in Kaiserslautern ist stark gefährdet. Eine Trainingsverletzung von Torwart Jasmin Fejzic hat sich derweil nur als Dehnung herausgestellt und steht einem Mitwirken auf dem Betze voraussichtlich nicht im Wege.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Übersicht: Kompletter Team-Status des 1. FC Kaiserslautern


Ergänzung, 27.09.2022:

Gegner-Check Braunschweig: Vorsicht vor Ujah und Pherai

Eintracht Braunschweig kommt zum Aufsteiger-Duell beim 1. FC Kaiserslautern. Das aktuelle Tabellenbild spielt da keine Rolle, denn nach totalem Fehlstart läuft es mittlerweile bei den Blau-Gelben. Zu schlagen sind sie dennoch.

Die Spätstarter: Nach sechs Spielen fünf Niederlagen und ein Remis - da wäre in so manchem Klub bereits der Trainer geflogen. Die Eintracht aber machte ihrem Namen Ehre und hielt an Michael Schiele fest. Und anscheinend zahlte es sich aus, die Ruhe zu bewahren. Die Mannschaft stabilisierte sich, holte zuletzt sieben Punkte in drei Spielen. In allen drei Parteien schickte Schiele die gleiche Startelf ins Rennen, zuvor hatte er, zum Teil gezwungenermaßen, immer wieder Wechsel vornehmen müssen. Zudem bewies der Klub ein gutes Händchen bei Last-Minute-Verpflichtungen. Nathan de Medina, von Arminia Bielfeld geholt, und Filipp Benkovic, zuletzt bei Udinese Calcio (Italien) unter Vertrag, kamen Ende August, debütierten direkt am 2. September beim 4:2-Sieg über den 1. FC Nürnberg und komplettieren seither die Dreier-Kette um Mittelmann Brian Behrendt.

Das dynamische Duo: Kurz vor Saisonstart hatten sich die Braunschweiger bereits die Dienste von Anthony Ujah gesichert, dessen Arbeitspapier bei Union Berlin ausgelaufen war. Der Stürmer brauchte eine Weile, bis er in Tritt kam, doch seit es bei ihm läuft, stimmen auch die Ergebnisse. In den letzten drei Spielen schoss der 31-Jährige vier Tore. Der BTSV-Anhang schwärmt insbesondere von seinem Zusammenspiel mit Zehner Immanuel Pherai. Beim 2:1-Sieg über den Karlsruher SC legte der Niederländer dem Nigerianer beide Treffer auf, eines davon per Freistoßflanke. Mit dem 21-Jährigen, im Sommer ablösefrei von Drittligist Borussia Dortmund II geholt, ist Braunschweig ein großer Wurf gelungen. Pherai hat den Sprung in die höhere Klasse spielend gemeistert, im wahrsten Sinne des Wortes. Laut "Wyscout" zählt er zu den Top Fünf der Liga, was Steck- und "smarte" Pässe angeht, also Zuspiele zwischen gegnerischen Linien hindurch. Außerdem zählt er zu den fünf Spielern, die zu den meisten Angriffsläufen ansetzen. Auf dem "Wyscout"-Index rangiert Pherai gegenwärtig auf Platz zwei der offensiven Mittelfeldspieler in Liga zwei - hinter Harvard Nielsen von Hannover 96.

Personalsorgen: Obwohl die jüngsten Ergebnisse zuversichtlich stimmen, drücken die Niedersachsen nach wie vor Personalsorgen. Schon in den ersten Wochen der Saison wurde bemängelt, dass dem Kader Qualität in der Breite fehlte. Seit dem dritten Spieltag fehlt verletzungsbedingt Abwehr-Stammkraft Saulo Decarli. Beim jüngsten Testspiel gegen Holstein Kiel wurde Stürmer Fabio Kaufmann Opfer eines "Frustfouls" - die nur mit einer B-Elf angetretenen Störche gingen nämlich mit 0:7 unter. Schiele hofft, den 30-Jährigen, der mit kraftvollen Läufen Umschaltsituationen auszunutzen vermag, bis Sonntag wieder fit zu bekommen. Für ihn allerdings stünde starker Ersatz bereit: Lion Lauberbach, in der vergangenen Runde stärkster Eintacht-Stürmer, scharrt mit den Hufen, seit es bei Ujah rund läuft und er beim Anpfiff nur noch auf der Bank sitzt. Im Test gegen Kiel traf Lauberbach vier Mal - viel lauter kann ein Stürmer kaum "Hier!" schreien.

Die Sache mit dem Ballbesitz: Die beiden Aufsteiger Lautern und Braunschweig bilden nicht nur die Schlusslichter in der Marktwert-Tabelle von "Transfermarkt.de" , sondern auch in diversen Ballbesitz-Rankings, wenngleich die verschiedenen Anbieter leicht abweichende Werte nennen. Bei "Wyscout" haben die Analysten bei beiden einen durchschnittlichen Ballbesitz von 37,9 Prozent pro Spiel errechnet, "bundesliga.de" kommt beim FCK auf 40, beim BTSV auf 39 Prozent - schon klar, das ist im Grunde pillepalle. Denn mit Ballbesitz verhält es sich wie mit Beton: Es kommt drauf an, was man draus macht. Die Roten Teufel haben bislang 18 Tore erzielt, die zweitmeisten der Liga, die Braunschweiger Löwen nur zehn - nur drei Teams haben seltener getroffen. Interessant ist auch, die tatsächlich erzielten Buden mit den erwarteten, also den xGoals, zu vergleichen, wie es "bundesliga.de" tut: Demnach haben die Pfälzer 1,6 Treffer mehr erzielt, als ihnen der qualitativen Bewertung ihrer Chancen gemäß eigentlich hätten gelingen müssen. Die Niedersachen dagegen haben bislang "underperformt" - 3,2 Tore weniger als erwartet. Das kann man nun so interpretieren, dass Terrence Boyd und Co. einfach aus weniger mehr machen als andere. Zahlen-Afficionados dagegen glauben lieber an die "Regression zur Mitte", also daran, dass sich echte Tore und xGoals-Werte im Lauf der Saison angleichen. Wenn dieser Prozess bereits am Sonntag ansetzt - das wäre schlecht für Lautern.

Starke Sprinter: Noch in zwei anderen Rankings klaffen die Werte beider Teams auseinander. 2.016 Sprints von Eintracht-Spielern hat "bundesliga.de" bislang gezählt, nur die Kollegen vom 1. FC Heidenheim starteten öfter durch. Die Betze-Buben dagegen verzeichnen nur 1.738 Sprints - viertschlechtester Wert der Liga. Selbst wenn man nur die "intensiven Läufe" betrachtet, bleiben die Unterschiede auffällig. In diesem Ranking ist Braunschweig Fünfter, Lautern Fünftletzter. Aber, immer dran denken: Alles ist relativ. Zuletzt spielten die Roten Teufel gegen Heidenheim, also der sprintstärksten und laufintensivsten Mannschaft der Liga, 45 Minuten lang in Unterzahl und holten ein 2:2. Das haben sie bestimmt nicht geschafft, weil sie sich zu wenig bewegten. Es kommt eben nicht nur darauf daran, dass man rennt, sondern auch, wohin.

Fazit: Da treffen also zwei aufeinander, die sich nicht um Ballbesitz reißen. Eine solche Konstellation hatten wir zuletzt beim Auftritt des FCK in Sandhausen. Und da kam ein 0:0 heraus, das nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig war. Aaaaber: Diesmal wird "uffem Betze" gespielt. Und auch wenn es bei Braunschweig zuletzt besser lief: Auswärts hat die Eintracht noch gar nichts gerissen. Ihren einzigen offiziellen Auswärtspunkt holten die Blaugelben in Hannover, und diese Partie ist bekanntlich als Derby anzusehen. Und selbst wer sich nur die Defensivaktionen aus den erfolgreich gestalteten Partien des BTSV ansieht, stellt fest: Da werden lange Bälle in die Spitze immer noch unsauber abgewehrt, und unter Druck lassen sich Ballverluste in der hinteren Reihe erst recht provozieren. Zu null gespielt haben die Braunschweiger Löwen noch nicht einmal, auch während ihrer kleinen Erfolgsserie nicht. Mit einem auf üblichem Niveau ackernden Boyd an vorderer Front und einer forsch aufrückenden Dreierreihe dahinter geht was. Vorsicht geboten ist vor dem Pärchen Ujah und Pherai. In dem Zusammenhang wäre auch zu überlegen, ob der 1,95 Meter große Julian Niehues nicht vielleicht zu viele Probleme bekommen könnte mit dem Ball mit dem 20 Zentimeter kleineren Feintechniker Pherai - und Hikmet Ciftci ihn nicht vielleicht effektiver bekämpfen könnte.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 28.09.2022:

Grippaler Infekt: Schuster verpasst Trainingseinheiten

Am Sonntag empfängt der 1. FC Kaiserslautern Eintracht Braunschweig. Ob Trainer Dirk Schuster dabei auf der Bank sitzen wird, ist noch offen.

Ein grippaler Infekt hinderte den 54-Jährigen auch an diesem Mittwoch daran, dass Mannschaftstraining der Roten Teufel zu leiten. Schon am Dienstag fehlte Lauterns Cheftrainer. Sollte Dirk Schuster bis zum Duell mit Mitaufsteiger Eintracht Braunschweig am Sonntag (13.30 Uhr) nicht zurückkehren, wird ihn sein langjähriger Co-Trainer Sascha Franz vertreten. (…)

Quelle und kompletter Text: Kicker


Ergänzung, 30.09.2022:

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Schuster wieder fit: Die FCK-Lage vor Braunschweig

Der 1. FC Kaiserslautern kann am Sonntag im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig wieder auf seinen zuletzt angeschlagenen Cheftrainer zählen. Der Einsatz eines Leistungsträgers ist aber noch fraglich.

"Natürlich wäre es schön gewesen, in den vergangenen Heimspielen die volle Ernte einzufahren. Unter dem Strich können wir mit den Unentschieden aber zufrieden sein. Mit Braunschweig erwartet uns jetzt eine Mannschaft, deren Tagesform beeindruckend ist und die ein Stück weit das Momentum auf ihrer Seite hat. Sie verfügt über ein brutal gefährliches Umschaltspiel, das wir unterbinden müssen", beschreibt Schuster den Lautrer Mitaufsteiger, der am Sonntag auf dem Betzenberg gastiert. Der Trainer selbst fehlte unter der Woche wegen eines grippalen Infekts im Training und wurde von seinem Co-Trainer Sascha Franz vertreten. Erst heute kehrte er wieder auf den Platz zurück. "Ich muss dem gesamten Staff ein riesiges Kompliment machen, wie sie das gewuppt haben. Auch für mich ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass jeder für einander in die Bresche springen kann, wenn es einmal von Nöten ist. Jetzt gilt es, alle zusammen die volle Konzentration auf Braunschweig zu richten. Es liegt an uns, wie wir wieder bereit sind, uns weh tun zu lassen, aber auch dem Gegner weh zu tun", so der 54-Jährige weiter.

Luthe und Opoku letztmals gesperrt, Herchers Einsatz noch fraglich

Personell wird der Trainer auf jeden Fall eine Änderung vornehmen müssen: Stammkeeper Andreas Luthe wurde nach seiner Notbremse im Spiel in Heidenheim für eine Partie gesperrt. Ihn wird aller Voraussicht nach Avdo Spahic vertreten, auch wenn der Trainer die Entscheidung zwischen Spahic und Julian Krahl noch zu "95 Prozent offen halten" und Torwarttrainer Andreas Clauß überlassen wollte. Auch Aaron Opoku fehlt gegen den BTSV letztmalig gesperrt. Ebenso fallen weiterhin Ben Zolinski (Reha nach Knieverletzung) sowie Anas Bakhat und Angelos Stavridis (beide Trainingsrückstand) aus. Noch fraglich ist der Einsatz von Philipp Hercher, der wegen seiner alten Leistenverletzung diese Woche nur zweimal trainieren konnte.

Das Fritz-Walter-Stadion wird auch gegen die Niedersachsen wieder gut gefüllt sein. Aktuell sind 33.100 Karten verkauft. Tickets in fast allen Bereichen sind noch im Online-Shop erhältlich, auch eine Tageskasse wird es geben.

» Zum Video: Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig

Alle weiteren Informationen zum FCK-Spiel gegen Braunschweig folgen morgen im ausführlichen Vorbericht auf Der Betze brennt.

Quelle: Der Betze brennt



Beitragvon roterteufel81 » 26.09.2022, 09:43


Ich habe mir ja so ziemlich alle Spiele von Magdeburg und Braunschweig in voller Länge angeschaut.

Und ich sehe die Stabilisierung auch nur zu Teilen.

Von den Siegen gegen Nürnberg und Karlsruhe sollte man sich nicht zu sehr blenden lassen.

Nürnberg (auch schon Einiges gesehen, z.B. in voller Länge gegen den HSV) hat in dieser Saison eine Marotte nach Führungen als auch Gegentoren einfach aufzuhören Fussball zu spielen und sich ihrem Schicksal zu ergeben.

Karlsruhe hat einen rabenschwarzen Tag in Braunschweig erwischt. Zudem hatte Braunschweig wahnsinnig Glück, dass sie 2x eine eigentlich fällige Gelb-Rote und eine glatt Eote nicht bekommen haben.


Das 1:1 bei H96 war denen Ihr ultimatives Hass-Derby

Das neu erblühte Offensivspiel beruht im Prinzip nur auf zwei Spielern, die so langsam ins Rollen kommen: Ujah und Pherai. Der Rest hat sich nicht erheblich gesteigert. Stellst Du Ujah und Pherai kalt, ist ihre Offensive eingestellt.

Die Abwehrschwäche besteht weiterhin.

Auch von dem Testspiel 7:0 gegen Kiel sollte man sich nicht zu sehr blenden lassen. Kiel ist dort, wie wir in unserem Testspiel, mit der zweiten Garde angetreten. Die Testspiele sind eher weniger aussagekräftig, da auch viel rumprobiert wird.

Ich will Braunschweig nicht unterschätzen und schon gar nicht überheblich sein. Aber gegen diesen Gegner am kommenden Sonntag sind definitiv 3 Punkte drin, wenn unsere 11 hochkonzentriert und mit vollem Einsatz ans Werk geht. Und Schuster wird sicherlich die passenden Stellschrauben finden und den Gegner in den freien Tagen genauestens filetiert haben.

PS:

Eine Trainingsverletzung von Torwart Jasmin Fejzic hat sich derweil nur als Dehnung herausgestellt und steht einem Mitwirken auf dem Betze voraussichtlich nicht im Wege


Das ist eine gute Nachricht. Fejzic ist im Braunschweiger Fanlager aktuell ziemlich umstritten. Da spalten sich die Gemüter, da er sich diese Saison schon enige Slapstickeinlagen geleistet hat. Eine Menge haben den zweiten Torwart gefordert. Ich finde es gut, wenn da kein hochmotivierter Torwart aus der zweiten Reihe aufläuft, dem viele Braunschweiger mehr zutrauen als Fejzic.


Gibt es eigentlich auch einen Status zu Lauberbach? Der musste während des Testspiels gegen Kiel Mitte der zweiten Halbzeit sofort ausgewechselt werden, nachdem er mit einem Kieler zusammengerauscht ist.
Das Eckige muss ins Runde :daumen:



Beitragvon Hellboy » 26.09.2022, 10:14


Das ist wohl sowas wie ein 6-Punkte-Spiel.

Wir haben die Kür bisher bravourös bestanden, jetzt kommt das Pflichtprogramm. Braunschweig gehört ganz klar zu den absoluten Direkt-Konkurrenten um den Nichtabstieg. Da muss zu Hause eigentlich ohne Wenn und Aber ein Dreier her.

Und bei aller Begeisterung über die aktuelle Sportliche Situation und die Leistungen dieser tollen Truppe machen mir die vielen Unentschieden auch ein wenig Bauchschmerzen. Da krieg ich immer so leichte Flashbacks von '96.

Also, Jungs: Holt doch mal nen Dreier gegen meine Paranoia! Danke. :teufel2:
11



Beitragvon BB » 26.09.2022, 10:52


Sorry, dass ich mal wieder mit diesem Thema komme, aber hat jemand von euch den Grund dafür gehört, warum der Block 22.1 für das Braunschweig-Spiel noch nicht in den Verkauf gegangen ist (für die folgenden Spiele bislang auch nicht) und gegen Darmstadt auch nur halb voll war? Verstehe das nicht. Lasse mich gerne erhellen. :lol:
"Denn solche Hass kann nur entstehen, wenn da ist unbändige Liebe."



Beitragvon ChristianIvo » 26.09.2022, 10:57


@BB:
Der Block war kurzzeitig im Verkauf, die meisten Plätze jeodoch schon "verkauft". Ich vermute, dass da u.a. die Karten für Schiedsrichter verplant sind.

Grundsätzlich sehr schade, dass es aktuell nur noch wenige Plätze in den X.1er Blöcken gibt. Zusammenhängend nur auf der Nord - dort sind sie zudem teuer. Da könnte man mal Block 21.1 öffnen.



Beitragvon leichte_feder » 26.09.2022, 11:02


roterteufel81 hat geschrieben:
PS:

Eine Trainingsverletzung von Torwart Jasmin Fejzic hat sich derweil nur als Dehnung herausgestellt und steht einem Mitwirken auf dem Betze voraussichtlich nicht im Wege


Das ist eine gute Nachricht. Fejzic ist im Braunschweiger Fanlager aktuell ziemlich umstritten. Da spalten sich die Gemüter, da er sich diese Saison schon enige Slapstickeinlagen geleistet hat. Eine Menge haben den zweiten Torwart gefordert. Ich finde es gut, wenn da kein hochmotivierter Torwart aus der zweiten Reihe aufläuft, dem viele Braunschweiger mehr zutrauen als Fejzic.


Für mich ist das keine gute Nachricht!
Fejzic hat uns bereits 2 mal den Heimsieg vermasselt mit seinen guten Leistungen.
Ein "motivierter Ersatzkeeper" wär mir allemal lieber wenn er vor der West steht und mehr als 35tsd. den FCK nach vorne schreien...Ob der so cool bleibt wie Fejzic wage ich zu bezweifeln... :teufel2:

Lauberbach scheint tatsächlich was schwerwiegenderes zu haben. Er soll noch nicht mal trainiert haben.

Auf 3 Punkte am Sonntag!! :daumen:
In den 70ern konnte ich mir nicht vorstellen, daß
1. die Mauer fällt und
2. der 1.FCK jemals wieder Deutscher Fußballmeister wird.
Inzwischen wollen einige erneut eine Mauer bauen und bei 2. bin ich weiter weg als damals...
Geschichte kann sich wiederholen? Wir arbeiten dran...:teufel2:



Beitragvon iceman65 » 26.09.2022, 11:23


Bild, keine große Änderung,
höchstens es verletzt sich noch jemand, was bloß nicht passieren sollte.

Auf drei Punkte



Beitragvon Yogi » 26.09.2022, 13:28


Hellboy hat geschrieben:Das ist wohl sowas wie ein 6-Punkte-Spiel.


So sieht es aus, auch wenn Einige das nicht hoeren wollen. Das Heimspiel gegen BS ist ein ganz wichtiges und MUSS GEWONNEN WERDEN!
Ich bin auch sehr zuversichtlich dass wir das Spiel gewinnen. Die Jungs spielen super, da sollte nix anbrennen und auch ein 1:0 reicht.



Beitragvon HD890 » 26.09.2022, 13:55


Es wäre gut hier nen 3er zu holen, ganz klar. Dafür müssen wir aber auch in der ersten Halbzeit mal Fußball spielen.

Ich würde übrigens gerne mal Lobinger länger spielen sehen- oder vielleicht sogar Hanslik auf der Position. Ist ein bisschen vorhersehbar momentan.



Beitragvon schirmi86 » 26.09.2022, 15:25


Ich sehe dieses Spiel auch als ein erstes "6-Punkte" Spiel an. Sollten wir gewinnen distanzieren wir uns zumindest vorläufig etwas von den unteren Tabellenregionen. Ein Unentschieden wäre weder Fisch noch Fleisch, würde aber zumindest den Abstand auf Braunschweig nicht schrumpfen lassen.
Und bei einer Niederlage wird schnell aus einem "seit 5 Spielen nicht mehr verloren" ein "seit 5 Spielen nicht mehr gewonnen und dabei nur 4 Punkte geholt". Dann geht es leider eher Richtung untere Tabellenhälfte. Und das nächste Spiel beim HSV wird sowieso ganz schwer.

Aber ich bin sehr zuversichtlich das wir Braunschweig knapp mit 4:0 schlagen werden und wir es uns im gesicherten Mittelfeld bequem machen :teufel2:

Und nochmal aber: Mit 17 Punkten aus dann 10 Spielen hätten wir einen sensationellen Saisonauftakt gespielt, bei 14 (was wir natürlich alle nicht hoffen) wäre es dennoch ein sehr ordentlicher Start für uns als Aufsteiger.



Beitragvon Schnullibulli » 26.09.2022, 18:12


ENDLICH wieder richtiger Fußball als Thema!!!

So, nun also Braunschweig. Die Maurer und Glücksdusel-Aufsteiger der letzten Saison.
Spielerisch hatten da sicher andere Teams den Aufstieg verdient. Oft haben sie gepunktet und niemand hat verstanden warum, aber am Ende hat ein Aufsteiger den Aufstieg sich erarbeitet und damit verdient.
Vor der Saison war dieses Spiel ein MUSS - Sieg, weil ich nicht erwartet hatte dass wir so in die Pötte kommen.
Aber wir sind super in die Saison gekommen. Trotzdem brauchen wir noch Punkte und da bleibt es dann doch dabei: Zuhaus müssen wir BS schlagen.
Wird kein schönes Spiel werden vermute ich Mal, aber am Ende ist die Ente ja pummelig und deshalb irgendwie den Sieg eintüten.
Wäre super wichtig. Gegner auf Abstand halten, direkten Konkurrenten distanziert und sich im sicheren Mittelfeld ein Nest bauen.
Unterschätzen sollte man sie aber nicht. Ujah kommt in Tritt, der Jasmin ist eigentlich ein Guter hinten drin... Wenn Lauberbach fehlt kann das nur gut für uns sein.

Bei allem Respekt, Ich tippe auf ein 2:0. Glanzlos, schnörkellos. Ne frühe Bude von Boyd und laaaaange Zittern. Avido hält den Kasten sauber und in der 85. macht Redondo noch ein Nüsschen.

Ich würde gerne Wunderlich in der Zentrale sehen. Giftiger als Klement und gegen BS wird's eher wie gegen Sandhausen.
Dann kann ich auch damit leben wenn Zimmer ein Päusken zum durchpusten bekommt.
Beide, Zimmer und Wunderlich draußen kann ich mir nicht vorstellen. Die Beiden sind nunmal Kapitäne und auch die Pusher zwischen Team und Fans.
Zuck muß und wird hinten rechts spielen und Niehues wird von Minute zu Minute stärker.

Auf drei Dubbe und einen guten Start in die Restliche Hinrunde. Die Bretter danach werden nicht dünner, deswegen hätte ein Sieg am Sonntag nochmal mehr Gewicht.



Beitragvon Miggeblädsch » 26.09.2022, 20:02


iceman65 hat geschrieben:[ Bild ], keine große Änderung,
höchstens es verletzt sich noch jemand, was bloß nicht passieren sollte.

Auf drei Punkte


Sieht gut aus :daumen:

Ich würde allerdings gerne Ciftci mal wieder in der Startelf sehen. Niehues macht seine Sache nicht schlecht, aber ich sehe bei Ciftci das größere Potential. Jedesmal, wenn er eingewechselt wird, zeigt er eine gute Leistung und gibt unserem Spiel nach vorne einfach mehr Impulse als Niehues. So ist jedenfalls meine Wahrnehmung.

Gegen Braunschweig gehen wir mal nicht als Underdog in die Partie. Daher sollten wir 3 Punkte holen.

Müssen tun wir aber (noch) gar nichts. Außer natürlich kämpfen und alles geben. Und diesbezüglich habe ich gerade gar keine Zweifel. :teufel2:
Jetzt geht's los :teufel2:



Beitragvon Teufelsmusiker » 26.09.2022, 21:15


Ich fände auch das Duo Ciftci und Wunderlich anstelle Niehues und Klement spannend. Beide Duo passen meiner Meinung nach zusammen. Ciftci kompensiert deb starken Spielaufbau von Klement und wir bekommen mehr Kampfgeist und Wille. Auch Citci als Gegenspieler von Pherai finde ich passend! Das jeweils andere Duo kann immer noch im Laufe des Spiels Akzente setzen.



Beitragvon Yogi » 26.09.2022, 21:57


Warum wollt ihr die Mannschaft ohne Grund auseinander reißen.
Wird DS sicher nicht machen und Zuck spielt sicher hinten LINKS :)



Beitragvon phibee » 26.09.2022, 21:57


Hi,

nachdem wir zuhause gegen Magdeburg nicht gewinnen konnten, wäre es gerade jetzt gegen Braunschweig umso wichtiger, endlich wieder einen 3er zu holen.

Dieses Spiel ist für mich eine echte Standortbestimmung. Gewinnen wir, setzen wir uns erstmal richtig in der oberen Hälfte fest.
Verlieren wir aber, und auch das Spiel in Hamburg, kann die Stimmung schnell kippen und wir rutschen in die untere Hälfte der Tabelle.

Gefährlich ist, dass viele im Vorfeld meinen, dieses Spiel wird gewonnen.

Und gefährlich ist auch, dass Braunschweig zwar unten steht, in den letzten Spielen aber in Tritt gekommen ist. Besonders vorne merkt man das mit Ujah und Pheraj.

Ich hoffe für uns alle, dass wir endlich wieder nen 3er holen und wir uns oben festsetzen. Das würde auch im Hinblick auf das superschwere Spiel in Hamburg wichtig werden.

LG



Beitragvon Joschie65 » 27.09.2022, 05:32


Wenn ich hier lese 6 Punkte Spiel, und muss am Sonntag gewonnen werden. Kann man meinen, wenn wir nicht gewinnen, steigen wir ab.

Macht doch mal langsam und bleibt ruhig, wir sind gut gestartet, spielen gut, werden auch wenn wir am Sonntag nicht gewinnen, die Klasse halten.

Und immer die Klement Kritiker, schaut euch mal die Standards von ihm an, kommen gefährlicher als die von Wunderlich.



Beitragvon ExilDeiwl » 27.09.2022, 07:28


Ja, drei Punkte wären mal wieder ein gutes Zeichen. Und ja, gegen schwach gestartete Braunschweiger erst recht. Nicht, dass man drei Punkte gegen die erwarten müsste, die muss man sich jedesmal erneut erarbeiten. Aber nach den spektakulären Unentschieden dürfte die Motivation unserer Mannschaft wohl auch ziemlich hoch sein, die Punkte auf dem Betze zu lassen. Ich denke mal, dass Schuster die Aufstellung nicht groß ändern wird. Ganz ohne geht es bekanntlich nicht - Avido wird uns den Kasten (hoffentlich) sauber halten. Redondo und Klemenr sehe ich aktuell bei Schuster als gesetzt an und Magic Mike wird seine Qualität in der zweiten Hälfte als Einwechsler auf den Platz bringen dürfen. Auf der Sechs bin ich immer etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite sehe ich klar Ciftcis Offensivqualitäten, andererseits ist Niehues defensiv ein guter Abräumer und die Kritik an ihm kann ich nur bedingt nachvollziehen. Ist bei ihm in meinen Augen ein wenig so wie bei Markus Karl, der auch heftig schelte einstecken musste, den wir aber vermisst haben, als er nicht mehr da war.

Wie auch immer - ich freue mich jedenfalls auf den neuen Spieltag. Auch wenn nur ein Wochenende Länderspielpause war - die hat ganz schön genervt. Das wird im Winter nochmal nerviger sein. :nachdenklich:
🇺🇦 STOP WAR! FUCK PUTIN! 🇺🇦



Beitragvon Yogi » 27.09.2022, 07:30


@, phibee
Unterschaetzen werden wir sicher keinen. Wir sind nach den letzten Jahren geerdet. Bringen wir unsere Leistung auf den Platz werden wir gewinnen. Natürlich ist im Fussball alles drin,vielleicht tun wir uns auch schwer, von Selbstlaeufer redet auch Niemand. Trotzdem können wir mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gehen.1:0 reicht.



Beitragvon Saugender1900 » 27.09.2022, 07:36


Standortbestimmung trifft es ganz gut. Bei einem Sieg zu Hause gegen einen Formstarken BTSV wird nochmal ordentlich Selbstvertrauen geben und wir können uns Punktetechnisch erstmal absetzen. Bin mir sicher dass wir dann auch in Hamburg punkten. Trotzdem erstmal Step by Step.
Würde auch gerne Ciftci zusammen mit Klement und Ritter sehen. Er kann den beiden den Rücken freihalten und ist sehr sehr giftig im Zweikampf und nicht so "steif" wie Niehues was gegen den quirligen Pheraj taktisch die bessere Variante wäre.
Mit den Fans im Rücken und einer disziplinierten Defensivarbeit bleiben drei Punkte uffm Betze.
Die Pfalz bebt!
Hört Ihr die Kurve schrei'n :teufel2:



Beitragvon jürgen.rische1998 » 27.09.2022, 07:41


ExilDeiwl hat geschrieben: Auch wenn nur ein Wochenende Länderspielpause war - die hat ganz schön genervt. Das wird im Winter nochmal nerviger sein. :nachdenklich:


Nerviger ist gut. Eher zum :kotz: Könnte ich mich direkt wieder aufregen über diese dumme Idee dieses dämliche Turnier im Winter auszuspielen. Und dafür dann die lange Pause :nachdenklich: Wenigstens ist NHL und NFL. Die angenehme Begleiterscheinung davon WOW abonnieren zu müssen. Kann ich die Zeit wenigstens unter anderem mit Eishockey überbrücken.

Was Sonntag angeht. Ich nehme von vornherein direkt wieder einen Punkt um Braunschweig nicht ran kommen zu lassen. Wirds mehr, umso besser. Kann man den freien Montag mit ner Schorle aufm Neustadter Weinfest noch besser genießen :D
Omnia vincit amor



Beitragvon Begbie1980 » 27.09.2022, 09:14


Teufelsmusiker hat geschrieben:Ich fände auch das Duo Ciftci und Wunderlich anstelle Niehues und Klement spannend. Beide Duo passen meiner Meinung nach zusammen. Ciftci kompensiert deb starken Spielaufbau von Klement und wir bekommen mehr Kampfgeist und Wille. Auch Citci als Gegenspieler von Pherai finde ich passend! Das jeweils andere Duo kann immer noch im Laufe des Spiels Akzente setzen.


Ich wüsste auch gerne, was Ciftci verbrochen hat, dass er so wenig zum Zug kommt. Er gewinnt mindestens genau so viele Zweikämpfe wie Niehues und kann gute Bälle spielen. Niehues stattdessen zeigt immer eine vorbildliche Einstellung, aber kann überhaupt keine Akzente im Spiel nach vorne setzen. Und wer Lobinger fordert, kann noch kein Spiel von ihm gesehen haben. Das ist unfassbar ungefährlich und kompliziert, was der Junge spielt.
www.fussballromantiker.com

Warst du mal im Stadion von Kaisers­­lautern beim Fußballspiel? Das ist die Hölle! Da denkt man immer, man kriegt sofort in die Schnauze gleich."

Olli Schulz, Sänger und Moderator in einem Interview beim RBB



Beitragvon Schulbu_1900 » 27.09.2022, 11:05


jürgen.rische1998 hat geschrieben: Kann man den freien Montag mit ner Schorle aufm Neustadter Weinfest noch besser genießen :D

Lieber Jürgen,
da du ja ein Kind aus den neuen Bundesländer bist, folgendes:
Uff deitsch heest des "die Haiselscher" un net Neustadter Weinfest. Damit Du des aach glaawe duscht, bittschä
https://de.wikipedia.org/wiki/Haiselscher
@Thomas, machemol ään dubbeglasemotschi :lol: :lol:
Elf Freunde müsst Ihr sein

"Putin du A.....loch !!"
🇺🇦 🇺🇦 🇺🇦



Beitragvon Hellboy » 27.09.2022, 12:04


Begbie1980 hat geschrieben:Ich wüsste auch gerne, was Ciftci verbrochen hat, dass er so wenig zum Zug kommt.

Das ist auch so ne Legendenbildung. Nix hat er verbrochen.

Niehues hatte in den Augen des Trainers einfach zu Saisonbeginn die Nase vorn und macht seine Sache in der Regel sehr gut. In Sachen Spielaufbau und weinger Hektik macht er sichtbare Fortschritte, und es werden ihm Fehler zugestanden, ohne ihn direkt mit einem Bankplatz abzustrafen. Schuster entwickelt da gerade auf einer zentralen Schlüsselposition einen jungen, talentierten Spieler mega weiter - wenn's gut läuft, profititeren wir davon auf Jahre.

Das alles hat mit Ciftci erstmal gar nichts zu tun. Der muss sich einfach - so ist das halt im Fußball, wenn man gegen einen Konkurrenten auf der geleichen Position den Kürzeren zieht - erstmal hinten anstellen, auf seine Chancen warten, und diese nutzen.

Und wir können und sollten froh sein, dass wir auf dieser Position zwei junge, gute Spieler auf Augenhöhe haben, das kann doch nur gut für uns sein.
11



Beitragvon FCK-Augustin » 27.09.2022, 12:24


Saugender1900 hat geschrieben:Standortbestimmung trifft es ganz gut. Bei einem Sieg zu Hause gegen einen Formstarken BTSV wird nochmal ordentlich Selbstvertrauen geben und wir können uns Punktetechnisch erstmal absetzen. Bin mir sicher dass wir dann auch in Hamburg punkten. Trotzdem erstmal Step by Step.
Würde auch gerne Ciftci zusammen mit Klement und Ritter sehen. Er kann den beiden den Rücken freihalten und ist sehr sehr giftig im Zweikampf und nicht so "steif" wie Niehues was gegen den quirligen Pheraj taktisch die bessere Variante wäre.
Mit den Fans im Rücken und einer disziplinierten Defensivarbeit bleiben drei Punkte uffm Betze.


@Saugender1900
Das entspricht tw. meiner Meinung!
Außer … dass mir nach wie vor das „wie“, besonders zuhause schon wichtig ist.
Und deshalb würde ich bei einem guten Spiel unserer Jungs diesmal auch mit einem Punkt nicht unzufrieden sein. Denn … „Butter bei de Fische“ - die Standortbestimmung ist für mich in Hamburg beim HSV.
Und da bin ich mal ganz optimistisch … und gehe tatsächlich dort von nem Dreier für uns aus. :lol:
Und wenn nicht, wird die Stimmung auch nicht kippen. Und die Welt nicht untergehen! :wink:
Auf vier Punkte aus den beiden nächsten Partien! :daumen:



Beitragvon roterteufel81 » 27.09.2022, 15:18


Schwaaaaaade, eeeeeefach wegschwaaaaade.

4, 5, 6:0

FERTISCH! 8-)
Das Eckige muss ins Runde :daumen:




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