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Spielbericht: 1. FC Kaiserslautern - Bayern München II
Zurück auf dem Boden der Tatsachen
Auf Sieges-Stimmung folgt Ernüchterung. Der 1. FC Kaiserslautern hat es verpasst, seinen Derbysieg mit einem Heim-Dreier gegen Bayern München II zu krönen. Dabei erzielen die Roten Teufel sogar den Siegtreffer, doch die Schiedsrichter haben ihre ganz eigene Sicht auf die Dinge.
- Fotogalerie: 1. FC Kaiserslautern - Bayern München II 1:1
Es war ein bitterkalter Tag in Kaiserslautern, sonnig zwar, allerdings bei minus vier Grad. Und weil die Corona-Pandemie wie allseits bekannt nach wie vor auch den Fußball im Griff hat, können auch keine Fans den Betze zum Beben oder Erwärmen bringen. Dafür war an diesem Tag umso mehr Polizei rund um das Fritz-Walter-Stadion versammelt, jedenfalls für Geisterspiele ohne Zuschauer waren die vier, fünf Mannschaftswagen ungewöhnlich viel. Sowohl an der Buseinfahrt an der Nordtribüne, wo vor einer Woche die Derbysieger aus Mannheim von FCK-Anhängern empfangen worden waren - und gestern eine handvoll weiblicher FCK-Fans ein paar weibliche Kleidungsstücke am dortigen Zaun anbrachten - als auch vor der Osttribüne bewachten die Staatsdiener das Stadion. Natürlich ohne eingreifen zu müssen, denn es suchten keine Fans den Weg auf den Betzenberg. Alle bleiben coronakonform und vorbildlich zu Hause, lediglich gegen die diese Woche beschlossene zusätzliche Werbefläche auf den Drittliga-Trikots wurde mit einem Spruchband am Eingang protestiert: "Wir sind euer Rücken - Gegen mehr Trikotwerbung - Fick dich DFB!" Doch genug des Rückblicks. Heute ging es schließlich um die nächsten drei Punkte, und die brauchen die Roten Teufel auch weiterhin dringend.
"Doppelter Marius" und Spahic-Glanztat: Was fehlt, sind Tore
Unter den Augen des künftigen Sport-Geschäftsführers Thomas Hengen, der mit dem Beiratsvorsitzenden Markus Merk das Fritz-Walter-Stadion betritt, startet exakt dieselbe Elf, die vor einer Woche mit einem bärenstarken Auftritt den Sieg im Südwest-Derby errungen hatte. Zunächst wirkt es noch so, als seien die Roten Teufel etwas gehemmter als noch beim Gastspiel in Mannheim, doch nach wenigen Minuten kommt die Antwerpen-Elf besser in die Partie. Und wie bereits vergangenen Samstag sollte auch heute wieder Marius Kleinsorge im Zentrum der Aufmerksamkeit der ersten Hälfte stehen. Er ist es, der in der achten Spielminute den ersten Abschluss sucht. Und Kleinsorge ist es auch, der von seinen Mitspielern im ersten Durchgang immer wieder gesucht wird - vor allem durch lange Zuspiele aus der eigenen Hälfte. Gefühlt 90 Prozent aller Angriffe laufen über die linke Seite, auf der Kleinsorge wirbelt, während Kenny Prince Redondo erneut auf rechts ausweicht. Doch auch von Redondo sollte noch gesprochen werden. Dazu später mehr.
Zunächst ist es nämlich Kleinsorge, der gleich zweimal kurz hintereinander die große Chance zur Lautrer Führung vergibt. In der 13. Minute schickt Alexander Winkler den 25-Jährigen steil, der nimmt den Ball technisch sehr fein an, läuft alleine auf Bayern-Keeper Michael Wagner zu, doch scheitert mit einem dann recht schwachen Abschluss. Nur fünf Minuten später die fast identische Situation. Diesmal lässt sich Kleinsorge aber etwas zu viel Zeit, wird in die Mitte abgedrängt und bekommt aus trotzdem immer noch sehr guter Schussposition nicht mehr genug Druck hinter seinen Abschluss. Spätestens jetzt hätte der FCK führen müssen. Die Bayern werden eigentlich nur einmal gefährlich - und da sind sie es noch nicht einmal selbst. Nach einem Freistoß verlängert Winkler die Hereingabe in Richtung eigenes Tor, es riecht schon nach einem Eigentor, aber FCK-Schlussmann Avdo Spahic macht sich ganz lang und bewahrt seine Mannschaft mit einer Glanzparade vor dem äußert unverdienten Rückstand.
Seitz benimmt sich daneben, Antwerpen sieht Gelb, Bayern Gelb-Rot
Kurz bevor Schiedsrichter Nicolas Winter die Mannschaften in die Kabinen bittet, ist er nochmal an der Seitenlinie gefordert. FCB-Trainer Holger Seitz beschwert sich an einer Tour, fällt immer wieder durch Zwischenrufe auf. Irgendwann reicht es dann Marco Antwerpen und seinem Co-Trainer Frank Döpper, der sinngemäß und freundlich ausgedrückt Seitz auffordert, sich doch um seine eigenen Angelegenheiten zu kümmern, anstatt ständig zu reklamieren. Doch nicht etwa Seitz wird vom Schiedsrichter ermahnt, es ist Antwerpen der eine Gelbe Karte erhält - schon die zweite in seinem zweiten Spiel als FCK-Trainer. Nicht die erste und leider auch nicht die letzte Situation am heutigen Tag, bei der Schiedsrichter Winter keine glückliche Figur machen sollte.
Nach Beginn der zweiten Halbzeit scheint das Pendel zunächst in Richtung des FCK auszuschlagen. Nachdem er bereits kurz vor der Pause eine Gelbe Karte gesehen hatte, kommt Bayerns Bright Akwo Arrey-Mbi im Zweikampf mit Redondo zu spät und muss zurecht das Feld verlassen. Doch wie schon so oft beim FCK: Überzahl bedeutet nicht gleich Übergewicht. Die Bayern stehen jetzt tief, die Lautrer tun sich schwer, einen Weg in den gegnerischen Sechzehner zu finden. Und in der 67. Minute reicht genau ein exakter Pass der Bayern in die Schnittstelle zu Dimitri Oberlin, der vor Spahic die Nerven behält und zur 1:0-Führung einschiebt. Unverdienter geht es fast nicht.
FCK-Siegtreffer zählt nicht: Schiedsrichter im "Winterschlaf"
Doch diese Führung spornt die Antwerpen-Elf offenbar an. Nur fünf Minuten später schlägt die Minute des für Kleinsorge eingewechselten Daniel Hanslik. Marlon Ritter flankt von der Strafraumkante ins Zentrum, der Ball wird vom Münchner Jamie Lawrence noch verlängert und landet bei Hanslik, der endlich seinen ersten Treffer im Trikot der Roten Teufel erzielen kann. 20 Minuten vor dem Ende der Ausgleich: Das ist noch genug Zeit, um den so eminent wichtigen, zweiten Heimsieg einzufahren! Was würde jetzt hier abgehen, wenn Zuschauer im Stadion wären?
Und es scheint tatsächlich zu gelingen. Nur drei Minuten später fast die Kopie des 1:1-Ausgleichs: Ritter spielt den Ball auf Marvin Pourié, der verlängert per Kopf auf Redondo, der den 2:1-Siegtreffer erzielt. Die Lautrer Bank stürmt vor Freude schon aufs Spielfeld - doch zu früh gefreut. Nach einer gefühlten Ewigkeit hebt der Schiedsrichter-Assistent doch noch seine Fahne. Abseits. Eine krasse Fehlentscheidung. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, ist die Begründung des Assistenten, die er gegenüber dem FCK-Trainer anführt, fast schon dreist: Er habe die Situation noch einmal "Revue passieren lassen müssen". Antwerpen bringt es danach richtig auf den Punkt: "Ich finde, wenn er sich nicht hundertprozentig sicher ist, und das hat man gemerkt, dann darf er die Fahne nicht heben." Nichtsdestotrotz: Der FCK hatte auch danach noch die Gelegenheit, das Geister-Heimspiel zu gewinnen, etwa als Pourié zwei Minuten vor dem Ende aus ziemlich spitzen Winkel nur knapp verpasste. So war es Ende eine Mischung aus dem altbekannten Unvermögen, Pech und schlechter Schiedsrichterleistung, die dem FCK den zweiten Heimsieg der Saison versaut.
Nach der Partie zeigt sich Bayerns Trainer Seitz einmal mehr als schlechter Sportsmann, jubelt auffällig provokant in Richtung der FCK-Bank über einen äußerst glücklichen Punkt. Wohl auch deswegen haben sich beide Trainer selbst eine halbe Stunde später nach der Pressekonferenz nicht mehr viel zu sagen. Und Antwerpen bilanziert: "Wir sind nicht nur enttäuscht, sondern richtig sauer." In dieser Hinsicht also alles beim Alten am Betzenberg.
Quelle: Der Betze brennt / Autor: Gerrit Schnabel
Vorherige Meldungen ab 15:53 Uhr:

Schiri verweigert Siegtor: FCK nur 1:1 gegen Bayern II
Der 1. FC Kaiserslautern hat den zweiten Sieg unter Marco Antwerpen knapp verpasst. Im Geister-Heimspiel gegen Bayern München kam trotz Überzahl nicht mehr ein 1:1-Unentschieden hinaus - auch wegen einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters.
Der neue Trainer sah keinen Grund für großartige Veränderungen und schickte dieselbe Elf auf den Rasen des Fritz-Walter-Stadions, die eine Woche zuvor in Mannheim erfolgreich gewesen war. In der ersten Halbzeit hatte Marius Kleinsorge gleich zweimal die große Chance zur Führung, scheiterte aber ebenso an FCB-Keeper Michael Wagner wie Marvin Pourié. Mit Beginn der zweiten Halbzeit waren die Roten Teufel in Überzahl, nachdem Bright Akwo Arrey-Mbi die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Doch in der 67. Minute waren es dann die Gäste, die nach einem Konter durch Dimitri Oberlin in Führung gingen. Nur knapp fünf Minuten später gelang dem eingewechselten Daniel Hanslik jedoch der 1:1-Ausgleich. Und nur kurze Zeit später erzielte der FCK sogar die 2:1-Führung, allerdings entschied Schiedsrichter Nicolas Winter fälschlicherweise auf Abseits. Obwohl die Roten Teufel auf den Siegtreffer drängten und sich noch zahlreiche Großchancen erspielten, blieb es am Ende beim für das Antwerpen-Team unglücklichen Remis.
Der FCK verpasst damit den zweiten Sieg unter dem neuen Trainer und steht mit 25 Punkten vorläufig auf Platz 15 der Drittliga-Tabelle. Am kommenden Samstag (14:00 Uhr) sind die Roten Teufel dann beim FC Ingolstadt zu Gast.
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Quelle: Der Betze brennt
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- Statistik zum Spiel: 1. FC Kaiserslautern - Bayern München II 1:1
Ergänzung, 13.02.2021:

Foto: Eibner-Pressefoto
Stimmen zum Spiel
Antwerpen: "Nicht enttäuscht, sondern richtig sauer"
Und wieder nur ein Unentschieden für den 1. FC Kaiserslautern: Nach dem unglücklichen 1:1 (0:0) gegen Bayern München II sind die Roten Teufel selbstkritisch wegen der Chancenverwertung und wütend auf die Schiedsrichter.
"In der 3. Liga haben wir keinen Videobeweis, dann müssen die Schiedsrichter halt einen guten Job machen, und das haben sie heute nicht gemacht", nahm Marco Antwerpen nach dem Schlusspfiff kein Blatt vor den Mund. Der Grund für den Ärger des FCK-Trainers war die über 90 Minuten schlechte Leistung von Schiri Nicolas Winter und seinem Team, die im irrtümlich verweigerten 2:1-Siegtreffer von Kenny Prince Redondo mündete. Schon zuvor hatte Antwerpen nach einem Disput mit dem ständig reklamierenden Bayern-Trainer Holger Seitz die zweite Gelbe Karte in seinem zweiten FCK-Spiel gesehen. Beim nicht gegebenen Siegtor dauerte es dann gefühlt Sekunden, ehe wegen angeblicher Abseitsstellung die Fahne des Linienrichters nach oben ging. Antwerpen sagte hierzu: "Wir waren heute mit der Schiedsrichterleistung nicht einverstanden, das war über 90 Minuten oftmals in die andere Richtung, da haben wir uns schon benachteiligt gefühlt. Die Krönung war dann letztendlich, dass dieses Tor nicht durchgewunken worden ist, ohne Rücksprache zwischen Linienrichter und Schiedsrichter - einfach Fahne hoch und Abseits. Ich habe dann noch gefragt: 'Wie sicher bist du dir? - Ja, ich musste das eben noch einmal Revue passieren lassen.' Ich finde, wenn er sich nicht hundertprozentig sicher ist, und das hat man gemerkt, dann darf er die Fahne nicht heben. Für uns ist das ganz, ganz bitter. Darüber sind wir auch nicht nur enttäuscht, sondern richtig sauer."
Der Linienrichter sagte: "Ich musste das nochmal Revue passieren lassen"
Aber die Roten Teufel waren auch sauer auf sich selbst. Denn trotz zahlreicher guter Gelegenheiten und rund 40-minütiger Überzahl konnten sie die dringend benötigten drei Punkte nicht auf dem Betzenberg behalten. Dabei sah Antwerpen durchaus gute Ansätze: "Von der Spielanlage waren wir sehr kontrolliert und gut, haben genau das umgesetzt, was wir besprochen hatten: Wir wollten die Bayern nach vorne locken, über eigenen Ballbesitz Tiefe reinbringen, so sind dann auch unsere Chancen entstanden. Dann macht der Gegner aus dem Nichts heraus das 1:0, wir reagieren gut mit dem Ausgleich, aber leider ist uns dann das reguläre 2:1 aberkannt worden." Entscheidend sei neben der Fehlentscheidung des Schiedsrichters vor allem die eigene Chancenwertung gewesen, analysierte der Trainer weiter: "In der ersten Halbzeit hatten wir zwei hochkarätige Chancen durch Marius Kleinsorge, der jeweils alleine aufs Tor läuft, da hätten wir schon in Führung gehen müssen. Auch über die gesamte Partie betrachtet hatten wir die besseren Chancen, zum Schluss nochmal durch Marvin Pourié, der alleine aufs Tor läuft. Das waren drei hochkarätige, hundertprozentige Chancen, die du im Spiel einfach nutzen musst."
Redondo: "Sehr bitteres 1:1" - Hanslik: "Die Einheit funktioniert"
"Ein sehr bitteres 1:1. Wir haben uns viele Chancen erarbeitet und gut dagegen gehalten aber liegen leider nach der einzigen Chance des Gegners zurück. Am Ende sind es zwei verlorene Punkte, weil uns ein Tor aberkannt wurde. Was wir mitnehmen können ist, dass wir uns nicht aufgeben, egal wie gerade der Spielstand ist", stimmte auch der verhinderte Siegtorschütze Kenny Prince Redondo in das Resümee seines Trainers ein. Den Ausgleich hatte zuvor Daniel Hanslik erzielt, der sich aber ebenfalls nicht wirklich über sein erstes Saisontor freuen konnte: "Für mich persönlich war das Tor natürlich sehr wichtig, das gibt mir nochmal das nötige Selbstvertrauen. Es ist ärgerlich, dass wir eine Chance zulassen und der Gegner diese direkt nutzt. Am Ende fehlt uns die Chancenverwertung. Unser Auftreten als Team hat mir sehr gefallen, jeder hat dem anderen geholfen auf dem Feld. Man hat gesehen, dass wir als Einheit sehr gut funktioniert haben, egal ob erste Elf oder Einwechselspieler. So muss es weitergehen, wir müssen jede Woche an unser Limit gehen."
Zimmer: "Wenn das zweite Tor zählt, gewinnen wir das Spiel"
FCK-Kapitän Jean Zimmer resümierte das 13. Unentschieden im 24. Saisonspiel wie folgt: "Sehr bitter, dass wir nicht gewonnen haben. Wir hatten genug Chancen, machen sogar noch ein Tor, dass als Abseits gewertet wird, obwohl es keins ist. Wir haben dem Gegner unser Spiel aufgezwungen, Chancen kreiert, unsere Stürmer in Szene gesetzt, deswegen sind wir sehr traurig, dass es heute nicht gereicht hat. Wenn das zweite Tor zählt, gewinnen wir das Spiel und haben sechs Punkte aus den zwei Spielen."
» Zum Video: Pressekonferenz nach dem Heimspiel gegen Bayern München II
Quelle: Der Betze brennt
Ergänzung, 14.02.2021:

Foto: Neis/Eibner
Noten FCK-FCB2: Solide Teufel werden nicht belohnt
Wieder kein Heimsieg für den 1. FC Kaiserslautern. Allerdings verläuft beim 1:1 gegen Bayern München II bei weitem nicht alles nur enttäuschend. Und so fallen auch die Noten für die Roten Teufel noch wohlwollend aus.
Es lief die 19. Spielminute, da bewahrte Avdo Spahic seine Vorderleute vor einem äußerst unglücklichen und unverdienten Rückstand. Eigentlich hätte der FCK wegen zahlreicher Chancen schon längst selbst führen müssen, doch in dieser Situation verlängerte Alexander Winkler den Ball nach einem Freistoß der kleinen Bayern gefährlich in Richtung des eigenen Tores, doch Spahic parierte glänzend. Nicht nur deswegen versehen ihn die FCK-Fans auf Der Betze brennt mit einer Durchschnittsnote von 2,0 - der besten aller 15 eingesetzten Teufel (Rheinpfalz: 2,5). Der 29-jährige Winkler zeigte sich ansonsten abermals als Stabilisator in der Innenverteidigung, die gestern nur eine echte weitere Chance der Gäste zuließ, die allerdings auch zum Gegentor führte. Von den FCK-Fans bekommt er dafür eine 2,7, die Journalisten der "Rheinpfalz" sehen ihn sogar noch besser (2,0).
Winkler und Hanslik überzeugen - Unterschiedliche Meinungen bei Ritter
Durchwachsener lief es in der Offensive, die gestern wieder zahlreiche Chancen ungenutzt ließ. Immerhin gelang dem eingewechselten Daniel Hanslik sein erster Treffer im Trikot der Roten Teufel, was ihm trotz nur 22 Minuten Spielzeit prompt eine gute Note der FCK-Fans beschert (2,6). Enttäuschend verlief das Spiel dagegen für Marvin Pourié, der in der 87. Minute die große Möglichkeit zum 2:1-Siegtreffer vergab und gestern ohne Treffer blieb. Im DBB-Forum erhält er die schlechteste Note aller Lautrer (4,3, Rheinpfalz: 3,5). Auch der letzte Woche beste FCK-Spieler Marius Kleinsorge schneidet diesmal mit zwei vergebenen Großchancen schlechter ab (3,6 / 3,5), während die Meinungen beim eingewechselten Marlon Ritter auseinander gehen: Seine zwei Torvorlagen werden bei der "Rheinpfalz" mit einer glatten 2 belohnt, während der Durchschnitt der FCK-Fans Ritter schon länger etwas kritisch sieht (Notenschnitt 3,5).
» Zur kompletten Notenübersicht: 1. FC Kaiserslautern - Bayern München II

Die DBB-Noten zum Heimspiel gegen Bayern München II können noch bis heute, 15:45 Uhr abgegeben werden: Zur Notenabgabe FCK-FCB2. Die Bewertungen des "Kicker" folgen am Montag.
Quelle: Der Betze brennt
