Fragen, Antworten und Anekdoten zur Geschichte des FCK.

Beitragvon Thomas » 05.06.2018, 15:30


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Co Prins setzt sich auf dem Betzenberg gegen zwei Kölner durch; Foto: Imago/Hartung

Hall of Fame: Jacobus "Co" Prins
Fußballkünstler mit hohem Unterhaltungswert

von Hans Walter / Initiative Leidenschaft

Er war der erste Ausländer in der Bundesliga-Geschichte des FCK und wäre heute 80 Jahre alt geworden: Jacobus "Co" Prins - Mittelfeldspieler zwischen Genie und Wahnsinn. Eine Hommage von Hans Walter von der "Initiative Leidenschaft".

14. September 1963. Der 1. FC Kaiserslautern konnte in der ersten Saison der neu geschaffenen Bundesliga nach drei Spielen zwei Punkte auf seinem Konto verbuchen. Im Heimspiel gegen Werder Bremen hofften die Anhänger der Roten Teufel auf den ersten Saisonsieg. Die Bremer, die den FCK zwei Jahre zuvor im Endspiel um den DFB-Pokal mit 2:0 besiegt hatten, gingen jedoch als Favoriten in diese Begegnung.

Doch der FCK errang unter dem Jubel seiner Anhänger nach einer taktischen und spielerischen Meisterleistung einen verdienten 3:0-Sieg. Der alle überragende Spieler auf dem Feld war dabei der niederländische Nationalspieler Jacobus Prins, den alle nur "Co" nannten. Seit Fritz Walter hatte man keinen solch perfekten Techniker mehr auf dem Betzenberg erlebt. Prins beschäftigte mit seinen Tricks und Finten Werders gesamte Hintermannschaft, er fütterte seine Mitspieler mit Vorlagen und beteiligte sich mit strammen Schüssen an der Kanonade auf das von Günter Bernard gehütete Tor der Bremer.

Willy Reitgaßl konnte das Führungstor für seinen FCK erzielen. Die Entscheidung fiel in der 63. Spielminute, als Winfried Richter nach einem von Reitgaßl und Co Prins raffiniert ausgeführten indirekten Freistoß zum 2:0 abstauben konnte. Kurz vor Spielende erhöhte Reitgaßl mit seinem Treffer zum Endstand von 3:0.

Kaiserslauterns damaliger Oberbürgermeister Dr. Walter Sommer schloss sich begeistert dem Jubel der ca. 22.000 Zuschauer über den ersten Bundesligasieg des FCK an: "Ist es nicht fantastisch, dass eine Stadt von der Größenordnung Kaiserslauterns immer wieder solche Mannschaften hervorbringt?"

Mal eindrucksvoll und überragend, mal launisch und lustlos

Die FCK-Mannschaft hatte an diesem Nachmittag ihre Bundesligatauglichkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wobei die spielerischen Glanzpunkte, die Kabinettstückchen, dem Holländer Co Prins zu verdanken waren.

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Co Prins (1965); Foto: Nationaal Archief

Der am 5. Juni 1938 in Amsterdam geborene Prins hatte am Pfingstsamstag 1962 zum ersten Mal in Kaiserslautern auf sich aufmerksam gemacht, als er mit seiner Mannschaft Ajax Amsterdam in der Intertoto-Runde auf dem Betzenberg gastierte und mit 5:4 gewinnen konnte. Co Prins gehörte damals zu den Torschützen und auffälligsten Akteuren der Niederländer.

Prins war Stammspieler bei dem vielfachen niederländischen Meister Ajax Amsterdam und hatte zehn Berufungen in die Nationalmannschaft der Niederlande erhalten. Das Erstaunen war daher groß, als bekannt wurde, dass sich dieser Spieler aus der holländischen Weltstadt Amsterdam dem 1. FCK aus dem vergleichsweise kleinen Kaiserslautern zum Bundesligastart 1963 angeschlossen hatte.

Mit seinem spielerischen Können hätte Co Prins eine überragende Gestalt der jungen Bundesliga und auch der niederländischen Nationalmannschaft werden können.

Doch Prins hatte leider auch ein zweites Gesicht: Er war mitunter launisch und wirkte lustlos, desinteressiert, wenn seine Mitspieler nicht auf seine Ideen eingingen, wenn er von den Gegnern hart angegangen wurde, wenn er sich vom Schiedsrichter benachteiligt fühlte oder wenn er wegen mangelnden Trainingsfleißes konditionelle Defizite offenbarte.

Der Holländer, sein Cadillac und die entführte Verlobte

Überdies bot sein Privatleben immer wieder Anlass zu Klatsch und Gerede. Prins fuhr einen chromblitzenden Cadillac, auf dessen rechtem Kotflügel wie bei einem Staatsfahrzeug ein Stander mit der niederländischen Flagge angebracht war. Co Prins wurde öfter im Rotlichtbezirk Mannheims gesichtet, ehe er sich in die Tochter einer angesehenen Familie aus Kaiserslautern verliebte. Karin Brunn hatte eine Mannequin-Ausbildung in Paris erhalten und war Ballettelevin am Pfalztheater Kaiserslautern. Karins Eltern missbilligten den Umgang ihrer Tochter mit dem Fußballer, dem Holländer. Doch Co Prins fand den Weg über das Dach des Elternhauses zu seiner Angebeteten...

Die Auseinandersetzung zwischen Prins und den Eltern der schönen Karin eskalierte: Die in einer Zeitungsannonce verkündete Verlobung der beiden wurde von den Eltern für ungültig erklärt und schließlich verschwand Prins mit der damals zwanzig Jahre alten und deshalb noch minderjährigen Karin.

Die Zeitungen hatten mit dieser "Entführung einer Minderjährigen" ihre Schlagzeilen und dem Fußballer drohten massive Probleme mit der Justiz. Karin jedoch hielt unbeirrt zu ihrem "Cotje", nach Erreichen ihrer Volljährigkeit wurde geheiratet, die Eltern nahmen die Anzeige zurück und das junge Paar führte bis zum Tode von Co Prins ein ausgesprochen glückliches Leben. Zwei Söhne gingen aus der Ehe hervor.

Fußballerisch folgten bei Prins nach großen Auftritten mit genialen Momenten immer wieder Durchhänger, er galt als egozentrisch und polarisierte die Zuschauer - seinen Bewunderern war er eine fußballerische Ausnahmeerscheinung, seine Gegner sahen in dem "Tulpenjacob" einen trainingsfaulen Stehgeiger, der beispielsweise in einem wichtigen Spiel pausieren musste, weil er unter der Höhensonne eingeschlafen war und sich einen künstlichen Sonnenbrand zugezogen hatte...

Co Prins, der "Tulpenjacob", rettet den FCK vor dem Abstieg

Als der FCK gegen Ende des zweiten Bundesligajahres 1964/65 in Abstiegsgefahr geriet, lief Co Prins zu großer Form auf. In dem wichtigen Spiel gegen Eintracht Braunschweig und in der entscheidenden letzten Begegnung in Frankfurt fand er zurück in die Rolle des großen Spielmachers und glänzte in beiden mit jeweils 2:1 gewonnenen Spielen als Torschütze. In Frankfurt wurden Prins und der Schütze des zweiten FCK-Tores, Willi Wrenger, von begeisterten Fans auf den Schultern vom Platz getragen.

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Die FCK-Fans tragen Co Prins nach dem Klassenerhalt 1965 auf Händen; Foto: Imago/Hartung

Viele Fußballfreunde in der Pfalz bedauerten, dass Co Prins nach dieser Saison mit seiner jungen Familie nach Amsterdam zurückkehrte. Für den FCK hatte er insgesamt 36 Bundesliga-Spiele absolviert und dabei neun Tore erzielt - nicht viel, aber doch hinterließ er bleibenden Eindruck.

Nach seinem zweiten Engagement bei Ajax zog es Prins in die USA. Dort spielte er als Profi in Pittsburgh und in New York - und er wirkte an der Seite von Sylvester Stallone, Pelé und Bobby Moore in dem Spielfilm "Escape to Victory" mit, der Verfilmung eines ernsten Geschehens aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Schließlich gelangte Prins zurück nach Europa, wo er in Maastricht, Arnheim und Helmond noch einmal kurze Verträge erfüllte, ehe er seine Spielerlaufbahn beendete und als Trainer kleinerer Verein im niederländisch/belgischen Grenzraum für einige Jahre aktiv wurde. In dieser Zeit baute er sich im Zentrum von Antwerpen ein Bistro auf, das "Prince Pub". Nebenher spielte er nun gerne Tennis.

Tod auf dem Fußballfeld: Co Prins wurde nur 49 Jahre alt

Freunde und Stammgäste seines Bistros bedrängten im Herbst 1987 den einstigen Nationalspieler, eine Antwerpener Alte-Herren-Mannschaft zu verstärken. Co Prins ließ sich überreden und trat am 25. September 1987 in dem östlich von Antwerpen gelegenen Ort Schilde zu seinem ersten AH-Spiel an. Prins hatte längere Zeit nicht mehr gründlich trainiert, er erzielte dennoch ein Tor, jubelte - und brach zusammen. Im Alter von nur 49 Jahren verstarb Prins auf dem Fußballfeld. Seine letzte Ruhestätte fand er auf einem Friedhof in Antwerpen.

Um den Betzenberg erinnern sich nur noch die älteren FCK-Freunde an diesen Co Prins, den großartigen Techniker, den lebensfrohen Holländer, der mit seinen Extravaganzen als eine Art Paradiesvogel einen Hauch Weltstadt in das beschauliche Kaiserslautern brachte, der mit seinen Leistungen die Zuschauer abwechselnd hell entzückte oder in die Verzweiflung trieb. für so viel Gesprächsstoff sorgte - und viel zu früh hat sterben müssen.

Auf seine Weise verkörpert auch Co Prins, der erste Ausländer des FCK in der Bundesliga, ein Stückchen der großen FCK-Historie und er hat es - gerade zu seinem 80. Geburtstag am 5. Juni 2018 - verdient, nicht vergessen zu werden.

(Der Text wurde verfasst von Hans Walter, der sich auf jedes Spiel mit Co Prins gefreut hat, und uns mit freundlicher Genehmigung der Initiative Leidenschaft - Fritz-Walter-Museum e.V. zur Verfügung gestellt)

Quelle: Initiative Leidenschaft / Der Betze brennt
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon betzegeier » 05.06.2018, 16:43


da kommen mir großartige Einnerungen. Ich glaube das war im Spiel gegen Frankfurt als er sich auf den Ball setzte



Beitragvon BavarianDevil » 05.06.2018, 17:41


Vielen Dank für den lesenswerten Artikel. Gerade für jemanden, der den Spieler nicht selbst erlebt hat, sind solche Artikel einfach super.
FCK - Ein Leben lang!



Beitragvon d1eter » 05.06.2018, 17:46


Nicht zu vergessen die Szene, ich glaube gegen Dortmund, als er dem Schiedsrichter den blanken Hintern und damit seine Meinung zu einer Entscheidung zeigte.
( Rote Karte beim 3:9 )
Zuletzt geändert von d1eter am 05.06.2018, 18:07, insgesamt 1-mal geändert.
Wer positiv denkt hat mehr vom Leben und lebt länger.
www.psychotipps.com/Positives-Denken.html



Beitragvon lauternfieber » 05.06.2018, 17:52


Auch von mir herzlichen Dank für den erfrischenden Artikel!
Das waren ja noch Zeiten, an die ich mich aber eher außerhalb vom Betze noch zart erinnern kann.
Wäre ein solcher Hallodrie mit seinen Eskapaden auch heute noch der Publikumsliebling?
Osawe hat es ja mit seiner Parisfahrt wenigstens "versucht".



Beitragvon De Sandhofer » 05.06.2018, 18:49


Sehr schöne Geschichte über Co Prins.Kenne die Geschichten nur von Erzählungen meines Vaters. Habe erst 1966 das Licht der Welt erblickt. Wenn du Heute einem Schiri den nackter Hintern zeigen würdest,wärst du ein lebenlang vom DFB gesperrt.Bekämst aber von RTL2 eine eigene Sendung. :lol:

Nun was in eigener Sache.Lieber Hans Walter diese Zeilen schreibt ihnen ein langjähriger Mieter im Haus ihrer Mutter.Es wäre toll wenn sie mir per PN ihren Nickname mitteilen würden und wir könnten so Kontakt miteinander aufnehmen.
LG K.
Weightwatchertreffe in de Palz
"Isch hätt mol e Froog on die Rund"
"Die heeßt Gisela,du Dollbohrer!"



Beitragvon Betze_FUX » 05.06.2018, 19:17


Nein, da bin ich dann doch ein paar Lenze zu jung. :)

Aber dieser Satz...wird wohl ein Traum bleiben...

Ist es nicht fantastisch, dass eine Stadt von der Größenordnung Kaiserslauterns immer wieder solche Mannschaften hervorbringt?
ES IST NICHT IRGENDEIN VEREIN!!!

Wacken ist nur einmal im Jahr!



Beitragvon gyula65 » 06.06.2018, 00:10


Sehr schöner Bericht ! Erinnert mich an meiner beginnenden liebe zu diesen Verein.. ich hatte öfters die moeglichkeit von der West auf die Nord zu wechseln.dabei saß ich in der nähe des Aufganges der alten holztribuehne.in der Nähe saßen die ersten Sponsoren —kl—Zuhälter —barbesitzer ! Wenn CO aus der Katakombe herauskam hielten einige von ihnen einen hunni hoch und riefen CO—fuer den Sieg ! Grinste und hob den Daumen .unvergessene fuer mich noch emotionale Momente bi heute und fuer immer ! Das war und ist mein FCK ! Ich hoffe und wünsche mir in meinem Leben uffm BETZE die plastikvereine zum teufel zu jagen!



Beitragvon DerRealist » 06.06.2018, 09:16


Ich frage mich wie das damals lief.
Wer hat den nach Lautern gelotst?



Beitragvon Hainbachteufel » 06.06.2018, 11:06


Habe Co Prins leider auch nicht mehr erlebt ...
Muss ein toller, wenn auch launischer, Fußballer gewesen sein. Solche Exzentriker würden heute sofort "platt gemacht" werden.
Der Name erinnert mich immer an einen guten, alten Bekannten, der seinen Schäferhund CO PRINS nannte - aus Verehrung für den Fußballer, wie er immer gerne erzählte!! :daumen:



Beitragvon Molloy » 06.06.2018, 14:54


Bei solchen Beiträgen geht mir immer das Herz auf,herzlichen Dank an die Autoren.
Leider habe ich -aus Altersgründen- die Aera Prins nicht mehr live erlebt, mein erster Besuch auf dem Betze war zusammen mit meinem 8 älteren Bruder 1966.
Aber der Spieler Co Prins ist mir damals schon als legendär bekannt geworden.
Schade dass solche Typen im "modernen" Fußball keine Chance mehr haben.



Beitragvon Betze_FUX » 06.06.2018, 19:43


Trumpf schogetten!!! Und Schinkenjäger (?)...ganz grosses tennis in Sachen Bandenwerbung :)
ES IST NICHT IRGENDEIN VEREIN!!!

Wacken ist nur einmal im Jahr!



Beitragvon betzeherz » 06.06.2018, 19:54


Ein genialer Techniker. Leider zeitweise trainingsfaul, mürrisch, launisch, selbstverliebt. Er hat sich auch manchmal selbst ein, zwei Tage frei gegeben, aber ohne jemand darüber Bescheid zu sagen.

De Jakob hätte mit der richtigen Einstellung sicher ein Weltklassefußballer werden können.
Etwas "spinnert" war er schon: Balljonglieren, auf den Ball stellen bzw. setzen, dem Schiri den Vogel zeigen, all das konnte er ausgezeichnet. Und die Gegner mit seinen Kabinettstückchen bis aufs Blut reizen.
In Kaiserslautern hielt sich hartnäckig das Gerücht, er hätte rund um den Einsiedlerhof einiges am Laufen. Dem war aber nicht so.
Das betzeherz benoetigt blut! Blut ist Bundesligafussball -
keine 3.Liga!



Beitragvon gyula65 » 06.06.2018, 19:55


Schinkenhaeger mein lieber Fux :lol: Geschmack gewöhnungsbedürftig gut fuer die Verdauung.



Beitragvon EchterLautrer » 07.06.2018, 11:10


Natürlich wurden schon damals Geschichten über Co Prins
in Umlauf gebracht, die übertrieben oder reine Erfindung waren - so z.B. die recht bösartige Behauptung mit dem Einsiedlerhof.
Aber die Tatsachen waren lustig oder verblüffend ge-
nug. Ich kann mich an keinen Fußballer erinnern, der
seine Gegner so oft "tunnelte" und somit auch provo-
zierte wie Co Prins. Und wenn er seine Stutzen herunter-
wickelte, wusste jeder, dass es nun "zur Sache" gehen
würde.

Prins hat während eines Spieles tatsächlich einmal
seinen blanken Popo gezeigt -- nach meiner Kenntnis
aber aus Verärgerung wegen einiger Zuschauerpfiffe gegen ihn und nicht gegen den Schiedsrichter.
Der Platzverweis in Dortmund erfolgte wegen wiederholten Foulspiels.

Beim Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig 1965 kam es zu einem Zusammenstoß zwischen Co Prins und einem
gegnerischen Spieler. Prins war mit der Entscheidung von
FIFA - Schiedsrichter Tschenscher wohl nicht einver-standen und verließ erhobenen Hauptes das Spielfeld.
Die Lauterer Fans waren überzeugt, Co Prins sei des
Feldes verwiesen worden und tobten wegen der vermeint-
lichen Fehlentscheidung. In der Halbzeitpause verkündete
Stadionsprecher Schickedanz, der Spieler Co Prins sei
nicht vom Platz gestellt worden.
Die Zuschauer applaudierten - und in der zweiten Halbzeit kehrte Prins zurück, vertrug sich mit Kurt Tschenscher und lieferte ein starkes Spiel mit einem wichtigen Tor.


Zu den Bewunderern von Co Prins zählte übrigens auch ein damaliger Jugendspieler des 1. FCK -
der spätere TV - Sportjournalist und Autor Marcel Reif.



Beitragvon d1eter » 07.06.2018, 21:57


@ Echter Lautrer. Also ich habe die Situation so im Gedächtnis: Co Prins hat, nachdem ihn eine Spieler (Emmerich ?) umspielt hatte, im Fallen sich an dessen Hose festgehalten und da sah man den ersten "Blanken" unter Pfiffen der Zuschauer. Darauf hat er rot gesehen und seinerseits den "Blanken" ( den Zuschauern oder dem Schiedsrichter oder Beiden ) gezeigt. Leider hab ich nichts gefunden, dass das bestätigt - auf jeden Fall eine Situation die bei Youtube heute Millionen Klicks hätte.
Wer positiv denkt hat mehr vom Leben und lebt länger.
www.psychotipps.com/Positives-Denken.html



Beitragvon wozuauchimmer » 13.06.2018, 22:53


lauternfieber hat geschrieben:Auch von mir herzlichen Dank für den erfrischenden Artikel!
Das waren ja noch Zeiten........
Wäre ein solcher Hallodrie mit seinen Eskapaden auch heute noch der Publikumsliebling?
Osawe hat es ja mit seiner Parisfahrt wenigstens "versucht".


Naja, das ist jetzt mal ein Vergleich, der für Co an Blasphemie grenzt. So etwas kann nur jemand schreiben, der wie die meisten FCK-Fans und Forums-Schreiber von kognitiver Dissonanz befallen sind, d.h. sie reden sich die unentrinnbare miese FCK-Realität schön.

Co war ein begnadeter Fußballer und Dribbler. Ich glaube, der hatte sogar einen sechsten Sinn. Wenn er wieder einmal einen Gegenspieler derart provoziert hatte, daß dieser ihm von hinten in die Beine treten wollte, nahm er dem Tritt mit kurzem Luftsprung die Wirkung.

Osawe ist ein Unsportler, ein unflotter Pykniker, Co Prins schien nur so, wenn er auf platten Sohlen und leicht ins Kreuz fallend über den Platz schlappte, tatsächlich
in jeder Minute dynamisch, aggressiv und creativ.

Er hat dem FCK in der schwierigen Anfangszeit der Bundesliga entscheidend geholfen und es verdient, daß man sich an ihn erinnert. Deshalb danke für den auch informativen Artikel. Einiges aus seinem Privatleben wußte auch ich nicht. :)




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