
DFB-Urteil: Redondo und Senger je zwei Spiele gesperrt
Der DFB hat über die beiden umstrittenen Platzverweise im Spiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Waldhof Mannheim (0:0) entschieden: Kenny Redondo und Marvin Senger werden für je zwei Partien gesperrt. Spieler und Verein haben die Urteile akzeptiert.
Die beiden heutigen Pressemitteilungen des DFB im Wortlaut:
Zwei Spiele Sperre für Kaiserslauterns Redondo
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Kenny Prince Redondo vom Drittligisten 1. FC Kaiserslautern im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines rohen Spiels gegen den Gegner mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der 3. Liga belegt. Darüber hinaus ist der Spieler bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Meisterschaftsspiele seines Vereins gesperrt.
Redondo war in der 25. Minute des Drittligaspiels gegen Waldhof Mannheim am 11. September 2021 von Schiedsrichter Florian Heft (Neuenkirchen) des Feldes verwiesen worden.
Der Spieler beziehungsweise der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig. (Quelle)
Zwei Spiele Sperre für Kaiserslauterns Senger
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Marvin Senger vom Drittligisten 1. FC Kaiserslautern im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der 3. Liga belegt. Darüber hinaus ist der Spieler bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Meisterschaftsspiele seines Vereins gesperrt.
Senger war in der 41. Minute des Drittligaspiels gegen Waldhof Mannheim am 11. September 2021 von Schiedsrichter Florian Heft (Neuenkirchen) des Feldes verwiesen worden.
Der Spieler beziehungsweise der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig. (Quelle)
Quelle: Der Betze brennt / DFB
Weitere Links zum Thema:
- Übersicht: Kompletter Team-Status des 1. FC Kaiserslautern
Ergänzung, 15.09.2021:

Foto: Imago Images
Ein Spiel Innenraumverbot für Teammanager Florian Dick
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Florian Dick, den Teammanager des Drittligisten 1. FC Kaiserslautern, im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens mit einem Innenraumverbot für das nächste Meisterschaftsspiel der 3. Liga belegt.
Während eines Aufenthaltsverbots für den Innenraum ist es einem Mannschaftsoffiziellen nicht gestattet, während eines Spiels seiner Mannschaft im Stadioninnenraum zu sein. Das Innenraumverbot beginnt jeweils eine halbe Stunde vor Spielbeginn und endet eine halbe Stunde nach Abpfiff. Der Teammanager darf sich in dieser Zeit weder im Innenraum noch in den Umkleidekabinen, im Spielertunnel oder im Kabinengang aufhalten. Im gesamten Zeitraum darf er mit der Mannschaft weder unmittelbar noch mittelbar in Kontakt treten.
Dick hatte sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte des Drittligaspiels gegen Waldhof Mannheim am 11. September 2021 unsportlich gegenüber dem Schiedsrichterteam verhalten und war vom Unparteiischen Florian Heft (Neuenkirchen) mit der Roten Karte aus dem Innenraum verwiesen worden.
Der Kaiserslauterer Teammanager hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.
Quelle: DFB
Ergänzung, 15.09.2021:

Die FCK-Verantwortlichen und Schiedsrichter Florian Heft (links) hatten viel Redebedarf.
Rot-Sperren: Darum legte der FCK keinen Einspruch ein
Hätte sich der 1. FC Kaiserslautern gegen die Zwei-Spiele-Sperre von Kenny Redondo und Marvin Senger beim DFB zur Wehr setzen sollen? Nach reiflicher Überlegung hat sich der Verein dagegen entschieden und erklärt auch, warum.
Der springende Punkt sei hierbei gewesen, dass die Erfolgsaussichten eines Einspruchs verschwindend gering seien. "Natürlich entscheiden wir die Frage über einen Einspruch immer erst nach genauer Prüfung und anwaltlicher Beratung. In diesem Fall wurde uns deutlich gemacht, dass es keinen Sinn macht gegen das Urteil vorzugehen, weil die Chancen auf Erfolg extrem gering sind", erklärt FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf gegenüber Der Betze brennt. Bei Nichterfolg hätten dem Verein dagegen gegebenenfalls hohe Anwaltskosten gedroht, weswegen man sich gegen diesen Weg entschieden habe, so Roßkopf weiter. Schiedsrichter Florian Heft hatte Kenny Redondo wegen "rohen Spiels" des Feldes verwiesen, was nach DFB-Statuten automatisch eine Mindestsperre von zwei Partien nach sich ziehe.
Quelle: Der Betze brennt

