Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 09.10.2018, 22:08


Beim FCK ist "kein Platz für Rassismus"

Nach einem politischen Streit beim Fußballbundesligisten SV Werder Bremen hat sich der 1. FC Kaiserslautern auf RHEINPFALZ-Anfrage gegen Diskriminierung und Rassismus positioniert. "Für uns ist ganz klar, dass Diskriminierung und Rassismus keinen Platz haben", sagte Pressesprecher Stefan Roßkopf. Das seien "Werte, die den FCK verkörpern und die seit vielen Generationen bestehen", führte er weiter aus. Laut Satzung ist der Verein politisch neutral. "Für uns ist es aber klar, dass es Werte gibt. Das erkennt man an, wenn man Mitglied des 1. FCK ist", ergänzte Roßkopf. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon jürgen.rische1998 » 09.10.2018, 22:18


Bei "politisch neutral" ist man bei Rossi natürlich an der genau richtigen Stelle :nachdenklich: Lasst den ganzen Käse bitte außen vor. Den Unsinn müssen wir jetzt nicht auch noch diskutieren. Unsinn im Sinne von einer Pro und Contra Diskussion.
Dauerkarte 2018/2019 (Südtribüne)



Beitragvon EBENE1900 » 09.10.2018, 22:29


Ich würde es auch so machen wie das Mitglied in Bremen. Meine 20 Jährige Mitgliedschaft und meine VIP Karten ( 4 Stück) kündigen. Aber solche Probleme gibt's ja bei uns nicht. :teufel2:



Beitragvon Forever Betze » 09.10.2018, 22:36


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Beitragvon RedArrow » 09.10.2018, 22:49


Aha. Aber auf linke Demonstrationen dürfen Angestellte des FCK gehen????? Naja, Hauptsache nicht rechts. Von den Medien gesteuert. Jetzt fängt es da oben auch schon an. Sollen sich auf den Aufstieg konzentrieren. Mann Mann
Ein Leben lang ROT-WEIß-ROT



Beitragvon steppenwolf » 09.10.2018, 23:00


@Forever Betze, Rassismus hat NICHTS mit Politik zu tun. Und wenn sich mein FCK GEGEN Rassismus ausspricht, dann kann ich das nur DICK unterschreiben. Verstehe echt nicht wie man sich da über so viele Zeilen hinweg derart echauffieren kann.
FORZA FCK :teufel2:
Dauerkarte 2018/19 (West, Block 6.2) - Wir kommen zurück



Beitragvon Südpälzer » 09.10.2018, 23:12


Na klasse. Ich fand es immer super, dass bei uns die Politik im Vergleich zu anderen Vereinen quasi gar kein Thema ist - von der Shechter-Story damals abgesehen.

Bei uns können Linke wie Rechte nebeneinander im Block stehen. Was sie wählen, oder ob sie auf irgendwelche Demos gehen, interessiert in dem Fall nicht, denn der FCK steht höher, der FCK ist der kleinste gemeinsame Nenner.

Durch solch eine kindische Abgrenzerei im Stile von "Nää, mit dem spiel ich ned, der ist bäääh" treibt man politisch eher "am Rand" stehende doch nur noch mehr aus der Gesellschaft. Will man das?

Vor Jahren hab ich in der 2. Halbzeit von einem miserablen Auswärtsspiel mit einem mir bekannten Gründungsmitglied der GL und anderen alten Leuten der GL beim Getränkestand gequatscht.
Wir hatten es auch von Fußball und Politik (ging glaub um Metz). Er nahm einen seiner GL-Kollegen in den Arm und meinte, dass sie sich politisch eigentlich hassen müssten, aber FCK ist FCK!

So solls sein!
Michael Frontzeck im Juni 2018: Da geht es nur darum, wie startest du, wie viele Punkte holst du. Sie werden von mir jedenfalls nicht den Satz hören, meine Mannschaft braucht noch Zeit.



Beitragvon Forever Betze » 09.10.2018, 23:28


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Beitragvon paulgeht » 09.10.2018, 23:33


Klasse, dass sich der Verein da so klar positioniert. Wichtiges Zeichen und genau zur richtigen Zeit und schön, dass der FCK da auch mal Mut hat. Natürlich hat Fußball viel mit Politik zu tun, in jeder Facette.
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Beitragvon Südpälzer » 09.10.2018, 23:35


paulgeht hat geschrieben:und genau zur richtigen Zeit.

Angesichts der zwei von AfD/JA, die unserer Ultraszene entstammen?
Michael Frontzeck im Juni 2018: Da geht es nur darum, wie startest du, wie viele Punkte holst du. Sie werden von mir jedenfalls nicht den Satz hören, meine Mannschaft braucht noch Zeit.



Beitragvon Forever Betze » 09.10.2018, 23:38


Kommentar auf Wunsch des Users gelöscht (siehe unten).



Beitragvon Südpälzer » 09.10.2018, 23:44


Forever Betze hat geschrieben:Du kannst die bei Dynamo nichtmal in den Block stellen als Fremder. Merken die das du kein Dynamo Fan bist gibts direkt aufs Maul.
In der West hast du eig keine Probleme wenn du einen Freund mit nimmst und er sich benimmt, wenn er nicht grad mit dem Waldhof, SGE, Mainz oder KSC Schaal die West betritt :D

Ja, ist auch so ein Ding. Bei bestimmten(!) Ostvereinen hast fast schon Angst, dich auf neutralen Sitzplätzen in Hochdeutsch zu unterhalten.

Ich wurd schon von nem Karlsruher mit nach Straßburg genommen und in Darmstadt dachten die wohl, ich wär Lilienfan. Also, geht :)
Michael Frontzeck im Juni 2018: Da geht es nur darum, wie startest du, wie viele Punkte holst du. Sie werden von mir jedenfalls nicht den Satz hören, meine Mannschaft braucht noch Zeit.



Beitragvon Hellboy » 09.10.2018, 23:45


Hier antwortet unser Pressesprecher in seiner beruflichen Funktion als Pressesprecher, und nicht als Antifa-affiner Privatmann - da wäre seine Antwort sicher anders ausgefallen. Und das nicht, weil er grad mal was dazu sagen wollte, sondern als Reaktion auf Anfrage der RP. Das Statement ist dann ein unpolitischer Verweis auf Werte, die wir wohl alle unterschreiben können. Ich finde das professionell und verstehe das Problem daran wirklich nicht.

Man kann sich bei der Gelegenheit natürlich (mal wieder) fragen, wie „politisch neutral“ es vom FCK ist, eine so offensichtlich politische positionierte Person auf ausgerechnet diesen Repräsentativen Posten zu setzen. Man kann auch eine generelle Diskussion zum Thema Politik im Fußball daraus machen. Aber mit diesem Presse-Statement haben diese Fragen m.E. wenig zu tun.

BTW: Ich persönlich tu mich ja immer etwas schwer damit, im Stadion Arm im Arm für den FCK neben jemandem zu stehen, mit dem ich aufgrund seiner politischen Meinung nicht zusammen an einem Tisch sitzen würde. „Politikfreie Zone Fußball“ ist für mich irgendwie weltfremd.
"it‘s been a long time comin‘..."



Beitragvon paulgeht » 09.10.2018, 23:49


Forever Betze hat geschrieben:[...]
Polizisten schlagen, Fenster von Geschäften kaputt machen und Co ist ok?

Hä?! Wo schreibe ich das? Ich schreibe, dass es mutig und klasse vom Verein ist, sich zu äußern. Und dass Politik und Fußball schon immer eng verknüpft sind und sich nicht trennen lassen. Rassismus (von dem sich der Verein hier distanziert) hat nirgendwo etwas zu suchen. Oder bist du da anderer Meinung?
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Beitragvon FCK-Ralle » 09.10.2018, 23:51


Südpälzer hat geschrieben:Bei uns können Linke wie Rechte nebeneinander im Block stehen. Was sie wählen, oder ob sie auf irgendwelche Demos gehen, interessiert in dem Fall nicht, denn der FCK steht höher, der FCK ist der kleinste gemeinsame Nenner!


Danke Südpfälzer.
So soll das doch auch sein. Lasst die Politik doch bei uns raus. Es geht doch nur um den FCK!

@ForeverBetze

Danke für deinen Kommentar, der eine Fullquote verdient hätte.
Besser kann man die verworrene Situation momentan nicht beschreiben. Man kann fast nicht mehr nur eine Meinung sagen ohne in irgendeine Ecke gestellt zu werden. Einfach nur noch arm.

Daher, auch wenn es Rossi, und anderen vielleicht auch, nicht gefällt haltet den FCK neutral, wie er immer war, bitte. Danke.

Edit: Ich meine alle deine Beiträge.
:daumen:
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon neukölln teufel » 09.10.2018, 23:51


paulgeht hat geschrieben:Klasse, dass sich der Verein da so klar positioniert. Wichtiges Zeichen und genau zur richtigen Zeit und schön, dass der FCK da auch mal Mut hat. Natürlich hat Fußball viel mit Politik zu tun, in jeder Facette.


Vielen Dank @paulgeht
So sehe ch das auch.
Auch wenn ich @steppenwolf recht geben muss, dass das Vertreten von Werten, wie zum Beispiel der, des Antirassismus, noch nicht einmal zwingend politisch ist. Darauf können sich sämtliche demokratischen Parteien von links bis rechts-konservativ einigen. Da geht’s um Ethik und Werte...
Daher verstehe ich das Fass nicht welches von Mitgliedern wie beispielsweise @forever Betze aufgemacht wird..
o > []



Beitragvon Forever Betze » 09.10.2018, 23:53


Könnt ihr bitte meine Beiträge in diesem Thread löschen? Ich habe ehrlich keine Lust auf politische Streitgespräche morgen früh wenn alle wach sind. Das führt doch eh zu nichts und gibt wieder nur Ärger.. Wäre nett.



Beitragvon roterteufel81 » 09.10.2018, 23:58


Erstens mal finde ich es gut, dass der FCK sich so verhält. Politik interessiert mich nicht im Stadion, da kann der neben mir von mir aus rot sein wie ein Streichholz, oder braun wie das was im Klo landet. Hier zählt der Ball und der FCK

Und nur mal so in Sachen Demokratiephobie: man muss ja nicht mögen was AfD und Co. darstellen und wofür sie stehen (ich mag es auch nicht), aber bei der AfD handelt es sich um eine in Deutschland zulässige DEMOKRATISCH von Bürgern Deutschlands gewählte Partei. Das sollten sich die Herren von Werder und Co. mal durch den Kopf gehen lassen und sich mit Fußball befassen und nicht mit Dingen, die nichts mit Fußball zu tun und wovon sie keine Ahnung haben.

Das Verhalten von Werder verachte ich in diesem Fall als Denunzierung, unabhängig davon welcher Gesinnung das Mitglied ist.

Demletzt auch in ähnlicher Form bei einem Kollegen gelesen:


„Finds irgendwie "witzig" dass die Angst um die Demokratie wächst, wenn eine zugelassene, eingetragene Partei (die man als solche auch gerne inhaltlich Komplett ablehnen kann) in einem demokratischen Wahlverfahren teilweise momentan zweitstärkste Partei in manchen Bundesländern ist.

Genau das ist doch Demokratie!

Verschiedene Meinungen und Ideologien von links über Mitte bis rechts werden angeboten und das Volk soll und kann entscheiden...“
"... denn Kellogg's Frosties schmecken sooo, die wecken den Tiger in dir (UND DIR!)"



Beitragvon playball » 10.10.2018, 03:55


Opium fuers Volk, Scheisse fuer die Masse…


Wenn ein Politiker nichts mehr zu sagen hat, keine Ideen, dann haelt er eine Rede gegen Rassismus. “Rassisumus darf es bei uns nicht geben”. Oder “Auschwitz darf niemals vergessen werden und wir muessen als Gesellschaft alles daran setzen, dass sich sowas niemals wiederholt.” Applaus ist sicher und in der unbekannten Lokalpresse wird die Person als echte(r) Demokrat(in) gelobt.
Dass diese Person ansonsten aber keinerlei Loesungsvorschlaege zu generellen aktuellen politischen Themen hat, geht unter.

Man lernt es ja in jedem Kurs fuer Schwarze Rhetorik. Du kannst mit Rassimusvorwuerfen oder aehnlichen Vorfaellen von eigenen wirklichen Problemen ablenken weil sich die Presse draufstuerzt.

Dieses Tricks bediente sich Jaeggi als er die Westkurve beschimpft hatte als Rassisten, die Mettomo, Tschato und Lembi als “Schwatte” bezeichnen wuerden. Dem Trick bediente sich Kuntz mehrmals, u.a. als er nach einer peinlichen NIederlage am 25.2.2012 in Mainz, als wir 4 Dinger eingeschenkt bekamen, nicht auf das Sportliche einging, sondern auf ein Transparent der Mainzer Hampelmaenner, auf dem Stand “Schluss mit Lustig und Helau…” in dem Fall kein Rassismus aber die Taktik war die gleiche.

Schlagartig ist der Fokus von eigenen Problemen weg udn die ganze Presse stuezt sich auf diese Themen. Insbesondere Trainer sind dann aus der Schusslinie. Damals Jara, dann Kurz, heute Frontzeck. Übrigens ist Uli Hoeness der absolute Meister in dieser Thematik.

Ich fuer mich kann nur sagen:

Hoert doch endlich mit diesen politischen Themen auf als Ablenkungsmanoever. FCK gegen Rassismus. Das ist doch Selbstverstaendlich. Wir machen ja auch keine Aktion “FCK ist fuer das taegliche Atmen bei Menschen” oder “der FCK ist dafuer, dass alle Leute etwas zu essen bekommen”. Ueber Selbstverstaendlichkeiten muss ich nicht reden. Punkt. "FCK gegen Gewalt gegen Kinder". "FCK gegen Mobbing am Arbeitsplatz". Und und und.

Es gab hier nie Rassismus und es gibt aktuell auch keinen. Wenn es Rassismus gaebe, dann wird er hoechstens von Polizei, Ordnungsdiens oder Verein akzeptiert. Harte Worte, ich weiss, aber wie ist es denn? Hat vor 30 Jahren einer die rechte Hand hochgehoben (Was damals durchaus passierte) und er stand im 8er neben dem richtigen, dann ist der Typ mal 3 Reihen nach unten geflogen oder er wurde an den Zaun zum Nachbarblock gedrueckt, wobei die Fuesse 10cm ueber dem Boden hingen. Als nach einer Minute das Gesicht blau anlief weil die Atmung aussetzte, wurde dem Typ klar, dass er ne Dummheit beging. Der Depp machte das nie wieder.

Wuerde heute einer Naziparolen schreien und ich wuerde ihm aufs Maul hauen, haette ich Stadionverbot. Zivilcourage wird im Keim unterdrueckt. Aehnlich wie bei dem Angriff der KSC Fans vor einigen Jahren auf der Suedtribuene als sich FCK Fans schuetzend dagegenstellten, um Familen zu schuetzen. Als Dank hatten die den Staatsanwalt im Nacken. Krankes System. (ja ich weiss, jetzt kommt das Thema Selbstjustiz, aber auch in der Ausbildung der Polizei lernt man, dass man mal die 5 gerade sein lassen kann, sogar muss. Ich war Feldjäger als Roman Herzog Präsident war und wir wurden auf Verhältnismäßigkeit trainiert. Was das heisst? Bitte Juristen fragen oder Bücher über Roman Herzog lesen)

Aber nun ist genug. In meinem Freundeskreis im Stadion gibt es keinen Rassismus und wir muessen ueber solche Selbstverstaendlichkeiten auch nicht reden. Und im Stadion ist mir egal ob einer ein Linker, ein Rechter, ein MIttlerer, ein Gelber, ein Schwarzer oder ein Weisser ist. Fussball vereint.

Und daher bitte ich jetzt alle, dieses Thema zu beenden. Rossi hat seinen Job gemacht und brav eine solch ablenkende Meldung veroeffentlicht, damit die Fokussierung auf unsere katastrophale sportliche Leitung wegbricht. Denn man ist an dem Punkt, an dem man nicht mehr nur Frontzeck in Frage stellt, sondern auch merkt, dass Bader komplett ueberfordert ist, Grossteile des Aufsichtsrats mal wieder die Augen Schliessen und dass es wieder einmal kaum sportliche Kompetenz im Verein gibt.

Uebergeht das ausgelatschte Rassismus Thema und kommt zur sportlichen Diskussion zurueck.


Ach uebrigens, letzter Satz zum Rassismus. Ich war letzte Woche Montag im Schwimmbad und durfte, weil ich Weisser bin, gemeinsam mit meier Tochter eine Rutsche nicht betreten. Auch wurde mir uebel genommen, dass ich als “Albino” nicht den hoeheren Preis an der Kasse zahle, sondern wie die Einheimischen eine Rabattierung in Anspruch nahm.

Muss ich deshalb ne Pressemeldung machen oder Amnesty International anrufen? Ich sag nur soviel. Der Typ, der mich nicht auf die Rutsche liess, vergisst mich so schnell nicht und wenn er mich auf der Strasse sieht, rennt er die 100m fast so schnell wie Usuain Bolt…


Nun zurueck zur Hauptbotschaft meines Beitrags: Frontzeck raus (aber bitte nicht Holger Fach oder Rudi Bommer verpflichten)



Beitragvon grumbeerstambes » 10.10.2018, 06:42


Dieser Thread bringt mich jetzt doch tatsächlich dazu, seit Jahren mal wieder was bei DBB zu schreiben.

Wenn ich so eine Scheiße lese, "Fußball hat mit Politik nichts zu tun", dann geht mir schon wieder die Hutschnur hoch. Aber dann wird gemotzt, wenndas Spiel gegen den Waldhof parallel zu den Spielen der Profis angesetzt werden, oder wenn der FCK mal wieder unter der Woche mehrere hundert Kilometer entfernt auswärts spielt. Verbandspolitik ist auch Politik. Und wenn der Rainer Wendt dann wieder durchdreht mit seinen kruden Forderungen, sind alle schnell wieder an Bord. Aber bei Rassismus, ne, da will ich von Politik im Stadion nichts wissen!!!!11

Generell ist es schon krass, wie schnell man bei so einer klaren Distanzierung direkt den Verein oder den Pressesprecher in der linken Ecke verorten mag. Roßkopf kennt man, wenn der sich politisch eher links sieht, ist das seine Sache. Hat ein Pressesprecher kein Recht auf eine eigene Gesinnung? Man kann Roßkopf für vieles kritisieren, hier ist das aber definitiv nicht angebracht. Ich danke ihm für diese klare Abgrenzung nach rechts.

Sich gegen Rassismus zu engagieren hat nichts mit links sein zu tun. Es hat damit was zu tun, kein Arschloch zu sein.
Der Betze brennt
We don't like mondays!



Beitragvon bjarneG » 10.10.2018, 07:02


grumbeerstambes hat geschrieben:Sich gegen Rassismus zu engagieren hat nichts mit links sein zu tun. Es hat damit was zu tun, kein Arschloch zu sein.


Exactement. :daumen:



Beitragvon simba » 10.10.2018, 07:23


Glaub viele verstehen die Diskussion nicht..es geht nicht drum Restriktionen zu erfahren weil man eine zugelassene Partei, welche auch immer, wählt, sondern weil man Rassist ist, das kann man sein unabhängig welche Partei man wählt ( vermutlich gehen die ohnehin eher weniger wählen). Und dass sich ein Verein dagegen ausspricht ist richtig und korrekt. Und nun gleich wie ein paar Beiträge weiter oben zu unterstellen das machen die um von anderen Problemen abzulenken ist Polemik. Sie wurden von aussen gefragt aufgrund der Vorkommnisse in Bremen und haben geantwortet ( @playball " hat sich der 1. FC Kaiserslautern auf RHEINPFALZ-Anfrage")..nicht mehr, nicht weniger, Verschwörungstheorien passen genauso wenig hierher wie ein Anruf bei Amnesty International.



Beitragvon Hans Dampf » 10.10.2018, 07:47


Muss denn jeder, der meint etwas sagen zu müssen auf den Rassismus und Nazi Zug aufspringen? Ich kann es nicht mehr hören. Haltet Euer Maul und macht Eure Arbeit!
!! druff un dewedder !!



Beitragvon Hellboy » 10.10.2018, 08:04


Hans Dampf hat geschrieben:Muss denn jeder, der meint etwas sagen zu müssen auf den Rassismus und Nazi Zug aufspringen? Ich kann es nicht mehr hören. Haltet Euer Maul und macht Eure Arbeit!

Roßkopf MACHT da seine Arbeit als Pressesprecher. Was hätte der Verein denn sagen sollen? „Sorry, liebe RP... Aber: kein Kommentar!“ ...?
"it‘s been a long time comin‘..."



Beitragvon Seb » 10.10.2018, 08:13


Hellboy hat geschrieben:Hier antwortet unser Pressesprecher in seiner beruflichen Funktion als Pressesprecher, und nicht als Antifa-affiner Privatmann - da wäre seine Antwort sicher anders ausgefallen. Und das nicht, weil er grad mal was dazu sagen wollte, sondern als Reaktion auf Anfrage der RP. Das Statement ist dann ein unpolitischer Verweis auf Werte, die wir wohl alle unterschreiben können. Ich finde das professionell und verstehe das Problem daran wirklich nicht.


Genauso sieht es aus. Würde in der Meldung stehen "der FCK lässt verlauten" anstatt "Rosskopf hat gesagt", wäre hier vermutlich kein einziger kritischer Kommentar geschrieben worden.




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